Zoopresseschau

Dr. Jürgen Gunterschulze (ehemaliger Leiter Haustierpark Lelkendorf) 20.01.2017
Endlich im Ruhestand
10 Jahre lang war ich Leiter des HAUSTIERPARK LELKENDORF und das Gesicht des Tierparks in der Öffentlichkeit für alle Aufgaben, Anforderungen und vor allem für die Ziele beim Erhalt der über 50 alten und vom Aussterben bedrohten Nutztierrassen , deren Schutz ich mir seit 40 Jahren zur Lebensaufgabe gemacht hat. Zum 31.12.2017 nun habe ich als Tierparkleiter bei der Haustierpark Lelkendorf GmbH meinen Arbeitsvertrag aus gesundheitlichen und Altersgründen gekündigt und bin seither in den Ruhestand gegangen. Ruhestand heißt bei mir aber nicht, dass ich nichts mehr tun möchte. Ganz im Gegenteil: Als externer, zoologischer Fachberater und Dienstleister stehe ich dem Haustierpark weiterhin zur Verfügung und bleibe auch ein engagiertes Mitglied im „Haustierpark Lelkendorf Förderverein e.V.“. Natürlich bleibe ich auch gleich um die Ecke des Tierparks im schönen Groß Markow wohnen. Die bisherige Haustierpark Lelkendorf GmbH ist gleichzeitig ab 1.01.2018 in „Haustierpark & Nutztierpark Lelkendorf e.G.“ umfirmiert worden und steht nun unter der Tierparkleitung von Alexander Vay, meinem ehemaligen GmbH-Partner, der auch sämtliche geschäftlichen Funktionen übernommen hat. Mit meiner bereits 2017 gegründeten privaten Kleinunternehmer-Firma „FARMPARK CONSULT“ biete ich nun pädagogische Betreuung, Führungen, Aktionen im außerschulischen Lernort Haustierpark Lelkendorf und außerhalb an. Darüber hinaus möchte ich mit Distanz-Immobilisation von Tieren innerhalb des Haustierparks sowie in Notfällen auch außerhalb Landwirten, anderen Tierparks, Polizei, Veterinären und Behörden helfen, Kleintiertransporte durchführen sowie tierzüchterisch und rassenspezifisch beraten. Nach meinem Herzinfarkt im März 2015 fielen mir meine körperlich anstrengenden, täglichen Tätigkeiten zusehends schwerer, zumal ich Ende Januar bereits 69 Jahre alt werde. Ich habe mein Leben in über 40 Berufsjahren als Zoologe und in meiner Funktion als Leiter von insgesamt 5 Zoos und Zoologischen Einrichtungen dem nachhaltigen Schutz bedrohter Wildtierarten und gefährdeter Nutztierrassen gewidmet und werde auch in Zukunft mein Lebenswerk weiter führen , solange es geistig und körperlich noch geht. Gleichzeitig begrüße ich ausdrücklich die Entschlossenheit meines Nachfolgers Alexander Vay, dass er den Haustierpark in Lelkendorf weiter betreibt, neue Schwerpunkte setzt und für die zukünftigen Aufgaben fit machen möchte. Dafür zolle ich ihm höchsten Respekt. Genau 10 Jahre lang war ich jeden Tag und oft auch nachts für den Tierpark da, habe unendlich viel Zeit und privates Geld investiert, habe bereitwillig jedem interessierten Bürger Rede und Antwort gestanden und Lelkendorf mit seinem Tierpark fachlich und über alle Medien regional, national und teilweise sogar weltweit bekannt gemacht. Die seinerzeit von mir geretteten oder nur zusammengetragenen und in Gedanken „gefühlt“ immer noch mir gehörenden, äußerst wertvollen alten Nutztierrassen sind ein Jahrtausende altes Produkt der Menschen einer bestimmten Region und der Landwirtschaft und somit als künftige Genreserve und lebendiges Kulturgut der Menschheit so erhaltenswürdig wie alte Baudenkmäler! Es muss jeder Lelkendorferin und jedem Lelkendorfer daher klar sein, dass das Überleben und die positive Entwicklung des Haustierparks zusammen mit den anderen interessanten Angeboten in der Gemeinde wie Koitempel, Schloß, Gastronomie und Kulturszene sowie die Hilfsbereitschaft engagierter Bürger in dieser strukturschwachen Region oberste Priorität und Unterstützung haben sollte und muss.

Zoo Basel 19.01.2018
Ältester bekannter Knochenhecht lebt im Zoo Basel
Der Langschnauzen-Knochenhecht im Zoo Basel ist im wahrsten Sinne des Wortes ein lebendes Fossil. Es ist ungefähr fünfzig Jahre alt und laut der Datenbank „Fish-Base“ ist er wohl der älteste bekannte Fisch seiner Art. Das Geburtsdatum des Langschnauzen-Knochenhechtes in Aquarium 32 kennt niemand. Fest steht, dass der mittlerweile betagte Bewohner des Vivariums im Jahr 1971 als ungefähr 40 Zentimeter langer Jungfisch in den Zoo Basel kam. Seither hat er sich zu einem stattlichen Kerl von mehr als einem Meter Länge entwickelt. Knochenhechte leben in den Gewässern der USA zwischen dem Erie-See und Florida. Sie gelten als sogenannt „lebende Fossilen“, da sie einige urtümliche Fischmerkmale aufweisen und vor mehr als 125 Millionen Jahren lebten. Seither haben sie sich kaum verändert. Ein echtes lebendes Fossil Laut der Datenbank „Fish-Base“ ist der Langschnauzen-Knochenhecht im Vivarium ein echtes lebendes Fossil – im doppelten Sinne. Das älteste bekannte Tier seiner Art wird dort mit 36 Jahren aufgeführt. Der Fisch-Senior kam vor der Eröffnung des Vivariums mit vermuteten vier bis fünf Jahren zusammen mit zwei weiteren Langschnauzen-Knochenhechten in den Zoo Basel. In der Natur werden die Langschnauzen-Knochenhechte normalerweise nicht älter als 20 Jahre. Die Dinosaurier unter den Fischen Langschnauzen Knochenhechte leben in der teils üppigen Ufervegetation von Seen, Flüssen und Weihern und gehen als Stossräuber auf die Jagd, ganz ähnlich wie dies auch der „normale“ amerikanische Hecht tut. Verwandt sind sich die beiden – auf den ersten Blick ähnlichen – Fische jedoch überhaupt nicht, obwohl sie teilweise in denselben Gewässern vorkommen. Der Knochenhecht stammt aus einer uralten „Fischlinie“, war ein Zeitgenosse der Dinosaurier und hat diese um 65 Millionen Jahre überlebt. Fisch mit Spezialausstattung Knochenhechte sind die einzigen Fische, die ein Hinterhauptsgelenk besitzen. Sie können mit dem Kopf nicken und ihn auch seitlich schwenken. Diese Gelenkigkeit ist bei der Jagd von Vorteil. Ihre Beute fangen die grimmig aussehenden Fische beim Vorbeischwimmen mit einem seitlichen Schlag ihres lang gezogenen und mit spitzen Zähnen bewehrten Mauls. Ihr Darm ist wie bei Haien und Rochen spiralig gewunden und ihre Schwimmblase funktioniert gleichzeitig als Lunge. Die Schwimmblase der modernen Fische ist evolutiv aus einer primitiven Fischlunge hervorgegangen. Knochenhechte sind mit einem dicken Schuppenpanzer gegen alle möglichen Verletzungen zuverlässig geschützt.

Zoo Heidelberg 19.01.2018
Tierische Faschingsferien im Heidelberger Zoo: Närrischer Rosenmontagszug und kunterbunte Workshops
Am Rosenmontag, den 12. Februar startet die Heidelberger Zooschule um 14 Uhr mit „Zoo-Karneval“, einem Programm für kleine Narren ab 5 Jahren, in die Faschingsferien. Für Tierfans ab 6 Jahren finden außerdem zum Ende der Woche hin noch zwei ganztägige Workshops statt: Kunterbunt im Zoo (Do 15.2.) und Tierpfleger für einen Tag (Fr 16.2.). Tickets gibt es für € 15,- (Zoo-Karneval) bzw. € 50,- (Workshop) im Vorverkauf an der Zookasse. Bei „Zoo-Karneval“, dem lustigen und farbenfrohen Rosenmontagszug, vorbei an vielen tierischen Narren, erfahren die Kinder Spannendes und Außergewöhnliches über die verschiedenen Kostüme der Tiere. Warum haben Flamingos rosa Federn? Warum hat das Zebra Streifen? Warum tragen manche Tiere Hörner oder ein Geweih? Wozu dienen dem Stachelschwein die Stacheln? Diese und viele weitere witzige und interessante Rätsel werden die Kinder gemeinsam mit den Zoorangern lösen. Neben der Tier-Parade und lustigen Spielen wie der Tier-Pantomime ist auch eine tolle Streufütterung geplant, bei der die Kinder ausgewählten Tieren gesunde Leckerlis zuwerfen dürfen. Die Teilnehmer erwartet auf jeden Fall ein „tierisch“ amüsanter und abwechslungsreicher Nachmittag! Und wer Lust hat, sollte unbedingt geschminkt und verkleidet zum Faschingsprogramm kommen! Nach dem Aschermittwoch geht die Woche mit zwei spannenden Workshops weiter. Jeweils von 9:30 bis 16:30 Uhr verbringen die Teilnehmer zusammen mit den Zoorangern den Tag im Heidelberger Zoo. Die Veranstaltungen finden sowohl im Freien als auch in den beheizten Tierhäusern statt. Ein leckeres warmes Mittagessen ist natürlich inklusive. Am Donnerstag, den 15. Februar dürfen die Kinder und Jugendlichen bei „Kunterbunt im Zoo“ ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Während eines Rundgangs durch den Zoo können sie Ideen für Motive zum Malen und Material zum Stempeln oder Verzieren sammeln. Als Erinnerung bekommen die kleinen Künstler natürlich ihr selbstangefertigtes Leinwandbild mit nach Hause. Bei „Tierpfleger für einen Tag“ am Freitag, den 16. Februar haben die Teilnehmer die besondere Möglichkeit einigen Zootieren hautnah zu begegnen und einmal in die Rolle eines Tierpflegers zu schlüpfen. Beide Workshops ermöglichen den Kindern und Jugendlichen Spannendes über verschiedene Tierarten zu erfahren und sich forschend-entdeckend mit der Natur zu beschäftigen. Das Wichtigste auf einen Blick: Zoo-Karneval für Kinder/Jugendliche von 5 – 12 Jahren: Rosenmontag, 12.2.2018 von 14–17 Uhr. Die Tickets kosten jeweils € 15,- und sind im Vorverkauf an der Zookasse erhältlich. Der Eintritt ist in dieser Gebühr bereits enthalten. Workshop „Kunterbunt im Zoo“ für Kinder ab 6 Jahren/Jugendliche: Donnerstag, 15.2.2018 von 9:30–16:30 Uhr Workshop „Tierpfleger für einen Tag“ für Kinder ab 6 Jahren/Jugendliche: Freitag, 16.2.2018 von 9:30–16:30 Uhr. Auch für die Workshops gibt es Tickets im Vorverkauf an der Zookasse. Die Kosten pro Teilnehmer betragen € 50,- inkl. Eintritt und Verpflegung (15% Geschwisterrabatt).

Tierpark Nordhorn 19.01.2018
Winterzeit am Vechtehof im Tierpark Nordhorn
Mit der Vechtehoffamilie die alte Zeit erleben und genießen Wenn das Feuer in der alten Kochmaschine prasselt, dann wird es gemütlich in der guten Stube des Vechtehofes. Ziehen dann auch noch köstliche Gerüche durch die Räume, dann wird ein Winterbesuch im Nordhorner Familienzoo zu einem echten Vergnügen. Am Samstag, den 27. und Sonntag, den 28. Januar 2018 ist die Vechtehoffamilie des Groafschupper Plattproater Kring e.V. von 11 bis 17 Uhr mit einem winterlichen Programm zu Gast im historischen Vechtehof. Auf der alten Kochmaschine werden hausgemachtes Wurstebrot und Leberbrot gebraten. Eine echte Köstlichkeit, die mit selbstgebackenem Brot und Apfelmus gereicht wird. Außerdem werden wieder Knieperties gebacken, die den Geruch in der guten Stube des Vechtehofs noch vervollständigen und die dort auch gekostet und käuflich erworben werden können. Besucher, die Appetit auf etwas Besonderes aus der alten Zeit haben, kommen hier voll auf ihre Kosten.

