Zoopresseschau

Zoo Heidelberg 16.02.2018
Der Oma-Opa-Enkel-Tag im Zoo Heidelberg: unvergessliche Tour mit tierischen Erlebnissen für Jung und Alt
Am Freitag, den 16. März 2018 veranstaltet die Zooschule Heidelberg den beliebten „Oma-Opa-Enkel-Tag“. Großeltern und Enkelkinder sind herzlich auf eine spannende und abwechslungsreiche Entdeckungsreise durch den Zoo eingeladen. Von 15:00 bis 16.30 Uhr gibt es geführte Rundgänge passend zum Thema „Jung und Alt“, bei denen es jede Menge Wissenswertes zum Familienleben der Tiere zu erfahren gibt. Ob Ziegen, Robben, Trampeltiere oder Affen – im Zoo gibt es echt Familiengeschichten zu entdecken. In der Trampeltier-Gruppe zum Beispiel leben gleich mehrere Generationen; von Kamel-Oma Jasmin bis hin zu Enkel Batu sind alle gemeinsam und friedlich auf der Anlage versammelt. Was passiert, wenn ein neuer Mann in die Familie kommt – bleibt alles friedlich oder gibt es Zoff? Im Streichelzoo ist immer ordentlich was los: Die jungen Zicklein halten sowohl die Eltern und Großeltern als auch die Besucher, egal welcher Generation, ganz schön auf Trab. Und die beiden Robbenjungs Pablo und Pepe erkunden neugierig die vielen Spielmöglichkeiten, denn sie dürfen seit einer Weile gemeinsam mit der ganzen Robben-Familie im großen Becken schwimmen. Doch wie geht man am besten mit der alten Tante oder dem riesigen Gruppenchef „Atos“ um? Und wann verlieren die Jungen ihre Narrenfreiheit und müssen lernen, wie sich eine erwachsene Robbe zu benehmen hat? Auf dem spannenden Rundgang wird natürlich auch den ältesten Zoobewohnern ein Besuch abgestattet: Die beiden Riesenschildkröten-Opas Iulius und Emil sind fast 100 Jahre alt und leben schon seit über 50 Jahren im Heidelberger Zoo. Vielleicht haben einige der heutigen Großeltern die beiden schon gekannt, als sie selbst noch Kinder waren. Die vier Schimpansendamen sind seit den 1980er Jahren hier und gehören somit auch zu den älteren Zoobewohnern. Bei ihnen ist gut zu beobachten, dass sich die Prioritäten des Lebens auch bei Zootieren mit fortschreitendem Lebensalter wandeln. Während auf die Kinder jede Menge tierische Geschichten und Spiele warten, erfahren Großeltern viel Wissenswertes über Jung und Alt aber auch über die Geschichte des Zoos sowie über Natur- und Artenschutz. Mit im Gepäck sind vielfältige Materialien wie Federn, Felle oder Eier, die den geführten Rundgang besonders bunt und anschaulich gestalten. Außerdem dürfen sich die Teilnehmer noch auf einige ganz besondere Überraschungen freuen: Es darf gestreichelt, gepflegt oder auch gefüttert werden. So kommen sowohl menschliche als auch tierische Omas, Opas und Enkel garantiert auf ihre Kosten! Zusätzlich zum normalen Eintritt, der an der Tageskasse des Zoos zu entrichten ist, kostet die Veranstaltung € 3,- pro Oma, Opa oder Enkel (ab drei Jahren). Anmeldung telefonisch unter 06221-3955713 oder unter info@zooschule-heidelberg.de

Tierpark Hellabrunn 16.02.2018
Nachwuchs-Neuigkeiten bei bedrohten Affenarten
