Zoopresseschau

Zoo Heidelberg 10.11.2017
Vorleseaktion der Zooschule Heidelberg – Lesen, Lauschen, Lachen.
Geschichten und Gewinnspiel gratis! Am Freitag, den 17.11.2017 findet die Vorleseaktion der Zooschule Heidelberg statt. Zwischen 14:00 und 16:00 Uhr gibt es Tiergeschichten satt. Im Rahmen des 14. bundesweiten Vorlesetages lesen auch in diesem Jahr in vielen Städten Bücherfreunde aus ihren Lieblingsbüchern vor. Mit dabei ist auch die Zooschule Heidelberg. Anlässlich des bundesweiten Vorlesetags werden auch im Heidelberger Tiergarten allerlei spannende und lustige Geschichten zum Besten gegeben. Selbst schmuddeliges Novemberwetter sollte kein Hinderungsgrund sein, dem Zoo einen Besuch abzustatten, denn die Vorlese-Stationen befinden sich in den warmen Tierhäusern und in der Zooschule. Dort heißt es nun dem Veranstaltungsort gemäß „lauschen wie ein Luchs“, denn die Zooranger präsentieren dem (vor-)lesehungrigen Publikum verschiedene Tier- und Zoogeschichten. In nächster Nähe zu Löwen, Gorillas und Elefanten wird jeweils Passendes geboten. Vom Indianermärchen „Schwester Maus“ über die kuriosen Lügengeschichten des Faultiers bis hin zum „Halbwegs-Elefant“ – nicht immer sollte alles tierisch ernst genommen werden… Auch aus dem Zooalltag der Pfleger erfährt man Wissenswertes. So geht es zum Beispiel im Afrikahaus um die Gehegegestaltung für den Tigerpython. Ob phantastisch oder realistisch – alle Geschichten haben einen gemeinsamen Hintergrund: die enge Verbundenheit von Mensch und Tier. Wer besonders aufmerksam zuhört, kann sein erlauschtes Wissen anschließend bei einem Quiz testen. Sind die gestellten Fragen richtig beantwortet, kann man an einer Verlosung teilnehmen und mit ein bisschen Glück einen Gutschein für eine tolle Aktion der Zooschule gewinnen. Die Vorleseaktion der Zooschule Heidelberg findet statt am Freitag, den 17.11.2017 von 14 bis 16 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Nur der normale Zooeintritt ist zu entrichten. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Weitere Informationen telefonisch unter 06221-3955713 (Mo 13 – 16 Uhr, DI + Do 10 – 12 Uhr sowie 13 – 16 Uhr) oder unter info@zooschule-heidelberg.de

Mehr zum Vorlesetag findet man hier.

Opel-Zoo Kronberg 10.11.2017
„Ich geh mit meiner Laterne…“
Laternenführung am 18.11. um 16 h im Opel-Zoo. Auch in diesem Jahr findet wieder die Laternenführung zu den Tieren im Opel-Zoo statt: Am Samstag, den 18.11. startet sie um 16 Uhr am Haupteingang, begleitet von Zoopädagogin Dr. Tanja Ruch. Und es ist für die Kinder stets etwas Besonderes, wenn sie mit ihren zum Teil selbst gebastelten Laternen – oft mit Tiermotiven – in die Dämmerung in das Zoogelände zu den Tieren gehen, mit Musikbegleitung die altbekannten Laternenlieder singen und sich schließlich noch am Restaurant Sambesi mit einem Punsch an den Feuerkörben aufwärmen. Die Zoopädagogen haben stets kleine Liedhefte vorbereitet, so dass bei allen Strophen mitgesungen werden kann. Die Laternenführung ist kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; die Kinder und ihre erwachsenen Begleitpersonen treffen sich am Haupteingang.

Zoo Wuppertal 10.11.2017
Seelöwe „Davy Jones“ ist nach Italien umgezogen
Der am 11. Juli 2016 im Grünen Zoo Wuppertal geborene Seelöwenbulle „Davy Jones“ ist gestern, am 9. November, in das Sea Life Gardaland nach Italien umgezogen. Da in Wuppertal sein Vater „Mylo“ mit seinem Harem lebt, wäre es sobald „Davy Jones“ geschlechtsreif wird, zu Stress und Auseinandersetzungen in der Gruppe gekommen. Daher freuen wir uns, dass „Davy Jones“ in Italien mit zwei weiteren jungen Männchen ein verspieltes Trio bilden kann. Schon eine Woche vor dem Transport hat „Davy Jones“ fleißig beim Kistentraining mitgearbeitet. Am Donnerstag wurde er in aller Frühe abgeholt und ist am späten Abend wohl behalten in Castelnuovo del Garda angekommen. Nach kurzer Zeit hat er bereits rund 1 kg Hering gefressen. Heute Morgen konnte „Davy Jones“ bereits seinen neuen Trainer Vincenzo kennen lernen.

