Zoopresseschau

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Zoo Halle 25.10.2017
Das grosse Gruseln im Bergzoo Halle: Mitteldeutschlands größtes Halloweenspektakel!
Mit vielfältigen Aktionen sowie einer aufwendigen Abendshowproduktion wird am Vorabend des eigentlichen Halloweens, den 30.10.2017 ab 16:00 Uhr, Halloween im Bergzoo Halle gefeiert. Der Reilsberg präsentiert sich dann wieder unter dem Motto „Große Halloweennacht für große und kleine Geister“ im Licht von Hunderten Kürbisköpfen, von gruselig über skurril bis lustig. Durch eine aufwendige Dekoration und Ausgestaltung mit Ton- und Lichteffekten und allerlei Gruseligem im gesamten Zoo werden die Besucher in eine magische Welt entführt. Über 30 Akteure und Performancekünstler schlüpfen dazu in Kostüme mit aufwendiger Maskenbildnerei. Auch die Besucher, die richtig in Halloweenlaune kommen oder einfach schaurig ausschauen möchten, können sich bei einem professionellen Airbrush- und Schminkteam in gruselige Gestalten verwandeln lassen. Die seit 2012 durchgeführte Veranstaltung ist mittlerweile das größte Halloween-Event in Mitteldeutschland. Bereits am Eingang werden die Gäste von schauerlichen Geistern begrüßt. Vorbei an der Wiese der Baumgeister geht’s dann zum Großkatzenhaus, welches sich zur Halloweenzeit in eine Halle der Gebeine verwandelt hat. Oder man wählt den Weg durch den Vampirtunnel, vorbei am Friedhof der Kuscheltiere und dem Sumpf des Schreckens zum Haus des Grauens, was allerdings erst für Besucher ab 16 Jahren empfohlen ist. Von dort kann sich dann den neuen großen Grusel-Parcours – den Pfad der Angst – erkunden, der sich nahezu 1 Kilometer lang um den gesamten Reilsberg windet. Der Gruselparcours geht entlang inszenierter und bespielter Flächen und Anlagen des Zoos, welche mit Namen wie Haus der Spinnen oder Drachenburg ein schauerlich-schönes Erlebnis versprechen. Für die kleineren Besucher kocht eine Hexe Kräutergarten ihren Zaubertrank, sie können sich aber auch selbst in gruselige oder lustige Gestalten verwandeln lassen und anschließend mit der Geisterbahn eine Runde drehen. Des Weiteren kann man Bällen des Schreckens Zielwerfen veranstalten oder der Wand der Verzweiflung die Grusel-Belastbarkeit aller Sinne unter Beweis stellen. Eine spezielle Fütterungen der Großkatzen, Seebären und anderer Zoobewohner, welche passend zum Thema in Szene gesetzt werden, runden das Erlebnis ab. Und wem trotz alledem der Appetit nicht vergangen ist, der kann bei Glühwein, Kakao, Crêpes und Heißem vom Grill die „Schreckens“Kälte in seinen Adern vertreiben. Das große Highlight des Abends ist die große Bühnenfeuershow „Alchemy of Time“, eine spektakuläre Inszenierung aus der Dimension der Zwischenwelt, ein gruselig-schöner und adrenalingeladener Mix aus Feuerartistik, Tanz, Pyroeffekten und poetischen Bildern, der Gänsehaut verspricht. Davor gibt’s phantasiereiche Shows für Kinder mit den abenteuerlichen Reisen von Captain Hook sowie Spaß und Grusel mit der Hexe Krepelkirsche und Räuber Fürchtenix. Wer von Halloween nicht genug kriegen kann, oder am Sonntagabend verhindert ist, der ist beim Gruselzoo von Samstag, den 28.10. bis Dienstag, den 31.10., genau richtig. An allen Tagen zeigen sich die Gehege und Anlagen des Zoos im Grusel-Look und zahlreiche Spezialeffekte jagen so manchem einen Schauer über den Rücken.

