Zoopresseschau

Zoo Heidelberg 02.02.2018
Balz, Paarung, Gattenmord – Spannende Einblicke in das Liebesleben der Tiere am Valentinstag im Zoo
Die Zooschule Heidelberg lädt am Dienstag, den 14. Februar um 14 Uhr zur Valentinstags-Tourdurch den Zoo ein. Die Teilnehmer erwarten überraschende, spannende aber auch lustige Informationen über das Liebesleben der Tiere. Die Veranstaltung wendet sich an alle Erwachsenen – egal ob sie verliebt sind, es einmal waren oder sich verlieben wollen. Wie lieben Tiere? Wer wirbt um wen? Silberrücken Bobo und Robbenbulle Atos werden von vielen männlichen Zoobesuchern beneidet: Beide haben mehrere Weibchen gleichzeitig. Bei den Webervögeln hingegen bauen die Männchen zunächst in Schwerstarbeit kugelrunde Nester, um dann damit die Weibchen anzulocken. Allgemein putzen sich bei Vögeln vor allem die Männchen besonders heraus und möchten mit ihrem schönen Gefieder beeindrucken. Bei anderen Tierpärchen geht es allerdings auch weniger romantisch zu. Und bei wem hält die Liebe ewig, wer schlägt sich nach der Paarung in die Büsche und wer pflegt eine echte Partnerschaft? Diesen und vielen weiteren spannenden Themen und Fragen werden wir auf den Grund gehen. Am Mittwoch, 14. Februar erhalten die Besucher bei einem geführten Zoorundgang durch die Zooranger detaillierte Einblicke in das Paarungsverhalten in der Tierwelt. Willkommen sind alle Verliebten, Verlobten, Verheirateten und solche, die es noch werden wollen. Los geht es um 14 Uhr. Der Treffpunkt ist das Treffpunktschild der Zooschule am Bärengehege. Die Teilnahmegebühr beträgt € 3,- pro Person (zzgl. Zooeintritt, Jahreskarten werden natürlich berücksichtigt). Eine Anmeldung ist telefonisch (06221-3955713) oder per E-Mail (info@zooschule-heidelberg.de) nötig.

Zoo Basel 02.02.2018
Freud und Leid bei den Kleinen Kudus im Zoo Basel
Das am 1. Dezember im Zoo Basel geborene Kleine Kudu ist leider verstorben. Das männliche Kleine Kudu Ochuko folgte der Herde seit ein paar Tagen auf die Aussenanlage beim Antilopenhaus. Zeit für den Zoo Basel das Junge der Öffentlichkeit vorzustellen. Am gleichen Tag ist das Junge leider an den Folgen eines Unfalls verstorben. Was genau passiert ist, ist nicht bekannt. Die Kudus haben sich aus nicht ersichtlichem Grund erschreckt, worauf die ganze Herde in den Stall rannte. Mit ihnen Ochuko. Dabei verhedderte sich das Jungtier in einem Sichtschutz aus Ästen. Es stand nach einer Weile auf und die Tierärzte waren optimistisch, dass es sich erholen würde. Auch trank es das angebotene Wasser. Leider verstarb es trotz den Bemühungen und den guten Anzeichen gestern Abend. Was schlussendlich die genaue Ursache für den Tod war, wird im Institut für Tierpathologie in Bern untersucht. Das Bedauern im Zoo Basel ist gross. Kleine Kudus sind in ihrer Heimat Ostafrika selten geworden.

Vivarium Darmstadt 02.02.2018
Wissenschaftsstadt Darmstadt eröffnet zweites Streichelgehege im Zoo Vivarium mit Unterstützung der bauverein AG / Stadtkämmerer Schellenberg: „Möglichkeit zur hautnahen Tierbegegnung und Artenschutzarbeit gehen hier Hand in Hand“
Im städtischen Zoo Vivarium gibt es eine neue Attraktion: ein zweites Streichelgehege mit Karakulschafen. Dieses wurde am heutigen Freitag von Stadtkämmerer André Schellenberg und bauverein-Vorstand Sybille Wegerich der Öffentlichkeit vorgestellt. Das für Besucherinnen und Besucher begehbare Gehege entstand auf der Fläche der ehemaligen Yak-Anlage und wurde durch die bauverein AG mit 6.000 Euro finanziert. Die notwendigen Umbauarbeiten am Stall und dem Gehege wurden in Eigenregie von den Handwerkern und Tierpflegern des Zoo Vivarium durchgeführt. In dem neuen Streichelgehege leben drei Karakulschafe mit einem Bock. Karakulschafe stammen ursprünglich aus Turkestan und gehören zu den sogenannten Fettschwanzschafen. Das heißt, sie speichern mehrere Kilogramm Fett unter der Haut des Schwanzes. Im Gegensatz zu anderen Schafrassen gebären die Mutterschafe nur ein Lamm pro Jahr. Die Felle der Lämmer lieferten früher die begehrten Persianer-Pelze. Größere Bestände der Tiere gibt es heute nur noch in Südamerika und Südafrika. „Mit dem zweiten Streichelgehege hat der Zoo Vivarium dank der Unterstützung der bauverein AG nicht nur eine Attraktion für die Besucherinnen und Besucher erhalten, die hautnahe Tierbegegnungen möglich macht. Der Darmstädter Tiergarten unterstreicht mit der Haltung, der in Europa vom Aussterben bedrohten Rasse, auch seine Artenschutzarbeit“, bedankt sich Stadtkämmerer Schellenberg bei der bauverein AG für die finanzielle Unterstützung und fügt hinzu: „Mit dem Schutz und der Zucht bedrohter Arten leistet der Zoo Vivarium seinen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität und ist, neben dem Tierpark Bernburg, einer von zwei Zoos in Deutschland, die Karakulschafe halten.“ Seit langer Zeit hält der Zoo Vivarium Darmstadt mit den Karakulschafen wieder eine bedrohte Haustierrasse. „Wir freuen uns, dass die Karakulschafe als vom Aussterben bedrohte Tierart, hier im Vivarium mit unserer Unterstützung eine neue Heimat bekommen. Besonders für Kinder ist es eine schöne Abwechslung, neben den heimischen Tieren auch immer wieder exotische Tiere kennenzulernen“, freut sich Sybille Wegerich. Seit vielen Jahren gehört die bauverein AG zu den Sponsoren des beliebten Darmstädter Zoos und ermöglichte mit ihren Spenden bereits zahlreiche Projekte. So unter anderem die 2014 eingeweihte Tierweitsprunganlage. Mit der Anschaffung der Karakulschafe, die von privaten Züchtern stammen, beteiligt sich das Vivarium am Herdbuch für diese Haustierform. Das Herdbuch, das vom Landesschafzuchtverband Sachsen-Anhalt geführt wird, dient als Abstammungsnachweis und beinhaltet unter anderem die Eigenschaften und Leistungen des Tieres.

