Zoopresseschau

Kölner Zoo 25.11.2017
China Light-Festival im Kölner Zoo eröffnet
Im Kölner Zoo wurde heute vor zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien das China Light-Festival eröffnet. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker gab gemeinsam mit dem Generalkonsul der Volksrepublik China, Feng Haiyang, sowie den Kölner Zoovorständen Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg den Startschuss – mit dem symbolischen Betätigen eines riesigen Stromschalters knipsten sie im Zoo das Licht an. Die Illuminationen sind noch bis zum 6. Januar 2018 zu sehen. Anschließend konnten die ersten Besucher durch den Parcours mit den 46 Lichtensembles schlendern. Highlights sind z.B. das 7 Meter hohe und 12 Meter breite Greeting Gate, eine illuminierte Großkatzenfamilie, bunte Leucht-Elefanten und riesige Pelikan-Skulpturen, die auf den Zoo-Teichanlagen erstrahlen. Buchstäblich „herausragend“ ist der 40 Meter lange und 6 Meter hohe Leuchtdrache auf der Wiese gegenüber des alten Elefantenhauses. Von hier aus gibt es – so sagen die ersten Besucher – die beste Sichtachse auf das gesamte Leuchtensemble im Zoo. Lokalpatrioten werden ihre Freude an der Nachbildung von FC-Wappentier Hennes VIII. haben. 28 chinesische Lichtkünstler waren seit Mitte Oktober mit den Aufbauten und der Verkabelungen beschäftigt. 12.000 LED-Leuchten brachten sie zum Einsatz. Gemeinsam steckten sie rund 5.600 Arbeitsstunden in das Projekt. Die einzelnen Figuren bestehen aus geschweißtem Stahldraht und sind mit bedrucktem Nylongewebe bespannt. Das China Light-Festival war bereits in anderen europäischen Zoos zu sehen, so u.a. in Budapest und Antwerpen. Der Kölner Zoo ist der erste Zoo in Deutschland, der das Festival in der stimmungsvollen Advents- und Weihnachtszeit präsentiert. Zum Programm zählen Tanz- und Akrobatik-Performances und ein Kunsthandwerkermarkt mit Highlights wie Zuckermalerei und Flaschengravur.

Zoo Augsburg, 24.11.2017
Aus dem Newsletter des Augsburger Zoos
Ein Stutfohlen wurde bei den Zebras geboren, und erfreulicherweise erweist sich Kalima (für die es das erste Fohlen ist), als hervorragende Mutter. Der Radiosender rt1 hat einen Namenswettbewerb für das Stutfohlen durchgeführt und dabei ging der Name „Kiana“ als Sieger hervor.
Während das kleine Zebra zumindest erwartet wurde kam die Geburt bei den Bengal-Plumploris überraschend. Mutter „Lisa“ kam erst vor einem Jahr aus dem Zoo Berlin und ist mit knapp drei Jahren noch sehr jung. Dennoch erweist auch sie sich als perfekte Mutter und der kleine Plumplori entwickelt sich sehr gut.
Im Reptilienbestand gab es erstmals Nachwuchs bei den blauen Bambusphelsumen, während es bei den Vögeln einen Kubafink zu vermelden gibt.
Hier ist eine männliche Kragentaube aus dem Tierpark Hellabrunn in den Augsburger Zoo gekommen. Außerdem kamen von einem privaten Züchter ein Paar Temminck-Tragopane für die begehbare Vogelvoliere, sowie ein weiblicher Partner für den Schwalbensittich.
Zwei im Mai 2017 geborene Nachzuchten der Mindanao Bindenwarane wurden an den Zoo Wroclaw (PL) abgegeben, dorthin gingen auch zwei männliche Moorenten. Der Rest der sehr erfolgreichen Nachzuchten dieser Entenart wurde nach Israel zur Wiederauswilderung exportiert. Nach Holland wurden zwei Löffler (Zoo Amsterdam) und ein Edelpapagei (Vogelpark Alphen) abgegeben. Außerdem reisten die letzten beiden im Vorjahr geborenen Alpensteinböcke in den Münchener Tierpark Hellabrunn.
Ein weiblicher Mantelpavian verstarb vermutlich altersbedingt.
Bei den Flamingos geht es weiterhin gut voran. Nachdem der Baukörper steht hat sich der Schwerpunkt der Arbeiten auf den Innenausbau verlegt.
Die Bekanntheitsoffensive zum Bau der Elefantenanlage funktioniert sehr gut, was man an den Spendeneingängen feststellt. So übergab Betriebsleiter Michael Hitzler von Volvo und Renault Trucks kürzlich einen Spendenscheck in Höhe von 1.500.- €, diese Summe wurde im Rahmen des Trucktoberfestes für den Neubau der Elefantenanlage gesammelt.
Weiterhin ausgesprochen erfolgreich ist auch die Initiative kleine elefanten helfen GROßEN ELEFANTEN bei der Herr Reuter in liebvoller Arbeit kleine Holzelefanten aussägt und bemalt. An 16 verschiedenen Stellen in und um Augsburg kann man diese Elefanten gegen eine Spende erwerben (unter anderem in der FCA Geschäftsstelle und dem Bürgerbüro am Rathausplatz). Unglaubliche 8.532.- € an Spenden kamen auf diese Art zusammen.
Der Freundeskreis des Augsburger Zoos hat für 2018 einen Zookalender produziert, der für 12.- € an der Zookasse, in der Augsburger Touristinfo und in der Zoogaststätte gekauft werden. Der gesamte Erlös, der dabei erzielt wird kommt dem Neubau der Elefantenanlage zu Gute. Und dies ist tatsächlich der gesamte Betrag, denn alle beteiligten Personen haben die Zuarbeit kostenlos erledigt. Begonnen bei Herrn Wehrmann, der die tollen Bilder gemacht hat, das Layout durch Industriedruck Haas, der Druck durch NDS Druck Augsburg, bis zur Firma Löffelmann der die Endverarbeitung durchführte.

Tiergarten Nürnberg 24.11.2017
Tier(garten)-Kunstwerk an Hausfassade
„Für Vielfalt in Nürnberg“ heißt das haushohe Tier(garten)-Kunstwerk des Nürnberger Künstlers Christian Rösner. Das riesige Fassadenbild springt
Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern an der stark befahrenen Kreuzung von der Äußeren Bayreuther Straße 41/Hintermayrstraße ins Auge und wurde nach einem jurierten Wettbewerb im Auftrag des Vereins der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. angebracht. Passend dazu fertigte Rösner eine limitierte Anzahl Linolschnitte von der Vorlage des Wandbilds an. Das Kunstwerk zeigt eine Vielzahl verschiedener Tiere, die sich um einen Schabrackentapir gruppieren. Für diese Tierart koordiniert der Tiergarten die Erhaltungszucht der europäischen Zoos. „Der Tiergarten Nürnberg steht für den Erhalt der Artenvielfalt. Daher finden wir als Tiergartenverein den Titel ‚Für Vielfalt in Nürnberg‘ in jeder Hinsicht passend“, sagt Dr. Lorenzo von Fersen, 2. Vereinsvorsitzender der Tiergartenfreunde. „Die Vielfalt des Lebens zu bewahren“, so Tiergartendirektor Dr. Dag Encke, „ist gesellschaftlich essentiell. Wir arbeiten konkret für den Erhalt der Vielfalt der Tierarten im Tiergarten und in Nürnberg, haben dabei aber auch immer die bedrohten Arten weltweit im Blick.“ Von Fersen freut sich über die herausragende Prominenz des Standorts. „Allein auf der Äußeren Bayreuther Straße stadtauswärts fahren täglich etwa 20.000 Fahrzeuge. Weil der Verkehr immer wieder an den Ampeln zum Stehen kommt, haben die Menschen in den Autos die Gelegenheit, die vielen verschiedenen Tiere auf unserem Kunstwerk genau zu betrachten. Werbeexperten gehen übrigens davon aus, dass das Kunstwerk jährlich bis zu zehn Millionen Blickkontakte haben wird.“ Christian Rösner erläutert das vielfältige Motiv der Tiergemeinschaft: „Der Tapir mit seinem besonderen Aussehen steht auf dem Bild, bewundert von allen, im Vordergrund. Aber in der Natur ist jede Form, jedes Lebewesen besonders, das sollen die verschiedenen Tiere symbolisieren. Wir sind auch Teil dieser Natur, daher ist wenig bedeutsam auf diesem
Bild ein kleiner Mensch dargestellt.“ Insgesamt druckte Christian Rösner Linolschnitte in einer Auflage von 120 Stück. Davon werden 100 Drucke zum Stückpreis von 100 Euro über die Geschäftsstelle des Vereins der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. zugunsten des Vereins und dessen Engagements im Artenschutz verkauft. Die limitierten Kunstdrucke (im Hochformat von 44 auf 30 Zentimeter, bei einem Papierformat von 49,5 auf 34,9 Zentimeter) sind in der Geschäftsstelle des Vereins dienstags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr im Naturkundehaus im Tiergarten erhältlich. Interessierte können sich auch per Mail an den Vereinsvorstand wenden unter: vonfersen@tgfn.de.

