Montagsfrage: Falls du dir ein Jahresziel gesetzt hast, wie viele Bücher davon hast du bereits geschafft?

Heute will Buchfresserin Svenja wissen: Falls du dir ein Jahresziel gesetzt hast, wie viele Bücher davon hast du bereits geschafft?
Wenn man sich in den Weiten der Buchblogs umschaut, merkt man, dass es nicht gerade wenige gibt, die sich ein Ziel gesetzt haben. Ich gehöre nicht dazu.
Ich lese, weil es mir Spaß macht und wenn ich mir ein Ziel vornehmen würde (selbst wenn es nur 10 Bücher wären) würde das schon in Stress ausarten, da ich versuchen würde, dieses Ziel so schnell wie möglich zu erreichen, um danach das Ziel um sehr viel mehr zu übertreffen. Bis ich das Ziel aber erreicht habe wird mir der Spaß am Lesen genommen.
Deswegen fange ich auch erst gar nicht an. Ich setze mir auch kein Ziel, was meine Zoobesuche anbelangt. Natürlich versuche ich meine Rekorde zu brechen, aber wenns nicht geht, gehts nicht. Ich nehme mir nicht vor 2018 125 Zoos zu besuchen oder 100 Bücher zu lesen.

Ich weiß auch gar nicht, wie viele Bücher ich 2017 gelesen habe (ich führe darüber nicht Buch, anders als bei den Zoobesuchen). Und eigentlich ist es mir auch egal.
Ich lese was ich will und wieviel ich will, ein Jahresziel wird es nie geben (und hat es auch in früheren Zeiten nicht getan), aber vielleicht beginne ich mit einer Statistik für 2018, um zu sehen, wieviele Bücher ich gelesen habe…
Für 2017 werde ich das nicht mehr nachvollziehen können.

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14 Kommentare zu Montagsfrage: Falls du dir ein Jahresziel gesetzt hast, wie viele Bücher davon hast du bereits geschafft?

  1. laberladen sagt:

    Ich liebe Listen und Übersichten und habe nicht das Gefühl, dass die mich unter Druck setzen. Ich mag es nur sehr gerne, zu wissen, wo ich stehe, wieviel ich gelesen habe und was. Deshalb habe ich eine Übersicht über die Goodreads Lesechallenge, in der man laufend seine gelesenen Bücher verwalten kann. Und das Ziel von 150 Romanen, Novellen und Kurzgeschichten, das ich mir dort gesetzt habe, hab ich kurzlich schon erreicht.

    LG Gabi

    • Martin sagt:

      Hallo Gabi,
      ich bin Listen und Übersichten auch nicht abgeneigt, bei meinen Büchern hatte ich aber bisher nicht das Gefühl, dass ich das wirklich brauche. Und unter Druck setzen mich ja nicht die Listen sondern die zu erreichenden Ziele. Vielleicht überfordert mich das einfach und ich gehe hektischer an die Sache ran, obwohl es ja ein selbst auferlegtes Ziel ist und ich es nicht erfüllen muss. Der Ehrgeiz stört dann. Eine Leseliste zu erstellen zeigt mir vielleicht wieviele Bücher ich im Jahr lese, aber mir ein Leseziel zu erstellen…dazu bin ich nicht der Typ.
      LG
      M

  2. Anja sagt:

    Guten Morgen =)

    ich kann deine Einstellung komplett nachvollziehen, denn es geht mir ganz genau so! Ich setze mir solche Ziele nicht, ich wüsste auch gar nicht wieso ich das tun sollte. Es gibt nichts schlimmeres, als sich selbst unter Druck zu setzen.

    LG
    Anja

    • Martin sagt:

      Hallo Anja,
      so ist es, vor allem weil dieser Druck total sinnfrei ist. Ich gewinne ja nichts dadurch, dass ich mehr lese, außer, dass mir, solange ich das Ziel nicht erreicht habe, weniger Spaß daran habe.
      Und der Spaß sollte im Vordergrund stehen.
      Liebe Grüße
      Martin

  3. Hallo
    wir haben ein Zooabo. Wir wissen nur, dass wir mehr als 3x im Jahr in den Zoo gehen, gezählt wird nicht. Genauso beim Lesen, ich weiss welche Anzahl Bücher ich durchschnittlich im Monat lese, ob das dann mehr oder weniger sind, ist mir herzlich egal. Auf einer Forumsseite hab ich zwar ein Regal, dass mir die Anzahl der gelesenen Bücher anzeigt, aber auch dort interessiert mich nur der Inhalt, wenn ich zwecks Recherche ein bestimmtes Buch suche.
    Liebe Grüsse
    Anya