Zoo Frankfurt 19.01.2018
Miguel Casares wird neuer Zoodirektor
Die Suche nach einer neuen Direktion für den Zoo Frankfurt ist abgeschlossen. Dr. Miguel Casares übernimmt ab dem 1. Februar 2018 die Leitung. Das hat der Magistrat in seiner Sitzung am Freitag, 19. Januar, beschlossen. Er ist damit dem Vorschlag von Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, gefolgt, Dr. Casares als neuen Direktor zu berufen. Bisher war er Leiter der wissenschaftlichen Abteilung des Zoos und stellvertretender Zoodirektor. Bevor der 51-jährige Veterinär nach Frankfurt kam, war er langjähriger zoologischer Direktor des Bioparks im spanischen Valencia und an dessen Aufbau maßgeblich beteiligt. Dr. Casares war im Laufe seiner beruflichen Tätigkeit in zahlreichen Zoologischen Gärten im In- und Ausland tätig. Der Findung unter Leitung der Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig war eine öffentliche Ausschreibung vorausgegangen. „Ich freue mich sehr, dass der Magistrat meinem Wunsch gefolgt ist, Dr. Miguel Casares zum neuen Direktor des Zoos Frankfurt zu ernennen“, sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft. „Für Frankfurt und den Zoo ist er ein Gewinn und eine Bereicherung. Aufgrund seiner umfangreichen internationalen Zooerfahrung, aber auch der hervorragenden Qualifikationen als Wissenschaftler, wird er die inhaltliche und bauliche Weiterentwicklung des Frankfurter Zoos voranbringen. Der Zoo war im vergangenen Jahr mit rund 840.000 Besucherinnen und Besuchern die meistbesuchte Freizeiteinrichtung in Frankfurt – ich bin nun sehr gespannt auf die Ideen von Dr. Casares. Es gilt jetzt, eine Vision für die Zukunft des Zoos Frankfurt zu entwickeln.“ Dr. Casares wird ab dem 1. Februar 2018 die Leitung übernehmen: „Der Zoo Frankfurt ist einer der traditionsreichsten Tiergärten weltweit und steht angesichts des Klimawandels und eines dramatischen Rückgangs der Biodiversität vor großen Herausforderungen. Als künftiger Frankfurter Zoodirektor sehe ich mit dem gesamten Team dieser vielseitigen Aufgabe mit großer Freude entgegen. Ich bin überzeugt, dass der Zoo Frankfurt in dieser dynamischen und multikulturellen Metropole ein einmaliges Potenzial besitzt, ein Modell mit Vorbildcharakter für integrierten Arten- und Naturschutz zu entwickeln“, sagt Dr. Casares. „Zoos sind in meinen Augen Kulturinstitutionen, in denen sich Menschen für Tiere begeistern lassen. Ein künftiges, nachhaltiges Zookonzept muss deswegen nicht nur eine klare Verbindung zwischen der Erhaltung von bedrohten Tierarten im Zoo und dem Schutz ihrer natürlichen Lebensräume schaffen, sondern sich auch an den Bedürfnissen der Besucher orientieren, um die eigene Attraktivität weiter zu steigern.“ Der gebürtige Spanier studierte Veterinärmedizin und hat seine Promotion an der Universität Zürich abgeschlossen. Im Laufe von 21 Jahren führte ihn sein Berufsweg durch zahlreiche zoologische Gärten und Einrichtungen im In- und Ausland, darunter insbesondere die Schweiz und Spanien. Neben dem Aufbau des Tierparks in Valencia war er maßgeblich an der Entwicklung der Zoologischen Gärten in Benidorm (Spanien) sowie Casablanca (Marokko) beteiligt. Alle diese Anlagen sind dadurch gekennzeichnet, dass in ihnen moderne Formen der Tierhaltung in Gemeinschaftshaltung und Vergesellschaftung verschiedener Tierarten praktiziert werden. Neben der umfangreichen Expertise auf dem Gebiet von zoospezifischen Konzepten und Strategien war Dr. Casares in zahlreichen Leitungsfunktionen tätig. Herausragende Qualifikation besitzt er auch auf wissenschaftlichem Gebiet: neben zahlreichen Veröffentlichungen und Publikationen sowie wissenschaftlichen Lehrtätigkeiten betreibt er aktuell Forschungen zur nicht-invasiven Hormondiagnostik bei Elefanten.

Tierpark Uckermuende 19.01.2018
Big Five im Haff-Aquarium am 27.Januar 2018 um 11 Uhr
Der Mythos „Big Five“ geht zurück auf die Zeit, als man auf Safari ging, zu Fuß im Gänsemarch durch mannshohes Savannengras schlich, um die Tiere Afrikas zu finden. Dabei gab es eben Wildtiere, die vor dem Menschen nicht einfach flüchteten, sondern eine Begegnung mit ihnen gefährlich und manchmal auch tödlich ausgehen ließen. So wurden Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard und Löwe zu den „Großen Fünf“. Für jeden Großwildjäger wurde es von nun an zu einer Frage der Ehre, einmal im Leben jedes Tier der „Big Five“ als Trophäe in sein Kaminzimmer zu hängen. So starben seitdem Tausende der wunderschönen Tiere einzig der Geltungssucht wegen und tun es leider auch heute noch. Der Fotograf Andreas Buchholtz lädt zur Eröffnung der Fotoausstellung „Big Five“ im Haff-Aquarium des Tierparks am Samstag, den 27. Januar um 11 Uhr ein.

Tierpark Uckermuende 19.01.2018
Jahreskarten zum Aktionspreis
Die Jahreskartenaktion wurde verlängert! Bis Ende Januar bekommen Sie die Jahreskarten zum Aktionspreis! Ganzes Jahr den Tierpark besuchen, an allen Veranstaltungen teilnehmen, Tiere hautnah erleben! Für nur 25 € für Erwachsene, 15 € für Kinder, 20 € für Senioren, Schwerbehinderten, Schüler und Studenten und 15 € für den Hund erleben Sie den Tierpark so oft, wie Sie wollen. Die Jahreskarten zum Aktionspreis sind an der Tierparkkasse zu erwerben oder auf www.tierpark-ueckermuende.de zu bestellen. Ein Mal bezahlen = 363 Tage Tierpark besuchen = Tiere hautnah erleben!

Tierpark Uckermuende 19.01.2018
Fotowettbewerb 2017
Bis Ende Januar wartet der Tierpark noch auf Eure Schnappschüsse der schönsten Tierparkbewohner und tierischen Momente. Im Rahmen des jährlichen Fotowettbewerbs können Sie bis zu 10 Fotos schicken, per Mail an kontakt@tierpark-ueckermuende.de mit dem Kennwort: Fotowettbewerb. Im Preistopf sind u.a. ein Jochen Schweizer Gutschein für eine MTB-Tour, eine Jahreskarte und eine Familienkarte für den Tierpark Ueckermünde.

Wisentgehege Springe 19.01.2018
Nach Sturm Friederike: Aufräumarbeiten im Wisentgehege
Das Netz der großen Freiflugvoliere ist total zerstört. Auch im Wisentgehege Springe hat Sturm Friederike Spuren hinterlassen: Das Netz der großen Freiflugvoliere ist komplett zerstört. Starke Schäden haben umgefallene Bäume an der Sauparkmauer hinterlassen. Dazu wurden Zäune an zwei Wisentanlagen, der Polarwolfanlage, dem Rehgehege und zwei leer stehenden Quarantänegehegen beschädigt. Das Dach am alten Wisent-Schuppen ist ebenso kaputt, wie der Schulkomposthaufen des Waldpädagogikzentrums. Ein Baum muss noch gefällt und zwei Wege geräumt werden. Den ganzen Tag über sind Mitarbeiter des Wisentgeheges dabei die Schäden zu beseitigen. Sie werden von Kollegen aus den Förstereien unterstützt, die mit schwerem Gerät aushelfen. „Glücklicherweise sind keine Menschen und keine Tiere zu Schaden gekommen“, sagt Wisentgehegeleiter Thomas Hennig. Es habe auch keine Tierausbrüche gegeben. Thomas Hennig hofft, nach der zweitägigen Schließung, das Wisentgehege heute (20.01.) wieder öffnen zu können. Die Vollsperrung der Kreisstraße 213 wurde im Laufe des Tages (19.01) aufgehoben.

Zoo Vivarium 19.01.2018
Wissenschaftsstadt Darmstadt und Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) stellen mit Ioannis Patsakas neuen Pächter im Café Eulenpick am Zoo Vivarium vor / Stadtkämmerer Schellenberg: „Freuen uns, mit Herrn Patsakas einen erfahrenen Gastronomen für den Betrieb gewonnen zu haben, der das beliebte Café neu ausrichten und modernisieren wird.“ Das Café Eulenpick am Zoo Vivarium hat einen neuen Pächter. Seit dem 01. Januar 2018 hat Ioannis Patsakas, Geschäftsführer der in Kriftel ansässigen IPAG GmbH, die Aufgabe übernommen, das bei den Zoobesuchern beliebte Café neu auszurichten und zu modernisieren. Die Zoo- und Cafébesucherinnen und -besucher erwartet damit ein familienfreundliches und zeitgemäßes Gastronomiekonzept, das die besondere Lage des Zoos sowie die Essenswünsche der Familien und Kinder berücksichtigt und Speisen zu familienfreundlichen Preisen vorsieht. Das Angebot wird mit fair gehandelten und regionalen Produkten ergänzt. Am heutigen Freitag (19.) stellte Stadtkämmerer André Schellenberg zusammen mit Sabine Kleindiek und Wolfgang Krause vom Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) den neuen Pächter der Öffentlichkeit vor. Bei der Vorstellung hebt Schellenberg das neue Konzept, familienfreundliche Gerichte mit regionalen Produkten zu kombinieren, hervor: „Wir freuen uns, dass wir nach intensiver Suche mit Ioannis Patsakas heute einen neuen Pächter mit der nötigen gastronomischen Erfahrung und dem Blick für ein familienfreundliches Angebot für das Café Eulenpick vorstellen können. Das neue Angebot enthält abwechslungsreiche Gerichte, die in einem modernen Ambiente serviert werden“, erklärt Schellenberg und freut sich gemeinsam mit Ioannis Patsakas auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit Blick auf die Diskussion um den angeblichen Verzicht auf besonders bei Kindern beliebte Gerichte betont Schellenberg noch einmal: „Speziell für die kleinen Gäste unseres Zoos wird es auch mit dem neuen Pächter weiterhin beispielsweise Wurst mit Pommes Frites und andere ‚schnelle‘ und leckere Gerichte zu bezahlbaren familienfreundlichen Preisen geben. Ab sofort wird jedoch vor allem bei der Auswahl der Produkte ein stärkerer Fokus auf Regionalität und Nachhaltigkeit gerichtet.“ Die offizielle Eröffnung des neuen Café Eulenpick mit Aufnahme des regulären Gastronomiebetriebs erfolgt am Samstag, 3. Februar 2018, ab 11 Uhr. Der EAD hatte zum 01. Januar 2017 die Eigentümerschaft des Café Eulenpick von der Vereinigung der Freunde und Förderer des Darmstädter Schulvivariums Kaupiana e.V. übernommen und eine Neuverpachtung ausgeschrieben. Zum 01. Januar 2018 wurde ein neuer Pächter/eine neue Pächterin für das Café Eulenpick gesucht, die/der ein modernes und pädagogisch sinnvolles gastronomisches Angebot anbietet, das die Bereiche Zoo und Gastronomie stärker als bisher miteinander verzahnt.