Tierpark Sababurg 25.10.2017
Die Greifvögel fliegen auch im November! Adler „Baby“ und Co. gehen in die Verlängerung
Die Sababurger Greifvögel gehen in die Verlängerung. Auch im gesamten November 2017 bietet der Tierpark Sababurg die beliebten Flugvorführungen mit Weißkopfseeadler „Baby“ und Co. an. Die Besucher können täglich (außer montags) um 11:30 und 14:00 die Flugkünste der Greifvögel im November bestaunen und vieles über deren Verhalten lernen. Lassen Sie sich von den Königen der Lüfte faszinieren. Die Anlage am Burgberg im Tierpark gewährt einen herrlichen Blick über den gesamten Park und ist für die Vorführungen bestens geeignet.

Tierpark Hellabrunn München 25.10.2017
Hellabrunn engagiert sich für die Pallaskatzen
Schon einmal von Pallaskatzen gehört? Dabei handelt es sich nicht um eine besonders edle Hauskatzenart, sondern um eine potentiell gefährdete Wildkatzenart aus Zentralasien. Zwei Vertreter der Art leben im Tierpark Hellabrunn in der Geozone Asien neben der Dschungelwelt. Über Pallaskatzen oder Manule, wie sie auch genannt werden, ist relativ wenig bekannt. Ihr Lebensraum sind felsige Steppen und Wüsten sowie Mittel- und Hochgebirge. Dort ernähren sie sich von kleinen Säugetieren und Vögeln, aber auch Insekten können auf dem Speiseplan der Wildkatzen stehen. Es sind äußerst scheue, dämmerungs- und nachtaktive Tiere, die nur selten beobachtet werden können. Mit ihrem graubraun getigerten Fell können sich Manule zwischen Felsen, Gras und Gestrüpp sehr gut verstecken. Durch ihr dichtes, dickes Fell und ihre gedrungene Gestalt wirken sie häufig größer, als sie tatsächlich sind: Etwa 60 Zentimeter misst ein Manul und ist damit kaum größer als eine Hauskatze. Eine weitere Besonderheit ist das Gesicht der asiatischen Katzenart: Durch die weit auseinanderstehenden Augen und Ohren wirkt der Blick des Manuls immer etwas grimmig und schlecht gelaunt. Anders als bei den meisten anderen Kleinkatzenarten zieht sich zudem die Pupille rund und nicht schlitzförmig zusammen. Laut der Roten Liste bedrohter Tierarten der IUCN gelten Manule als „potenziell gefährdet“, ihr Bestand wird derzeit auf etwa 15.000 Tiere weltweit mit abnehmendem Bestand geschätzt. Ursachen hierfür sind unter anderem der zunehmende Verlust des Lebensraums, die Jagd für den Tierhandel sowie das Verschwinden ihrer Futtertiere. Da immer noch sehr wenig über die kleinen Katzen bekannt ist, sind sinnvolle Schutzmaßnahmen momentan nur sehr schwer festzulegen. Deshalb beschäftigt sich das Artenschutzprojekt “PICA” (Pallas’s Cat International Conservation Alliance) aktuell insbesondere mit der Erforschung, Bestandserhebung und Beobachtung von Pallaskatzen in Ländern wie der Mongolei, Nepal, Kasachstan, Iran und Pakistan. Mit diesen Erkenntnissen über die Ansprüche und das Verhalten der Pallaskatzen wird dann ein langfristiger, globaler Plan zur Erhaltung der Kleinkatzenart entwickelt. In das Projekt sind gleichermaßen Feldforscher im natürlichen Lebensraum, wie auch Experten aus verschiedenen europäischen Zoos und Institutionen eingebunden. Der Tierpark Hellabrunn unterstützt das Projekt finanziell, aber auch durch Öffentlichkeitsarbeit sowie die Erhebung langfristiger Daten der im Tierpark gehaltenen Katzen. So wird ihr Verhalten und Gesundheitszustand in Hellabrunn regelmäßig beobachtet, analysiert und festgehalten. Mit einer zunehmenden Bekanntheit der Manule soll nicht nur diese Tierart selbst, sondern ihr ganzer Lebensraum und damit viele weitere Tier- und Pflanzenarten langfristig geschützt werden.