Erlebnis-Zoo Hannover 24.11.2017
Endlich wieder Winter-Zoo!
Winterwunderwelt im Erlebnis-Zoo eröffnet – freier Eintritt ab 16 Uhr. „Wir lieben den Winter-Zoo!“ Mit einer buchstäblich herzigen Liebeserklärung an das wunderschöne Winter-Wunderland im Erlebnis-Zoo Hannover eröffneten Winter-Zoo-Organisatorin Julia Zwehl und Michael Söhlke, Vorstandsvorsitzender der Avacon AG, heute den Winter-Zoo. Ab heute bis zum 11. Februar 2018 präsentieren sich Meyers Hof und Mullewapp mit Unterstützung des Netzbetreibers Avacon wieder als Rundumwinterzauberpaket für die ganze Familie und alle, die den Feierabend genüsslich einläuten wollen! Auf Winterfreunde warten eine Open-Air-Eislaufbahn mit Eisdisco, Rodelrampen für Groß und Klein, ein Wintermarkt mit kulinarischen Köstlichkeiten und Kunsthandwerk, zwei Kinderkarussells, der Weihnachtsmann und ein tolles Programm. Neues Wahrzeichen in diesem Winter-Zoo ist der liebenswerte Fotopoint: ein leuchtendes Herz direkt neben dem gemütlichen Wintermarkt. Und vor genau dem zeigten Michael Söhlke und Julia Zwehl ein großes Herz mit der Aufschrift „Wir lieben den Winter-Zoo“. „Auch in diesem Jahr unterstützen wir den Winter-Zoo wieder gern“, sagte der Avacon-Vorstandsvorsitzende bei der Eröffnung, „ich freue mich besonders auf die Eisshow und bin sehr gespannt, was das Winter-Zoo-Team sich wieder ausgedacht hat.“ – „Tierisch viel!“, antwortete Julia Zwehl schmunzelnd und stellte das Winter-Zoo-Programm vor. Besucher können sich auf Weihnachtsbasteln, Eisdisco-Abende mit Radio Hannover, einen Märchenadventskalender in Kooperation mit dem Schauspiel Hannover sowie den Weihnachtsmanntreff im Stall freuen. Außerdem gibt es „Rock on Ice“ mit Radio 21, ein „Legendenspiel“ zum 20. Jubiläum der Hannover Indians, und der NDR 1 Niedersachsen verlegt sein Studio in den Stall und sendet einen Tag live aus dem Winter-Zoo. Im Januar startet schließlich die 2. Offizielle niedersächsische Eiskegelmeisterschaft mit radio ffn. Neben dem neuen Lichtkonzept über der Eisfläche und den neuen winterlichen Lichtern entlang der Wege lassen über 1.000 Meter Lichterketten, 200 Leuchtgirlanden und -sterne, 250 Meter illuminierte Eiszapfenvorhänge und über 25 tierische Leuchtfiguren den Winter-Zoo in stimmungsvollem Licht erstrahlen. Die große Open-Air-Eislaufbahn glitzert zwischen den festlich geschmückten Fachwerkhäusern unter der großen Discokugel und lädt zum Dahingleiten (Schlittschuhlaufen 5,00 € pro Tag) ein. Schwungvolle Bahnen locken zu rasanten Abfahrten vom Rodelberg, während es für die Eiszwerge die etwas gemächlichere Rutschpartie auf der beliebten Porutscher-Bahn gibt. Beim Eisstockschießen und Curling (Reservierung erforderlich!) laufen Freundeskreise und Kollegenteams zur treffsicheren Winter-Hochform auf und mit den beiden Kinderkarussells auf Meyers Hof und Mullewapp geht es im Feuerwehrauto und Polizeimotorrad auf kreisrunde Verfolgungsjagd. Auf dem gemütlichen Winter-Markt lässt ein breites kulinarisches Angebot von Schmalzkuchen über rustikale Kaminbrötchen, goldbraun gebackene Waffeln, gebrannte Mandeln, knusprige Spiralkartoffeln, traditionelle Champignonpfanne bis hin zu warmem Fladenbrot mit Fetakäse keine Wünsche offen. Glühwein (auch Apfel-, Heidelbeer- und Kirschglühwein), Pfirsichpunsch sowie heiße Schokolade wärmen richtig schön auf. Und an den Wochenenden lässt es sich ausgiebig in den urigen Weihnachtsmarkt-Hütten nach tollen Weihnachtsgeschenken stöbern. Wechselnde Aussteller präsentieren Kinder-Mützen, Kissen, Decken und vieles mehr. Eröffnet wurde der Winter-Zoo um 16 Uhr mit einer zauberhaften Eisshow der jungen Eislaufkünstler von den Wedemark Scorpions, die das Eis in ihren fantasievollen Kostümen zum Leben erweckten. Öffnungszeiten und Eintritt: Bis zu den Weihnachtsferien (24.11.-21.12.) öffnet der Winter-Zoo dienstags bis freitags immer von 16 Uhr- 20 Uhr. Samstags und sonntags ist von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Montags Ruhetag.  Während der Nds. Ferien (22.12.-07.01) ist der Winter-Zoo montags bis sonntags von 11-20 Uhr geöffnet. Nach den Winterferien (12.01.- 11.02.) öffnet der Winter-Zoo immer freitags (16-20 Uhr), sonnabends und sonntags (11-20 Uhr). Weitere Informationen unter www.erlebnis-zoo.de/winterzoo.*Ausnahmen: 24.+31.12.: 11-14 Uhr. 25./26.12., 1.1.: 11-18 Uhr. Der Eintritt in den Winter-Zoo ist ab 16 Uhr frei! Bis 16 Uhr gelten die Zoo-Eintrittspreise.

Zoo Heidelberg 24.11.2017
Spielen, forschen, das Geheimnis der Tiere im Winter lüften: Die Heidelberger Zooschule punktet mit neuen Angeboten für Kids und Teens in den Weihnachtsferien
Mit sechs Workshops zu unterschiedlichen Themen und dem zweitägigen Programm „Aktive Wintertage“ bietet die Heidelberger Zooschule in den Weihnachtsferien für Schüler ab sechs Jahren wieder jede Menge Abwechslung! Tickets für alle Veranstaltungen im Dezember und Januar sind bereits im Vorverkauf an der Zookasse erhältlich. Ob man die „Affen im Heidelberger Zoo“ näher kennenlernen möchte, als „Tierforscher unterwegs“ ist oder neues Spielzeug erfindet, damit sich Tiger, Elefant & Co im Zoo nicht langweilen – bei dem vielfältigen Angebot der beliebten Einrichtung gibt es immer wieder Neues zu entdecken: So finden viele etwa Schnecken, Spinnen und Insekten eher eklig. Bei dem Workshop „Ekeltiere?“ stehen diese Lebewesen daher einmal ganz im Mittelpunkt und entpuppen sich bei näherer Betrachtung als außerordentlich faszinierende Geschöpfe. Wen es in der kalten Jahreszeit fröstelt, der beschäftigt sich einen ganzen Tag lang mit „Tieren Afrikas“ und träumt sich gemeinsam mit den Zoorangern in die heiße Savanne zu Löwen, Zebras und Antilopen. Weniger verfrorene Kinder gehen mit Eichhörnchenspiel und Fährtensuche im Schnee den „Tieren im Winter“ auf die Spur. Auch während des zweitägigen Programms „Aktive Wintertage“ lernen die Teilnehmer diverse Strategien kennen, mit denen Tiere auf die kalte Jahreszeit reagieren, besuchen unter anderem Kängurus und Kaninchen in ihrem Winterquartier und basteln selbständig Nisthilfen. Natürlich können junge Zoo-Fans auch an mehreren Tagen teilnehmen. Schließlich ist es gar nicht so einfach, sich für nur eins der spannenden Themen zu entscheiden. Und wer weiß? Vielleicht liegt ja das Ticket für einen der spannenden Zooschul-Workshops unterm Weihnachtsbaum…
FR 22.12.17: Workshop „Gorilla, Hulman & Co – Affen im Zoo Heidelberg“, MI 27.12. & DO 28.12.17: „Aktive Wintertage“ (zweitägig), FR 29.12.17: Workshop „Tierbeschäftigung“, DI 02.01.18: Workshop: „Tierforscher unterwegs“, MI 03.01.18: Workshop: „Tiere Afrikas“, DO 04.01.18: Workshop: „Ekeltiere?“, FR 05.01.18: Workshop: „Tiere im Winter“. Die Workshops richten sich an Schulkinder ab 6 Jahren und dauern von 9.30-16.30 Uhr. Das zweitägige Programm „Aktive Wintertage“ ist für etwas ältere Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren gedacht. Auch hier sind die Teilnehmer von 9.30-16:30 Uhr an der frischen Luft und in den beheizten Tierhäusern unterwegs. Sowohl bei den Workshops als auch bei den Aktiven Wintertagen werden jeweils 15 junge Zoo-Fans von zwei Rangern betreut. Die Verpflegung in Form von Tee und warmem Mittagessen ist ebenso wie der Eintritt im Preis inbegriffen. Die Kosten betragen pro Workshop € 50,- und für die Aktiven Wintertage € 70,-. Die Tickets sind ab sofort an der Zookasse erhältlich (15% Geschwisterrabatt). Da der Vorverkauf bereits läuft, empfiehlt das Team der Zooschule allen interessierten Kindern und Eltern, sich möglichst bald um den Kauf eines Tickets zu bemühen. Weitere Infos auf der Website der Zooschule unter www.zooschule-heidelberg.de oder telefonisch unter 06221-3955713 (Mo 13 – 16 Uhr, Di + Do 10 – 12 Uhr sowie 13 – 16 Uhr) oder per E-Mail: info@zooschule-heidelberg.de

Zoo Mageburg 24.11.2017
Vortrag am 1. Dezember im Zoo: „Afrykarium – Ein Bauwerk der Superlative“
Constanze Mattes, Kuratorin für Tierbestand & Zoopädagogik im Zoo Magdeburg, erhielt in diesem Jahr während ihrer Polenreise faszinierende Einblicke in den Städtischen Zoologischen Garten in Breslau, über die sie am 1. Dezember in ihrem Vortrag „Afrykarium – Ein Bauwerk der Superlative“ referieren wird. Der Städtische Zoologische Garten in Breslau hat eine Fläche von ca. 33 Hektar und ist einer der größten Zoos Polens. Gezeigt werden fast 10.500 Tiere in über 1100 Arten. Das im Herbst 2014 eröffnete Afrykarium ist ein Ausstellungspavillion der Superlative. Auf drei Etagen werden verschiedene aquatische Ökosysteme des Afrikanischen Kontinents und ihrer Bewohner gezeigt. Unter den knapp 5000 Tieren befinden sich neben zahlreichen Fischen, Vögeln, Pinguinen, Erdferkeln, Nacktmullen oder Nilkrokodilen auch Flusspferde und Manatees. Hallen mit freifliegenden Vögeln, atemberaubender Bepflanzung und mehrere Unterwassertunnel geben dem Besucher das Gefühl in die Wasser-Welten Afrikas einzutauchen. Dieses Großprojekt sucht bisher seinesgleichen in Europas Zoowelt und wird sicherlich Vorbild für weitere Großaquarien sein. Der Vortrag findet um 17 Uhr im Zooeingangsgebäude, Zooallee 1 (Zoowelle) statt und kann kostenfrei besucht werden. Die Vortragsreihe in der Zoowelle initiiert der Zoo Magdeburg gemeinsam mit dem Förderverein „Zoofreunde Magdeburg e.V.“.

Tierpark Nordhorn 24.11.2017
Tiere der Bibel im Tierpark Nordhorn
Letzte Gratisführung der Zooschule. Für jede Menge spannende Informationen sorgt am Samstag, den 02. Dezember die letzte klassische Gratisführung der Zooschule. An diesem Tag führt Zoobegleiterin Elisabeth Kip ab 14.30 Uhr alle interessierten Besucher passend in der Adventszeit zu den Tieren der Bibel. Der 1-stündige Rundgang führt zu einigen Tierarten, die in der Bibel Erwähnung finden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer keine Jahreskarte besitzt, muss lediglich den Eintritt in den Tierpark entrichten. Im kommenden Jahr wird sich das Prinzip der Gratisführungen ändern. Es wird nicht wie in den vergangenen Jahren jeden Monat eine Führung zu einem Thema geben. Die Zoobegleiter werden vielmehr in den Ferien bestimmte kostenlose Themenführungen machen oder bei verschiedenen Veranstaltungen das Programm der Zooschule vorstellen.

