Zoopresseschau

Der neue TIERGARTEN (1/2018) ist erschienen. Das Magazin ist diesmal sehr zoolastig und stellt zahlreiche Zoos der Welt vor, darunter den Zoologischen Garten in Gdansk, Zoos in Pakistan, den Zoo in Tiflis, Teheran und Swakopmund (eine Stadt in Namibia…für diejenigen, die, wie ich, noch nie davon gehört hatten). Außerdem wird die neue Mangrovenhalle des Burger’s Zoo vorgestellt. Außerdem wirft Christian Matschei einen Blick auf die Halbgänse der Welt.
Auch das beliebte Zoorätsel, Buchtipps und ein Geburtenüberblick fehlen nicht. 

Tierpark Uckermünde 05.01.2018
Jahreskarten zum Aktionspreis
Die Jahreskartenaktion wurde verlängert! Bis Ende Januar bekommen Sie die Jahreskarten zum Aktionspreis! Ganzes Jahr den Tierpark besuchen, an allen Veranstaltungen teilnehmen, Tiere hautnah erleben! Für nur 25 € für Erwachsene, 15 € für Kinder, 20 € für Senioren, Schwerbehinderten, Schüler und Studenten und 15 € für den Hund erleben Sie den Tierpark so oft, wie Sie wollen. Die Jahreskarten zum Aktionspreis sind an der Tierparkkasse zu erwerben oder auf www.tierpark-ueckermuende.de zu bestellen. Ein Mal bezahlen = 363 Tage Tierpark besuchen = Tiere hautnah erleben!

Tierpark Uckermünde 05.01.2018
Wolfsnacht am 13. Januar 2018!
Am Samstag, den 13. Januar können Sie Ihre neuen Jahreskarten in Anspruch nehmen. Wir fangen mit Lagerfeuer, Knüppelkuchen und Grillen bei Glühwein um 20:30 Uhr an. Danach gegen 21 Uhr findet eine Führung zu den Wölfen. Unterwegs können Sie die nachtaktiven Tiere erleben. Im Hirschgarten, in der Wolfsanlage, bei einer Schaufütterung erwarten Sie dann Hektor, Lupin, Lucky, Rufus, Sirius und Lupo. Bitte nicht vergessen Taschenlampen unbedingt mitzubringen!

Tierpark Uckermünde 05.01.2018
Fotowettbewerb 2017
Bis Ende Januar wartet der Tierpark noch auf Eure Schnappschüsse der schönsten Tierparkbewohner und tierischen Momente. Im Rahmen des jährlichen Fotowettbewerbs können Sie bis zu 10 Fotos schicken, per Mail an kontakt@tierpark-ueckermuende.de mit dem Kennwort: Fotowettbewerb. Im Preistopf sind u.a. ein Jochen Schweizer Gutschein für eine MTB-Tour, eine Jahreskarte und eine Familienkarte für den Tierpark Ueckermünde.