Zoo Salzburg 25.10.2017
Halloween – ein Fest für die ganze Familie „Kürbiskopf und Hexenbesen“ Dienstag, 31. Oktober 2017, von 15.30 bis 18.30 Uhr
Wenn die Kerzen der Kürbis Laternen im Salzburger Zoo wieder in der Dämmerung flackern, ist Halloween angesagt: Schneeleoparden, Tapire und Co. werden mit ungewöhnlichen Leckerbissen überrascht. Kleine und große Hexen und auch so manch andere „geheimnisvolle“ Gestalten sind eingeladen, an verschiedenen „Grusel-Stationen“ ihren Mut unter Beweis zu stellen. Sie können den „Griff ins Ungewisse“ wagen oder „Aug in Aug“ mit gespenstisch aussehenden Insekten treten. Ab 15.30 Uhr züngelt das Hexenfeuer im Afrika-Dorf. Über der lodernden Flamme werden Äpfel gebraten. Auch heuer wird die „Hexe vom Hellbrunnerberg“ auf dem Zoogelände ihr Unwesen treiben. Alle, die sie auf ihrem „gruseligen Zoo-Streifzug“ begleiten, erfahren viel „Verrücktes“ aus dem Leben der Zootiere. Gleich zweimal dreht sie an Halloween ihre Runden: Der erste Treffpunkt ist um 15.45 Uhr beim Haupteingang des Zoos. Die zweite Tour startet um 17.30 Uhr beim Hexenfeuer im Afrika-Bereich.

Zoo Berlin 24.10.2017
Ein Flusspferd geht auf Reisen – Flusspferdbulle Max verlässt den Zoo Berlin
Am 23. November 2012 erblickte ein kleiner Flusspferdbulle namens Max im Zoo Berlin das Licht der Welt. Heute, knapp fünf Jahre später, ist sein großer Tag gekommen: Er verlässt seine Heimatstadt und zieht in sein neues Zuhause in einem türkischen Zoo. Auf Empfehlung des Europäischen Zuchtbuchführers wurde der Izmir Wildlife Park in der Türkei als neues Zuhause für Max ausgewählt. Dort erwartet ihn eine großzügige und naturnah gestaltete Savannenlandschaft mit Zebras, Giraffen und Co. „Wir freuen uns, ein schönes neues Zuhause für Max gefunden zu haben“, verkündet Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem zufrieden. „Er ist mittlerweile in ein Alter gekommen, in dem sich junge Flusspferdbullen allmählich von ihrer Gruppe lösen und eigene Wege gehen“, ergänzt Knieriem. Auch in ihrem natürlichen Lebensraum verlassen männliche Jungtiere mit Eintreten der Geschlechtsreife im Alter von ca. 6 Jahren ihre Gruppe. Heute Morgen war es dann soweit: Nachdem Max sich in den vergangenen Wochen bereits an die große Transportkiste gewöhnen konnte, wurde er gegen 8:00 Uhr mit einer großzügigen Portion Heu und knackigen Äpfeln in die Box gelockt. Für die Verladung des rund 1.000 kg Schwergewichts auf den LKW kam sogar ein spezieller Kran zum Einsatz. „Wir haben Max für seine Reise gut vorbereitet, seine nächtlichen Grasrationen hat er in den letzten Tagen in der geöffneten Transportbox bekommen. Erfreulicherweise klappte das Verladen heute dann ohne Probleme“, erklärt der Zoologische Leiter des Zoo Berlins Dr. Ragnar Kühne. Selbstverständlich werden bei der Reise ausreichend Pausen für die Versorgung des Dickhäuters eingelegt. Flusspferde sind in der Regel sehr gemütliche Tiere und verbringen einen Großteil ihrer Zeit mit Schlafen. Dennoch sollte man sie nicht unterschätzen, denn ausgewachsene Flusspferdbullen können bis zu drei Tonnen auf die Waage bringen und ihre langen Zähne als gefährliche Waffe einsetzen. Für die gleißende Sonne der Türkei ist Max übrigens gut gewappnet: Flusspferde verfügen über spezielle Drüsen, die eine Art körpereigene Sonnencreme produzieren, welche ihre Haut vor den schädlichen ultravioletten Sonnenstrahlen schützen. Nach seinem Umzug leben noch vier Flusspferde im Zoo Berlin: Seine Eltern Kathi (42) und Ede (22) sowie die beiden Kühe Nicole (17) und Nala (6).