Hellabrunn freut sich über Nachwuchs bei den Drills und den Sumatra-Orang-Utans. Die beiden Tierarten gehören zu den bedrohtesten Primatenarten der Welt. Laut Roter Liste der IUCN sind sowohl die ursprünglich aus Nigeria und Kamerun stammenden Drills, als auch die auf der indonesischen Insel Sumatra heimischen Orang-Utans als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft. Der jüngste Drill im Münchner Tierpark ist schon etwas mehr als zwei Monate alt, kerngesund und ziemlich munter. Ramos kam am 6. Dezember 2017 zur Welt. Kaduna, die dreizehnjährige Mutter des kleinen Drills mit dem rosa Gesicht und den großen Augen, ist mittlerweile sehr erfahren im Umgang mit Nachwuchs, denn dies ist bereits ihr fünftes Baby. Vater ist das fünfzehnjährige Drill-Männchen Bakut. Am liebsten klammert sich Ramos an Mutter Kadunas Bauch. Dort ist es für ihn am sichersten, und zudem ist Mamas Milchbar in unmittelbarer Nähe. Kleine Drills werden bis zu einem Jahr lang gesäugt, probieren aber auch schon im Alter von wenigen Monaten gerne feste Kost. Ausgewachsene Drills fressen hauptsächlich Gemüse und alle Arten von Obst. In Europa leben knapp 90 Drills in 17 Zoos, in München sind es elf Tiere. Hellabrunn führt das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) und das Internationale Zuchtbuch für diese Affenart. Zudem ist der Münchner Tierpark Mitglied im Verein „Rettet den Drill“, der das Projekt „Pandrillus“ in Nigeria und Kamerun unterstützt. Mit der Zucht der Drills und dem Engagement für in ihrer natürlichen Umgebung lebende Drills leistet Hellabrunn einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Art. Die Drills wohnen in der Welt der Affen, direkt gegenüber der Orang-Utan-Anlage. Ein Besuch dorthin lohnt sich derzeit allemal, denn auch die Kinderstube der Orang-Utans hat erneut Zuwachs bekommen. Orang-Utan-Dame Jahe, deren im Oktober 2016 geborener Sohn Quinn liebevoll von Matra aufgezogen wird, hat erneut ein Baby zur Welt gebracht. Auch dieses Jungtier, dessen Geschlecht noch nicht feststeht, wird von Matra großgezogen. „Da das Jungtier nachts zur Welt kam, können wir nicht genau sagen, wie es dazu kam, dass Matra erneut die Mutterrolle für Jahe übernommen hat“, erklärt die zuständige Kuratorin Beatrix Köhler und weiter: „Wir beobachten aber, dass das Baby kerngesund ist und sich Matra ganz hingebungsvoll um das jüngste Familienmitglied kümmert.“ Sie hat die Aufzucht sehr gut im Griff und kann alle Babys ausreichend versorgen. Die beiden älteren Tiere, Quentin und Quinn, sind schon oft ganz selbstständig in der Anlage unterwegs und ernähren sich bereits zum Großteil von fester Kost wie Obst und Gemüse. Dass sich ein Orang-Utan-Weibchen neben den eigenen Jungtieren auch um das anderer Weibchen kümmert, ist sowohl im natürlichen Lebensraum der Tiere, als auch in Zoos nichts Ungewöhnliches. „Im Fall von Jahe, die ein sehr introvertierter Orang-Utan ist, wäre es natürlich schön gewesen, wenn sie die Aufzucht ihres Kindes selbst übernommen hätte“, so Beatrix Köhler, „da haben wir jedoch keinen Einfluss drauf. Wichtig ist nun, dass das Baby gut versorgt wird – und da können wir uns bei Matra und ihrer Erfahrung mit Jungtieren sicher sein.“ Vater des jüngsten Spross ist wieder Hellabrunns Orang-Utan-Mann Bruno. Er ist bereits über dreißig Mal Vater geworden und wird am 18. Februar stattliche 49 Jahre alt. Damit ist er der älteste in einem Zoo lebende Orang-Utan in Europa. In Hellabrunn leben derzeit zehn Orang-Utans. Auch Tierpark-Direktor Rasem Baban freut sich über den zahlreichen Nachwuchs im Affenhaus: „Innerhalb kürzester Zeit wurden in Hellabrunn nun vier Orang-Utan-Babys und fünf Drill-Babys geboren. Auf diese Zuchterfolge sind wir besonders stolz, da sowohl die Drills, als auch die Orang-Utans zu den bedrohtesten Affenarten der Welt zählen.