Tiergarten Worms 02.02.2018
Besucherbefragung der Freizeitbetriebe Worms
Der Tiergarten Worms und das Heinrich-Völker-Bad erfreuen sich großer Beliebtheit – rund 500.000 Gäste besuchen die beiden Einrichtungen jährlich. Seit Anfang Dezember wurde im Rahmen der Wunschboxaktion eine Besucherbefragung durchgeführt. Im Tiergarten und erstmalig im Heinrich-Völker-Bad beteiligten sich hunderte von Besuchern. „Wir sind jedes Mal überwältigt, wie viele Besucher sich die Zeit nehmen, uns ihre persönlichen Vorlieben und Wünsche zu erläutern. Selbstverständlich fragen wir auch nach kritischem Feedback zu unseren Angeboten und Service.“, so Dieter Haag, Geschäftsführer der Freizeitbetriebe Worms GmbH. Neben dem persönlichen Gespräch vor Ort, gibt diese Aktion unmittelbar Rückmeldung darüber, welche Bereiche die Besucher besonders schätzen und auch, was vielleicht noch vermisst wird, so Haag. Für die Mitarbeiter sei es zudem sehr motivierend, so regen Zulauf und positives Feedback zu bekommen und ein schönes Gefühl, dass ihre Arbeit geschätzt wird. Ziel ist es, möglichst viele Impulse aufzugreifen und die Wünsche der Besucher zu berücksichtigen, auch wenn die Ausgangslage im Schwimmbad reichlich kompliziert und der Tiergarten kein idealer Ort für große Elefantenherden sei. Das Heinrich-Völker-Bad muss dringend saniert werden, dies ist auch den Besuchern bewusst. Nach über 50 Jahren Betriebszeit ist das Wormser Bad in die Jahre gekommen. Bereits seit Monaten finden dort wichtige bauliche Maßnahmen statt, und auch der Betreiber wirbt um wichtige Fördergelder für die Modernisierung des Bades. Der Umbau und die Erweiterung der Duschanlagen mit Umkleiden ist dabei ein wichtiges Thema – sowohl auf Seiten des Betreibers, als auch auf Besucherseite, wie die Umfrage verdeutlichte. Gerne nehme man die Ergebnisse zum Anlass, um bereits geplante Maßnahmen bei der Duschen-sanierung vorzuziehen, um den Wünschen der Besucher nachzukommen. Manch einer ersehnt sich eine zusätzliche Rutsche für den Freibadbereich, eine Erweiterung des Spielebereichs, oder wünscht sich noch mehr Kinoabende und spielerischer Animation. „Den Wunsch nach einem Filmabend konnten wir bereits erfüllen.“, so Ines Szimm, Badleiterin der beiden Wormser Sportbäder. Ende Januar fand mit großem Erfolg zum wiederholten Mal die Kino-Pool-Party im Heinrich-Völker-Bad statt. Gerne greife Szimm auch den Wunsch nach einem zusätzlichen Spielenachmittag für Kinder auf, den sie mit ihrem Team gerne erfüllen wird: Schon jetzt können sich die Besucher auf Spielenachmittage, ein Meerjungfrauenevent und das große Jubiläumsfest des Freibades vormerken. Weiterhin werden die beliebten Schwimm- und Fitnesskurse ganzjährig angeboten und weiterentwickelt. Ähnliche Ideen und Wünsche finden sich auch im Tiergarten wieder. Manch einer vermisst weitere Kletterelemente, ersehnt neue Spielebereiche oder wünscht sich besondere Tierarten – ganz nach seinen persönlichen Vorlieben. So weiß Tiergartenleiter Adelfinger zu berichten, dass „Löwe, Tiger und Krokodil sich zum Dauerwunsch entwickeln.“ Auch sonst wird kaum ein Tier ausgelassen: von A wie Antilope bis Z wie Zebra ist alles dabei. Nicht alles ließe sich unmittelbar umsetzen oder passt in die grundsätzliche thematische Ausrichtung des Tiergartens, fließt aber in die Gesamtüberlegungen mit ein. So auch beim Bau der 2.300 m² Afrika-Anlage, die in Kürze im Tiergarten errichtet wird. Mit der begehbaren Anlage, die über eine Aussichtsplattform verfügen wird, können die Tiere unmittelbar beobachtet werden. Zudem wird das Paviangehege erweitert und in die neue Anlage integriert – eine Anregung die ebenfalls im Rahmen der Wunschboxaktion 2015 erstmals aufkam. Die Wunschzettel, die den Besuchern beim Eintritt in den Tiergarten und das Heinrich-Völker-Bad ausgehändigt wurden, konnten gleich im Eingangsbereich in der Nähe der Kassen in die großen Wunschboxen eingeworfen werden. Verknüpft wurde auch hier die Aktion mit einem Gewinnspiel: Jeder, der sich mit dem ausgefüllten Formular an der Aktion beteiligte, qualifizierte sich automatisch für eine Gewinnziehung. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Zoo Osnabrück 02.02.2018
Zugezogener Orang-Utan Damai beobachtet aus dem Hintergrund
Neues aus dem „Orang-Utan Dschungeltempel“ im Zoo Osnabrück. Seit Ende November lebt ein dritter Orang-Utan im Zoo Osnabrück: Männchen Damai. Doch die wenigsten konnten ihn schon kennenlernen, denn bislang hält er sich lieber im Hintergrund auf und erkundet erst seit kurzem ab und zu sein neues Zuhause. Währenddessen musste Orang-Utan Weibchen Astrid in die Tierklinik. „Anfangs gingen wir davon aus, dass Damai sehr schüchtern ist, denn er versteckte sich in seinem separaten Innengehege unter einem großen Berg Holzwolle und kam nur raus, wenn kein Tierpfleger in Sichtweite war“, berichtet Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Kurator im Zoo Osnabrück. Nur dadurch, dass Damais Futter und Trinken verschwunden war, wussten die Tierpfleger, dass Damai sich doch manchmal bewegt. Damit der 14jährige Orang-Utan sich gut einleben kann, tauschen sich die Mitarbeiter mit den Kollegen aus den Zoos Rhenen und Sóstó aus, in denen der rothaarige Menschenaffe zuvor gelebt hatte. Auch mit dem Zuchtbuchkoordinator für Orang-Utans des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) der europäischen Zoos und dem Veterinäramt vor Ort steht der Zoo in engem Kontakt. Zusammen beraten sie über das weitere Vorgehen, damit sich Damai in Osnabrück möglichst schnell wohl fühlt. „Anfangs war der Dschungeltempel für Besucher geschlossen, damit Damai sich in Ruhe einleben kann. Als er aber keine Anzeichen machte, aktiver zu werden, wollten wir ihm nach Rücksprache mit den verschiedenen Kollegen mehr Impulse bieten. Deswegen öffneten wir nach etwa zwei Wochen die Außentüren des Besucherbereichs des ‚Dschungeltempel‘. Besucher konnten zwar noch nicht hinein, aber Damai konnte sie draußen beobachten. Zusätzlich gingen wir mit unbekannten Kollegen in das Menschenaffenhaus, um Damais Neugierde zu wecken“, beschreibt Klumpe die weiteren Schritte. Vor etwa vier Wochen öffneten die Tierpfleger erstmals die Schieber an seinem Innengehege nach draußen und Damai ging am zweiten Tag in den Außenbereich. „Die ersten Male kletterte er weit nach oben und schaute sich alles von dort an. Mittlerweile untersucht er sein neues Zuhause ganz genau“, so der gelernte Tierpfleger und Biologe. Besonderer Charakter. Vor etwa zehn Tagen trat der Menschenaffe dann stärker in Kontakt mit den Tierpflegern, erklärt der Kurator. „Er hat von sich aus das angeboten, was er in den anderen Zoos beim sogenannten medizinischen Training gelernt hat: Hände, Füße, Schultern zeigen und den Mund öffnen, damit man sein Gebiss prüfen kann. Das war ein toller Fortschritt und mittlerweile können wir ihn sogar anfassen,“ freut sich Klumpe. „Allerdings haben wir nun den Eindruck, dass Damai sich anfangs bewusst zurückgehalten hat, um erst einmal alles zu beobachten. So schüchtern scheint er doch gar nicht zu sein“, schmunzelt Klumpe. Dennoch zieht sich Damai immer wieder zwischendurch zurück und ist dann auch wieder länger nicht zu sehen. Kontakt zu Osnabrücker Orang-Utans Buschi und Astrid. Neben Damai leben noch zwei weiter Orang-Utans in Osnabrück: Buschi und Astrid. Bislang lernte der neue Zoobewohner den männlichen Orang-Utan Buschi, der seit seiner Geburt 1971 im Zoo Osnabrück zuhause ist, nur über Kontaktgitter kennen. „Orang-Utans sind extrem stark und recht territorial – daher ist es immer wichtig, dass sie sich erst ‚geschützt‘ kennenlernen“, betont Klumpe. Bei Weibchen Astrid gingen die Zoomitarbeiter schon eine Stufe weiter: Astrid und Damai durften sich bereits direkt kennenlernen. „So ein Zusammentreffen verläuft recht ungestüm: Die beiden Menschenaffen riefen dabei laut und bauten sich voreinander auf, um ihre Revieransprüche kundzutun“, erklärt Klumpe. Weibchen für Damai. Doch Astrid und Damai werden kein Zuchtpaar bilden. Für Damai soll im Frühjahr das 12 Jahre alte Weibchen Dayang aus dem niederländischen Zoo Appeldoorn an den Schölerberg ziehen – so wurde es vom EEP-Koordinator, der die Nachzucht der Orang-Utans in den europäischen Zoos wissenschaftlich betreut, empfohlen. Der Zoo Osnabrück war von diesem gebeten worden, das neue, genetisch sehr wichtige Paar bei sich aufzunehmen, da die kürzlich vergrößerte Orang-Utan Anlage dies ermögliche. „Dayang kommt erst später, weil ein Weibchen in ihrer Gruppe Nachwuchs bekommen hat und wir wollten gerne, dass sie bei ihr noch die Jungenaufzucht beobachten kann, um daraus zu lernen. Dann wird es Dayang leichter fallen ein eigenes Jungtier zu versorgen“, erläutert Zoodirektor Prof. Michael Böer das Vorgehen. „Mit der Vergesellschaftung von Damai und dem niederländischen Orang-Utan-Weibchen schaffen wir eine günstige Ausgangslage für die angestrebte weitere Vergesellschaftung mit Buschi und Astrid.“ Das große Ziel sei es, dass sich der Zoo Osnabrück aktiv mit Jungtieren an der Nachzucht beteiligen kann, schließlich gelte der Borneo-Orang-Utan laut Weltnaturschutzorganisation IUCN als „vom Aussterben bedroht“, betonte Böer. Wissenschaftlich fundierte Beobachtungen. Der wichtige Auftrag für die Zoos und in diesem Falle für den Zoo Osnabrück ist jedoch nicht ohne Risiko. Die Integration von Orang-Utans in eine bestehende Gruppe sei eine besondere Herausforderung, wie Zoodirektor Böer berichtet „Es gibt nur noch eine geringe Anzahl an Orang-Utans in Zoos, denn die Auflagen zur Haltung sind inzwischen sehr hoch und sehr kostspielig. Deswegen passiert es eher selten, dass sie umziehen – die Erfahrungswerte sind also begrenzt. Auf jeden Fall muss der Orang-Utan erst sein neues Zuhause kennenlernen, Tier und Pfleger sich erst ganz vorsichtig aneinander gewöhnen und auch die Abstimmung mit Behörden, Ämtern und Partnern wie Universitäten ist nicht zu unterschätzen.“ So machen sich alle Beteiligten viele Gedanken über jeden nächsten Schritt und tauschen sich eng untereinander aus. Orang-Utan Damai hatte sogar schon vor seiner Ankunft in Osnabrück eine Decke von Buschi bekommen, um so den Geruch des Osnabrücker Männchens kennenzulernen. Die Eingewöhnung wird vom Fachteam des Zoos in Kooperation mit der Universität Osnabrück, Arbeitsgruppe Ethologie, Prof. Chadi Touma, und der Freien Universität Berlin, Arbeitsgruppe Vergleichende Entwicklungspsychologie, Dr. Linda Ona, sowie dem Veterinäramt wissenschaftlich begleitet. So beobachten Studenten Damai täglich für mehrere Stunden im Rahmen wissenschaftlich fundierter Arbeiten und protokollieren sein Verhalten, um so eine fundierte Basis für die nächsten Entscheidungen zu haben. Orang-Utan Astrid in tierärztlicher Behandlung. Unabhängig von der Ankunft von Damai musste das 35 Jahre alte Orang-Utan Weibchen Astrid seit letztem Frühjahr mehrmals behandelt werden, wie Zoodirektor Prof. Michael Böer berichtete: „Astrid hatte sehr plötzlich eine hochgradige Umfangsvermehrung im Bauchbereich bekommen, sodass wir sie lieber untersuchen wollten. Dabei fanden wir einen großen, bösartigen Tumor im Becken am Eierstock, der daraufhin entfernt wurde.“ Im September stellten die Tierärzte dann eine Kehlsackentzündung bei ihr fest, sodass sie im Dezember erneut behandelt werden musste. „Wir entfernten durch eine chirurgische Eröffnung des Kehlsacks das Sekret. Die Behandlung war soweit erfolgreich, allerdings ist es aus Erfahrung anderer Kollegen recht wahrscheinlich, dass die Entzündung erneut auftritt“, so Böer. Im Januar erfolgte ein Kontrolltermin für beide Erkrankungen – zur großen Erleichterung aller ohne weitere Auffälligkeiten. Für derartige Eingriffe arbeitet der Zoo unter anderem mit dem Tiergesundheitszentrum Grußendorf in Bramsche zusammen. „Im Moment geht es ihr soweit gut, sie frisst gut und ist sehr aufmerksam, allerdings ist sie konditionell nicht auf der Höhe und kommt schnell aus der Puste“, beschreibt Böer. Die Zoomitarbeiter beobachten Astrid weiterhin sehr genau und sie erhält verschiedene Vitamine und Aufbaumittel. Wer in den nächsten Wochen in den Zoo Osnabrück kommt, kann also mit ein bisschen Glück Damai auf der Außenanlage beobachten. Seine neue Partnerin Dayang wird voraussichtlich im späten Frühjahr nach Osnabrück reisen.