Zoo Osnabrück 10.11.2017
Erstmals „Winterzauber“ im Zoo Osnabrück
Winterdorf mit Eisstockschießen um den „Löwen-Ice-Cup“. Kein Winterblues im Zoo Osnabrück: Nach dem Weihnachts- und Silvestertrubel bietet der Zoo Osnabrück erstmals mit dem „Winterzauber“ ein buntes Programm für die eher graue Zeit nach dem Jahreswechsel. Ein überdachtes Winterdorf mit Kunsteisbahn und Eisstockschießen, ein Kinderkarussell, Gastronomiestände und abendliche Führungen zu den Tieren warten auf die Besucher. Müssen Schimpansen, Rentiere & Co. jetzt Schlittschuhlaufen lernen? „Nein, keine Sorge – unsere Tiere dürfen den Winter wie gehabt je nach Vorliebe der Tierart verbringen“, schmunzelte Geschäftsführer Andreas Busemann, als er die neue Veranstaltungsidee am Freitag vorstellte. „Aber unsere Besucher können sich auf den ‚Winterzauber‘ freuen: Vom 5. Januar bis zum 11. März wird am Affentempel in der asiatischen Tierwelt ‚Angkor Wat‘ ein überdachtes Winterdorf stehen und unsere Tagesgäste können auf der Kunsteisbahn ihre Runden drehen.“ Abends steht dann Eisstockschießen auf dem Programm, wie Mitveranstalter Christian Schäfer, Geschäftsführer der Agentur „Alles Bestens Schäfer, Medien & Events“, erläuterte: „Von dienstags bis donnerstags können sich abends private Teams zum Spielen anmelden. Hier spielen wir über den kompletten Veranstaltungszeitraum ein Turnier mit Vorrunden und Finale um den ‚Löwen-Ice-Cup‘. Zusätzlich können freitags bis samstags Firmen den Bereich für abendliche Kunden- und Mitarbeiterevents buchen.“ Wer sich die Schlittschuhe im Zoo anschnallt, kann nicht nur neben den Asiatischen Schweinsaffen und Sumatra-Tigern ein paar Runden auf der 18 Mal 12 Meter großen Kunsteisfläche drehen, sondern tut auch noch etwas Gutes, wie Zoogeschäftsführer Busemann berichtete: „Der Reinerlös der Veranstaltung kommt unseren Löwen zugute. Hierfür sammelt unser Verein ‚Löwen für Löwen‘ derzeit Spenden, damit wir die Außenanlage und das Haus der Löwen vergrößern können und auch wieder Löwennachwuchs möglich ist. Da wir uns fast ausschließlich selbst finanzieren, sind derartige Veranstaltungsformate für uns eine Möglichkeit zusätzliches Budget für Gehegeverbesserungen zu erwirtschaften.“ Unterstützt wird das besondere Event von vier Hauptpartnern: der Sparkasse Osnabrück, der Fleischverarbeitung Kinnius, der Filmpassage Osnabrück und der Rahenbrock Gruppe. Weitere Firmen fördern den Winterzauber im Rahmen unterschiedlicher Sponsoringpakete. Was genau erwartet die Besucher? Zoobesucher, Fans des Eisstockschießens und Firmen können den Bereich zu verschiedenen Tageszeiten unterschiedlich nutzen, wie Veranstaltungskauffrau Diana Reuvekamp erklärte: „Unsere Zoobesucher können tagsüber Schlittschuhlaufen und sich an Gastronomieständen stärken. Die Kinder können zusätzlich eine Runde im Karussell drehen. Tageskartenbesucher erhalten mit dem Eintrittspreis Gutscheine für den Schlittschuhverleih und das Karussellfahren.“ Jahreskartenbesitzer haben auch während des „Winterzaubers“ freien Eintritt und können Eisbahn und Karussell gegen eine kleine Gebühr nutzen. Abends ist vom 23. Januar bis zum 3. März Teamgeist gefragt, wenn es zum Eisstockschießen übergeht. „Dienstags bis donnerstags, wenn private Mannschaften spielen können, haben die Begleitungen und Zuschauer der Teams freien Zooeintritt. Außerdem erwarten die abendlichen Besucher kostenlose Führungen durch den nächtlichen Zoo. Freitag- und samstagabends können Firmen das Komplettpaket buchen: Eisstockschießen, Essen im Aquarium oder in der Zoogaststätte und Privatführungen durch den Zoo für Kunden oder Mitarbeiter. Das ist ein ganz besonderes Erlebnis“, so Reuvekamp. Der abendliche Zoo sei dann für andere geschlossen. Anmeldungen fürs Eistockschießen „Löwen-Ice-Cup“. Die Anmeldung für private Teams und Firmen läuft ab sofort. Bis zu 168 Teams können rein rechnerisch bei 14 Teams pro Abend an dem offiziellen „Löwen-Ice-Cup“ teilnehmen. Private Teams können sich über den Online-Shop (https://shop.zoo-osnabrueck.de) den Startplatz direkt sichern oder sich per E-Mail an ess@zoo-osnabrueck.de anmelden. Pro Team können zwischen vier und acht Spieler antreten. Die Teilnahmegebühr pro Team beträgt 50 Euro (inkl. Zoo-Eintritt). Nach der Anmeldung über den Online-Shop oder per E-Mail bitte im zugesendeten Anmeldeformular sowie bei der Überweisung unter Verwendungszweck den Wunschwochentag (Dienstag/Mittwoch/ Donnerstag) und Teamnamen oder Bestellnummer aus dem Online-Shop angeben. IBAN des Zoo Osnabrück: DE12 2655 0105 1551 2759 67. Die Überweisung der Teilnahmegebühr gilt als verbindliche Anmeldung. Firmen können sich direkt an Veranstaltungskauffrau Jennifer Ludwig wenden: ludwig@zoo-osnabrueck.de.

Zoo Magdeburg 10.11.2017
Sieben Gundis auf einen Streich!
Nordafrikanische Nager wuseln durchs Nashornhaus. Im großen Wüstenterrarium des Nashornhauses ist für kalte Wintertage herzerwärmendes
Leben eingezogen. Gleich sieben Gundis – putzige Nager aus den Bergen des Hohen Atlas in Tunesien, Marokko und Algerien stammend – kamen in der vergangenen Woche in den Zoo Magdeburg. Die drei Männchen und vier Weibchen dieser an extreme Trockenheit angepassten Art, die sämtliches Wasser aus ihrer kargen Pflanzennahrung zieht, wurden allerdings nicht in Nordafrika sondern im mittelenglischen Cotswold Wildlife Park and Gardens geboren. Mit der quirligen Truppe soll nun auch hier eine Zucht dieser außergewöhnlichen Kleintiere begonnen werden, was durch die Koordinatorin des Europäischen Zuchtbuchs für den Gundi aus dem Aquazoo Düsseldorf vorbereitet wurde. Die auch „Kammfinger“ genannten Tiere entzücken besonders durch ihr demonstratives Putzverhalten, bei denen die mit kammartigen Borsten versehenen Hinterpfoten immer wieder in hoher Geschwindigkeit durch das Fell bürsten, um es von Staub und Sand zu befreien. Dies ist im Freiland auch überlebenswichtig, rettet einen doch nur ein möglichst glattes Gundifell mit Glück aus den Fängen von Goldschakal und Gleitaar. Diese spielen selbstverständlich in der Magdeburger Kleinlandschaft keine Rolle, dafür teilt man sich hier mit Nordafrikanischen Dornschwänzen- pflanzenfressende Echsen mit stachelbewährten Schwänzen- friedlich das Territorium. Anders als viele Kleinsäuger sind Gundis tagaktiv und sonnenliebend, was wir ihnen durch viele Wärmelampen in ihrem Gehege ganzjährig bieten können. Somit können Besucher die zeigefreudigen Fellkugeln, die sich hochsozial gerne in Gruppen unter die Lampe kuscheln, nun in großer Truppe bei ihrem quirligen Zusammenleben beobachten. Der Einzug der Gundis im großen Warmhaus der Spitzmaulnashörner im Zoo ergänzt die große Tier- und Artenvielfalt. Insgesamt verfügt der Zoo mit Eröffnung des neuen Elefantenhauses nunmehr über fünf Tierhäuser, die auch während der Herbst- und Winterzeit zu einem spannenden und ergebnisreichen Zoobesuch einladen.

Zoo Landau 09.11.2017
Eine doppelte Sensation bei den Prinz-Alfred-Hirschen im Zoo Landau in der Pfalz
Es ist eine kleine Sensation – zum ersten Mal sind im Zoo Landau in der Pfalz Zwillinge bei den Prinz-Alfred-Hirschen geboren worden! Am 14. Oktober überraschte das 10jährige Zuchtweibchen, das seit 2008 im Zoo Landau lebt und bereits acht Jungtiere erfolgreich aufgezogen hat, mit den beiden quicklebendigen Kälbchen. Zwillingsgeburten sind bei dieser Art extrem selten und kommen in Menschenobhut bei weniger als 2% aller Geburten vor. Im Zoo Landau wird das Zuchtbuch für diese stark bedrohte philippinische Art geführt, und es gab seit dessen erster Erstellung bisher nur vier Mal Zwillingsgeburten, von denen allerdings bisher nur ein einziges Jungtier überlebte. So ist es ein besonderes Glück, dass sich die beiden Landauer Jungtiere, die sich beim ersten Gesundheitscheck als ein Männchen und ein Weibchen entpuppten, beide gleichmäßig gut entwickeln. Bereits im Alter von nur etwas über drei Wochen knabbern sie am verbliebenen frischen Laub und erkunden mit dem Muttertier ihre Außenanlage. Das zweite Zuchtweibchen, eine im Jahr 2015 geborene Halbschwester der Zwillinge, brachte am 10. Oktober ihr erstes Jungtier zur Welt und zieht es ebenfalls erfolgreich auf. Im Juli 2016 hatte der Zoo Landau einen neuen Zuchtbock aus dem polnischen Zoo Poznan übernommen. Hierbei handelt es sich um ein genetisch besonders wertvolles Tier, das mit den beiden Landauer Weibchen im Hinblick auf den Erhalt der genetischen Vielfalt der Zoopopulation besonders gut zusammenpasst. Es ist Aufgabe der Koordinatoren der so genannten Ex-situ Zuchtprogramme (EEP, ESB) des Europäischen Zoo- und Aquarienverbandes EAZA, mit Hilfe computergestützter Analysen der Verwandtschaftsverhältnisse einer Zoopopulation solche Paarungen zusammenstellen, um genetisch variable und gesunde Populationen bedrohter Tierarten in Menschenobhut zu erhalten. Der Prinz-Alfred-Hirsch gehört zu den Arten, bei denen der Nachzucht in Zoologischen Gärten besonders große Bedeutung zukommt, denn das Überleben der Art in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet, der Inselwelt der Philippinen, ist fraglich. Einst weit verbreitet kommt die Art heute nur noch auf den beiden Inseln Negros und Panay vor. Aus 95 bis 98% des ursprünglichen Verbreitungsgebiets ist der kleine, dunkelbraune Hirsch mit dem lebenslangen hellen Fleckenmuster aufgrund der Zerstörung der Waldgebiete bereits verschwunden. Zu finden ist er heute nur noch in schwer zugänglichen, bergigen Regionen der beiden Inseln. Neben der Lebensraumzerstörung hat die intensive Bejagung der Art zu einem dramatischen Individuenschwund geführt, obwohl die Art laut philippinischem Recht geschützt ist. Es leben schätzungsweise nur noch wenige hundert Prinz-Alfred-Hirsche im natürlichen Lebensraum, so dass die Art auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) inzwischen als „stark gefährdet“ eingestuft wird. Im Zoo freut man sich über jedes gesunde Jungtier, doch diese drei kleinen Hirschkälbchen sind zudem eine wichtige Stütze des Erhaltungszuchtprogramms! Elterntiere und Nachwuchs würden sich zudem über eine Tierpatin oder einen Tierpaten freuen!