“ Der natürliche Lebensraum der Sumatra-Orang-Utans ist einzig die indonesische Insel Sumatra. Sie sind Meister im Klettern und bewegen sich dank ihrer sehr langen Arme, die eine Spannweite von etwa 2,20 Meter erreichen können, sicher von Baum zu Baum. Hellabrunn engagiert sich seit vielen Jahren für ein Projekt der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, die auf Sumatra, im Nationalpark Bukit Tigapuluh, eine Auswilderungsstation betreibt. Die Station liegt im Zentrum Sumatras, wo seit mehr als 150 Jahren keine Orang-Utans mehr leben. Ziel des Projekts ist es, in Bukit Tigapuluh durch Auswilderungen eine sogenannte Rettungsboot-Population für Sumatra-Orang-Utans aufzubauen. Beschlagnahmte und verwaiste Tiere werden monatelang auf die Auswilderung vorbereitet. Mit großem Erfolg: Bis heute konnten bereits mehr als 160 Orang-Utans ausgewildert werden.

Tierwelt Herberstein 16.02.2018
Tierisches Dreiergespann im Pumagehege!
Über einen weiteren Raubkatzenzuwachs freut sich die Tierwelt Herberstein rund um Geschäftsführerin Doris Wolkner-Steinberger. Neben Löwin Amira ist aus dem tschechischen Zoo Pilsen auch ein Pumaweibchen in die Oststeiermark gezogen. Pumadame Missoula. Die bisherige Wohngemeinschaft bestehend aus dem 15jährigen Puma Seal und der erst 1jährigen Pumadame Nilam wird um eine weitere Raubkatze erweitert. Der Neuzugang hört auf den Namen Missoula, ist 6 Jahre alt und wiegt ca. 40 kg. „Bei einer Eingliederung in eine bestehende Gruppe ist immer mit Fingerspitzengefühl vorzugehen. Daher befindet sich derzeit die Raubkatze in einem eigenen Bereich und ist noch durch einen Zaun von den anderen beiden Pumas getrennt. Eine Zusammenführung der Tiere ist in den nächsten Wochen angedacht“, erklärt der Zoologische Leiter FTA Dr. Reinhard Pichler. Die Bewohner des 3000 m² großen Geheges beim Pumafelsen, wo man einen traumhaften Blick in die Feistritzklamm genießt, wird es ab Saisonbeginn auch bei den kommentierten Fütterungen hautnah zu erleben geben. Spektakulär schnappen Pumas ihre Beute aus 3 Meter Höhe; nicht umsonst sind elegante Sprünge ein typisches Merkmal dieser Tierart. Wer es nicht erwarten kann, unseren „Katzen“ einen Besuch abzustatten – die Tierwelt hat in den Steirischen Semesterferien täglich geöffnet.

Tierwelt Herberstein 16.02.2018
Bei Vollmond durch die Tierwelt
Ein gruseliger Schauer kommt auf, wenn das Rudel Timberwölfe den Mond anheult! Wandern wir, begleitet von unseren Zoopädagogen, durch den Tierpark im Vollmondlicht. Dabei schärfen wir unsere Sinne und lauschen den Stimmen der Nacht. Tauchen wir gemeinsam in die geheimnisvolle, nächtliche Tierwelt ein!
Termine 2018: Freitag 2. März 18 Uhr, Freitag 30. März (Karfreitag) 20 Uhr, Samstag 28. April 21 Uhr, Montag 28. Mai 21 Uhr, Freitag 29. Juni 21 Uhr, Freitag 27. Juli 21 Uhr, Sonntag 26. August 20 Uhr, Montag 24. September 19 Uhr, Donnerstag 25. Oktober 18 Uhr, Freitag 23. November 18 Uhr, Freitag 21. Dezember 18 Uhr.
