Zoopresseschau

Tierpark Herborn 09.12.2017
Tierpark-Saison ist beendet
Hübsch sieht es aus in Herborns Tierpark im Stadtteil Uckersdorf. Gebäude und Tiergehege sind von einer ansehnlichen Schneeschicht bedeckt – leider gilt das auch für die Wege. Aufgrund der Hanglage ist es nun nicht mehr möglich, die von Eis und Schnee bedeckten Wege für Besucher rutschsicher zu gestalten. Der Tierpark beendet daher ab sofort die Besuchersaison bis zur Wiedereröffnung im Frühjahr. Wer noch auf der Suche nach originellen Weihnachtsgeschenken ist, kann sich telefonisch oder per Email im Park erkundigen. Ob Tierparkkalender, Führungen mit Fütterung der Erdmännchen, Eintrittsgutscheine oder Tierpatenschaften: der Shop im Eingangsbereich ist nach wie vor besetzt und auch per Post kann das passende Geschenk kurzfristig zugestellt werden. Das Tierpark-Team bedankt sich nach einer erfolgreichen Saison mit mehr als 41.000 Besuchern bei allen Freunden und Unterstützern! Voraussichtlich Anfang März startet der Tierpark dann in die neue Besuchersaison. Nähere Informationen gibt es auch auf der Homepage des Tierparks (www.tierpark-herborn.de) oder telefonisch unter 02772/42522.

Tierpark Chemnitz 08.12.2017
Nachwuchs im Tierpark Chemnitz
Kleines Kugelgürteltier und Springtamarin-Junges sind die neuen Mitbewohner im Krallenaffenhaus. Ende Oktober kam bei den beiden Kugelgürteltieren im Tierpark Chemnitz eine kleine Kugel zur Welt. Zur Geburt wog der männliche Nachwuchs lediglich 82 Gramm. Aber mittlerweile bringt er schon 605 Gramm auf die Waage. War es zuerst nur für die Tierpfleger sichtbar, wagt sich das Kleine seit einigen Tagen nun aus dem Nest heraus und kann mit etwas Glück im Gehege beobachtet werden. Jeden Mittwoch um 14 Uhr findet im Krallenaffenhaus das Schauwiegen der Kugelgürteltiere statt. Zu diesem Ereignis wird der Nachwuchs den Besuchern gezeigt und man kann beobachten, wie die Pfleger ihn für die wöchentliche Gewichtskontrolle auf die Waage setzen. Auch bei den im selben Gehege lebenden Springtamarinen kann männlicher Nachwuchs beobachtet werden. Das Jungtier ist nun knapp zwei Monate alt und wird von seinen Eltern noch hauptsächlich huckepack getragen. Beide kümmern sich fürsorglich um ihren Nachwuchs. Damit ist die Gruppe auf fünf Tiere angewachsen. Die beiden älteren Jungtiere, ein Weibchen und ein Männchen, sind anderthalb bzw. ein Jahr alt. Die beiden jüngsten Tiere haben noch keinen Namen erhalten.

Wildpark-MV 08.12.2017
Ein Futter-Labyrinth für Frettchen
Neue Tierbeschäftigung im Wildpark-MV kommt gut an. Die Tierpfleger des Güstrower Wildpark-MV lassen sich immer wieder neue Beschäftigungs-möglichkeiten für ihre Schützlinge einfallen. Dieses Mal hatte der Auszubildende Max Vaegler eine tolle Idee: Wie wäre es mit einem Futter-Labyrinth für die Frettchen? Gemeinsam mit den Kollegen der Holzwerkstatt wurde eine neue Tierbeschäftigung gezimmert und kam kürzlich bei der öffentlichen Frettchen-Fütterung um 11.30 Uhr erstmals zum Einsatz. Das Labyrinth ist von oben abgedeckt. Daher müssen die Frettchen durch die Gänge laufen, um am Ende des Weges die Belohnung einzuheimsen: ein leckeres Stück Fleisch. Nach einer kleinen Starthilfe durch Azubi Max fassten alle Bewohner der Frettchen-WG Mut, machten sich auf den Weg und zeigten, wie wendig sie doch sind. Die Aktion kam nicht nur bei den Frettchen, sondern auch bei den Besuchern bestens an. Das Schöne: Das Futter-Labyrinth wird je nach Wetterlage nun öfter bei der öffentlichen Frettchen-Fütterung zum Einsatz kommen. Langweilig wird es dabei mit Sicherheit nicht: Die Wände sind verstellbar. Es führt also immer ein anderer Weg zum Ziel.

Vivarium Darmstadt 08.12.2017
130 Namensvorschläge für Afrikanische Zwergziegen im Zoo Vivarium Darmstadt eingegangen / Shari, Fine, Nubia und Blacky sind die Gewinner
Dem Aufruf, Namensvorschläge für die neuen Ziegen im Darmstädter Tiergarten einzureichen, sind viele Besucherinnen und Besucher gefolgt. Zahlreiche kreative Namensideen sind beim Zoo Vivarium eingegangen. Aus rund 130 Vorschlägen haben die Tierpflegerinnen und -pfleger auswählen können. Shari, Fine, Nubia und Blacky sind die Gewinner.
Der Zoo Vivarium bedankt sich bei den Besucherinnen und Besuchern für die vielen eingereichten Namensvorschläge.

Zoo Duisburg 08.12.2017
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Zoo Duisburg AG, Dr. Joachim Bonn, hat zum Ende der heutigen Sitzung des Gremiums angekündigt, sein Amt zum 5. Januar 2018 niederzulegen und vertrauensvoll in neue Hände zu geben. Als Nachfolger wurde aus dem Kreis der Aufsichtsratsmitglieder heute Marcus Vunic gewählt. Vunic hat bislang als vom Oberbürgermeister entsandter Vertreter sein Mandat als Aufsichtsratsmitglied für den Hauptgesellschafter Stadt Duisburg wahrgenommen. Dr. Joachim Bonn: „Ich freue mich sehr, dass Marcus Vunic nun das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden übernimmt. Mit ihm ist gewährleistet, dass die geplante Integration des Zoos in den DVV Konzern weiterhin erfolgreich umgesetzt werden kann.“ Dr. Bonn hat in seiner Amtszeit als Vorsitzender des Aufsichtsrats zahlreiche wichtige Impulse gesetzt, die gesicherten Zukunftsperspektiven für den ZOO den Weg geebnet haben. Zukünftig möchte er sich wieder ganz auf seine Hauptaufgabe als Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg konzentrieren. Unabhängig von dieser persönlichen Entscheidung werden die enge Verbindung von Sparkasse und Zoo sowie die Rolle der Sparkasse als jahrzehntelanger, zuverlässiger Partner und Großspender (in diesem Jahr nahezu 400.000 Euro) unverändert bleiben. Aufsichtsrat und Vorstand der Zoo Duisburg AG danken Dr. Joachim Bonn für die geleistete Arbeit und sein Engagement für den Zoo und nehmen seine Entscheidung mit Bedauern, Respekt und Anerkennung zur Kenntnis.

Zoopark Erfurt 08.12.2017
Der Weihnachtsmann kommt in den Zoopark: Kleine Überraschungen für Kinder am 3. Advent
Der Weihnachtsmann besucht am Sonntag, dem 17. Dezember 2017 zwischen 10:30 und 12:00 Uhr den Zoopark. Um 11:00 Uhr wird er im Kassenbereich erwartet. Für die kleinen Zoobesucher hat der Weihnachtsmann süße und fruchtige kleine Geschenke in seinem Handwagen dabei. Wer Lust hat, darf auch ein kurzes Lied oder ein Gedicht vortragen. Der Weihnachtsmann steht auch für ein persönliches Erinnerungsfoto zur Verfügung. Das Team des Thüringer Zooparks Erfurt wünscht allen Besuchern eine frohe Weihnachtszeit!

Zoo, Aquarium & Tierpark Berlin 08.12.2017
Späte Nikolaus-Überraschung im Tierpark Berlin
Eisbärin Tonja hat am Donnerstag, den 7. Dezember Nachwuchs zur Welt gebracht. Seit Anfang November werfen die Tierpfleger im Eisbärenrevier jeden Morgen einen prüfenden Blick auf den Überwachungsmonitor, bevor sie den Stall betreten. Gleich zu Dienstbeginn gegen 8 Uhr konnte Tierpfleger Detlef Balkow eine verspätete Nikolaus-Überraschung entdecken: Neben Mutter Tonja liegt ein meerschweinchengroßes Bündel. Nach dem leider verstorbenen Eisbärnachwuchs Fritz ist dies das zweite gemeinsame Jungtier von der achtjährigen Tonja und dem sechsjährigen Wolodja. Während Wolodja aktuell auf der Außenanlage im Tierpark für die Besucher zu sehen ist, befinden sich Mutter Tonja und ihr Nachwuchs in der Wurfbox, in die sie sich vor knapp zwei Monaten – am 17. Oktober – zurückgezogen hat. „Wir freuen uns sehr. Doch wie auch im letzten Jahr heißt es jetzt erst einmal Daumendrücken“, berichtet Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem und erklärt: „Die Jungtiersterblichkeit bei Eisbären liegt bei etwa 50 Prozent. In den ersten 10 Tagen ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Jungtier nicht überlebt, besonders hoch.“ Selbst nach dieser kritischen Phase ist der Nachwuchs noch nicht ganz über den Berg. Bei der späteren Durchsicht der Kameraufzeichnungen entdeckten die Pfleger, dass Tonja in der Nacht zunächst zwei Jungtiere zur Welt gebracht hatte. Das erste der beiden wurde tot geboren und war kurz darauf nicht mehr zu sehen. Auch beim zuständige Kurator Dr. Florian Sicks war die Freude groß: „Seit Dienstag ist Tonja noch einmal deutlich ruhiger geworden. Gestern Morgen lag dann plötzlich etwas Winziges neben Tonja. Heute konnte ich sogar schon Schmatzgeräusche hören, während das Jungtier getrunken hat.“ Mit der fürsorglichen Aufzucht ihres ersten Jungtieres im letzten Jahr hat Tonja bereits gezeigt, dass sie gute Mutterinstinkte hat und sich in der Wurfhöhle wohl und sicher fühlt. Eisbären-Vater Wolodja hat Tonja zwischen Mai und Juni mehrmals gedeckt. Eine genaue Tragzeit ist bei Eisbären nicht zu bestimmen. Ab Ende des Sommers entwickelt sich nach einer „Keimruhe“ aus dem befruchteten Ei der Embryo und beginnt zu wachsen. Das natürliche Verhalten der Eisbären beinhaltet, dass sich die Weibchen im Herbst zurückziehen, um zu werfen. Der nur ca. 30 Zentimeter große Nachwuchs kommt taub und blind auf die Welt. In den nächsten Tagen wird sich niemand der Wurfbox nähern. Absolute Ruhe für Mutter und Nachwuchs ist für den Erfolg der Aufzucht ein entscheidender Faktor. Tonja hatte sich – ihren natürlichen Mutterinstinkt folgend – bis zum Herbst ausreichend Fettreserven zugelegt, von denen sie nun zehren kann. Eisbären-Mutter und Jungtier sind aktuell für die Tierparkgäste nicht zu sehen. Wie auch in der Natur verlassen die Mütter mit ihren Jungtieren erst im Frühjahr die Wurfhöhle.