Zoo Krefeld 02.02.2018
Zoo Krefeld: Guter Start ins Jahr
Baustart der Pelikan-Lagune, 20 Jahre Regenwaldhaus, Zoogeburtstag. Der Zoo Krefeld ist in ein abwechslungsreiches Jahr gestartet. Im Jahr seines 80-jährigen Bestehens steht der Zoo so gut da, wie selten in seiner Geschichte. Umfangreiche Investitionen in Gehege, Infrastruktur und Personal zahlen sich mit stetig steigenden Besucherzahlen und wirtschaftlicher Stabilität aus. Mitverantwortlich für die positive Entwicklung sind die Zoofreunde Krefeld, die als Förderverein und Mitgesellschafter, große Spendensummen einwerben und das positive Bild des Zoos nach außen tragen. In diesem Jahr wird mit dem Baustart der Pelikan-Lagune der Abschluss der Afrikawiesen-Umgestaltung eingeläutet. Dies ist gleichzeitig die Vorbereitung zum Bau der Schimpansen-Außenanlage, weil das derzeitige Pelikangehege den Platz dafür frei macht. Die Wiedereröffnung des kernsanierten Vogeltropenhauses rückt in greifbare Nähe. Besucher können sich auf eine neue Bepflanzung und den Einzug bekannter wie neuer Vogelarten freuen. Zoologisch spannend wird es bei den Fischottern. Die Fischotter-Anlage aus den 1960er-Jahren muss saniert werden und ist deshalb noch verwaist, Otter Titus starb Ende 2017 an Altersschwäche. Nach dem zeitgemäßen Umbau sollen schon im Laufe des Jahres neue Tiere einziehen. Wünschenswert wäre ein Anknüpfen an alte Zuchterfolge, als der Zoo Mitte der 1980er-Jahre das Zuchtprogramm für die bedrohte heimische Tierart ins Leben rief. Der Umbau der Anlage wird zusammen mit der gleichaltrigen Servalanlage und dem dazugehörigen Wasserlauf erfolgen. Auch bei den Sumatra-Tigern wird nach dem Tod des 19 Jahre alten Katers Beludru im Laufe des Jahres ein neues Paar wieder Leben in das Gehege bringen. Ein Kater in England ist bereits vom Zuchtbuch für Krefeld reserviert. Zum zweiten Mal nach 2009 findet Ende Mai ein internationales Baumkänguru-Symposium in Krefeld statt. Zoodirektor und Gastgeber Dr. Wolfgang Dreßen koordiniert das europäische Zuchtbuch für Goodfellow Baumkängurus. Teilnehmer aus europäischen, amerikanischen und australischen Zoos treffen sich drei Tage für die optimale Planung und Zusammenarbeit der Zuchtprogramme dieser im Freiland hochbedrohten Tiergruppe. Wachsende Besucherzahlen und die stark gestiegene Nachfrage bei den Jahreskarten, machen eine Optimierung des Kassenbereiches notwendig. Bis zu den Osterferien entstehen eine dritte Kasse und ein Kunden-Infocenter. Im Infocenter können Besucher Jahreskarten erwerben, Gutscheine ausstellen lassen und Infomaterialien erhalten. Um weitere Besucherbedürfnisse zu ermitteln, wird ab Mai eine Studie zur Besucherzufriedenheit beginnen. Erstmalswird diese Umfrage online durchgeführt. Ebenfalls im Mai feiert der Zoo seinen 80. Geburtstag. Am 28. Mai 1938 entstand an der heutigen Stelle ein Heimattierpark, der sich über die Jahrzehnte zu einem international anerkannten zoologischen Garten entwickelte. Anders als zum 75-jährigen Zoobiläum wird das Jubiläum nur mit einer facebook-Serie „Fundstücke aus dem Foto- und Geschichtenarchiv gewürdigt. Am 15. August wird das Regenwaldhaus 20 Jahre alt. Es wurde als drittes Tropenhaus eröffnet und setzte damit die Tradition der begehbaren Tieranlagen in Tropenatmosphäre fort. 2010 schloss sich der Schmetterlings-Dschungel mit Vorhalle an. Aktionen zum Artenschutz werden weitergeführt. In der Vortragsreihe Artenschutz finden an sechs Terminen (dienstags 6. März, 10. April, 5. Juni, 4. September und 2. Oktober, sowie mittwochs am 9. Mai jeweils 19 Uhr) kostenfreie Vorträge mit Referenten aus dem aktiven Natur- und Artenschutz in der Zooscheune statt. Vom 1. bis 31. Mai macht die NABU-Ausstellung „Willkommen Wolf“ Station in der Zooscheune und gibt einen Einblick in das Leben der Wölfe und deren Rückkehr nach Deutschland. Am 1. Juli findet der Tag der Artenvielfalt mit Wildnisrallye statt. Am 14. Oktober dreht sich beim Asientag alles um bedrohte asiatische Tierarten wie Schneeleopard und Roter Panda. Im dritten Jahr sind Shona-Künstler aus Zimbabwe zu Gast im Zoo. Vom 10. Mai bis 7. Oktober bieten sie Steinbildhauer-Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene an. Ab Oktober werden Gewinnerfotos eines facebook-Fotowettbewerbs in der Scheune der Öffentlichkeit vorgestellt. Amüsante Einblicke in das teilweise bizarre Liebesleben der Tiere bietet die Valentinsführung (17. Februar). Einen Wechsel der Perspektive erleben Teilnehmer bei den Exklusivführungen „Gehege aus der Sicht der Tiere erleben“ (13. April) und „Besuch der Futtermeisterei“ (16. November). Wichtiger Anlaufpunkt bei allen Besuchen ist die Zoolotterie der Zoofreunde. Hier startet nach einer Renovierung bald wieder der Losverkauf. Im September präsentieren die Zoofreunde das Kunstprojekt Rhino-Art im Zoo. Informationen über den Zoo gibt es im Internet unter www.zookrefeld.de.

Zoo, Aquarium, Tierpark Berlin 02.02.2018
Eisbären-Jungtier verstarb an Lungenentzündung
Am frühen Morgen des 2. Januar starb der Eisbären-Nachwuchs im Tierpark Berlin. Im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) wurde das Jungtier obduziert. Der Untersuchungsbefund der Pathologie diagnostiziert eine Lungenentzündung als Todesursache für das 26 Tage alte Eisbären-Jungtier. Nach Einschätzung der Experten des IZW sowie des Instituts für Tierpathologie der Freien Universität Berlin hat sich das kleine Eisbären-Mädchen an der Muttermilch verschluckt. Solch eine Milchaspiration kommt häufig bei geschwächten Jungtieren vor. In Folge der körperlichen Schwäche ist auch der Schluckreflex eingeschränkt. „Das Eisbären-Jungtier ist etwas zu klein und zu schwach auf die Welt gekommen. Hinzu kam dann eine Lungenentzündung die zur Dehydrierung durch Verminderung der Flüssigkeitsaufnahme und letztendlich zum Tod des Tieres geführt hat“ fasst Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem den Befund zusammen. Nach Auswertung der Bilder aus der Überwachungskamera hat das Jungtier am 1. Januar gegen 11 Uhr ein letztes Mal kurz bei Mutter Tonja getrunken. Beim Blick auf die Überwachungskamera am Morgen des 2. Januar fanden die Tierpfleger einen leblosen Körper vor. Eisbären-Mutter Tonja war nach dem Verlust des Jungtiers am 3. Januar zunächst sehr ruhig und hat viel geruht. Bereits am 5. Januar wollte sie ihre Wurfhöhle verlassen und war erstmals seit 12 Wochen wieder auf der Außenanlage. Seit dem 18. Januar ist Tonja tagsüber wieder mit Eisbären-Vater Wolodja zusammen. „Die Erfahrungen aus der Eisbärenzucht in Zoos weltweit haben gezeigt, dass eine natürliche Aufzucht allein durch die Mutter das Beste für die Entwicklung eines Eisbären-Jungtieres ist“, erklärt Eisbären-Kurator Dr. Florian Sicks. „Trotz der bekanntermaßen hohen Jungtiersterblichkeit bei Eisbären lassen wir das sehr gut harmonierende, junge Eisbärenpaar Tonja und Wolodja wieder zusammen. Die Tierart ist vom Aussterben bedroht und jeder Nachwuchs ein Geschenk. Tonja hat ihre Mutterrolle prima erfüllt, deshalb geben wir die Hoffnung auf ein gesundes Eisbären-Baby in Berlin nicht auf.“

Zoo Duisburg 01.02.2018
Inventur im Zoo – das große Zählen hat ein Ende
Wie zu Beginn jeden Jahres haben die Mitarbeiter des Zoo Duisburg die Inventur, die große Erfassung des Tierbestandes zum Jahreswechsel, durchgeführt. Nach eifrigem Zählen, Messen und Wiegen und dem Abgleich und dem Addieren vieler Zahlen und Daten steht nun fest: Es leben im Zoo Duisburg derzeit über 9.200 Tier-Individuen in 432 Arten! Im letzten Jahr hat sich viel getan im Zoo am Kaiserberg. Dank einer großzügigen Spende der Sparkasse Duisburg konnte nördlich des Koalahauses eine moderne Neuanlage für Beutelteufel geschaffen werden. Seit dem rennen, klettern und erkunden die zwei vierjährigen Brüder CAM und CURRLE um die Wette. Im Äquatorium konnte durch den Förderverein die „Wand des Schreckens“ aufgestellt werden. Schlangen, Spinnen und Insekten werden dort gezeigt und faszinieren Groß und Klein. Ebenfalls im Äquatorium wurde aus der Lorihalle ein asiatischer Regenwald nachgestellt. Neben Frühlingstauben, Sumbawadrosseln und Seidenstaren sind die „Gekrönten Giganten“ unter den Vögeln, die Krontauben, das besondere Highlight in der neuen Vogelvoliere. Auch in Sachen Nachwuchs war der Zoo Duisburg im vergangenen Jahr sehr erfolgreich. Gleich drei Koalajungtiere krabbelten aus dem Beutel, und im Affenhaus konnte bei den hochbedrohten Roloway-Meerkatzen und Bärenstummelaffen Jungtiere verzeichnet werden. Als kleine Sensation gilt der Wonneproppen bei den Zwergflusspferden, der wie das Bärenstummelaffenbaby, kurz vor Weihnachten geboren wurde und zurzeit die Besucher verzückt. Für 2018 erwartet der Zoo wieder eine Vielzahl an seltenen und süßen Jungtieren. Man darf gespannt sein, was dieses Jahr aus Ei und Beutel schlüpft!

