Zoopresseschau

Zoo Heidelberg 01.12.2017
Geschenk-Gutscheine für kleine und große Zoo-Fans: Heidelberger
Zooschule startet Ticket-Vorverkauf rechtzeitig vor Weihnachten! An Nikolaus, dem 6. Dezember startet die Zooschule Heidelberg ihren Ticket-Vorverkauf für die Veranstaltungen 2018, denn Ferien, Übernachtung oder Workshop im Zoo sind für tierliebe Kinder das ideale Geschenk. Auch Erwachsene freuen sich garantiert über einen „Zoo-Erlebnis-Gutschein“ zum Fest. „Als Mutter von achtjährigen Zwillingen bin ich immer froh, wenn ich rechtzeitig ein Geschenk für meine Kids in Aussicht habe“, meint Christina N. aus Schriesheim. „Meine Jungs finden die Angebote der Zooschule klasse und das ist doch auch sinnvoller als die fünfte Packung Lego. So kann ich mit meinem Mann auch mal in Ruhe über den Weihnachtsmarkt schlendern und der Vorweihnachtsstress hält sich in Grenzen. Außerdem freuen wir uns natürlich über den Geschwisterrabatt.“ Wer noch ein geeignetes Geschenk für seine Kinder, Enkel oder auch den Partner sucht, wird garantiert bei der Heidelberger Zooschule fündig. Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen 2018 startet bereits am Mittwoch, den 6. Dezember, also noch rechtzeitig vor Weihnachten. So sichert man Kids und Teens frühzeitig einen der begehrten Plätze für die Zooferien oder für einen der spannenden Workshops. „Ob man sich für unser zweitägiges Programm Aktive Wintertage entscheidet oder lieber Zoo-Ostern oder Zoo-Karneval verschenken möchte – bei unserem vielfältigen Angebot findet wirklich jeder etwas Passendes“, so Diplom-Biologin Nina Haink, Geschäftsführerin der Zooschule. „Als Geschenkidee für Erwachsene eignet sich zum Beispiel ein Gutschein über 90 Minuten Erlebnisreichen Rundgang – auf Wunsch auch mit „Plus“. In dem Rahmen ist auch einmal ein ganz außergewöhnlicher Tierkontakt oder der begehrte Blick hinter die Kulissen möglich.“ Das Team der Zooschule heißt alle kleinen und großen Tierfreunde herzlich willkommen! Bestellung von Gutscheinen und weitere Infos unter Tel. 06221 – 39 557-13.

Opel-Zoo Kronberg 01.12.2017
Dezember im Opel-Zoo
Öffentliche Führungen und Kronberger Weihnachtsmarkt. Der Opel-Zoo hat ganzjährig geöffnet und der Zoobesuch ist in der kühleren Jahreszeit oft besonders eindrucksvoll. Man kann ganz in Ruhe die Tiere beobachten und füttern. Auch die kommentierten Pinguinfütterungen finden im Winter täglich um 15.30 h statt. Das Zoorestaurant Sambesi ist während der Zoozeiten geöffnet und bietet die Möglichkeit des Aufwärmens bei einem heißen Getränk oder einer leckeren Suppe. Die Öffentlichen Führungen finden das ganze Jahr über statt. Am Sonntag, dem 10.12. kommt um 14 Uhr der Heilige Nikolaus begleitet von Knecht Ruprecht in das Kronberger Freigehege und führt die Zoobesucher zu den Tieren. Wie jedes Jahr bringt er auch dieses Mal den Kindern eine Überraschung mit und freut sich sicher, wenn der eine oder andere kleine Zoobesucher ihm ein Gedicht aufsagen oder ein Lied singen kann. Die Öffentliche Führung am Sonntag, dem 16.12. um 15 Uhr handelt von „Dichtem Fell und kalten Pfoten“ und zeigt auf, wie die Tiere an die kalte Jahreszeit angepasst sind.  Die Öffentlichen Führungen im Opel-Zoo sind kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist jeweils am Haupteingang. Der Stand des Opel-Zoo auf dem Berliner Platz beim traditionsreichen Kronberger Weihnachtsmarkt ist bei Jung und Alt stets beliebt. Die Kinder erfreuen sich an den Ziegen und Schafen im kleinen Streichelzoo. Bei wärmendem Glühwein oder Kinderpunsch kommt man mit den Mitgliedern des Fördervereins und den Zoomitarbeitern ins Gespräch und wer möchte nicht mal am Glücksrad drehen, um den einen oder anderen Preis zu gewinnen? Der Kronberger Weihnachtsmarkt ist am Samstag, dem 9. Dezember von 15 bis 21 Uhr geöffnet und am Sonntag, dem 10. Dezember von 11 bis 18 Uhr.

Ueckermünder Tierpark 01.12.2017
Jahreskarten zum Aktionspreis
Im Dezember bekommen Sie die Jahreskarten für den Ueckermünder Tierpark zum Aktionspreis. Ein tierisches Weihnachtsgeschenk – ganzes Jahr den Tierpark besuchen, an allen Veranstaltungen teilnehmen, Tiere hautnah erleben! Für nur 25 € für Erwachsene, 15 € für Kinder, 20 € für Senioren, Schwerbehinderten, Schüler und Studenten und 15 € für den Hund erleben Sie den Tierpark so oft, wie Sie wollen. Die Jahreskarten zum Aktionspreis sind bis Ende des Jahres an der Tierparkkasse zu erwerben oder auf www.tierpark-ueckermuende.de zu bestellen.
Ein Mal bezahlen = 363 Tage Tierpark besuchen = Tiere hautnah erleben!

Tierpark + Fossilium Bochum 01.12.2017
Keas im Tierpark + Fossilium Bochum beziehen ihre neue Voliere
Die Keas im Tierpark + Fossilium Bochum haben ihre neue Voliere bezogen. Bis vor wenigen Tagen wohnte die Papageienfamilie noch in direkter Nachbarschaft der Gelbbrustaras und Totenkopfaffen, jetzt erkundet das Vogelpaar zusammen mit seinem Jungtier bereits das neue Zuhause. Die alpine Landschaft aus Felsen, Geröll, Gräsern und einem Bachlauf mit Badeteich erinnert sehr an die neuseeländische Heimat der Keas. Wurzeln und Äste bieten zudem zahlreiche Sitz- und Klettermöglichkeiten. Als weltweit einzige alpine Papageienart tolerieren Keas auch niedrige Temperaturen, wie sie bei uns im Winter herrschen. Die neue Voliere beinhaltet jedoch auch ein geschütztes Warmhaus als Rückzugsort für die Vögel. Die Einrichtung und Materialien des Anlagenkomplexes sind besonders ausgewählt, um den neugierigen Tieren zum einen abwechslungsreiche Beschäftigungs- und Erkundungsmöglichkeiten zu bieten, zum anderen um die Voliere „Kea-sicher“ zu machen. Denn die intelligenten Vögel untersuchen alles, was ihnen vor den kräftigen Schnabel kommt, so können sie z.B. auch Fahrradschläuche zerlegen. Ein besonderes Besucherhighlight ist das Herzstück inmitten der Anlage: Von einer begehbaren Erlebnishöhle aus grauem Fels können Kinder und Erwachsene die Vögel in ihrem Lebensraum nahezu barrierefrei beobachten. Eine Panoramascheibe ermöglicht Mensch-Tier-Begegnungen auf Augenhöhe, zusätzlich lädt die Höhle zu weiteren Entdeckungen ein. Ein Videomonitor und Mitmachstationen vermitteln spielerisch Wissen über Keas und andere, spannende Neuseelandbewohner. „Mit dem Einzug der Keas ist die ohnehin schon attraktive Voliere ein absoluter Hingucker geworden“, freut sich Zoodirektor Ralf Slabik. „Damit haben wir nun den letzten Baustein des Projekts ‚Zoologischer Bewegungsspielplatz‘ gelegt.“ Die Voliere der Keas ist Bestandteil des Gesamtkonzeptes des in 2016 eröffneten Zoologischen Bewegungsspielplatzes. Die Einbettung der Tieranlage in das Spielareal hat das Ziel, besondere und spannende Tierbeobachtungen zu ermöglichen und gleichzeitig die kognitiven, motorischen und sozialen Fähigkeiten der Kinder zu fördern. Die Nestorpapageien leben seit sechs Jahren im Tierpark + Fossilium Bochum. 2016 sorgte das junge Vogelpaar kurz nach Baubeginn des neuen Spielplatzes überraschend für Nachwuchs. In diesem Jahr ist eine weitere erfolgreiche Nachzucht geglückt. Damit leistet der Tierpark einen wichtigen Beitrag zum Schutz der in Neuseeland bedrohten Vogelart. Zusammen mit anderen zoologischen Einrichtungen schaffen die im Europäischen Zuchtbuch (ESB) eingetragenen Tiere eine Reservepopulation zum Erhalt ihrer Art.

Tiergarten Worms 01.12.2017
Vorweihnachtliche Gewinnaktion und Besuch des Nikolaus im  Tiergarten Worms und Heinrich-Völker-Bad
Am Mittwoch, 6. Dezember kommt der Nikolaus in den Tiergarten Worms und in das Heinrich-Völker-Bad. Auf seiner langen, langen Reise macht er um 14 Uhr seinen ersten Zwischenstopp im Tiergarten Worms, bevor er sich um 16.00 Uhr auf den Weg ins Heinrich-Völker-Bad macht, um dort alle Kinder mit einer kleinen süßen Überraschung zu empfangen. Wer sich traut, kann ein eigens einstudierte Gedicht oder Lied vortragen. Der Eintritt für die Kinder ist in beiden Einrichtungen an diesem Tag kostenfrei. Freizeitbetriebe Worms GmbH wiederholt „Wunschbox“- Aktion. Ab sofort sind alle Besucher aufgerufen, ihre persönlichen Wünsche, Anregungen oder sonstige Gedanken zum Tiergarten und dem Heinrich-Heinrich-Völker-Bad in einer Weihnachts-Wunschbox abzugeben. Unter allen Teilnehmern verlost die Freizeitbetriebe Worms GmbH zehn Überraschungspakete – mitmachen lohnt sich! Die Aktion, die in diesem Jahr das erste Mal im Schwimmbad, aber erneut im Tiergarten durchgeführt wird, förderte im vergangenen Jahr jede Menge Wünsche und Ideen zu Tage und erlaubte der Geschäftsführung eine wahre Wunsch-Bestandsaufnahme durchzuführen. Da wo es schnell und unkompliziert möglich war, wurden die Wünsche auch gerne erfüllt. So konnten im Tiergarten neue Müllbehälter und Aschenbecher aufgestellt werden, letzterer nicht mehr in Kinderhöhe. Auch wurden Gucklöcher in Zäune eingelassen, so dass Kleinkinder und Rollstuhlfahrer ebenfalls einen freien Blick in die Gehege erhalten. Auch viele neue Tiere zogen in den Tiergarten ein und können in den neu gestalteten Gehegen erlebt werden. Die Teilnahme ist ganz einfach: Im Eingangsbereich an den Hauptkassen sind die Wunschboxen aufgestellt. Dort liegen kleine Kärtchen bereit, die direkt vor Ort ausgefüllt und eingeworfen werden können. Zu Beginn des neuen Jahres werden die Gewinner schriftlich benachrichtigt.