Haustierpark Lelkendorf 07.12.2017
100 Jahre Zoo-Erfahrung auf einem Foto!
Tiertransport mit Überraschungen! Zum Blutlinien-Zuchttier-Austausch  von Dänischen Glöckchenschweinen, der seltensten Schweinerasse Europas, trafen sich kürzlich im Haustierpark Lelkendorf zwei erfahrene Zootierpfleger sowie eine Zootierpflegerin mit dem Lelkendorfer Tierparkleiter, um eine Jungsau aus Lelkendorf gegen einen Jungeber aus dem Tierpark Arche Warder (Schleswig-Holstein) auszutauschen. Das Zusammentreffen dieser  Personen war für den erfahrenen Zootiergärtner Dr. Güntherschulze ein überraschendes und zugleich überaus freudiges Wiedersehen: Nora Peiker, die Reviertierpflegerin für die Schweinerassen-Zucht im Tierpark Arche Warder hatte auf Ihrer Dienstfahrt den Kollegen Thomas Petersen, einen Spezialisten für Rieseneselzucht, sowie den befreundeten Reviertierpfleger Mario Lichtenberg vom Tierpark Neumünster mitgebracht.  Besonders Mario Lichtenberg und Thomas Petersen verbindet eine fast „uralte“ Freundschaft mit Dr. Güntherschulze. Herr Lichtenberg begann genau wie der Lelkendorfer Tierpark-Chef seine Zoolaufbahn 1977 und war der erste Zootierpfleger, den Dr. Güntherschulze bei Amtsantritt als Zoodirektor im Tierpark Neumünster 1982 ausbildete. Thomas Petersen war dann nach vielen weiteren Azubis Anfang der 90er Jahre einer der ersten Tierpfleger-Azubis in Güntherschulze`s Haustier-Schutzpark Warder. Zählt man die tierzüchterische Erfahrung und die vielen tiergärtnerischen Berufsjahre der 4 Freunde  zusammen, so kommt man auf die beindruckende Zahl von über 100 Jahren. Es war also völlig klar, dass neben dem Aus- und Verladevorgang der Schweine bei einem ausführlichen Rundgang durch den Lelkendorfer Haustierpark und bei gemütlichem Beisammensein in der Tierparkgaststätte „Zur Schnursteinquelle“ viele alte Erinnerungen aufgefrischt wurden. Alte Freundschaften halten eben doch am besten!

Allwetterzoo Münster 07.12.2017
Tierischer Geburtstag im Allwetterzoo: Gorilla-Mädchen Makeba wird ein Jahr alt
Am 7. Dezember vor einem Jahr, also einen Tag nach Nikolaus, brachte Gorillaweibchen Changa Maidi überraschend und sehr zur Freude des Allwetterzoo ein Gorilla-Mädchen zur Welt. Schnell wurde die Kleine zum Star in der Gorilla-Gruppe. In einem Jahr hat sie sich gut entwickelt und spielt am liebsten mit ihren Brüdern, dem 10-jährigen Thabo und dem 4-jährigen Demba sowie mit Halbschwester Jamila, die ebenfalls 4 Jahre alt ist. Für kleine Auszeiten zwischendurch kuschelt sie aber immer noch gerne in den Armen von Mama Changa Maidi. Die Gorilla-Gruppe in Münster besteht aus sieben Tieren, die von Familienoberhaupt und Silberrücken N’Kwango geführt wird. Zusammen mit den Rotscheitel-Mangaben leben sie in einer tierischen WG. Makeba und ihre Mitbewohner sind in den kalten Wintermonaten gut im Menschenaffenhaus zu sehen und können auch wahlweise den gemütlich eingerichteten Wintergarten nutzen. Ihre Nachbarn sind die quirligen Kattas und die Schwarzweißen Varis. Wer noch nach einem ganz besonderem Weihnachtsgeschenk sucht, kann die Patenschaft für Makeba verschenken. Tierpatenschaften im Allwetterzoo können Privatpersonen und Firmen übernehmen. Mit einer Tierpatenschaft im Allwetterzoo Münster unterstützt man den Zoo und sein Lieblingstier auf eine besondere Weise. Sie gelten immer für ein Jahr, der Zoo freut sich aber über jede Verlängerung. Weitere Informationen finden Sie unter www.allwetterzoo.de

Kölner Zoo 07.12.2017
Seltene Tatarische Sandboas im Kölner Zoo geboren
Schlangen spielen eine wichtige Rolle in der chinesischen Mythologie. Auch beim China Light-Festival, das noch bis 6. Januar 2018 im Kölner Zoo stattfindet, sind sie als Leuchtfiguren zu bewundern. Passend dazu freut sich der Zoo aktuell auch über seltenen Nachwuchs in seinem Schlangenbestand. Neun Tatarische Sandboas (Eryx tataricus) sind im Sommer im Terrarium des Zoos geschlüpft. Männliche Tiere erreichen eine Länge von bis zu 75 cm. Weibliche Tiere können fast doppelt so lang werden. Das Verbreitungsgebiet in freier Wildbahn reicht vom Iran bis in die Mongolei und an die chinesische Grenze. Der Bestand der Tatarischen Sandboa ist vor allem in der Mongolei durch Lebensraumzerstörung gefährdet. Die im Kölner Zoo gehaltenen Tiere stammen aus einer Beschlagnahmung vom Dezember 2011. Die Behörden konfiszierten damals rund 570 Tiere (Reptilien, Amphibien, Wirbellose). Sie wurden in zwei Koffern geschmuggelt und sollten illegal in den Europäischen Tierhandel eingeführt werden. Der Kölner Zoo leistete den Behörden Amtshilfe bei der Bestimmung und richtete eine Notquarantäne für die Erstaufnahme ein. Einige Arten konnten nachfolgend an andere Institutionen weitervermittelt werden. Andere behielt der Kölner Zoo für den Aufbau von Erhaltungszuchtprogrammen. Viele der beschlagnahmten Tiere starben infolge des Transportes (ungeeignete Transportbedingungen, Ausbruch multipler Infektionen durch Stress). Von den 58 geschmuggelten Tatarischen Sandboas konnten allerdings die meisten durchgebracht werden. Ein Großteil ist im Terrarium des Kölner Zoos verblieben, wo sie auch in einem Schauterrarium zu sehen sind. Die neugeborenen Sandboas sind jedoch noch zu klein und sensibel, um sie im Schaubereich zu zeigen. Sie sind gerade einmal so groß wie ein Stift und verbleiben daher noch eine Weile hinter den Kulissen. Wer es imposanter liebt, kann beim China Light-Festival noch bis 6. Januar die überdimensionalen Lichtfiguren auf dem Außengelände des Kölner Zoos bestaunen. Eines der Festival-Highlights ist der Riesendrache. Er ist 6 Meter hoch und 40 Meter lang. Drachen spielen eine Hauptrolle in Chinas Mythologie. Der längliche Körper der Sagen- und Kunstgeschöpfe ist den Schlangen nachempfunden.

Zoo Landau 07.12.2017
„Ferngläser für Ruanda“
Zoo Landau in der Pfalz und Zoo-Freundeskreis Artenschutzprojekt und rufen zu Unterstützungsaktion auf unterstützen. Der Zoo Landau in der Pfalz, unterstützt vom Freundeskreis des Landauer Tiergartens e.V., engagiert sich ab diesem Jahr gemeinsam mit der Bundesarbeitsgruppe Afrika des Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) in einem Artenschutzprojekt in Ruanda. Gemeinsam wird geholfen, den Östlichen Grauen Kronenkranich (Balearica regulorum gibbericeps) vor der Ausrottung zu bewahren. Die Tierart ist inzwischen in weiten Teilen ihres Verbreitungsgebietes in Ostafrika im Bestand stark gefährdet. In Ruanda sind gegenwärtig noch höchstens 200 Brutpaare in der Wildbahn anzutreffen, was für eine langfristig überlebensfähige Population nicht ausreicht. Die wesentlichen Ursachen für diesen Rückgang sind die Entnahme der Vögel aus der Wildnis für die Haltung in lokalen Privat- und Hotelgärten, der illegale internationale Handel mit Kronenkranichen, sowie der zunehmende Lebensraumverlust durch menschliche Einflüsse auch im Rahmen einer ständig wachsenden Bevölkerung. Auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) wird die Art seit dem Jahr 2016 als „stark gefährdet“ geführt. Im Zoo Landau werden Graue Kronenkranich bereits seit dem Jahr 2006 gehalten. In diesem Jahr gelang erstmals die erfolgreiche Nachzucht von drei Küken dieser auffällig schönen Art mit der namensgebenden Federkrone. Eine bedrohte Tierart in Menschenobhut zu züchten und zu erhalten, ist ein Teil des Artenschutzengagements moderner Zoos. Die zweite wichtige Säule ist der Einsatz für den Erhalt von Lebensräumen im natürlichen Verbreitungsgebiet. Auch in diesem Bereich gehört der Zoo Landau zu den besonders aktiven Akteuren. Rheinland-Pfalz ist Partnerland von Ruanda und die Stadt Landau in der Pfalz ist bereits seit 1984 Partnerstadt von Kigoma bzw. Ruhango. „Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit im Artenschutz in Ruanda über unseren Zoo ist da nur konsequent“, sagt Zoodezernent und Beigeordneter Rudi Klemm. Dr. Jens-Ove Heckel konnte sich bei einem Kurzbesuch im Januar 2017 vor Ort von dem Projekt einen Eindruck verschaffen. Im Einvernehmen mit zuständigen ruandischen Regierungsstellen, initiiert der ruandische Tierarzt und Gründer der Rwanda Wildlife Conservation Association (RWCA), Dr. Olivier Nsengimana, seit kurzem die Konfiszierung illegal gehaltener Kraniche. „Die Tiere werden zunächst in einer derzeit provisorischen Quarantänestation in Kigali untergebracht und dort entsprechend veterinärmedizinisch untersucht und versorgt,“ erklärt Heckel, der auch Zootierarzt in Landau ist. Hierbei entscheidet sich, ob die Vögel potentiell wieder auswilderbar sind oder nicht. Kraniche, die flugfähig wieder ausgewildert werden können, werden in ein Auswilderungsgehege in den Akagera Nationalpark verbracht. Bisher konnten bereits gut 100 Vögel diesen Weg nehmen. Geplant ist nun aber auch der Aufbau einer professionellen Auffang- und Zuchtstation für die Tiere, die in der Wildbahn nicht überlebensfähig sind, mit einem dort angeschlossenen Natur- bzw. Umweltbildungszentrum. Hier soll auch das notwendige Verständnis in der ruandischen Gesellschaft durch eine intensive Umweltbildung mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen geschaffen werden. Ein anderer Aspekt bei dem das „Knowhow“ aus Landau in Zukunft zum Tragen kommt. „Wir möchten darüber hinaus gerne Bürger aus Landau und der Region mit ins Artenschutzboot holen, denn oft können auch kleine Hilfen eine große Wirkung haben“, so Landaus Zoodirektor. Den Kollegen vor Ort fehlt es momentan z.B. an Ferngläsern, um mit Kindern aus eigens gegründeten Umweltclubs Tierbeobachtungen durchführen zu können. Der Zoo Landau ruft deswegen freundlich dazu auf, bitte nur voll funktionstüchtige, aber nicht mehr benötigte Ferngläser, zu den Kassenöffnungszeiten im Zoo Landau abzugeben. Diese sollen dann demnächst in Ruanda zum Einsatz kommen.