Zoo, Aquarium, Tierpark Berlin 01.02.2018
Faire Anpassung
Tierpark Berlin führt neue Ermäßigungsstufe für berlinpass-Inhaber ein. Für nur 6 Euro können ab dem 1. Februar 2018 alle berlinpass-Inhaber den Tierpark Berlin besuchen. Der berlinpass ermöglicht Berlinern, die beispielsweise Hartz IV oder Sozialhilfe erhalten, bei Vorlage eines gültigen berlinpasses einen stark vergünstigten Tierparkbesuch. Das Ticket gilt von Montag bis Freitag, die Wochenenden und gesetzlichen Feiertage sind ausgenommen. Die Ermäßigung hat das Land Berlin ermöglicht – der Tierpark Berlin erhält hierfür einen finanziellen Zuschuss. Die im letzten Jahr vereinbarten Anpassungen der Tarifentgelte für die Tierpark-Mitarbeiter ermöglichen eine fairere Entlohnung, führen aber gleichzeitig zu einer höheren finanziellen Belastung des Tierparkbetriebes. Zudem sind die Kosten beispielsweise für Energie und Futter seit 2016 weiter gestiegen, sodass sich der Tierpark Berlin zur Deckung seiner Kosten ebenfalls ab dem 1. Februar für eine Preisanpassung bei den Tageskarten entschieden hat. Demnach wird eine Tierpark-Tageskarte für Erwachsene zukünftig 14 Euro und für Kinder 7 Euro kosten, was einer Preiserhöhung von 1 Euro für Erwachsene bzw. 0,50 Euro für Kinder entspricht. Angelehnt daran werden auch die Gruppen- und Familienkarten leicht angepasst. Der Preis der bisherigen Ermäßigungsstufe bleibt unberührt bei 9 Euro und wird mit einer dann 36 % Ermäßigung zusätzlich noch sozialverträglicher. Für alle Tierparkliebhaber bleibt der Jahreskartenpreis konstant. 365 Tage Tierpark-Erlebnis gibt es für Erwachsene für nur 49 Euro. „Im Vergleich mit anderen europäischen Metropolen wie London, Paris oder Wien ist der Tierpark Berlin nicht nur artenreicher und bedeutend größer, auch die Eintrittspreise für Besucher sind trotz Preisanpassung immer noch deutlich günstiger. Die Gehälter der fleißigen Tierpark-Kollegen anzuheben, war dringend notwendig. Dank dieser Änderung ist uns dies nun auch möglich. Ich freue mich, dass wir allen Tierpark-Mitarbeitern fairere Löhne zahlen können“, erklärt Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem.

Kölner Zoo 01.02.2018
Philippinische Zwergohreulen „Anila“ und „Bayani“ neu im Kölner Zoo
Zwei gefiederte Neuzugänge für den Kölner Zoo: Die beiden Philippinischen Zwergohreulen „Anila“ und „Bayani“ leben seit kurzem am Rhein. Das Pärchen hat es sich in einer der Schauhöhlen im Zoo-Tropenhaus gemütlich gemacht und trotzt bei kuscheligen 25 Grad Celsius Innentemperatur dem nasskalten deutschen Winterwetter. Beide Tiere sind 2017 im Zoo im tschechischen Pilsen geschlüpft. „Anila“ ist ein Weibchen. Ihr Name steht auf Philippinisch für „Windgöttin“. „Bayani“ ist männlich. Sein Name bedeutet so viel wie „Held“. Philippinische Zwergohreulen kommen nur in dem südostasiatischen Inselreich vor. Sie sind Höhlenbrüter und auf intakte Waldgebiete angewiesen. Da die Wälder auf den Philippinen massiv gerodet werden, ist der Lebensraum der Zwergohreule langfristig bedroht. Zwergohreulen werden maximal 30 Zentimeter groß und wiegen zwischen 200 und 300 Gramm. Sie zählen damit zu den kleinsten Eulenarten der Welt. Ihre Brutzeit dauert rund 25 Tage. Die Vögel konzentrieren sich überwiegend auf den Fang kleiner Fluginsekten und Spinnentiere. Zwergohreulen haben sehr leistungsstarke Augen und ein hervorragendes Gehör. Sie können mit ihrem Kopf 270-Grad-Drehungen vollziehen. Ihr Gefieder ist baumrindenfarben und längs gestrichelt, was sie im Wald gut tarnt.

Zoo Leipzig 01.02.2018
Magisches Tropenleuchten in Gondwanaland
Noch eine Woche bis zum Start. Heute in einer Woche geht es los: Der Leipziger Dschungel in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland erstrahlt beim Magischen Tropenleuchten vom 8. bis 24. Februar erstmals in faszinierendem Glanz. Bei 26 Grad genießen die Besucher in den Abendstunden ein beeindruckendes Lichtspiel auf den dunklen Dschungelpfaden oder im Boot auf dem Urwaldfluss. Sonntags bis mittwochs ist die Tropenerlebniswelt bis 19 Uhr geöffnet, donnerstags bis samstags sind die Illuminationen bis 22 Uhr zu erleben. An den Freitagen und Samstagen ziehen Beleuchtungskünstler mit einer LED-Show im Eventraum Mekong die Gäste in ihren Bann und funkelnde Stelzenläufer vermitteln auf den Dorfplätzen in Gondwanaland Geschichten aus aller Welt. Kommentierungen und Kulissenblicke, Tierpflegersprechstunden und leuchtende Bastelaktionen sowie tierische Lesungen an den Donnerstagen runden das Tropenleuchten in Gondwanaland ab. Lampiontouren zu den Roten Pandas, Asiatischen Elefanten, Amurtigern und Amurleoparden mit selbstgebastelten Laternen werden nicht nur Kinderaugen leuchten lassen. Entdeckertage Asien und Welt-Schuppentier-Tag Inmitten des Tropenleuchtens finden am 17. und 18. Februar die Entdeckertage Asien statt. Dann wird sich alles um die Raubkatzen und Elefanten – sowie die Schuppentiere drehen. Schuppentiere sind die derzeit am häufigsten geschmuggelte Säugetierart der Welt. Anlässlich des Welt-Schuppentier-Tages am Samstag, den 17. Februar, stehen sie im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit – so auch im Zoo Leipzig. Neben vielen Informations- und Beobachtungsmöglichkeiten wird auch das spezielle Futter der Schuppentiere anhand einer Futterstrecke, die in der zentralen Futterküche im Rahmen von Spezialtouren erlebbar wird, erklärt. Zahlreiche Tierpflegersprechstunden und Kulissenblicke sowie Gesprächsmöglichkeiten mit den geschulten Zoolotsen gewähren den Zoobesuchern tiefen Einblick in das Leben und die Gefährdungslage der bedrohten Tierarten vom Amurleoparden bis zum Schneeleoparden. Zudem wird der WWF zu Gast sein und die Zoobesucher zum Basteln, Rätseln und Malen einladen. Die Programmübersicht ist auf www.zoo-leipzig.de/Tropenleuchten zu finden.

Zoo Schwerin 01.02.2018
130.011 verkaufte Eintrittskarten im Zoo Schwerin
Zweitbestes Ergebnis seit 2008, trotz widriger Umstände. Es war ein sehr mühsames Jahr, mit vielen Auf und Abs. Vogelgrippe, Unwetter und ein verregneter Sommer prägten das Zoo Jahr 2017 in Schwerin. Also alles andere als gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Zoojahr. „Umso erfreulicher ist es, dass bei den verkauften Eintrittskarten die Marke von 130.000 geknackt wurde“, fasst der Aufsichtsratsvorsitzende Silvio Horn zusammen. Das gelang zuletzt im Jahr 2011, in dem Jahr als das Südamerikahaus eröffnet wurde. Die Zahl der tatsächlichen Zoobesuche liegt noch deutlich höher, hier kommen etwa die Wiederholungsbesuche der Jahreskarteninhaber hinzu aber auch Gäste die keinen Eintritt bezahlen, wie etwa Kinder unter drei Jahren oder Begleitpersonen von Kindergruppen. „Wir freuen uns sehr über den wachsenden Zuspruch. Es zeigt, dass wir mit den angestoßenen Entwicklungen auf dem richtigen Weg sind. Allerdings mussten wir im abgelaufenen Jahr auch erhebliche, ungeplante Mühen und Mehrkosten verkraften, um beispielsweise den Anforderungen an einen möglichen neuen Seuchenzug der Vogelgrippe gerecht zu werden. Dankenswerterweise hatte der Zoo einen Sonderzuschuss durch die Stadt erhalten, damit wenigstens das Drängendste und Nötigste angegangen werden kann“, kommentiert der Zoodirektor Tim Schikora. Auch in diesem Jahr stehen Projekte an, über die sich Besucher freuen werden. So bekommen die Flamingos ein neues Haus, in dem sie sich auch in Zeiten einer neuen Vogelgrippe wohlfühlen und vom Besucher beobachtet werden können. Der Bereich der freilaufenden Präriehunde wird aufgewertet und an einigen Stellen werden die Besucherwege neu gemacht, so zum Beispiel vor der Alpakaanlage. Hier staut sich regelmäßig das Regenwasser. Bereits jetzt sind die ersten, neuen Zoobewohner eingezogen und teilweise bereits für Besucher zu sehen. Faultier Alwin und Kugelgürteltier Pedro haben jeweils eine Partnerin bekommen. Neu im Tierbestand ist eine Jamaika-Boa, die im Südamerikahaus gleich neben der neuen Anlage für die Kugelgürteltiere eingezogen ist. Im Frühsommer, so die Planung, zieht der erste Helmkasuar in die neue Anlage neben der ebenfalls neuen Besucherbrücke an der Wasservogelanlage ein. Etwas früher werden zwei Hengste bei den Grevy-Zebras erwartet, die die beiden in 2017 verstorbenen Hengste ersetzen. Insbesondere bei den Vögeln wird sich einiges tun. Der Zoo Schwerin unterstützt die Kampagne „Silent Forest“ des europäischen Zooverbandes, die über die starke Gefährdung asiatischer Singvögel aufklärt. Diesem Thema wird eine der Volieren gewidmet, umgestaltet und mit betroffen Vogelarten besetzt. „Natürlich nicht mit Wildfängen, sondern mit Tieren aus speziellen Zuchtprogrammen des Zooverbandes“, so Zoobiologin Sabrina Höft, die für den Tierbestand des Zoos verantwortlich ist und damit auch die Planungen und Transfers organsiert. Fast nebenbei wird sich auch der heimischen Insektenwelt gewidmet. Einige der brachliegenden Flächen und auch ungenutzte Rasenflächen werden zu artenreichen Bienen- und Blumenwiesen umgewandelt. Das freut Bienen und andere Insekten, genauso wie den Betrachter und den Gärtner. Denn erst einmal angelegt, sind diese Wiesen weniger arbeitsaufwendig, erblühen aber im Jahresverlauf in unterschiedlichsten Farben und Formen. Auftakt bei den Veranstaltungen wird auch in diesem Jahr die Sonderführung am Valentinstag sein. Sektempfang und ein Buffet im Südamerikahaus umrahmen die Führung, die von Fortpflanzungsstrategien im Tierreich handeln wird. Der eigentliche Saisonauftakt fällt wie gewohnt auf das Osterfest, wieder mit öffentlicher Ostereiersuchaktion am Ostersonntag. Diesmal aber in einem anderen Format. „Wir möchten, dass alle unsere Besucher an Ostern einen schönen Tag erleben, der nicht durch Drängeln und Schupsen getrübt wird. Damit das gelingt, bekommen wir Unterstützung von den Stadtwerken Schwerin“, erklärt Marketingleiterin Tina Stalgies. Neu im Programm ist der Zoo-Spendenlauf am 25. April. Dieser richtet sich vorwiegend an Firmen, die die Arbeit für den Artenschutz im Zoo Schwerin unterstützen und dies mit einem besonderen Event für ihre Mitarbeiter verknüpfen möchten. Die Auftaktveranstaltung zum traditionellen Seniorennachmittag fällt in diesem Jahr auf den 6. Juni und findet dann bis September immer am ersten Mittwoch des Monats statt. Weitere Veranstaltungen und Informationen kann man auf der Internetseite des Zoos nachlesen oder direkt beim Zoo erfragen.