Zoo Wuppertal 01.12.2017
in wenigen Tagen geht es für einen Roten Vari aus dem Grünen Zoo Wuppertal auf eine weite Reise. Das letztendliche Ziel liegt auf Madagaskar in der ursprünglichen Heimat dieser Lemurenart. Dort wird das Tier im privaten Reservat der Vakona Forest Lodge erwartet. Das am 11. Mai 2016 im Grünen Zoo geborene Vari-Weibchen wird dann die Möglichkeit haben, auf einer kleinen Insel freilebend die dortigen Baumkronen zu erobern. Bevor es für das Tier jedoch nach Madagaskar geht, steht noch ein Zwischenstopp in Paris an. Dort wird das Wuppertaler Weibchen mit einem Männchen aus Lodz zusammengeführt. Zusammen werden die beiden Varis bis März 2018 eine Quarantänezeit in Paris verbringen. Dann geht es weiter nach Madagaskar in das Reservat der Vakona Forest Lodge. Nach einer etwa einmonatigen Eingewöhnung und Akklimatisierung in einem etwa 100 m² großen Gehege werden die Varis frei auf einer kleinen Insel leben, die Schutz vor Störungen und Feinden bietet. Mit der Abgabe dieses Tieres unterstützt der Grüne Zoo Wuppertal ein Schutzprojekt für Rote Varis, mit dem sich die Europäische Zoogemeinschaft für die Erhaltung dieser vom Aussterben bedrohten Tierart einsetzt. Das Projekt wird durch eine Kooperationsvereinbarung mit dem „Primate TAG“ (dem Beratungsgremium des Europäischen Zooverbands EAZA für Primaten) und dem Vari-EEP (dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm) koordiniert und steht unter der Aufsicht der madagassischen Regierung. Ziel ist der Aufbau einer Population von Roten Varis, die aus dem EEP stammen, in menschlicher Obhut auf Madagaskar. Deren Nachwuchs kann dann in geeigneten Lebensräumen ausgewildert werden. Der Grüne Zoo Wuppertal leistet damit einen wichtigen Beitrag für den Natur- und Artenschutz und zur Erhaltung der durch Lebensraumzerstörung und Bejagung stark bedrohten Roten Varis. Zu einem Pressetermin am Montag, 4. Dezember, um 11.00 Uhr laden wir Sie herzlich ein und würden uns über Ihr Kommen und eine Berichterstattung freuen. Treffpunkt ist die Zookasse. Die angehängten Fotos dürfen kostenfrei genutzt werden. Als Quelle des Vari-Bildes ist der Grüne Zoo Wuppertal, Fotografin Barbara Scheer, anzugeben. Die weiteren Bilder wurden von der Vakona Forest Lodge zur Verfügung gestellt.

Zoo | Aquarium | Tierpark Berlin 01.12.2017
Bestnoten für Zoo und Tierpark Berlin
Die Ergebnisse der Besucherbefragung liegen vor. „Mehr Platz für Raubtiere“ – „Nashornhaus Umbau erforderlich“ – „Allgemeine Sauberkeit sehr gut, Blumenbeete sehr schön“ – „Panda kuscheln erwünscht“ – „Schöner Entspannungsort“ – „Weiter so!“ In der letzten Woche der Sommerferien und der ersten Woche nach Schulbeginn wurden an den Eingängen von Zoo und Tierpark Berlin Besucherbefragungen durchgeführt. Rund 2.300 Besucher hatten dabei die Möglichkeit, mit Wünschen, Anregungen und konstruktiver Kritik die Zukunft von Zoo und Tierpark Berlin mitzugestalten. Von den Mitarbeitern der Agentur für Marktforschung und Beratung aserto wurden beispielsweise Fragen zu den Tieranlagen, zur Orientierung und zum Angebot von kommentierten Fütterungen gestellt. Das wichtigste vorweg: Zoo und Tierpark erhielten von den Besuchern Bestnoten. 92% der Zoo-Besucher und 90% der Tierpark-Besucher bewerten die Einrichtungen „Sehr gut“ oder „Eher gut“, das heißt 9 von 10 Besuchern sind mit Zoo und Tierpark zufrieden. Zoo Berlin Der durchschnittliche Zoobesucher ist 47 Jahre alt, weiblich und berufstätig. 45% der Besucher kommen aus Berlin. Die andere Hälfte der befragten Zoo-Besucher sind Touristen, von denen jeder dritte aus dem Ausland anreist. Unter den 1.198 Befragten in einem Zeitraum von zwei Wochen waren Besucher aus 45 verschiedenen Ländern. Insbesondere ausländische Touristen sind höchst zufrieden. 96% von ihnen gefällt der Zoo. Bei den deutschen Touristen sind es ebenfalls erfreuliche 92%. Tageskartenbesitzer bewerten den Zoo besser als die wiederkehrenden Jahreskartenbesitzer. Die durchschnittliche Verweildauer im Zoo liegt bei 3 ½ Stunden für Tageskartenbesitzer und 2 ½ Stunden für Jahreskarteninhaber. Für 10% der Besucher waren die Pandas ein Anlass den Zoo zu Besuchen. Die Situation an den Kassen, die Freundlichkeit des Personals und die Entfernung zwischen den Gehegen werden im Zoo besonders gut bewertet. Das neue Panda-Gehege wird von den Besuchern am häufigsten besucht und ist das beliebteste Gehege. Sehr gut werden auch die Welt der Vögel und der Streichelzoo bewertet. Verbesserungsbedarf sehen die Besucher in erster Linie am Raubtier- und Nashornhaus. Trotz der optimalen Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist die Parksituation am Zoo ein Hauptkritikpunkt. Tierpark Berlin Der durchschnittliche Tierparkbesucher ist 49 Jahre alt, ebenfalls weiblich und berufstätig. 73% der Tierparkbesucher kommen aus Berlin und dort überwiegend aus den östlichen Stadtteilen. Im Tierpark sind nur rund ein Viertel der Besucher Touristen und im Vergleich zum Zoo sind diese fast ausschließlich aus dem Inland. Die durchschnittliche Verweildauer liegt im Tierpark bei 4 ¼ Stunden für Tageskartenbesitzer und 3 ¼ Stunden für Jahreskarteninhaber. Dabei werden die Kamelwiese, die Bärenanlage, das Dickhäuterhaus und die Flamingo-Lagune am häufigsten besucht. Die besten Bewertungen erhalten die neu eröffnete Kiekemal Waldbühne und das Schloss Friedrichsfelde. Die kostenlose Tierparkbahn wird ebenfalls sehr gut bewertet und von jedem fünften Besucher genutzt. Verbesserungsbedarf besteht aus Sicht der Besucher vor allem im Raubtierhaus und auch im Dickhäuterhaus. Interessant ist, dass der Zoo von den Tierpark-Besuchern kritischer bewertet wird als der Tierpark von den Zoo-Besuchern. „Die Ergebnisse der Befragung bestätigen, dass wir mit unseren bisherigen Maßnahmen den Wünschen der Besucher gerecht werden und verdeutlichen auch, dass wir mit dem Umbau der Raubtierhäuser in Zoo und Tierpark die richtigen Prioritäten in der Reihenfolge der Baumaßnahmen gesetzt haben“, freut sich Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem.

Zoo Landau 01.12.2017
Advent im Zoo Landau in der Pfalz am 17. Dezember, 14 Uhr –  Familienführung zum Thema „Tiere in der Bibel“, gemütlicher Ausklang mit weihnachtlichen Leckereien in der Landauer Zooschule
Fest zum Programm der monatlich stattfindenden öffentlichen Sonntagsführungen gehört im Zoo Landau in der Adventszeit die Führung „Tiere in der Bibel“. Am dritten Advent (Sonntag, 17.12.2017) sind speziell Familien eingeladen, gemeinsam mit den Zoopädagogen der Landauer Zooschule auf eine Wanderung auf biblischen Spuren durch die Tierwelt des Landauer Zoos zu gehen. Nach der etwa zweistündigen Führung sind alle Teilnehmer eingeladen, den Nachmittag im Zooschulgebäude bei heißen Getränken und weihnachtlichen Leckereien gemeinsam ausklingen zu lassen. Außerdem steht die Zooschule von 14.00 bis 16.30 Uhr zum gemeinsamen weihnachtlichen Basteln mit den Zoopädagogen offen. Schon die Autoren des Alten Testaments hatten erkannt, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit den Geschöpfen der Erde von größter Wichtigkeit für den Fortbestand von Natur und Umwelt ist. Sie formulierten dies bereits im Schöpfungsauftrag des 1. Buch Mose. Viele Menschen haben aus diesen Worten allzu oft einen Herrschaftsanspruch der Menschen über den Rest der Schöpfung abgeleitet. So werden jedoch die Bibelworte nicht nur außerhalb ihres historischen Kontextes interpretiert, sondern auch oft missverstanden. Die Bewahrung der Schöpfung und der verantwortungsvolle Umgang sollten, insbesondere im Angesicht einer heutigen Flut von Umweltsünden, unsere größte Herausforderung und zugleich oberstes Ziel unseres Handelns sein. Ein moderner Zoo versteht sich heute im Rahmen der Möglichkeit auch als moderne „Arche Noah“ und leistet in seinem Arbeitsfeld „Artenschutz“ einen bedeutsamen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt auf der Erde. „Das Netz des Lebens ist löchrig geworden, und wir alle sind aufgefordert, Verantwortung zu übernehmen,“ so die Gründerin und Leiterin der Landauer Zooschule Dr. Gudrun Hollstein. Grund genug, sich einmal mit den Tieren des Landauer Zoos nicht nur unter biologischen, sondern auch theologischen Aspekten näher zu befassen. Eine Anmeldung für diese Veranstaltung ist nicht erforderlich! Treffpunkt ist um 14 Uhr am Eingangsbereich des Zoos. Wir freuen uns auf einen besonderen Tag im Zoo für die ganze Familie!