Tiergarten Nürnberg 24.10.2017
Artgerechte Zootierhaltung am Beispiel des Wolfs
Im Tiergartenvortrag am Donnerstag, 9. November 2017, um 19.30 Uhr im Naturkundehaus des Tiergartens berichtet Dr. Dennis Müller, Direktor des Zoos Halle, über Ansprüche an die artgerechte Zootierhaltung am Beispiel des Wolfs. Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Moderne, wissenschaftlich geführte Zoos haben hohe Ansprüche an die artgerechte Tierhaltung. Sie bemühen sich intensiv um das Wohlergehen ihrer Tiere. Dafür haben sie den Tierschutz in den Mittelpunkt der Zootierhaltung gerückt. Zoos investieren, um auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse die Haltungsbedingungen für ihren Tierbestand immer weiter zu verbessern. Am Beispiel der Wolfshaltung im Nationalpark Bayerischer Wald erläutert Dennis Müller die Schwierigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse, Tierschutzgesetzgebung und ethisch motivierte Forderungen an die Zootierhaltung auf einen Nenner zu bringen.

Zoo Landau in der Pfalz 24.10.2017
Veranstaltungshinweis: Sa. 02.12.2017 und Sa. 09.12.2017 jeweils von 11-16.00 Uhr: Adventsüberraschungen im Landauer Zoo – Tiere hautnah erleben
Kurz vor Weihnachten bietet die Zooschule für Kinder von 6-12 Jahren einen tollen Erlebnis- und Basteltag an. Gemeinsam werden kleine Adventsüberraschungen für die Zootiere vorbereitet und Geschenke für die Familie gebastelt. Darüber hinaus lernen die Kinder den Zoo Landau und die Zootiere kennen. Der erlebnisreiche Aktionstag wird am 2ten und 3ten Adventswochenende angeboten.

Tiergarten Schönbrunn 24.10.2017
ERDMÄNNCHEN-TRIO GEBOREN
Die Erdmännchen im Tiergarten Schönbrunn sind immer für eine Überraschung gut: Zuerst hat das neue Pärchen Ende Juni bereits sehr jung für Nachwuchs gesorgt, nun haben Amera und Chilili sofort wieder Zuwachs bekommen. „Die Tierpfleger haben bemerkt, dass die beiden sich wieder vermehrt in die Erdhöhle zurückziehen. Am 16. September haben sie schließlich Nachwuchs bekommen, dieses Mal waren es gleich drei Jungtiere“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Die Tragzeit bei Erdmännchen beträgt etwa elf Wochen. Viel Zeit haben sie somit nicht verstreichen lassen. Erdmännchen sind bei der Geburt nur rund 30 Gramm schwer, nackt und blind. Die ersten Wochen werden sie im schützenden Bau versorgt. Mittlerweile zeigt sich das aufgeweckte Trio bereits den Besuchern. Erdmännchen zählen zur Familie der Mangusten und sind in den Savannen im Süden Afrikas zu Hause. Sie leben sehr gesellig. Bis zu 30 Tiere gehören zu einer Kolonie. „Jedes Tier hat seine Aufgabe, vom Wächter bis zum Babysitter. Die große Schwester, der die Tierpfleger den Namen Akia gegeben haben, hilft auch bereits mit, auf die Kleinen aufzupassen.“ Die Mini-Erdmännchen sind entzückend zu beobachten. Sie spielen miteinander, graben im Sand und stehen immer wieder aufrecht auf ihren Hinterfüßen – ganz so wie die Großen. Die drei Jungtiere werden noch von ihrer Mutter gesäugt, fressen aber auch schon Insekten.