Zoo Osnabrück 05.01.2018
„Winterzauber“ im Zoo Osnabrück eröffnet
Schlittschuhlaufen ab dem 5.1. – Eisstockschießen ab dem 23.1. zugunsten der Löwen. Heute wurde es im Zoo Osnabrück erstmals „rutschig“ – nicht für die Tiere, aber für die Besucher. Denn mit der neuen Veranstaltung „Winterzauber“, die heute eröffnet wurde, zog ein überdachtes Winterdorf mit Kunsteisbahn neben Schweinsaffen und Sumatra-Tigern ein. Zusätzlich warten Eisstockschießen, ein nostalgisches Kinderkarussell und besondere gastronomische Angebote auf die Besucher. Von der besonderen Aktion profitieren die Osnabrücker Löwen. Vom 5. Januar bis zum 11. März können Tagesgäste nun in der besonderen Umgebung Schlittschuhlaufen und das unabhängig vom Wetter. Denn die 8 mal 18 Meter große Schlittschuhbahn steht wetterfest in einem 10 mal 20 Meter großen Zelt. „Unsere Gäste mit Tagestickets erhalten gleich an der Kasse kostenlose Gutscheine für den Schlittschuhverleih sowie für das Karussell. Unsere Jahreskarteninhaber können die zusätzlichen Angebote gegen einen kleinen Aufpreis nutzen“, berichtete Veranstaltungskauffrau Diana Reuvekamp bei der Eröffnung am heutigen Freitag. Für Besitzer der Zoojahreskarte kostet es 3 Euro Schlittschuhe auszuleihen sowie einen Euro, um auf dem aus Holz gefertigten Kinderkarussell eine Runde zu drehen. Ab dem 23. Januar wird es dann richtig sportlich, wie Christian Schäfer von der Veranstaltungsagentur „alles bestens Schäfer, Medien und Events“ berichtet: „Dann starten wir abends jeweils von dienstags bis einschließlich donnerstags mit dem ‚Löwen-Ice-Cup‘, einem Turnier im Eisstockschießen, das bis zum 3. März läuft. Teams mit vier bis acht Leuten können sich dann auf dem Eis messen.“ Beim Eisstockschießen treten zwei Mannschaften gegeneinander an und versuchen spezielle Stöcke über das Eis möglichst nah an ein bewegliches Ziel, die sogenannte Daube, zu schießen. Mit der Anmeldegebühr von 50 Euro pro Team (inkl. Zoo-Eintritt) unterstützen die Teilnehmer den Verein „Löwen für Löwen“, der Spenden für die Vergrößerung der Löwenanlage im Zoo Osnabrück sammelt. Die größere Anlage soll dann auch wieder Löwennachwuchs ermöglichen. Events helfen den Tieren und sichern Arbeitsplätze. Zur Eröffnung versuchten sich schon mal Vertreter der Hauptsponsoren, die Sparkasse Osnabrück, die Rahenbrock Gruppe, Kinnius Fleischverarbeitung und die Filmpassage, sowie weitere Sponsoren des besonderen Events im Eisstockschießen. Derartige Veranstaltungen im Zoo durchzuführen ist laut Geschäftsführer Andreas Busemann sehr wichtig: „Da wir uns fast ausschließlich selbst finanzieren, müssen wir neben Eintrittsgeldern und Sponsoreneinnahmen auch nach neuen Wegen schauen, um Geld für Umbaumaßnahmen zum Wohle unserer Tiere zu erwirtschaften. Und natürlich geht es auch darum Arbeitsplätze im Zoo und in der Region zu erhalten.“ Abends kostenloser Eintritt. Wer um den „Löwen-Ice-Cup“ kämpfen will, kann sich noch bis zum 20. Januar für das Turnier anmelden. Über 40 Teams stehen bereits in den Startlöchern. Zuschauer und Fans der Teams haben an den Turniertagen ab 18:30 Uhr freien Zoo-Eintritt, um die Spieler anzufeuern. Außerdem können sie sich kostenlosen Nachtführungen durch den Zoo anschließen. Zusätzlich warten winterliche Speisen wie Grünkohleintopf, Kinnius Eversburger Rauchzipfel oder Bratapfel-Crêpes auf die Besucher – und natürlich Glühwein oder heißer Apfelpunsch. Anmeldungen fürs Eistockschießen „Löwen-Ice-Cup“. Private Teams können sich über den Online-Shop (https://shop.zoo-osnabrueck.de) den Startplatz direkt sichern oder sich per E-Mail an ess@zoo-osnabrueck.de anmelden. Pro Team können zwischen vier und acht Spieler antreten. Die Teilnahmegebühr pro Team beträgt 50 Euro (inkl. Zoo-Eintritt). Nach der Anmeldung über den Online-Shop oder per E-Mail bitte im zugesendeten Anmeldeformular sowie bei der Überweisung unter Verwendungszweck den Wunschwochentag (Dienstag/Mittwoch/ Donnerstag) und Teamnamen oder Bestellnummer aus dem Online-Shop angeben. IBAN des Zoo Osnabrück: DE12 2655 0105 1551 2759 67. Die Überweisung der Teilnahmegebühr gilt als verbindliche Anmeldung.

