7. Zooreise 2017 – Tag 3: Vogtland, Erzgebirge, Tschechien ….mit dem Auto durch die Pampas…

Der letzte Tag unseres verlängerten Wochenendes war angebrochen.
Geplant waren Besuche im Tierpark Chemnitz (weil das Wetter zumindest etwas Sonnenschein und keinen Regen versprach), das Meeresaquarium in Oberwiesenthal und das Fischereimuseum in Tirschenreuth (warum auch immer…).
Bevor wir unsere Heimatreise antraten genossen wir noch ein leckeres Novotel-Frühstück. Es gab sogar leichte Veränderungen zu gestern (u. a. Eier mit Kaviar und kalter Braten, nichts, was mich angesprochen hätte). Chiapudding gab es auch, gestern und heute, geschmacklos, aber gegessen haben wir ihn trotzdem (heute hatte ich ihn mit Bircher Müsli gemischt, da fiel die Geschmacklosigkeit gar nicht auf, die Chiasamen merkte man nur, weil sie in den Zahnzwischenräumen hängen blieben.
Leider läuft der Pachtvertrag für das Novotel in Gera aus … was danach kommt, weiß man allerdings noch nicht (siehe hier). Schade eigentlich, aber es gibt auch noch andere Novotels, wenn auch kein Accor-Hotel mehr in Gera.
Auf dem Weg nach Chemnitz wurde das Wetter schlechter, es wurde bewölkter, aber es blieb trocken. Mein letzter Besuch im Tierpark Chemnitz war 2014. Seit dem hat sich einiges getan. Es wäre allerdings schöner, und auch dem Tierpark sicher nicht abträglich, wenn die Gitter verschwinden würden. Es gibt viele Möglichkeiten, Tieranlagen ansprechend zu gestalten, das dürfte auch nicht so teuer sein. Aber trotz der negativen Schlagzeilen, die man vom Tierpark immer wieder hört, ist der Zoo nicht so schrecklich, wie man vermuten möchte. Es gibt schlimmere …

Nach Chemnitz fuhren wir nach Oberwiesenthal im Erzgebirge. Dort sahen wir auch den ersten Schnee. Nicht viel, aber es war eindeutig als Schnee zu identifizieren. Der Besuch im Meeresaquarium war kurz. Haie haben wir dort nicht gesehen, obwohl damit geworben wurde. Übersehen hätte man die Tiere aber unschwer können. Allerdings haben wir auch kein Aquarium gesehen, das groß genug für Riffhaie gewesen wäre, es sei denn wir haben eine Abzweigung vom Rundweg übersehen.

Danach ging es weiter nach Tirschenreuth … über Tschechien, immer entlang der Autobahn (da wir ja keine Vignette hatten, aber laut Navi war der Weg über Tschechien der kürzeste).
In Tirschenreuth mussten wir feststellen, dass das Fischereimuseum (und jedes andere Museum im Museumsquartier) Montags geschlossen war. Das kenne ich zwar von anderen Museen, muss ich aber bei meiner Reiseplanung übersehen haben.
Das nächste Reiseziel war demnach der Heimatort.

Das Museumsquartier Tirschenreuth ist ein kleines Museum in der Oberpfälzer Kreisstadt Tirschenreuth. Es ist im ehemaligen Kloster der Stadt untergebracht, das hierfür renoviert wurde. Das Museum gibt nach fünf Jahren Renovierungszeit seit der Eröffnung 2008 neben dem Oberpfälzer Fischereimuseum einen Einblick in fünf Themenbereiche der Geschichte der Stadt (u. a. Porzellan).
Besonders bekannt sind Tirschenreuth und das umgebende Stiftland für seine Karpfen. Fast 95 Prozent aller Teiche im Landkreis Tirschenreuth werden für die Karpfenzucht genutzt. Vielleicht war das der Grund, warum ich das Fischereimuseum besuchen wollte … vielleicht wird dieser Besuch zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt.

Tierpark Chemnitz
Meeresaquarium Oberwiesenthal

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