Zoo Magdeburg 24.10.2017
Öffentliche Zooführung am 3. November: Einmal in den Blechnapf geschaut – Wer frisst was im Zoo Magdeburg?
Am 3. November findet um 10 Uhr die nächste Öffentliche Zooführung im Rahmen der Aktion „otto-on tour“ statt. Für fast 1.400 Tiere sind täglich Futterportionen für die zahlreichen „Vegetarier“, Fleisch, Fisch- und „Allesfresser“ von den Zoomitarbeitern vorzubereiten. Wer gehört zu den anspruchsvollen Nahrungsspezialisten im Zoo und warum frisst keineswegs jeder Affe Bananen? Gibt es auch „Fastentage“ bei den Tieren? Die vielfältigen Futtermittel-Arten stehen bei der Zooführung im Fokus und werden bei dieser kurzweiligen Tour vorgestellt.

Tierpark + Fossilium Bochum 23.10.2017
Halloween im Tierpark + Fossilium Bochum Super gruselig und schaurig-schön
Einmal im Jahr erwachen auf dem Gelände des Tierparks die Untoten zum Leben, fliegen Geister und Hexen über die Köpfe der Besucher hinweg und bringen Monster und andere Schreckenskreaturen Klein und Groß zum Staunen! Auch in diesem Jahr – diesmal aber bereits am 30. Oktober – feiert der Tierpark wieder ein spektakuläres Halloween-Fest für die ganze Familie! Von 15:00 – 20:00 Uhr verwandelt sich der Tierpark in ein fantastisches Gruselkabinett. Auf den Grünflächen der Tieranlagen wachsen Grabsteine aus dem Boden, riesige Spinnen hängen von den Decken des Aquarienhauses und schaurige Grablichter erleuchten die Dunkelheit. Natürlich wird es altbekannte und beliebte Programmpunkte wie Kürbisschnitzen und Kinderschminken geben, es warten aber auch einige neue Showacts auf die Besucher.
Auf der Bühne vor der Erdmännchenanlage wird eine eindrucksvolle Jonglage-Aufführung dargeboten. Dabei kommen auch ein Nagelbrett und ein wagemutiger Scherbenlauf zum Einsatz. Michael Remmert wird als untoter Kammerdiener die Menge unsicher machen, während Zauberer Endrik Thier mit magischen Tricks begeistert. Die Stelzenläuferinnen Jennifer Weinreich und eSteffania verzaubern das Publikum mit schaurig-schönen Kostümen, während die Band Verus Viator die Besucher mit mittelalterlichen Klängen in den Bann zieht. Einen märchenhaften Auftritt der anderen Art garantieren die Sängerinnen von Princess Entertainment. Als Böse Königinnen und Böse Stiefmutter lassen sie Albträume wahr werden! Bekannte Figuren des Star Wars-Universums sorgen für außerirdische Stimmung und stehen für Erinnerungsfotos bereit.
Nach Einbruch der Dunkelheit erwarten die Besucher eine einheizende Feuershow sowie ein spektakuläres Abschlussfeuerwerk! Schaurige Verkleidungen sind gerne gesehen!