Zoo Leipzig 05.01.2017
Südamerika-Eröffnung und 140. Geburtstag – Zoo Leipzig startet ins neue Jahr
Einem ereignisreichen Jahr 2017 soll im Zoo Leipzig ein faszinierendes Jubiläum 2018 mit spannenden Entdeckertagen, magischem Tropenleuchten, heiterer Geburtstagsparty und stimmungsvoller Südamerika-Eröffnung folgen. Im Jahr seines 140. Geburtstages möchte der Zoo Leipzig erneut etwa 1,7 Millionen Besucher (2017: 1,65 Millionen) begeistern und an die tiergärtnerischen Erfolge der vergangenen zwölf Monate anknüpfen. Zahlreiche Aufzuchten bei bedrohten Tierarten wie den Amurleoparden und Amurtigern, den Gorillas und Orang-Utans, den Okapis und den Spitzmaulnashörnern sowie den Mähnenibissen und Strahlenschildkröten belegen die guten Haltungsbedingungen im Zoo der Zukunft. Mit der Hochgebirgslandschaft Himalaya wurde im letzten Sommer zudem eine naturnahe Heimat für die vom Aussterben bedrohten Schneeleoparden und Roten Pandas eröffnet, die sich als Besuchermagnet etabliert hat. Auch die Einführung des Artenschutz-Euros, den die Besucher beim Kauf ihrer Eintrittskarten zusätzlich zahlen können, wurde ein großer Erfolg: 615.000 Euro kamen so für den Artenschutz zusammen. Der Zoo Leipzig engagiert sich damit noch stärker als bisher in Projekten in aller Welt – so zum Beispiel als Träger einer Auffangstation für bedrohte Primaten in Vietnam, einer Nasenfrosch- Zuchtstation in Chile sowie als Unterstützer der Wild Chimpanzee Foundation (Elfenbeinküste) und beim Erhalt des Sabah-Nashorns und seines Lebensraumes auf Borneo. Die Unterstützung von Artenschutz-Projekten im Freiland und die Erhaltungszucht bedrohter Tierarten im Zoo sind zwei wichtige Säulen der Arbeit des Zoo Leipzig. Aus diesem Grund setzt der Zoo auch sein Engagement für den Erhalt der bedrohten Asiatischen Elefanten fort. Mit Hoa ist gegenwärtig eine Elefantenkuh tragend, die Geburt wird für 2019 erwartet. Entstehung Südamerikas in Leipzig Gegenwärtig sind in der Themenwelt Südamerika Bagger und Bauarbeiter am Wirken, um einen weiteren Baustein des Masterplanes umzusetzen: bis zum Sommer werden die Landschaften Pampa, Pantanal und Patagonien nachgebildet und als Lebensräume für Weißrüsselnasenbären, Guanakos, Capybaras, Große Ameisenbären, Mähnenwölfe, Große Maras, Darwin Nandus und Chako Pekaris fertiggestellt. Das kurz vor Weihnachten an der Hacienda Las Casas bezogene neue Gehege für die Lamaherde bildet künftig das Tor zu dem neuen Bereich, der sich von der Hacienda bis zum früheren Wildpferdgehege ziehen wird und eine Fläche von 15.755 m2 umfasst. Spannende Veranstaltungen für kleine und große Abenteurer Bei den sieben Entdeckertagen gehen die Besucher mit allen Sinnen auf Safari. In Gondwanaland geht es am 20. und 21. Januar mit Touren durch die Tier- und Pflanzenwelt sowie Kulissenblicken in die verborgenen Technikräume der Leipziger Tropen los. Besucher mit Strohhut, Flip-Flops oder Sonnenbrille erleben die Bootsfahrt, die an diesen Tagen von Tierpflegern begleitet wird, kostenlos. Die zweiten Entdeckertage finden am 17. und 18. Februar in der Themenwelt Asien statt und drehen sich um die asiatischen Zoo-Bewohner wie bspw. Amurtiger und -leoparden und die Himalaya-Bewohner. Am Welt-Schuppentier-Tag (17.02.) stehen die Schuppentiere als die weltweit am häufigsten geschmuggelten Säugetiere im Fokus. Vom 8. bis 24. Februar wird es beim erstmals stattfindenden Tropenleuchten in Gondwanaland magisch… der Leipziger Regenwald erstrahlt in neuen Farben. Spektakuläre, farbenprächtige Lichtinstallationen in Deutschlands tierischstem Regenwald, einzigartige Tiererlebnisse, Lampiontouren, leuchtende Bastelaktionen und verlängerte Öffnungszeiten sorgen dann für das besondere Flair im Großstadtdschungel und einen exotischen Kurzurlaub mitten in Leipzig. Die feierliche Eröffnung der Südamerika-Welten Pampa, Pantanal und Patagonien bis zum Sommer sowie das Fest der Kontinente am Geburtstags-Wochenende anlässlich des 140. Zoo-Jubiläums (9./10. Juni) runden die erste Jahreshälfte ab, bevor dann ein spannender Abenteuer-Sommer beginnt.