Zoo Osnabrück 19.01.2018
Tierische Inventur: 2.656 Tiere aus 298 Arten
2017 besonderer Nachwuchs im Zoo Osnabrück. Alle Jahre wieder stand zum Jahreswechsel das „große Zählen“ im Zoo Osnabrück an. Die tierische Inventur ist mittlerweile abgeschlossen: 2.656 Tiere aus 298 Arten leben aktuell am Schölerberg. „2017 hat sich einiges verändert in unserem Tierbestand“, berichtet Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Kurator im Zoo Osnabrück und zuständig für die jährliche Inventur der Tierwelt bei der Vorstellung der Zahlen. Insgesamt lebten zum Jahreswechsel 298 Tierarten am Schölerberg – 22 mehr als im Vorjahr. „Die meisten neuen Arten sind bei den Fischen eingezogen. Auch bei den Wirbellosen und Säugetieren hatten wir einen Zuwachs an Arten, bei den Vögeln, Reptilien und Amphibien ist die Zahl dagegen gesunken“, so Wulftange weiter. Die Anzahl der Individuen sei von 3.060 auf 2.656 gesunken, was vor allem an Veränderungen im Fischbestand im „Tetra-Aquarium“ liege. „Natürlich überprüfen unsere Tierpfleger jeden Morgen Anzahl und Gesundheitszustand ihrer Zöglinge. Einmal im Jahr wird dann komplett durchgezählt und wir tragen alle Zahlen zusammen. Bei den Elefanten und Giraffen ist das Zählen ja noch leicht – bei Ameisen oder Hummeln wäre es allerdings kaum zu schaffen, jedes einzelne Tier zu zählen“, schmunzelt der Biologe. Ameisen, Hummeln oder auch Stabschrecken werden daher als Volk oder Gruppe gezählt. Bei vielen Fischarten schätzen die Zoomitarbeiter die Anzahl der Individuen oder fotografieren die Aquarien, um die Fische zählen zu können. Weitergabe an Behörden „Die Zahlen müssen wir anschließend an verschiedene Behörden geben – so zum Beispiel an das Veterinäramt sowie die Naturschutzbehörden. Alle Zu- und Abgänge müssen gemeldet werden und die Behörden können auch stichprobenartig die Papiere bestimmter Tiere anfordern“, erklärt Andreas Wulftange. Insbesondere geschützte Tiere dürften nicht von jedem gehalten und gezeigt werden. „Die Behörden prüfen unsere Unterlagen und stellen anschließend die Genehmigung zur Haltung und Ausstellung der Tiere aus.“ 2017: erste Elefantengeburt in Osnabrück Besonders große Veränderungen gab es 2017 bei den Elefanten: „Nachdem wir mehrere Jahre auf Asiatische Elefantenkühe gewartet haben, zogen im Frühjahr endlich die Weibchen Douanita und Sita aus dem Zoo Prag bei uns ein. Zudem kam Minh-Tan zur Welt – der erste Elefant, der bei uns geboren wurde“, freut sich Wulftange. Aber auch bei den Seehunden, Flachlandtapiren und Polarfüchsen gab es Nachwuchs. Doch nicht nur die „ganz großen“ Geburten sind im Zoo von Interesse: „Bei unseren Rothaubenturakos, die in der Voliere gegenüber vom Eingang des Tetra-Aquariums leben, sind im vergangenen Jahr vier Weibchen geschlüpft“, berichtet Wulftange. Mit der afrikanischen Turakoart beteiligt sich der Zoo Osnabrück am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm der Zoos, über das die Nachzucht der Tierart wissenschaftlich koordiniert wird. „An sich ist der Schlupf noch nicht allzu außergewöhnlich. Allerdings sind unter den 67 Zoos, die sich am Zuchtbuch der Rothaubenturakos beteiligen, bei uns die einzigen Weibchen geschlüpft – und daher ist dieser Nachwuchs eben doch sehr wichtig für die Nachzucht“, erklärt Wulftange. Die Nachzucht einer weiteren Vogelart ist seit diesem Jahr wichtiger geworden: die der Schnee-Eulen. Die Weltnaturschutzorganisation IUCN führt die „Rote Liste bedrohter Arten“ und hat vor wenigen Wochen die Schnee-Eule erstmals auf dieser Liste als „gefährdet“ eingestuft. Im Zoo Osnabrück leben derzeit fünf Schnee-Eulen, eine davon schlüpfte im vergangenen Jahr. „Leider landen immer mehr Tiere auf dieser Liste und werden als bedroht eingestuft. Eine wichtige Aufgabe der Zoos ist es, sich aktiv durch Nachzucht am Arterhalt zu beteiligen und eine stabile Population in menschlicher Obhut aufzubauen – daher ist auch ein Kommen und Gehen unter den Zoobewohnern sehr wichtig“, erklärt der Biologe. Durch den Austausch der Tiere unter den Zoos werde Inzucht vermieden und von den jeweiligen Arten könne eine stabile Population entstehen. Neue Arten vor allem im „Tetra-Aquarium“ eingezogen 2017 veränderte sich die Inventurliste nicht nur durch Nachwuchs: Auch neue Arten zogen ein. Im Spätsommer eröffnete der Zoo einen Teil der nordamerikanischen Tierwelt „Manitoba“ – dort zogen 2017 mit zwei Schwarzbären, drei Waldbisons und sechs Hudson-Bay-Wölfen drei neue Arten ein. Der Zoo beherbergt auch seit dem vergangenen Jahr Blütenfledermäuse und Guteschafe sowie viele neue Fischarten. „Im ‚Tetra-Aquarium‘ haben wir einige Becken umgestaltet und so sind zum Beispiel 76 Tiere aus 10 Malawisee-Barscharten neu in das Malawi-Becken eingezogen“, so Wulftange. Auch in 2018 wird in der Tierwelt am Schölerberg viel passieren: „In diesem Jahr wird ‚Manitoba‘ komplett eröffnet und dann ziehen natürlich auch noch weitere Tierarten ein. Wir werden also wieder viel zu zählen haben“, schmunzelt Andreas Wulftange.

Wilhelma Stuttgart 19.01.2018
Junge Säbelantilopen-Kälber machen Mut für Überleben ihrer Art
Erstmals sind in der Wilhelma in Stuttgart Säbelantilopen auf die Welt gekommen. Die beiden Kälber sind Hoffnungsträger ihrer ganzen Art, die mit wissenschaftlichem Namen Oryx dammah heißt. Sie war in der Natur bereits komplett ausgestorben und konnte nur dank der Nachzucht in Zoos und auf Farmen überleben. Als internationales Kooperationsprojekt startete vor kurzem die Wiederansiedlung in ihrer früheren Heimat in Nordafrika. Die kleinen Mutmacher, die im Spätherbst in der Wilhelma geboren und bisher im geschützten Stallbereich gehalten wurden, stellen sich jetzt den Besuchern des Zoologisch-Botanischen Gartens vor. Sie sind auf der afrikanischen Savannen-Anlage mit den Grevy-Zebras und den Dorcas-Gazellen zu sehen. „Die Säbelantilopen hatten wir erst im Herbst 2016 aufgenommen, um uns langfristig an der Nachzucht zu beteiligen. Dass es gleich im ersten Jahr gelungen ist, und das sogar doppelt, ist fantastisch“, sagt Wilhelma- Direktor Dr. Thomas Kölpin. „So könnte die traurige Geschichte der Säbelantilopen doch noch ein Happyend bekommen. An dieser Geschichte wollen wir mitschreiben. Solch ein lebender Beweis, dass wir nicht nur auf Negativentwicklungen, wie den Schwund der Artenvielfalt, hinweisen, sondern effektiv entgegensteuern können, gibt etwas Zuversicht zurück. Der Blick auf unsere Afrika-Savanne mit den Antilopen-Kälbern und den Zebra-Fohlen ist so erfrischend, dass es wirklich Mut macht.“ Die für ihre eindrucksvollen Hörner, die säbelartig gebogen bis zu 1,20 Meter lang werden, bekannten Antilopen zogen noch Mitte des 20. Jahrhunderts in riesigen Herden in riesigen Herden zu Hunderten und Tausenden durch die Sahara und Sahelzone. Ihr Fleisch, Fell und Gehörn waren so begehrt, dass der zunehmend technisierten Jagd immer größere Zahlen zum Opfer fielen. In der großen Ebene ohne schützende Vegetation ließen sich die Antilopen leicht von Jeeps und sogar von Flugzeugen aus verfolgen und schießen. Zur Wilderei kamen noch Bürgerkrieg, Futterkonkurrenz durch Viehhaltung und anhaltende Dürreperioden hinzu, bis im Jahre 2000 keine einzige Säbelantilope in der Natur mehr vorhanden war. In die Wilhelma kamen 2016 zwei Antilopenkühe aus Portugal und ein Bock aus England. Bei den im September und November zeitlich versetzt geborenen Kälbern sind unterschiedliche Entwicklungsstufen anhand der Kopfform und der Hornlänge zu erkennen. Die Spieße sind beim jüngeren Kalb etwa zehn, beim älteren gut zwanzig Zentimeter lang. Die säbelartige Krümmung, welche die Hörner später einmal annehmen, ist bisher nur zu erahnen. Für beide Kühe war es eine Erstlingsgeburt. Damit sie sich in Ruhe in ihre Mutterrolle einfinden konnten und die Kälber sich schrittweise an die anderen Mitbewohner gewöhnten, verweilten sie bislang hinter den Kulissen. Anfangs blieben sie im Stall. Danach ging es nur in das Vorgehege. Zuletzt durften sie stundenweise das große Außengehege alleine erkunden. Und nun sind die Antilopen, Zebras und Gazellen gemeinsam auf der Savannen-Anlage unterwegs. Der Antilopen-Bock, der seinen Nachwuchs allzu aggressiv gegen Zebras, Gazellen und Pfleger verteidigt hatte, lebt vorerst auf der nicht öffentlichen Außenstelle der Wilhelma, dem Tennhof.

Kölner Zoo 19.01.2018
Sturmtief „Friederike“: Kölner Zoo ohne Schäden
Zoo hatte Donnerstag vorsorglich wegen Orkanwarnung geschlossen. Sturmtief „Friederike“ hat im Kölner Zoo bis auf zwei umgefallene Bäume keine Schäden angerichtet. Aufgrund der Orkanwarnung des Deutschen Wetterdienstes hatten die Verantwortlichen den Zoo an diesem Donnerstag rein vorsorglich für die Besucher geschlossen. Dass keine ernstzunehmenden Schäden zu verzeichnen waren, bestätigt das Sicherheitskonzept des Kölner Zoos. „Wir kontrollieren unsere Bauten und Anlagen sowie unseren Baumbestand ganzjährig und mit größter Sorgfalt auf mögliche Angriffspunkte bei Sturm“, erklären die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg. Das gilt selbstverständlich auch für den Tierbestand. „Ein Teil unserer Bewohner bleibt sicherheitshalber in den Ställen. Auch das ist ein wichtiger Grund dafür, dass wir bei derartigem Sturm den Zoo schließen. Denn wir können unseren Besuchern in diesem Fall nicht alle Tiere zeigen“, so die Vorstände. Der Zoo weist daraufhin, dass aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen zu keiner Zeit eine Gefahr für Besucher, Mitarbeiter oder Tiere des Kölner Zoos bestanden habe. Erreichen Stürme wie jetzt ,Friederike‘ mehr als 100km/h, wird der Zoo dennoch auch künftig vorsorglich für die Besucher geschlossen. „Einzelne umfallende Bäume können bei diesen Geschwindigkeiten niemals vollends ausgeschlossen werden“, so Landsberg. Der Kölner Zoo hat ab heute wieder wie gewohnt geöffnet (9 bis 17 Uhr).

Zoopark Erfurt 19.01.2018
Tierischer Zuwachs im Thüringer Zoopark
Das neue Elefantenhaus im Thüringer Zoopark Erfurt hat Zuwachs bekommen. Hinter den Kulissen wurden die Echsen und Nattern seit einiger Zeit von den Zoologen und Tierpflegern betreut, denn sie brauchten die richtige Größe, um sich in den Schauterrarien zeigen zu können. Die Grünen Baumeidechsen sind seit dem 9. Juni 2017 in Erfurt und stammen aus dem Zoo Zagreb in Kroatien, wo sie am 10. März geboren wurden. Erfurt hat drei Tiere, die schön gewachsen sind. Sie sind hervorragende Kletterer und man kann sie sehr gut im Terrarium entdecken. Die Echsen sind neugierig und beobachten die Besucher sehr genau. Um eine Zucht aufzubauen, sollen in einiger Zeit weitere Baumeidechsen aus anderen Zoos dazukommen. Als dünne „Schnürsenkel“ sind 2016 zwei weibliche Afrikanische Eierschlangen vom Sparsholt College in Großbritannien nach Erfurt gekommen. Da die Nattern keine Zähne haben und nur Eier fressen, hat es sehr lange gedauert, bis sie so groß und rund waren, dass sie nicht mehr durch die Spalten im Schauterrarium entwischen konnten. Auch für die beiden Eierschlangen will Erfurt Partner zur Zucht suchen. Allerdings werden die Tiere nicht so oft in Zoos gehalten, da die Ernährung zwar einfach ist, die Organisation einer ausreichenden Anzahl von kleinen Eiern aber schwierig.