Treffpunkt: Kassa, Kosten: EUR 42,- pro Person; Kinder unter 15 Jahren EUR 18,-. Mindestteilnehmer 10 Personen, maximale Gruppengröße 20 Personen. Anmeldung unter +43 3176 80777 oder info (at) tierwelt-herberstein. at unbedingt erforderlich!

Tierwelt Herberstein 16.02.2018
Kunterbuntes Ferienprogramm für Kinder
Die Tierwelt ist während der Semesterferien (19. – 23. Februar) täglich von 10 bis 15.30 Uhr geöffnet und bietet den kleinen Gästen ein kunterbuntes Ferienprogramm.
Beginn jeweils um 13.30 Uhr – Dauer ca. 1 Stunde, Die Führungen sind im Eintrittspreis inkludiert, keine Anmeldung erforderlich! Treffpunkt jeweils beim Kassen-Eingang. Kinderführung „Spurensuche im Zoo“ Montag, 19. Februar 2018 Wer hat denn hier seine Fußabdrücke hinterlassen? Entdecke die unterschiedlichsten Spuren der Tiere und zu wem sie gehören! Kinderführung „Tiere im Winter“. Mittwoch, 21. Februar 2018 Was macht der Löwe wenn es schneit? Gibt es in der Tierwelt Herberstein Tiere, die einen Winterschlaf halten? Wer hat mit kalten Temperaturen besonders viel Spaß? Auf alle diese Fragen gibt es hier die Antworten! Kinderführung „Wer frisst was?“ Donnerstag, 22. Februar 2018 Für welches Tier wächst denn hier der ganze Bambus? Und mit welchen Tricks bewegt man die Affen dazu, auch das ungeliebte Gemüse zu fressen? Ein Blick in die Futternäpfe unserer Tiere. Kinderführung „Who is Who?“ Freitag, 23. Februar 2018 Wo liegt der Unterschied zwischen Reptil und Vogel? Was haben sie gemeinsam? Und was macht ein Säugetier zum Säugetier? Erfahre mehr über das tierische „Who is who“!

Allwetterzoo Münster 15.02.2018
Tierischer Einsatz für den Katholikentag
Eine Schlafgelegenheit bietet der Allwetterzoo Münster zwar nur seinen tierischen Bewohnern, aber sehr gerne unterstützt Dr. Thomas Wilms mit tierischer Begleitung die Privatquartierkampagne „Bett frei“ des Katholikentages. Knapp die Hälfte der 4.000 benötigten Schlafplätze ist mittlerweile zusammen. „Das nach so kurzer Zeit erreicht zu haben, ist ein großer Erfolg“, so Uwe Röcher, der Leiter des Teilnehmerservices in der Geschäftsstelle des Katholikentags. „Trotzdem sind wir weiterhin für jede Unterstützung dankbar, denn es müssen ja auch noch weitere 2.000 Betten gefunden werden.“ Und auch wenn man nicht im Allwetterzoo übernachten kann, kann man ihn doch während des Katholikentags besuchen. Insgesamt fünf Mal wird es an den Tagen vom 10. bis 12. Mai unter dem Titel „Der Wolf findet Schutz beim Lamm“ eine spezielle Führung beim Katholikentag zu den „Tieren der Bibel“ geben. Einer derjenigen, die diese biblische Tour anbieten, ist Rainer Hagencord, Leiter des Instituts für Theologische Zoologie in Münster. Organisiert werden die Führungen vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken in Paderborn. Der Zoodirektor des Allwetterzoos, Dr. Thomas Wilms, freut sich auch auf viele Besucher des Katholikentags im Allwetterzoo: „Wir hoffen, dass unsere Zooführungen „Tiere der Bibel“ auf reges Interesse stoßen werden.“ Außerdem macht der Zoo den Teilnehmern des Katholikentags ein Angebot: Wer eine Katholikentags-Karte kauft, bekommt in der Zeit vom 9. bis 20. Mai 2018 exklusiv vergünstigten Eintritt: Erwachsene 11,90 Euro, Schüler und Studenten 9,90 Euro, Kinder 6,90 Euro. Bei der „Bett frei“-Kampagne sucht der Katholikentag insgesamt 4.000 Schlafplätz bei Privatpersonen in Münster und den Kreisen Warendorf, Steinfurt und Coesfeld. Als Privatquartiere zählen ein Bett, eine Couch oder ähnliche Schlafgelegenheiten oberhalb des Niveaus einer Matratze auf dem Boden. Der Katholikentag übernimmt dabei die Vermittlung zwischen den Gastgebern und den Teilnehmenden. Wer ein Privatquartier zur Verfügung stellen möchte, kann sich online über katholikentag.de/betten melden, die Telefonnummer 0251. 70 377 377 anrufen oder eine E-Mail an betten@katholikentag.de schreiben.