Zoo Landau 07.12.2017
Eine kleine Oase für einheimische Vögel
Wie auch schon im vergangenen Wintersemester waren auch in diesem Jahr an zwei Tagen im November Gruppen von Studierenden der Umweltwissenschaften an der Universität Koblenz-Landau im Rahmen des „Bestimmungskurses Fauna“ im Zoo unterwegs, um Vogelarten zu bestimmen. Graureiher, Stockenten und Teichhühner gehören zu den Arten,
die auch der Zoobesucher regelmäßig im Zoo sieht und bei denen wir auf der Zoobeschilderung darauf hinweisen, dass es sich um Wildvögel handelt, die im Zoo einfach besonders gute Bedingungen vorfinden. Aber auch zahlreichen anderen Arten (insgesamt 16 Arten an zwei Tagen beobachtet) bietet der Innenstadtzoo augenscheinlich eine kleine grüne Oase, denn wir haben von Professor Dr. Martin Entling die besonders erfreuliche Rückmeldung erhalten, dass im Zoo wiederholt schon aufgefallen ist, dass deutlich mehr verschiedene Vogelarten als anderswo im Stadtgebiet beobachtet werden konnten.

Zoo Landau 07.12.2017
Tolle Weihnachtsgeschenk-Ideen für Zoofans
Ab 1. Advent wieder Jahreskarten-Rabattaktion im Zoo Landau in der Pfalz – Zooschule bietet Erlebnisgutscheine für Kinder und Erwachsene an. Wer ein Weihnachtsgeschenk für Zoofreunde sucht, der ist im Zooshop des Zoo Landau in der Pfalz genau richtig! Ab dem 1. Advent (3. Dezember 2017) bis einschließlich 31. Dezember 2017 ist es wieder soweit – der Zoo bietet Einzeljahreskarten für Erwachsene, Rentner Begünstigte, Kinder und Hunde mit jeweils 5 Euro Rabatt an. Denn gemeinsam mit Familie oder Freunden eine erlebnisreiche Zeit im Zoo zu verbringen, ist immer eine prima Geschenkidee! Oder wie wäre es mit einem Gutschein für eine der zahlreichen Veranstaltungen der Landauer Zooschule? Auch in diesem Jahr bietet die Zooschule Geschenkgutscheine für die beliebtesten Veranstaltungsformen an. Ob Abenteuer- Nachtlager, Kindergeburtstag oder Familienführung, ob Zooschulunterricht, Erlebnisführung für Erwachsene oder auch Ferienangebote für Kinder – für Groß und Klein ist auf jeden Fall etwas dabei. Zusammen mit dem „tierischen Angebot“ des Zooshops aus z.B. Plüschtieren, Spielen, Postkarten, Tierbüchern oder –DVDs dem beliebten Zoohonig oder dem Angebot der Zooweinedition können attraktive Geschenkpakete arrangiert werden! Eine besondere Art, den Zoo zu unterstützen und einem Tierfan eine Freude zu machen, ist außerdem die Übernahme einer Tierpatenschaft für eines der über 700 Tiere des Zoo Landau. Dies ist bereits ab einem Jahresbeitrag von 20 Euro möglich. Vom Doktorfisch bis zum Dromedar freuen sich unsere Zootiere über weitere Paten, die eine schöne Urkunde und darüber hinaus einmal jährlich eine Einladung zu einer exklusiven Zooführung mit Zoodirektor Dr.Heckel erhalten. Die aktuelle Tierpatenliste und ein Antragsformular finden Sie auf der Homepage des Freundeskreises des Landauer Tiergartens e.V. (www.zoofreunde-landau.de) oder erhalten Sie an der Zookasse.Kommen Sie auf Ihrem Zoorundgang doch einfach mal zum Stöbern in unserem Zooshop vorbei! Das Zoo-Team freut sich auf Ihren Besuch und wünscht eine schöne Adventszeit!

Zoo Landau 07.12.2017
Advent im Zoo am 17. Dezember, 14 Uhr
Familienführung zum Thema „Tiere in der Bibel“, gemütlicher Ausklang mit weihnachtlichen Leckereien in der Landauer Zooschule
Fest zum Programm der monatlich stattfindenden öffentlichen Sonntagsführungen gehört im Zoo Landau in der Adventszeit die Führung „Tiere in der Bibel“. Am dritten Advent (Sonntag, 17.12.2017) sind speziell Familien eingeladen, gemeinsam mit den Zoopädagogen der Landauer Zooschule auf eine Wanderung auf biblischen Spuren durch die Tierwelt des Landauer Zoos zu gehen. Nach der etwa zweistündigen Führung sind alle Teilnehmer eingeladen, den Nachmittag im Zooschulgebäude bei heißen Getränken und weihnachtlichen Leckereien gemeinsam ausklingen zu lassen. Außerdem steht die Zooschule von 14.00 bis 16.30 Uhr zum gemeinsamen weihnachtlichen Basteln mit den Zoopädagogen offen. Schon die Autoren des Alten Testaments hatten erkannt, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit den Geschöpfen der Erde von größter Wichtigkeit für den Fortbestand von Natur und Umwelt ist. Sie formulierten dies bereits im Schöpfungsauftrag des 1. Buch Mose. Viele Menschen haben aus diesen Worten allzu oft einen Herrschaftsanspruch der Menschen über den Rest der Schöpfung abgeleitet. So werden jedoch die Bibelworte nicht nur außerhalb ihres historischen Kontextes interpretiert, sondern auch oft missverstanden. Die Bewahrung der Schöpfung und der verantwortungsvolle Umgang sollten, insbesondere im Angesicht einer heutigen Flut von Umweltsünden, unsere größte Herausforderung und zugleich oberstes Ziel unseres Handelns sein. Ein moderner Zoo versteht sich heute im Rahmen der Möglichkeit auch als moderne „Arche Noah“ und leistet in seinem Arbeitsfeld „Artenschutz“ einen bedeutsamen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt auf der Erde. „Das Netz des Lebens ist löchrig geworden, und wir alle sind aufgefordert, Verantwortung zu übernehmen,“ so die Gründerin und Leiterin der Landauer Zooschule Dr. Gudrun Hollstein. Grund genug, sich einmal mit den Tieren des Landauer Zoos nicht nur unter biologischen, sondern auch theologischen Aspekten näher zu befassen. Eine Anmeldung für diese Veranstaltung ist nicht erforderlich! Treffpunkt ist um 14 Uhr am Eingangsbereich des Zoos. Wir freuen uns auf einen besonderen Tag im Zoo für die ganze Familie!

Zoo Landau 07.12.2017
Kinderbetreuung im Zoo in den Weihnachtsferien für Kinder von 7-12 Jahren
Ferienprogramm in der Landauer Zooschule bedeutet interessante Vormittage im Zoo – an jedem Tag steht ein anderes spannendes Thema auf dem Programm! Tiger, Pinguine, Erdmännchen und andere Zoobewohner werden beobachtet, andere kann man teilweise auch hautnah erleben. Dabei erfahren die Kinder in der Zooschule nicht nur Interessantes über die großen und kleinen Zoobewohner, sondern auch, was sie selbst zum Schutz der Tiere und der Natur beitragen können. Exklusiv ist es möglich, mal einen Blick hinter die Kulissen des Zoos zu werfen! Zum Programm gehören außerdem Aktivitäten wie Mikroskopieren, Modellieren mit Ton, Spielen und Basteln. Hier die Termine 1. Woche Mi. 27.12.2017 – Fr. 29.12.2017 = nur 3 Tage, 2. Woche Di. 02.01.2018 – Fr. 05.01.2018 = nur 4 Tage. Jeweils nur im Block buchbar! Die Ferienbetreuung findet jeweils von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr statt! Die Kosten betragen pro Kind pro Tag 15,00 € zuzüglich 2,50 € Zooeintritt pro Tag. Anmeldung sind in der Zooverwaltung telefonisch unter 06341 / 13 70 10 und 13 70 11 oder unter zoo@landau.de möglich. Diese nehmen wir ab sofort gerne entgegen!