Tierpark + Fossilium Bochum 09.11.2017
Todesursache der Schwarzspitzen-Riffhaie im Tierpark + Fossilium Bochum weiter unklar
Erste Ergebnisse der chemischen Wasseranalysen sind bekannt. Zur Aufklärung der Todesursache der Schwarzspitzen-Riffhaie, sowie vier weiterer Korallenfische, hat der Tierpark + Fossilium Bochum umfangreiche Maßnahmen eingeleitet. „Während wir zunächst noch von einem technischen Defekt ausgingen, konntemittlerweile die vollständige Funktionalität der Filteranlagen in der betroffenen Nacht bestätigt werden. So wurden alle technischen Bauteile der Elektroverteilungen, der Ozon- und UV- Anlagen, der Eiweißabschäumer, der Kalkreaktoren, der Pumpentechnologie, der Zu- und Abluftanlagen, der Kühlanlagen, der Beleuchtungseinheiten sowie Bestandteile der Mess- und Regeltechnik eingehenden Überprüfungen durch die zootechnische Abteilung und externe Fachfirmen unterzogen. Auch im umfangreichen Überwachungs- und Alarmsystem sind keine Fehlfunktionen festgestellt worden“, berichtet Zoodirektor Ralf Slabik. Bereits am Freitagvormittag wurden Wasserproben aus dem Riffaquarium zur unabhängigen Analyse an ein externes Institut geschickt. Die Untersuchungen im Labor ergaben jedoch keine Auffälligkeiten im Hinblick auf den Tod der Tiere. Insgesamt wurden über 100 Messwerte erhoben und neben den Standardparametern auch diverse Mengen- und Spurenelemente überprüft. Die veterinärmedizinische Hochschule in Hannover führt parallel die Obduktion der Fische durch. Bisher liegen von der Untersuchung der Haie und dreier weiterer Riffbewohner nach wie vor nur Vorabbefunde vor. Diese ergaben bislang keinen Hinweis auf die Todesursache. Die Ergebnisse der bakteriologischen und histologischen Untersuchung erwartet der Zoo frühestens für die nächste Woche. Die zusätzlichen Analysen der Futtermittel, die Überprüfung aller Arbeitsmaterialien, die toxikologischen Untersuchungen rückgestellter Wasserproben sowie die toxikologischen Untersuchung von Organgewebe der verstorbenen Tiere selbst werden frühestens in vier bis sechs Wochen vollständig abgeschlossen sein. Hierzu sind aktuell weitere externe Fachlabore beauftragt worden. Zoodirektor Ralf Slabik: „Unser primäres Ziel ist es, alle ausstehenden Daten zu sammeln und fachlich auszuwerten. Den Ergebnissen der Expertengutachten können und wollen wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorgreifen. Alle weiteren Interpretationen bleiben aktuell reine Spekulation.“

Zoo Dortmund 09.11.2017
Schöne neue Aussichten im Zoo Dortmund
Schöne neue Aussichten auf die Südamerikawiese gibt es neuerdings im Zoo Dortmund: Eine frisch gebaute Aussichtsplattform bietet von erhöhter Position aus sehr gute Einblicke in das Zusammenleben zwischen Ameisenbären, Flachlandtapiren und Wasserschweinen. An gleicher Stellen befanden sich zwei kleinere Vorgängerbauten, die nun ersetzt werden konnten. Die neue Aussichtsplattform erlaubt es, sich zur Pause niederzulassen oder bei Regenwetter unterzustellen – zumal die Tiere bei Regen oftmals wesentlich aktiver sind als bei Sonnenschein. Südamerika bildet den Schwerpunkt und das Herzstück des Zoos. Die Gestaltung des Geheges führt den Besucherinnen und Besuchern den natürlichen Lebensraum der Tiere vor Augen. Schon 1975 wurde die Südamerikawiese als Wohngemeinschaft auf rund 2500 qm eingerichtet und bietet nach wie vor einem Teil der berühmten Ameisenbärenzuchtgruppe des Zoos Heimstatt. Den braunen Flachlandtapir, der mit den Ameisenbären vergesellschaftet ist, gibt es seit 1978 in Dortmund. Tapire sind als Fresser junger Blätter und Triebe im Urwald sowie wohlschmeckender Früchte durchaus wählerisch. Für die Unterbringung sollte man also viel Platz vorsehen. Neben den Tapiren und Ameisenbären leben Wasserschweine auf der Wiese – das größte Nagetier überhaupt, das in keinem näheren Verhältnis zum Schwein steht. Demnächst eröffnet ein weiterer Aussichtspunkt: Noch in Bau ist eine Plattform bei den Giraffen.

Kölner Zoo 09.11.2017
Zoo-Kostümball: Ab jetzt Tickets im Vorverkauf
„Mer Dierche danze us der Reih – Zoo Zappelei“ – unter diesem Motto findet am Dienstag, 30. Januar 2018, der tierisch bunte Kostümball des Kölner Zoos statt. Veranstaltungsort ist das Hotel Pullman Cologne. Der zum sechsten Mal stattfindende Ball startet um 19 Uhr. Geboten wird alles, was im kölschen Fasteleer Rang und Namen hat. So begrüßt der Zoo das Kölner Dreigestirn, Querbeat, Brings, Klüngelköpp, die Micky Brühl Band, Kasalla und die Stattgarde Colonia Ahoi. Durch den Abend führen die Altstädter Köln 1922 e.V.. Der Reinerlös dieser Benefiz-Veranstaltung kommt dem Kölner Zoo zugute. Karten zu 25,- Euro sind pünktlich zum Sessionsauftakt ab sofort beim Besucherservice des Kölner Zoos oder bei der Geschäftsstelle der Altstädter Köln 1922 e.V. unter Tel. 0221 / 3100628 und info@altstaedter.de erhältlich.