Zoo Augsburg 01.12.2017
Zahl doch, was Du wirklich willst!
Die tierisch verrückte Aktion im Zoo Augsburg. Auch in diesem Jahr möchte der Zoo Augsburg seinen Zoobesuchern die Adventszeit versüßen. In dieser Zeit heißt es an der Kasse wieder: Zahl doch, was Du wirklich willst! Bei der tierisch verrückten Aktion dürfen die Zoobesucher zwischen dem
3. Dezember und Heiligabend den Eintrittspreis selber bestimmen. Egal ob allein, als Paar oder als Familie, ob einen ganzen Tag oder nur eine Stunde, jeder entscheidet selbst, welchen Eintrittspreis er zahlen möchte. Einfach am Eingang das Wunschpreis-Formular ausfüllen und an der Kasse bezahlen. Ebenfalls ab dem 1. Advent gibt es auch dieses Jahr wieder die exotische Weihnachtskrippe eines Tiroler Holzschnitzers mit vielen Tieren aus fernen Ländern zu bestaunen. Bis zum 6. Januar sind die außergewöhnlichen, naturnahen Tierskulpturen im Löwenhaus zu sehen.
Ebenfalls im Löwenhaus erwartet der Freundeskreis des Augsburger Zoo e.V. die Zoobesucher mit einem Weihnachtsbazar und Glühwein- und Punschausschank zugunsten der neuen Elefantenanlage. Und auch bei den tierischen Bewohnern des Zoos gibt es einiges zu sehen. Erst Anfang November gab es Nachwuchs! Ganz überraschend kam am 9. November bei den Bengal Plumploris im Elefantenhaus ein Jungtier auf die Welt. Und auch bei den Zebras gab es nach neun Jahren wieder Nachwuchs. Die kleine Stute wurde am 10. November geboren und bekam von den Hörern von hitradio rt1 den Namen „Kiana“.  Der Zoo hat in den Wintermonaten von 9 bis 16:30 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass ist um 15:30 Uhr, die Tierhäuser schließen um 16:15 Uhr. Nutzen Sie die Chance den Zoo im Winter kennenzulernen!

Zoo Augsburg 01.12.2017
Vortrag im Augsburger Zoo am 12.12.2017 um 14:00 Uhr in der Zooschule
Der letzte Vortrag in diesem Jahr widmet sich dem Afrikanischen Kontinent. Eine Liebeserklärung an Afrika … oder die Geschichte des Augsburgers Bernd Beigl der auszog, in 120 Tagen mit dem Fahrrad von Kairo nach Kapstadt zu fahren. Bilder und Erzählungen einer einmaligen Reise durch den schwarzen Kontinent. Der Besuch des Vortrags ist kostenlos, es ist nur der Eintritt in den Zoo zu entrichten

Zoo Heidelberg 30.11.2017
Der Neue im Zoo hat besondere Vorlieben
Zoo Heidelberg beteiligt sich an Erhaltungszucht für Sifakas. In den letzten Monaten konnten die Zoobesucher die Umgestaltung der Innengehege im Affenhaus des Zoo Heidelberg gut beobachten. Da tat sich einiges. Wände wurden bemalt und große Baumstämme aufgebaut. Jetzt war es soweit: Am 30. November 2017 zog ein männlicher Kronensifaka aus dem Zoo Mulhouse im Affenrevier ein. Der Neuankömmling kann sich zunächst hinter den Kulissen eingewöhnen, bevor er ins frisch eingerichtete Innengehege ziehen wird. Nur wenige Zoos in Europa sind für die Haltung von Sifakas zugelassen. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) wählen die Zuchtbuchführer sehr sorgsam geeignete Zoos für neue Haltungen aus. Europaweit werden nur in weiteren sechs Zoos Sifakas gehalten. Neben Besançon (F), Paris (F), Apeldoorn (NL), Burford (UK), Belfast (UK) und Mulhouse (F) wurde der Zoo Heidelberg aufgrund seiner Erfahrungen in der Haltung von Primaten und Lemuren als einziger Zoo in Deutschland ausgewählt. Der 2009 im Zoo Apenheul in Apeldoorn (NL) geborene Sifaka „Daholo“ lebte seit 2015 in Frankreich. Sein Umzug in den Zoo Heidelberg wurde intensiv vorbereitet. Eine Tierpflegerin aus Heidelberg reiste für ein mehrtägiges Training in den Zoo nach Apeldoorn, um die anspruchsvolle Haltung der Sifakas kennenzulernen und sich in die Methodik einzuarbeiten. Auch die Kuratorin des Zoo Heidelbergs, Sandra Reichler besuchte schon einige Woche vor der geplanten Ankunft des Tieres den Zoo Mulhouse. Sie informierte sich über die besonderen Eigenarten des Tieres, seine bisherige Haltung und seine individuellen Nahrungsgewohnheiten. Da ein Hauptteil seiner Nahrung aus frischen Blättern besteht, galt es bereits im Sommer das saftige Grün der Blätter zu konservieren. Um dem Neuzugang die bevorzugte Nahrung auch im Winter frisch anbieten zu können, wurden eigens für den Sifaka bereits kiloweise Blätter geerntet und eingefroren. Ebenso wurde ein Innenbereich im Affenhaus für den Neuzugang vorbereitet. Nach den ersten Tagen, während derer sich „Daholo“ zunächst noch hinter den Kulissen an die neuen Zootierpfleger und das neue Terrain gewöhnen wird, wird er in dem Innengehege zu sehen sein. Direkt angrenzend befindet sich dort das Gehege seiner künftigen Mitbewohner, die Kattas. „Daholo“ lebte bereits mit anderen Lemuren zusammen und wird später mit den beiden Kattas auch das neugebaute Außengehege, das aktuell errichtet wird, bewohnen. Sifakas zählen zu der Gruppe der Lemuren. Die Halbaffen sind ausschließlich auf Madagaskar beheimatet, wo sie vorwiegend in den Trockenwäldern im nordwestlichen Teil der Insel leben. Wie viele der dort vorkommenden einzigartigen Tier- und Pflanzenarten stehen auch die Sifakas auf der Liste der bedrohten Tierarten der IUCN. Die Zerstörung ihres Lebensraums lässt die Anzahl der im Freiland lebenden Individuen konstant stark sinken. In den letzten 30 Jahren wurde ein Rückgang von 50 % verzeichnet. Gemeinsam mit den anderen sechs europäischen Zoos, die sich an dem EEP beteiligen, unterstützt der Zoo Heidelberg seit einigen Jahren ein spezielles Artenschutzprojekt für die Kronensifakas auf Madagaskar. Die Besonderheit des Sifaka Conservation-Projekts liegt im Populationsmanagement: Es wird eine Gesamtpopulation bestehend aus aktuell 20 Sifakas in Zoobeständen und weiteren neun Sifakas in einem Freilandgebiet als gemeinsame Zuchtgruppe betreut. D. h. es soll nicht nur ein Austausch unter den sieben beteiligten Zoos erfolgen, sondern es sollen auch Tiere aus dem Freiland in den Austauschprozess integriert werden, um die notwendige genetische Vielfalt sowohl in den Zoos als auch der im Freiland lebenden Sifakas zu erhalten. Typisch für Sifaka ist die aufrechte Art der Fortbewegung. Die tagaktiven Baumbewohner bewegen sich senkrecht kletternd und springend von Ast zu Ast fort und können dabei Distanzen von bis zu zehn Metern zwischen den Bäumen zurücklegen. Auch am Boden sind die Lemuren meist auf zwei Beinen hüpfend unterwegs und strecken zur Balance, scheinbar tänzelnd die Arme nach oben. Wie die Kattas, verbringen sie einen Großteil des Tages mit Sonnenbaden, Ruhephasen und sozialer Interaktion. Der Name Sifaka leitet sich übrigens von ihrem Alarmruf „Si-fak“ ab. Kronensifakas galten lange Zeit als Unterart des Larvensifakas, wurden inzwischen jedoch als eigene Primatenart anerkannt.

Zoo Frankfurt 30.11.2017
Wieder Nachwuchs bei den Okapis
Zum zweiten Mal kann sich der Zoo in diesem Jahr über Nachwuchs bei den Okapis freuen. Am 9. November kam ein kleiner Bulle zur Welt. Seine Halbschwester NEYLA, die im April geboren wurde, hat mit ihren Bocksprüngen quer über die Anlage schon die Herzen der Zoobesucher erobert. Die Mutter der kleinen Waldgiraffe, die am 9. November geboren wurde, ist die 14-jährige ETANA. „Für die ruhige ETANA ist es bereits das vierte Jungtier. Entsprechend entspannt und routiniert geht sie mit dem Kleinen um“, berichtet Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch. Die Geburt fand in der Okapi-Anlage im Giraffenhaus statt. In den ersten Tagen danach blieb das Haus geschlossen, damit nichts die wichtige Mutter-Kind-Bindung stört. Jetzt ist das Haus wieder teilweise zugänglich. Nur der Okapi-Bereich ist bis auf weiteres weitgehend abgesperrt. Weitgehend – denn der kleine Bulle entwickelt sich prächtig, sodass der Zoo beschlossen hat, nach Möglichkeit auch den Okapi-Bereich nachmittags für ein bis zwei Stunden zugänglich zu machen. „Okapi-Jungtiere sind Ablieger. Das heißt, sie liegen in einem Nest, während die Mutter sich entfernt. Dies tut sie, um mögliche Feinde nicht auf das Jungtier aufmerksam zu machen. In der ersten Zeit nähern sich Okapi-Mütter ihrem Nachwuchs nur zum Säugen. In dieser Phase brauchen beide viel Ruhe. In einigen Woche werden wir das Giraffenhaus wieder vollständig öffnen können“, erklärt Niekisch. Derzeit leben 69 Okapis im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht-Programms EEP in den europäischen Zoos. „Weltweit gibt es in den Zoos lediglich 164 Tiere. Dieser Zuchterfolg ist von unschätzbarem Wert für den Erhalt der Art in den Zoos der Welt. Bei den sehr instabilen Verhältnissen im Ursprungsgebiet der Okapis stellt die Zoo-Population eine letzte Reserve für das Überleben der Art überhaupt dar“, sagt Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig. Vater des Jungtiers, dem die Pfleger den Namen DAYO – das bedeutet „große Freude“ – gegeben haben, ist der ebenfalls 14 Jahre alte AHADI. Mit den beiden Weibchen ETANA und ANTONIA und den beiden Jungtieren leben nun insgesamt fünf Okapis im Frankfurter Zoo. Alle zusammen sind sie allerdings nicht zu sehen, denn Okapis leben als Einzelgänger und kommen nur in der Paarungszeit zusammen. Okapis (Okapia johnstoni) sind endemisch in der Demokratischen Republik Kongo. Mit ihrer Fellzeichnung und den großen Ohren sind sie perfekt an ein Leben im Regenwald angepasst. Trotz intensiver Schutzbemühungen gelten Okapis als stark gefährdet.

Tierpark Cottbus 30.11.2017
Nikolausrundgang im Tierpark
Am 6. Dezember um 14:00 Uhr kommt der Nikolaus in den Tierpark und freut sich auf einen Rundgang mit interessierten Kindern und deren Eltern. Neben Kängurus, Trampeltieren und den Elefanten besuchen wir auch unser Raubtierhaus. Im Rahmen einer Sonderfütterung findet dort um 15:00 Uhr die Vorstellung von „Ingo“ unserem neuen Gruppenchef bei den Gehaubten Kapuzinern (Cebus apella) statt. Der Tierpark Cottbus hält diese sehr intelligenten Primaten seit 19 Jahren und hofft mit Ingo wieder in die erfolgreiche Zucht dieser Tiere einsteigen zu können. Für die Führung fallen neben dem Tierparkeintritt keine weiteren Kosten an. Herzlichst laden wir Sie am, Mittwoch, 06. Dezember 2017 um 14:00 Uhr zu unserem Nikolausrundgang in den Tierpark ein (Treffpunkt großer Bollerwagenstand im Eingangsbereich).