Zoo Heidelberg 19.01.2018
Eins, zwei, drei, vier… viele!
Zoo Heidelberg startet artenreich ins neue Jahr. Wie jedes Jahr heißt es auch im Zoo Heidelberg wieder: Inventur! Dann werden nicht nur die Tiere im Zoo gezählt, sondern jeder Futtersack und jede Maschine aus den Wirtschafts-bereichen müssen ebenfalls vermerkt werden. Zum Jahresabschluss 2017 leben im Zoo Heidelberg 84 Vogelarten, 53 Säugetierarten sowie weitere 26 Tierarten, die Besucher bei einem Rundgang entdecken können. Die 163 Arten bilden einen Bestand von 2701 Tieren.
Die Inventur am Jahresende ist auch ein Rückblick, wie sich der Tierbestand im Laufe des Jahres verändert hat. Auch 2017 gab es wieder zahlreichen Nachwuchs und Neuzugänge, andererseits sind Tiere gestorben oder in andere Zoos umgezogen. Bereits im Frühjahr vergrößerte sich die Trampeltiergruppe mit der Geburt von Hengst Batu, im April zogen die Orang-Utans in einen anderen Zoo nach Belgien um. Im Mai gab es Nachwuchs bei den bedrohten Roloway-Meerkatzen und im Juni kamen die beiden Mähnenrobben-Jungs Pepe und Pedro zur Welt. Mit Kronensifaka „Daholo“ zog Ende 2017 sogar eine ganz neue Tierart in den Zoo Heidelberg ein, die es bisher in keinem anderen deutschen Zoo zu sehen gibt. Einen Neuzugang der anderen Art gab es im Technik-Bereich: Seit 2017 zählt eine Hebebühne zum Inventar, mit welcher der Zoo nun wichtige Arbeiten selbst ausführen kann: den hohen, alten Baumbestand von Totholz befreien, Dachrinnen säubern oder Nistkästen für heimische Vögel aufhängen – und das in bis zu 20 Metern Höhe. Je nach Tier gestaltet sich die Inventur mehr oder weniger aufwändig: Bei den Asiatischen Elefanten geht das Zählen schnell, denn die vier Jungbullen sind nicht zu übersehen. Bei den Wandelnden Blättern kann es auch mal länger dauern. Diese Insekten haben eine ganz eigene Strategie entwickelt, um sich vor Fressfeinden zu schützen: Eine hervorragende Tarnung! Sie sehen nicht nur aus wie Laubblätter, sondern ahmen das Laubwerk auch in ihrem Verhalten nach. Wackelt der Ast, auf dem sie gerade sitzen, wiegen sie sich wie Blätter im Wind. Die Tierpfleger müssen daher genau hinschauen, um bei der Inventur keines der Insekten im Terrarium zu übersehen. Spannend bis zum Schluss bleibt es bei den Webervögeln. Dort wachsen die Jungtiere oft „heimlich“ in der Voliere auf: Die kugelförmigen Nester der Vögel bestehen aus eng verwobenen Grashalmen und besitzen nur eine kleine, runde Öffnung als Eingang für die Elterntiere. So ist der Nachwuchs nicht zu sehen und kann gut geschützt vor Feinden aufwachsen. Der Nebeneffekt für diese Überlebensstrategie: Die Tierpfleger sehen nicht, wie viele junge Webervögel heranwachsen. Erst wenn sie flügge werden, also das Nest verlassen, zeigen sie sich. Doch auch dann ist das Zählen eine Herausforderung, denn die Jungvögel flattern gemeinsam mit den anderen, älteren Vögeln in der Voliere umher. Die exakte Zahl der jungen Webervögel wird tatsächlich erst bei der Inventur erfasst, wenn die Tierpfleger alle Tiere einfangen, um sie zu zählen und Alter und Geschlecht zu bestimmen. Tierbestand im Zoo Heidelberg (nach Anzahl der Arten/Stand 31.12.2017) 471 Säugetiere in 53 Arten, 477 Vögel in 84 Arten, 46 Reptilien in 10 Arten, 4 Amphibien in 1 Art, 1468 Fische in 7 Arten, 188 Insekten in 5 Arten, 42 Krebstiere in 2 Arten, 5 Schnecken in 1 Art, Gesamt: 2701 Tiere in 163 Arten

Güstrower Wildpark-MV 18.01.2018
Valentinstag im Wildpark-MV – Candle-Light-Dinner mit Wolfstour und Drei-Gänge-Menü
Verliebte aufgepasst: Am 14. Februar 2018 wird es so richtig romantisch. Das Candle-Light-Dinner im Güstrower Wildpark-MV ist die perfekte Überraschung zum Valentinstag. Doch nicht nur Pärchen, sondern auch Freunde oder Familien sind gern gesehen. Der Abend beginnt mit einer kleinen Wolfswanderung. Im Anschluss gibt es einen Sektempfang und ein Dinner im Kerzenschein. Hierbei können sich die Gäste von einem besonderen Drei-Gänge-Menü überraschen lassen. In gemütlicher Atmosphäre genießen sie den Abend direkt im Aquatunnel oder vor dem großen Naturaquarium mit den vorbeiziehenden Fischschwärmen. Wer am 14. Februar 2018 keine Zeit hat, muss nicht traurig sein: Am 8. März 2018 findet ein weiteres Candle-Light-Dinner statt. Anmeldungen und Informationen unter Tel.: 03843 2468-0. Gutscheine erhältlich.

Zoo Mageburg 18.01.2018
Neujahrsempfang im Zoo: Ein weißer Elefant und 160 Gäste in der AFRICAMBO Lodge
Zum obligatorischen Neujahrsempfang im Zoo begrüßte Zoodirektor Dr. Kai Perret gestern Abend 160 Gäste in der AFRICAMBO Lodge. Sowohl im kurzen Jahresrückblick als auch im Ausblick auf die nächsten Projekte „Gefährten des Menschen“ und Zoo-Aquarium (Machbarkeitsstudie) machte der Zoodirektor deutlich, dass der Zoo auf die sichtbarenErfolge aufbauen kann. Die steigenden Besucherzahlen (2017: 384.000 Besucher) zeigen, dass der Zoo auf gutem Wege sei. Gabriele Brakebusch, Landtagspräsidentin des Landes Sachsen-Anhalt, freute sich über die positive Zooentwicklung in Magdeburg. Dies bekräftigte auch der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg, Dr. Lutz Trümper. Zur Umsetzung der Zoovisionen 2006+ seien 20 Millionen Euro investiert wurden und weitere Zooprojekte in Planung. Für staunende Gesichter während des Empfangs sorgte der Honorarkonsul der Republik Südafrika, Professor Dr. Wolfram Scharff, der den Zoodirektor mit einem größeren Paket überraschte. Das „Mitbringsel“ entpuppte sich als weißer Elefant aus Porzellan – ein tierischer Gruß aus Südafrika in das AFRICAMBO der Elbestadt. Ein „Fest der Sinne“ und eine kulinarische Reise durch die Küche „Mama Afrika“ war das facettenreiche Büffet, welches das Marché-Team vorbereitet hatte. Die Gäste konnten exotische Genussmomente im afrikanischen Ambiente der AFRICAMBO Lodge genießen: vom afrikanischen Eintopf „Potje“, afrikanischen Grillspezialitäten, handgemachter Patisserie bis hin zu flambierten exotischen Früchten – für jeden Gast war etwas dabei. Hermann Ircher, Geschäftsführer Marché Mövenpick International, war aus der Schweiz angereist und führte am Rande des Neujahrsempfangs ein weiterführendes Gespräch mit dem Zoodirektor über Erreichtes und zukünftige gemeinsame Vorhaben.

Zoo Zürich 18.01.2018
Ein elefantöses Zoojahr
1.21 Millionen Besucher waren im vergangenen Jahr im Zoo Zürich zu Gast. Höhepunkte waren die Geburten des Elefäntchens Ruwani und der Brillenbären Rica und Rasu sowie die Eröffnung der neuen Lori-Voliere. 2017 war für den Zoo Zürich ein gutes Jahr. Mit rund 1.21 Millionen Besuchern (zwei Prozent mehr als im Vorjahr) ist das Interesse am Zoo ungebrochen hoch. Zu den Höhepunkten des Jahres gehörten die Geburten des aufgeweckten Asiatischen Elefantenmädchens Ruwani und der Brillenbärenzwillinge Rica und Rasu sowie die Eröffnung der Lori-Voliere als erste Etappe der neuen Australienanlage. Deren Gesamteröffnung findet am 29. März 2018 statt. 2017 startete der Zoo Zürich zudem mit dem Bau der Lewa Savanne für Giraffen und Nashörner, die 2020 eröffnet werden soll. Die Sammelaktion für das Grossprojekt läuft auch dieses Jahr weiter. Zum Leben gehört auch der Tod. Ein besonders schmerzhafter Abschied im vergangenen Jahr war das Hinscheiden des prominenten Sumatra-Orang-Utan-Weibchens Lea. Sie musste wenige Monate vor ihrem fünfzigsten Geburtstag aus gesundheitlichen Gründen eingeschläfert werden. Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen: Der Zoo Zürich will seine Besucher für die Vielfalt der Tierwelt begeistern und sie motivieren, sich aktiv für deren Erhaltung zu engagieren. Nebst der hohen Besucherzahl zeigen auch das ungebrochen grosse Interesse an den Tierpräsentationen, Führungen und Kursen, dass der Zoo auf dem richtigen Weg ist. Der Zoo Zürich engagierte sich auch 2017 in sieben Naturschutzschwerpunktprojekten und beteiligte sich an über fünfzig Arterhaltungsprogrammen. Das Freiwilligenteam, die Zoo-Stiftung, das Zoofäscht-Komitee, die Donatoren, Paten, Sponsoren und die Tiergarten-Gesellschaft unterstützten den Zoo erneut auf breiter Basis.