Tierpark Hellabrunn 05.01.2017
Marché International ist neue Pächterin des Hellabrunner Hauptrestaurants
Das Münchner Tierparkrestaurant öffnete am Donnerstag, den 4. Januar 2018 erstmals seine Türen unter der neuen Pächterin Marché International – wegen Sturmtief Burglind mit einem Tag Verspätung. Ganze zwei Tage hatte das Tierparkrestaurant für den Pächterwechsel geschlossen. In der Zeit haben die Mitarbeiter von Marché eine vegetarische Insel errichtet, an dem die Tierparkbesucher eine große Auswahl an hausgemachten vegetarischen und veganen Salaten, verschiedenen Dressings und Toppings finden. Außerdem können sich die Besucher nun auf frisch von Hand gepresste Saftvariationen freuen. Bereits am 3. Januar war alles für die Tierparkgäste bereit, der Tierpark blieb jedoch ausnahmsweise geschlossen: Sturmtief Burglind sorgte für einen ungewollten Zeitpuffer und eine Verschiebung der Eröffnung auf den 4. Januar. Zukünftig erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Salatangebot, eine Auswahl regionaler, bayerischer Spezialitäten sowie leckere Desserts. „Marché hat uns im Rahmen eines öffentlichen Ausschreibungsverfahrens mit ihrem auf den Tierpark Hellabrunn maßgeschneiderten Konzept überzeugt“, erläutert Zoodirektor Rasem Baban die Hintergründe. Dabei kombiniert Marché traditionelle, saisonale Küche aus regionalen Produkten mit seinem bewährten Marktplatz-Ambiente und Live-Cooking-Stationen. In Anlehnung an das in der Nähe entstehende Hellabrunner Mühlendorf wird das Hauptrestaurant im Winter 2018/2019 umgebaut und an die Bedürfnisse von Marché angepasst. Dann wird auch das kulinarische Angebot weiter ausgebaut werden. Das große Selbstbedienungsrestaurant des Tierpark bietet mit 1.100 Sitzplätzen – verteilt auf Innenraum und Terrasse – nicht nur genügend Platz für Zoobesucher, sondern auch für Firmenveranstaltungen, Hochzeiten und andere Events.

Zoo Basel 04.01.2017
Elefantenkuh Malayka im Zoo Basel gestorben
Malayka, das älteste Mitglied der Elefantengruppe im Zoo Basel, ist am Mittwochabend im Alter von ca. 47 Jahren gestorben. 1984 kam sie aus dem Zirkus Knie in den Zoo Basel. Schon länger hatte Malayka gesundheitliche Probleme. Malayka galt als das gemütliche Mitglied der Gruppe afrikanischer Elefanten. Ihre Erkennungsmerkmale waren ihre glatte Stirn, der haarlose Schwanz und ihre sehr langen, schlanken und spitzen Stosszähne. Sie ist vielen Besucherinnen und Besuchern noch vom Elefantenreiten bekannt, das bis 1992 stattfand. Die ca. 1971 geborene Malayka verbrachte ihre Jugend im Zirkus Knie. Im Zoo Basel galt sie als sehr umgänglich und gelehrig, aber ein bisschen träge. Sie vermied jede unnötige Anstrengung und häufig sah man sie mit gekreuzten Hinterbeinen in der Sonne stehen und dösen. Zwei Dinge weckten allerdings sofort ihre Lebensgeister: Wenn es ums Essen ging oder wenn sie beim Baden im alten Elefantenhaus die Besucher mit Wasser bespritzen konnte. Malayka war zwar die älteste Elefantenkuh in der Gruppe bestehend aus Maya (24), Rosy (23) und Heri (42), aber nicht die ranghöchste. Nicht so gut kam sie mit Maya aus, der sie sich wohl auch wegen der fehlenden Stosszähne überlegen fühlte und sie drangsalierte. Seit Ende 2015 war Malayka einige Male gestürzt und konnte teilweise nur mit der Hilfe der anderen Elefanten aufstehen. Gestern Nachmittag stürzte Malayka erneut, schaffte es aber aus eigener Kraft aufzustehen. Kurz darauf brach sie zusammen und blieb reglos liegen. Die anderen Elefanten versuchten ihr beim Aufstehen zu helfen, aber Malayka wollte nicht mehr. Nach einigen erfolglosen Versuchen gaben ihre Kolleginnen auf und begaben sich ins Haus. Um Malayka ein längeres Leiden zu ersparen, entschloss man sich im Team, sie zu erlösen und einzuschläfern. Der Zoo Basel geht von einem altershalben Tod aus. Das Tier wird, wie üblich, im Institut für Tierpathologie in Bern untersucht, um die genaue Todesursache festzustellen.