Zoo Duisburg 07.12.2017
In der Weihnachtszeit etwas Gutes tun: BOS Deutschland e.V. informiert am 10.12.2017 im Zoo Duisburg über konkrete Hilfe für Orang-Utans und den Regenwald
Nur noch etwa 54.000 Orang-Utans leben in den Regenwäldern Borneos. Sie und ihr Lebensraum sind vom endgültigen Verschwinden bedroht. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt etwas für sie tun. Die Weihnachtszeit ist traditionell eine Zeit des Innehaltens und Nachdenkens. Auch im Zoo Duisburg. Hier informiert die weltweit größte Primatenschutzorganisation BOS Deutschland e.V. am 2. Adventssonntag rund um die Hilfe für Orang-Utans und andere vom Aussterben bedrohte Tierarten. Wie können wir hier in Deutschland ganz konkret für unsere Artverwandten tätig werden? Was haben Schokoweihnachtsmänner, Kosmetikprodukte unterm Weihnachtsbaum oder die Geschenkverpackung mit dem Regenwald zu tun? Diese und andere spannende Fragen beantwortet BOS am Infostand. Hier berichten die Mitglieder der Duisburger und Düsseldorfer Regionalgruppe auch über die Arbeit der Organisation und laufende Projekte. Neben Informationen rund um den Schutz der roten Menschenaffen bieten die Mitglieder der Regionalgruppe ein buntes Programm für die kleinen Besucher an. So kann man sich beim Kinderschminken ein Fantasiegesicht gestalten lassen oder beim Ausmalen von Malbögen selber kreativ werden. Schauen Sie vorbei am 2. Adventssonntag von 11.00 bis 15.00 Uhr im Affenhaus des Zoo Duisburg. Weitere Informationen und Bildmaterial erhalten Sie bei BOS Deutschland e.V. Potsdamer Str. 99, 10785 Berlin, Tel.: 030 890 60 76 – 0, www.orangutan.de; www.facebook.com/orangutanschutz

Zoo Augsburg 07.12.2017
Suchen Sie noch ein Weihnachtsgeschenk????
Und wieder eine tolle Idee vom Freundeskreis des Augsburger Zoos. Es wurde nämlich für 2018 ein Zookalender produziert, der für 12.- € an der Zookasse, in der Augsburger Touristinfo und in der Zoogaststätte gekauft werden kann. Der gesamte Erlös, der dabei erzielt wird kommt dem Neubau der Elefantenanlage zu Gute. Und dies ist tatsächlich der gesamte Betrag, denn alle beteiligten Personen haben die Zuarbeit kostenlos erledigt. Begonnen bei Herrn Wehrmann, der die tollen Bilder gemacht hat, das Layout durch Industriedruck Haas, der Druck durch NDS Druck Augsburg, bis zur Firma Löffelmann der die Endverarbeitung durchführte. Ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten.

Zoo Frankfurt am Main 06.12.2017
¡Bienvenidos! Vier südamerikanische Waldhunde sind im Ukumari-Land eingezogen
Die Brillenbären haben Gesellschaft bekommen: Vier wuselige Waldhunde, drei Männchen und ein Weibchen, sind im Ukumari-Land eingezogen. Die kleinen Wildhunde mit dem kurzen Schwanz kamen aus dem Zoo von Mulhouse in Frankreich. Erstmals seit 2000 ist die Art jetzt wieder im Frankfurter Zoo zu sehen. Seit Anfang Oktober leben wieder vier Waldhunde in Frankfurt, zunächst in der Quarantäne und dann zur Eingewöhnung hinter den Kulissen im Ukumari-Land. Seit dem 5. Dezember sind die Tiere auf der Außenanlage zu sehen. Waldhunde (Speothos venaticus) sind kleine Wildhunde mit einer Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 74 cm und einem verhältnismäßig kurzen Schwanz. Ausgewachsen wiegen die Tiere vier bis sieben Kilogramm. „Eine Besonderheit der Waldhunde sind Schwimmhäute zwischen den Zehen. Sie haben sich als Anpassung an den sumpfigen Lebensraum der Tiere an den Ufern von Seen und Flüssen Südamerikas entwickelt“, erläutert Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Und tatsächlich sind Waldhunde gute Schwimmer und Taucher. Die Neuzugänge sind zwischen ein und drei Jahre alt. Das älteste Männchen wurde 2014 im Zoo von Mulhouse geboren, zwei weitere in 2016 und das Weibchen 2015. In menschlicher Obhut können die Tiere bis zu zehn Jahren alt werden. Wie viele Hundeartige leben und jagen Waldhunde in Rudeln und zeigen ein ausgeprägtes Sozialverhalten. In Frankfurt teilen sich die Waldhunde eine Anlage des Ukumari-Landes mit den Brillenbären. „Wir haben zwei Betonröhren liegend in den Boden eingelassen, um den Waldhunden Versteckmöglichkeiten zu schaffen. Wir wissen ja nicht, ob sie sich immer gut mit den Bären verstehen, denn Waldhunde sind kleine Gauner. Wenn sie unsere Brillenbären provozieren, kann es schon sein, dass diese zeigen wollen, wer der Stärkere ist. Mit ernsthaften Auseinandersetzungen rechnen wir aber natürlich nicht. Vielmehr geht es bei der Vergesellschaftung von Arten um Verhaltensanreicherung“, erklärt Niekisch. Mit den Waldhunden leben nun vier Arten in der Südamerika-Anlage Ukumari-Land. Eine der drei Freianlagen teilen sich Große Ameisenbären und Brüllaffen. Die Waldhunde werden zunächst nur auf Brillenbär NOBODY treffen, der – der einzelgängerischen Art von Brillenbären entsprechend – getrennt von Weibchen CASHU gehalten wird. Das natürliche Verbreitungsgebiet der Waldhunde erstreckt sich über die gesamte Nordhälfte Südamerikas. Trotz der sehr weitläufigen Verbreitung sind Waldhunde im Freiland selten. Laut der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN gelten sie als potenziell gefährdet. Größere Beutegreifer wie der Puma, aber vor allem der Mensch, sind ihre natürlichen Feinde. Bis 2010 wurden sowohl das Internationale Zuchtbuch (ISB) als auch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) in Frankfurt geführt.

Zoo Leipzig 06.12.2017
Der Nikolaus war in Pongoland – Gorilla-Baby heute Nacht geboren
Der Affenkindergarten in Pongoland ist nun komplett: Das heute Nacht gegen 2 Uhr von Gorilla-Weibchen Kumili (13) geborene Jungtier ist der vierte Zuchterfolg bei den vier Menschenaffenarten in diesem Jahre. „Wir haben die Geburt mit Spannung erwartet und sind froh, dass Kumili ohne Komplikationen ein gesundes Jungtier zur Welt gebracht hat und es ordentlich versorgt. Erste Trinkversuche konnten durch die Pfleger bereits beobachtet werden“, fasst Zoodirektor Prof. Jörg Junhold die frohe Kunde bei den vom Aussterben bedrohten Flachland-Gorillas zusammen. Für Kumili ist es das zweite Gorilla-Jungtier, das sie in Pongoland zur Welt gebracht hat. Ihre erste Tochter, Diara, hat das Geburtsgeschehen unmittelbar erlebt, die anderen Weibchen und auch Vater Abeeku (18) beobachteten es von den Nachbargehegen aus. Die Tierpfleger entdeckten den Neuzugang am Morgen zum Dienstbeginn und freuten sich riesig über das Nikolausgeschenk. Kumili und ihr Baby, dessen Geschlecht noch unbekannt ist, sind bereits auf der Innenanlage zu sehen. Gleich am Morgen wurden sie mit der gesamten Gruppe, die den Neuankömmling behutsam in Augenschein nahm, zusammengelassen. Vor allem die im Dezember letzten Jahres geborene Kianga (04.12.2016) zeigt großes Interesse und sucht immer wieder Mutter und Kind auf. „Drei Nachzuchten in einer Gruppe zu haben, ist ein absoluter Glücksfall und unterstreicht einmal mehr die exzellente Arbeit der Pfleger und die optimalen Rahmenbedingungen in Pongoland. Das Sozialgefüge scheint zu stimmen, Silberrückenmann Abeeku hat die Weibchen im Griff und kümmert sich auf seine ganz eigene Art um seine Sprösslinge“, ordnet Senior Kurator Gerd Nötzold den Zuchterfolg ein. Die Zuchterfolge bei den Menschenaffen auf einen Blick: Zwei Nachzuchten in der Orang-Utan-Gruppe (Martok im März/ Sari im August 2017), ein Bonobo-Mädchen (Amira im Mai), das leider von der Mutter Yasa nicht angenommen wurde. Bonobo-Weibchen Lexi hat die Funktion der Amme übernommen und kümmert sich seitdem rührend um die kleine Amira. Bereits am 4. Dezember 2016 kam Gorillamädchen Kianga zur Welt.

Wisentgehege Springe 06.12.2017
Majestätische Rentiere sind neu im Wisentgehege – Weihnachtseinstimmung am Sonnabend, 9. Dezember, mit Axel Winter
Das Wisentgehege in Springe hat auch in der Wintersaison täglich geöffnet – und ab sofort gibt es dort die nächste Attraktion zu sehen: In Zusammenarbeit mit Kooperationspartner Axel Winter und seinem Team werden Rentiere im Mittelpunkt des neuen Projekts stehen. „Bis jetzt haben die Rentiere bei uns ein Schattendasein geführt. Jetzt rücken wir sie ins Rampenlicht“, sagt Wisentgehegeleiter Thomas Hennig. Das Wisentgehege stellt den neuen Mitbewohnern einen Bereich von etwa einem Hektar Größe zur Verfügung, auf dem bis zu 15 Rentiere in artgerechter Natur leben werden. Schon beim Näherkommen hören Besucher das leise Bimmeln der Glöckchen, die die Rentiere an ihrem Geschirr tragen. Wer dann noch intensiv lauscht, hört immer wieder ein leises Knacken. Beim Laufen wird durch die Bewegung ihrer Sehnen ein knackendes Geräusch ausgelöst, wodurch die Tiere auch im dichten Schneegestöber oder Nebel den Kontakt zur Gruppe nicht verlieren. Das Rentier war bis zur Eiszeit in dieser Gegend heimisch – passt also hervorragend in den Tierbestand des Wisentgeheges. Erst als sich die Eismassen zurückzogen, ging auch das Rentier in den Norden. Das Wisentgehege holt die stolzen und besonnenen Riesen nun für die Besucher zurück. Das neue Rentier-Projekt bietet ihnen unglaubliche Nähe und einmalige Augenblicke – denn das Rentier ist die einzige domestizierte Hirschart weltweit. Sie sind zudem die einzigen Vertreter der Hirsche, bei denen auch die Weibchen ein Geweih tragen. Allerdings sind die Geweihe der Männchen wesentlich größer. Den Tieren erleichtern sie die Nahrungssuche unter dem Schnee. Rentiere live zu Gesicht zu bekommen, sie anzufassen und mit ihnen – Seite an Seite – die Natur zu erkunden, ist ein atemberaubendes Erlebnis. Besucher spüren die einmalige Verbundenheit mit der Natur und den Rentieren. Sie können die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung kennenlernen. Ziel des neuen Rentiercamps ist es unter anderem, bei Kindern und Jugendlichen ihr Interesse für Natur und Umwelt zurückzugewinnen. Für die Besucher sind auf der Sika-Wiese zwei finnische Spitzzelte, sogenannte Lavvus, aufgestellt worden. In den altertümlichen skandinavischen Zelten wird alles Wissenswerte über die Tiere und das Leben der Sami und Ren vermittelt. Winter ist ausgebildete Trekking-Guide und Wildnisführer. Er begleitet in seinem Projekt „Dog and Trail“ Gruppen und Einzelpersonen in die Wildnis. Dazu leitet der Umwelt- und Erlebnispädagoge eine Wildnisschule. Regelmäßige Präsentationen an Wochenenden und Feiertagen sind im Wisentgehege ebenso buchbar wie spezielle Angebote für Gruppen und Einzelpersonen. Sogar Erlebnis-Übernachtungen sind im Rentierlager möglich. Die erste Sonderaktion ist am Sonnabend, 09. Dezember. Dann lädt Axel Winter und sein Team von 15 bis 19 Uhr in das Rentiercamp ein. Nicht nur die majestätischen Tiere werden präsentiert, sondern Santa Claus ist vor Ort und nimmt Wünsche entgegen. Es gibt Leckereien vom Lagerfeuer. Besucher können im warmen Lavvu Platz nehmen und sich von der vorweihnachtlichen Stimmung verzaubern lassen.
Wer an den Aktionen im Rentiercamp teilnehmen möchte, zahlt an diesem Tag 17 Euro Eintritt ins Wisentgehege. Für Kinder und Jugendliche von 3 bis 17 Jahren kostet der Eintritt 11 Euro.

