Neues aus Augsburg

Der erste Newsletter des Augsburger Zoo ist da. Und für mich (wie üblich) die Erinnerung, doch mal wieder hinzugehen…Aber ob das im Februar passieren wird steht in den Sternen. Ich hoffe jedenfalls dass ich dem Zoo öfter als im letzten Jahr einen Besuch abstatten.
Vielleicht schaffe ich es ja auch einmal, an einer der monatlichen Führungen im Zoo teilzunehmen.
Am 28. Januar ist übrigens die nächste Frühaufsteher-Führung:
Von Oktober bis Februar finden am letzten Sonntag im Monat um 9 Uhr Frühaufsteher-Führungen statt. Die Tiere verhalten sich morgens ganz anders als am späten Nachmittag. Häufig sind sie auch aktiver und viele kommen näher zu den Besuchern und man kann sie genauer beobachten. Die Erzählungen des Zoobegleiters über den Zooalltag und die tierischen Bewohner runden das Erlebnis „Zoo am frühen Morgen“ ab. Die Führung wird durch Materialien wie Felle, Federn und Eier auch kindgerecht gestaltet. Ein deftiges Weißwurstfrühstück in der Zoogaststätte inkl. dem dazugehörigen Weißbier, für Kinder natürlich ein Softgetränk, ist wahlweise zum Sonderpreis mit dabei. Bitte nur mit Voranmeldung.
Die Nachfrage für die Frühaufsteher-Führungen ist sehr groß, bitte melden Sie sich daher vorab an unter 0821/ 567 149-11 oder per Email info@zoo-augsburg.de
Dauer: ca. 2 Std.
Beginn: 9 Uhr
Preis Erwachsene 12 EUR, mit Weißwurstfrühstück 19 EUR
Preis Kinder bis 15 Jahre 7,50 EUR, mit Weißwurstfrühstück 14,50 EUR
Jahreskarten und diverse Vergünstigungen werden beim Eintrittspreis berücksichtigt.

Januar schaffe ich nicht, vielleicht Februar …oder ab Oktober wieder…
Aber zurück zum Newsletter (den Text zur Abendführung habe ich der Homepage des Zoos entnommen.

Das 2. Zebrafohlen ist geboren, dieses Mal ist es ein Hengst und er wurde auf den Namen Hasani getauft. Die Mutter, die mit 22 Jahren auch nicht mehr die Jüngste war, hat glücklicherweise die Geburt sehr gut gemeistert.
Der kleine Plumplori wächst weiterhin ordentlich, wird aber noch von der Mutter getragen, obwohl sie sich damit schon ganz schön schwer tut.
Im Vogelbestand sind zwei Grünflügeltauben geschlüpft. Nachdem eine davon der Sumbawadrossel zum Opfer fiel, wurde diese aus der Voliere verbannt. Das zweite Küken wächst nun sehr gut heran. Außerdem sind die ersten beiden Nachzuchten bei den Rosapelikanen geschlüpft. Diese sind erst wenige Tage alt, und noch sehr klein – folglich schwer zu sehen. Bilder werden dann mit der nächsten Ausgabe des Newsletters nachgereicht.
Bei den Reptilien schlüpften zwei Stirnlappenbasilisken. Außerdem wurde das erste Ei bei den Rosapelikanen gefunden.

Beim Vogelbestand hat sich einiges getan, allerdings sind die Tiere größtenteils noch in der Quarantäne, und noch nicht für die Besucher zu sehen: So kam ein männlicher Jungfernkranich aus Blackpool (GB), aus Irgenöd kam ein weibliches Rosenköpfchen und aus dem Zoo Neuwied eine weibliche Straußwachtel als Paarpartner für das Augsburger Männchen. Aus der Wilhelma Stuttgart kam eine Anzahl Prachtfinken (Kubafinken, Braunbrustschilffinken, Dornastrilden).
Außerdem kam der Streifenhyänenmann „Aden“, der an die Zoos von Magdeburg und Schwerin ausgeliehen worden war, wieder zurück nach Augsburg.

Die weibliche Streifenhyäne ist inzwischen gut in Minsk angekommen (sie musste noch eine 30tägige Quarantäne in Tschechien durchlaufen) und hat sich dort scheinbar schon gut eingelebt. An den Zoo Chester (GB) wurde der weiblicher Mohrenmakinachwuchs abgegeben. Auch bei den Vögeln wurden die Nachzuchten an andere Zoos abgegeben: die beiden Kaptriele an den Zoo Halle und der Königsglanzstar an den Zoo Köln.

Ein weiblicher Mantelpavian hat altersbedingt so stark abgebaut, dass er eingeschläfert werden musste. Auch Augsburgs ältestes Mishmi-Takinweibchen ist verstorben.
Leider hat sich herausgestellt, dass die Häufung an Todesfällen bei den Degus durch eine bakterielle Infektion verursacht wurde. Daher wird die Haltung der Degus beendet.
Im Vogelbestand verstarb außer der oben bereits genannten Grünflügeltaube noch eine Schneegans.

Durch den kurzfristigen Wintereinbruch in den letzten Tagen (und den vorhergehenden Feiertagen) passierte beim Anbau des Giraffenhauses nichts Wesentliches. Allerdings sind die Schieberführungen inzwischen eingebaut und die Heizung wurde eingeschaltet. Zur Zeit wird von den Zoohandwerkern der Besucherbereich und das Erdmännchengehege renoviert.
Bei der neuen Flamingoüberwinterung erfolgte inzwischen die Bodenbeschichtung und der Vorraum wurde gefliest. In nächster Zeit werden die Elektroinstallationen fertig gestellt werden.
Nachdem die Fenneks viele Wochen hinter den Kulissen zugebracht haben, durften sie endlich ihr völlig umgebautes Gehege beziehen. Der Außenbereich entspricht nun eher dem natürlichen Lebensraum der Füchse.
Am kommenden Freitag sind die ersten Submissionen für den Neubau der Elefantenanlage. Kurz danach wird mit dem Abriss der bestehenden Stallungen und den erforderlichen Baumfällungen begonnen.

Im Jahr 2017 passierten insgesamt 627.102 Personen den Zooeingang. Erwartungsgemäß etwas schlechter als das Rekordjahr 2016, das mit zwei kleinen Nashörnern und der Eröffnung von WasSerleben für einen Rekord prädestiniert war. Dennoch bedeutet das oben genannte Ergebnis die zweitbeste Besucherzahl seit Bestehen des Zoo Augsburg.

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