Opel-Zoo Kronberg 04.01.2017
Öffentliche Führungen im Opel-Zoo Am 13. und 27. Januar, jeweils um 15 Uhr
Im Opel-Zoo werden jeden Monat Öffentliche Führungen zu verschiedenen Themen angeboten. Üblicherweise finden sie im Freien, im Zoogelände statt, jedoch im Monat Januar sind sie an winterliche Wetterbedingungen angepasst und die Teilnehmer können sich während der Führung in Gebäuden aufhalten. Am Samstag, dem 13. Januar geht es zu den Giraffen und Elefanten in die großen Schauhäuser, in denen man die Tiere gut aus der Nähe beobachten kann. Zoopädagogin Dr. Tanja Ruch erläutert die Sozialstruktur der beiden Tierarten und kann anschaulich zeigen, wie sich die Individuen im Einzelnen und im Tierverbund verhalten. Dabei wird sie mit den Teilnehmern an der Führung auf dem Weg ins Giraffenhaus auch sicher noch einen Blick auf den Monitor werfen, an dem man die Aufzucht des Ende Dezember geborenen Brillenpinguins beobachten kann. Am Samstag, dem 27. Januar sind „Felle und Haare“ dann das Thema der nächsten Führung. Im Zooschulraum links vom Haupteingang erwarten die Teilnehmer an der Führung zahlreiche Exponate, an denen die Zoopädagogen aufzeigen können, wie die Tiere sich im Winter vor Kälte und Nässe schützen und welche Eigenschaften und Unterschiede Felle und Haare aufweisen können. Die Führungen beginnen um jeweils 15 Uhr, Treffpunkt ist am Haupteingang und sie sind kostenfrei ohne Zuschlag zum Eintrittspreis. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Freizeitbetriebe Worms GmbH 04.01.2017
Stabile Besucherzahlen auch in 2017 bei der Freizeitbetriebe Worms GmbH / Tiergarten Worms
Über insgesamt gute und stabile Besucherzahlen können sich die Freizeitbetriebe Worms freuen – so das Resümee des Geschäftsführers Dieter Haag bei seinem Rückblick auf 2017. 513.432 Besucher wurden im Tiergarten Worms und den Wormser Sportbädern bis zum 31. Dezember gezählt. Der Tiergarten Worms. „Wir sind im Tiergarten Worms sehr zufrieden mit dem tollen Ergebnis, zumal das Wetter in der Advents- und Weihnachtszeit alles andere als ideale Bedingungen für einen Besuch im Tiergarten bot. „Es war eindeutig zu nass“, so die einhellige Meinung der Mitarbeiter. Trotz des wechselhaften Wetters wurde das Rekordergebnis aus 2014 mit 251.134 gegenüber 249.826 Besuchern in 2017 nur knapp verfehlt. Das liegt sicherlich daran, dass der Tiergarten mit seinen bunten und vielseitigen Veranstaltungen und Sonderführungen über das ganze Jahr hinweg immer wieder Besuchermassen anlockt. Aber auch die stetigen baulichen Verbesserungen und die Neustrukturierungen der Außenanlagen, finden nicht nur bei den zahlreichen treuen Stammgästen großen Anklang. So wurde in 2017 die „rheinhessische Hofreite“ eröffnet, der Außenbereich der Zwergseidenäffchen und der Warananbau eingeweiht sowie der Grundstein für den Erweiterungsbau der Tiergartenschule gelegt, um nur einige Beispiele zu nennen.
„Die moderne und artgerechte Tierhaltung steht im Vordergrund“, erläutert Beigeordneter Uwe Franz. „Es ist erfreulich, dass das Konzept des Tiergartens mit seiner stetigen Weiterentwicklung von so vielen Besuchern aus Worms und der Metropolregion wertgeschätzt wird“, so Franz weiter. Auch in 2018 wird sich vieles ereignen: „Gestartet wird mit den Wolfsnächten, die bereits zum 10. Mal stattfinden und ungebrochenen Zuspruch finden – alle 10 Veranstaltungen sind bereits ausverkauft!“, so die Tiergartenleiter Wilfried Adelfinger und Marco Mitzinger. Im Frühjahr wird mit dem Bau der neuen Afrika-Anlage begonnen und in der Tiergartenschule wird sich – neben dem beliebten Ferienprogramm für Schulkinder – ebenfalls einiges tun. […] Dank an Mitarbeiter und Ehrenamtliche. „Besonderer Dank gilt den Mitarbeitern der Freizeitbetriebe Worms GmbH und den ehrenamtlichen Helfern, ohne deren Einsatz und Engagement dieses gute Ergebnis nicht realisierbar gewesen wäre“, betont Beigeordneter Uwe Franz abschließend.