Tiergarten Worms 09.11.2017
Sonderveranstaltung im Tiergarten Worms – Vorleseabend im Exotenhaus
Vorlesen macht klug, weckt die Abenteuerlust und macht ganz viel Spaß! Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutschen Bahn Stiftung am 17. November 2017, lockt der Tiergarten Worms ebenfalls mit tierisch gutem Lesestoff ins Exotenhaus. Am Vorleseabend will Revierleiterin und Tierpflegerin Carina Decker an diesem ungewöhnlichen Ort die Begeisterung für das Lesen und natürlich für die dort lebenden Tiere wecken. In der Zeit von 18 bis etwa 19.30 Uhr liest sie tierisch schöne Geschichten für Sechs- bis Zehnjährige vor. An diesem Abend darf neben der Lesung, auch die tierische Begegnung nicht fehlen, denn aus der Literatur und aus dem Tiergarten sind Tiere nämlich nicht wegzudenken. Anmeldungen zur Sonderveranstaltung am Freitag, 17. November 2017 um 18 Uhr sind ab sofort möglich – wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter der Tel. 0 62 41 97 22 7 – 0! Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Kinder begrenzt und der Eintritt kostet 7 Euro. Eingeladen sind Kinder zwischen 6 und 10 Jahren, die in Begleitung einer Aufsichtsperson (kostenfrei) teilnehmen können! Dauerkarten sind bei dieser Veranstaltung nicht gültig.

Zoo Magdeburg 08.11.2017
Theater in der AFRICAMBO Lodge am 5. Dezember: Musikgeschichten „Hänsel und Gretel“
In der Vorweihnachtszeit am 5. Dezember präsentiert das Blechbläserquintett der Magdeburgischen Philharmonie gemeinsam mit einem Erzähler die Geschichte von „Hänsel und Gretel“ nach den Brüdern Grimm in der AFRICAMBO Lodge. Die bekannten und wohlklingenden Melodien entstammen der gleichnamigen Märchenoper von Engelbert Humperdinck, die für diese Besetzung bearbeitet wurden. Hierbei lernen die jungen Zuschauer auch die Besonderheiten der verschiedenen Instrumente kennen und dürfen alle gemeinsam das Haus der bösen Knusperhexe musikalisch zum Einsturz bringen. Erleben Sie mit Ihrer ganzen Familie einen Klassiker in neuem Gewand! Die Vorstellung beginnt um 16 Uhr in der AFRICAMBO Lodge und ist für Kinder ab 6 Jahren geeignet (Dauer etwa 45 Minuten). Die Karten sind zu 10 Euro und 5 Euro (ermäßigt) an der Theaterkasse des Theaters Magdeburg oder unter 0391 / 40 490 490 oder www.theater-magdeburg.de zu erwerben.

Zoo Landau in der Pfalz 08.11.2017
Jetzt schon an die Planung der Weihnachtsferien denken! Kinderbetreuung im Zoo Landau in der Pfalz in den Weihnachtsferien für Kinder von 7-12 Jahre
Ferienprogramm in der Landauer Zooschule bedeutet interessante Vormittage im Zoo – an jedem Tag steht ein anderes spannendes Thema auf dem Programm! Ti­ger, Pinguine, Erdmännchen und andere Zoobewohner werden beobachtet, an­dere kann man teilweise auch hautnah erleben. Dabei erfahren die Kinder in der Zooschule nicht nur Interessantes über die großen und kleinen Zoobewohner, son­dern auch, was sie selbst zum Schutz der Tiere und der Natur beitragen können. Exklusiv ist es möglich, mal einen Blick hinter die Kulissen des Zoos zu werfen! Zum Programm gehören außerdem Aktivitäten wie Mikroskopieren, Modellieren mit Ton, Spielen und Basteln.

Zoo Basel 08.11.2017
Europas einzige Buschhuhn-Mutter hat Nachwuchs
Nach sechs Jahren des Wartens wachsen im Zoo Basel wieder Buschhuhn-Küken auf. Zum Ausbrüten der Eier hat der Hahn einen enormen Hügel aus Laub aufgeschichtet. Giraffen: so bleiben sie gesund – Für alle Tierarten im Zoo Basel gibt es individuelle Futterpläne, es werden Beschäftigungsprogramme geboten, und einige Tierarten müssen sogar regelmässig auf die Waage. Auch die Giraffen bleiben dank ausgewogener Ernährung, Training und Gewichtskontrolle in Form.

Tierpark Hellabrunn 08.11.2017
Blick hinter die Kulissen im Tierpark Hellabrunn
Wie sieht eigentlich die Tierarztpraxis in Hellabrunn aus? Wie steht es um die Bauarbeiten für das neue Mühlendorf? Und wie viel Futter wird eigentlich in der Futterwirtschaft gelagert? Am Samstag, den 18. November zeigt Hellabrunn seinen Besuchern diese und weitere unbekannte Orte des Tierparks. Von 10 bis 16 Uhr gibt es exklusive, kostenlose Führungen hinter die Kulissen des Zoos. Eine Gelegenheit, die es nicht alle Tage gibt: Um den Besuchern einen seltenen Blick hinter die Tierpark-Kulissen zu gewähren, öffnet Hellabrunn am Samstag, den 18. November 2017 von 10 bis 16 Uhr sonst unzugängliche Bereiche für die Öffentlichkeit. Interessierte Besucher können sich am selben Tag ab 9 Uhr persönlich für die insgesamt 15 Führungen im Service-Center am Flamingo-Eingang anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Einer dieser „Backstage“-Bereiche ist die Futterwirtschaft. Mehr als 19.000 Tiere in Hellabrunn bekommen von hier täglich frische Kost. Das alles – von den einzelnen Zutaten des speziell zubereiteten Breis für Ameisenbären bis hin zum Fleisch für die Löwen – managt der Futtermeister von Hellabrunn. Am 18. November stellt er den Führungsteilnehmern die Hellabrunner Futterküche vor. Gleich nebenan können interessierte Besucher einen Blick in die bestens ausgestattete Tierarztpraxis des Zoos werfen. Hier gibt es unter anderem Röntgen- und Ultraschallgeräte, ein Labor und eine Apotheke. Die Tierärzte laden zur Führung durch ihren Arbeitsplatz ein und erzählen aus ihrem bewegten Alltag mit den Hellabrunner Tieren. Außerdem erfahren die Besucher in der Hellabrunner Polarwelt, wie die moderne unterirdische Filteranlage für das glasklare Wasser im Mähnenrobben-Becken sorgt und was für eine aufwendige Technik dahinter steckt. Wie es auf der Baustelle hinter dem langen Bauzaun beim ehemaligen Kindertierpark aussieht, erfahren Teilnehmer der exklusiven Führung ins künftige Mühlendorf. Hierbei erklärt die Leiterin der technischen Abteilung, worauf sich die Besucher nach der Fertigstellung der Baustelle freuen können. Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie die Logistik in Hellabrunn funktioniert, dem sei der exklusive Zugang (ohne Anmeldung) zum Fuhrpark und der neuen Lagerhalle empfohlen. Hier stehen Tierpark-Mitarbeiter zu jeder vollen Stunde für Fragen und Antworten rund um die Fahrzeuge im Tierpark zur Verfügung. Zudem beantworten an den Info-Mobilen in der Dschungelwelt (12 bis 15 Uhr) und im Haus der kleinen Affen (13 bis 16 Uhr) ehrenamtliche Artenschutzbotschafter sämtliche Fragen rund um das Thema Artenschutz in Hellabrunn. Für die kostenlosen Führungen können sich Hellabrunn-Besucher am Samstag, den 18. November 2017 ab 9 Uhr im Service-Center am Flamingo-Eingang anmelden. Der Tierparkeintritt ist an der Kasse zu entrichten. Selbstverständlich ist der Tierpark an diesem Tag auch für reguläre Besuche geöffnet, wie an jedem Tag im Jahr.