Tiergarten Schönbrunn, Wien 06.12.2017
EISBÄRIN NORA IST DA!
Im Tiergarten Schönbrunn gibt es eine neue Bewohnerin: Gestern Abend ist Eisbären-Weibchen Nora aus dem Zoo Tallinn (Estland) angekommen. „Nora wurde am 24. November 2013 in Tallinn geboren. Sie ist vier Jahre alt, eine hübsche junge Eisbären-Dame und natürlich noch deutlich kleiner als unsere zwei Jahre älteren Tiere Lynn und Ranzo“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Die Eisbären in den europäischen Zoos werden im Rahmen eines Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) koordiniert. Da in Tallinn mit Nora vier Eisbären gelebt haben, hat der Zuchtbuchführer für sie einen neuen Platz gesucht. Die Eisbärin wurde mit einem Kleinbus nach Wien transportiert und soll sich nun in Ruhe eingewöhnen. In den nächsten Tagen wird sie ausschließlich im Innenbereich und somit für die Besucher noch nicht zu sehen sein.   Nora erkundet derzeit neugierig, aber völlig entspannt die Innenboxen der Eisbärenwelt. Auch ihre neuen Pfleger lernt sie nun kennen, die ihr Bestes tun, um ihr die Eingewöhnung so leicht wie möglich zu machen. Sobald sie sich an ihre neue Umgebung gewöhnt hat, wird sie die Außenanlage kennenlernen und dann auch ihre neuen Artgenossen Lynn und Ranzo. Schratter: „Die Zusammengewöhnung erwachsener Eisbären muss sehr behutsam vonstattengehen. Lynn und Ranzo riechen bereits, dass eine neue Eisbärin da ist und zeigen sich schon sehr interessiert.“ Im nächsten Schritt werden sich die Eisbären dann über ein Gitterfeld auch sehen dürfen. Je nachdem, wer sich am Gitter freundlicher zeigt, wird ihr erster neuer Spielgefährte.

Tierpark Hellabrunn München 06.12.2017
Vier Goldschakale für den Tierpark Hellabrunn
Neue Nachbarn für die Vielfraße: In der ehemaligen Polarfuchs-Anlage leben ab sofort Goldschakale. Sie sind die einzigen in Europa vorkommenden Schakale und eng mit dem Wolf verwandt. Wer die „Neuen“ in Hellabrunn beobachtet, dem wird schnell auffallen, dass sich Goldschakale sehr leichtfüßig bewegen. Mit gerade einmal acht bis zehn Kilogramm Körpergewicht wiegen sie vergleichsweise wenig. Ihre langen, kräftigen Beine helfen ihnen jedoch, sich mühelos fortzubewegen und auch weite Entfernungen zu überwinden. Mit einer Schulterhöhe von 30 bis 50 Zentimetern und seinem hellen, goldgelblichen Fell kann sich der Goldschakal gut in der offenen Landschaft tarnen, welche er als sein natürliches Lebensumfeld bevorzugt. Die nahen verwandten der Wölfe ernähren sich überwiegend von kleinen Tieren wie Nagern, Vögel und Amphibien, die sie nachts und im Trupp jagen. Wenn sie ihr Fressen nicht vollständig verzehren können, schleppen sie es unter Büsche oder vergraben es für schlechtere Zeiten. Im Tierpark Hellabrunn leben nun zwei Männchen und zwei Weibchen. Die Goldschakale kamen im Jahr 2016 und 2017 im Naturzoo Rheine zur Welt. „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Besuchern mit diesen außergewöhnlichen Hunden eine weitere interessante Tierart zeigen können“, so Tierpark-Direktor Rasem Baban. Da die vier Goldschakale Geschwister sind, wurden die beiden männlichen Tiere kastriert, um eine Nachzucht auszuschließen. In Deutschland sind Goldschakale neben dem Tierpark Hellabrunn nur noch in zwei weiteren Zoologischen Gärten zu sehen. Die scheuen Tiere wurden jedoch auch vereinzelt seit einigen Jahren in deutschen Wäldern in Bayern, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen.

Zoo Vivarium Darmstadt 06.12.2017
Zoo Vivarium bietet Workshops zur Tierfotografie im Dezember, Januar und Februar sowie mögliche Weihnachtspräsente im Zooshop an
Wer noch auf der Suche nach einem ungewöhnlichen Geschenk zu Weihnachten ist, kann im Zoo Vivarium fündig werden. Der Zooshop hält ein großes Angebot von Präsenten zum Thema Tiere und Zoo vor. Darunter zum Beispiel eine Tierpatenschaft, mit der ein vom Schenkenden oder dem Beschenkten ausgesuchtes Tier unterstützt wird. Oder aber Gutscheine für individuelle Führungen zu den unterschiedlichsten Zoothemen, wie zum Beispiel der Workshop „Tierfotografie“, bei dem die Bewohner des Zoo Vivarium hautnah vor der Linse der eigenen Kamera erlebt werden können. In den Wintermonaten wird es den Workshop erstmals in der Aquarien- und Terrarienhalle geben. Dabei können einige Arten, wie Pfeilgiftfrösche und Chamäleon auch ohne Glasscheibe fotografiert werden. Bei einer Gruppengröße von vier Teilnehmenden werden Belichtungsmöglichkeiten und das Fotografieren durch Glasscheiben ausführlich erklärt und geübt. Am 9. Dezember 2017, 20. Januar und 17. Februar 2018 gibt es jeweils ab 11 Uhr ein Kursangebot. Anmeldungen werden telefonisch unter 06151/13 46 900 oder per E-Mail unter vivarium@darmstadt.de entgegengenommen. Der Zooshop im Vivarium (Schnampelweg 5) ist in den Wintermonaten werktags von 12 bis 16 Uhr und am Wochenende von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Thüringer Zoopark Erfurt 06.12.2017
Drittes Gepardenjungtier eingeschläfert
Der Thüringer Zoopark Erfurt musste am Montagnachmittag das letzte Gepardenjungtier einschläfern. „Aus tierärztlichen Gründen mussten wir diese Entscheidung treffen“, bedauert Tierärztin Tina Risch. In Abstimmung mit der Zooparkleitung und erfahrenen Kollegen aus anderen Zoologischen Einrichtungen sowie der Pathologie hat sich der Thüringer Zoopark Erfurt zu diesem schweren Schritt entschlossen. Leider hatte sich nach der neuropathologischen Untersuchung in München am zweiten Gepardenjungtier die ursprüngliche Verdachtsdiagnose bestätigt. Die drei kleinen Geparden haben an einer sogenannten Myelopathie gelitten. Die Krankheitszeichen ähneln der Multiplen Sklerose beim Menschen. Es kommt zu Bewegungsstörungen und Lähmungserscheinungen. Die pathologischen und epidemiologischen Untersuchungen zeigen aber, dass genetische Faktoren dafür verantwortlich sein können. In enger Zusammenarbeit versuchen Pathologen, Zootierärzte, Epidemiologen, Toxikologen, Genetiker und Ernährungsspezialisten die Gründe dieser Krankheit zu verstehen. Wie es mit der Gepardenzucht weitergeht, wird in enger Abstimmung mit dem Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Geparde entschieden.

Tierpark Nordhorn 06.12.2017
Lichterfest im Tierpark Nordhorn – Stimmungsvolle Eröffnung mit Friedenslicht, Kinderchor und Feuershow
Zum Start des besinnlichen Weihnachtsmarktes findet im Tierpark Nordhorn am Freitag, den 8.12. erstmals ein stimmungsvolles „Lichterfest“ statt. Bereits um 16 Uhr öffnet der Weihnachtsmarkt seine Pforten für die nächsten 10 Tage bis einschließlich Sonntag, den 17.12.2017. Wenn es gegen 17 Uhr richtig dunkel ist, startet an der Kasse des Tierparks ein Lichterumzug über den Weihnachtsmarkt bis zur beliebten Wunschkerzenbank an der lebenden Krippe. Hier wird dann die erste Wunschkerze entzündet, so dass in den nächsten Tagen dann viele 1000 Kinderwünsche und natürlich auch die der Erwachsenen entzündet werden können. Neben Bauer Harm mit Esel Titus und den zauberhaften Lichtgestalten der Künstlergruppe Imagine wird der Umzug musikalisch begleitet vom ökumenischen Kinderchor aus Veldhausen und dem Schulchor der Grundschule Osterwald unter Leitung von Ulrike Sumbeck. Auch die Pfadfinder sind beim Lichterumzug dabei und machen auf die Aktion „Friedenslicht“ aufmerksam. Jedes Jahr entzündet ein Kind an der Geburtsgrotte Christi in Betlehem das „Friedenslicht“, welches dann von den Pfadfindern in die Welt getragen wird. Der Aussendungsgottesdienst in der Grafschaft findet am 23.12. in der Kapelle des Kloster Frenswegen statt. Auf diese Friedensaktion soll im Rahmen des Lichterfestes aufmerksam gemacht werden. Das Lichterfest wird abgerundet durch verschiedene Lichtinstallationen, die das besinnliche Ambiente am historischen Gebäudeensemble besonders illuminiert. Hier in Kürze einige wichtige Informationen zum diesjährigen Weihnachtsmarkt im Zoo: Der Markt öffnet an den Wochenenden um 11 Uhr und in der Woche ab 16 Uhr. Der Eintritt beträgt ab 16 Uhr an allen Tagen 2,00 Euro pro Person ab 4 Jahre (Jahreskarten und Behindertenausweise gelten). Allen Nordhornern wird eine Anreise mit dem Fahrrad oder zu Fuß empfohlen. Zusätzliche Parkplatzflächen sind ausgewiesen. An den Wochenenden gibt es von der großen Wiese am Heseper Weg einen kostenlosen Busshuttle zum Zooeingang.