Zoo Osnabrück 24.11.2017
Lea und Theo erobern große Außenanlage
1.700 Quadratmeter für Schwarzbären im Zoo Osnabrück. Seit gestern streifen die beiden neuen Schwarzbären Lea und Theo durch ihr über 1.700 Quadratmeter großes Außengehege in der neuen nordamerikanischen Tierwelt „Manitoba“ im Zoo Osnabrück. Bislang bewohnten die Patentiere des Modehauses L&T zur Eingewöhnung nur das Bärenhaus und das Vorgehege. Für Besucher sind sie jetzt gut zu sehen. Neugierig knabberten sie an bunten Blättern, erklommen Baumstämme und nahmen bereits ein Bad im Bärenteich: Nachdem Lea und Theo die ersten zögerlichen Schritte in ihr Außengehege unternommen hatten, liefen die fast zwei Jahre alten Schwarzbären flott über die gesamte Anlage und erkundeten jede Ecke. „Theo war etwas mutiger als Lea und schwamm direkt eine Runde im Bärenteich. Anschließend schüttelte er sein feines schwarzes Fell im Sonnenlicht – das war toll zu beobachten“, berichtet Tanja Boss, Tierpflegerin und Revierleiterin von „Manitoba“. Am Bärenteich haben die Besucher einen besonders schönen Blick auf die Tiere, da nur das 2,50 tiefe Wasser und eine etwa 1,50 Meter hohe Glasscheibe sie voneinander trennen. Bei der Gestaltung des Geheges ist neben der Sicherheit am wichtigsten, dass sich die Tiere wohlfühlen. Schwarzbären klettern beispielsweise – im Gegensatz zu den meisten anderen Großbärenarten – gerne an Baumstämmen empor oder nehmen ein Bad im Wasser. Tanja Boss beobachtete aufmerksam, wie Lea und Theo auf ihr neues Außengehege reagierten: „Für uns ist es schön zu sehen, dass die Tiere die verschiedenen Elemente, die wir ihnen zur Verfügung gestellt haben, wie Baumstämme, große Wurzeln oder Steine, sofort freudig annahmen.“ Bären nun auch für Besucher gut zu sehen. Vor gut zwei Wochen kamen die Schwarzbären aus dem niederländischen Zie-Zoo nach Osnabrück. Nach ihrer Ankunft verbrachten sie zunächst einige Tage in ihrer „Bärenhöhle“, dem Bärenhaus, und in dem kleineren Vorgehege, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Hier lernten sie bereits ihre Paten vom Osnabrücker Modehaus Lengermann und Trieschmann kennen, die ihnen auch die Namen Lea und Theo gaben. Nachdem die Bären nun ihr Außengehege erobert haben, können die Besucher die neuen Bewohner besonders gut sehen. Der etwa 120 Meter lange und bis zu 3,50 Meter hohe Höhenpfad durch „Manitoba“ ist ein optimaler Beobachtungsposten, um zu sehen, wie die Bären auf Bäume klettern oder durch das Laub laufen, während im Nachbargehege die Hudson-Bay-Wölfe die neuen Nachbarn interessiert beobachten.

Tiergarten Worms 24.11.2017
Zehn Jahre Wolfsnächte im Tiergarten Worms
Der Tiergarten Worms bietet auch im Winter eine Vielzahl an spannenden Veranstaltungen. Gleich zu Beginn des neuen Jahres steht ein absoluter Höhepunkt auf dem Programm: Die Wolfnächte feiern ihr 10-jähriges Jubiläum! Ein schöner Anlass, um die Besucher mit Jubiläums-Wolfsnächten zu erfreuen. Der Vorverkaufsstart für diese besonderen Wolfsnächte beginnt am Samstag, 2. Dezember, um 9 Uhr! Die erste Wolfsnacht am 26. Januar 2018 ist der Auftakt für die bis Ende Februar – jeweils freitags und samstags – regelmäßig, stattfindenden Wolfsnächte. Eingeladen sind alle, die in außergewöhnlicher Atmosphäre die faszinierenden Tiere hautnah erleben möchten und das in einer einzigartigen Umgebung. Freuen Sie sich  ab 18 Uhr auf die spannende Veranstaltung im eigens  illuminierten Tiergarten. Auch auf eine Jubiläumsüberraschung können sich die Besucher freuen.
Viele interessante Details sind von den erfahrenen Tierpflegern zu erfahren, insbesondere natürlich über die Hauptakteure der Wolfsnacht. Die Wolfsfütterung bildet ein Highlight des Abends. Dabei kann man die faszinierenden Raubtiere dann noch intensiver in ihrem naturnahen Gehege beobachten und mit etwas Glück dem beeindruckenden Wolfsgeheul des Rudels zuhören. Auch in diesem Jahr sorgen die fleißigen Helfer vom Freundeskreis des Tiergarten Worms e.V. wieder mit warmen Getränken und einem kleinen Imbiss für das leibliche Wohl der Gäste. Wer mag, kann sich am Lagerfeuer Stockbrot backen oder den Geschichten in der geheimnisvollen Erdhöhle lauschen. Diese Abende sind besonders für die Kinder ein tolles und aufregendes Erlebnis in den dunklen und langen Wintermonaten. Jubiläumshighlights zum 10. Geburtstag. Bei den beiden Wolfsnächten des ersten Februarwochenendes heißt es explizit „nur für Kinder“, denn sie sind ausschließlich für Kinder und ihre Familien reserviert. Gerne darf es bei der „Wolfsnacht für Kinder“ auch mal etwas spielerischer zugehen, wenn sich die kleinen Besucher mit ihren Eltern in kindgerechten Führungen, durch die Reviere zum Wolfsgehege bewegen, um das schaurig schöne Geheul der Wölfe zu erleben. Auch die anschließende Lagerfeuerromantik, gespickt mit einer Jubiläumsüberraschung, sorgt für einen unvergesslichen Abend. Bitte beachten Sie, dass mindestens eine erwachsene Begleitperson pro Anmeldung erforderlich ist! Wolfsnacht – Tierisch verliebt? Wer es romantischer mag, wählt die Wolfsnacht „Nur für Verliebte“ am 14. Februar, dem Valentinstag. Das Tiergarten-Team überrascht die Teilnehmer mit einem besonderen Programm. Und das nicht nur für frisch Verliebte, sondern für alle interessierten Paare. Auch bei den Führungen werden entsprechende Schwerpunkte gesetzt: Welche Tiere bleiben ein Leben lang beieinander, welche gehen fremd? Was gilt als sexy, wer zickt beim ersten Date und warum stehen Flamingos auf Massenhochzeit?
Karten im Vorverkauf sichern – Samstag, 2.12.2017, 9.00 Uhr Aufgrund der zu erwartenden großen Nachfrage bei den Jubiläums-Wolfsnächten, werden pro Person maximal sechs Tickets abgegeben. Die Karten zu je 10 Euro werden vor Ort an der Tiergartenkasse verkauft. Die Karten für die Valentinsnacht kosten je 14 Euro und es werden maximal zwei Tickets pro Person abgegeben; die Wolfsnacht für Verliebte ist nur für Erwachsene.
In diesem Jahr haben Interessenten jedoch die Möglichkeit, Karten per E-Mail über wolfsnacht@freizeitbetriebe-worms.de zu bestellen. Bitte beachten Sie, dass Reservierungen nicht möglich sind und auch E-Mails erst mit Eingang am 2. Dezember, 9.00 Uhr Berücksichtigung finden! Dauerkarten haben keine Gültigkeit. Mehr Details dazu unter: www.tiergarten-worms.de

Zoo Salzburg 24.11.2017
Familienführung
„Krampus, Steinbock, Rentier – Was haben sie gemeinsam?“ Sonntag, 3. Dezember 2017, von 14 bis 15.30 Uhr. Anfang Dezember sind wieder viele Krampusse unterwegs! Jeder weiß zwar, dass hinter der Maske ein Mensch steckt, doch viele erschrecken jedes Jahr aufs Neue vor den grauslichen Fratzen mit den Hörnern, dem Zottelfell und den lärmenden Glocken. Bestes Gegenmittel ist, die grimmigen Gesellen einfach besser kennenzulernen. Woher kommt der Brauch von Nikolaus und Krampus ursprünglich? Was haben Krampus oder Perchten mit Tieren gemeinsam? Was ist der Unterschied zwischen Horn und Geweih? Bei dieser spannenden Führung durch die Tierwelt Eurasiens werden diese und viele weitere Fragen zum Thema Krampus beantwortet. Dabei gibt es auch viel Interessantes und Wissenswertes über Rentier, Steinbock und Co. zu erfahren. Gemeinsam wird auch eine Maske genau unter die Lupe genommen: Ganz ohne Angst natürlich! Zu dieser Zoo-Veranstaltung kommen keine Karmpusse. Anmeldung erforderlich unter E: erlebnis@salzburg-zoo.at oder T: +43 662 82017611 Kosten: 3 € zzgl. Eintrittsgebühr Führung findet bei jedem Wetter statt.

Zoo Osnabrück 24.11.2017
Neuer Bewohner im Zoo Osnabrück: Orang-Utan „Damai“ ist da
Menschenaffe ist noch sehr schüchtern. Ein neues Gesicht im Zoo Osnabrück: Vergangenen Sonntag wuchs die Osnabrücker Orang-Utan-Gruppe von zwei auf drei Menschenaffen. Der 14-jährige Borneo-Orang-Utan Damai zog aus dem ungarischen Zoo Sóstó nach Osnabrück. Noch ist er allerdings sehr schüchtern und zeigt sich kaum, weswegen er für Besucher noch nicht zu sehen ist. Der Transfer des Menschenaffen wurde auf Anfrage des Zuchtbuchkoordinators der Europäischen Zoos für Orang-Utans durchgeführt. „Orang-Utans sind vom Aussterben bedroht – das ist die letzte Stufe vor ‚in der Wildbahn ausgestorben‘. Daher ist die Zucht für den Arterhalt extrem wichtig“, erklärt Tobias Klumpe, Biologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabrück, der den Transfer betreute. „Auf Damai wird voraussichtlich im kommenden Jahr ein Weibchen aus einem niederländischen Zoo folgen, in der Hoffnung, dass so ein neues Zuchtpaar entsteht.“ Die Anzahl der Borneo Orang-Utans in der Wildbahn wird von der Weltnaturschutzorganisation IUCN auf etwa 54.000 Individuen geschätzt, die des Sumatra Orang-Utans nur noch auf 14.600. Schüchterner Menschenaffe. Als Damai am frühen Sonntagnachmittag im Zoo Osnabrück ankam, bezog er einen Teil im Innenbereich des „Dschungeltempels“, in dem die Orang-Utans und Weißwangenschopfgibbons leben. In diesem separaten Bereich lebt er nun zunächst alleine. „Damai muss hier erst einmal alles kennenlernen und sich einleben. Mit den beiden Osnabrücker Orang-Utans Buschi und Astrid hatte er schon Blickkontakt. Alle drei verhalten sich ruhig, allerdings ist Damai noch extrem schüchtern. Er versteckt sich meistens unter Holzwolle“, weiß Dirk Wieferich, Tierpfleger und Revierleiter des zuständigen Zoobereichs. Damit sich Damai in aller Ruhe eingewöhnen kann, sei der Besucherraum im „Dschungeltempel“ derzeit nicht geschlossen. „Sobald wir sehen, dass er sich sicherer fühlt, dürfen die Besucher ihn natürlich hier am Schölerberg willkommen heißen“, erklärt Wieferich. Die Orang-Utans Buschi und Astrid sowie die Weißwangenschopfgibbons sind tagsüber meist auf der Außenanlage für Besucher zu sehen. Wissenschaftliche Begleitung. Die Eingewöhnung wird vom Fachteam des Zoos in Kooperation mit der Universität Osnabrück, Arbeitsgruppe Ethologie, Prof. Chadi Touma, und der Freien Universität Berlin, Arbeitsgruppe Vergleichende Entwicklungspsychologie, Dr. Linda Scheider, sowie dem Veterinäramt wissenschaftlich begleitet. „Auf Grundlage dieser detailliert protokollierten Beobachtungen werden wir die nächsten Schritte entscheiden. Wir möchten zwar die Orang-Utans mittelfristig zusammenbringen, aber erst einmal muss Damai sich hier sicher bewegen – da braucht es nun Geduld“, berichtet Zoodirektor Prof. Michael Böer. Gleichzeitig hat das Zooteam auch einen genauen Blick auf den beliebten Osnabrücker Orang-Utan Buschi: „Sein Wohlergehen ist uns sehr wichtig, gleichzeitig müssen wir aber auch unserer Verpflichtung als Zoo nachkommen, die Arterhaltung zu unterstützen“, so Böer. „Nachdem wir in diesem Jahr die Bauarbeiten zur Vergrößerung des Menschenaffenbereichs abgeschlossen haben, können hier nun entsprechend den neuen Haltungsrichtlinien für Säugetiere mehrere Orang-Utans gemeinsam oder temporär auch einzeln – je nachdem, wozu die Orangs gerade Lust haben – halten. Dementsprechend müssen und möchten wir uns an der Arterhaltung der Orang-Utans beteiligen, um eine Population unabhängig von der sehr schwierigen Lage in der Wildbahn aufzubauen.“