Tierpark Zittau 30.11.2017
Märchenhafter Adventsmarkt
Wahrlich märchenhaft wird es zum Adventsmarkt am 10. Dezember ab 10 Uhr im Tierpark Zittau. Die Tierpark-Wichtel sind schon mächtig am Werkeln, damit sich die Besucher an diesem Tag in eine romantische Weihnachtszauberwelt versetzt fühlen. Wenn Manka von Kubschütz ihre Greife, die „Krieger der Lüfte“ in den Winterhimmel steigen lässt und anschließend in der „Kote“, einer Behausung aus dem hohen Norden ( wo ja auch der Weihnachtmann zu Hause ist), spannende Eulengeschichten erzählt, dann ist das ein ganz besonderes Erlebnis. Der bärtige Alte kommt mit der Kutsche (auf der auch Groß und Klein fahren dürfen) und prall gefülltem Sack. Kunsthandwerker bieten Einzigartiges und Hersteller aus der Region und aller Welt ganz besonders Leckeres an. Da findet sich bestimmt das eine oder andere ganz besondere Geschenk für den Gabentisch…. Am gemütlich-warmen Kamin werden Weihnachtsgeschichten erzählt und handgemachte Musik und leckere Düfte kitzeln die Sinne. Weltenbummler Bernd Raffelt liest aus dem Manuskript seines neuesten Buches Katzengeschichten. Selbstverständlich stehen auch wieder Pony- und Eselreiten auf dem Programm, und ein Wintermärchen- Quiz lädt zum Mitmachen ein. Um 12 Uhr und 16,30 Uhr öffnet der Weihnachtsmann dann wieder seinen ganz großen Geschenke- Sack, in dem sich von Kunsthandwerkern, Händlern und befreundeten Einrichtungen und Firmen gesponsorte kleine Kostbarkeiten befinden. Und natürlich können wieder alle Besucher, die möchten, dazu beitragen, dass der Weihnachtsbaum für die Tiere auch in diesem Jahr wieder ganz besonders schön mit kleinen Futterportionen und Selbstgebasteltem geschmückt ist.

Allwetterzoo Münster 30.11.2017
Nikolaus im Allwetterzoo Münster
Am 6. Dezember hat der Zoo länger geöffnet und es gibt es einen vergünstigten Eintrittspreis. Auch in diesem Jahr kommt der Nikolaus wieder am 6. Dezember um 17.30 Uhr in den Allwetterzoo Münster. Mitbringen wird er holde Engel, einen Weihnachtsesel als tierische Begleitung sowie eine süße Überraschung für alle Kinder. Damit das Warten nicht zu lange dauert, gibt es bereits ab 15 Uhr ein Weihnachtsbastelprogramm in der Forscherwerkstatt am Zooeingang, wo erste Weihnachtsgeschenke gebastelt werden können. Versüßt wird das Warten auf den Heiligen Mann mit Waffeln und Heißgetränken für Eltern und Kinder. Um 15:30 Uhr startet eine kostenfreie Zooführung zum Thema „Tiere im Winter“. Unsere tierischen Bewohner freuen sich den ganzen Tag über Besucher. Die Zookasse hat von 9 bis 17:30 Uhr geöffnet. Ab 15 Uhr gilt bereits der Feierabend-Tarif (Erwachsene 9,90 Euro, Kinder 4,90 Euro), für Jahresgartenbesitzer und Mitglieder vom Zoo-Verein ist der Zooeintritt selbstverständlich kostenfrei. Der Zoo, ZooShop und die Tierhäuser schließen um 18.30 Uhr. Sonderprogramm am 6. Dezember im Überblick 15:00 – 18:30 Uhr       Kinderprogramm in der Forscherwerkstatt, 15:00 – 18:30 Uhr       Waffeln, Glühwein & Co. am Aquarium, 15:30 – 16:30 Uhr       kostenlose Zooführung „Tiere im Winter“, 17:30 – 18:00 Uhr       Nikolaus am Aquarium. Weitere Informationen finden Sie unter www.allwetterzoo.de

Zoo Wuppertal 30.11.2017
Sonderaktionen in der Adventszeit im Grünen Zoo Wuppertal
Am kommenden Mittwoch, 06.12.2017, möchten wir gerne unsere Dickhäuter überraschen und in der Vorweihnachtszeit für ein wenig Abwechslung sorgen. Daher haben unsere Besucher am Nikolaustag um 14:30 Uhr die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Elefantenhauses zu schauen und Leckereien für unsere Elefanten auf deren Anlage zu verstecken. Anschließend kann die tierische Leckereien-Suche von den Besucherwegen aus beobachtet werden. Auch am Mittwoch, den 20.12.2017, können die Elefanten im Grünen Zoo Wuppertal sich auf einen kulinarischen Nachmittag freuen. Frische Tannenbäume werden auf der Elefantenanlage verteilt aufgestellt, welche ebenfalls ab 14:30 Uhr von den Besuchern mit Obst  und Gemüse liebevoll geschmückt werden können. Wir laden herzlich zu den Veranstaltungen ein und wären Ihnen für eine entsprechende Berichterstattung dankbar.

Zoo Salzburg 30.11.2017
Kirans erster Schneekontakt: Erstaunte Blicke!
Ende Mai diesen Jahres erblickte der Salzburger Schneeleoparden-Nachwuchs Kiran das Licht der Welt, heute – 6 Monate und 6 Tage später – staunte der Katzen-Bub nicht schlecht, als er zum ersten Mal Schnee sah. Den feuchtnassen Schnee fand Kiran noch nicht sehr prickelnd. Laut Wettervorhersage soll es in den kommenden Tagen empfindlich kälter werden: Das ist dann das richtige Schneeleoparden-Wetter, um übermütig in der weißen Pracht herumzutollen und zu spielen. Akut gefährdet. Der Schneeleopard zählt zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Großkatzen. Die Wilderei, der illegale Handel und die Zerstörung ihres Lebensraums gefährden das Überleben dieser imposanten Katzenart in freier Wildbahn. Nach Schätzungen von Experten leben heute nur noch 3.500 bis 6.400 Tiere in den Hochgebirgsregionen Zentralasiens vom Altai bis zum Himalaya. Genaue Zahlen liegen leider nicht vor, da diese Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum, der rau und abgelegen ist, nur selten zu beobachten sind.

Kölner Zoo 30.11.2017
Mehr als erfreulich: Wieder Nachwuchs bei der gefährdeten Zackenerdschildkröte im Terrarium des Kölner Zoos
Vergangenen Samstag startete das China Light-Festival im Kölner Zoo. 46 Lichtensembles im asiatischen Stil sorgen seitdem jeden Abend von 17.30 bis 21.30 Uhr für Staunen unter den Besuchern. Der Zoo bietet auch in seinem Tierbestand exotische Glanzlichter aus Asien. Stellvertretend dafür steht die Zackenerdschildkröte. Sie werden im Terrarium des Kölner Zoos gehaltenen und stammen aus einer Beschlagnahmung von Dezember 2011, bei der die Behörden insgesamt rund 570 Tiere (Reptilien, Amphibien, Wirbellose) konfiszierten. Die Arten wurden die in zwei Koffern geschmuggelt und sollten illegal in den Europäischen Tierhandel eingeführt werden. Der Kölner Zoo leistete den Behörden damals Amtshilfe bei der Bestimmung der Tiere und richtete eine Notquarantäne für die Erstaufnahme der beschlagnahmten Tiere ein. Einige konnten nachfolgend an andere Institutionen weitervermittelt werden. Andere behielt der Zoo für den Aufbau von Erhaltungszuchtprogrammen in Köln. Viele der beschlagnahmten Tiere starben infolge des Transportes (ungeeignete Transportbedingungen, Ausbruch multipler Infektionen durch Stress). Die bei der Beschlagnahmung sichergestellten Zackenerdschildkröten konnten jedoch vom sehr engagierten Terrarien-Pflegerteam des Kölner Zoos aufgepäppelt und durchgebracht werden. Die geretteten Tiere dankten es mit Nachwuchs im Kölner Zoo. Das erste Jungtier der Zackenerdschildkröte – einer Erstnachzucht für den Kölner Zoo – ist im Juni 2016 geschlüpft. Das heute vorgestellte zweite Jungtier kam im Juli 2017 zur Welt. Das Schlupfgewicht betrug weniger als 5 Gramm. Die Aufzucht junger Zackenerdschildkröten gilt als sehr heikel. Inzwischen ist das Jungtier aber stabil genug, um es der Presse vorzustellen. Hier ein paar Fakten zu der nur in Südostchina, Nordvietnam und Laos vorkommenden Art: IUCN- Status: Endangered; CITES Anhang II, Eine der kleinsten Schildkrötenarten, einzelgängerisch, landbewohnend, Laubschichtbewohner, bevorzugt in Bergregenwäldern, Nahrung: hauptsächlich Wirbellose (Insekten, Regenwürmer etc.), daneben kleine Wirbeltiere, selten pflanzliche Nahrung, Fortpflanzung: i.d.R. nur 1-2 Eier, bis zu 3 Gelege pro Jahr, Wenige Daten zu Biologie, Populationsgrößen etc. aus der Natur vorhanden, Bedrohung durch Lebensraumverlust und Abfang (Chinesische Medizin und zunehmend internationaler Tierhandel). Durch seine Artenschutz- und Forschungsaktivitäten in Vietnam ist der Kölner Zoo bestens über die Geschehnisse vor Ort informiert. Prof. Dr. Thomas Ziegler, Leiter des Aquariums und der Projekte in Vietnam und Laos: „Erst vor zwei Wochen hatten wir einen vietnamesischen Schildkrötenschützer zu Gast, der berichtete, dass die kleinen Zackenerdschildkröten nun in den Fokus des Tierhandels in Vietnam gelangen. Das liegt daran, dass die größeren Schildkrötenarten kaum noch in der Natur zu finden sind, weil die meisten bereits abgesammelt wurden. Die Kölner Zackenerdschildkröten sehen übrigens den vietnamesischen Vertretern der auch in China und Laos vorkommenden Art sehr ähnlich, was demnächst genetisch überprüft werden soll. Und wer weiß, vielleicht kommen die in Köln geschlüpften Tiere eines Tages zurück in ihr Ursprungsland, nach Vietnam.“ „Genau deswegen ist der Einsatz des Kölner Zoos auch vor Ort in Vietnam so wichtig“, betont Prof. Theo Pagel, Direktor des Kölner Zoos, „denn wir können Arten nur im Zusammenspiel von in und ex situ Artenschutz retten, also sowohl durch Erhaltungszucht in Zoos als auch Arten- und Naturschutz direkt vor Ort, was nur im Schulterschluss mit den Kollegen vor Ort möglich ist.“ Auch Christopher Landsberg, Vorstand des Kölner Zoos, nimmt dieses Thema sehr ernst: „Der Kölner Zoo hat deswegen seit 2009 mehr als 1,2 Millionen Euro aus eigenen Mitteln für den Artenschutz bereitgestellt.“ Der Vater der jüngst im Kölner Zoo geschlüpften Zackenerdschildkröte ist im Terrarium in seinem Regenwaldlebensraum zu sehen. Aber nicht mehr lange, denn in zwei Wochen geht er erst einmal vorübergehend in Winterruhe. Wer sich nicht nur für chinesische Arten wie die Zackenerdschildkröte interessiert sondern auch für das Land selbst, kann noch bis Januar seinen Zoospaziergang am Abend fortsetzen und den China Light-Lichterzauber bewundern.