Zoo Berlin 08.11.2017
Still und starr ruht der Wald – Zoo Berlin kämpft gegen das Vogelsterben in Südostasien
Weihnachten ist nicht mehr weit und viele sehnen sich bereits die himmlische Ruh‘ zwischen den Jahren herbei. Die Stille, die zunehmend in die Wälder Südostasiens eingekehrt ist, hat jedoch wenig mit feierlicher Besinnlichkeit zu tun: Das Verschwinden der Singvögel hinterlässt in Indonesien bereits eine gespenstische Leere. Die Ursache für den Rückgang der Singvögel liegt in der Kultur der Region. Geschätzt hält jeder fünfte Haushalt in Indonesien einen Vogel als Haustier und die Tradition der Singvogel-Wettbewerbe ist zu einem regelrechten Sport geworden. Entsprechend viel Geld lässt sich mit dem Verkauf der Tiere verdienen. Da die Zucht von Singvögeln schwierig ist, werden wildlebende Vögel aus den Wäldern gefangen, in Volieren gesetzt und dann verkauft. Die Nachfrage ist groß und betroffen sind jährlich hunderte von Arten und Millionen von Tieren. Ähnlich sieht es in den Nachbarländern aus. In den vietnamesischen Wäldern beispielsweise wurde der letzte Edwardsfasan im Jahr 2000 gesichtet. Mit Unterstützung des Zoo Berlin wurden in den vergangenen Jahren Suchaktionen mit Kamerafallen gestartet, um herauszufinden, wie viele Edwardsfasane es in der Wildbahn überhaupt noch gibt. Die wissenschaftlichen Untersuchungen brachten zu Tage, was bereits vermutet wurde: Der Erwardsfasan scheint in der Wildbahn völlig ausgestorben zu sein. Gründe hierfür sind einerseits die Folgen des Vietnamkrieges mit der gebietsweise immer noch andauernden Entlaubung der Bäume (Stichwort „Agent Orange“) und auf der anderen Seite die anhaltende Bejagung der Tiere. „Sowohl in Zoos als auch bei einigen Privathaltern leben weltweit noch einige hundert Tiere. Damit diese Art nicht komplett ausstirbt, ist es elementar wichtig, ein genaues Zuchtbuch zu führen, um den Bestand zu erfassen und zu managen“, erklärt Vogelkurator Dr. Tobias Rahde. Zeitgleich mit dem Start der EAZA Kampagne zum Singvogelsterben in Südostasien hat er das internationale Zuchtbuch (ISB) für den Edwardsfasan übernommen. „Jetzt erstelle ich die Stammbäume der einzelnen Tiere, um hieraus neue, genetisch möglichst diverse Paare zu bilden.“ Begleitet wird dieses Zuchtbuch von einem in-situ Projekt in Vietnam, an welchem der Zoo Berlin ebenfalls maßgeblich beteiligt ist. Ziel dieses Projekt ist es, in zehn Jahren wieder eine stabile Population von Edwardsfasanen in freier Wildbahn zu haben. „Der Zoo Berlin unterstützt sowohl die Singvögel auf Indonesien als auch den Edwardsfasan in Vietnam mit dem Aufbau einer Zuchtstation. Von dort aus werden die Vögel wieder in ihrem natürlichen Lebensraum angesiedelt“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem und verweist gleich auf das passende Weihnachtsgeschenk aus der Welt der Vögel: „Eine Patenschaft für einen unserer Singvögel gibt es schon ab 100 Euro.“

Zoo Dortmund 08.11.2017
Zoo wie du willst: Adventsaktion im Zoo Dortmund – Besucher entscheiden selbst über den Eintritt
In der Adventszeit macht der Zoo Dortmund seinen Besucherinnen und Besuchern auch in diesem Jahr ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk: Vom 3. bis 23. Dezember 2017 läuft die Aktion „Zoo wie du willst“. In dieser Zeit können Zoo-Besucher selbst bestimmen, wie viel ihnen der Besuch wert ist. Ein kostenloser Eintritt ist dabei nicht möglich, an der Kasse gibt es einen Beleg. Der Zoo Dortmund möchte mit der Aktion neue Besucherzielgruppen erschließen und auch in der kälteren Jahreszeit für einen Besuch werben. Nachdem „Zoo wie du willst“ bereits im vergangenen Advent sehr erfolgreich lief, wird die Aktion nun wiederholt. Im Advent 2016 gab es eine wesentlich höhere Anzahl an Besucherinnen und Besuchern als in den Vergleichszeiträumen der Vorjahre. Der Zoo hatte damit unzweifelhaft das Interesse der Menschen geweckt. Auch bei kühlem oder regnerischen Wetter hat der Zoo Dortmund einiges zu bieten: Es gibt eine Reihe an begehbaren Tierhäusern, in denen die Tiere im Trockenen und Warmen beobachtet werden können. Zudem sind viele Tiere gerade bei kühleren Temperaturen wesentlich aktiver als an warmen Sommertagen.

Tiergarten Nürnberg 07.11.2017
Tier(-garten)-Kunstwerk an Hausfassade
„Für Vielfalt in Nürnberg“ wird das derzeit im Entstehen begriffene haushohe Tier(garten)-Kunstwerk des Nürnberger Künstlers Christian Rösner betitelt. Das Bild entsteht derzeit an der Kreuzung Bayreuther Straße 41/Hintermayrstraße im Auftrag des Vereins der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. Auf einem fünfstöckigen Haus entsteht ein Fassadenbild, das eine Vielzahl verschiedener Tiere zeigt, die sich um einen Schabrackentapir gruppieren. Für diese Tierart koordiniert der Tiergarten die Erhaltungszucht der europäischen Zoos. Finanziert wird das Projekt vom Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. „Der Tiergarten Nürnberg steht für den Erhalt der Artenvielfalt. Daher finden wir als Tiergartenverein den Titel ‚Für Vielfalt in Nürnberg‘ in jeder Hinsicht passend. Der prominente Ort direkt an der Kreuzung der vielbefahrenen Äußeren Bayreuther Straße verschafft dem Kunstwerk sicher viel Aufmerksamkeit“, sagt Dr. Lorenzo von Fersen, 2. Vorsitzender des Vereins der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. Der auf Kirchenrestaurierung spezialisierte Malerbetrieb Form und Farbe Ehmann aus Fürth bringt derzeit den Entwurf des Bildhauers und Kunstmalers Christian Rösner an der Brandmauer an. Ab Donnerstag, 9. November 2017, stellt Rösner in der KREIS-Galerie bildhauerische Werke zusammen mit der Malerin Chris Bruder unter dem Titel „Beute“ aus. Bei der Vernissage am Mittwoch, 8. November 2017, um 19.30 Uhr hält der stellvertretende Tiergartendirektor Helmut Mägdefrau die Einführungsrede.

Zoo Köln 07.11.2017
Stark machen für die Singvögel
Amsel, Drossel, Fink und Star – wenn es so weitergeht, war das einmal … Überall auf der Welt schreitet das Singvogelsterben dramatisch voran. Vor allem in Asien, wo die Tiere illegal abgefangen und für viel Geld gehandelt werden, wird das Artensterben immer akuter. Der Kölner Zoo beteiligt sich an internationalen Artenschutzprogrammen. So führt er seit mehreren Jahrzehnten das Zuchtbuch für den vom Ausstreben bedrohten Balistar. Zoo-Mitarbeiter konnten bereits viele Tiere erfolgreich in ihrer südostasiatischen Heimatregion auswildern und dadurch die natürlichen Bestände stärken. Aktuell beteiligt sich der Kölner Zoo außerdem an der internationalen Songbird-Kampagne des Europäischen Zooverbandes (EAZA). Mit vielen aufmerksamkeitsstarken Aktionen soll auf den Rückgang der Singvögel und die Gefahr des Verstummens von Wald und Flur hingewiesen werden. Auch die Kölner Band „Die Kolibris“ („Die Hände zum Himmel“) ist bei diesem Engagement mit von der Partie. Im Kölner Zoo besuchten sie heute die Papageienvögel, um auf die Songbird-Schutzkampagne aufmerksam zu machen. „Wir als Kolibris unterstützen das Engagement des Kölner Zoos. Was wäre die Welt ohne Gesang. Wir wollen mit der heutigen Aktion auf das dramatische Singvogelsterben aufmerksam machen“, erklärt Sascha Kramer, Sänger der Band.