Zoo Vivarium Darmstadt 31.01.2018
Café Eulenpick im Zoo Vivarium öffnet am 3. Februar
Die offizielle Eröffnung des neuen Café Eulenpick mit Aufnahme des regulären Gastronomiebetriebs erfolgt am Samstag, 3. Februar 2018, ab 11 Uhr. Neben besonderen Eröffnungsangeboten gibt es um 13 Uhr einen Auftritt der Woogs Husaren von der Darmstädter TSG 1846 e.V. Das Café Eulenpick am Zoo Vivarium hat seit dem 1. Januar einen neuen Pächter. Ioannis Patsakas, Geschäftsführer der in Kriftel ansässigen IPAG GmbH, hat das bei den Zoobesuchern beliebte Café neu ausgerichtet und modernisiert. Alle Gäste des Zoo Vivarium sind herzlich eingeladen, das neu gestaltete Café Eulenpick zu besuchen.

Zoo Leipzig 31.01.2018
Gorillataufe in Pongoland – Kumilis Sohn heißt Kio
Taufe in Pongoland: Kumilis (13) Nikolausnachwuchs ist ein Junge und wurde heute von den Tierpflegern und Mitarbeitern des Max-Planck-Instituts auf den afrikanischen Namen Kio (der Starke) getauft. In alter Tradition erfolgt nach Feststellung des Geschlechts innerhalb von zwei Wochen die Namenswahl – unter anderem Abasi (Stern), Jabari (der Mutige) und Sunoogo (Freude) standen neben Kio in der engeren Wahl. „Durch die zahlreichen Zuchterfolge im letzten Jahr haben wir mittlerweile eine richtige Routine in der Auswahl des passenden Namens entwickelt. Wichtig bei der Namenswahl sind für uns der Bezug zum ursprünglichen Herkunftsgebiet der jeweiligen Menschenaffenart und die konkrete Bedeutung. Kio ist sehr stabil in seiner Entwicklung, wirkt sehr kräftig, beginnt allmählich allein zu sitzen und fängt immer mehr an, seine Umgebung und seine Halbgeschwister wahrzunehmen. Mutter Kumili kümmert sich nach wie vor äußerst liebevoll um ihren Sprössling und auch um die fast vierjährig Tochter Diara. Wir können momentan sehr zufrieden sein“, ordnet Bereichsleiter Frank Schellhardt die Namensentscheidung und den aktuellen Entwicklungsstand des jüngsten Gorillas ein. Der Zoo Leipzig hat durch den erneuten Zuchterfolg nunmehr drei Gorillababys in einer Gruppe, ein absoluter Glücksumstand für das soziale Gefüge untereinander und für den Zoo selbst. Die beiden Gorillajungtiere Diara (geb. am 11.03.2014) und Kianga (geb. am 4.12.2016, Mutter Kibara) sind stets äußerst rege auf der Innenanlage unterwegs und lassen es sich nicht nehmen, immer wieder nach Kio zu schauen und mit ihm in Kontakt zu treten. Auch Vater Abeeku (18) hat seine Nachkommenschaft stets fest im Blick und lässt sich immer wieder auf ein Spiel mit ihnen ein. Seit seiner Ankunft in Leipzig im Jahr 2012 hat er bereits viermal für Nachwuchs gesorgt. „Derartige Zuchterfolge sind mit Blick auf die dramatischen Bestandszahlen im natürlichen Habitat der Westlichen Flachlandgorillas aus zoologischer Sicht ein herausragender Erfolg und zugleich etwas ganz Besonderes für unsere Zoogäste, die drei junge Gorillas gleichzeitig beim Aufwachsen erleben und beobachten können“, bewertet Zoodirektor Prof. Jörg Junhold den Erfolg. Alle vier Menschenaffenarten werden von der Vereinten Naturschutzunion (IUCN) als stark bedroht bzw. vom Aussterben bedroht auf der Roten Liste geführt. Die jüngsten Bestandsentwicklungszahlen in den jeweiligen Verbreitungsgebieten zeigen deutlich, wie illegaler Handel, Bushmeat und die Lebensraumzerstörung sich dauerhaft nachteilig auf das Leben der Tiere auswirken.

Zoo Landau in der Pfalz 31.01.2018
Plastikmüll einsparen kann jeder: Erster Gutschein des EWL eingelöst
Grundschulkinder befassen sich einen Vormittag lang in der Zooschule mit Plastikabfall in den Weltmeeren: Die Kooperation von Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb und Zoo­schule Landau kommt in Schwung. Wie kommt der Plastikabfall in unsere Ozeane und Meere? Warum ist Plastikmüll eine große Gefahr nicht nur für Tiere, sondern auch für Menschen? Wie kann der Einkauf von Lebensmitteln mit Plastikverpackungen verringert werden? Diesen Fragen gingen jetzt die Drittklässlerinnen und Drittklässler mit dem Förderschwerpunkt motorische Entwick­lung des Caritas-Förderzentrums St. Laurentius und Paulus in der Zooschule nach. Zunächst lernten die Kinder Ozeane und Meere als Lebensraum für Tiere und Pflanzen kennen. Die beiden Zoopädagoginnen Heide Sasse und Johanna Fickert stellten die Humboldt-Pinguine und die Südamerikanischen Seebä­ren als typische Meeresbewohner vor, die im Landauer Zoo sehr gut beobachtet werden können. Anschließend erfuh­ren die Kinder, dass 6,4 Millionen Tonnen Plastikabfälle jedes Jahr – vor allem in Form von Verpackungen – ins Meer gelangen. Dass viele Tiere wegen der Vermüllung veren­den und winzige Plastikteile sogar in die Nahrungskette gelangen, bewegte die Kinder sehr. In der Rolle als „Meeresforscher“ überlegten sie, wie Plastikmüll in die Ozeane und Meere gelangt. In einem letzten Schritt wurde der Einkauf von Lebensmitteln für ein Wochenende gesichtet und gemeinsam beraten, wie jeder seinen Plastikmüll reduzieren kann. Ein Filmausschnitt, Fotos, die das Plastikmüllproblem verdeutlichen, Tierpräpa­rate, eine Meereslandschaft, die im Klassenraum aufgebaut wurde, ein Lebensraummodell und eine Lerntheke gaben den Kindern Raum für Eigenaktivitäten und veranschaulich­ten die Lerninhalte. Der dreistündige Unterricht war für die Kinder kostenfrei. Lediglich der Zooeintritt wurde gezahlt. Dieses attraktive Angebot macht der Entsorgungs- und Wirtschaftsbe­trieb Landau im Rahmen einer Bildungspartnerschaft mit der Zooschule zukünftig auch vielen anderen Schulklassen und Kindergartengruppen möglich. Er bietet Kindergärten und Schulen aus Landau Gutscheine für kostenfreien Zooschulunterricht zum Themen­feld „Abfallvermeidung/Umgang mit Abfall“ an, die dann in der Zooschule eingelöst werden können. „Für dieses Jahr stehen 12.500 EUR zur Verfügung“, erklärt Bürgermeister Dr. Maximi­lian Ingenthron, der gemeinsam mit dem Vorstandsmitglied des EWL, Falk Pfersdorf, an der ersten Veranstaltung im Rahmen der Kooperation teilnahm. „Möglichst viele Kinder sollen Zugang zu diesem besonderen und sehr praktisch angelegten Angebot haben“ ergänzt Pfersdorf. Beide waren beeindruckt davon, wie interessiert und lebhaft sich die Schulkinder am Unterricht beteiligten. Für die Kinder ist es ein großes Anliegen, Tieren zu helfen und das Leid zu verringern, das durch die großen Mengen an Plastikabfall entsteht. „Schön, dass wir heute mit der Umsetzung des neuen Bildungsangebotes starten können“, freute sich Dr. Gudrun Hollstein, die als Leiterin der Zooschule gemeinsam mit den Pä­dagoginnen und Pädagogen der Zooschule die neuen Unterrichtseinheiten erarbeitet. Unterstützt wird sie hierbei von Experten des EWL. Weitere Anmeldungen für den besonderen Zooschulun­terricht liegen bereits vor. Die Bildungspartnerschaft unterstützt die finanzielle Absiche­rung der Bildungsarbeit der Zooschule.

Zooverein Wuppertal 31.01.2018
Zwei Spenden für Aralandia
über gleich zwei großzügige Spenden für sein Projekt ARALANDIA durfte der Zoo-Verein gestern freuen. Bei den Spendern handelte es sich um die Kreishandwerkerschaft Wuppertal, die vom Vorstandsmitglied Christian Terstegen vertreten wurde, sowie um die Firma Fliesen Kollwitz. Der 1. Vorsitzende des Zoo-Vereins, Bruno Hen-sel, sowie Zoodirektor Dr. Arne Lawrenz vom Grünen Zoo nahmen die Spenden vor dem Bau-feld von ARALANDIA entgegen. Innungsobermeister Christian Terstegen, der die Spende der Kreishandwerkerschaft in Höhe von 3.269,35 Euro überreichte, ist dem Zoo-Verein und dem Grünen Zoo spätestens seit der Pinguinale 2006 sehr verbunden. Vom aktuellen Projekt ARALANDIA zeigte er sich begeistert. Für die Firma Fliesen Kollwitz überreichte Geschäftsführer Oliver Kollwitz 1.500 Euro. Für den Wuppertaler Familienbetrieb ist die Unterstützung von Zoo-Verein und Zoo seit vielen Jahren eine gute Tradition. Die Eltern des Geschäftsführers sind dem Zoo-Verein auch als Mitglieder eng verbunden. Der Baubeginn für das Projekt ARALANDIA rückt derweil immer näher, aktuell läuft die Angebotseinholung für die Rohbauarbeiten. Der Zoo-Verein rechnet in Kürze mit der Er-teilung der Baugenehmigung durch die Stadt Wuppertal.

Tierpark Hellabrunn 31.01.2018
Hellabrunn zum Verlieben
Der 14. Februar ist der Tag der Liebespaare. Doch wer am Valentinstag noch auf der Suche nach der besseren Hälfte ist, dem bietet der Tierpark ein besonderes Programm zum Verlieben. Nicht nur bei uns Menschen, auch in der Tierwelt ist der Beziehungsstatus ein großes Thema: Während sich die beiden Sibirischen Tiger Ahimsa und Jegor oftmals verliebt aneinander kuscheln, trifft sich Elefantenbulle Gajendra nur gelegentlich mit einer der Elefantenkühe. Die beiden Löwen Max und Benny hingegen genießen, ähnlich wie die Hellabrunner Giraffen-Damen, die in einer Junggesellengruppe leben, ihr „Single-Dasein“. Anders sieht es bei Erdmännchen-Weibchen Ruanda aus: Sie ist ganz klar die „Henne im Korb“, denn sie lebt, wie bei Erdmännchen üblich, mit mehreren männlichen Tieren zusammen. Auch 2018 möchte der Tierpark Hellabrunn wieder alle Münchner Singles bei der Suche nach neuen Kontakten – oder sogar dem Traumpartner – unterstützen. So gibt es am diesjährigen Valentinstag, den 14. Februar drei exklusive Sonderführungen nur für Singles. Nach einem Sektempfang im Café Mühle geht es unter dem Motto „Liebe und Beziehungen im Tierreich“ durch den Tierpark. Wie auch in den vergangenen beiden Jahren erfahren die Teilnehmer der exklusiven Führungen dabei Spannendes und Unterhaltsames zum Paarungsverhalten, den Auswahlkriterien bei der Partnerwahl und über Treue und die ewige Liebe bei Tieren. Anschließend lässt sich bei wärmendem Glühwein das eine oder andere Gespräch führen, bei dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer näher kennenlernen können.