Tierpark Hellabrunn 30.11.2017
Ausstellung „Hellabrunn trifft ZSM“
Vom 1. Dezember 2017 bis 8. April 2018 ist im Hellabrunner Artenschutzzentrum die Ausstellung „Hellabrunn trifft ZSM“ zu sehen. In Kooperation mit der Zoologischen Staatssammlung München werden Einblicke in die Geschichte des ältesten Geo-Zoos der Welt gegeben. Bereits zu Gründungszeiten des Tierparks Hellabrunn gab es eine enge Zusammenarbeit mit der Zoologischen Staatsammlung München (ZSM). In der Ausstellung werden neben der Geschichte und Entwicklung des ersten Geo-Zoos der Welt auch immer wieder die Verbindungen zwischen dem Tierpark und der Zoologischen Staatssammlung sowie die Zusammenarbeit im Bereich der Forschung gezeigt, die bis heute andauern. Tiere, Kunst und Forschung ergänzten sich in Hellabrunn von Anfang an – tatsächlich waren sogar die Münchner Künstler die treibende Kraft für die Gründung des Tierparks. Seit der Eröffnung im Jahr 1911 standen die tierischen Bewohner einer Vielzahl von Malern, Zeichnern, Bildhauern und Fotografen Modell. Auf 32 Bannern werden in Fotografien, Zeichnungen und Gemälden Geschichte und Geschichten lebendig – von Hellabrunn und seinen ehemaligen und aktuellen Bewohnern. Was hatte etwa eine dickleibige Inderin namens „Lelabati“ mit der Münchner Stadtgeschichte zu tun? Wo verbrachten Orang-Mann „Bruno“ (47) und seine Zwillingsschwester „Hella“ die ersten Wochen ihrer Kindheit? Warum sind Auerochse und Tarpan trotz Rückzüchtung für immer verloren? An welchen Artenschutzprojekten beteiligt sich er Tierpark aktiv? All diesen Fragen kann in der Ausstellung „Hellabrunn trifft ZSM“ ab Freitag, den 1. Dezember 2017 im Hellabrunner Artenschutzzentrum täglich von 9 bis 17 Uhr auf den Grund gegangen werden. Der Eintritt ist im Tageseintritt des Tierparks inbegriffen.

Zoopark Erfurt 30.11.2017
Nashorn-Nachwuchs in Sicht – Dino und Marcita werden Eltern
Nach einigen Versuchen im Frühjahr war die Paarung unserer vom Aussterben bedrohten Breitmaulnashörner Ende Juli 2017 erfolgreich: der „Schwangerschaftstest“ endlich positiv. Immer nach einer Paarung wurde der Kot der Kuh 100 Tage lang geduldig gesammelt, tiefgefroren und dann im Sammelpaket verschickt. Banges Warten auf das Ergebnis. Diesmal sorgte der Bericht für große Freude: Die Universität in Wien bescheinigte ein positives Hormonprofil. Somit ist die lange Zuchtpause gebrochen, es geht wieder vorwärts. Allerdings ist noch Geduld gefragt, denn die Breitmaulnashörner haben eine Tragzeit von 16 und 18 Monaten. So wird das Kalb zu Weihnachten 2018 erwartet. Für Marcita (12) wird es der erste Nachwuchs sein. Tierpflegerin Saskia Fiebig hofft, dass dann alles gut gehen wird. Dino (24) brachte schon Erfahrung in Sachen „Vaterschaft“ aus einem anderen Zoo mit. Ansonsten ist der Bulle bei Nashörnern nicht in die „Elternpflichten“ eingebunden. Von 2001 bis 2009 war der Zoopark Erfurt für seine erfolgreiche Nashornzucht bekannt, sechs Kälber wurden aufgezogen und züchten nun in anderen Zoos in Europa. Doch in Erfurt gab es seit 2009 plötzlich eine lange Pause. Nichts half. Die Nashornkühe wollten den Bullen Kiwu nicht mehr. Auch nach dem Wechsel des Bullen durfte der Neue sich nicht erproben. Der Nashornzuchtkoordinator (EEP) stimmte zu, dass eine neue Kuh nach Erfurt kommen sollte. Vor einem Jahr kam dann Marcita  aus Osnabrück. Breitmaulnashornkuh Marcita stammt aus dem Serengeti-Safaripark Hodenhagen, lebte dann im Zoo Osnabrück und seit Dezember 2016 in Erfurt. Bulle Dino wurde im Zoo Usdi nad Labem, Tschechien geboren, reiste dann nach Poznan in Polen und lebt seit 2013 in Erfurt. 2001 gab es erstmals Nashorn-Nachwuchs im Thüringer Zoopark Erfurt: Limpopo, heute erfolgreicher Zuchtbulle im Safaripark Beekse Bergen, Niederlande. Fünf weitere Jungtiere folgten: Rimbo 2004, Amari 2005, Tuli 2007, Samia 2008 und Jambo 2009. Die ersten Nashörner zogen 1982 im Thüringer Zoopark Erfurt ein. Sie stammten aus den US-amerikanischen Zoos von Memphis und San Diego, züchteten aber leider nicht. Sie lebten zusammen mit den Elefanten im alten Elefantenhaus. 1996 begann der Neubau des Nashornhauses. 1998 zogen dort zwei Nashörner ein, drei weitere Tiere folgten. Numbi, Temba und Kiwu begründeten die Nashornzucht im Thüringer Zoopark.

Vivarium Darmstadt 30.11.2017
Der Nikolaus besucht das Vivarium
Am Mittwoch, 6. Dezember, macht der Nikolaus um 16 Uhr einen Spaziergang mit Kindern durch das Vivarium. Kinder können ihre Laterne mitbringen und dem Nikolaus helfen, den Weg in der Dämmerung auszuleuchten. Danach wird er eine weihnachtliche Geschichte erzählen, und für jedes Kind gibt es anschließend auch noch eine kleine Überraschung. Kinder und Eltern treffen sich an der Zooschule im Schnampelweg 5. Es gelten die regulären Eintrittspreise.

Tierpark Nordhorn 30.11.2017
Besinnlicher Weihnachtsmarkt im Tierpark Nordhorn
Stimmungsvolle Eröffnung mit Lichterfest am Freitag, den 8.Dezember Inzwischen hat er sich weit über die Grenzen der Grafschaft Bentheim herumgesprochen – der besinnliche Tierpark-Weihnachtsmarkt mit seiner ganz besonderen Stimmung rund um die historischen Gebäude und einem gelungenen Gesamtkonzept mit viel Kunsthandwerk! Im vergangenen Jahr strömten mehr als 35.000 Besucher an den neun Tagen auf den besinnlichen Markt und insbesondere die kleinen Kinder wurden in feierliche Weihnachtsstimmung versetzt. Auch in diesem Jahr soll der Weihnachtsmarkt vom Freitag, 8.12., bis Sonntag, 17.12., wieder ein echter Familien-Weihnachtsmarkt sein. Anders als zuvor gibt es zur Eröffnung des Marktes ein stimmungsvolles Lichterfest, welches am Freitag, den 08. Dezember offiziell ab 17 Uhr beginnt. Dann startet Bauer Harm mit Esel Titus, begleitet von den Pfadfindern mit Friedenslicht, sowie dem ökumenischen Kinderchor und dem Schulchor Veldhausen/Osterwald in Richtung lebender Krippe. Die Buden auf dem Weihnachtsmarkt öffnen bereits ab 16 Uhr. Im Park sorgen zudem die Licht- und Feuerkünstler „Imagine“ für atemberaubende Effekte. An der Bude des Fördervereins Tierpark Nordhorn e.V. kann am Eröffnungsfreitag außerdem nach Herzenslust geknobelt werden. Um an die Erfolge aus den vergangenen Jahren anknüpfen zu können, hat der Familienzoo den Markt in diesem Jahr noch einmal erweitert. Neben der Wiese am Vechtehof und dem gepflasterten Teil des historischen Vechtehofs mit seinem Gasthaus „De MalleJan“, werden in diesem Jahr auch vor dem ehemaligen Saalbetrieb Borggreve neue Hütten und das kleine Kinderkarussell zu finden sein. Behutsam ausgebaut wurde des Weiteren die Infrastruktur im gastronomischen Bereich, damit auch zu den Stoßzeiten alle Weihnachtsmarktbesucher das kulinarische Angebot ohne lange Wartezeiten nutzen können. Der Weihnachtsmarkt findet von Freitag, den 08. bis einschließlich Sonntag, den 17. Dezember statt. An den Wochenenden wird der Markt ab 11.00 Uhr und in der Woche ab 16.00 Uhr geöffnet sein. Letzter Einlass ist täglich gegen 19.00 Uhr. Der Weihnachtsmarkt ist bis mindesten 20 Uhr, beim After Work am Mittwoch sogar bis mindestens 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt an allen Tagen ab 16 Uhr 2,00 Euro pro Person. Jahreskarten sind selbstverständlich gültig. Schon im letzten Jahr hat der Tierpark für den Neubau der Leopardenanlage gesammelt. Auch mit den diesjährigen Erlösen soll dieses Projekt im kommenden Jahr vorangetrieben werden. In den festlich beleuchteten Holzhütten auf dem Zooweihnachtsmarkt präsentieren sich verschiedene regionale Anbieter mit kunsthandwerklichen Produkten. Das kulinarische Angebot des historischen Gasthauses ist auf dem Markt, im gemütlichen Gasthaus sowie im Vechtehof und Heuerhaus zu finden und besteht in erster Linie aus regionalen Produkten wie der Bratwurst vom Bentheimer Schwein oder Wildbratwurst, sowie Brötchen mit Leberkäse oder Pulled Pork vom Bentheimer Schwein. Spätzlepfanne, Pommes und Bruchettabrötchen runden das kulinarische Angebot neben einigen Dingen für den süßen
Zahn ab. Und wer seinen Glühwein mal ganz gemütlich im Strandkorb bei weihnachtlicher Musik genießen will, der ist auf dem Weihnachtsmarkt im Familienzoo genau richtig. „Ein Weihnachtsmarkt im Tierpark ohne Krippe mit echten Tieren – das geht natürlich nicht“, so Heike Elkemann, Organisatorin des Tierpark-Weihnachtsmarktes. „Und so gibt es eine Krippe mit Maria, Josef und Christuskind, umrahmt von lebenden Tieren. Die Wunschkerzen, die sich in den vergangenen Jahren einer immer größeren Beliebtheit erfreut haben, werden erstmals vom Friedenslicht entzündet, welches die Pfadfinder am Eröffnungsfreitag in den Zoo zur Krippe tragen,“ so Elkemann weiter.Am Mittwoch, den 13. Dezember lädt der Zoo vor allen Dingen die arbeitende Bevölkerung bei vergünstigten Preisen zu einem Feierabendglühwein auf den Weihnachtsmarkt ein. Der Weihnachtmann wird an den beiden Sonntagen wieder da sein. Ab 11 Uhr freut er sich darauf alle Kinder mit einer kleinen Überraschung im Sternenzimmer des ehemaligen Restaurants Borggreve zu begrüßen und sich ihre Wünsche anzuhören. In den vom Tierpark neu erworbenen Räumlichkeiten werden auch die Vorleser der Stadtbibliothek an den Samstagen zu Gast sein und weihnachtliche Geschichten vorgelesen. Samstags sind zudem die Imkerfrauen erstmals an der neuen Stelle zugegen, um das beliebte Wachskerzendrehen durchzuführen. Von Montag bis Freitag können Kinder dagegen mit Bauer Harm Fettfuttertöpfchen gestalten. Aufgrund des großen Andrangs werden alle Nordhorner gebeten nach Möglichkeit mit Fahrgemeinschaften oder am besten mit dem Fahrrad zum Weihnachtsmarkt zu kommen! Neu ist die zusätzliche Parkmöglichkeit auf der Wiese am Heseper Weg. An den Wochenenden wird ein kostenloser Shuttlebus zum Eingang des Zoos angeboten. Einweiser und zusätzliche Beschilderung weisen dabei den rechten Weg. Alle Tierparkmitarbeiter freuen sich schon wieder auf die stimmungsvolle Beleuchtung! Die historischen Gebäude und die alten Bäume werden festlich beleuchtet und zahlreiche Tannen werden den Markt komplettieren. Regelmäßige Informationen und Fotos gibt es unter www.facebook.com/TierparkNordhorn.