Zoo Landau in der Pfalz 04.01.2017
Kinderbetreuung im Zoo Landau in der Pfalz in den Osterferien, Sommerferien und Herbstferien 2018 für Kinder von 7-12 Jahre
Ferienprogramm in der Landauer Zooschule bedeutet interessante Vormittage im Zoo – an jedem Tag steht ein anderes spannendes Thema auf dem Programm! Ti­ger, Pinguine, Erdmännchen und andere Zoobewohner werden beobachtet, an­dere kann man teilweise auch hautnah erleben. Dabei erfahren die Kinder in der Zooschule nicht nur Interessantes über die großen und kleinen Zoobewohner, son­dern auch, was sie selbst zum Schutz der Tiere und der Natur beitragen können. Exklusiv ist es möglich, mal einen Blick hinter die Kulissen des Zoos zu werfen! Zum Programm gehören außerdem Aktivitäten wie Mikroskopieren, Modellieren mit Ton, Spielen und Basteln.

Zoo Duisburg 04.01.2017
Nachwuchs bei den größten Landsäugern Europas
Was ist das größte lebende Landsäugetier in Europa? Vielen Menschen kommt hierbei sofort Meister Petz in den Sinn, doch damit wäre dem Wisent mit einem Körpergewicht von bis zu 900 kg Unrecht getan. Der Wisent ist ein richtiges Kraftpaket mit kräftiger Schulterregion, erhöhtem Widerrist und breit angesetztem, meist gesenktem Kopf, der ehemals weite Teile Europas bevölkerte. Infolge der menschlichen Besiedlung und der damit verbundenen Rodung der Wälder wurde der Wisent zu Beginn des letzten Jahrhunderts in seinem gesamten Verbreitungsgebiet ausgerottet. Lediglich 56 Wisente verblieben in einigen Zoologischen Gärten Europas, mit denen eines der ersten koordinierten Erhaltungszuchtprojekte ins Leben gerufen und die Art somit gerettet wurde. Die Population in Menschenobhut wuchs schnell an, so dass im Jahre 1952 die ersten gezüchteten Wisente in dem neu geschaffenen Nationalpark Bialowieza in Polen ausgewildert werden konnten. Weitere Auswilderungsprojekte folgten in den nächsten Jahrzehnten, so dass heute wieder gesunde, sich selbst erhaltende Wisentherden im Freiland anzutreffen sind. Auch der Zoo Duisburg beteiligt sich an dem EEP (Europäischen Erhaltungszuchtprogramm) dieser Art. Die Rettung des Wisents gilt als ein hervorragendes Beispiel der Arterhaltung in menschlicher Obhut. Umso erfreulicher ist es, dass im Zoo Duisburg die Zucht erneut geglückt ist. Die 14-jährige Wisentkuh POGODA brachte am 17.12.2017 ein weibliches Jungtier zur Welt. Der 15-jährige Vater PLUCIK wacht nun noch achtsamer über seine Herde am Kaiserberg. Das Kalb ist der erste Zuchterfolg nach über 3 Jahren Zuchtpause. Traditionsgemäß wurde das Kalb, wie bei allen in Duisburg geborenen Wisenten, auf einem Namen mit „DU“ am Anfang getauft: DUNEWA. Tagsüber ist zu sehen, wie das Kalb die Außenanlage erkundet. Immer wieder für Verwirrung sorgen die Begriffe Wisent und Bison. Der Wisent ist der nächste Verwandte des nordamerikanischen Bisons. Beide Arten gehen auf eine gemeinsame Ursprungsform zurück, von der sich der Wisent in Europa als Waldbewohner entwickelte, während der Bison die amerikanischen Steppen bevölkerte.