Tiergarten Nürnberg 18.01.2018
2017: Ein erfolgreiches Jahr für den Tiergarten Nürnberg
Das Jahr 2017 brachte dem Tiergarten der Stadt Nürnberg mit 1.135.515 Besucherinnen und Besuchern das drittbeste Ergebnis seiner Geschichte. Mit 4,4% über dem Vorjahr und 5,6% über dem Fünf-Jahres-Durchschnitt wurde der leichte Rückgang vom Vorjahr – vor allem dank des besseren Wetters – mehr als wett gemacht. Die feste Zustimmung zum Tiergarten als Erholungs- und Bildungseinrichtung zeigte sich 2017 erneut an der weiter gestiegenen Zahl der verkauften Dauerkarten von 8.438 (2016: 7.624), das ist ein Plus von gut 10%. Auch im Förderverein „Tiergartenfreunde Nürnberg e.V.“ stieg die Zahl der Mitgliedschaften, hinter denen zumeist mehr als eine Person stehen, weiter. Bis Ende Dezember 2017 (31.12.2017) zählte der Verein 3.502 Mitgliedschaften (31.12.2016: 3.152) und verzeichneten damit einen Zuwachs von 11%. Darunter sind 123 einfache Mitgliedschaften. Bei den übrigen Mitgliedschaften ist eine Dauerkarte in den Tiergarten in der Mitgliedschaft enthalten: dies beinhaltet 1.284 Familienmitgliedschaften, 1.422 Zwei-Personen-Mitgliedschaften, 597 Ein-Personen-Mitgliedschaften und 68 Kindermitgliedschaften. Insgesamt verbergen sich dahinter gut 8.500 Einzelpersonen. Tierbestand und Artenschutz Der Tierbestand erreichte 2017 zum Jahresende 4.649 Tiere (2016: 3.802) aus 308 Arten (2016: 287), davon 221 Wirbeltierarten (2016: 216) mit 3.020 Individuen (2016: 2.727). Neue Arten sind zum Beispiel die Zwergwabenkröten im Aquarium oder die Kurzohr Rüsselspringer und die Steinrötel für das Wüstenhaus. Zu den bedeutenden Veränderungen bei den Individuen zählen die Abgaben des Tigers nach Chemnitz und der Zugang der neuen Männchen bei den Buntmardern und den Seekühen. Unter den Jungtieren sind besonders das Panzernashorn Sanjay, zwei Mähnenwölfe, zwei Hyazintharas und eine Alpenkrähe zu erwähnen. Aus dem Bereich Artenschutz, zu dem auch Bildung, Forschung und Erhaltungszucht zählen, sind Bestandssicherungen und Wiederansiedelungen von Zootieren in der Natur, oft verbunden mit dem Schutz des Lebensraumes eine wichtige Aufgabe. Der Beitrag des Tiergartens bei den Habichts- oder Uralkäuzen ist bereits Routine. Mit vier ausgewilderten Habichtskäuzen stieg die Gesamtzahl des aufgezogenen Nachwuchses unseres Zuchtpaares auf 32 Jungvögel seit 2003. 14 dieser Jungvögel gingen in den Nationalpark Bayerischer Wald und 13 in das Biosphärenreservat Wienerwald bzw. in das Wildnisgebiet Dürrenstein (Österreich). Fünf weitere junge Habichtskäuze wurden an Zuchtstationen abgegeben. Das Monitoring des Projektes wird auch vom Tiergarten mitfinanziert. Es beinhaltet eine Erfolgskontrolle und bringt eine Menge an neuen Erkenntnissen zur Biologie dieser Art, die dann auch in anderen Gebieten zum Schutz beitragen. Im Naturpark Zillertal konnten zur Blutauffrischung drei Steinböcke im Bereich der Greizer Hütte ausgewildert werden. Seit der Bestandsgründung in den 1960er Jahren mit Steinböcken aus der Schweiz wurden erst 2016 und 2017 blutsfremde Tiere eingesetzt, um die genetische Variabilität und damit die Anpassungsfähigkeiten zu erhöhen. In der Sierra Cazorla wurde erneut ein Bartgeier des Tiergartens ausgewildert. Er verstarb zwei Monate später. Wie die Obduktion gezeigt hat, hatte er einen Leberschaden – es konnte aber keine Substanz gefunden werden, die den Schaden verursacht haben könnte. Die Untersuchungen laufen weiter. In diesem Reservat haben früher ausgewilderte Bartgeier die ersten zwei Jungvögel erfolgreich aufgezogen und der 2013 vom Tiergarten gelieferte Geier ist seit kurzem verpaart und hat ein Nest gebaut. Bei Zieseln, einer kleinen Säugetierart, die bis in die 1980er Jahre auch in Deutschland beheimatet war, und in Tschechien einen starken Rückgang erleben musste, laufen Versuche der Wiederansiedelung und der Bestandsstützung. So wurden aus dem Tiergarten im vergangenen Jahr 22 Ziesel zu einer isolierten und sehr kleinen Restpopulation auf einen Golfplatz bei Karlovy Vary (Karlsbad) zur Verstärkung und Blutauffrischung gebracht. Für die Wiederansiedelung des Wisents in Spanien stellte der Tiergarten Nürnberg vier Tiere zum Aufbau der Zuchtgruppen zur Verfügung. […]

Zoo Osnabrück 18.01.2018
Eisstockschießen im Zoo Osnabrück startet am Dienstag
Restplätze für Teams und freier Eintritt für Zuschauer. Eisstockschießen zwischen Affentempel und Tigertempelgarten: Das geht ab dem kommenden Dienstagabend, 23. Januar, im Zoo Osnabrück. Für das Turnier um den „Löwen-Ice-Cup“ sind noch wenige Restplätze verfügbar. Zuschauer und Fans können den Zoo an den Turniertagen ab 18:30 Uhr kostenlos besuchen und an Führungen teilnehmen. Von Dienstag, 23. Januar, bis Samstag, 3. März, bildet das Eisstockschießen um den „Löwen-Ice-Cup“ das sportliche Highlight des „Winterzaubers“, der neuen Winterveranstaltung des Zoos mit Schlittschuhlaufen, nostalgischem Kinderkarussell und Winterdorf. Auf der überdachten Kunsteisbahn können sich Teams im sportlichen Wettkampf messen, bei warmen Getränken wie Glühwein und Apfelpunsch über die besten Taktikten fachsimpeln oder sich mit winterlichem Grünkohleintopf und Bratapfel-Crêpe für die nächste Runde stärken. Immer dienstags, mittwochs und donnerstags wird der Zoo ab 18:30 Uhr zum Turnierschauplatz. Gleich neun Teams mit kreativen Namen machen am ersten Spieltag den Anfang: Können es zum Beispiel die „Hell-lila Flanellläppchen“ mit den „Unbesiegbaren“ aufnehmen oder werden die „Kinnius Krakauer“ die Runde für sich entscheiden? Während des Turniers am Abend haben Zuschauer und Fans im Zoo Osnabrück freien Eintritt und können ihre Favoriten auf dem Kunsteis anfeuern. Für alle Besucher gibt es außerdem kostenlose Führungen mit kundigen Zoopädagogen durch die nächtliche Welt der Tiere. Restplätze für Kurzentschlossene. 19 Mannschaften können sich noch für das Eisstockschießen anmelden und auf der überdachten Kunsteisfläche unabhängig von Wind und Wetter um den „Löwen-Ice-Cup“ kämpfen. Mit der Anmeldegebühr von 50 Euro pro Team (inkl. Zoo Eintritt) unterstützen die Gruppen die Vergrößerung der Löwenanlage im Zoo Osnabrück. Pro Mannschaft können 4 bis 8 Spieler teilnehmen. Interessenten können sich per E-Mail ess@zoo-osnabrueck.de oder direkt im Online-Shop des Zoos unter https://shop.zoo-osnabrueck.de anmelden. An jedem Spieltag treten mindestens sechs Mannschaften gegeneinander an, von denen drei Teams die nächste Runde erreichen – die Chancen auf eine zweite Partie Eisstockschießen beim „Winterzauber“ stehen also gut! Das Eisstockschießen wird unterstützt von den Hauptsponsoren der Filmpassage Osnabrück, Kinnius Fleischverarbeitung, der Sparkasse Osnabrück und der Rahenbrock Gruppe und von vielen weiteren Firmen. „Winterzauber“ bis zum 11. März. Tagsüber findet bis zum 11. März freitags von 12 bis 16 Uhr und samstags und sonntags jeweils von 9 bis 16 Uhr der „Winterzauber“ im Zoo Osnabrück statt. Dann können Zoobesucher die Kunsteisfläche auf Schlittschuhen erobern und winterliche Speisen und warme Getränke genießen. Auf die kleinen Zoobesucher wartet außerdem ein nostalgisches Kinderkarussell aus Holz. Tageskartenbesitzer bekommen Gutscheine für Schlittschuhe und Karussell, Jahreskartenbesitzer zahlen einen kleinen Betrag für das zusätzliche Angebot: 3 Euro für das Ausleihen von Schlittschuhen, sowie 1 Euro für eine Fahrt mit dem Karussell.

Tierpark Hellabrunn 18.01.2018
Eine neue Erdmännchen-Gruppe in Hellabrunn
Seit dieser Woche gibt es im Tierpark Hellabrunn gleich vier neue Bewohner zu sehen: Drei männliche und ein weibliches Erdmännchen leben nun in direkter Nachbarschaft zu den Giraffen. Die Gruppe kam aus dem Wildpark Osterzgebirge nach München. Neugierig erkunden die vier Erdmännchen seit wenigen Tagen ihre neue Anlage: Was gibt es hier alles zu entdecken? Wo sind die gemütlichsten Schlafplätze? Von wo aus hat man die beste Aussicht und wo kann man sich gut verstecken? Bei den Erkundungstouren im Sand machen die Tiere ihrem veralteten Namen „Scharrtier“ alle Ehre: Überall wird fleißig gescharrt und überprüft, ob sich nicht doch noch etwas Essbares findet. Die gesellige und tagaktive Mangustenart lebt in Familienverbänden. Diese werden von einem dominanten Weibchen angeführt. Erdmännchen sind tagaktive Jäger, die aber auch gerne einmal vor ihrem Bau ein Sonnenbad genießen. Sie ernähren sich von Insekten und Spinnen, aber auch von kleinen Wirbeltieren, Reptilien und Vögeln. Sie leben in Erdhöhlen, die sie geschickt mit ihren Vorderextremitäten, die aus vier Zehen bestehen, in bis zu drei Meter Tiefe graben. Erdmännchen sind sehr futterneidisch und raufen deshalb auch oft einmal um Beutestücke. Vor Feinden schützen sich Erdmännchen, indem stets ein Tier Wache hält. Ist ein Mitglied der Gruppe nicht mehr fit, wird ein neuer Posten aufgestellt. Sobald sich ein Fressfeind wie ein Adler, Schakal oder eine Schlange nähert, warnen die Wachposten ihre Artgenossen durch schrille Pfiffe. Das derzeitige winterliche Wetter kann den Erdmännchen trotz ihres natürlichen Lebensraums in trockenen Regionen im Süden Afrikas übrigens nichts anhaben: Entweder sie verkriechen sich in ihr Höhlensystem, oder sie legen sich auf oder unter die Wärmeplatten und -lampen auf der Außenanlage, die immer für eine Wohlfühltemperatur sorgen. Außerdem können sich die Erdmännchen jederzeit über einen Tunnel in ihr warmes und trockenes Haus zurückziehen.

Zoo Neunkirchen 18.01.2018
Pelziger Zuwachs in der Asien-WG
Felsenhörnchen als neue Bewohner im Neunkircher Zoo. Die tierische Wohngemeinschaft bestehend aus den kleinen Chinesischen Baumstreifenhörnchen und Temminck-Tragopanen, eine Fasanenart, hat Zuwachs bekommen: Pater David – Felsenhörnchen sind im Neunkircher Zoo neu eingezogen. Diese tagaktive Hörnchenart bringt bis zu 200 Gramm auf die Waage und stammt ursprünglich aus Zentralchina. Dort lebt sie in felsigen Gebieten und nutzt Felsspalten als Baue. Da Felsenhörnchen in Gruppen leben, sind in Neunkirchen ein Männchen und drei Weibchen aus dem Naturschutz-Tierpark Görlitz eingetroffen. Die vier Tiere sind dort 2016 geboren und könnten bereits in diesem Jahr in ihrer neuen Heimat für Nachwuchs sorgen. Bis zu vier Jungtiere würden nur nach wenigen Wochen Tragezeit in einem Bau geboren. Pater David – Felsenhörnchen verständigen sich untereinander mit verschiedenen Lauten und geben bei drohender Gefahr auch Warnschreie ab. Bekannter Namensgeber. Der lange deutsche Name der Felsenhörnchen geht auf den Franzosen Armand David, Pater David genannt, zurück. Pater David war nicht nur der erste Europäer, der einen großen Panda zu Gesicht bekam, er lebte auch lange Zeit in China und hat auf seinen Reisen viele Tier- und Pflanzenarten beschrieben und erforscht. Zukünftig wird es in einem anderen Teil des Zoos, dem Drachengarten, durch die Förderung vom Rotary-Club Neunkirchen die so genannte Pater David – Voliere entstehen und unter anderem die chinesische Vogelwelt beherbergen. Paten gesucht. Alle vier Felsenhörnchen sind noch namenlos und suchen Tierpaten als Unterstützer. Nähere Informationen an der Zookasse, per Telefon unter 06821 – 91 36 33 oder per E-Mail an info@neunkircherzoo.de. Mehr erfahren Sie auch unter www.neunkircherzoo.de und auf der facebook-Seite des Neunkircher Zoos.