Zoo Osnabrück 29.11.2017
Insgesamt 55.500 für „Deutsch lernen im Zoo“
Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte unterstützt erneut Sprachförderprojekt und übernimmt Patenschaft für Tapir Mateo – 10.500 Euro für „Deutsch lernen im Zoo“: Zum bereits sechsten Mal unterstützt die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte das Sprachprojekt im Zoo Osnabrück und fördert damit das Angebot für Grundschulen mit insgesamt 55.500 Euro seit 2009. Als achte Schule in diesem Jahr erstmals Teil des Projekts ist die Michaelisschule Oesede aus Georgsmarienhütte. Ebenfalls neu mit dabei ist Tapirnachwuchs Mateo als Patentier der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte. „Mit unserer Stiftung unterstützen wir Kinder und Jugendliche bei einem guten Start ins Leben. Dazu ist es natürlich wichtig auch gut sprechen, lesen und schreiben zu können“, erklärt Heike Siebert von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte, „Das Projekt ‚Deutsch lernen im Zoo‘ hilft den Schülern dabei, indem die Zoopädagogen mithilfe der Tiere den Kindern die deutsche Sprache spielerisch näherbringen. Dank der erlebnisorientierten Vermittlung und den tierischen Botschaftern steigt die Motivation der Kinder ungemein und neues Wissen wird nachhaltig verankert.“ Deswegen fördere die Stiftung das Projekt mit 10.500 Euro nun sechsten Mal, in den vergangenen neun Jahren seien insgesamt 55.500 Euro in das wichtige Angebot geflossen. „Wir haben immer wieder sehr positive Rückmeldungen der beteiligten Schulen und Lehrer erhalten. Sie berichteten, wie sehr ihnen das Angebot im Unterricht helfe und wie motiviert die Schüler dank der Zoobesuche sein. Deswegen haben wir das Projekt erneut gefördert“, berichtet Siebert. „Deutsch lernen im Zoo“ bietet ausgewählten Grundschülern die Möglichkeit bei einem kostenlosen Zoobesuch aktiv zu lernen: Bei Führungen zu Elefanten, Löwen und Co. werden spielerisch Begriffe wie Rüssel, Mähne oder Tatze oder Obst- und Gemüsesorten gelernt. Dabei achten die Zoopädagogen auf einen großen Redeanteil bei den Kindern, zum Beispiel, indem die Kinder das Aussehen der Tiere oder ihr Verhalten genau beschreiben müssen. Im Anschluss an den Zoobesuch arbeiten die Lehrer die Themen im Unterricht durch Lückentexte, Aufsätze oder Referate nach. Zoopräsident Reinhard Sliwka dankt für die erneute Unterstützung: „Dank der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte kann der Zoo, der sich ja fast ausschließlich selbst finanziert, mit diesem Projekt seiner Aufgabe als Bildungseinrichtung noch stärker nachgehen.“ Zusätzlich fließen weitere 4.750 Euro aus dem diesjährigen Zoo-Lauf, den die Stiftung ebenfalls unterstützt, in das Angebot. Achte Schule lernt mit tierischer Unterstützung – Das Sprachförderprogramm startete 2009 mit der zum Zoo benachbarten Franz-Hecker-Schule und bietet mittlerweile acht Schulen die Möglichkeit in tierischer Umgebung Deutsch zu lernen. Im kommenden Schuljahr neu mit dabei ist die Michaelisschule Oesede aus Georgsmarienhütte. Schulleiterin Claudia Reichel freut sich an dem Projekt teilzunehmen: „Für die Kinder ist es immer spannend auch mal aus dem Klassenraum und dem gewohnten Umfeld rauszukommen. Sie merken sich neue Wörter viel schneller, wenn sie den Löwen mit seiner Mähne direkt sehen oder mal ein abgeworfenes Rentiergeweih anfassen dürfen.“ Tierisches Patenkind für Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte – Als Dankeschön für die erneute Förderung schenkt der Zoo der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte die Patenschaft für den kleinen „Mateo“. Der junge Tapir kam im September im Zoo Osnabrück zur Welt. „In unserer Zusammenarbeit mit dem Zoo hatten wir schon häufiger Kontakt zu den friedlichen Tapiren im Zoo Osnabrück – das sind wirklich ganz besondere Tiere. Dass wir nun die Patenschaft für den kleinen Mateo übernehmen dürfen, freut uns sehr. So hat unser Projekt gleich auch ein Maskottchen“, berichtet Heike Siebert von der Stiftung. Wissenswertes zu „Deutsch lernen im Zoo“ Das Projekt „Deutsch lernen im Zoo“ findet seit 2009 im Zoo Osnabrück mit Osnabrücker Grundschulen statt. Anfangs nahm nur die benachbarte Franz-Hecker-Grundschule teil. Mit der erweiterten Förderung konnten ab 2010 zunächst die Kreuzschule und ab 2011 auch die Rosenplatz- sowie die Stüveschule teilnehmen. Die Förderung stieg von 3.500 Euro (2008) auf 7.000 Euro (2009) und 8.000 Euro (2011) an. 2012 wurde das Projekt mit 14.500 Euro gefördert, sodass zusätzlich die Grundschulen Eversburg und Heiligenweg das Programm nutzen können. 2014 wurde das Projekt mit 12.000 Euro gefördert und nahm zusätzlich die Regenbogenschule aus Georgsmarienhütte auf. Nachdem die Kreuzschule geschlossen wurde, nimmt inzwischen die Overbergschule an dem Projekt teil. In diesem Jahr fördert die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte das Projekt erneut mit 10.500 Euro. Neu mit dabei ist seit diesem Jahr die Michaelisschule aus Oesede. Ziel des Projekts ist die Sprachförderung durch Tiererlebnisse. Kinder sind von Tieren fasziniert, sodass sie gerne über das Erlebte berichten. Die Lehrer greifen die Zoothemen im Unterricht in verschiedenen Formen, wie Bildcollagen, Lückentexten, Aufsätzen oder Referaten auf.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 29.11.2017
Bonjour Metok! Neuer Pandamann im  Naturschutz-Tierpark Görlitz – Zgorzelec angekommen.
Ob es sprachliche Barrieren geben wird, wurden die Mitarbeiter des Tierparks während des „Panda-Welcome Days“ immer wieder gefragt. Grund dafür ist die Herkunft des aktuellen Roten Panda Neuzugangs. Der neue Pandamann Metok ist nämlich ein waschechter Franzose. Er wurde 2016 in La Flèche/ Frankreich geboren. Ganz untypisch für einen Franzosen ist Metok allerdings kein dunkler „Typ“, er vertritt eher die blonde Fraktion. Was bewegt aber nun einen Panda von Frankreich an die Neiße zu siedeln? Abenteuerlust aus eigenem Antrieb ist es sicher nicht. Hier haben wir es vielmehr mit einer klassischen  arrangierten Ehe zu tun. Der Naturschutz Tierpark Görlitz nimmt seit bereits 20 Jahren am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für Rote Pandas teil. Alle knapp 400 Roten Pandas in europäischen Zoos werden zentral koordiniert. Der Koordinator dieses Zuchtprogrammes sitzt im Zoo von Rotterdam. Anhand der genetischen Daten, eines Rechenprogramms und einem engagierten Art- Komitees, werden so die genetisch besten „Partien“ errechnet. Ziel des Zuchtprogrammes ist es über einen möglichst langen Zeitraum über 90% der genetischen Variabilität zu erhalten. Das bedeutet: Inzucht vermeiden und Paare zusammenstellen, die möglichst nicht verwandt sind. Die einzelnen Zoos entscheiden somit selber nicht woher ein neues Tier kommt und wohin der im eigenen Zoo geborene Nachwuchs geht. Zurück zu Metok: Offensichtliche Kommunikationsprobleme traten nicht auf. Die derzeit drei Pandas auf der Anlage gehen freundlich miteinander um. Auch essenstechnisch gibt’s Entwarnung. Ein Gourmet ist Metok nicht. Er isst, was auf den Tisch kommt….