Tiergarten Nürnberg
Erster Erfolg im Projekt Vaquita
Erster Erfolg der Vaquita-Rettungsaktion in Mexiko: Eine Woche nach Beginn des vom Tiergarten der Stadt Nürnberg, der im Tiergarten ansässigen Artenschutzgesellschaft Yaqu Pacha und dem Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. unterstützten Projekts ist es gelungen, ein erstes Tier einzufangen. „Die gesamte Aktion kann als großer Erfolg angesehen werden, da gezeigt werden konnte, dass die Protokolle, die den detaillierten Ablauf von Fang, Transport, Überführung in den Sea Pen, medizinische Kontrolle und Freilassung, funktionieren“, sagte Dr. Lorenzo von Fersen, Kurator für Forschung und Artenschutz im Tiergarten Nürnberg und Erster Vorsitzender von Yaqu Pacha. Der vom Tiergarten Nürnberg und Yaqu Pacha entsandte Tierarzt Dr. Niels van Elk teilte mit, „es sei ein ganz bewegender Moment gewesen. Zu wissen, dass man zu den ersten Menschen gehört, die ein solch seltenes Tier in der Hand hatten, ist etwas ganz Besonderes“. Der Schweinswal war am Donnerstag, 19. Oktober 2017, gefangen worden. Weil es sich um ein Jungtier handelte, wurde der Vaquita wieder in seinem Ursprungsareal freigelassen. Damit soll verhindert werden, dass das Jungtier allein gehalten wird. Die gesamte Rettungsaktion war kurz nach dem Start wetterbedingt drei Tage unterbrochen und erst am 19. Oktober 2017 wieder fortgesetzt worden. Insgesamt sind weitere fünf Wochen geplant, um die Vaquitas zu fangen und so die kleinen Schweinswale vor dem Aussterben zu retten. Konkret wird versucht, in den nächsten Wochen so viele Vaquitas wie möglich zu fangen, in Sea Pens, also Wasserbassins im Meer, zu überführen und an die neuen Lebensbedingungen zu gewöhnen. Das Team der Rettungsaktion setzt sich aus mehr als 80 Fachleuten zusammen, darunter vielen Spezialisten.

Zoo Köln 23.10.2017
Theo Pagel wird Vizepräsident des Welt-Zooverbands
Internationale Auszeichnung für die Arbeit des Kölner Zoos: Prof. Theo B. Pagel ist zum designierten Präsidenten der World Association of Zoos and Aquariums (WAZA) gewählt worden. Der Kölner Zoodirektor wird dann in zwei Jahren der jetzigen Präsidentin, Dr. Jenny Gray aus Melbourne (Australien), im Amt folgen. Bis dahin ist er als sog. President-elect für die WAZA tätig. Seine Aufgaben als Kölner Zoodirektor nimmt er zusätzlich weiterhin in vollem Umfang wahr. Die WAZA ist der bedeutendste internationale Dachverband aller größeren Zoos und Aquarien der Welt. Die rund 400 Mitglieds-Zoos stammen aus mehr als 50 Ländern. WAZA-Aufgaben sind u.a. die Koordination internationaler Artenschutzprogramme, die Steuerung von weltweiten Zucht- und Auswilderungsprojekten oder die Erarbeitung von Kampagnen und Umweltbildungsinitiativen. „Dass Kölns Zoodirektor an die Spitze des Weltzooverbands gewählt wurde, ist eine besondere Bestätigung seiner Person. Es zeigt aber auch, dass der Kölner Zoo mit seiner Arten- und Naturschutzarbeit, seiner Forschung und seinen Bildungsangeboten international führend und hoch angesehen ist“, so der Kölner Bürgermeister und Zoo-Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Ralf Heinen. „Ich freue mich auf das neue Amt, denn Zoologische Gärten sind global gesehen wichtiger denn je. Artenschutz, Forschung und Bildung sind unsere Themen. Zoos müssen international gewisse Standrads haben und ihre Kräfte bündeln“, erklärt Prof. Pagel. „Daher wird die WAZA in ihrer Bedeutung zunehmend wichtiger. Sie berät immer mehr Regierungen und Umweltschutzorganisationen.“ Prof. Pagel wurde im Rahmen der WAZA-Konferenz gewählt. Das Treffen aller weltweiten Zoo-Chefs fand in der vergangenen Woche in Berlin statt.