Tiergarten Schönbrunn 18.01.2018
Nachwuchs bei den Faultieren
Für Faultier-Weibchen Alberta im Tiergarten Schönbrunn hat es sich ausgefaulenzt: Am 22. Dezember hat Alberta ein Jungtier zur Welt gebracht. Das Kleine liegt auf seiner Mutter wie in einer gemütlichen Hängematte und gab sich bislang etwas fotoscheu. „Mindestens 14 Stunden am Tag dösen unsere Faultiere vor sich hin. Um das Jungtier zu sehen, das sich im Fell am Bauch der Mutter festklammert, braucht man also noch etwas Geduld“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Aber das Warten lohnt sich. Das kleine Faultier ist nicht nur unglaublich faul, sondern auch unglaublich herzig. „Das Jungtier hat große schwarze Knopfaugen und seine Nase erinnert ein bisschen an eine Steckdose.“Zweifingerfaultiere sind in den Regenwäldern Südamerikas heimisch. Sie verbringen ihr Leben kopfüber in Bäumen hängend. Ihre langen, gebogenen Krallen geben ihnen in den Ästen Halt. Ihr ganzes Leben verläuft im Zeitlupentempo – auch ihre Entwicklung. Schratter: „Erst im Alter von etwa einem halben Jahr fangen die Jungtiere an, selbst auf einem Ast zu hängen. Dann haben unsere Tierpfleger die Möglichkeit zu erkennen, ob der Nachwuchs ein Männchen oder ein Weibchen ist.“ Das Jungtier wird derzeit noch gesäugt. Mutter Alberta zeigt ihrem Kleinen aber bereits auch, wie man Salat knabbert. Fürsorglich kümmert sich die erfahrene Mutter um ihr Junges. Vater Einstein genießt hingegen weiterhin ungestört sein Faultier-Dasein.

Zoo Landau in der Pfalz 17.01.2018
Erstes Jungtier des Jahres 2018 im Zoo Landau in der Pfalz geboren
Das erste Jungtier des Jahres 2018 im Zoo Landau in der Pfalz ist ein Watussikalb. Überraschend kam die Geburt nicht aber natürlich war das Zooteam hocherfreut, als am Morgen des 13. Januar ein gesundes Kälbchen im Stall vorgefunden wurde. Es ist bereits das siebte Jungtier, das die damit schon sehr erfahrene Mutterkuh „Doreen“ erfolgreich aufzieht. Sie selbst wurde im Jahr 2005 im Zoo Landau geboren. Der kleine Bulle entwickelt sich bestens, ist aber aufgrund der nasskalten, stürmischen Wetterlage zunächst noch nicht auf der Außenanlage zu sehen. Mutterkuh und Kälbchen können entscheiden, ob sie den Stall oder das Vorgehege aufsuchen möchten. Mit etwas Glück sind die beiden also dort für die Besucher zu sehen. Die Watussirinder teilen ihr Außengehege mit den ebenfalls afrikanischen Pinselohrschweinen. Eine Wohngemeinschaft, die sehr gut funktioniert. Erstaunlicherweise haben allerdings nicht die großen Rinder mit den riesigen Hörnern das Sagen, sondern die quirligen Schweine! Bis die Vergesellschaftung mit den frechen Mitbewohnern ansteht, muss das kleine Kälbchen noch etwas sicherer auf den Beinen werden. Natürlich hofft man im Zoo Landau darauf, dass diese erste erfolgreiche Geburt des Jahres ein erster guter Auftakt für vielen weiteren wichtigen Nachwuchs sein wird!

Tierpark Nordhorn 17.01.2018
Inventur im Tierpark Nordhorn: Messen, wiegen, zählen – Tierbestand alljährlich auf dem Prüfstand
Egal ob Haare, Federn oder Schuppen – einmal pro Jahr müssen alle Tiere des Familienzoos ran. Die Inventur, ein Vorgang den man aus dem Supermarkt oder anderen Geschäften zum Jahreswechsel kennt, findet auch in einem Zoo statt. Über Tage wird von den Tierpflegern der gesamte Tierbestand gezählt, gemessen und gewogen. „Bei Tierarten wie den Weißrüssel-Nasenbären, die durch unser regelmäßiges Tiertraining gut gehändelt werden können, ist das natürlich relativ einfach!“, so Zooinspektor Marcel Matjeka. „Bei Schwarmtieren wie den Wellensittichen in der großen Voliere mit „Gefiederten Australiern“ ist es mitunter schwer die genaue Anzahl zu ermitteln. Da müssen mehrere Tierpfleger zusammenarbeiten und auf möglichst genaue Schätzungen zurückgreifen.“ Die Daten landen dann gesammelt auf dem Schreibtisch der Zootierärztin und Kuratorin Dr. Heike Weber, die alle Daten zusammenfügen und den Behörden melden muss. Spätestens Mitte des Monats muss die Zählung abgeschlossen sein. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Bestand im Tierpark Nordhorn nicht wesentlich verändert. Auf über 2000 Tiere in mehr als 100 verschiedenen Arten kommt der Zoo zum Jahreswechsel. Dabei gab es insgesamt keine großen Veränderungen im Artenbestand, aber im Reptilienbereich sind dem ein oder anderen Besucher als Neuzugänge vielleicht die Strumpfbandnattern aufgefallen. Fünf der hübschen amerikanischen Nattern leben seit dem vergangenen Jahr im Amphibien- und Reptilienhaus gegenüber der Seehundanlage. Ob es im Verlauf des Jahres bei etwa 2000 Einzeltieren bleibt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen von der Vermehrungsrate einiger Arten, aber auch vom Tausch einzelner Tiere mit anderen wissenschaftlich geführten Zoos in Europa. Besonders bei den Arten, für die es Erhaltungszuchtprogramme im Rahmen des ex-situ-Artenschutzes gibt, entscheiden zum Teil Zuchtbuchführer darüber, ob bestimmte Tiere mit anderen Zoos getauscht werden, um so einen stabilen und gesunden Tierbestand für mögliche Auswilderungsprojekte aufzubauen oder zu erhalten. Bei den regionalen Nutztierrassen, allen voran dem Bunten Bentheimer Schwein und dem Bentheimer Landschaf, funktioniert die Zucht seit Jahren sehr erfolgreich. Hier wird auch mit anderen Züchtern und Haltern getauscht um die Zuchtbasis zu verbreitern und letztendlich den Erhalt der Rassen zu sichern. Allerdings werden hier auch gezielt Produkte in den zoointernen Kreislauf gebracht. „Erhalten durch Aufessen – dieses Motto bringt es auf den Punkt. Die regionale Vermarktung und das Angebot in der tierparkeigenen Gastronomie sind sehr erfolgreich. Die Produkte und damit die Tiere haben heutzutage wieder viele Freunde. Damit haben diese Rassen eine echte Überlebenschance!“

Zoo Frankfurt am Main 17.01.2018
Was fiept denn da? Nachwuchs bei den Brillenbären
Noch ist nichts zu sehen, nur ein leises Fiepen aus der Wurfbox verrät: Brillenbärin CASHU hat am 14. Januar Nachwuchs bekommen. Schon seit einiger Zeit zeigte das Brillenbären-Weibchen Anzeichen einer Schwangerschaft. Sie war träge und wollte nicht ins Freie gehen. Das Verhalten war zwar eindeutig, doch dann passierte zunächst nichts. Am 12. Januar jedoch richtete sich CASHU in der Wurfbox ein und polsterte sie mit Stroh aus. Ein leises Fiepen wies dann am 14. Januar darauf hin, dass CASHU Junge bekommen hatte. Noch ist völlig unklar, um wie viele Jungtiere es sich handelt. Eine Brillenbärin bringt in der Regel ein bis zwei, in seltenen Fällen auch vier Jungtiere zur Welt. Zu Beginn sind sie blind und fast nackt. Erst nach etwa vier Wochen öffnen sie die Augen und verlassen mit etwa zwölf Wochen zum ersten Mal die schützende Höhle. „Ich freue mich sehr, die erste Tiergeburt im neuen Jahr und dann gleich eine so Besondere!“, sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft. „Ein bedeutender Zuchterfolg, denn in ihrer Heimat, den Anden Südamerikas, sind die Brillenbären unter anderem durch Lebensraumverlust und Klimaveränderungen gefährdet. Jetzt müssen wir uns ein wenig gedulden – bis wir den Nachwuchs auf der Außenanlage sehen können, vergehen sicher noch einige Monate.“ Die 15-jährige CASHU hat zum dritten Mal Nachwuchs bekommen. Ihr erstes Jungtier bekam sie im Jahr 2007 im Zoo von Zürich. Am 25. Dezember 2013 brachte sie in Frankfurt die Zwillinge TUPA und SONCO zur Welt. Sie kam bereits trächtig aus dem Zoo Zürich. Die beiden Jungtiere wurden dank ihrer akrobatischen Kletterkünste schnell zu Publikums-lieblingen. Vater des aktuellen Nachwuchses ist der ebenfalls 15 Jahre alte NOBODY, der auch 2013 nach Frankfurt kam.