Tiergarten Schönbrunn Wien 07.11.2017
IM FREILAND AUSGESTORBENE HIRSCHE NUN IN SCHÖNBRUNN
Im Freiland ist der Vietnam-Sikahirsch vermutlich ausgerottet. Im Tiergarten Schönbrunn ist diese bedrohte Tierart nun zu sehen. „Die Wälder in Vietnam, ihr ursprünglicher Lebensraum, sind für die Landwirtschaft gerodet worden. Außerdem wurden die Vietnam-Sikahirsche wegen ihres Fleisches gejagt. Diese Tiere sind heute nur noch in geschützten Wildgehegen in drei Nationalparks in Vietnam und in wenigen Zoos in Europa und Nordamerika zu finden“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Die Erhaltungszucht dieser seltenen Hirsche wird europaweit koordiniert. Natürlich hofft auch Schönbrunn, dazu künftig einen Beitrag leisten zu können. Ihr hübsch gepunktetes Fell, das sowohl Jungtiere als auch erwachsene Tiere haben, dient den Vietnam-Sikahirschen als Tarnzeichnung im Wald. Die neue Adresse der vier Sikahirsche in Schönbrunn ist der Nashornpark. Ihre Mitbewohner in der tierischen WG sind Nashörner, Hirschziegenantilopen und Nilgauantilopen. Das Zusammenleben hat von Anfang an problemlos geklappt. „Antilopen kannten sie schon, Nashörner waren ihnen neu. Anfangs haben sie sich sicher etwas über die großen wandelnden Steine gewundert“, schmunzelt Schratter. Mit den Antilopen verstehen sie sich so gut, dass sie sogar gemeinsam an einem Futterplatz fressen. Auch die Tierpfleger haben ihre neuen Schützlinge sofort ins Herz geschlossen, vor allem auch wegen interessanten Eigenheiten. „Wenn sich Vietnam-Sikahirsche gegenseitig warnen, stoßen sie schrille Pfiffe aus, die wie ein Vogelrufe klingen. Außerdem haben sie bei Aufregung einen fast roboterähnlichen, staksigen Gang.“

Zoo Osnabrück 07.11.2017
„U1“ bei den Asiatischen Zwergottern – Vierfacher Nachwuchs bei gefährdeten Raubtieren
Im Tetra-Aquarium des Osnabrücker Zoos wuselt vierfacher Nachwuchs über die Außenanlage der Asiatischen Zwergotter. Nun bekamen die Jungtiere erstmals Besuch vom Zoo-Tierarzt, der sie untersuchte, impfte und das Geschlecht ermittelte. „In den ersten Lebenswochen lassen wir die kleine Familie zunächst komplett in Ruhe, weil wir das Familienleben nicht stören wollen“, erklärte Zootierarzt Thomas Scheibe. Die erste Zeit verbringen Zwergotter-Jungtiere in ihrer Wurfbox, aber mittlerweile ist der Nachwuchs schon rund drei Monate alt und bereits flink auf der Außenanlage unterwegs. Und so stellte der agile Nachwuchs die Zoomitarbeiter schon vor der Untersuchung vor eine Herausforderung: „Die kleinen, wendigen Otter zu fangen ist wirklich schwierig. Eines der vier Jungtiere versteckte sich sogar komplett, deswegen konnten wir nur drei der Jungtiere fangen und untersuchen. Doch der vierte kommt um meinen Besuch nicht herum, den holen wir bald nach“, schmunzelte Scheibe. Wiegen, impfen und Temperatur messen – Zuerst unterzog der Wildtierarzt die jungen Otter seinem prüfenden Blick: Dabei war unter anderem der Zustand des Fells und der Augen wichtig. Zudem überprüfte Scheibe, welches Geschlecht die Jungtiere haben. „Dieses Mal handelt es sich um zwei Weibchen und ein Männchen – welches Geschlecht Nummer Vier hat, steht ja noch aus“, so Scheibe. Auch die Temperatur mussten die Mitarbeiter messen, denn ist diese zu hoch, darf das Tier nicht geimpft werden. Die Asiatischen Zwergotter im Zoo Osnabrück werden regelmäßig gegen Staupe geimpft, eine Viruserkrankung, die oft bei Hunden oder einigen Wildtieren auftritt. „Da der Zoo kein isolierter Raum ist, impfen wir prophylaktisch die Tiere, die für Staupe empfänglich sind“, erklärt der Wildtierarzt. Auch der Gang auf die Waage stand für die drei Zwergotter an: Jeder von ihnen wiegt etwa 500 Gramm. Das entspricht dem zehnfachen ihres Geburtsgewichts. Neben der Impfung erhielt jeder der drei Zwergotter einen Micro-Chip, der auch bei Haustieren oder Pferden verwendet wird. „Der Chip wird den Tieren eingesetzt, damit sie individuell erkennbar sind. Denn mit ein bis zwei Jahren werden uns auch diese Jungtiere in einen anderen Zoo verlassen. Dann ist es wichtig, dass wir sie eindeutig erkennen können“, erklärt Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter und unter anderem zuständig für die Transfers der Tiere. „Die wissenschaftlich geführte Nachzucht in Zoos ist wichtig, da die kleinen Raubtiere von der Weltnaturschutzorganisation IUCN als gefährdet eingestuft sind. Zudem gehört die Jungenaufzucht zum natürlichen Verhalten und ist deswegen für die erwachsenen Tiere wichtig.“ Erfahrene Eltern – Die Eltern Haima (10) und Ambu (11) kümmern sich fürsorglich um ihren Nachwuchs. Die beiden sind mittlerweile routiniert in der Aufzucht ihrer Sprösslinge, denn dies ist der achte Wurf für Muttertier Haima. Die Aufzucht teilen sich die Eltern: Auch wenn Haima mit dem Säugen der Jungen einen Großteil der Arbeit übernimmt, kümmert sich Vater Ambu ebenfalls um seinen Nachwuchs. „Er ist sofort zur Stelle, wenn er Gefahr wittert und beschützt die Vier außerordentlich“, berichtet Tobias Klumpe. Auch die beiden älteren Geschwister, zwei Männchen, die im vergangenen Jahr zur Welt kamen, kümmern sich um den Nachwuchs. Besucher können das rege Familienleben der insgesamt acht Asiatischen Zwergotter im Außenbereich des Tetra-Aquariums beobachten. Bis etwa Ende November werden die kleinen Raubtiere den Außenbereich nutzen, bevor sie ihr Winterquartier im Innenbereich des Tetra-Aquariums beziehen und dort zu sehen sind.