Zoo Magdeburg 31.01.2018
Lagerfeuer-Romantik im Zoo: Tiger und Schneeleopard laden zum Lagerfeuer ein
„Zum Ausklang der Winterferien gibt es am 11. Februar 2018 erneut die Lagerfeuer-Romantik mit Tiger und Schneeleopard. Wir entfachen das Lagerfeuer und das Tigerhaus öffnet seine Tür weit für Einblicke in die Wohnzimmer von Schneeleopard und Tiger“, erläutert Zoodirektor Dr. Kai Perret. Am knisternden Lagerfeuer schmeckt die heiße Schokolade oder der Glühwein ohnehin am besten. Um die Kulinarik am Lagerfeuer kümmert sich das Marchè Mövenpick-Team. Tierfreunde können die seltene Chance nutzen, einmal hinter die Kulissen der Großkatzenhaltung zu blicken und die Fütterungen der imposanten Raubkatzen zu erleben. Wie gelingt eine erfolgreiche Schneeleopardenzucht? Warum ist die größte Raubkatze der Welt, der Sibirische Tiger, so stark von der Ausrottung bedroht? Im Tigerhaus geben Zootierpfleger gern Antworten aus erster Hand. Eine andere spannende Frage ist: Wie reisen eigentlich Zootiere? Ein zoologischer Aktionsstand zu dieser Thematik gibt Antworten auf die Fragestellung. Besucher erfahren hier außerdem, wie das „Blasrohrschießen“ eingesetzt wird. Wer mag, kann dies am Aktionsstand selbst einmal ausprobieren. Auf der Wiese gegenüber der Tigeranlage lodert das wärmende Lagerfeuer. Authentische, ursprüngliche Klänge der Traditionellen Russischen Folklore des Ensembles Polynushka lassen rasch den „Winterblues“ verfliegen. Zum Repertoire gehören Lieder aus verschiedenen Regionen Russlands und der Nachbarländer. Mit ihrem unverwechselbaren Stimmtimbre und lyrischen Gesang sorgt die Sängerin Luba Claus für Furore.

Wildpark MV Güstrow 31.01.2018
Selbstgemachte Hautcreme, Wolfstour & mehr Winterferienspaß vom 5. bis 9. Februar im Wildpark-MV
Der erste Prototyp ist fertig. „Wintertraum“ wird die selbstgemachte Hautcreme heißen. Und nächste Woche können die Besucher beim Winterferienspaß im Wildpark-MV dann selbst loslegen und ihre Kosmetik aus Bienenwachs und Kokosöl zusammenstellen. Besucherbetreuerin Michaela Stramm freut sich schon auf die Mitmach-Aktion am Mittwoch (7. Februar 2018): „Die Kinder können sich sogar ihren Lieblingsduft aussuchen und am Ende ihre persönlich kreierte Creme mit nach Hause nehmen – natürlich stilecht im Wildpark-Design.“ Auch an den anderen Tagen der ersten Winterferienwoche vom 5. bis 9. Februar 2018 gibt es tolle Aktionen, die nicht nur die kleinen Gäste begeistern werden. Das Winterferienprogramm im Überblick: Ohne Voranmeldung | Treff: Wildpark-Kasse Montag, 05.02.2018 I Beginn: 10 Uhr I Dauer: ca. 1,5 h Entdeckertour zu den Wölfen – Vorbei an Luchs und Wildkatze besucht ihr das Wolfsrudel, erfahrt Wissenswertes über diese faszinierenden Tiere und dürft sogar ein Wolfsfell anfassen. Hungrig? Dann grillt euch anschließend euer eigenes Stockbrot am Lagerfeuer. Stockbrot: je 0,50 €. Dienstag, 06.02.2018 I Beginn: 10 Uhr I Dauer: ca. 1,5 h Basteln für Meise, Gimpel & Co. – Was fressen unsere gefiederten Freunde im Winter? Und mögen Meisen eigentlich Knödel? Beobachtet gemeinsam das Futterhaus und erfahrt Spannendes über die Wintervögel und deren Fütterung. Die Bastler unter euch können sich freuen: Baut eine Futterglocke für eure Wildvögel zuhause. Mittwoch, 07.02.2018 I Beginn: 10 Uhr I Dauer: ca. 1,5 h Dickes Fell für kalte Tage – Wenn der Winter kommt, holen wir unsere dicken Jacken aus dem Schrank. Doch wie machen das eigentlich unsere tierischen Nachbarn? Welche Tricks habt ihr auf Lager? Ein guter Tipp: Bei uns könnt ihr eine Gesichtscreme selbst herstellen. Unkostenbeitrag: 1,00€. Donnerstag, 08.02.2018 I Beginn: 10 Uhr I Dauer: ca. 1,5 h Spuren im Winterwald – Geht gemeinsam auf Spurensuche im Wildpark-MV: Wo schlafen die Wildschweine? Welche Tiere verkrümeln sich und welche sind im Wald unterwegs? Kennt ihr all ihre Fährten und Spuren? Freitag, 09.02.2018 I Beginn: 10 Uhr I Dauer: ca. 1,5 h Entdeckertour zu den Wölfen – Vorbei an Luchs, Wildkatze & Co. besucht ihr das Wolfsrudel, erfahrt Wissenswertes über diese faszinierenden Tiere und dürft sogar ein Wolfsfell anfassen. Hungrig? Dann grillt euch anschließend euer eigenes Stockbrot am Lagerfeuer. Stockbrot: je 0,50 €.

Zoo Wuppertal 31.01.2018
2 für 1
Auch im Februar hat der Grüne Zoo Wuppertal wieder ein besonderes Angebot: Jeder Besucher erhält vom 01.02.2018 bis 28.02.2018 von montags bis freitags ein kleines Geschenk! Für den Kauf einer Tageskarte für Erwachsene zum Preis von 14,50 Euro gibt es eine Freikarte hinzu. Diese Freikarte ist bis zum 31.12.2018 gültig und kann an jedem beliebigen Tag für einen weiteren Zoo-Besuch eingelöst werden.

Tiergarten Schönbrunn Wien 31.01.2018
Pinguine sorgen für Ferienspaß
Pinguin-Eier bestaunen, Pinguin-Fingerpuppen basteln und selbst in die Rolle eines Pinguins schlüpfen: Beim Semesterferienspiel im Tiergarten Schönbrunn dreht sich kommende Woche alles um die schwarz-weißen Vögel mit dem lustigen Watschelgang. „Wir nehmen die Kinder mit in die Welt der Pinguine. Pinguine sind besonders faszinierend, weil einige Arten in eisiger Kälte leben. Außerdem können sie nicht fliegen wie die meisten Vögel, sondern benützen ihre Flügel beim Schwimmen und Tauchen als Paddel“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Drei Pinguin-Arten leben im Tiergarten Schönbrunn. Eine knifflige Rätselrallye führt die kleinen Pinguin-Freunde zu den Humboldt-, Felsen- und Königspinguinen. Natürlich erfahren die Kinder auch, warum Pinguine im Freiland gefährdet sind. Bei einem lustigen Federquiz gilt es, die Pinguin-Federn unter den verschiedenen Vogelfedern zu erkennen. Neben Federn wartet noch viel anderes spannendes Anschauungsmaterial auf die Kinder: von Pinguin-Skeletten über Modelle bis hin zu unterschiedlich großen Pinguin-Eiern. Um Pinguin-Eier dreht sich auch ein Geschicklichkeitsspiel. Edith Podesva von der Zoopädagogischen Abteilung des Tiergartens: „Königspinguine bauen keine Nester. Beim Brüten wird ein einziges Ei abwechselnd von Vater und Mutter auf den Füßen getragen und mit einer darüber gelegten Hautfalte gewärmt. Die Kinder können sich Flossen anziehen und selbst in die Rolle der Pinguine schlüpfen. Wie fürsorgliche Pinguin-Eltern können sie ein Ei weiterreichen. Das ist gar nicht so einfach.“

Zoo Basel 31.01.2018
Nachwuchs bei den Kleinen Kudus
Am 1. Dezember hat es im Zoo Basel Nachwuchs bei den Kleinen Kudus gegeben. Der kleine Ochuko war mit nur knapp vier Kilogramm für ein männliches Junges aussergewöhnlich leicht. Das hat er aber mittlerweile aufgeholt. Nun ist er gross genug, um mit der ganzen Gruppe die Aussenanlage zu besuchen. Ochuko trinkt noch regelmässig bei Mutter Cony (5). Die für Kudus typische „Abliegerzeit“ hat er aber hinter sich und er spaziert mit der Herde mit. Die Wochen nach der Geburt war er für das Publikum kaum zu sehen. Fünf Wochen lang lag er versteckt im Stroh und Mutter Cony besuchte ihn nur alle paar Stunden zum Säugen und zur Körperpflege. Seit einer Woche folgt er der Gruppe auch auf die Aussenanlage. Vater von Ochuko ist Leopold (5). Er ist zurzeit nicht mit der Herde zusammen. Der Grund dafür ist Namib, der 2016 geborene ältere Bruder von Ochuko. Dieser ist mittlerweile zu einem Teenager herangewachsen und macht seinem Vater Konkurrenz. Namib wird den Zoo Basel in den nächsten Monaten verlassen, dann wird Leopold wieder zur Gruppe stossen. Scheu und selten – Die Zucht der Kleinen Kudus in Zoos ist in einem Zuchtprogramm organisiert (ESB = Europäisches Zuchtbuch). In ihrer Heimat Ostafrika sind kleine Kudus selten geworden. Wilderei, Lebensraumverlust und Jagd machen ihnen das Leben schwer. Ihr Bestand wird von der Weltnaturschutz-Organisation (IUCN) auf unter 120‘000 Tiere geschätzt, der Zoo Basel züchtet Kleine Kudus seit 1956. Die zierlichen Kleinen Kudus leben in der Natur in der Buschsavanne Afrikas, wo sie gerne hinter Gebüschen Schutz suchen. Sie sind recht schreckhaft, weshalb Besucherinnen und Besucher sich im Antilopenhaus möglichst ruhig verhalten sollten. Ein besonderes Weihnachtsgeschenk – Im Antilopenhaus im Zoo Basel hat es noch eine weitere Veränderung gegeben: Kurz vor Weinachten reiste Okapi Nuru in den Zoo Antwerpen. Nurus Geburt hatte 2016 für Schlagzeilen gesorgt. Nuru war das erste Okapikind seit elf Jahren, das im Zoo Basel aufwuchs. Der Junge entpuppte sich als aussergewöhnlich kräftig und neugierig. Okapis – die Waldgiraffen aus dem Kongo – sind scheue und seltene Waldbewohner. In Europa kümmert sich das EEP (European Endangered species Programmme) um die Koordination der Okapizucht in den Zoos.