Tierpark + Fossilium Bochum 23.11.2017
Verhaltensforschung im Zoo
SchülerInnen der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule studieren das Verhalten der Tiere im Tierpark + Fossilium Bochum. Wie kommunizieren Totenkopfaffen untereinander? Wer hat in der Gruppe der Kattas im Tierpark das Sagen und wie oft wechseln sich Erdmännchen beim Wachdienst ab? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen 17 Zehntklässler der Annette-von Droste-Hülshoff-Schule Bochum auf den Grund. Im Rahmen eines Individualförderkurses im Bereich Naturwissenschaften lernen die Schülerinnen und Schüler im Tierpark unter der Leitung der Biologielehrerin Heike Krahl die Grundlagen der Verhaltensforschung und Tierbeobachtung kennen. Diese besondere Form des Biologieunterrichts findet im Schuljahr 2017/2018 zum ersten Mal an der Bochumer Realschule statt und ist ein bisher einzigartiges Projekt in Bochum. Einmal pro Woche besuchen die Jugendlichen den Tierpark, um in Kleingruppen eine ausgewählte Tierart genau zu studieren, Interaktion mit Artgenossen zu beobachten, das Fressverhalten oder Bewegungsmuster zu erforschen. Biologielehrerin Heike Krahl: „Ich habe während meiner Studienzeit im Zoo hospitiert und auch meine Examensarbeit über die Tiger im Allwetterzoo Münster geschrieben. Mein Wissen über die Methodik der Verhaltensforschung möchte ich gerne an meine Schülerinnen und Schüler weitergeben.“ Während ihres Aufenthalts im Tierpark lernen die Schülerinnen und Schüler unter anderem die Anwendung der Fokustier-Methode („Focal animal sampling“) kennen. Bei diesem Verfahren wird jeweils ein Tier einer Gruppe (Fokustier) während eines vorher festgelegten Zeitraums ununterbrochen beobachtet und jedes gezeigte Verhalten notiert. Die daraus entstehenden, detaillierten Protokolle dienen schließlich als Grundlage, um z.B. das Verhalten männlicher und weiblicher, juveniler und adulter oder ranghoher und rangniedriger Tiere miteinander zu vergleichen. Cara Christin (15), Sevval (16) und Defne (16) haben sich die Präriehunde ausgesucht. „Mittlerweile können wir die einzelnen Individuen ganz gut auseinander halten und erkennen ‚unser‘ Tier an charakteristischen Merkmalen. Dadurch baut man eine noch intensivere Bindung zu den Tieren auf als bei einem normalen Zoobesuch“, berichtet Defne. „Der Bereich Verhaltensbiologie stellt im regulären Lehrplan eher einen Randbereich dar. Umso mehr freut es uns, unseren Schülerinnen und Schülern in Zusammenarbeit mit dem Tierpark die Möglichkeit zu bieten, sich intensiv mit Tieren und ihren Lebensweisen auseinanderzusetzen. Die Begeisterung der Jugendlichen ist dabei die schönste Rückmeldung“, erklärt die stellvertretende Schulleiterin Heike Hoedtke.Im Zuge der Kooperation zwischen der Bochumer Realschule und dem Tierpark wurde ein weiteres Pilotprojekt ins Leben gerufen: Seit diesem Schuljahr bietet der Bochumer Zoo Jahreskarten für Schulklassen an. Dieses Angebot richtet sich gezielt an Schulklassen, Kurse, und Schul-AGs, die in einem Schuljahr mehrfach den Tierpark besuchen möchten und den Zoobesuch – ähnlich wie der Verhaltensforschungskurs der Annette-von-Droste-Hülshoff- Schule – in eine Unterrichtsreihe einbinden möchten. Zoodirektor Ralf Slabik: „Die Bildungsarbeit hat bei uns einen hohen Stellenwert. Nur durch die enge Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Bildungspartnern können wir noch gezielter auf die Bedürfnisse der SchülerInnen und Lehrkräfte eingehen und unser zoopädagogisches Angebot weiterentwickeln.“

Tiergarten Nürnberg 23.11.2017
Dritter Tiergartenlauf im nächsten Sommer
Am Freitag, 8. Juni 2018, findet der dritte Zoolauf innerhalb des Tiergartens der Stadt Nürnberg statt. Anmeldungen werden ab dem 1. Dezember 2017 entgegengenommen. Weitere Informationen wie der Streckenplan, das Höhenprofil oder das Anmeldeformular sind unter www.tiergartenlauf-nuernberg.de zu finden. Es gibt 600 Startplätze für Erwachsene sowie 250 Startplätze für den Kinderlauf. Im Jahr 2016 waren die Hauptläufe innerhalb von sieben Stunden ausverkauft. Angeboten werden wieder 6,6- oder 10-Kilometer-Läufe, die in zwei beziehungsweise drei Runden zu bewältigen sind. „Einige Starter trainieren extra für den Anstieg am Eisbärengehege“, berichtet Anette Rehm vom Organisations-Team. Und Dieter Kühnlein, Verwaltungsleiter des Tiergartens, ergänzt: „Für die Tiere ist es eine interessante Abwechslung. Die Strecke ist extra so gewählt, dass kein Tier gestört wird.“ Neben den Hauptläufen gibt es auch wieder Kinderläufe für die Jüngeren. Werner Kaminski, Geschäftsführer des Mitveranstalters LAC Quelle Fürth, gefallen diese besonders: „So kann man den Nachwuchs fürs Laufen begeistern.“ Die PSD Bank Nürnberg ist neuer Schirmherrin der Kinderläufe. „Das passt gerade 2018 perfekt, mit dem Mottotier Löwe“, freut sich Gabriele Dahmen, Teamleiterin Marketing bei der PSD Bank. „Denn die PSD Bank hat bereits die Patenschaft für einen Löwen im Tiergarten übernommen.“ Weitere Sponsoren sind exito, eine Online-Marketing-Agentur und der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN).

Kölner Zoo 23.11.2017
Das Making-Of des China Light-Festivals: Wie aus dem Kölner Zoo ein buntes Lichtermeer wird
Noch 2 Tage – dann beginnt eines der größten Licht-Events, die Köln je erlebt hat: Oberbürgermeisterin Henriette Reker wird übermorgen, Samstag, 25. November 2017, das große China Light-Festival im Kölner Zoo eröffnen. Ab dann erleuchten 46 Lichtensembles mit stimmungsvoll illuminierten Tier- und Phantasiefiguren im asiatischen Stil den Zoo. Hinzu kommt ein attraktives Rahmenprogramm mit chinesischen Artisten, Kunsthandwerkern und leckerer fernöstlicher Küche. Das Festival endet am 6. Januar 2018. „Als Zoo haben wir den Anspruch, Stadt und Region immer neue Attraktionen zu bieten. Das China Light-Festival ist ein Event, das es in Köln noch nie gab“, so Zoovorstand Christopher Landsberg. „Viele unserer Besucher haben während der fünfwöchigen Aufbauzeit bereits beobachten können, wie viel Mühe und Detailliebe im Aufbau stecken. Dementsprechend freuen wir uns, wenn es mit der Eröffnung an diesem Samstag endlich losgeht und der Zoo zur Advents- und Weihnachtszeit buchstäblich ein ,Highlight‘ setzt“, sagt Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel. „Tierisch-schön“ Erleuchtung finden. Besucher erwartet ein spannender Lichter-Parcours, der auf die umliegenden Tieranlagen abgestimmt ist. Zu bewundern sind zum Beispiel das 7 Meter hohe und 12 Meter breite Greeting Gate, eine illuminierte Großkatzenfamilie, bunte Leucht-Elefanten und riesige Pelikan-Skulpturen, die auf den Zoo-Teichanlagen erstrahlen. Highlight des Festivals ist der 40 Meter lange und 6 Meter hohe Leuchtdrache. Lokalpatrioten werden ihre Freude an der Nachbildung von FC-Wappentier Hennes VIII. haben. Liebevolle Detail-Arbeit – über mehrere Wochen. Damit im Kölner Zoo dieses stimmungsvolle Farbenmeer entstehen konnte, war viel Arbeit notwendig. 28 chinesische Lichtkünstler sind seit Mitte Oktober mit den Aufbauten und Verkabelungen beschäftigt. In liebevoller Detailarbeit setzten sie jedes einzelne der Tier-Figuren zusammen. Gemeinsam haben die Illuminations-Künstler bislang etwa 5.600 Arbeitsstunden in das Projekt gesteckt. 12.000 LED-Leuchten sind im Einsatz. Dafür montierten sie zunächst die aus geschweißtem Stahldraht bestehenden und winddurchlässigen Gerüste. Anschließend bespannten die Illuminations-Experten diese dann mit bedrucktem Nylongewebe. Rund 12.000 umweltfreundliche LED-Leuchten bringen die handgefertigten Unikate ab jetzt zum Strahlen. Größte Exponate sind das eindrucksvolle Greeting-Gate (Länge 12 Meter, Höhe 7 Meter) und der Riesendrache auf der Wiesen gegenüber des alten Elefantenhauses (Länge 40 Meter, Höhe 6 Meter). Auf einen Blick: Was? China Light-Festival im Kölner Zoo Wann? 25. November 2017 bis 6. Januar 2018; täglich 17.30 – 21.30 Uhr (außer an Heiligabend und Sylvester) Preise: Erwachsene: 16€; Kinder: 8,00€ (4 bis einschließlich 12 Jahre); Kinder bis 3 Jahre: kostenfrei* *Eintrittspreise gelten ausschließlich für das abendliche China Light-Festival nach Zooschließung. Infos zu Ermäßigungen unter: http://koelnerzoo.de/index.php/besuch#TicketsVorverkauf. Ticketkauf: Tickets an der Abendkasse, im Vorverkauf an der Zookasse und bei KoelnTicket Tierhäuser sind beim abendlichen Festival geschlossen. Das Show-Programm findet und freitags und samstags um 19, 20 und 21 Uhr statt; sonntags bis donnerstags um 19 und 20 Uhr. Es steigt an der erleuchteten Bühne an unserem Zoo-Restaurant. Geboten werden verschiedene Tanz-Performances, Gesang und Artistik. Zudem findet am Seelöwenfelsen ein Kunsthandwerker-Markt mit traditionellem chinesischem Kunsthandwerk wie Zuckermalerei oder Eierschalengravur statt. Alle Infos unter: http://koelnerzoo.de/index.php/aktuell/#ChinaLightFestival

