Abenteuer Aquarium

Die Garnelen sind da. Und bisher erfreuen sie sich guter Gesundheit, auch wenn ich nicht glaube, dass sie schon ihre vollständige Färbung erlangt haben. Einige haben jedoch bereits einen gelben Rückenstrich (deswegen nennt man ja Neocaridina davidii auch Rückenstrichgarnele).
Aber alles der Reihe nach…

Wasserlinsen

Wasserlinsen

Bevor ich die Garnelen eingesetzt habe, habe ich eine Wasserlinsenreinigung vorgenommen, sprich…einen Großteil der Pflanzen entfernt. Es sind aber noch genügend da.
Ich habe die überzähligen Pflanzen weggeschmissen, essen wollte ich sie dann doch nicht …
Sollten sich Schnecken in den Pflanzen aufgehalten haben sind sie jetzt auch weg, sofern ich sie nicht vorher entdeckt habe (aber viele waren es nicht).
Dann habe ich die Garnelen nach Vorschrift in meinen 20l-Cube überführt. Die Blasenschnecken, die ich ebenfalls mitbestellt hatte, habe ich einfach auf die (ausgeschaltete) Aquarienbeleuchtung gelegt, da diese nur teilweise unter Wasser war. Die Tierchen sind dann von selbst ins Wasser gekrochen.

In der beiliegenden Anleitung war von einem großen Wasserwechsel die Rede. Das habe ich nicht gemacht. Ich habe nur die Wasserlinsen dezimiert.
Nachdem ich die Garnelen in ihrem Transportbeutel erst einmal eine dreiviertel Stunde auf Raumtemperatur gebracht hatte wurde der gesamte Inhalt in meinen Wasserwechseleimer geschüttet. Dieser hat ein Volumen von 5 l und wird nur für Aquarienarbeiten benutzt, ist also frei von jeglichen Spülmitteln.
In den nächsten eineinhalb Stunden habe ich langsam 100 ml Aquarienwasser im Abstand von ca. 10 Minuten in den Eimer gegossen. Ich weiß die ml-Angabe so genau weil der Becher, den ich verwendete eine entsprechende Graduierung hatte.
Nach diesen anderthalb Stunden wurden die Garnelen herausgekeschert und in den Cube gegeben.
10 Tiere habe ich bestellt, 10 Tiere kamen lebend an und noch leben sie alle.
Und im Gegensatz zu den Limnophilos verstecken sie sich nicht, sondern bringen Leben in den Cube.
Besonders faszinierend finden sie die Wasserlinsen. Einige von ihnen (die beiden größeren auf jeden Fall) greifen sich soviele Linsen wie sie können, dann schwimmen sie Richtung Boden und lassen die Wasserlinsen los.
Auch der Süßwassertang wird gut genutzt. Die Pflanzen haben fast den ganzen Boden überwuchert, von den Steinen und vom Bodengrund sieht man nichts mehr.
Weibchen mit Eiern habe ich nicht in der Lieferung entdecken können. Ich bin gespannt ob und wann sich NAchwuchs einstellen wird.

Dieser Beitrag wurde unter Abenteuer Aquarium veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Durch das Kommentieren eines Beitrags auf dieser Seite werden automatisch über Google personenbezogene Daten erhoben. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung (http://www.beutelwolf.martin-skerhut.de/impressum/). Mit dem Abschicken eines Kommentars wird die Datenschutzerklärung akzeptiert.