Zoo Zürich 17.01.2018
WENN DER NACHBAR EIN LÖWE IST: Die Bestandeszunahme des Indischen Löwen. Knapp an der Ausrottung vorbei
Der Indische oder Asiatische Löwe hatte ursprünglich ein Verbreitungsgebiet, das sich von Griechenland bis weit nach Zentralindien hinein erstreckte. Ab etwa Mitte des 19. Jahrhunderts verschwanden die Löwen sukzessive aus den zentralen Teilen Indiens und lediglich im Bundesstaat Gujarat überlebte ein Restbestand im Gir Forest. 1884 wurde der Bestand mit einem Dutzend überlebender Löwen angegeben. Um 1900 wurden die Löwen unter Schutz gestellt und so vor der gänzlichen Ausrottung bewahrt. Ein erstes Schutzgebiet, das Gir Wildlife Sanctuary, mit einer Fläche von gut 1400 Quadratkilometern wurde 1965 eingerichtet. Innerhalb dieses Schutzgebietes wurde 1975 eine Kernzone von 258 Quadratkilometern als Nationalpark ausgeschieden. Zu dieser Zeit lebten etwa 180 Indische Löwen im Schutzgebiet. Während die Fläche des Nationalparks der menschlichen Nutzung weitgehend entzogen ist, gibt es im umgebenden Schutzgebiet weiterhin Siedlungen und Rinderherden, die hier auf die Weiden getrieben werden. Rinder sind denn auch Teil des Beutespektrums der Löwen. Verletzte Löwen oder Löwen, die das Schutzgebiet verliessen und wieder eingefangen werden mussten, gelangten in den Zoo Sakkarbaug in Junagadh. Zwei in diesem Zoo geborene Löwen, Mena und Bhagirath, kamen 1991 zur 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft nach Zürich. Aufbau einer zweiten Löwenpopulation – Zur Sicherung des nur in einem Gebiet vorkommenden Löwenbestandes vor den Gefahren von Seuchen oder Naturkatastrophen startete man anfangs der 1990er-Jahre mit der Evaluation eines möglichen zweiten Gebietes zur Ansiedlung von Löwen. Man ging damals davon aus, dass die Etablierung eines neuen Bestandes den Zeitraum von 1995 bis 2015 in Anspruch nehmen würde. Als für die Ansiedlung einer zweiten Löwenpopulation geeignetes Gebiet wurde das 1981 eingerichtete Kuno Wildlife Sanctuary (Kuno Palpur Wildlife Sanctuary) im westlich von Gujarat gelegenen Bundesstaat Madhya Pradesh auserkoren. 125 Jahre zuvor lebten hier noch Löwen. Der 345 Quadratkilometer grossen Kernzone wurde eine 900 Quadratkilometer grosse Schutzzone angegliedert. Zwischen 1997 und 2003 wurden hier 24 Dörfer mit über 1500 Familien umgesiedelt. Mit verschiedenen Massnahmen wurde der Wildbestand, die Nahrungsbasis der künftigen Löwenpopulation, gefördert. Zu dieser potentiellen Nahrungsbasis gehören auch rund 2500 Rinder, die die früheren Siedler zurückgelassen haben. Der Zoo Zürich unterstützte die Arbeiten zur biologischen Beurteilung dieses Gebietes. Politisch motivierte Blockade einer Naturschutzmassnahme – Der heutige Premierminister von Indien, Narendra Modi, war von 2002 bis 2014 Chef der Regionalregierung von Gujarat. Er bezeichnete die Löwen als «Pride of Gujarat», etwas, das mit niemandem geteilt werden könne. Gujarat war nicht willens, als «Löwenstaat» Löwen in den «Tigerstaat» Madhya Pradesh abzugeben. Zwischenzeitlich wuchs der Löwenbestand im Gir Schutzgebiet weiter an und übertraf dessen Kapazitätsgrenzen von etwa 320 Tieren. Immer mehr Löwen bezogen Quartier ausserhalb der geschützten Zone. Gujarat verfolgte eine neue Strategie und lies die Entstehung von Satellitenpopulation ausserhalb der Schutzzonen zu, schied gar weitere Sanctuaries aus. Aber weiterhin wurden keine Löwen an den Nachbarstaat abgegeben. Im April 2013 entschied das Oberste Gericht, dass Wildtiere dem Land Indien und nicht den einzelnen Bundestaaten gehörten, und verpflichtete Gujarat, innert sechs Monaten Löwen für das Kuno-Projekt an Madhya Pradesh abzugeben. Löwen und Landbevölkerung kommen sich näher – Die Zählungen der Löwen ergaben für 1995 einen Bestand von 265 Tieren, für 2000 327 Tiere, für 2005 359 Tiere (davon 68 Tiere ausserhalb der Schutzzonen), für 2010 511 Tiere, für 2015 523 Tiere und für 2017 einen Höchststand von 650 Tieren. In die Zählung einbezogen wurde ein Gebiet von über 20‘000 Quadratkilometern. Gegen neunzig Prozent der Bevölkerung Gujarats sind Hindus. Der Wildreichtum wird nicht bejagt, die Huftierbestände profitieren vom Nahrungsangebot, das sich für sie in den landwirtschaftlich genutzten Flächen ergibt. Diese Huftierbestände sind zugleich eine potentielle Nahrungsbasis für Löwen. Mit dem Ansteigen der Löwenbestände über die Kapazitätsgrenze der für die Löwen vorgesehenen Schutzzonen hinaus mussten sich «überzählige» Löwen neue Lebensräume erschliessen. Und sie fanden sie unter anderem in landwirtschaftlich genutzten Flächen im Bereich von Siedlungsgebieten. Zur Reduktion der Wildschäden an den Kulturen gehen vielerorts die Bauern nachts auf die Felder und vertreiben die unerwünschten «Besucher» wie Hirsche oder Nilgauantilopen. Solche Vertreibungsaktionen machen sich die Löwen zunutze: die Aktivitäten der Bauern signalisieren ihnen den Standort potentieller Beutetiere und erleichtern ihnen so die Jagd. Dabei kommen sich Bauern und Dorfbewohner sowie Löwen oft sehr nahe, was von beiden Seiten respektvoll akzeptiert wird. Selbst der Verlust von durch Löwen erbeuteten Rindern wird der grossen Katze nur in moderatem Sinne übelgenommen. Kommt es zu einer direkten Konfrontation zwischen Mensch und Löwe, wird sorgfältig abgeklärt, inwieweit den Löwen eine «Schuld» trifft oder ein natürliches Verhalten wie die Verteidigung von Jungtieren involviert war. Natürliches Verhalten ist kein Grund, einen solchen Löwen der Natur zu entziehen und in einem Zoo unterzubringen. Auch wenn das Zusammenleben mit der Grosskatze nicht ganz konfliktfrei verläuft, zeigt die Landbevölkerung eine hohe Toleranz gegenüber diesen Löwen. Es werden Menschen durch Löwen getötet, und Rinder stellen eine wichtige Nahrungsbasis für die Löwen dar. Die Ausweitung ihres Areals birgt aber auch für die Löwen Gefahren: Sie werden im besiedelten Raum vermehrt Opfer von Verkehrsunfällen auf der Strasse und auf Schienentrassen, oder fallen in ungesicherte Brunnen. Reservepopulation in zoologischen Gärten – Bis heute sind keine Löwen ins Kuno Wildlife Sanctuary umgesiedelt worden. Dort stünde mittlerweile eine höhere Wilddichte als im Gir Forest als Nahrungsbasis zur Verfügung. Die Behörden von Madhya Pradesh prüfen nun die Möglichkeit, zoogeborene Indische Löwen für das Auswilderungsprojekt einzusetzen (was wesentlich aufwändiger ist als die Umsiedlung von Gir-Löwen). Das Oberste Gericht wurde im vergangenen Herbst wegen der Untätigkeit der Behörden von Gujarat erneut angerufen. So bilden bislang die Zoobestände die Absicherung der Indischen Löwen. Das sind rund 210 Tiere in Zoos im asiatischen Raum und rund 140 Tiere im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm EEP. Nachdem ein erstes Zuchtprogramm aus genetischen Gründen aufgegeben werden musste, war der Zoo Zürich massgeblich am Start eines neuen Zuchtprogramms mit «reinen» Indischen Löwen beteiligt. Vier dieser Tiere, ein Paar mit zwei Töchtern, leben derzeit in Zürich. Da auch in den europäischen Zoos das Platzangebot für diese Löwen an seine Kapazitätsgrenzen gestossen ist, sind wir momentan angehalten, nicht zu züchten.

Zoo Wuppertal 17.01.2018
Schneeleopardin „Bhavani“ hat den Grünen Zoo verlassen
Der erste der drei am 7. Juni 2016 in Wuppertal geborenen Schneeleoparden hat den Grünen Zoo verlassen. Am Montag reiste das Weibchen „Bhavani“ in seine neue Heimat, den Orsa Ro-vdjurspark in Schweden. Dort wird sie auf den 7-jährigen Kater „Shaan“ treffen, mit dem sie sich hoffentlich gut verstehen wird. Bisher hat Sie mit ihren beiden Geschwistern und den Eltern gemeinsam auf der neuen Schneeleopardenanlage im Grünen Zoo Wuppertal gelebt. Von den Tierpflegerinnen und Tierpflegern wurde „Bhavani“ im Vorfeld auf den Umzug vorberei-tet und an die Transportkiste gewöhnt. Nach Auskunft der schwedischen Kollegen hat sie die Reise gut überstanden und ist wohlbehalten im Orsa Rovdjurspark angekommen. Nun muss sie sich dort an ihre neue Umgebung gewöhnen und einleben. Der Umzug erfolgte im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes für Schneeleo-parden, an dem der Grüne Zoo Wuppertal teilnimmt. In diesem Programm arbeiten die Zoologi-schen Gärten des Europäischen Zooverbandes zusammen und bemühen sich gemeinsam um Zucht und Erhaltung dieser hochbedrohten Raubkatze. Der Grüne Zoo Wuppertal unterstützt gemeinsam mit dem Zoo-Verein Wuppertal e.V. darüber hinaus auch den Snow Leopard Trust, der sich um die Erforschung und den Schutz der seltenen und bedrohten Schneeleoparden im Freiland einsetzt.

Zoo Köln 16.01.2018
Dreigestirne im Kölner Zoo: Appelsine för de Flusspääd
Kölns amtierende Dreigestirne waren heute zu Besuch im Zoo. Das Erwachsenen-Trifolium mit Prinz Michael Gerhold, Bauer Christoph Stock sowie Jungfrau Erich Ströbel stammt bekanntlich von der Nippeser Bürgerwehr und damit aus direkter Zoo-Nachbarschaft. Die Apfelsinenfunken ließen es sich nicht nehmen, den drei Zoo-Flusspferden „Albert“, „Jenny“ und „Afro“ frisches Obst zuzuwerfen. Eine tolle Übung für den Rosenmontagszug, bei dem die Wurfqualitäten der drei Regenten erneut gefragt sein werden. Das Kinderdreigestirn packte kräftig mit an – „Unsere drei Flusspferde sind ganz jeck auf orangefarbenes Obst. Wir wünschen dem Dreigestirn in der Session genauso begeisterte Abnehmer für Kamelle und Strüssjer, wie wir es heute hier im Zoo erlebt haben“, so die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg. Ebenfalls mit von der Partie im Hippodom war das Kölner Kinderdreigestirn mit Prinz Balthazar Zeibig, Kinderbauer Kai Faßbender und Kinderjungfrau Marie Kirsch. Auch sie verwöhnten die Tiere mit leckerem Obst. Die Kinder-Hoheiten staunten nicht schlecht, mit wie viel Geschick die Flusspferde die einzelnen Früchte aus dem Wasser fischten. „Der Zoo ist einer der Lieblingsorte kölscher Pänz. Deswegen freuen wir uns sehr, die Kindertollitäten hier begrüßen zu dürfen“, erklärten Pagel und Landsberg. Dreigestirn auch Gast des Zoo Kostümballs – Am 30. Januar begrüßt der Zoo das Dreigestirn erneut. Unter dem Motto „Mer Dierche danze us der Reih!“ findet dann wieder die Zoo-Zappelei im Pullman Cologne statt. Auf der Bühne stehen neben den Tollitäten u.a. Brings, Kasalla, Querbeat, Klüngelköpp, Mick Brühl Band und die Stattgarde Colonia Ahoj. Der Reinerlös kommt dem Zoo zugute. Letzte Restkarten im Vorverkauf sind beim Besucherservice des Kölner Zoos oder bei der Geschäftsstelle der Altstädter Köln 1922 e.V. unter Tel.: 0221 / 3100628 und info@altstaedter.de erhältlich.

Zoo Magdeburg 16.01.2018
Vortrag in der Zoowelle: Vortrag: Zu Gast bei den Kamtschatka-Bären
Im äußersten Osten Russlands auf der Kamtschatka-Halbinsel lebt die größte Braunbär – Unterart – der Kamtschatka-Bär. In seinem Vortrag am 26. Januar möchte der Referent, Peter Romanow, interessierte Tierfreunde mitnehmen auf eine Reise zu den imposanten Kamtschatka-Bären. Die Halbinsel Kamtschatka befindet sich im nord-östlichen Teil Russlands und liegt zwischen Ochotskischen Meer im Westen und Bering-Meer und Nordpazifik im Osten. Sie erstreckt sich von Nord-Ost nach Süd-West in 1200 km und ist mit 370.000 Quadratkilometer etwas größer, als Deutschland. Kamtschatka ist Vulkan-Land, es gibt etwa 160 Vulkane, davon 29 aktive Vulkane. In der Herbstzeit ziehen Millionen von Lachse aus dem Meer ins Süßwasser (Flüsse und See) zum Laichen. Für die Kamtschatka-Braunbären ist das die beste Zeit, da der Tisch für sie reich gedeckt ist. Die Lachse sind eine leckere und leichte Beute. Auch Peter Romanow „zog“ zur diese Zeit nach Kamtschatka, um diese Schau zu fotografieren. Peter Romanows Bilder zeigen eine Natur von unbändiger Kraft: Panoramen gewaltiger Vulkane, relativ unberührte Landschaften, ergreifende Tierbeobachtungen und das Leben der Menschen. In seinem Vortrag erzählt er auch über die Geschichte der Inseln. Als Zoologe hat Romanow zu Sowjetzeiten jahrzehntelang in allen Regionen der ehemaligen Sowjetunion, im Auftrag des Moskauer Zoos, Forschungen betrieben. Seit 1990 arbeitet er freiberuflich als Reiseleiter und Naturfotograf. Peter Romanow wurde in Moskau geboren. Seine guten deutschen Sprachkenntnisse erwarb er in der Schule und an der Universität, aber auch durch seine Vorträge, die er seit mehr als 20 Jahren in deutschsprachigen Ländern hält. Der Vortrag findet um 17 Uhr im Zooeingangsgebäude, Zooallee 1 (Zoowelle) statt und kann kostenfrei besucht werden. Die Vortragsreihe in der Zoowelle initiiert der Zoo Magdeburg gemeinsam mit dem Förderverein „Zoofreunde Magdeburg e.V.“.