Kölner Zoo 23.11.2017
Nicht einfach nur schwarzweiß!
Gürtelvaris im Erlebnis-Zoo Hannover eingezogen. Reges Treiben herrscht im Tropenhaus: Flink springen die schwarz-weißen Tiere mit auffallend langem und buschigem Schwanz von einem Ast zum anderen, schwingen von Liane zu Liane. Einer von ihnen seilt sich elegant kopfüber von einer Liane herab, um mit den langen schwarzen Fingern nach einem Stück Apfel zu greifen und blickt aus seinen hellen Augen neugierig in Richtung Besucher. Seit Dienstagnachmittag gibt es eine neue Tierart im Erlebnis-Zoo: Eine Gruppe Gürtelvaris ist aus dem Kölner Zoo nach Hannover gezogen. Die Junggesellengruppe besteht aus fünf jungen Männchen – mit besonderen madagassischen Namen: Kintano (Stern), Volano (Mond) und Masoandro (Sonne) wurden im März 2016 geboren, die Zwillinge Habobo und Manoro kamen am 1. April 2017 zur Welt, heißen dementsprechend übersetzt „Scherz“ und „veräppeln“ und haben seit ihrer Geburt wohl dem ein oder anderen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. So auch jetzt den Tierpflegern im Tropenhaus, die begeistert von den neuen Halbaffen sind: „Die Fünf sind sehr aktiv und, für Lemuren typisch, unglaublich freundlich“, beschreibt Revierleiter Klaus Meyer die Neuankömmlinge. Neben ihrem tollen Charakter fasziniert die Pfleger aber noch eine weitere Besonderheit: „Die Augen der Gürtelvaris leuchten förmlich und ziehen sofort den Blick auf sich“, berichtet Meyer. Die jungen Gürtelvaris gewöhnen sich nun an ihre neue Anlage in Hannover und untersuchen dabei jeden Winkel ganz genau. Immer wieder testen sie verschiedene Aussichtspunkte von Lianen und Ästen aus oder naschen von den Früchten, die die Tierpfleger für sie verteilt haben. Zum Schlafen kuscheln sich die Halbaffen eng aneinander und legen ihren plüschigen Schwanz wie ein Kissen unter ihren Kopf. Ihren Namen haben die Gürtelvaris übrigens von ihrer besonderen Färbung: sie haben einen schwarzen Rücken und nur die Schulterregion ist weiß, was an einen Gürtel erinnert.

Zoo Duisburg 23.11.2017
Paul Pinguin aus dem Zoo Duisburg begrüßt die Gäste des Weihnachtsmarktes
Auch wenn bis zu den Weihnachtstagen noch vier Wochen vergehen, so rückt doch die Vorweihnachtszeit unaufhaltsam näher. Bereits in dieser Woche öffnet der Duisburger Weihnachtsmarkt seine Pforten und lockt mit einem ganz besonderen Besucher. An ausgewählten Terminen kommt nämlich ein Pinguin aus dem Zoo Duisburg in die weihnachtlich geschmückte Innenstadt. Paul Pinguin ist natürlich ein besonderer Pinguin und wird dies auf der von den Stadtwerken Duisburg präsentierten Eisbahn inmitten des Weihnachtsmarktes unter Beweis stellen. Nach ausgiebiger Schlittschuhfahrt wird sich der sympathische Frackträger aus der Riege der Zoo-Maskottchen jeweils eine Stunde Zeit für die kleinen Besucher nehmen und fleißig Autogramm-Karten verteilen. Doch auch für die Erwachsenen hat der Zoo Duisburg etwas Besonderes im Gepäck. Geschenkgutscheine, stark reduzierte Tageskarten für Groß und Klein sowie eine Familientageskarte gibt es nur in der Vorweihnachtszeit am Weihnachtsmarktstand des Zoo Duisburg wie auch am Zoo-Stand im Forum-Einkaufszentrum. Der Stand des Zoo Duisburg ist samstags und sonntags (ausgenommen 26.11.2017) auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt bis zum 23.12.2017 an der Eisbahn zu finden. An den Sonntagen begibt sich Paul Pinguin jeweils von 11.00 – 13.00 Uhr auf die Eisbahn und verteilt im Anschluss Autogrammkarten.

Tiergarten Schönnbrunn 23.11.2017
DOPPELTER GRUND ZUR FREUDE FÜR DIE FLUSSPFERDE
Die Flusspferde haben es dem Bildhauer Gottfried Kumpf wahrlich angetan. Erst kürzlich präsentierte er im Dorotheum seine neuen Nilpferd-Bronzeskulpturen: die grüne Nilpferd-Mama „Jade“ und ihren Sohn, den goldenen „Hapi“. Nun übernahm er im Tiergarten Schönbrunn die Patenschaft für die lebenden Vorbilder. „Runde Formen zeichnen meine Skulpturen aus. Deshalb liegen mir die Flusspferde besonders“, erklärt Kumpf und wirft seinen neuen Patentieren Äpfel ins riesige Maul. Zum Tiergarten hat er einen besonderen Bezug. „Vor rund 20 Jahren hat Gottfried Kumpf die erste große Bronzeskulptur, einen Elefanten, für den Tiergarten geschaffen. In der Zwischenzeit gibt es eine Vielzahl an Skulpturen, die ein beliebtes Fotomotiv bei unseren Besuchern sind“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Für die Flusspferde Ali, Arca und Kimbuku ist der prominente Pate nicht die einzige Neuigkeit. Während die drei gemütlich im Innenbecken abtauchen, wird auf der Außenanlage fleißig gearbeitet. Wüssten sie davon, dass die Bauarbeiten für ihr neues Badebecken im Freien nun begonnen haben, hätten sie gleich doppelten Grund zur Freude. Das alte symmetrische Beton-Badebecken ist bereits abgerissen. Um 2,6 Millionen Euro wird über den Winter eine natürliche Wasserlandschaft entstehen – inklusive künstlichen Sandbänken zum Verweilen und seichten sowie tieferen Wasserstellen. Auch der Aushub für den neuen Filterkeller, der für optimale Wasserqualität sorgen wird, ist im vollen Gange. Das neue Becken soll bereits in der kommenden Badesaison für mehr Badespaß bei den Flusspferden sorgen.

Zoo Heidelberg 22.11.2017
Adventsbeginn im Zoo Heidelberg – Weihnachtsmarkt im Zoo am 2. und 3. Dezember 2017
Am ersten Adventswochenende, dem 2. und 3. Dezember, findet jeweils ab 12 Uhr erneut der Weihnachtsmarkt im Zoo statt. Die Besucher dürfen sich auf ein interessantes und abwechslungsreiches Angebot freuen. Als vorweihnachtliches Geschenk gilt am ersten Adventswochenende ein spezieller Sondertarif für den Zoo-Eintritt: Erwachsene zahlen nur 5 Euro und Kinder nur 2,50 Euro. Während die Zootiere sich langsam auf den Winter einstellen, ihr wundervolles Winterfell anlegen wie die Steppenfüchse oder das Winterlager auspolstern wie die Präriehunde, können die Zoobesucher ein besonderes Programm erleben. Bei Glühwein, Kinderpunsch und anderen Leckereien erleben die Besucher den winterlichen Zoo in einer besonderen Atmosphäre. Weihnachtsstände präsentieren eine interessante Auswahl handgefertigter Produkte und laden zum Schauen und Stöbern ein. Beim Creme-Workshop des ExploHeidelberg kann jeder seine eigene Creme herstellen und am Stand der Zooschule können Kinder kreativ werden. Die Nachwuchskräfte des Zoos bieten selbst gestaltete Weihnachtsgestecke an und bei der Zoo-Tombola der Tiergartenfreunde gibt es viele tierische Preise zu gewinnen. Die Erlöse aus dem Verkauf der Gestecke sowie aus der Zoo-Tombola kommen den Artenschutzprojekten des Zoos zugute. An beiden Tagen bietet der Zoo ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm, bei dem auch das ökologisch angetriebene Kinderkarussell und musikalische Einlagen des Wilhelma-Chors und der Gospelchöre Spirit of Joy und Voice Factory nicht fehlen dürfen. Für die stimmungsvolle Atmosphäre sorgen die von den Kindergruppen geschmückten Weihnachtsbäume und am Abend die eindrucksvolle Beleuchtung der Parkanlage des Zoos. Auch wenn Bereiche mit Tieren, die in ihrer Nachtruhe nicht gestört werden sollen, ab Einbruch der Dunkelheit geschlossen sein werden, bleibt Zeit für einen gemütlichen Spaziergang durch den abendlichen und winterlichen Zoo. Der Zoo und der Weihnachtsmarkt haben an beiden Tagen zwei Stunden länger bis 21 Uhr geöffnet.

Zoo Augsburg 22.11.2017
Auch im laufenden Jahr erneut über 600.000 Besucher im Augsburger Zoo
Da war die Überraschung für Familie Wagner aus dem Augsburger Antonsviertel groß, als sie von Frau Dr. Jantschke als 600.000ster Besucher des Jahres 2017 begrüßt wurden. Die Kinder Philipp (10) und Sophie (9) freuten sich mit ihrer Mutter besonders über die Jahreskarten und den aktuellen Zookalender. Bereits 2016 hatte der Augsburger Zoo ein Rekordjahr 2016 mit 656.000 Besuchern. Dieses gute Ergebnis war der erfreulichen Geburt der beiden kleinen Nashörner geschuldet. Dass wir schon im Folgejahr erneut die magische Zahl von über 600.000 Besuchern erreichen ist ein tolles Ergebnis und freut uns ganz besonders.