Kölner Zoo 15.02.2018
„Goldmine“ im Kölner Zoo ermöglicht tolle neue Blicke auf Flusspferde und Krokodile
Zoo geht bei den Flusspferden in die Zucht: „Jenny“ hat die Pille abgesetzt. Neue Attraktion im Hippodom des Kölner Zoos: Besucher können hier nun Flusspferde und Krokodile aus einer neuen Perspektive in ihren Wasserbecken betrachten. Am Ende der großen Glasscheiben mit Unterwassereinsicht betreten Gäste jetzt den Eingang zu einer nachgebauten „Goldmine“. Das ermöglicht verdunkelte Einblicke ohne Spiegeleffekte in die Wasserbereiche. Die Mine ist etwa 10 Meter lang und 2,50 Meter hoch. Ihr Inneres ist mit den für Minen typischen Zementmörtel-Elementen, Holzträgern und Holzverkleidungen gestaltet. Besucher wandern zudem an originalgetreuen Minenrequisiten wie Öllampen, Haken und Ketten vorbei. Die Anlage öffnet sich links und rechts mit lichtgedämpften Acrylglas-Sichtfenstern hin zu den Wasserbecken der Nilkrokodile und Flusspferde. Eventuell steht schon bald eine weitere Neuerung im Kölner Hippodom an. Denn der Zoo lässt ab jetzt die Pille bei Flusspferddame „Jenny“ – 28 Jahre – weg. Ihre letzte Geburt war Bulle „Kavango“ im Jahr 2002. Zuchtbulle wird wie damals der 25-jährige „Albert“ sein. Die Tragzeit bei Flusspferden beträgt acht Monate. Es ist allerdings nicht sicher, ob „Jenny“ nach der langen Verhütung wieder fruchtbar wird. Der Zoo verhütete bislang, da zunächst die technischen Mängel an der Filteranlage behoben werden mussten. Zudem ist es recht schwer, Flusspferdnachwuchs an andere Zoos zu vermitteln. Das zweite Weibchen „Afro“ (20 Jahre) bekommt aus diesem Grund weiterhin die „Pille“, die bei Flusspferden die Dimension eines Briketts hat. Waren Flusspferde früher weit verbreitet, gelten sie heute als gefährdet. Die Gründe sind vielfältig. Hauptursache ist die Lebensraumzerstörung. Es gibt kaum noch natürlich erhaltene Flusslandschaften. Durch die Verbauung der Flüsse sind viele der verbliebenen Populationen voneinander isoliert. In Regionen, wo der Siedlungsbau zu nah an die Lebensräume heranreicht, kommt es zu gravierenden Konflikten. Denn die schwergewichtigen Dickhäuter sind schreckhaft und dann aggressiv. Mitunter kommt es zu tödlichen Attacken auf Menschen. Gemeinsam mit Partner „Big Game Parks“, einer Naturschutzorganisation aus Swasiland, bemüht sich der Kölner Zoo um regionale Lösungen bei solchen Konflikten. So werden z.B. Uferbereiche eingefriedet oder Tiere, die immer wieder Schäden anrichten, in geschützte Gebiete umgesiedelt. Durch den Bau oder die Reparatur von Dämmen entstehen neue Stauseen und damit zusätzliche Lebensräume.