Tiergarten Schönbrunn Wien 29.11.2017
ADVENTZEIT IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Die Adventzeit hat einen besonderen Zauber und ist für viele Menschen die schönste Zeit im Jahr. Für Kinder sind die Tage bis Weihnachten natürlich sehr aufregend. Mit Kinderführungen an den Adventsonntagen, Kekserlbacken, einem vorweihnachtlichen Kasperlabenteuer und dem traditionellen „Warten auf das Christkind“ bietet der Tiergarten Schönbrunn wieder ein buntes Programm für Familien. Alle Veranstaltungen sind kostenlos, zu bezahlen ist nur der Tiergarteneintritt. Geöffnet hat der Zoo im Dezember und Jänner täglich – auch an Feiertagen – von 9.00 bis 16.30 Uhr. Adventsonntag ist Tiergartensonntag – An jedem Adventsonntag gibt es eine Kinderführung. Jede dreht sich um ein anderes spannendes Thema. Am ersten Adventsonntag, dem 3. Dezember, besuchen die Teilnehmer Tierkinder und deren Eltern wie die Kattas, die Elefanten und natürlich die Panda-Zwillinge Fu Feng und Fu Ban. Wie Zootiere den kalten Winter erleben, warum Tiger Schnee und frostige Temperaturen genießen und Orang-Utans es hingegen lieber warm haben, erfährt man am 10. Dezember. Am dritten Adventsonntag geht es „Hoch in den Norden“ und wir statten den Rentieren, Eisbären und Arktischen Wölfen einen Besuch ab. Am 20. Dezember stehen die „Krippentiere“ Esel, Schaf, Ziege und Ochs im Mittelpunkt. Nikolo, Kasperl und Co. im Zoo –  Am 6. Dezember verwandelt sich die Tiergarten ORANG.erie in ein Kasperltheater. Der Original-Fernsehkasperl und sein Freund Sepperl geben eine Vorstellung. Groß und Klein können mit dabei sein, wenn in der Kasperlvilla eine große Nikolaus-Party gefeiert wird. Plötzlich taucht jedoch die 13. Fee auf und verzaubert das Weihnachtsgebäck. Das wird nicht nur für Kasperl und Sepperl spannend. Nach der Vorstellung kommt der Nikolaus, singt gemeinsam mit den Kindern ein Adventlied und verteilt kleine Geschenke. Für die Vorstellung um 11 Uhr gibt es noch freie Plätze. Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich. Basteln und Kekserlbacken – Im Tiroler Bauernhof duftet es von 8. bis 10. Dezember nach Weihnachten. Der urige Bauernhof verwandelt sich an diesen Tagen in eine Backstube, in der die Kinder tierische Kekse backen können. Neben Teigkneten, Ausstechen und Backen ist natürlich Naschen angesagt. In der ORANG.erie greifen die Kinder dem Christkind unter die Arme und basteln in der Adventwerkstatt kleine Weihnachtsgeschenke: von Christbaumanhängern aus Papier über weihnachtliche Stirnbänder bis hin zu leuchtenden Schneemännern. Warten auf das Christkind – Am 24. Dezember kann es ganz schön lange dauern, bis das Christkind endlich kommt. Bei den Fütterungen der Mähnenrobben, Pinguine und Co. wird der Weihnachtstag schon ab dem Vormittag aufregend. In der Kreativwerkstatt in der ORANG.erie stimmt weihnachtliches Basteln bereits auf den Heiligen Abend ein und lässt die Zeit wie im Flug vergehen.

Zoo Basel 29.11.2017
Wenn es Winter wird im Zoo
Wenn die ersten kalten Tage kommen, sind die meisten Tiere im Zoo Basel gut darauf vorbereitet. Ausserdem steht bei Bedarf ein geheizter Stall bereit. Manche Tiere im Zoo Basel trotzen mit Winterspeck oder Winterfell den kalten Temperaturen. Tiere der Tropen wie Okapis und Zwergflusspferde sind weniger gut auf Kälte eingerichtet und verbringen frostige Tage im geheizten Stall. Ganz anders die Schneeleoparden: Eisige Kälte lieben sie geradezu und besonders gerne tummeln sie sich bei Schnee auf der Aussenanlage. Kälte? Kein Problem! Die meisten Säugetiere kommen mit Kälte sehr gut klar. Auch in Wüsten oder Savannen sinken die Temperaturen hin und wieder auf null Grad, und so kommen auch Tiere aus wärmeren Regionen gut mit unserem Klima zurecht. Selbst die aus Sumatra stammenden Orang-Utans sind im Winter gerne draussen. Sie bauen sich dann ein kuschliges Nest aus Holzwolle und decken sich mit Jutesäcken zu. Ihr dichtes Fell wirkt in ihrer feuchtwarmen Heimat wie ein Regenschutz, in unseren Breitengraden hält es die Orang-Utans auch im Winter warm. Somali-Wildesel stammen aus dem nordöstlichen Afrika und ertragen dort härteste Klimabedingungen und Temperaturen bis zu 50 Grad. Im Zoo Basel stört sie auch Kälte nicht allzu sehr. Ihr Fell wird im Winter etwas dichter, und gegen eine allzu kühle Brise hilft eine dicke Schicht Stroh, die die Tierpfleger in den Unterstand streuen. Nur wenn es bitter kalt, ist, bleiben die Esel länger im Stall.  Multifunktions – Outfit: Bisons und Rentieren kann klirrende Kälte gar nichts anhaben. Ihr luftiges Sommerfell wandelt sich im Herbst zu einem warmen Winterpelz. Der Anteil an dichter, flauschiger Unterwolle nimmt dann stark zu. Vergleichbar ist die Kombination von isolierender Unterwolle und den wasserabweisenden Deckhaaren mit dem „Zwiebelprinzip“ von Outdoor-Bekleidung. Die Schafe im Kinderzoo müssen dank ihrem Zottelpelz ebenfalls nicht frieren. Der Mensch hat ihnen im Verlauf der Domestikation durch gezielte Zuchtwahl ein so dichtes Fell beschert, dass ein natürlicher Fellwechsel kaum mehr möglich ist und die Schafe im Frühling geschoren werden müssen. Bei Seelöwen befindet sich die Isolationsschicht nicht auf, sondern unter der Haut: Eine dicke Fettschicht, auch „Blubber“ genannt, wärmt sie. Im Herbst bekommen Seelöwen so richtig Appetit und der Blubber wird auf die kalten Tage nochmals einiges dicker. Ein harter Winter bringt noch andere Herausforderungen mit sich: In langen Kälteperioden frieren im Zoo Basel die Gewässer zu. Damit die Rentiere nicht über den Wassergraben aus dem Gehege spazieren, muss das Eis dann weg gepickelt werden. Im Flamingoweiher hält eine eingebaute Belüftung das Wasser in Bewegung. So können die Vögel im offenen Wasser bleiben, ohne dass ihnen die Füsse einfrieren. Und wenn nötig, steht auch für sie ein warmer Stall bereit.

Zoo Landau in der Pfalz 28.11.2017
„Ferngläser für Ruanda“ – Zoo Landau in der Pfalz und Zoo-Freundeskreis unterstützen Artenschutzprojekt und rufen zu Unterstützungsaktion auf
Der Zoo Landau in der Pfalz, unterstützt vom Freundeskreis des Landauer Tiergartens e.V., engagiert sich ab diesem Jahr gemeinsam mit der Bundesarbeitsgruppe Afrika des Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) in einem Artenschutzprojekt in Ruanda. Gemeinsam wird geholfen, den Östlichen Grauen Kronenkranich (Balearica regulorum gibbericeps) vor der Ausrottung zu bewahren. Die Tierart ist inzwischen in weiten Teilen ihres Verbreitungsgebietes in Ostafrika im Bestand stark gefährdet. In Ruanda sind gegenwärtig noch höchstens 200 Brutpaare in der Wildbahn anzutreffen, was für eine langfristig überlebensfähige Population nicht ausreicht. Die wesentlichen Ursachen für diesen Rückgang sind die Entnahme der Vögel aus der Wildnis für die Haltung in lokalen Privat- und Hotelgärten, der illegale internationale Handel mit Kronenkranichen, sowie der zunehmende Lebensraumverlust durch menschliche Einflüsse auch im Rahmen einer ständig wachsenden Bevölkerung. Auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) wird die Art seit dem Jahr 2016 als „stark gefährdet“ geführt. Im Zoo Landau werden Graue Kronenkranich bereits seit dem Jahr 2006 gehalten. In diesem Jahr gelang erstmals die erfolgreiche Nachzucht von drei Küken dieser auffällig schönen Art mit der namensgebenden Federkrone. Eine bedrohte Tierart in Menschenobhut zu züchten und zu erhalten, ist ein Teil des Artenschutzengagements moderner Zoos. Die zweite wichtige Säule ist der Einsatz für den Erhalt von Lebensräumen im natürlichen Verbreitungsgebiet. Auch in diesem Bereich gehört der Zoo Landau zu den besonders aktiven Akteuren. Rheinland-Pfalz ist Partnerland von Ruanda und die Stadt Landau in der Pfalz ist bereits seit 1984 Partnerstadt von Kigoma bzw. Ruhango. „Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit im Artenschutz in Ruanda über unseren Zoo ist da nur konsequent“, sagt Zoodezernent und Beigeordneter Rudi Klemm. Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel konnte sich bei einem Kurzbesuch im Januar 2017 vor Ort von dem Projekt einen Eindruck verschaffen. Im Einvernehmen mit zuständigen ruandischen Regierungsstellen, initiiert der ruandische Tierarzt und Gründer der Rwanda Wildlife Conservation Association (RWCA), Dr. Olivier Nsengimana, seit kurzem die Konfiszierung illegal gehaltener Kraniche. „Die Tiere werden zunächst in einer derzeit provisorischen Quarantänestation in Kigali untergebracht und dort entsprechend veterinärmedizinisch untersucht und versorgt“, erklärt Heckel, der auch Zootierarzt in Landau ist. Hierbei entscheidet sich, ob die Vögel potentiell wieder auswilderbar sind oder nicht. Kraniche, die flugfähig wieder ausgewildert werden können, werden in ein Auswilderungsgehege in den Akagera Nationalpark verbracht. Bisher konnten bereits gut 100 Vögel diesen Weg nehmen. Geplant ist nun aber auch der Aufbau einer professionellen Auffang- und Zuchtstation für die Tiere, die in der Wildbahn nicht überlebensfähig sind, mit einem dort angeschlossenen Natur- bzw. Umweltbildungszentrum. Hier soll auch das notwendige Verständnis in der ruandischen Gesellschaft durch eine intensive Umweltbildung mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen geschaffen werden. Ein anderer Aspekt bei dem das „Knowhow“ aus Landau in Zukunft zum Tragen kommt. „Wir möchten darüber hinaus gerne Bürger aus Landau und der Region mit ins Artenschutzboot holen, denn oft können auch kleine Hilfen eine große Wirkung haben“, so Landaus Zoodirektor. Den Kollegen vor Ort fehlt es momentan z.B. an Ferngläsern, um mit Kindern aus eigens gegründeten Umweltclubs Tierbeobachtungen durchführen zu können. Der Zoo Landau ruft deswegen freundlich dazu auf, bitte nur voll funktionstüchtige, aber nicht mehr benötigte Ferngläser, zu den Kassenöffnungszeiten im Zoo Landau abzugeben. Diese sollen dann demnächst in Ruanda zum Einsatz kommen.