Wilhelma Stuttgart 04.01.2017
Besonderer Anschauungsunterricht bei heimischen Fischarten – Katzenhaie und Steinbutt teilen sich Kinderstube unter Wasser
Eine quirlige Kinderstube unter Wasser gibt es derzeit im Aquarium der Wilhelma zu sehen. Die bereits über 5000 Fische im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart sind noch einmal mehr geworden. Jeweils zehn Jungtiere von Katzenhai und Steinbutt teilen sich aktuell ein Becken in der Nordsee-Abteilung und bieten Anschauungsunterricht der besonderen Art zu heimischen Fischen. Denn dass die Wilhelma Tiere und Pflanzen von allen Kontinenten zeigt, gilt natürlich auch für Europa. Wenn Wind und Wetter die Menschen in die Häuser treibt, bietet das Aquarium der Wilhelma noch einmal eine Welt für sich. Nahezu alle Wasser-Lebensräume der Erde sind in den 71 Aquarien sowie sechs Klimalandschaften und fünf Uferbecken zu sehen: in Meeren von Nordsee bis Südsee, in Flüssen von Schwarzwaldbach bis Mekong. So ist das Aquarium der größte Hort der Vielfalt in der Wilhelma. 530 Arten von Fischen gibt es zu entdecken. Zwei sehr spannende Arten sind darunter der Katzenhai und der Steinbutt. Zu ihrer Natur gehört, dass sie nicht leicht zu entdecken sind. Auf dem gescheckten Boden aus kleinen Kieseln hebt sich der Kleingefleckte Katzenhai kaum ab. Und der Steinbutt, der sich als Plattfisch an den Boden schmiegt, kann seine Färbung sogar dem Untergrund anpassen – zumindest die seiner linken Körperseite. Diese zeigt nach oben, die rechte liegt dagegen „flach wie ein Flunder“ auf dem Boden. Bemerkenswert ist auch, dass sich beide Augen – also auch das ursprünglich rechte Auge – auf der linken Seite des Fisches befinden. Auf der rechten Seite, direkt am Boden, hätte das Auge wenig Nutzen. Seinen Namen verdankt der Steinbutt knöchernen Höckern, die an kleine Steine erinnern. Er ist ein beliebter Speisefisch und damit ein Wirtschaftsfaktor der Fischerei. Zu finden ist er an den Küsten von Nord- und Ostsee, Atlantik und Mittelmeer. Während die Steinbutte als Jungtiere aus einer Aquakultur in die Wilhelma kommen, schlüpfen die kleinen Katzenhaie bereits hier. Das ist außerordentlich lehrreich zu beobachten, weil durch die halbtransparente Hülle der Eikapseln die Entwicklung des Fischembryos optisch mit zu verfolgen ist. Ihr natürliches Terrain liegt in der Nordsee und im Mittelmeer sowie an der Atlantikküste hinunter bis zum Senegal. Die jetzt in Becken Vier der Seewasser-Abteilung zu sehenden jungen Haie sind im Sommer und Herbst geschlüpft. Die gemeinsame Haltung funktioniert eine Weile gut. Ein Katzenhai, der meist etwa 80 Zentimeter lang wird, hat in seiner Jugend den Steinbutt nicht auf dem Speisezettel. Die schneller wachsenden Butte, die selbst an die 70 Zentimeter Länge erreichen, hätten aber durch ihren Größenvorteil irgendwann nichts mehr gegen einen Happen Hai einzuwenden. Kurz vorher teilen daher die Tierpfleger die beiden Arten auf verschiedene Becken auf. Bis dahin füttern sie die Heranwachsenden mit kleingeschnittenem Fisch, Calamari, Muscheln und Schwebegarnelen.

Tiergarten Schönnbrunn 04.01.2017
Neu: Schlange mit den längsten Giftzähnen der Welt
Im Tiergarten Schönbrunn gibt es spannende neue Bewohner: die Westlichen Gabunvipern. Diese afrikanische Schlangenart ist gleich in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes. „Die Westliche Gabunviper ist die schwerste Giftschlange. Ihr muskulöser Körper bringt bei einer Länge von zwei Metern über zehn Kilogramm auf die Waage. Außerdem ist sie die Giftschlange mit den längsten Giftzähnen. Die Giftzähne können rund fünf Zentimeter lang werden“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Am Speiseplan der Gabunviper stehen Ratten, Mäuse und andere Nagetiere. Mit über 85 km/h schießt die Gabunviper auf ihre Beute zu und schlägt ihre Giftzähne in sie. Nicht gefährlich werden die Gabunvipern ihren Mitbewohnern, den Grünen Baumeidechsen, die in den Bäumen des Terrariums leben. Auch sie sind erstmals im Tiergarten zu sehen. Schratter: „Vor drei Jahren haben wir als erster Zoo der Welt die Nachzucht geschafft und seither züchten wir sie regelmäßig. Bis jetzt waren die Tiere hinter den Kulissen. Wir freuen uns, dass wir sie in diesem neuen Terrarium nun den Besuchern zeigen können.“ Grüne Baumeidechsen werden rund 45 cm lang und sind in Kenia und Tansania heimisch. Durch ihre grüne Färbung sind sie an das Leben zwischen den Blättern gut angepasst. Ihren Schwanz, der rund zwei Drittel der Körperlänge einnimmt, nutzen sie beim Klettern zum Balancieren.