Zoo Basel 06.12.2017
Durch Geschlechtswechsel zum Superman
Im Zoo Basel schicken sich derzeit gleich drei Meerjunker-Weibchen an, zum Männchen zu werden. Der Meerjunker ist ein recht bunter Lippfisch aus dem Mittelmeer und dem Atlantik. Weibliche Tiere können im Verlauf des Lebens das Geschlecht wechseln. Im Vivarium werden die meisten Fische älter als in der Natur, da sie kaum von Parasiten, Hunger, Krankheiten oder Räubern geplagt werden. So scheint es auch beim altgedienten Meerjunker-Harems-Chef im Zoo Basel zu sein. Obwohl noch prächtig gefärbt, hat er seine Aggressivität im hohen Alter fast aufgegeben. Fehlt das aggressive und dominante Auftreten, wandeln sich die grössten Weibchen zum Männchen um. Seine Alters-Sanftmut liess nun offenbar gleich drei Weibchen diesen Schritt wagen. Bunt und beliebt bei den Weibchen – Im Vivarium leben Meerjunker wie in der Natur in drei unterschiedlichen Erscheinungsformen: Es gibt die grossen und bunten Prachtmännchen (auch „Supermännchen“ genannt), die mittelprächtigen Übergangsformen und drittens die kleineren sogenannten Schlichttiere. Die meisten der unscheinbar braungefärbten Schlichttiere sind Weibchen. Nur einige wenige sind fast identisch aussehende Männchen. Die Schlichttiere laichen nur gelegentlich miteinander, da sich die Weibchen  viel lieber mit den bunten  Prachtmännchen einlassen. Vom Schlichtweib zum Prachtsmann – Prachtmännchen sind deutlich grösser als ihre schlichten Geschlechtsgenossen, bilden Reviere und halten sich Harems. Sie sind auffällig gefärbt und benehmen sich fast schon protzig-aggressiv: besitzergreifend und beherrschend umkreisen sie ihre Weibchen und vertreiben jedes andere Prachtstier. Aber – und das ist das Besondere – die Prachtmännchen haben ihr Leben nicht als Männchen begonnen. Es sind umgewandelte Schlichttier-Weibchen, die aufgrund ihrer weiblichen Chromosomen ausschliesslich Töchter zeugen. Männlicher Nachwuchs bleibt ihnen aufgrund ihrer genetischen Ausstattung versagt. Nur die echten (Schlicht-) Männchen haben auch Söhne. Schlichte Meerjunker-Männer werden jedoch von den Weibchen meist verschmäht und haben deshalb nur wenig Nachwuchs. Aus dieser etwas komplizierten Konstellation entsteht ein krasser Töchterüberschuss. Spermien werden in der Natur millionenfach häufiger produziert als Eier. Die Meerjunker erhöhen durch den Weibchenüberschuss die Anzahl Eier, was den Fortpflanzungserfolg insgesamt erhöht. Den Meerjunker trifft man sehr häufig an den Küsten des Mittelmeers und des Ost-Atlantiks. Im Vivarium leben sie im Aquarium Nummer 11.

Zoo Heidelberg 05.12.2017
Öffentlicher Vortrag bei Artenschutztreffen in Heidelberg: Überleben in Westafrika – Schutz für stark bedrohte Primaten
Mit Gründung der West African Primate Conservation Action (kurz WAPCA) initiierte der Zoo Heidelberg 2001 ein Schutzprojekt für bedrohte Affenarten in Westafrika. Von Heidelberg aus wird das Projekt gemeinsam mit den Koordinatoren Prof. Dr. Inza Koné und Andrea Dempsey betreut. Inzwischen beteiligen sich 17 europäische Zoos an diesem Schutzprojekt. Besonders die Roloway-Meerkatzen stehen im Fokus der Artenschutzarbeit von WAPCA. Die tagaktiven Baumbewohner zählen zu den 25 bedrohtesten Affenarten weltweit. In Ghana unterhält WAPCA u. a. ein Informationszentrum mit Auffangstation für beschlagnahmte Affen. In den letzten Waldgebieten arbeitet WAPCA eng mit den Wildhütern und der einheimischen Bevölkerung zusammen, um das Überleben der letzten Affen im Freiland zu sichern. Am kommenden Dienstag findet in Heidelberg ein spannender Vortrag zu den Artenschutzaktivitäten in Westafrika statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich bei einem öffentlichen Vortrag über die aktive Artenschutzarbeit zu informieren. Die Koordinatoren der WAPCA, Prof. Dr. Koné und Andrea Dempsey, stellen das Projekt mit viel Bildmaterial und Videos vor und berichten aus ihrem Arbeitsgebiet. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit für Fragen an die Koordinatoren. ÜBERLEBEN IN WESTAFRIKA Dienstag, 12.12.2017 – 19 Uhr (Dauer bis ca. 20:30 Uhr) Ort: Neue Universität Heidelberg, Universitätsplatz 1, Hörsaal 14 Vortrag in Englisch. Eintritt frei! Die Engländerin Andrea Dempsey zog als Koordinatorin für das Projekt 2014 nach Ghana und leitet alle Aktivitäten vor Ort. Prof. Dr. Inza Koné wurde aufgrund seiner Verdienste für bedrohte Tierarten bereits mit Preisen wie z. B. „Future For Nature“ und „Whitley Award“ ausgezeichnet. Er wird als Einheimischer auch die Perspektiven der Einwohner erläutern und so speziell die Problematiken hinsichtlich Leben und Überleben in Westafrika beleuchten. Um die weiteren strategischen Maßnahmen und Ziele des WAPCA-Projekts zu erörtern, findet in der kommenden Woche am Montag und Dienstag ein Treffen der Projektbeteiligten in Heidelberg statt. Der Zoo Heidelberg lud hierzu den WAPCA-Vorstand sowie die Koordinatoren des Projekts ein. Der Zoo Heidelberg freut sich, die Vorstandsmitglieder aus den Zoos von Mulhouse, Barcelona und London sowie den Berater der Artenschutzorganisation ZGAP zu diesem Treffen zu begrüßen. Diese strategischen Treffen finden nur alle paar Jahre zusätzlich zu den jährlichen Mitgliederversammlungen statt. Schwerpunktthema ist die langfristige Entwicklung der Artenschutzarbeit von WAPCA. Der Zoo Heidelberg hält und züchtet seit 1999 erfolgreich die bedrohten Roloway-Meerkatzen. Durch die kontinuierlichen Zuchterfolge wurde inzwischen eine wachsende Population in den europäischen Zoos erreicht. Die Tiere in der Auffangstation in Ghana werden zusammen mit der europäischen Population in einem gemeinsamen Zuchtprogramm gemanagt. Roloway-Meerkatzen leben ausschließlich in einem kleinen Gebiet in den südlichen Landesteilen der Elfenbeinküste und Ghanas. Genaue Zahlen für die Art sind nicht verfügbar, sie wurden in einigen Wäldern in ihrem Verbreitungsgebiet beobachtet, gelten aber als sehr selten. Schätzungen zufolge ist ihre Population aufgrund von Lebensraumzerstörung und Bejagung in den letzten drei Generationen um mehr als 50 % zurückgegangen. Die IUCN listet die Roloway-Meerkatze als „stark gefährdet“ (endangered).

Wildpark-MV Güstrow 05.12.2017
Weihnachtsbaum an Bord: Es wird weihnachtlich im Wildpark-MV – über und unter Wasser
Weihnachtsstimmung im Wildpark-MV: Der große Weihnachtsbaum im Eingangsbereich steht, die Weihnachtsdekoration ist platziert. Und das Beste: Auch die Fische im Naturaquarium können sich über ihren ganz persönlichen Tannenbaum freuen. Nach einer kleinen Bootstour ging der Weihnachtsbaum direkt vor der Besucherscheibe auf Grund. Weihnachtliche Stimmung – nun auch unter Wasser. Schon bald werden Hecht & Co. vorbeischauen und sich hier und da ein lauschiges Plätzchen zwischen den Ästen suchen. Ein tolles Fotomotiv für diejenigen, die nach einem ausgiebigen Wildpark-Spaziergang im Umweltbildungszentrum vorbeischauen und sich wieder etwas aufwärmen möchten. Jetzt kann Weihnachten kommen!