Tierpark Nordhorn 28.11.2017
400.000 Besucher bereits im November! Tierpark Nordhorn steuert Rekordergebnis entgegen – Rekordbesucher kommen aus Messingen bei Lingen
400.000 gezählte Besucher und das schon im November – erstmals in seiner Geschichte konnte der Tierpark Nordhorn diese Zahl so früh erreichen und hofft den bisherigen Rekord von 429.889 Gästen aus dem vergangenen Jahr am Ende zu erreichen oder gar zu übertreffen. „Zum bereits vierten Mal in Folge mehr als 400.000 Besucher in unserem schönen Familienzoo begrüßt zu haben ist eine super Teamleistung aller Mitarbeiter und ein tolles Lob für unsere Arbeit!“ kommentierte Zoodirektor Dr. Nils Kramer diesen Erfolg. „Ich bin gespannt, wo wir am Ende des Jahres stehen, denn der Weihnachtsmarkt, der in der kommenden Woche am Freitag ab 16 Uhr seine Tore öffnet, hat im vergangenen Jahr an 9 Tagen mehr als 30.000 Besucher angezogen!“, so Kramer weiter. Am Dienstagmittag wurde die kleine Isabella Werner aus Messingen als 400.000ste Besucherin des Jahres gezählt. Sie besuchte den Park an diesem kühlen Novembertag mit ihren Eltern Daniela und Michael Werner und den Großeltern Ida und Bernd Hartke. Zoodirektor Dr. Nils Kramer und der Zoologische Leiter Dr. Hermann Kramer überraschten die Familie zusammen mit dem Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung, Erster Kreisrat Uwe Fietzek, und dem Nordhorner Bürgermeister Thomas Berling im Gasthaus „De MalleJan“. Isabella konnte sich über ein XXLTierparkwimmelbuch freuen. Außerdem erhielt die Ehrengäste eine Jahreskarte und einen Blumenstrauß. Als Vertreter des Landkreises betonte der Erste Kreisrat Uwe Fietzek: „Das erfolgreiche Zusammenspiel von Bildung und Forschung, Natur- und Artenschutz sowie Erholung und Tourismus ist einzigartig in der Region und verdient unsere Unterstützung!“ Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling ergänzt „Das Ergebnis zeigt wieder einmal den hohen Stellenwert den der Tierpark für Nordhorn und den gesamten Tagestourismus in der Region hat!“ Aber das Jahr ist noch nicht zu Ende. Neben dem in diesem Jahr erstmals 10-tägigen Weihnachtsmarkt vom 08. – 17.12., begrüßt am 24.12. Bauer Harm zum traditionellen „Heilig Abend mit Bauer Harm“ alle, die das Warten auf das Christkind überbrücken wollen. Das abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm wird durch eine weitere Traditionsveranstaltung, das Schuhsohlenbacken, am 29. Dezember abgeschlossen. Traditionsgemäß kommen zum Jahresausklang die Nachbarn und der Förderverein im Tierpark am knisternden Feuer zusammen und laden alle Besucher dazu ein. Und wer zwischen Gänsebraten und Festtagskuchen die Nase in die frische Winterluft strecken möchte, der ist auch an allen Feiertagen von 9 bis 17 Uhr im Tierpark Nordhorn herzlich willkommen.

Zoo Leipzig 28.11.2017
Märchenhaftes Treiben im Zoo Leipzig – Nikolaustag, Weihnachtsmarkt & Winterpreise
Mit Beginn der Adventszeit hält auch im Zoo Leipzig die fabelhafte Welt der Märchen Einzug – das Schauspiel Leipzig führt in einer „Weihnachtsjurte“ den russischen Märchenklassiker Die 12 Monate auf. Während der 45-minütigen Aufführung, die an den Adventswochenenden und während der Weihnachtsferien jeweils um 14 und um 16 Uhr stattfindet, kommen Märchenfreunde ab 4 Jahre auf ihre Kosten. Sowohl am ersten (2.Dezember) als auch am letzten Aufführungstag (30. Dezember) wird das Märchen ausschließlich um 14 Uhr gezeigt. Der Eintritt für den Besuch der Märchenvorstellung ist im Zoo-Ticket enthalten, eine Kartenreservierung ist nicht möglich. Die Übersicht zu den einzelnen Veranstaltungsterminen und Zeiten finden Sie auf www.zoo-leipzig.de Für die perfekte weihnachtliche Stimmung sorgen ein Lagerfeuer, ein Weihnachtstand mit Weihnachtsknabbereien und Punsch sowie eine Weihnachtsbäckerei. Rendezvous mit dem Zoo-Nikolaus: Ein Rendezvous mit dem Zoo-Nikolaus und Lama Horst nebst Gefolge steht am 6. Dezember um 15 Uhr auf dem Programm. Nicht nur vor und nach dem Zoo-Spaziergang, sondern auch währenddessen sind alle kleinen Zoogäste eingeladen, sich mit Nikolaus & Co. zu treffen. Zwischen 14 und 17 Uhr besteht außerdem die Möglichkeit, kostenlos Erinnerungsfotos machen zu lassen. Alle Nikolausfreunde bis 16 Jahre haben an diesem Tag freien Eintritt. Zoo bezieht Außenstelle: Die Weihnachtsmarktsaison hat begonnen und auch der Zoo-Shop hat vor dem Alten Rathaus seine Außenstelle bezogen. Wie wäre es mit einem Gutschein für eine Tour durch Gondwanaland, mit einer Zoo-Jahreskarte, einem Plüschelefanten oder einem Zoo-Kalender? Die Außenstelle des Zoo-Shops hält mit Sicherheit das richtige Weihnachtsgeschenk für Groß und Klein bereit. Winterpreise: Ein Besuch des Zoos ist bei jeder Jahreszeit erlebnisreich – vor allem zu ermäßigten Winterpreisen. Die Menschenaffenkinder sorgen mit ausgefeilter Kletterakrobatik ebenso für beste Unterhaltung, wie die jungen Amur-Leoparden und Amur-Tiger, die bei jedem Wetter ausgelassen über die Anlage toben. In den Nachmittagsstunden verwandelt sich Gondwanaland zu einem atmosphärisch beindruckenden Dschungel – Frösche und vor allem die Flugfüchse werden in der Dämmerungszeit allmählich aktiv.

Zoo Wuppertal 27.11.2017
Ein Name für das Bonobojungtier
Am 6. Juli hat unsere Bonobodame „Eja“ ein Jungtier geboren. Mittlerweile steht fest, dass es sich bei dem Jungtier um ein Männchen handelt, welches aber bislang noch keinen Namen bekommen hat. In den kommenden Wochen haben unsere Gäste im Grünen Zoo Gelegenheit, über den Namen für das Jungtier abzustimmen. Die von den Tierpflegern vorgeschlagenen Namen „Bakari“, „Seppo“ und „Kindu“ stehen zur Auswahl. In der Zeit vom 29.11. bis zum 15.12.2017 kann über die drei Namen abgestimmt werden. Stimmzettel stehen im Menschenaffenhaus zur Verfügung.

Tiergarten Nürnberg 27.11.2017
Lebende Krippe und Lichterzug im Tiergarten
Auch dieses Jahr wieder ein außergewöhnliches vorweihnachtliches Erlebnis: die „Lebende Krippe“ im Tiergarten. Die „Lebende Krippe“ mit Schäfchen, Maria, Josef und einem Hirten ist nahe des Eingangs zum Tiergarten der Stadt Nürnberg, gleich hinter den Toren, zu finden. Sie wird, von den Lichtern eines großen Weihnachtsbaums beschienen, von einem kleinen Adventsmarkt mit wechselnden Ständen begleitet. Angeboten werden allerlei Kleinigkeiten, wärmender Glühwein und immer wieder Bastelaktionen. Am ersten Adventssamstag, 2. Dezember 2017, ab 11 Uhr öffnen die „Lebende Krippe“ und der Adventsmarkt ihre Tore für die Tiergartenbesucherinnen und Tiergartenbesucher. Krippe und Markt sind an jedem Samstag und Sonntag im Advent von 11 bis 17 Uhr zu sehen. Auch am Heiligen Abend, Sonntag, 24. Dezember 2017, kann die „Lebende Krippe“ bis 17 Uhr besucht werden. Auf dem Adventsmarkt sind vertreten der Kindermodeshop AllaHand, der Kiosk Haubentaucher der Familie Wehenkel mit Glühwein und Bratwürsten, die Kunsthandwerkerin Marion Seidler, Foto & Stoff Ingrid Pöhmerer, die Nürnberger Märkte sowie der Verein der Tiergartenfreunde. Der traditionelle Lichterzug durch den Tiergarten findet statt am Samstag, 9. Dezember 2017. Treffpunkt ist 16.30 Uhr am Haupteingang. Der Eintritt beträgt für Erwachsene vier Euro, Kinder sind frei. Zur Waldweihnacht lädt die evangelische Kirchengemeinde Auferstehungskirche des Stadtteils Zerzabelshof mit ihrem Posaunenchor am Sonntag, 17. Dezember 2017, ab 16 Uhr am Haupteingang ein. Hierzu ist der Eintritt frei. Kinder können zu beiden Veranstaltungen Laternen mitbringen, aber bitte keine Taschenlampen.

Zoo Salzburg 27.11.2017
Neuzugang im Salzburger Vogelpark: Unüberhörbarer Einzug einer stark gefährdeten Entenart!
Sechs Malaienenten sind die neuesten, gefiederten Bewohner im Hellbrunner Vogelpark. Ursprünglich sind sie in den waldreichen Feuchtgebieten Südostasiens beheimatet. Wegen der Zerstörung ihres Lebensraumes sind diese Entenvögel in der Roten Liste als stark gefährdet angeführt. „Experten schätzen den Bestand der Malaienente auf nur mehr rund 1.000 Tiere. Zu unseren Aufgaben gehört es, uns aktiv für den Artenschutz zu engagieren, deshalb freuen wir uns über den Neuzugang aus dem Zoo Halle. Wir hoffen, dass sich die Tiere in unserem Vogelpark wohl fühlen, zueinander finden und dann auch für Nachwuchs sorgen“, berichtet Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner. Malaienenten, die auch als Weißflügelenten bezeichnet werden, sind sogenannte Standortvögel, die das ganze Jahr über am selben Ort bleiben. Sie leben bevorzugt an stehenden oder langsam fließenden Gewässern. Ihre pflanzliche und auch tierische Nahrung suchen sie meist in der Nacht. Sie nisten gerne auf Bäumen, entweder in Höhlen oder in Astgabeln. Große, verlassene Nester von anderen Vögeln nutzen Malaienenten aber auch gerne. Ihr Gelege besteht aus 6 bis 13 Eiern, die 33 bis 35 Tage bebrütet werden.

Der Tierpark Hellabrunn stellt seit dem 1. Dezember bis zum 24. Dezember auf seinem youtubechannel Tiere aus dem Zoo vor:

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