Zoo Duisburg 23.10.2017
Casino Duisburg wird Tierpate
Seit Jahren schon verbindet das Casino Duisburg und den Zoo Duisburg eine partnerschaftliche Beziehung, was sich immer in der Unterstützung zeigt, die das Casino dem Zoo angedeihen lässt – z.B. als treuer Partner des inzwischen traditionellen Zoolaufes, dessen Beliebtheit ihn zu einer festen Größe im Jahreskalender hat werden lassen. In diesem Jahr feierte das Casino wieder sein erfolgreiches Sommerfest auf dem Averdunkplatz. Bei diesem Event wurde fleißig Geld gesammelt. Mit diesen Einnahmen möchte das Casino direkt den Artenschutz unterstützen und übernimmt die Patenschaft über einen unserer Ameisenbären.

Zoo Salzburg 23.10.2017
Traurige Nachricht aus dem Zoo Salzburg: Jaguar-Weibchen Bonita ist gestorben
In der Nacht von Samstag auf Sonntag starb das 17 Jahre alte Jaguar-Weibchen Bonita an akuter Krankheitssymptomatik. Trotz intensiver, veterinärmedizinischer Notfallbehandlung konnte ihr nicht mehr geholfen werden. Bonita, die im März 2000 im Berliner Zoo zur Welt kam, erreichte ein für diese Großkatzen hohes Alter: In seinem ursprünglichen Verbreitungsgebiet den Wäldern Mexikos bis Argentiniens wird ein Jaguar nicht älter als acht bis zwölf Jahre.

Allwetterzoo Münster 23.10.2017
Gänsegeier-Nachwuchs aus dem Allwetterzoo wird erneut im bulgarischen Balkangebirge ausgewildert
Gleich zwei Küken, ein männlicher und ein weiblicher Vogel, sind in diesem Jahr im Allwetterzoo Münster bei den Gänsegeiern geschlüpft. Der weibliche Greifvogel bleibt im Allwetterzoo, der männliche hat Münster bereits am Sonntag, 22. Oktober, in Richtung Bulgarien verlassen. Dort wird er im Rahmen eines Auswilderungsprojektes auf ein neues Leben vorbereitet. Noch ahnt der Jungvogel nicht, dass er in einigen Monaten auf sich gestellt sein wird und sein Fressen selbst suchen muss; denn er wird im bulgarischen Balkangebirge ausgewildert. Allwetterzoo-Kurator Dr. Dirk Wewers, der den Transport erstmalig begleitet hat, freut sich, dass es dieses Projekt gibt: „Die Auswilderung im Zoo geborener Tiere ist ein besonderes Highlight! Wir bringen einen weiteren Gänsegeier in ein Gebiet zurück, in dem diese Art im vergangenen Jahrhundert ausgerottet wurde.“ Bereits acht Vögel hat der Allwetterzoo seit 2011 erfolgreich an das Auswilderungsprojekt abgegeben. Die Nachzucht aus 2017 ist somit der neunte Geier, der Münster in Richtung Bulgarien verlassen hat. Der Junggeier wurde in eine große, für den Transport per Flugzeug geeignete Box gesetzt, und mit einem Kleintrans­porter von Münster zum Frankfurter Flughafen gefahren. Mit den notwendigen behördlichen Genehmigungen ausgestattet, ging es von dort per Flieger via Sofia nach Stara Zagora und in die Auswilderungsstation. Dort gewöhnt sich der Gänsegeier zunächst in einer Voliere an seine neue Heimat. Nach einigen Monaten wird er mit einem Sender ausgestattet in die Natur entlassen, aber an einem Futterplatz weiterhin versorgt. Im Rahmen des wissenschaftlich begleiteten Projektes gibt es regelmäßige Fütterungen für die schon freilebenden Geier. Geier sind „Gesundheitspolizisten“ – Gänsegeier fressen wie alle anderen Geier fast ausschließlich tote Tiere, im Zoo wie in der Natur. Die großen Vögel waren lange Zeit als „Gesundheitspolizisten“ gern gesehen. Kein Aas blieb in ihrem Gebiet liegen und die Ausbreitung von Seuchen wurde so verhindert. Doch die Menschen sahen auch in den Geiern Nahrungskonkurrenten und rotteten sie aus. Sie sorgten dafür, dass Viehkadaver nicht liegen blieben oder legten gar vergiftete Köder aus. Heute brüten die meisten Gänsegeier Europas in Spanien. Doch auch dort wird das Leben für die Geier schwerer, denn aufgrund der tierseuchenhygienischen EU-Verordnungen dürfen Tierschützer keine Kadaver mehr für die Vögel auslegen. Geier-Auswilderungsprojekt in Bulgarien – Das Geier-Projekt startete erstmals im Jahr 2010. Es wird in Zusammenarbeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und der Stiftung zum Schutz der Geier gemeinsam mit den bulgarischen Naturschutzorganisationen Green Balkans und Fund for Wild Flora and Fauna organisiert und finanziert. Im Jahr 2015 wurde das erste Geierjungtier von ausgewilderten Vögeln aufgezogen und auch in 2016 ging der Bruterfolg in der freien Wildbahn weiter. Geier-Nachzuchten aus dem Allwetterzoo Münster werden seit 2011 erfolgreich im bulgarischen Projekt ausgewildert. Geier-Schutz im Allwetterzoo Münster – Seit März 2016 informiert der Allwetterzoo seine Besucher in einer interaktiven Ausstellung „Geier-Restau­rant“ zum Thema Geier und Geierschutz. Die Auswilderung, der im Zoo geschlüpften Geier-Jungtiere in das Projekt in Bulgarien wird dort ebenso thematisiert wie die Artenschutzarbeit des Zoos in Kambodscha, wo ein Geierrestaurant betrieben wird, das mittlerweile von zahlreichen Vögeln besucht wird. Das Besondere an der Ausstellung ist die Nähe zu den im Allwetterzoo lebenden Mönchs- und Gänsegeiern. Diese kann der Besucher nämlich durch Fenster im Ausstellungsraum beobachten, da sie in einer Voliere direkt neben dem „Geier- Restaurant“ untergebracht sind. Mehr zum Projekt auf www.greenbalkans.org und zum Allwetterzoo auf www.allwetterzoo.de