Wildpark-MV Güstrow 07.11.2017
Aus Liebe zum Artenschutz – Steinkäuze aus dem Wildpark-MV im Harz ausgewildert
In freier Wildbahn bekommt man Steinkäuze kaum noch zu Gesicht. Das liegt zum einen sicherlich an ihrer geringen Größe von nur etwa 23 Zentimetern und ihrem gut getarnten Federkleid. Die kleinen Eulenvögeln sind jedoch vor allem eins: stark gefährdet. Mit nur noch rund 6.000 Brutpaaren stehen sie auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Kein Wunder: Der Lebensraumverlust durch den Rückgang von Streuobstwiesen, Weiden und alten Kopfbäumen sowie die Sanierung alter Gemäuer macht ihnen zu schaffen. Umso wichtiger, dass es Vereine wie den Arbeitskreis zum Greifsvogel- und Eulenschutz in Sachsen-Anhalt (AGESA e.V.) und Ehrenamtler wie Eckhard Kartheuser gibt, die eben nicht aufgeben wollen und aus Liebe zum Artenschutz und den Steinkäuzen so einiges auf die Beine stellen: „Wir investieren nach der Arbeit viel Zeit für die Steinkäuze. Dazu zählt nicht nur die Auswilderungstätigkeit an sich, sondern auch die Bewirtschaftung der Streuobstwiesen und Weiden, die wir gepachtet haben, die Optimierung des Habitats und der Brutmöglichkeiten, das Monitoring, die Öffentlichkeitsarbeit für unseren Verein und das Verfassen von Berichten. Ich selbst setze mich seit 25 Jahren mit Herzblut für die Steinkäuze ein, den Verein gibt es seit fünf Jahren. Mittlerweile zählen wir zwölf Brutpaare“, so Kartheuser. Der Güstrower Wildpark-MV hat AGESA e.V. nun aktiv unterstützt und seinen Steinkauz-Nachwuchs aus diesem Jahr nach Sachsen-Anhalt gegeben. „Wir sind stolz darauf, dass wir einen kleinen Beitrag für eine große Sache, nämlich den Artenschutz und die Stärkung des Freilandbestandes der bedrohten Steinkäuze leisten können. Fünf Nachzuchten von 2017 sollen dabei helfen: Zwei gehen in die Zucht, die anderen drei Männchen wurden vor drei Wochen in der Nähe der Gersdorfer Burg ausgewildert. Wir hoffen natürlich, dass sie eine Partnerin finden und vielleicht im nächsten Jahr bereits nachziehen. Wir drücken alle die Daumen“, so Wildpark-Geschäftsführer Klaus Tuscher. Doch eine Partnerin zu finden, wird nicht die einzige Hürde sein. Da sich Steinkäuze gern zur Nahrungssuche, zum Beispiel von Feldmäusen und Insekten, auf dem Boden und in offenen Landschaften mit kurzer Vegetation fortbewegen, sind sie leichte Beute für Marder, Habichte oder verwilderte Hauskatzen. Auch der Straßenverkehr stellt eine Gefahr für die Eulen dar. Zudem gibt es in Deutschland immer weniger Schäfer, die Landschaft wächst zu. Die Landwirtschaftsflächen werden ebenfalls stetig erweitert, Pestizide eingesetzt – neben dem Lebensraum wird so auch die Nahrungsgrundlage genommen. Dabei erwischt es nicht nur die Steinkäuze, sondern weitere Arten wie Wachteln, Feldhasen oder Rebhühner. Auf den vom Verein gepachteten Flächen, im Großen Bruch und im Raum Quedlinburg im nördlichen Harzvorland, kehrt hingegen nach und nach das Leben zurück. Nicht nur die Steinkäuze finden hier beste Voraussetzungen, sondern auch Wespenbussarde, Grünspechte oder Bienenfresser fühlen sich wohl. Um den Steinkäuzen weiteren Schutz zu bieten, spendete der Landesjagdverband Sachsen-Anhalt dreißig mardersichere Röhren – ein weiteres Etappenziel für AGESA e.V. Neben alteingesessenen Steinkäuzen finden auch ausgewilderte Tiere hier ein neues Zuhause. Doch wie läuft so eine Auswilderung eigentlich ab? Eckhard Kartheuser erzählt: „Zuallererst werden die Steinkäuze beringt, erhalten sozusagen ihren eigenen Personalausweis. Zwischen August und Oktober wildern wir aus. In transportablen Volieren direkt im Auswilderungsgebiet können sie sich bereits an die Umgebung und ihre Geräusche gewöhnen. Hier werden sie auch darauf trainiert, selbst Mäuse zu erbeuten, um in freier Wildbahn gewappnet zu sein. Wenn sie soweit sind, öffnen wir die Tore und sie entschwinden in die Freiheit. Dann geht das Hoffen los.“ Danach heißt es erst einmal: Fressen, fressen, fressen, einen Fettspeicher anlegen und eine Bleibe für den Winter aufsuchen. Im Februar lassen sich die Steinkäuze dann wieder vermehrt blicken, wenn es auf Partnersuche geht. Anfang April startet dann die Brutzeit. „Das sind die schönsten Momente für uns. Eine Auswilderung ist jedoch kein leichtes Unterfangen. Die Sterblichkeitsrate im ersten Jahr liegt bei 80 Prozent. Und dennoch lohnt es sich, für die übrigen 20 Prozent zu kämpfen. Damit wir auch unseren nachfolgenden Generationen noch die Schönheit unserer Natur zeigen können.

Zoo Leipzig 06.11.2017
BalLEo ist 1000. Mitglied – Team Leopard Leipzig läuft sehr erfolgreich
Das Team Leopard Leipzig hat die Marke von 1.000 Mitgliedern erreicht: Mit dem Eintritt von BalLEo, dem Maskottchen der Bundesliga-Handballer des SC DHfK Leipzig, ist die bisherige Höchstmarke heute geknackt worden. Erst vor 15 Monaten haben der WWF Deutschland und der Zoo Leipzig diese Artenschutzkooperation ins Leben gerufen, die sowohl den letzten wildlebenden Amurleoparden und Schneeleoparden als auch ihren Artgenossen im Zoo Leipzig zu Gute kommt. „Wir hatten auf zahlreiche Unterstützer für unser gemeinsames Engagement gehofft. Das Interesse und der Zuspruch der Teammitglieder begeistern uns“, sagt Tania Roach, Geschäftsleitung WWF Deutschland. Zoodirektor Prof. Jörg Junhold betont die Bedeutung derartiger Kooperationen für den Arterhalt: „Keine Institution kann im Alleingang die schwierige Aufgabe des Schutzes und Erhalts der bedrohten Großkatzen lösen. Als größte außerschulische Bildungseinrichtung sehen wir uns als Zoos in der Pflicht, Aufklärungs- und Bildungsarbeit zu leisten.“ Vor Ort in Russland arbeitet der WWF an Schutzprojekten für die letzten Amurleoparden im natürlichen Lebensraum und rüstet Ranger aus. In der Mongolei beteiligt sich der WWF an Aufklärungsarbeit, um Konflikte zwischen Nomaden und Schneeleoparden zu entschärfen, bildet Polizei- und Zollbeamte aus und gewährleistet durch ein besseres Monitoring, u.a. mit Fotofallen, effektivere Schutzmaßnahmen für die Tiere. Weniger als 100 Amurleoparden leben noch in den Wäldern im Osten Russlands. Auch ihre Verwandten in der Mongolei, die Schneeleoparden, sind durch Wilderei und Lebensraumverlust stark bedroht. „Unser BalLEo unterstützt seine Artgenossen natürlich gern im Team Leopard Leipzig und wird dafür sorgen, auch die Handballfans auf die Bedrohung der Großkatzen im natürlichen Lebensraum aufmerksam zu machen“, verspricht Karsten Günther, Geschäftsführer der Leipziger Bundesliga-Handballer. Für das nächste Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen am kommenden Samstag, 11. November um 18.10 Uhr, hat sich DHfK-Maskottchen BalLEo von seinen Artgenossen auch noch Tipps geholt: Leoparden sind schneller und springen höher als Löwen.