Zoo Duisburg 05.12.2017
Brillenbär QUITO hat sein neues Zuhause bezogen
Am 2. November war Brillenbär QUITO nach fast einjähriger Vorbereitung in den National Zoo Washington D.C. umgezogen. Dies war im Zoo Duisburg der bei weitem aufwändigste Tiertransport in diesem Jahr. Zum Kennenlernen von QUITO und der grundsätzlichen Abläufe in der Brillenbärhaltung im Zoo Duisburg sowie zur Begleitung des jungen Brillenbärmanns während des Transports reiste eigens Assistenzkuratorin Leigh Pitsko über den Großen Teich an. In Washington angekommen, musste QUITO zunächst die übliche einmonatige Quarantäne durchlaufen. Dies verlief problemlos, er war ruhig und nahm bereitwillig die zahlreichen von den Washingtoner Kollegen bereitgestellten Beschäftigungsmöglichkeiten an. Vergangenen Samstag war es dann endlich soweit und QUITO konnte sein neues Zuhause in Beschlag nehmen, was er sofort ausgiebig erkundigte. Auch das Wetter spielte mit und bescherte QUITO bei seinem ersten Ausflug auf die Washingtoner Bärenanlage schönste Wintersonne. Die Haltung von Brillenbären hat eine lange Tradition in Washington, das erste Weibchen der Art zog bereits 1948 in den amerikanischen Nationalzoo. In den folgenden Jahrzehnten gelang mehrfach die Nachzucht und ein dort geborenes Männchen ist im Zuge der engen Kooperation zwischen dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) und dem nordamerikanischen Gegenstück Species Survival Plan (SSP) nach Europa umgezogen und lebt heute im Zoo Chester. In Washington hofft man nun, dass man mit dem jungen Brillenbärmann vom Kaiserberg und seiner zukünftigen Partnerin BILLIE JEAN wieder an die Zuchterfolge früherer Jahre anknüpfen kann. Im Zoo Duisburg sind weiterhin QUITOS Eltern PABLO und HUANCA auf ihrer großzügigen und naturnah gestalteten Anlage zu sehen. Täglich um 14.15 Uhr kann man dort von den Tierpflegern im Rahmen einer kommentierten Fütterung mehr zu den Tieren erfahren.

Tierpark Hagenbeck Hamburg 05.12.2017
Nikolausüberraschung für Familie Tiger
Große Aufregung im Hause Tiger. Maruschka und ihre vier Welpen Mischka, Vitali, Anushka und Dascha stürmen ins Gehege. Doch was ist das? Überall verteilt liegen verlockend duftende Jutesäcke, ganz hinten steht ein großer, bunter Karton und in den Büschen und Bäumen wehen Papiersterne. Das ist zu viel für die Kleinen, die erst einmal Schutz hinter Mama suchen. Vater Yasha nutzt derweil die Schrecksekunde und sichert sich einen großen Sack ganz für sich allein. Nach und nach traut sich auch der Nachwuchs an die Gaben: Dascha und Anushka spielen fasziniert mit den baumelnden Sternen, der dicke Mischka schnappt sich gleich das größte Stück Fleisch und der kleine Vitali erlegt gemeinsam mit Mutter Maruschka den großen Karton. Dann gibt es kein Halten mehr und lütten Tiger zerren und ziehen gemeinsam mit ihrem Vater an den mit Leckereien gefüllten Säcken herum. Was für ein Spaß! Doch warum besuchte der Nikolaus die Tiger? Damit die Tiere beschäftigt werden, entwickeln die Tierpfleger immer wieder neue und aufregende Situationen und Aufgaben für ihre Schützlinge. Diese Beschäftigungsangebote, Behavioral Enrichment genannt, sind ganz unterschiedlich, haben aber häufig mit Futter zu tun. Die Tiere müssen sich ihre Nahrung auf verschiedene Arten erarbeiten. Das schult den Geist, regt zu ungewöhnlichen Bewegungen an und hält Instinkte sowie Sinnesorgane wach. Um Gewöhnung und damit ein Gleichmaß zu vermeiden, ist viel Kreativität seitens der Tierpfleger gefragt – da darf auch gern der Nikolaus mit Säcken und Paketen zu Hilfe kommen. Den diesjährigen Nikolaus spielten die Patinnen von Anushka und Vitali, die beiden RTL-Moderatorinnen Linda Mürtz und Susanne Böhm. Wie die Weihnachtswichtel unterstützten sie die Tierpfleger bei der Vorbereitung der Aktion und füllten Säcke mit Heu, verschiedenen Düften und Leckereien.

Zoo Leipzig 05.12.2017
Zuwachs in der Spitzmaulnashorn-Familie – Kleiner Nashornbulle ist wohlauf und mobil
Zuwachs in der Leipziger Spitzmaulnashorn-Familie: Mutter Saba brachte nach circa 15 Monaten Tragezeit Montagnacht gegen 2.00 Uhr ein gesundes männliches Kalb zur Welt. Mutter und Jungtier haben die Geburt gut überstanden und erholen sich gegenwärtig im rückwärtigem Bereich der Kiwara-Kopje. Bereits recht schnell stand Sabas Nachwuchs auf den Beinen und konnte von den Tierpflegern am späten Nachmittag beim Trinken beobachtet werden. „Jede Geburt eines Nashorns, egal ob Panzer- oder Spitzmaulnashorn, ist ein bedeutender Zuchterfolg und ein großer Schritt in Richtung Arterhaltung. Die jährlichen Bestandverluste von circa 1100 Nashörnern pro Jahr sind nach wie vor definitiv zu hoch. Umso wertvoller ist für uns die geglückte Nachzucht und wir hoffen sehr, dass sich das Kalb gut entwickelt und wohl aufkommt“, ordnet Prof. Jörg Junhold die geglückte Nashorngeburt ein. Für die 26 Jahre alte Saba, die erst im Jahr 2015 wieder nach längerem Aufenthalt in Hannover zurück nach Leipzig kam, ist es das zweite Nashornkalb. Bisher kümmert sie sich gut um ihren Spross, der im Moment viel schläft. „Um kein Risiko bei der Aufzucht einzugehen, werden wir Mutter und Jungtier ausreichend Zeit geben, die Mutter-Kind-Bindung zu festigen. Erst wenn alle Rahmenbedingungen für beide Tiere stimmen, werden wir sie schrittweise auf die Außenanlagen gewöhnen und unseren Besuchern präsentieren. Bis dahin werden wir aber regelmäßig über die Entwicklung informieren“, so Junhold. Bulle Ndugu (21) beobachtete das Geburtsgeschehen, wie die beiden anderen Kühe Sarafine (Saba erste Tochter, 17) und Nandi (18) auch, vom Nachbarstall aus. Spitzmaulnashörner (Diceros bicornis michaeli) stehen auf der Roten Liste der Weltnaturschutz-Union IUCN als vom Aussterben bedroht. Nach aktuellen Schätzungen leben noch rund 5.000 Spitzmaulnashörner (2015) im natürlichen Verbreitungsgebiet Afrikas. Auf Dauer, so sind sich Experten einig, wird der Bestand aufgrund der Bedrohung durch Wilderei nicht standhalten.

Tiergarten Schönbrunn Wien 05.12.2017
JANE GOODALL BESUCHT TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Unermüdlich reist Jane Goodall um die Welt, um die Menschen davon zu überzeugen, respektvoll allem Leben gegenüber zu sein. Im Rahmen eines Symposiums, dem Global Work Meeting der Jane Goodall Institute International, ist die Forscherin derzeit in Wien und schaute gestern auch im Tiergarten Schönbrunn vorbei. „Ich habe den Tiergarten schon sehr oft besucht und habe miterlebt, wie er sich verändert hat“, schwärmt Goodall. Jahrzehntelang erforschte sie Schimpansen in Tansania und sie hat ihr ganzes Leben dem Schutz der Umwelt und besonders der Schimpansen verschrieben. Natürlich durfte da ein Besuch bei den Affen nicht fehlen. „Bei den Orang-Utans hatte ich sofort das Gefühl, die Tiere gut zu kennen. Ich habe sie die letzten Male stets besucht.“ Jeder Beobachter spürt sofort die Verbindung, die Goodall zu Tieren hat. Nicht nur zu Affen. „Ich liebe alle Tiere. Die Kattas zu füttern, war für mich natürlich ein besonderes Erlebnis. Aber ich habe auch eine Schlange am Arm gehabt, sie fühlte sich einfach toll an. Es war ein schöner Besuch“, so Goodall. Für jeden, der Tiere liebt und schützt, ist Goodall ein Vorbild. So hat sie unzählige Autogramme für die Tierpfleger geschrieben und sich bei ihnen dafür bedankt, dass sie sich so gut um die Tiere kümmern. Tiergartendirektorin Dagmar Schratter: „Wir freuen uns immer, wenn Jane Goodall zu uns kommt. Am Samstag fand bereits eine große Gala des Jane Goodall Instituts-Austria bei uns in der ORANG.erie statt. Gestern war sie noch einmal da, um die Tiere zu besuchen. Wir haben sie mit ins Katta-Gehege genommen, aber sie hatte sich auch gewünscht, unseren Königspython zu sehen. Es ist uns stets eine große Ehre.“

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 04.12.2017

Tiere Südamerikas vorübergehend im alten Menschenaffenhaus: Affentausch in der Wilhelma: Umzug für Sanierungsarbeiten
Kreatives Gebäudemanagement in der Wilhelma: Weil das ehemalige Jungtieraufzuchthaus saniert werden muss, nutzt der Zoologisch-Botanische Garten in Stuttgart eine Vakanz und lässt Krallenaffen, Faultiere und Co. vorübergehend ein Haus weiterziehen. Denn seit die Orang-Utans vor zwei Monaten zu den Gorillas und Bonobos auf die große neue Anlage gezogen sind, war das benachbarte ehemalige Menschenaffenhaus verwaist. Dies wird nun zum Südamerikahaus auf Zeit – ergänzt mit einzelnen afrikanischen Affenarten wie Drill und Vari. Wo früher einmal Gorillas, die größten Affen der Welt, zu Hause waren, springen jetzt mit den Zwergseidenäffchen die allerkleinsten umher. Deren Männchen wiegen nur 150 Gramm gegenüber den 200 Kilo, die ein Silberrücken erreichen kann. Sechs Wochen hat die Umgestaltung gedauert: „Unsere Techniker mussten zuerst ganz feine Gitter einbauen, um die bisherigen Menschenaffen-Gehege ,zwergensicher‘ zu machen“, berichtet Tierpflegerin Ute Schestag. Dann machte sie sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen an die Gestaltung. „Stämme, Äste, Sträucher und Mulch haben wir neu eingebaut, ihre Spielzeuge durften die Tiere mitnehmen“, erzählt Schestag. Die Badezimmer-Architektur des alten Gebäudes hat auf diese Weise Dschungelcharakter erhalten. „Wie in der Natur muss man hier schon etwas Ausschau halten nach den Tieren“, sagt Affenkuratorin Marianne Holtkötter. „Aber es ist toll zu sehen, wie die Äffchen durch das Geäst toben.“ Die Zwergseidenäffchen sind auch hier vergesellschaftet mit den etwas größeren Springtamarinen. Die dritte Krallenaffen-Art aus dem früheren Jungtieraufzuchthaus, die Kaiserschnurrbarttamarine, sind dagegen im Amazonienhaus hinter den Kulissen einquartiert und auch die Vögel konnten nicht mit umziehen. Eine Ausnahme sind die Tinamus. Diese Steißhühner brauchen kein eigenes Gehege, sondern leben weiter in einer WG mit den beiden Faultieren und deren Jungtier. Neue Mitbewohnerin ist der Rote Vari Mascha. Die betagte Lemurin erweist sich im neuen Umfeld als sehr aktiv und schnappt den Faultieren schon mal deren Salat weg – aber die lassen sich naturgemäß nicht aus der Ruhe bringen. Auf alte Bekannte stößt auch das Einzelgänger-Duo aus Goldkopflöwenaffe Zoe und Springtamarin Ultimo. Sie teilen sich ihren Wohnraum weiter mit den meerschweinchenartigen Goldagutis. Die Drills nebenan zeigen sich wie alle Tiere nach dem Umzug sehr interessiert an der neuen Umgebung. Sie ist aber nicht von Dauer. Wenn die Sanierung des ehemaligen Jungtieraufzuchthauses abgeschlossen ist, machen die Tiere das alte Menschenaffenhaus wieder frei. Dies ist seinerseits so in die Jahre gekommen, dass dafür im Anschluss eine grundlegende Sanierung ansteht.