Zoo Heidelberg 30.01.2018
Die Bagger können kommen! Spatenstich für die neue Löwenanlage im Zoo Heidelberg
Am 30. Januar 2018 haben Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann, kaufmännischer Geschäftsführer Frank-Dieter Heck, 1. Vorsitzender der Tiergartenfreunde Dr. Jan Gradel, Stadträtin Kristina Essig, Stadtrat Karlheinz Rehm sowie Projektleiterin Christina Schehle von faktorgruen und Detlef Böttinger von Böttinger Garten- und Landschaftsbau den Spatenstich für die Vergrößerung der Löwen-Außenanlage vorgenommen. Noch in diesem Jahr sollen die beiden Berberlöwen Binta und Chalid auf ihre neue Anlage einziehen, die sechsmal so groß sein wird wie bisher. Durch die Vergrößerung der Fläche wird dann auch eine Zucht der seltenen Berberlöwen möglich sein, denn die Anlage wurde für ein ganzes Rudel der majestätischen Raubkatzen konzipiert. Dementsprechend wird sie mit ausreichend Rückzugsorten, Trennbereichen, Beschäftigungsmöglichkeiten und notwendigen Zugängen sowie Sicherheitsbereichen für die Tierpfleger ausgestattet. Der Zoo hofft, dass das Löwenpaar in Heidelberg bald Nachwuchs bekommen wird und die Elterntiere gemeinsam mit den Jungen die Anlage mit all ihren Facetten nutzen. Im Zuge der Baumaßnahmen erhalten ebenfalls die Stachelschweine und Erdmännchen ein neues Gehege. Für die beiden Tierarten, die sich in Zukunft ein Gehege teilen werden, wird die ehemalige Bärengrube modernisiert und umgebaut. Optisch wird sich die Anlage in die umgestaltete Landschaft rund um das Löwengehege nahtlos einfügen. Besondere Einblicke für die Besucher. Bei den Planungen wurde auch an die Besucher gedacht: Beobachtungspavillon, Safarizelt für Besuchergruppen und das Safari-Fahrzeug, das teils im Gehege, teils außerhalb platziert sein wird, sorgen für spannende Einblicke in das Leben der Löwen. Von der Aussichtsplattform, die über eine Hängebrücke zu erreichen ist, erhalten Zoobesucher einen Panoramablick über die neue Anlage und können die Tiere aus einer ganz anderen, ungewohnten Perspektive beobachten. Finanzierung durch Spenden und Sponsoren Nicht nur Gestaltungsplanung und Baumaßnahmen, auch die Finanzierung des Bauprojekts galt es zu gewährleisten. So nutzte der Zoo die Zeit zwischen Planungsbeginn und Spatenstich und sammelte fleißig Finanzmittel, um möglichst alle geplanten Elemente des Projekts umsetzen zu können: Die Läufer, die sich an den jährlich im April stattfindenden Zooläufen für den Ausbau der Anlage engagierten, haben hierzu einen wichtigen Teil beigetragen. Letztendlich konnte die Finanzierung durch Eigenmittel des Zoos, ergänzt um die finanzielle Unterstützung zahlreicher Sponsoren und Spendern sowie Zuschüssen der Stadt Heidelberg, gesichert werden. Einer Umsetzung mit einer abwechslungsreich gestalteten Kletterlandschaft und ausreichend Ruhe- und Rückzugszonen für die Löwen steht somit nichts mehr im Wege.

Tierpark Ueckermünde 30.01.2018
Tierische Winterferien im Ueckermünder Tierpark
Am Dienstag, den 6. Februar um 10 Uhr geht es auf die Raubtiersafari. Bei der Erlebnisführung treffen Sie Jäger, die auf ihre Beute lauern, blicken Sie den Löwen tief die Augen und folgen den Spuren der Wölfe. Mit Blick hinter die Kulissen. Am Freitag, den 16. Februar um 10 Uhr gehen die kleinen und großen Tierparkentdecker auf die Spurensuche durch den Tierpark. Mit Hilfe von Mikroskopen, Gipsabdrucken und sehr guten Augen lernen Sie die Tierparkbewohner auf eine neue Art und Weise kennen. Mit Blick hinter die Kulissen. Treffpunkt an der Eintrittskasse um 10 Uhr. Wir bedanken uns für die vorherige Anmeldung unter 039771 54940 oder info@tierpark-ueckermuende.de

Zoo Halle 29.01.2018
Populärwissenschaftliche VortragsREIHE im Luchs-Kino am Zoo – Von Löwen mit Schlafproblemen, tierischen „Anbagger“-Methoden und einem bekannten Zootierarzt in einsamen Weiten
Zum Jahresauftakt veranstaltet der Bergzoo in Zusammenarbeit mit dem Luchs-Kino wieder seine beliebte populärwissenschaftliche Vortragsreihe, welche spannende Einblicke in der Welt der Zoologie gibt. Jeweils am letzten Dienstag des Monats im Januar, Februar, März jeweils um 18 Uhr erhalten Tierfreunde und Zoofans die Möglichkeit, jeweils einen spannenden Vortrag zu erleben. Diese werden von Spezialisten gehalten, die ihr Leben der Erforschung und Erhaltung der Tierwelt verschrieben haben, in Zoos arbeiten oder auf Ihren Reisen die faszinierende Biodiversität unserer Erde erlebt und dokumentiert haben. Erlebbar sind die spannenden Vorträge einschließlich Foto- und Videodokumentationen im Kinosaal des Luch-Kinos am Zoo. Von Kap zu Kap – Expedition in Afrikas Tierwelt | Morgen 30.01.2018 um 18:00 Uhr | Luchs-Kino am Zoo – Mit einem spannenden Vortrag rund um die vielfältige Tierwelt Afrikas startet Morgen der renommierte Tierfilmer Kai Malter die Populärwissenschaftliche Vortragsreihe 2018. Bereits seit mehr als 20 Jahren bereist der gebürtige Bremer die Welt um wilde Tiere in Ihren Lebensräumen zu beobachten und zu filmen. In seinem reich bebilderten Vortrag zeigt er seine schönsten Tieraufnahmen aus Südafrika und Madagaskar und berichtet von seinen Reisen, den Lebensbedingungen wilder Tiere und Erlebnissen in der Wildnis. Warum der Löwe nicht mehr schlafen kann? Wieso Paviane die vermeintlich intelligenteren Menschen sind und weshalb Madagaskar nicht mehr so bunt ist, wie in Trickfilmen gezeigt? Antworten auf diese interessanten Fragen erhalten die Gäste während des Vortrags. Doch Kai Malter kann noch mehr. Der Mitbegründer des Netzwerkes Asta Terra setzt sich insbesondere für den Artenerhalt bedrohter und gefährdeter Tierarten ein und sammelt durch den Verkauf seiner Fotos Spenden für die hinter Asta Terra stehenden Hilfsorganisationen, über die auch in der von Malter gefilmten TV Serienproduktion „My Animal World“ berichtet wird. Tierliebhaber sollten sich diesen Vortrag keinesfalls entgehen lassen. Im Februar kommt der Biologe und Bestsellerautor Dr. Mario Ludwig nach Halle und berichtet in seinem Vortrag unter dem amüsanten Titel „Küsse, Kämpfe, Kapriolen“ über Sex im Tierreich. Zum Abschluss der Vortragsreihe berichtet ein vertrautes Gesicht von seiner Reise mit Auto und Rad in Finnland und Norwegen: Prof. Dr. Klaus Eulenberger – der ehemalige langjährige Cheftierarzt des Leipziger Zoos und einer der Stars der Sendung „Elefant, Tiger und Co.“ Mehr Informationen auf www.zoo-halle.de

Tierpark + Fossilium Bochum 29.01.2018
Die Entwicklung des Lebens – Eine Posterausstellung in elf Akten RUB-Studierende stellen Arbeiten im Tierpark aus Bochum. Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Die Entwicklung des Lebens“ entwarfen elf Master-Studierende der Vertiefungsrichtung „Paläontologie“ der Ruhr-Universität Bochum eine Posterausstellung zu wichtigen Aspekten der Evolution des Lebens auf unserer Erde. Die Ausstellung ist ab dem 01. Februar 2018 im Aquarien- und Terrarienhaus des Tierpark + Fossilium Bochum zu sehen. Mit seiner dort integrierten, umfangreichen Fossiliensammlung aus dem Altmühltal in Solnhofen ermöglicht der Tierpark ein besonderes Erlebnis der Evolutionsgeschichte, indem urzeitliche Lebewesen mit rezenten Arten verglichen werden können. Die Ausstellung richtet sich an interessierte Tierparkbesucher ohne spezifische Fachkenntnisse, aber auch an Schulklassen, welche die Besichtigung der Schau z.B. mit einer Führung zum Thema Evolution verknüpfen können. Die über 3,6 Milliarden Jahre dauernde Entwicklung der Biosphäre unserer Erde begann mit den ersten kernlosen Bakterien und führte über Kernzeller schließlich zu den Vielzellern. Erste mehrzellige Algen sind seit 1,2 Milliarden Jahren bekannt, vor 540 – 500 Millionen Jahren explodierte das Leben dann plötzlich. Im Rahmen dieser raschen Entfaltung entstanden die Grundbaupläne aller heute bekannten tierischen Großgruppen. Erst vor ca. 450 Millionen Jahren erfolgte die Besiedlung des Festlandes durch die Pflanzen, wenig später auch durch Tiere. Nach dem Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren begann schließlich die Zeit der Vögel und Säugetiere. Der Mensch wurde jedoch erst vor ca. 2 Millionen Jahren Teil der Erdgeschichte. Evolution ist Teil des Lebens, denn Arten müssen sich kontinuierlich an äußere Bedingungen anpassen, um ihr Aussterben zu verhindern. In elf Postern werden diese wichtigen Schritte des Evolutionsprozesses dargestellt. „Mit dieser Arbeit möchte ich meinen Studentinnen und Studenten die Möglichkeit geben, die selbstständige Einarbeitung in ein fachspezifisches Thema sowie die Kommunikation von naturwissenschaftlichem Wissen in Form eines Posters zu trainieren“, erklärt Prof. Dr. Jörg Mutterlose, Fachbereich Paläontologie an der Ruhr-Universität Bochum. Im Rahmen der bereits seit mehreren Jahren bestehenden Kooperation zwischen dem Tierpark + Fossilium Bochum und der Ruhr-Universität Bochum erhalten Studierende der Fächer Biologie, Biodiversität und Paläontologie aber auch LehramtsantwärterInnen die Möglichkeit, den Tierpark als ergänzenden Lernort zu nutzen, Praktika zu absolvieren oder Abschlussarbeiten zu entwickeln. „Die universitäre Forschung und Lehre spielt eine wichtige Rolle für die Arbeit moderner Zoos“, weiß Zoodirektor Ralf Slabik und fährt fort: „Wir freuen uns, die Ausstellung der Paläontologiestudenten in unseren Räumen zeigen zu dürfen und damit sowohl die Arbeit der angehenden Akademiker zu unterstützen, als auch unseren Besuchern einen interessanten Mehrwert bieten zu können.“