Tierpark Nordhorn 03.01.2018
Neuer Besucherrekord im Tierpark Nordhorn – Fast 440.000 besuchten den Familienzoo
Auch das nass-graue Dezemberwetter konnte am neuen Besucherrekord im Tierpark Nordhorn nichts mehr ändern. Schon in den Vormonaten war der Zuspruch der Besucher sehr groß und lag zeitweise über dem Vorjahr, sodass am Ende fast 440.000 Besucher an den Kassen im Familienzoo gezählt werden konnten. So viele, wie bisher noch nie in der Geschichte des Zoos. „Nachdem wir bereits im November, so früh wie nie zuvor, unseren 400.000sten Besucher begrüßen durften, wussten wir, dass wir ein gutes Jahr haben werden!“, so Pressesprecherin Ina Deiting. „Daran konnte dann zum Glück auch der eher graue Dezember nichts mehr ändern! Wir sind sehr froh über dieses tolle Ergebnis!“ Bereits im vierten Jahr hintereinander nehmen nun weit mehr als 400.000 Menschen die Angebote des Familienzoos an, welcher damit die herausragende tagestouristische Einrichtung der Region ist. „Dieses Ergebnis ist eine schöne Bestätigung unseres Konzeptes!“, so Zoodirektor Dr. Nils Kramer „Der große Zuspruch ist aber vor allem ein Lob für die Leistung des gesamten Tierparkteams!“ Und natürlich sorgen die 438.572 Besucher auch dafür, dass im Unternehmen Arbeitsplätze gesichert und geschaffen werden können. Immerhin nicht ganz 200 Mitarbeiter setzen sich während der Saison für die vielen Besucher ein und sorgen dafür, dass es Mensch und Tier gut geht. Aus diesem Grund will der Tierpark an seinem Konzept festhalten und sich auch in den nächsten Jahren kontinuierlich weiterentwickeln. Allein im Jahr 2017 konnte dank des Erwerbs des Erweiterungsgeländes die Infrastruktur erheblich verbessert werden, sodass nun alle Hauptwege komplett barrierefrei gestaltet sind. Auch der neue Klettergarten und die erst im Herbst eröffnete neue Südamerikaanlage bieten für viele Besucher auch im neuen Tierparkjahr noch viele tolle Entdeckungen und Abenteuer.

Tierpark Berlin 02.01.2018
Eisbären-Jungtier gestorben
Am frühen Morgen des 2. Januar starb der Eisbären-Nachwuchs im Tierpark Berlin. Im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) wird das Jungtier aktuell obduziert. Nur 26 Tage wurde das Jungtier von Eisbären-Mutter Tonja alt. „Wir wussten, dass die Jungtiersterblichkeit in den ersten Wochen sehr hoch ist, dennoch sind wir deprimiert und es macht uns traurig,“ teilt Eisbären-Kurator Dr. Florian Sicks mit. „Für uns heißt es nun, die Bilder der Überwachungskamera auszuwerten und das Obduktionsergebnis abzuwarten“, ergänzt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. Noch am Neujahrstag waren Tierpfleger erfreut, das Eisbären-Jungtier wohlbehalten nach der Silvesternacht zu entdecken und bei Mutter Tonja trinken zu sehen. Beim Blick auf die Überwachungskamera am Morgen des 2. Januar fanden die Tierpfleger einen leblosen Körper vor. Im Tierpark Berlin hat Tonja am 7. Dezember 2017 zum zweiten Mal Eisbärennachwuchs zur Welt gebracht. Die Eltern des Jungtieres sind die achtjährige Tonja und der sechsjährige Wolodja. Eisbären-Mutter Tonja hat sich vorbildlich um ihr weibliches Jungtier gekümmert.

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