Zoo Frankfurt am Main 06.11.2017
Macht Platz für den König! Spenden-Aktion zur Erweiterung der Löwen-Außenanlage
Die Asiatischen Löwen KUMAR und ZARINA sollen mehr Platz bekommen. Konkrete Pläne für den Ausbau liegen jetzt vor. Mit der Spenden-Aktion “Macht Platz für den König!“ bitten Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, der Zoo und die Löwen Frankfurt Eishockey Betriebs GmbH gemeinsam um Unterstützung für das Projekt. Um das Außengehege der Asiatischen Löwen zu vergrößern, soll der Wassergraben trocken-gelegt werden. „Dadurch kann die Fläche der Anlage auf 930 Quadratmeter verdoppelt werden. Geplant ist ein zehn Meter breiter und fünf Meter tiefer Trockengraben, der mit Sandplätzen und üppiger Bepflanzung abwechslungsreich gestaltet wird. So entsteht ein anregungsreicher Lebensraum auf mehreren Ebenen“, erklärt Zoodirektor Professor. Dr. Manfred Niekisch. Besonders freut sich Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft darüber, dass es auch für die Zoobesucherinnen und Zoobesucher positive Effekte gibt: „Im Zuge des Umbaus wird auch der Besucherbereich neu gestaltet. Ohne den breiten Wassergraben sind spannende Einblicke in das Revier der Löwen möglich und die Tiere können noch unmittelbarer erlebt werden“. Pläne der Landschaftsarchitektin Ariane Röntz für die Umbauarbeiten an der Außenanlage liegen bereits vor. „Frau Röntz war schon am Bau des Ukumari-Landes beteiligt und ist aktuell mit dem Projekt neue Pinguin-Anlage befasst. Die Pläne versprechen also eine Neugestaltung der Löwen-Anlage, die optisch zu den anderen Neubauten passt – Zoogestaltung aus einem Guss“, so Niekisch. Die neuen Haltungsrichtlinien für Großkatzen schreiben außerdem vor, dass die Außenanlage bei Bedarf in zwei abgeschlossene Bereiche getrennt werden kann. Auch diese Vorgabe wird beim Umbau berücksichtigt und damit eine wichtige Voraussetzung für die Zucht der hochbedrohten Tierart erfüllt. Die Kosten für die Gehege-Erweiterung belaufen sich auf geschätzt 1,3 Millionen Euro. Der Zoo hat deshalb die Spendenaktion „Macht Platz für den König“ initiiert. 2012 und 2013 gab es bereits eine Spendenaktion in Kooperation mit der Löwen Frankfurt Eishockey Betriebs GmbH. Seinerzeit kamen mehr als 22.000 Euro zusammen, die in die Planung der Anlage geflossen sind. „Die Unterstützung des Zoos und anderer kultureller Einrichtungen durch die Bürgerinnen und Bürger hat eine lange Tradition in Frankfurt – darauf können wir stolz sein. Ich möchte mich auch im Namen des Zoos und der Eishockey Löwen herzlich bei allen bedanken, die das Projekt bisher unterstützt haben“, so Hartwig. Die Erweiterung der Löwen-Außenanlage musste wegen des Neubaus der Pinguin-Anlage allerdings erst einmal zurückgestellt werden. „Für unsere Asiatischen Löwen wünschen wir uns seit Langem mehr Platz auf der Außenanlage“, so Niekisch, „aber zwei große Baustellen zur gleichen Zeit wären nicht zuletzt auch eine Belastung für unsere Besucher, deshalb musste das Löwen-Projekt leider erst einmal warten. Doch nun ist der Abschluss des Pinguin-Projekts absehbar und wir können den Umbau der Löwen-Anlage mit voller Kraft vorantreiben.“ Einen wesentlichen Schritt vorwärts gebracht wurde das Löwen-Projekt durch die Stiftung Zoo Frankfurt, deren Schirmherrin Dr. Ina Hartwig ist. Die Stiftung hat eine Summe von 75.000 Euro für die Planung und den Umbau der Anlage zur Verfügung gestellt und damit den Grundstock für die Erstellung der Pläne geschaffen. Auch auf die Unterstützung der Löwen Frankfurt Eishockey Betriebs GmbH konnte der Zoo wieder setzen: „Wir als Nachbarn der Zoo-Löwen fühlen uns auf dem Eis heimisch. ZARINA und KUMAR haben dagegen eher ein Problem damit: Sie dürfen nicht nach draußen, wenn der Wassergraben zugefroren ist. Deshalb muss der Graben weg und zwar so schnell wie möglich, damit Sie die bestmöglichen Lebensbedingungen im Zoo Frankfurt vorfinden. Der Löwe ist unser Wappentier, daher ist es uns eine Herzensangelegenheit, uns für das Projekt einzusetzen. So konnten wir unter anderem schon einen unserer Partner als Paten von KUMAR gewinnen“, sagt Stefan Krämer, Geschäftsführender Gesellschafter der Löwen Frankfurt Eishockey Betriebs GmbH. Hartwig und Niekisch sind sich einig: „Die Pläne versprechen einen Gewinn für alle: Mehr Platz und mehr Abwechslung für die Tiere und schönere Einblicke für die Besucherinnen und Besucher. Wir hoffen, weiterhin viel Unterstützung für unser Projekt zu finden, damit unsere beiden Löwen bald ein schöneres Reich bekommen. Zumal vielleicht bald noch mehr Löwen auf der Anlage Platz finden müssen, denn KUMAR und ZARINA verstehen sich sehr gut.“

Tierpark Nordhorn 5.11.2017
Über 8500 „Zootag“-Besucher
Tierpark Nordhorn veranstaltet traditionellen „Tag der offenen Tür“
Über 8.500 Besucher kamen am traditionellen „Zootag“ in den Tierpark Nordhorn. Jedes Jahr am ersten Sonntag im November veranstaltet der Familienzoo in Nordhorn seinen „Tag der offenen Tür“. Auch in diesem Jahr war der Zuspruch riesig und viele Gäste nutzten das Angebot, bei
freiem Eintritt einen Blick hinter die Kulissen des Zoos zu werfen. „Wir freuen uns riesig über den Zuspruch!“ so Pressesprecherin Ina Deiting. „Wir bieten tolle Blicke hinter die Kulissen des Zoobetriebes und ein abwechslungsreiches Programm!“ Alle Mitarbeiter des Tierparks bieten an verschiedenen Stationen tolle Spiele für die Kinder an. Außerdem wird den Besuchern ein Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche eines Zoobetriebes gegeben. Ob in die Futterküche, Zooschule, die Tierarztpraxis oder die Stallanlagen, überall beantworten Mitarbeiter die Fragen der interessierten Besucher. Auch der Förderverein des Zoos, die Handwerkskammer, das Niederländische Museum Natura Docet, der Verein Rettet den Drill e.V. und die Jägerschaft waren in diesem Jahr vertreten. Der Ponyhof Niers aus Twist unterstützte die Veranstaltung wieder mit der Leihgabe von fünf geduldigen Ponys, die manch eine Runde auf der Erweiterungsfläche mit den kleinen Zoobesuchern machten. „Am „Tag der offenen Tür“ ist der Eintritt traditionell frei und somit bieten wir allen Menschen einmal im Jahr die Möglichkeit, unabhängig vom Portemonnaie den Familienzoo zu besuchen!“ so Ina Deiting über den ursprünglichen Gedanken einen Zootag zu veranstalten. Er jährte sich in diesem Jahr bereits zum 23. Mal! Die Einnahmen aus den Spieleinsätzen fließen in diesem Jahr wieder komplett in die Spendenkampagne für die bedrohten Nordpersischen Leoparden.

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