Tierpark Hellabrunn München 16.01.2018
Zufriedene Besucher im Tierpark Hellabrunn
Im Zeitraum von Oktober 2016 bis September 2017 führte der Tierpark Hellabrunn ganzjährig eine Besucherbefragung im Tierpark durch. Über alle Altersklassen hinweg und unabhängig von der Jahreszeit sind sich alle Besucher einig: 93 Prozent gehen äußerst zufrieden nach einem Tag im Tierpark nach Hause. Zu diesem Ergebnis kommt das von Hellabrunn beauftragte, unabhängige Regionalinstitut für Mittelstandsmarktforschung. Sehr gute Noten erhält Hellabrunn zum einen für die Artenvielfalt und den Zustand der Tieranlagen. Neun von zehn Besuchern empfinden die Artenvielfalt, die der Tierpark bietet, äußerst ansprechend. Über zwei Drittel der befragten Besucher schätzen die Haltung der Tiere als artgerecht ein. Zum anderen wird der Besucherservice in Hellabrunn sehr positiv bewertet, sowohl die Kinderfreundlichkeit als auch die Freundlichkeit des Kassen-und Servicepersonals. Somit fällt auch die Weiterempfehlungsbereitschaft sehr gut aus: 93 Prozent der Besucher würden Hellabrunn weiterempfehlen. „Es freut mich sehr, dass die Ergebnisse der Besucherbefragung so positiv ausfallen und der Tierpark Hellabrunn nicht nur für die Münchnerinnen und Münchner, sondern auch für die Besucherinnen und Besucher aus anderen Regionen ein attraktives Ausflugsziel ist“, so Christine Strobl, Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende des Tierparks Hellabrunn. Knapp die Hälfte (45 Prozent) der Tierparkbesucher kommt aus der Stadt München, 38 Prozent aus dem restlichen Bayern, 12 Prozent aus den übrigen Bundesländern und 4 Prozent aus dem Ausland. Besucher von außerhalb Münchens reisen zu über der Hälfte explizit für den Tierparkbesuch an. Etwa die Hälfte der Besucher (51 Prozent) sind Familien mit Kindern, Senioren sind die zweitstärkste Gruppe der Besucher, die häufig nach Hellabrunn kommen. Dahingegen lässt sich bei den Erstbesuchern ein überdurchschnittlicher Anteil junger kinderloser Paare beobachten. Besucher aus München nutzen zu 52 Prozent den ÖPNV, zu einem Drittel das Auto und jeder zehnte Besucher kommt zu Fuß in den Tierpark. Besucher aus der Region bzw. aus Bayern reisen zu 69 Prozent direkt mit dem Auto an. Hauptkritikpunkt dabei ist die aktuelle Parkplatzsituation. In erster Linie wird die Qualität des Untergrunds der Parkplätze bemängelt. Die größte Motivation für den Besuch des Tierparks ist der Wunsch, einen schönen Tag in Hellabrunn zu verbringen. Dabei finden neben den Tieren auch weitere Angebote, die der Zoo seinen Besuchern bietet, Anklang. So werden allen voran Spielangebote für Kinder, aber auch die Öffnungszeiten, Ruhemöglichkeiten und das gastronomische Angebot geschätzt. Auch die edukativen Elemente im Tierpark werden wahrgenommen und so sind die Besucher der Meinung, dass sie nach einem Tag im Tierpark einen Wissenszuwachs in Bezug auf die Themen Arten-, Umwelt- und Naturschutz bekommen haben. Informationstafeln an verschiedenen Tieranlagen, darunter Elefanten, Eisbären, Giraffen, Gorillas und Schimpansen werden positiv beurteilt. Ebenso werden die Info-Mobile der Artenschutzbotschafter von den Besuchern als Informationsquelle geschätzt. Ein Fünftel der Besucher hat darüber hinaus an Angeboten wie Tiertrainings, kommentierte Fütterungen und Tierpfleger-Treffpunkten teilgenommen. Jeder Zehnte hat an einer kommentierten Fütterung teilgenommen und diese als sehr positiv bewertet. Auch wer an einem Tierpfleger-Treffpunkt teilnimmt, vergibt durchweg Bestnoten. „Diese herausragende Bewertung ist ein großes Kompliment für unseren Zoo und zeigt, dass wir mit unseren bisherigen Maßnahmen den Wünschen der Besucher absolut gerecht werden. Das motiviert uns natürlich beim Erreichen weiterer Meilensteine des Hellabrunner Masterplans“, freut sich Tierpark-Direktor Rasem Baban.

Zoo Osnabrück 15.01.2108
Valentinstag: Verliebt in den Zoo – „Tour d’Amour“ mit Candle-Light-Dinner im Zoo Osnabrück
Auch in diesem Jahr können Verliebte den Valentinstag am 14. Februar im Zoo genießen – mit romantischem drei-Gänge-Menü im „Tetra-Aquarium“ und Führung durch den Zoo. Die Tickets für die Veranstaltung sind limitiert und über den Online-Shop des Zoos erhältlich. „Bereits im vergangenen Jahr haben wir eine Veranstaltung zum Valentinstag angeboten. Diese war so beliebt, dass sie in kürzester Zeit ausgebucht war und wir noch schnell Zusatztermine angeboten haben“, freut sich Jennifer Ludwig, Veranstaltungskauffrau im Zoo Osnabrück. In diesem Jahr gebe es daher von vorherein mehr Termine. An insgesamt vier Abenden findet die „Tour d’Amour statt“ – nicht nur am Valentinstag selbst, sondern auch an den beiden folgenden Wochenenden. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr mit einer rund 60-minütigen Führung zum Thema „Liebeswelt der Tiere“ für jeweils 12 Paare. Kundige Zoopädagogen berichten zum Beispiel darüber, welche Tiere im Harem leben, welche sich gar nicht oder aber ein Leben lang an einen Partner binden. Der Gang führt schließlich in das „Tetra-Aquarium“, in dem ein Prosecco-Empfang auf die Teilnehmer wartet. „Anschließend gibt es ein leckeres drei-Gänge-Menü im außergewöhnlichen Ambiente der Unterwasserwelt. Das können die Paare an romantischen Zweiertischen neben den Aquarien genießen“, berichtet Ludwig. Piranhas, Weichschildkröte und Rochen können dabei auf den Teller schauen und sorgen so für ein ganz besonderes Abendessen. Abgeschlossen wird der Abend mit einer 30-minütigen Führung durch den nächtlichen Zoo, die am Eingang endet. Veranstaltungen wichtig für den Zoo – Für den Zoo Osnabrück seien auch kleinere Veranstaltungen wie die „Tour d’Amour“ wichtig, berichtet die Veranstaltungskauffrau: „Da wir uns so gut wie selbst finanzieren, können wir durch die zusätzlichen Einnahmen die Haltungsbedingungen für die Tiere stetig verbessern. Außerdem lernen die Besucher den Zoo und seine tierischen Bewohner abends und im Dunkeln auf eine ganz andere Weise kennen.“

Tierpark Berlin 15.01.2108
Lisa ist tot – Tierpark Berlin musste Seekuh Lisa einschläfern
Bereits im November letzten Jahres war die Sorge um die Karibische Manati-Seekuh Lisa groß. Trotz intensiver Behandlung verschlechterte sich der Zustand des 31-jährigen Tiers in den vergangenen Tagen so sehr, dass sie am Montagvormittag eingeschläfert werden musste. Mit 31 Jahren hat Lisa ein stattliches Alter erreicht. Das Höchstalter bei Seekühen liegt zwischen 30 und 45 Jahren. Die Tierärzte des Tierpark Berlin und Spezialisten des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) behandelten Lisa in den vergangenen Wochen regelmäßig. Zunächst schien sich ihr Zustand zu stabilisieren, bis sie dann vor wenigen Tagen anfing deutlich abzubauen. Grund hierfür sind altersbedingte Erkrankungen, wie eingeschränkte Funktionstüchtigkeit von Nieren, Herz und Lunge. „Da wir nicht davon ausgehen, dass sich der Gesundheitszustand von Lisa verbessern wird, sondern wir leider davon ausgehen müssen, dass sich ihr Zustand zunehmend verschlechtert, ist es unsere Pflicht, ihr unnötiges Leiden zu ersparen und sie einzuschläfern“, sagt Tierparkdirektor und Tierarzt Dr. Andreas Knieriem. Lisa kam 1995 aus Nürnberg in den Tierpark. Nach ihrem Tod leben dort noch die beiden Seekuh-Bullen Humboldt (35) und Columbus (28). Deutschlandweit sind Seekühe nur in Berlin und Nürnberg zu sehen.

Tiergarten Worms 15.01.2108
Inventur im Tiergarten Worms
In der ersten Woche des neues Jahres war großes Wiegen, Zählen und Messen angesagt – der Tiergarten Worms zog Jahresbilanz: Aktuell leben 615 Tiere in 80 Arten im Wormser Wäldchen. Die Aktion stellte dabei eine tierische Geduldsprobe dar, denn nicht jeder Tiergartenbewohner kooperiert so einfach – auch nicht mit den vertrauten Tierpflegern. Als sehr gleichmütiger Kandidat erwies sich erwartungsgemäß die Spornschildkröte „Life“, die zur drittgrößten Landschildkrötenart der Welt gehört. Tierpflegerin Carina Decker maß stolze 85 cm Panzerlänge. „Life ist zwar schon 58 Jahre alt, aber bei weitem noch nicht ausgewachsen“, so die Revierleiterin der Exoten. Das beeindruckende Tier, das ein Gewicht von bis zu 100 Kilogramm erreichen kann, leistet seit Ende vergangenen Jahres der 20-jährigen Spornschildkröte „Gundula“ Gesellschaft. Das aus Funk- und Fernsehen bekannte Pärchen der ursprünglich in Südamerika beheimateten Weißbüschelaffen haben im vergangenen Jahr gleich drei Jungtiere bekommen. Alle fünf sind wohl auf und nun – nach etlichen Monaten – konnte man auch das Geschlecht der zwei im Januar 2017 geborenen Äffchen bestimmen: Ein Weibchen und ein Männchen, die erst nach eineinhalb Jahren ausgewachsen sein werden. Mit einer Größe von 16 bis 20 Zentimetern bringen die erwachsenen Tiere nur 300 bis 350 Gramm auf die Waage und zählen damit zu den kleinsten Vertretern unter den Primaten. Bei den wunderschönen und lebhaften Kattas gab es im vergangenen Jahr ebenfalls Nachwuchs: Im März kam ein Zwillingspärchen – ein Männchen und ein Weibchen – zur Welt. Die Gruppe der Kattas, eine Primatenart der Lemuren, besteht jetzt aus 9 Tieren. Der große Chor sorgt bei manch einem Besucher durch seine lauten und furchterregenden Rufe nun regelmäßig für ohrenbetäubende Geräusche. Die tierischen Nachbarn jedoch sind schon daran gewöhnt. Auch in den anderen Revieren hat sich im vergangenen Jahr vieles ereignet und sicherlich lässt der nächste Zuwachs in diesem Jahr nicht lange auf sich warten – das Team von Tiergarten Worms freut sich darauf und natürlich wieder auf seine zahlreichen treuen Besucher!

Tiergarten Schönbrunn Wien 15.01.2108
Panda-Familie im Schneeglück
Über den Schnee freuen sich nicht nur die Kinder, sondern auch die Panda-Zwillinge im Tiergarten Schönbrunn. „Große Pandas und Schnee sind eine perfekte Kombination“, erzählt Zoologin Eveline Dungl. „Wenn Schnee liegt, spielen sie ausgelassen, wälzen sich in der weißen Pracht und klettern neugierig auf den tiefwinterlichen Baumstämmen herum.“ Die eineinhalb Jahre alten Zwillinge sind natürlich noch sehr verspielt, aber nicht nur die beiden. Auch Panda-Weibchen Yang Yang macht beim Tollen im Schnee mit. „Obwohl Yang Yang heuer schon 18 Jahre alt wird, ist sie bei Schnee sehr aktiv, natürlich gefördert durch die Jungtiere. Sie wirkt dann fast noch jugendlich“. Vom gemächlichen Panda-Dasein mit Fressen und Schlafen ist an einem verschneiten Wintertag keine Spur. „Der Schnee zwirbelt sie so richtig auf.“ Große Pandas leben in den Bergwäldern im Südosten Chinas. An Kälte und Schnee sind sie sehr gut angepasst. Dungl: „Pandas haben ein dichtes Fell, das sie warm hält. Ihre Pfoten sind sogar auf der Sohle mit Fell bedeckt. Das verhindert auch ein Ausrutschen auf Schnee und Eis.“ Spätestens beim Anblick der Panda-Mutter, die mit ihren Zwillingen im Schnee spielt, wird auch den Tiergartenbesuchern warm ums Herz. Freunde der Schönbrunner Pandas können sie derzeit bei den Giant Panda Global Awards unterstützen. Noch bis Sonntag läuft die Internet-Abstimmung, bei der die Zwillinge, ihre Mutter, ihr älterer Bruder Fu Bao und das Kinderbuch „Der kleine Zoo-Entdecker. Großer Panda“ nominiert sind. Link zur Abstimmung: http://www.giantpandaglobal.com/giant-panda-global-awards/voting/

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