Zoo Osnabrück 22.11.2017
Neue Fische und Umbauten im Tetra-Aquarium: Firma Tetra aus Melle unterstützt Zoo Osnabrück
Im Tetra-Aquarium im Zoo Osnabrück hat sich in den letzten Monaten viel getan: Die Mitarbeiter hatten nach und nach verschiedene Becken umgebaut und anschließend auch neue Bewohner eingesetzt. Die Umbauarbeiten konnten auch dank der Unterstützung der Firma Tetra, Weltmarktführer in der Aquaristik, realisiert werden. „Wir haben an fast allen Becken Veränderungen vorgenommen. Am größten waren die Arbeiten am Rochenbecken sowie am Amazonasbecken“, berichtete Stefan Bramkamp, Tierpfleger und Leiter des Tetra-Aquariums. Alle Arbeiten hatten die Zoomitarbeiter selbst umgesetzt. „Im Rochenbecken musste eine neue Panzerglasscheibe eingesetzt werden. Dabei haben wir dann auch die Gestaltung mit Wurzeln erneuert. Auch das neue Licht spielt eine wichtige Rolle: Der vordere Bereich ist heller, der hintere dunkler. Dadurch wirkt das große Becken noch tiefer und naturnaher.“ Die neue LED-Beleuchtung hilft sogar Energie zu sparen: Mit den nun nur notwendigen 1.000 Watt Lampen spart der Zoo 50 Prozent Energie ein. In dem 20.000 Liter großen Becken schwimmen fünf Leopoldi-Rochen, vier Pfauenaugen Buntbarsche, ein Blauaugen Harnisch Wels, ein Elfenwels und einige Skalare. Auch die alten Dornwelse und der Gabelbart, die bereits rund 25 Jahre alt sind, sind wieder eingezogen. Von außen können Besucher neuerdings durch große Gucklöcher einen ersten Blick in das Becken werfen. Ein weiterer großer Umbau fand am 6.000 Liter fassenden Amazonas-Becken statt: „Wir wollten hier die naturnahe Atmosphäre im Aquarium verstärken und haben die Wand über dem Becken geöffnet und die Wände im Besucherbereich um das Becken herum nach dem Vorbild der Natur gestaltet.“ In diese „Wurzelwand“ integrierten die Mitarbeiter zusätzlich zwei Terrarien, erläuterte Bramkamp weiter. Tetra als langjähriger Partner mit Know-how – Die Veränderungen waren auch dank der Förderung der Firma Tetra möglich, wie Solveig Rasch, Manager Communications Aquatics International bei der Tetra GmbH, berichtete: „Wir greifen dem Zoo nicht nur mit unserem Know-how und unseren Produkten unter die Arme, sondern auch finanziell. Es freut uns, wenn der Zoo dank unserer Unterstützung den Aquaristik-Bereich weiterentwickeln kann und wir hier jungen Familien, Kindern, aber auch Erwachsenen zeigen können, wie schön die Unterwasserwelt ist. Zusätzlich haben wir zwei Tetra AquaArt Aquarien am Ausgang aufgebaut, die sich besonders für den Einstieg in die Aquaristik eignen. So können Besucher gleich sehen, wie sie sich diesen faszinierenden Lebensraum nach Hause holen können. Damit der Start in die Aquaristik gelingt gibt es die Tetra Aquarien App mit vielen tollen Tools und Anwendungen.“ Zoogeschäftsführer Andreas Busemann bedankte sich bei Tetra: „Ohne die Unterstützung vieler langjähriger Partner wie Tetra könnten wir den Zoo nicht betreiben und weiterentwickeln, denn schließlich finanzieren wir uns fast ausschließlich selbst. Eine wichtige Säule in unserem Budget sind dabei die Sponsoringgelder von Firmen hier vor Ort.“ Neues Korallenriff im Meerwasserbereich – Neben den großen Becken im Süßwasserbereich gab es auch Änderungen im Meerwasserbereich: „Wir haben hier ein neues Korallenriff angelegt. Dafür nutzten wir zunächst eine Riffkeramik. Die Sonderanfertigung der Keramik wurde durch eine großzügige Spende eines ehemaligen Mitarbeiters des Aquariums finanziert. Dieser künstliche Rohbau wird jetzt langsam von Kalkalgen überwachsen. Die Steinkorallen, die wir von einem privaten Halter bekommen haben, wurden dann an der Rückwand befestigt. Für diese Spende sind wir auch sehr dankbar, denn ihr Wert beträgt circa 5.000 Euro“, so Bramkamp. Bis das Korallenriff richtig zugewachsen ist, braucht es allerdings Zeit: 3 bis 5 Jahre dauert der Prozess. „Steinkorallen wachsen langsamer und sind wesentlich sensibler als Weichkorallen. Die Wasserwerte sind aber schon mal sehr gut.“ Zusätzlich sind hier noch Doktorfische, Riffbarsche, Grundeln, Garnelen und ein Feilenfisch eingezogen. Die Tierpfleger testen in den Meerwasserbecken auch gerade Energie sparende LED-Lampen: „Bisher funktioniert diese neue Art der Beleuchtung sehr gut. Wir müssen aber weiterhin überprüfen, ob die Lampen bei einer Beckentiefe von etwa 1,10 Meter wirklich ausreichend sind.“ Putzkolonne im Südamerikabecken – Am Südamerikabecken waren die Tierpfleger ebenfalls fleißig und haben den Besatz erneuert: „Hier leben nun zehn Erdfresser, eine Fischart aus der Familie der Barschartigen, und außerdem noch Schilderwelse. Diese sind als Putzkolonne aktiv, denn sie säubern die Scheiben und fressen Algen. Auch sollen bald wieder ein Lungenfisch und andere Barscharten in das Südamerikabecken einziehen. Im Malawibecken haben wir neue Malawi-Buntbarsche und Kuckucks-Welse eingesetzt.“ Eine spannende Fisch-WG, denn die Kuckucks-Welse fressen teilweise den Laich der Buntbarsche auf und legen ihre eigenen Eier aus, sodass die Buntbarsche, die ihren Nachwuchs im Maul ausbrüten, auch die Kuckucks-Welse ausbrüten. Im benachbarten Becken schwimmen zehn neue prachtvolle Altum Skalare. Hier wurde zusätzlich die Rückwand mit Holz und Lavastein sehr naturnah gestaltet. Schützenfischbecken mit Jagdmöglichkeit – Zurzeit arbeiten die Zoomitarbeiter gerade am Schützenfischbecken. „Hier wollen wir über dem Wasser eine zweistöckige Decke ziehen mit einem Tarnnetz. In dieses werden wir dann Futter wie Heimchen setzen. Die Schützenfische können sich dann ihr eigenes Futter mit ihrer besonderen Jagdtechnik jagen und die Heimchen mit einem Wasserstrahl schießen“, berichtet Bramkamp. Lebende Tiere dürfen im Zoo nicht verfüttert werden, aber bei Wirbellosen wie Insekten gebe es eine Ausnahme. Auch hier wurde der Besatz erneuert und neun Jungtiere zu den drei alten hinzugesetzt. Darüber hinaus wünschen sich die Pfleger in Zukunft ein Oktopus-Becken. „Für diesen speziellen Pflegling benötigen wir aber einen neuen Verschluss des Aquariums, eine andere Beleuchtung eine besondere Einrichtung und auch andere Kühlung, da das Wasser noch kühler sein muss. Das kostet sicherlich bis zu 10.000 Euro und ist im Moment noch Zukunftsmusik“, bedauert Bramkamp.

Tierpark Berlin 22.11.2017
Sorge um Lisa! Tierpark Berlin bangt um Seekuh Lisa
Groß, grau und gemütlich – so kennt man die Seekühe im Tierpark Berlin. Seit wenigen Tagen sind die Tierpark-Mitarbeiter jedoch besorgt um eines der wasserlebenden Schwergewichte: Die Karibische Manati-Kuh Lisa (31 Jahre alt) ist krank. Seit dem Wochenende geht es dem Seekuh-Weibchen sichtlich nicht gut. Anstatt alle 3 Minuten Luft zu holen, muss Lisa jede Minute an die Wasseroberfläche kommen, um zu atmen. Generell scheint das Schwimmen Lisa im Moment schwer zu fallen. Um Lisa richtig untersuchen zu können, wurde das Dickhäuterhaus in den letzten zwei Tagen für die Besucher gesperrt. „Eine genaue tierärztliche Untersuchung einer Seekuh ist nur möglich, indem ein Großteil des Wassers im Becken abgelassen wird“, erklärt die zoologische Leiterin des Tierparks, Nadja Niemann. Damit sich Lisa nicht zusätzlich erkältet, musste die Außentemperatur des Dickhäuterhauses von 21 auf ca. 23 C erhöht werden. Am Montagabend wurde der Seekuh-Dame Blut entnommen und ein Antibiotikum verabreicht. Die Ergebnisse wiesen am Dienstagvormittag auf einen Nierenschaden hin. Im Laufe des Tages wurden außerdem mit Unterstützung des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen durchgeführt. Dabei wurden diverse altersbedingte Veränderungen festgestellt. Eine konkrete Ursache für die Erkrankung konnte bei dieser noch wenig erforschten Tierart jedoch nicht festgestellt werden. In Deutschland leben insgesamt nur sechs Seekühe – neben den drei Berlinern gibt es noch drei Tiere in Nürnberg. Erkrankungen gab es bisher kaum. „Es ist immer traurig für uns, wenn es einem unserer Schützlinge nicht gut geht“, sagt Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem besorgt. „Mit 31 Jahren hat Lisa bereits ein stattliches Alter erreicht. Das Höchstalter bei Seekühen liegt zwischen 30 und 45 Jahren. Zudem ist eine knapp 1 Tonnen schwere Seekuh kein einfacher Patient.“ Im Tierpark Berlin leben außerdem die Seekuh-Bullen Humboldt (35) und Columbus (28), die 1994 aus dem Tiergarten Nürnberg gekommen sind. Lisa kam ein Jahr später ebenfalls aus Nürnberg nach Berlin.

Wildpark-MV Güstrow 22.11.2017
365 Tage tierisch tolle Erlebnisse Mit der Jahreskarten-Aktion des Wildpark-MV ordentlich sparen
Es ist wieder soweit: Der Güstrower Wildpark-MV startet ab 1. Dezember 2017 seine beliebte Jahreskarten-Aktion. So können die Besucher den Wildpark nicht nur 365 Tage im Jahr erleben, sooft sie möchten, sondern dank der Jahreskarten-Aktion auch ordentlich sparen. 3 für 2: Ein Jahr Wildnis für ein Kind gratis! Wer vom 1. Dezember 2017 bis 31. Januar 2018 zwei Jahreskarten für Erwachsene, auch ermäßigt, kauft, erhält eine Kinderjahreskarte (3-16 Jahre) gratis und spart 15 €. Übrigens: Auch öffentliche Feste des Wildpark-MV, wie das Osterfest am 1. April 2018 oder das Wiesenfest am 8. Juli 2018, sind inklusive. Und sonst? Noch mehr Rabatte! Karteninhaber erhalten bei Vorlage der Wildpark-MV-Jahreskarte in teilnehmenden Zoos und Tierparks in Mecklenburg-Vorpommern  einen Rabatt auf den Eintrittspreis. Bitte vor dem Besuch bei der jeweiligen zoologischen Einrichtung informieren, welche Rabatte gewährt werden.