    • Martin sagt:

      Hallo Anya,
      Besuche des Münchners Tierparks (von dem ich eine Jahreskarte habe) werden auch nicht gezählt, nur die Besuche in anderen Zoos (die normalerweise nur einmal im jahr stattfinden).
      Die Anzahl der von mir gelesenen Bücher interessiert mich eigentlich nicht (ebensowenig wieviele Filme oder Musicals ich gesehen habe). Ich weiß auch nicht, ob irgendjemand interessieren würde wieviele Bücher ich gelesen habe.
      Liebe Grüße
      Martin

  4. Ich merke schon, dass mich sogar das Buch-Date manchmal unter Druck setzt – obwohl ich mich freiwillig angemeldet habe und auch wirklich genügend Zeit ist. Ich glaube, das ist etwas Psychologisches. Ich muss etwas müssen – und das widerstrebt mir innerlich zutiefst. Fazit: Alles, außer Listen. 😉

  5. Hallöchen!
    Ich liebe Listen und das Planen von Dingen, deswegen freue ich mich auf ein Leseziel.
    So eine Statistik wie du sie vorschlägt, klingt aber auch nicht schlecht!
    Liebe Grüße,
    Antonia

    • Martin sagt:

      Hallo Antonia
      Listen sind ja was ganz anderes als ein Ziel. Listen erstelle ich auch gerne (auch wenn die meisten nur für mein Auge bestimmt sind).
      Zielsetzungen machen in manchen Dingen auch Sinn, aber für mich hat sich der Sinn hinter Lesezielen noch nicht ganz erschlossen. Aber wenn jemand Spaß daran hat, warum nicht…
      Liebe Grüße
      Martin

  6. Lieber Martin,

    ich mag auch kein Leseziel für mich definieren. Ich würde einen gewissen Druck empfinden und das möchte ich bei meiner Leidenschaft nun nicht empfinden.

    Liebe Grüße

    Anja

    • Martin sagt:

      Hallo Anja,
      so sehe ich das auch. Lesen soll Spaß machen und sobald man sich unter Druck setzt fällt der Spaß weg. Es mag zwar Leser geben, die diesen Druck mögen, aber ich gehöre nicht dazu.
      Liebe Grüße
      Martin

  7. Ich führe meine Liste genau wie Gabi auch nicht der Zielsetzung wegen, sondern einfach um zu sehen, was ich gelesen habe. Dabei geht’s mir nicht um die Anzahl der Bücher, sondern darum, WELCHE ich denn gelesen habe. Sonst würde ich einfach zu oft Bücher doppelt lesen (oder anfangen, bis ich merke, das kenn ich doch schon). Außerdem notiere ich mir hinter Autor und Titel auch, wie gut mir das Buch gefallen hat, dann weiß ich für die Zukunft auch schon, von welchen Autoren ich besser die Finger lasse 😉

    • Martin sagt:

      Hallo Denise,
      früher hatte ich auch eine Liste (bzw. einen kleinen Ordner), in der die Bücher eigetragen wurden, die ich gelesen habe (handschriftlich noch …) und wann (da ich viele Bücher damals noch mehrmals gelesen habe, manche sogar im jahresrythmus). Irgendwann habe ich diese Liste aufgegeben und irgendwann habe ich weniger gelesen. Erst seit kurzem bin ich wieder in die „Riege der Vielleser“ eingestiegen.
      Ich habe mir jetzt auch vorgenommen 2018 mit einer Liste anzufangen, um zu sehen, wieviele Bücher ich im jahr lese (bzw. 2018 gelesen haben werde). Aber das Führen einer Liste hat ja mit einer Zielsetzung nichts zu tun.
      Bisher habe ich mir auch gut merken können, welche Autoren/Bücher mit gefallen haben welche nicht, wobei ich natürlich nicht sicher sein kann, ob ich nicht irgendetwas vergessen habe.
      Liebe Grüße
      Martin

  8. Tanja sagt:

    Hallo Martin,
    ich handhabe das ähnlich wie du: Ich setze mir kein festes Ziel, weil ich einfach keine Lust habe unter Druck zu lesen. Auch bin ich mir gar nicht sicher, wie viele Bücher ich in 2017 nun wirklich geschafft habe. Du bist also in bester Gesellschaft ;o)

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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