Tierpark Hellabrunn München 04.12.2017
Wichtige Mission für Panzernashorn Puri
Die Wenigsten wissen es: Der kleine Hellabrunner Panzernashorn-Bulle Puri ist eine echte Rarität. Denn er ist der erste Nachwuchs von Mutter Rapti und gilt als genetisch besonders wertvoll, da Rapti aus einem Nationalpark in Nepal stammt. Und so hat der kleine Bulle trotz seines jungen Alters eine wichtige Mission vor sich: Er soll einmal für viele Nachkommen sorgen.     Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, doch die erste große Etappe wird Puri bald antreten: Auf Empfehlung des Zoos Basel, der das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) und das Internationale Zuchtbuch (ISB) für Panzernashörner verantwortet, soll Puri in den Zoo Amersfoort/NL umziehen. Dort wird er in den nächsten Jahren mit dem fast gleichaltrigen Bullen „Thanos“ aus dem Tierpark Berlin zusammenleben, bevor er dann mit einem Nashorn-Weibchen zusammengebracht wird. „In welchem Zoo und mit welcher Panzernashorn-Dame Puri in ein paar Jahren verkuppelt wird, steht noch nicht fest. Wir hoffen jedoch, dass er viele gesunde Nachkommen haben wird“, so Hellabrunns Zoodirektor Rasem Baban. Puri wurde am 31. August 2015 geboren und bringt mittlerweile stolze 900 kg auf die Waage. Seit einigen Tagen absolviert er mit seinen Pflegern bereits ein „Kistentraining‘“, um sich an seine große Transportbox zu gewöhnen und die Scheu davor zu verlieren.  Bis zu seinem Umzug, bei dem er von einem seiner vertrautesten Tierpfleger begleitet wird, ist Puri zusammen mit seinen Eltern Rapti und Niko auch weiterhin für die Besucher täglich von 9 Uhr bis 17 Uhr im Nashornhaus oder auf den umliegenden Außenanlagen zu sehen. Und für alle Fans von Puri, die seine ersten beiden Lebensjahre in Hellabrunn noch einmal Revue passieren lassen möchten,  ist das Nashorntagebuch wieder online. Unter www.hellabrunn.de/nashorntagebuch finden sich spannende Geschichten und tolle Tierbilder von Puri und seiner Mutter Rapti. Der Münchner Tierpark Hellabrunn setzt sich im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für den Erhalt der asiatischen Nashornart ein. In freier Wildbahn leben nur noch etwa 2.750 Tiere in kleinen, voneinander getrennten Rückzugsgebieten. Neben dem Lebensraumverlust wird den Nashörnern vor allem die Jagd auf ihr Horn zum Verhängnis. Ihr Nasenhorn ist in der traditionellen asiatischen Medizin hochgeschätzt, hat aber nachweislich keinen medizinischen Nutzen, da es wie menschliche Fingernägel größtenteils aus Keratin besteht. Umso wichtiger ist die Erhaltungszucht in Zoologischen Gärten. In Deutschland kann man Panzernashörner nur in insgesamt fünf Zoos beobachten. Da das Nashorn-Weibchen Rapti aus dem nepalesischen Chitwan-Nationalpark nach Hellabrunn kam, sind Mutter und Sohn für den Genpool der in Menschenobhut lebenden Panzernashörner besonders wichtig. Infos zu den Hellabrunner Panzernashörnern – Die Panzernashörner Niko und Rapti kennen sich bereits seit 1990. Damals reiste die im August 1989 geborene Rapti aus ihrer Heimat Nepal nach München, kurz darauf kam Niko (geboren am 27.11.1988) aus der Stuttgarter Wilhelma in den Münchner Tierpark. Allgemeine Infos zum Indischen Panzernashorn – Das Panzernashorn ist mit einer Schulterhöhe von bis zu 185 Zentimetern und einem Gewicht von mehr als 2.000 Kilogramm das größte unter den drei asiatischen Nashornarten. Im Gegensatz zu seinen beiden afrikanischen Verwandten und dem Sumatra-Nashorn trägt es – wie das Java-Nashorn  – nur ein Nasenhorn, das eine Länge von 20 Zentimetern erreichen kann. Panzernashörner reiben ihr Horn gerne am Untergrund oder an Steinen, was dazu führt, dass die Hörner meist relativ kurz und abgenutzt sind. Heute ist der Lebensraum des Indischen Panzernashorns auf wenige Gebiete in Bhutan, im südlichen Nepal, dem Terai Arc-Bogen und auf sieben Rückzugsgebiete in den beiden indischen Bundesstaaten Westbengalen und Assam beschränkt.

Tierpark Sababurg 04.12.2017
Das besondere Weihnachtsgeschenk
Unser großes Angebot an Weihnachtsgeschenken lässt keine Wünsche offen! Zeitlos und voller Überraschungen – die Jahreskarte für den Tierpark Sababurg ist auch als Gutschein für Freunde und Familie erhältlich. 22,00 € Einzelkarte für Erwachsene und Jugendliche (ab 16 Jahren), 12,00 € Einzelkarte für Kinder und Jugendliche (4 – 15 Jahre), Studenten und Schüler mit gültigem Ausweis, 49,00 € Familien-Jahreskarte (Eltern mit Kindern 4 –15 Jahre), 49,00 € Großeltern-Jahreskarte (Großeltern mit ihren Enkeln 4 –15 Jahre). Das Geschenk der besonderen Art – ein Tag mit dem Falkner oder Tierpfleger Preis: 85,00 € (für 2 Personen: 149,00 €). Seien Sie dabei, wenn der Tierpark seine Pforten öffnet, die Tiere gefüttert und gepflegt werden oder die Greifvögel ihr Können bei der Flugschau präsentieren. Entdecken Sie die vielfältigen Tätigkeitsfelder eines Mitarbeiters auch außerhalb der Schaufütterungen und tauchen Sie ein in den Arbeitsalltag der Tierpfleger oder Falkner. Mit einem Gutschein machen Sie Ihren Lieben ein tierisches Geschenk. Wer schöne Fotos liebt, wird begeistert sein, wenn man ihm den neuen Tierpark-Kalender 2018 schenkt. 13 Hochglanz-Fotografien aus dem Tierpark Sababurg werden stilvoll im DIN A3 Format präsentiert. Für 17,95 € können Sie den Kalender im Tierpark-Shop, bei der Touristinformation Hofgeismar oder im Kreishaus des Landkreises Kassel direkt in Kassel erwerben. Für Naschkatzen und Leseratten bieten wir ein breites Spektrum an Weihnachtsgeschenken aus der Region, zum Beispiel köstliche Leckereien direkt aus dem Reinhardswald oder viele spannende Bücher über die Welt der Tiere. Oft sind es auch die kleinen Dinge, die große Freude bereiten. Mit unserem Pixi-Buch über den wissbegierigen Vogel Paul im Tierpark Sababurg verschenken Sie Freude im Taschenformat für 0,99 € pro Pixi-Buch. Unser Tierpark-Führer (4,50 € pro Buch) bietet viele spannende Informationen und tolle Fotos im handlichen Hochformat. Dieser praktische Führer ist ein Muss für alle Tierparkfans. Bestellungen können Sie gerne aufgeben unter unserer E-Mail: info@tierpark-sababurg.de Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch unter 05671-7664990 und persönlich im Infozentrum zur Verfügung. Für weitere Informationen zu unseren vielfältigen Angeboten bitte klicken auf: http://www.tierpark-sababurg.de/erlebnisse/verschenken/

Zoo Wuppertal 03.12.2017
Der Zookalender 2018 – Eine tierisch gute Geschenkidee aus dem Grünen Zoo
Sehr geehrte Damen und Herren, noch sind Zookalender 2018 in der Zoo-Truhe, dem Souvenirshop im Eingangsbereich des Grünen Zoos, erhältlich. Erfahrungsgemäß sind die letzten Exemplare allerdings im Laufe des Advents schnell vergriffen. Wer also noch plant, den Zookalender zu Weihnachten zu verschenken, sollte sich nun bald die gewünschte Anzahl an Exemplaren des originellen Kalenders sichern. Der Zookalender wurde wieder in aufwändiger Handarbeit ehrenamtlich von Mitgliedern des Zoo-Vereins hergestellt. Die Zeichnungen lieferte die Künstlerin Barbara Klotz, die auch für die Gestaltung des gesamten Kalenders verantwortlich war. Die Fotos stammen von dem im August verstorbenen Fotografen Diedrich Kranz sowie von der Fotografin Barbara Scheer. Die Motive stammen natürlich alle aus dem Grünen Zoo Wuppertal und zeigen einen schönen Querschnitt der tierischen Zoobewohner. Das besondere am Wuppertaler Zookalender ist die ungewöhnliche Gestaltung mit Tierzeichnungen und Original-Fotos, die von Hand in den Kalender eingeklebt werden. Seit vielen Jahren erfreut sich der Kalender deshalb bei vielen Besucherinnen und Besuchern einer großen Beliebtheit und wird gerne als Mitbringsel gekauft, vor allem natürlich in der Vorweihnachtszeit. Der Erlös kommt über den Zoo-Verein dem Grünen Zoo Wuppertal zugute.

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