Zoo Landau in der Pfalz 21.11.2017
Neue Terrarienwand in der Zooschule Landau in der Pfalz– „Ein Meilenstein in der Entwicklung der Bildungsarbeit“
Seit jeher gehören Terrarientiere wie Amphibien, Reptilien oder ausgewählte Wirbellose ins Bildungsprogramm der Zooschule Landau. Um gerade auch gegenüber diesen häufig wenig bekannten und vermeintlich „ekligen“ Tieren Vorurteile und Ängste abzubauen, gehört zu ausgewählten Veranstaltungen ein direkter Tierkontakt mit einer Schlange, Echse, einem Salamander oder einer Vogelspinne. Die Begegnung mit einem lebenden Tier ist ein besonderes Erlebnis und spricht Kinder und Erwachsene emotional besser an. Möglich wurden diese Tierkontakte bislang mit den Schautieren im Warmhaus des Zoo Landau. Um diese Tiere in einer störungsfreieren Umgebung und mit besseren Präsentationsmöglichkeiten im Unterricht einsetzen zu können, bestand schon seit Längerem der Wunsch, eine eigene optimale Terrarienhaltung in der Zooschule einzurichten. Möglich wurde die Umsetzung dieses Projekts zum Einen nur mit der Anstellung inzwischen zwei fester Pädagogen, die die Pflege der Tiere im Zooschulgebäude übernehmen können. Des Weiteren dank der großzügigen Unterstützung der Adolf und Hildegard Isler-Stiftung aus Berlin und dem Herpetal-Fonds für Terraristik der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT), die die Anschaffung und Einrichtung der insgesamt sieben Terrarien umfassenden Anlage ermöglichten. Geplant und eingerichtet wurde diese von Architekt Peter Buchert aus Landau, ehemaliger Präsident der DGHT, noch immer aktives Mitglied und langjähriger Partner von Zoo und Zooschule. Im Rahmen eines Pressetermins am 21. November wurde die Terrarienwand offiziell eingeweiht. Zooschulleiterin Dr. Gudrun Hollstein bezeichnete diese Neuerung als einen wirklichen Meilenstein in der Bildungsarbeit der Zooschule Landau, deren Angebote bis zu 15.000 Kinder und Erwachsene jährlich nutzen. Mit den nun direkt in der Zooschule beheimateten Bartagamen, Kornnattern, Molchen, Kröten, Leopardgeckos, dem Riesentausendfüßer und einer Vogelspinne ergeben sich neben der verbesserten Durchführung bereits etablierter Zooschuleinheiten auch neue Möglichkeiten für den Zooschulunterricht, z.B. mit einem besonderen Schwerpunkt auf Artenschutz, biologischen Anpassungen und Vergleichsmöglichkeiten verschiedener Arten. Das Thema Tierschutz wird in der Bildungsarbeit der Zooschule ohnehin sehr groß geschrieben. Mit der neuen Terrarienwand soll das Thema „Halten und Pflegen von Terrarientieren“ jedoch noch vermehrt in den Mittelpunkt rücken. Die Vermittlung von Tierschutzwissen ist auch Peter Buchert als Vertreter der DGHT besonders wichtig. Er hat ein ausgewähltes Team von Zoopädagoginnen und Zoopädagogen in der Pflege der Terrarientiere intensiv geschult. Das über 30köpfige Team der Zooschule nahm außerdem jüngst an einer speziellen Schulung zum Umgang mit den Tieren im Unterricht teil, die Peter Buchert in der Zooschule durchführte. Im Zooschulunterricht ist es auch wichtig zu vermitteln, dass Terrarientiere ganz besondere Bedürfnisse haben, z.B. im Hinblick auf Klima, Beleuchtung und Fütterung. Bei der Planung der Anlage war darauf geachtet worden, Tiere in verschiedenen Lebensräumen, wie z.B. Trockensavanne, Bachlauf oder Regenwald, zu halten, um sowohl auf deren spezielle Anpassungen als auch Haltungsansprüche, die teilweise mit enormem Aufwand und auch Kosten verbunden sein können, eingehen zu können. An der Einweihung nahmen als Vertreter der Sponsoren der Vizepräsident der DGHT, Herr Daniel Schön, und Herr Arne Keweloh (Keweloh Animal Health GmbH & Co. KG), Stifter des DGHT-Herpetal-Fonds, teil. Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel und Zooschulleiterin Dr. Gudrun Hollstein bedankten sich herzlich für die großzügige Unterstützung bei den Sponsoren und bei Peter Buchert für die Umsetzung dieses lange gewünschten Projekts. Die Zoopädagogen Harald Weber und David Mehlhase präsentierten im Rahmen des Pressetermins Siebt- und Achtklässlern des Landauer Eduard-Spranger-Gymnasiums eine Kornnatter und eine Kraushaarvogelspinne. So konnte von den Jugendlichen direkt erlebt werden, wie die Tiere zum Einsatz kommen und wieviel Interesse und Spannung mit einem direkten Tierkontakt entsteht. Dass die Behaarung der Spinne sich bei vorsichtiger Berührung ganz weich anfühlt, hätten wohl die Wenigsten der Schüler und der Erwachsenen gedacht, sie waren fasziniert von diesem besonderen Tier. Diese Emotionen sowie das Erlernte über die Biologie der Schlangen und Vogelspinnen werden so sicherlich lange im Gedächtnis bleiben.

Tierpark Sababurg 21.11.2017
Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt – Erleben Sie am Wochenende 02. + 03. Dezember 2017 weihnachtlich-mittelalterliches Treiben.
Am Samstag, den 02. Dezember, von 10:00 bis 20:00 Uhr und Sonntag, den 03. Dezember, von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr lebt diese Zeit im Tierpark Sababurg wieder einmal auf. Über 30 Marktstände wie Perlendreher, Schmied und Münzsäger werden allerlei Waren feilbieten und ihr Handwerk vorführen. Natürlich bringen auch die Anbieter von Köstlichem, in flüssiger und fester Form, dem Besucher das Mittelalter in kulinarischer Art und Weise näher. Es gibt Vorführungen und Aktionen für Kinder wie zum Beispiel Fridolin Fadentüttel, der mit seinen Marionetten die kleinen Gäste faszinieren wird. Marbun, der Gaukler, wird die Besucher mit Schabernack und Gaukelei erfreuen. Zusätzlich können die Kinder sich beim Nikolaus für mutiges Erklimmen der Himmelsleiter eine kleine Belohnung abholen. Ein besonderer Musikgenuss an beiden Tagen ist die bekannte Mittelalterband Tarranis, die am Samstag und Sonntag ein abendliches Konzert veranstaltet, aber auch während des Tagesprogramms halbstündige Auftritte bietet. Zudem spielt die junge, regionale Band „Unvermeydbar“ und bereichert auf musikalische Art und Weise das mittelalterliche Treiben. Mit spektakulärer Feuerartistik wird an beiden Tagen Spiriti Sancti die Besucher, nach Einbruch der Dunkelheit, in ihren Bann ziehen. Bei all dem bunten Treiben sollten Sie nicht vergessen, den winterlichen Tierpark zu durchwandern. Es lohnt sich, den Tierpark Sababurg vor Weihnachten zu besuchen. Es gibt ein Gewinnspiel: Jeder Besucher kann an einer Verlosung teilnehmen. Verlost werden zehn Jahreskarten des Tierparks Sababurg.

Tierpark Hellabrunn München 21.11.2017
Geburtstagsparty für Eisbären-Mädchen Quintana
Ein Jahr alt und schon 120 Kilo schwer: Am 21. November feiert Eisbären-Jungtier Quintana mit Eistorte und Geschenken ihren ersten Geburtstag. Auf der Tundra-Anlage in der Hellabrunner Polarwelt haben die Tierpfleger den Geburtstagstisch gedeckt. Tiefgefrorene Wassermelone und Fisch bilden die Grundlage für die Eistorte, die mit Sahne, Datteln und Zimt garniert ist. Die passende Kerze ist aus Honig-Zimt-Wasser gefroren. Und natürlich dürfen auch die Geschenke nicht fehlen: Eine Spenderin hat eine große Spielboje gestiftet und von den Tierpflegern gibt es noch eine leuchtend rote Pylone dazu. Quintana weiß direkt, wozu die Boje gedacht ist und schubst sie mit einem kräftigen Stoß ins Wasser. Dann wird sich über die Eistorte hergemacht. Wassermelonen sind Quintanas Lieblingsspeise und so hat sie einiges zu tun, um diese aus der Torte herauszukratzen. Quintana hat sich in ihrem ersten Lebensjahr bestens entwickelt. Im Vergleich zu den Eisbärenzwillingen Nela und Nobby bringt Quintana gute 30 Kilo mehr auf die Waage. „Hier kann man den Vorteil eines einzelnen Eisbärenjungtieres sehr gut beobachten. Von Anfang an war Quintana größer und schwerer als die Zwillinge im vergleichbaren Alter“, erklärt Bea Köhler, die zoologische Leiterin des Tierpark Hellabrunn. Bis über das zweite Lebensjahr hinaus wird Quintana noch gesäugt, auch wenn sie bereits normales Futter erhält. Eisbären sind Allesfresser, sie ernähren sich nicht nur von Fleisch, sondern auch Obst, Beeren und Wurzeln stehen auf ihrem Speiseplan. An besonderen Tagen gibt es im Tierpark auch einmal Datteln oder Sahne als extra Leckerbissen – wie am heutigen Geburtstag. Hellabrunn-Besucher können Quintana gemeinsam mit Giovanna täglich von 9 Uhr bis etwa 16.30 Uhr in der Hellabrunner Polarwelt besuchen.

Thüringer Zoopark Erfurt 21.11.2017
Tiefe Trauer im Thüringer Zoopark Erfurt – Junge Geparden tot
Aufgrund einer schweren Krankheit müssen die am 27. Juli 2017 geborenen Gepardenkinder von Sima und Zawadi eingeschläfert werden. Ein männliches Jungtier ist vor kurzem verstorben. Der zweite Geparde wurde gestern einge-schläfert. Das weibliche Jungtier steht noch unter Beobachtung. Aber ihre Überlebenschancen sind sehr schlecht. Die Ursache der nicht therapierbaren Erkrankung ist vermutlich neurologischer Natur, weshalb die Tiere in der Neuro-Pathologie in München untersucht werden. Der Zoopark erwartet die Ergebnisse der Obduktion zum Ende der Woche. Erste Krankheitsanzeichen wurden Ende Oktober sichtbar. Die Geparden konnten, bei ungestörtem Allgemeinbefinden, nicht mehr geradeaus laufen, haben vermehrt gesessen oder gelegen. Aus diesem Grund sind die drei Jungtiere intensiv in der Schutzhütte von der Zoopark-Tierärztin Tina Risch betreut worden. Nur vereinzelt waren die kleinen Geparde, auch zum großen Bedauern der Zoopark-Besucher, in den vergangenen Wochen in ihrem Freigehege zu sehen. Leider ist die Sterblichkeitsrate unter Jungtieren in den ersten drei bis vier Monaten sehr hoch. Der Tod kann trotz optimaler Betreuung nie ganz verhindert werden.