Zoo Landau in der Pfalz 29.01.2018
„Rund um die Liebe bei Tieren“: Zooführung zum Valentinstag mit kleinem Sektempfang am 14. Februar 2018, 15 Uhr
Zoo und Zooschule Landau in der Pfalz starten ins Veranstaltungsjahr 2018 mit einer besonderen Führung am Valentinstag (14. Februar 2018). Frisch oder auch schon länger Verliebte und alle, die sich für das Thema „Liebe bei Tieren“ inte­ressieren, sind eingeladen, mit den Pädagoginnen und Pädagogen der Landauer Zooschule auf einen Zoorundgang zu gehen, um zu erfahren, wo der tierischen Liebe im Zoo Landau freier Lauf gelassen wird bzw. bei welchen Arten Zucht­programme dieser einen Riegel vorschieben. Im Warmhaus gibt es rund um die sprichwörtliche Affenliebe viel zu erfahren – im Harem, der Klein- oder Großfa­milie oder auch unter Geschwistern. Bei den Sudangeparden muss das Feuer der Liebe durch räumliche Trennung wach gehalten werden, bei den Humboldt-Pin­guinen hält es (mit Ausnahmen) meist ein Leben lang. Die Natur hält im Tier­reich viel Spannendes und Unterhaltendes zum Thema bereit. Zur etwa ein­einhalbstündigen Führung gehört auch ein kleiner Sektempfang in der Landauer Zooschule. Die Führung richtet sich an das erwachsene Zoo-Publikum.

Zoo Hannover 29.01.2018
Generalstaatsanwaltschaft Celle weist Beschwerde von Peta zurück – Keine Tierquälerei im Zoo Hannover
Die Generalstaatsanwaltschaft Celle hat die von der Tierrechtsorganisation Peta eingelegte Beschwerde gegen die Einstellung des Ermittlungsverfahrens wegen mutmaßlicher Misshandlung von Elefanten im Zoo Hannover als unbegründet zurückgewiesen, gab die Generalstaatsanwaltschaft heute bekannt: Im August 2017 hatte die Staatsanwaltschaft Hannover ein von Peta gegen den Zoo initiiertes Verfahren nach umfangreichen Ermittlungen mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt. Zur Fortführung ihrer Kampagne legte Peta Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft in Celle ein. Diese kam nach Prüfung der Videoaufnahmen und sämtlicher eingeholter Gutachten und behördlichen Stellungnahmen zu dem Schluss, dass die Einschätzung der Sach- und Rechtslage durch die Staatsanwaltschaft Hannover zutreffe. Besondere Bedeutung hatten dabei die gutachterliche Beurteilung des vollständigen Materials und die persönliche Beobachtung der Elefanten vor Ort. Weder Verletzungen noch Verstörungen oder ein Fluchtverhalten gegenüber den Pflegern wurden erkannt. Im Gegenteil hätten die Tiere aktiv den Kontakt zu den Tierpflegern gesucht. „Wir freuen uns über den Bescheid aus Celle, das Verfahren ist damit endgültig beendet. Wir konzentrieren uns jetzt weiter auf unsere Tiere und unsere Hauptaufgabe: Menschen für Tiere und ihren Schutz zu begeistern“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff abschließend. Elefantengeburtstag – Von dem Gesundheitszustand und Verhalten der Herde konnten sich Besucher und Pressevertreter erst vor wenigen Tagen selbst ein Bild machen, als der Zoo den 45. Geburtstag von Leitkuh Indra feierte. Mit ihren 45 Jahren widerspricht Indra eindeutig einer weit verbreiteten, jedoch wissenschaftlich stark angezweifelten Studie zur Lebenserwartung Asiatischer Elefanten, die behauptet, Elefanten in Zoos würden im Durchschnitt nur 19 Jahre alt. Zum Geburtstag hatte der Futtermeister auf einer großen Platte kunstvoll ein kulinarisches Geschenk aus allen Leckereien, die Leitkuh Indra am besten schmecken, vorbereitet: gebettet auf geraspeltem Rettich und Möhren, umrahmt von Salat und Ananas prangte eine 45 aus Roter Bete. Umbauarbeiten – Unabhängig von der Peta-Kampagne gegen Elefantenhaltung in Zoos, beginnen in diesem Frühjahr die bereits 2015 im Masterplan 2025+ beschlossenen Umbauten an den Elefantengehegen. Gehege und Stall des Bullen sowie das Gehege der Kühe werden vergrößert. Für die Baumaßnahmen wird Elefantenbulle Nikolai den Zoo in diesem Jahr verlassen. Alle anstehenden Umbaumaßnahmen werden so ausgeführt, dass zukünftig die Voraussetzungen für eine Haltung der Elefanten im „protected contact“ gegeben sind.

Otterzentrum Hankensbüttel 29.01.2018
30 Jahre OTTER-ZENTRUM – Otter on Ice oder weiße Hermeline
Am Donnerstag, dem 1. Februar 2018, öffnet das OTTER-ZENTRUM nach zweimonatiger Winterpause seine Tore für die neue Saison im Jubiläumsjahr – das OTTER-ZENTRUM feiert im Mai 2018 sein 30-jähriges Jubiläum. Mit einem kostenlosen Kaffee oder einem heißen Kakao werden die Gäste am ersten Tag der Wiedereröffnung begrüßt. „Wir haben die gästefreie Zeit genutzt, um insbesondere die Marderscheune zu renovieren und dort neue Informationseinrichtungen für die Gäste zu schaffen. Auch das Baummardergehege wurde zum Jubiläumsjahr runderneuert, dort wurden auch noch einmal bessere Sichtmöglichkeiten für Kinder geschaffen“, so Dr. Oskar Kölsch, Leiter der Naturerlebniseinrichtung. Im Februar kann man bei frostigen Temperaturen die Fischotter betrachten, wie sie in den teilweise zugefrorenen Teichen unter dem Eis schwimmen und auf dem Eis laufen. Auch wenn es nicht friert, sind im Februar die Hermeline eine besondere Attraktion. Denn sie tragen nur noch für wenige Wochen ihr schneeweißes Winterfell. In der „Hermelin-Heide“ kann man diese kleinen heimischen Raubtiere über und unter der Erde beobachten und ihnen bei ihren wieselflinken Spielen in der winterlichen Landschaft zuschauen. Ob man den Besuch von Fischotter, Marder, Nerzen und den anderen Tieren des OTTER-ZENTRUMs mit einer zünftigen Schlittschuhpartie auf dem Isenhagener See verbinden kann, hängt natürlich auch vom Wetter ab. Auf jeden Fall ist aber der Besuch des OTTER-ZENTRUMs gerade im Winter ein besonderes Erlebnis. Viel Interessantes verspricht auch der neue Veranstaltungskalender für das Jahr 2018. Über 30 Veranstaltungen, darunter Exkursionen, Ferienaktionen, Seminare, eine Ausstellung sowie die beliebten Märkte bieten wieder eine Mischung aus altbewährten und neuen Veranstaltungen. Für Anfang Mai ist die offizielle Festveranstaltung zum 30-jährigen Jubiläum im Rahmen der Mitgliederversammlung geplant. Als besondere Attraktionen wird es ab April die Kunst-Ausstellung „Achte auf die Vögel“ und im Juni einen „Entdeckertag“ geben, auf dem wilde Tiere vor unserer Haustür präsentiert werden. In den Sommerferien findet für Kinder wieder das beliebte Indianer-Camp statt und im August wird zum ersten Mal Otter-Jazz im OTTER-ZENTRUM gespielt. Das traditionelle Sommerfest wird wieder zum „Zauberwald-Spektakel“ ausgeweitet, diesmal aber erst Mitte September gefeiert. Das OTTER-ZENTRUM wird seinen Gästen vom 1. Februar bis zum Ende der Winterzeit täglich von 9:30 bis 17:00 Uhr und mit Beginn der Sommerzeit bis 18:00 Uhr zur Verfügung stehen. Letzter Einlass ist jeweils eine Stunde vor der Schließung. Die Eintrittspreise wurden nicht erhöht.

Zoo Berlin 29.01.2018
30 Jahr‘ – Silber-Haar! Gorilla-Mann Ivo feiert seinen 30. Geburtstag
Bei Menschen sind graue Haare oft nicht sonderlich beliebt, noch weniger wenn sie auf dem Rücken wachsen – bei Gorilla-Männchen hingegen stehen sie für Dominanz und Reife. Auch Gorilla Ivo im Zoo Berlin trägt schon seit Jahren voller Stolz die silberne Haarpracht auf seinem breiten Rücken zur Schau. Heute feiert das Oberhaupt der Berliner Gorillafamilie seinen 30. Geburtstag. Ivo wurde am 29. Januar 1988 in München geboren und lebt mittlerweile seit 13 Jahren im Zoo Berlin. Zu seinem 30. Geburtstag wartete auf der Außenanlage eine besondere Überraschung auf den stattlichen Gorilla-Mann: Befestigt an seinem neuen Klettergerüst, hing eine echte Gorilla-Piñata, befüllt mit vielen Leckereien. Anders als Menschen es häufig etwas rabiat auf Kindergeburtstagen tun, näherte sich Ivo der Piñata sehr behutsam. Liebevoll schmiegte er sich zunächst an sein Geschenk und nahm dann die essbare Konstruktion aus Weidenästen und Bananenblättern vorsichtig in den Arm. In dieser Position pickte er die im Inneren verborgenen Köstlichkeiten, wie Paprika, Äpfel und Eier, heraus. Ein eindrücklicher Beweis, wie sanftmütig die muskulösen Vegetarier sein können. „Normalerweise füttern wir unsere Gorillas fast ausschließlich mit Gemüse, da es weniger Zucker- und Fruchtsäuren enthält“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Daher freut sich Ivo besonders, wenn er zu seinem Ehrentag auch etwas Obst bekommt.“ Tatsächlich sammelte Ivo zuerst das Obst heraus, bevor auch seine Damen sich an der Piñata bedienen durften. Gorillas sind heute durch die enorme Zerstörung ihres Lebensraumes sowie die illegale Jagd vom Aussterben bedroht. Im Zoo Berlin leben neben Ivo vier weitere weibliche Westliche Flachlandgorillas.

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