Montagsfrage: Hast du schon einmal ein Buch einfach nicht zu Ende gelesen, oder kämpfst du dich auf jedem Fall bis zum Schluss durch?


Dies ist die letzte Montagsfrage in diesem Jahr, weiter geht es am 8. Januar. Das Thema diesmal:
Hast du schon einmal ein Buch einfach nicht zu Ende gelesen, oder kämpfst du dich auf jedem Fall bis zum Schluss durch?
Normalerweise lese ich jedes Buch bis zum Schluß, aber es gibt Ausnahmen, wobei diese eher selten sind.
Abbruchkandidaten sind seitenstarke Bücher mit zähem Erzählstil (oder einer nicht nachvollziehbaren, bzw. uninteressanten Handlung).
Eines der ersten Bücher, das ich abgebrochen habe war Der Herr der Ringe, das hat mich so gar nicht fesseln können. Als der erste Film herauskam habe ich mich regelrecht gezwungen, die drei Bände zu lesen und das ist mir echt schwer gefallen, aber ich habe es geschafft. Aber es war schon eine Tortur und wenn die Filme nicht gewesen wären hätte ich mich vermutlich nie wieder an die Trilogie gewagt.
Ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit ist Abwesende Tiere von Martin Kluger. Ich hatte Schwierigkeiten der Handlung zu folgen und der Schreibstil wirkte auf mich sehr schwerfällig. Ich habe nach den ersten 100 Seiten aufgehört zu lesen, die ca. 1000 Seiten hätte ich nicht durchgehalten.
Aber normalerweise versuche ich ein Buch bis zum Schluss durchzuhalten (vor allem wenn ich es später in irgendeiner Weise für diesen Blog verwenden kann, dann war auch ein schlechtes Buch keine Zeitverschwendung)

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8 Kommentare zu Montagsfrage: Hast du schon einmal ein Buch einfach nicht zu Ende gelesen, oder kämpfst du dich auf jedem Fall bis zum Schluss durch?

  1. schraeglesen sagt:

    Ich gebe zu, ich war etwas schockiert, dass als erstes Beispiel „Herr der Ringe“ kam. Das ist ein so bedeutendes Buch, mMn. Insofern schön, dass dem nochmal eine Chance gegeben hast, ich muss zugeben: Es ist manchmal etwas spröde, aber das finde ich besser als reisserisch und anbiedernd. Welche Übersetzung hattest du denn?

    • Martin sagt:

      Ich habe den Kleinen Hobbit geliebt, aber ich muss gestehen, dass das auch wirklich das einzige Buch von Tollkien, das mir gefällt. Ich komme mit seinem Stil einfach nicht klar.
      Wenn ich das richtig sehe, hatte ich die Übersetzung von Margaret Carroux. Anbiedernd und reißerisch muss ja nicht sein, aber eine spannendere Erzählweise darf ich von einem Fantasyroman erwarten.
      Aber die Geschmäcker sind verschieden und ich stehe oft alleine mit meiner Meinung zum HdR.
      😉
      LG
      M

  2. Huhu 🙂

    Ach wie lustig, ich habe HdR ebenfalls beim ersten Versuch abgebrochen. Ich fand es sterbenslangweilig und leider wurde das auch beim zweiten Mal nicht besser. Ich habe mich durchgequält. Das war nicht schön, aber immerhin kann ich jetzt behaupten, es gelesen zu haben.

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog
    Viele liebe Grüße,
    Elli

    • Martin sagt:

      Hallo Elli,
      du sagst es. Genauso ist es bei mir auch. Manche Bücher muss man wohl gelesen haben, um mitreden zu können…aber nicht jeder findet gefallen daran.
      Liebe Grüße
      Martin

  3. laberladen sagt:

    Ich schließe mich an: Den kleinen Hobbit fand ich richtig gut und habe ihn gerne gelesen. Beim Herrn der Ringe war nach Buch 1 für mich Schluss, aber immerhin habe ich das zu Ende gelesen. Irgendwann war es mir zu viel Wegbeschreibung und die Information, wie der Fluss auf Elbisch, Zwergisch und Sonstwie-isch heißt, auch nicht wirklich unterhaltsam. Die Faszination ist nicht auf mich übergesprungen. Aber als Abbruch habe ich das nicht gezählt, weil ich mir Buch 2 und 3 komplett gespart, aber nicht mittendrin abgebrochen habe.
    LG Gabi

    • Martin sagt:

      Hallo Gabi,
      inzwischen habe ich ja alle drei Bücher gelesen und zwischenzeitlich dachte ich sogar, dass es gut wird, allerdings war das nur ein kurzes Stück…Mir gefallen die Filme, aber die Bücher … nun ja.
      Aber ein richtiger Abbruch ist das ja inzwischen auch nicht.
      Liebe Grüße
      Martin

  4. Mikka Liest sagt:

    Huhu!

    Deinen Blog kannte ich noch gar nicht! Was für eine interessante Kombination an Themen. 🙂 Da mein Mann Tapire heiß und innig liebt, musste ich doch direkt mal schauen, ob du etwas darüber geschrieben hast und bin natürlich fündig geworden. Hier in Osnabrück haben wir ein kleines Grüppchen Flachlandtapire, die vor nicht allzu langer Zeit auch wieder Zuwachs bekommen haben. Interessante Situation, weil bei Geburt des neusten Jungtiers das letzte noch gar nicht ausgezogen war – normal begegnen sich Geschwister hier gar nicht.

    Als ich das erste Mal versucht habe, „Der Herr der Ringe“ zu lesen, kam ich auch nicht weit. Interessanterweise lag es bei mir wohl vor allem an der Übersetzung, denn als ich die englische Ausgabe anfing, hatte ich die drei Bücher relativ schnell durch.

    Meine Antwort zur heutigen Frage findest du bei Interesse HIER. 🙂

    LG,
    Mikka

    • Martin sagt:

      Hallo Mikka,
      schön, dass du meinen Blog „gefunden“ hast. Ursprünglich sollte es ein reiner Tierblog werden, aber da auch Bücher meine Leidenschaft sind, wurde das ganze irgendwie verbunden … und andere Dinge quetsche ich auch noch irgendwie hinein.
      In Osnabrück war ich ja schon ewig nicht mehr, vielleicht klappt es 2018 wieder. München ist ja im Moment tapirlos, aber Nürnberg und Salzburg sind nicht weit.
      Ich habe als Kind/Jugendlicher HdR geschenkt bekommen (auf deutsch) und mir die deutsche Ausgabe bei Erscheinen der Filme ausgeliehen. Ich habe also keinen Vergleich zwischen Original und Übersetzung.
      Liebe Grüße
      Martin

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