Zoo Vivarium Darmstadt 21.11.2017
Zoo Vivarium: Affen-Nachwuchs 2017
Mit gleich fünf Jungtieren, die im April, Mai, Juli und August diesen Jahres auf die Welt kamen, führen die Bolivianischen Totenkopfaffen die Nachwuchsliste an. Das Männchen der Gruppe kam im Mai 2016 aus dem Zoo Salzburg zu den Darmstädter Weibchen. Es gewöhnte sich schnell in seiner neuen Umgebung, dem 2014 neu eröffneten Dr. Maria Börsig Haus, ein und sorgte nach vier Jahren für Nachwuchs. Jeweils doppelten Nachwuchs gab es im Mai und Oktober dieses Jahres bei den Zwergseidenaffen. Die Krallenaffen bringen meist Zwillinge zur Welt und die Eltern werden von den älteren Geschwistern der Babys bei der Aufzucht der Jungtiere unterstützt. Das Zwergseidenaffen-Paar lebt seit 2014 im Darmstädter Tiergarten und hat seitdem für achtfachen Nachwuchs gesorgt. Den jüngsten Zugang bei den Affen gibt es bei den Schopfmakaken zu sehen. Dort erblickte am 1. November nach fünf Jahren wieder ein Affenbaby das Licht der Welt und beschäftigt die ganze Makakenfamilie. Jedes Mitglied möchte den Neuzugang ganz nah begutachten und jede Bewegung des Jungtieres verfolgen

Zoo und Tierpark Berlin 20.11.2017
Wer ist hier ein Warmduscher? Das machen die Tiere in Zoo und Tierpark Berlin im Winter
Gibt es Ohrenschützer für Elefanten? Machen Affen Schneeballschlachten? Tragen Giraffen Stulpen? Das sind Fragen, die gerade zur kalten Jahreszeit bestimmt so manchen großen sowie kleinen Besucher des Zoo und Tierpark Berlin beschäftigen. Und tatsächlich bringt der Winter einige Veränderungen für die exotischen Bewohner der Zoologischen Gärten von Berlin – manche ziehen sich in die kuschelige Wärme zurück, andere lieben die kalten Temperaturen. Dazu zählen auch die Rentiere, die sich in der kalten Jahreszeit besonders aktiv zeigen. Ob das an der weihnachtlichen Hochsaison der Geweihträger liegt oder damit zusammenhängt, dass sich ihr natürlicher Lebensraum in den Polarregionen der Erde befindet – eines steht fest: Winter, Schnee und Kälte sind genau nach ihrem Geschmack. Auch die beiden chinesischen Neu-Berliner im Zoo, Pandabären Meng Meng und Jiao Qing, bevorzugen aufgrund ihres natürlichen Lebensraums kühlere Temperaturen und erkunden zu dieser Jahreszeit entsprechend gerne ihren Panda Garden. Diese Eigenschaft verbindet sie zudem mit ihren Namensvettern im Tierpark – den Kleinen Pandas. Vor allem in der laubarmen Jahreszeit sind die Baumbewohner für Besucher dort gut zu beobachten. Trockene Kälte, auch wenn man es kaum vermutet, liegt außerdem den Elefanten. So dürfen die asiatischen sowie afrikanischen Dickhäuter auch bei frischen Temperaturen nach draußen – bei Schnee sowie extremen Minusgeraden fällt der Winterspaziergang allerdings aus, da sich die Schwergewichte dann zu schnell Erfrierungen an ihren Füßen holen. Viele Zoo- und Tierpark-Bewohner – von den kleinen Zwergziegen bis zu den imposanten Bisons – präsentieren sich zur kalten Jahreszeit mit einem dicken Winterfell. Natürlich gibt es in Zoo und Tierpark Berlin auch ein paar Frostbeulen: Die meisten Affen sind waschechte „Warmduscher“. Sie bevorzugen bei kälteren Temperaturen die kuschelig warmen Innenanlagen. So haben zum Beispiel erst vor ein paar Tagen die Gibbons im Tierpark ihr Winterquartier im Affenhaus bezogen. Zeitgleich hielt dort auch ein winziger Weihnachtswichtel Einzug. Noch trägt der am 7. November zur Welt gekommene Nachwuchs der Rotscheitelmangaben sein rotes Mützchen nicht zur Schau, doch seine großen Kobold-Öhrchen kommen denen der kleinen Weihnachtsmanngehilfen schon recht nahe. Auch die Flamingos sowie Pelikane verbringen die Wintermonate komplett in ihren warmen Häusern. Mit ihren grazilen Beinen könnten sich die Tiere an scharfkantigem Eis Schnittverletzungen zuziehen. Schnee und Eis können auch den langen Beinen der Giraffen gefährlich werden – es besteht akute Rutschgefahr, die Knochenbrüche zur Folge haben könnten. Gegen kurze Ausflüge auf die Außenanlagen ist jedoch auch bei Kälte nichts einzuwenden, schließlich tun frische Luft und Sonnenlicht zu jeder Jahreszeit gut. Die Ställe aller Zoo- und Tierpark-Bewohner sind zur kalten Jahreszeit beheizt sowie ggf. mit einer UV-Lampe ausgestattet. „Das UV-Licht beeinflusst die Vitamin-D-Produktion bei Tieren“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Durch diese werden Mangelerscheinungen während der düsteren Jahreszeiten vermieden.“ Dank der vielen begehbaren Tierhäuser, sind ein Großteil der Tiere in Zoo und Tierpark Berlin das ganze Jahr über für die Besucher zu sehen.

Zoo Landau in der Pfalz 20.11.2017
Tolle Weihnachtsgeschenk-Ideen für Zoofans Ab 1. Advent wieder Jahreskarten-Rabattaktion im Zoo Landau in der Pfalz – Zooschule bietet Erlebnisgutscheine für Kinder und Erwachsene an
Wer ein Weihnachtsgeschenk für Zoofreunde sucht, der ist im Zooshop des Zoo Landau in der Pfalz genau richtig! Ab dem 1. Advent (3. Dezember 2017) bis einschließlich 31. Dezember 2017 ist es wieder soweit – der Zoo bietet Einzeljahreskarten für Erwachsene, Rentner Begünstigte, Kinder und Hunde mit jeweils 5 Euro Rabatt an. Denn gemeinsam mit Familie oder Freunden eine erlebnisreiche Zeit im Zoo zu verbringen, ist immer eine prima Geschenkidee! Oder wie wäre es mit einem Gutschein für eine der zahlreichen Veranstaltungen der Landauer Zooschule? Auch in diesem Jahr bietet die Zooschule Geschenkgutscheine für die beliebtesten Veranstaltungsformen an. Ob Abenteuer-Nachtlager, Kindergeburtstag oder Familienführung, ob Zooschulunterricht, Erlebnisführung für Erwachsene oder auch Ferienangebote für Kinder – für Groß und Klein ist auf jeden Fall etwas dabei. Zusammen mit dem „tierischen Angebot“ des Zooshops aus z.B. Plüschtieren, Spielen, Postkarten, Tierbüchern oder –DVDs dem beliebten Zoohonig oder dem Angebot der Zooweinedition können attraktive Geschenkpakete arrangiert werden! Eine besondere Art, den Zoo zu unterstützen und einem Tierfan eine Freude zu machen, ist außerdem die Übernahme einer Tierpatenschaft für eines der über 700 Tiere des Zoo Landau. Dies ist bereits ab einem Jahresbeitrag von 20 Euro möglich. Vom Doktorfisch bis zum Dromedar freuen sich unsere Zootiere über weitere Paten, die eine schöne Urkunde und darüber hinaus einmal jährlich eine Einladung zu einer exklusiven Zooführung mit Zoodirektor Dr. Heckel erhalten. Die aktuelle Tierpatenliste und ein Antragsformular finden Sie auf der Homepage des Freundeskreises des Landauer Tiergartens e.V. (www.zoofreunde-landau.de) oder erhalten Sie an der Zookasse. Kommen Sie auf Ihrem Zoorundgang doch einfach mal zum Stöbern in unserem Zooshop vorbei! Das Zoo-Team freut sich auf Ihren Besuch und wünscht eine schöne Adventszeit!

Freundeskreis des Landauer Tiergartens e.V. 20.11.2017
Ehrung für Zoofreundeskreismitglied Hermann Ernst – Feierliche Einweihung des „Hermann-Ernst-Platzes“ im Zoo Landau in der Pfalz
Eine ansehnliche Schar an Weggefährten, Freunden und Zooförderern ließen es sich am Samstag, den 18. November 2017 nicht nehmen, an einem eigens im Zoo Landau in der Pfalz organisierten Ehrungstermin teilzunehmen. Die Feier galt dem Gründungsmitglied und langjährigen ehemaligen Vorsitzenden des Freundeskreises des Landauer Tiergartens e.V., Hermann Ernst. Wenige Tage nach seinem Geburtstag konnte sich Ernst nun darüber freuen, dass der jüngst renovierte Vorplatz des Zooverwaltungsgebäudes sowie der Freundeskreisgeschäftsstelle zu seinen Ehren und mit Verweis auf seinen großen Verdienst um den Zooförderverein zum „Hermann-Ernst-Platz“ getauft wurde. In seiner Laudatio lobte der amtierende Zoofreundeskreis-Vorsitzende San.-Rat. Dr. Helmuth Back das außergewöhnliche Engagement von Hermann Ernst, unter dessen Amtszeit diverse prägende und durch den Verein finanzierte Bauprojekte im Zoo umgesetzt werden konnten. Aber selbst bis heute noch ist Ernst, der bereits 2015 zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde, noch regelmäßig für den Verein engagiert. Sein juristischer Rat wird ebenso geschätzt wie seine Funktion als Kassenprüfer oder als Tierpate. Aber auch als aktives Mitglied des Freundeskreis-Arbeitskreises, der diverse Zooveranstaltungen über das Jahr hinweg praktisch unterstützt, ist der Geehrte sehr geschätzt. Alles Grund genug, den neugeschaffenen Platz mit seinem Namen zu schmücken und dieses zu seinen Lebzeiten, „denn, danach hast Du ja nichts mehr davon!“ bemerkte Back mit einem Schmunzeln und unter Beifall der Gäste. Helmuth Back versäumte es auch nicht, sich bei Förderern des Freundeskreises zu bedanken. So sponserte z.B. die Landauer Gerach Container GmbH einen Materiallagercontainer für den Verein, während ein von der Hornbach Baumarkt AG gestiftete Natursteinskulptur als schwergewichtiges Dekorationsobjekt den neuen Hermann-Ernst-Platz schmückt. Der Landauer Architekt Peter Buchert, selbst langjähriges Vereinsmitglied, stellte seine planerische Tätigkeit für die Gestaltung des Platzes honorarfrei zur Verfügung. Hermann Ernst bedankte sich in einer spontanen Ansprache ausdrücklich für die Ehrung durch den Verein und verwies darauf, dass es ihm über die Jahrzehnte ein besonderes Anliegen ist, den Landauer Zoo als unverzichtbare Kultur- und Bildungseinrichtung der Stadt zu fördern. „Wo sonst können gerade Kinder in einer Welt, in der Tiere und Natur vom Menschen immer stärker zurückgedrängt werden, besser für deren Erhalt sensibilisiert werden“, sagte Ernst. Daher bleibe es sehr wichtig, dass der Förderverein des Zoos sich weiter so großartig engagiere.

 

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