Zoo Schwerin 23.10.2017
Nichts für schwache Nerven: Dunkel-Munkel-Party zu Halloween im Zoo Schwerin
Angst vor „Horror-Clowns“ auf den Straßen? Dann doch lieber zur Dunkel-Munkel-Party in den Zoo. Auch in diesem Jahr findet zu Halloween das beliebte Gruselfest mit Hexentheater und Lampionumzug statt. Am Dienstag, den 31.10.2017 ab 15.00 Uhr, treiben Hexen und Waldfeen ihr Unwesen im Zoowald und sorgen für Gruselstimmung. Die tierischen Bewohner wie die pfeifenden Rothunde sorgen dabei für eine extra Portion Spuk. Auf dem Waldgeisterplatz erwartet die Besucher ein gespenstisches Programm der besten Hexenkunst. Wer schaurig-schön verkleidet unser Fest besucht, wird bei unserem Kostümwettbewerb um
17 Uhr dafür belohnt. Ob Süßes oder Saures, Stockbrot oder Würstchen, Glühwein oder Tee – für das leibliche Wohl von Groß und Klein ist am Hexenfeuer gesorgt. Mit dem Zoo-Car können, in Begleitung von gruseligen Hexen, Touren durch den Zoo unternommen werden. Nach Einbruch der Dunkelheit findet der traditionelle Lampionumzug durch den Zoowald statt, der im Lichterglanz erstrahlen wird. Wer eine bunte Laterne zu Hause hat, bringt diese am besten mit. Los geht es um 18.30 Uhr am Waldgeisterplatz. Tierstimmen ertönen von hier und da, es knistert und knackt auf den Wegen. Während des Rundgangs werden verschiedene Tiere besucht, die in der Dämmerung erst richtig aktiv werden.

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