Zoo Heidelberg 15.02.2018
Laufen für die Lemuren! 2. Affenlauf am 8. April 2018 im Zoo Heidelberg
Es geht wieder rund im Zoo. Am 8. April 2018 startet erneut der beliebte Zoolauf in Heidelberg. Beim Affenlauf 2018 laufen die Teilnehmer dieses Jahr noch einmal für das neue Lemuren-Außengehege. Noch in diesem Jahr sollen die drei Heidelberger Lemuren, Sifaka Daholo und die beiden Kattas, das neue Außengehege erkunden können. Bereits im letzten Jahr engagierten sich die Läufer des Spendenlaufs mit ihrem sportlichen Einsatz für dieses Projekt. Ab sofort ist die Anmeldung für den diesjährigen Zoolauf wieder möglich. Unter www.zoo-heidelberg.de/affenlauf können sich alle Laufwilligen bis zum 14. März 2018 anmelden. Anfang April geht es wieder rund im Zoo. Der Spendenlauf im Zoo Heidelberg ist zwischenzeitlich ein fester Termin für viele Läufer, die sich sportlich für ein gutes Projekt engagieren möchten. Mit dem Spendenbetrag werden interessante Gehegegestaltungen im Zoo unterstützt. Wie bereits 2017 fließen die Spenden in den Ausbau des Außengeheges der Lemuren. Viel Platz und Beschäftigung für Daholo & Co: Mit einer Höhe von 6 m und vielen Baumstämmen, Astgabeln, Seilen und Hängematten wird das Gehege für die Halbaffen mit den großen Augen ein wahres Kletterparadies. Durch spezielle Verbindungsgänge werden die Primaten zwischen den Innenbereichen und dem Außenbereich wechseln können. Große überdachte Glasscheiben bieten den Zoobesuchern einen guten Blick ins Gehege, um die Tiere bei ihren akrobatischen Kletterkünsten zu beobachten. Wer das Projekt mit einer Laufteilnahme unterstützen möchte, kann sich jetzt noch seinen Startplatz sichern. Die Plätze sind begrenzt. Für die Anmeldung ist das Online-Formular noch bis zum 14. März 2018 unter www.zoo-heidelberg.de/affenlauf freigeschaltet. Die Startgebühr beträgt pro Läufer 30 €, davon fließen 20 € direkt in das Projekt. Als Dankeschön für die Unterstützung und Erinnerung an das Engagement erhält jeder Läufer zudem ein speziell gestaltetes Laufshirt sowie eine Medaille und eine persönliche Teilnehmerurkunde. Ein echtes Highlight für die Teilnehmer – egal, ob als Privatperson oder in einem Firmenteam – ist die außergewöhnliche Laufstrecke. Start ist im Zoo beim Großen Affenhaus. Von dort geht es durch den Zoo vorbei an den prächtigen Löwen, dem großen Flamingosee und dann weiter in Richtung Elefanten. Dort führt die Strecke heraus aus dem Zoo und die Tiergartenstraße entlang bis hinter die TSG Heidelberg-Anlage und weiter am Neckarufer in Richtung Wehrsteg. An der Explo-Halle gelangen die Läufer wieder zurück in den Zoo zum Großen Affenhaus als Zielpunkt. Eine Runde beträgt ca. 3.000 m. Bevor die Läufer final das Ziel durchlaufen, können sie entscheiden noch ein oder zwei weitere Runden zu drehen. Mit drei Runden bildet die etwa 9000 m lange Strecke eine optimale Vorbereitung für den Heidelberger Halbmarathon zwei Wochen später. Am Ende des Laufs werden die Besten je Rundenanzahl geehrt. Sportliches Engagement, das sich doppelt lohnt: für die Heidelberger Lemuren und die eigene Fitness.

Zoo Salzburg 15.02.2018
„Verspielte Zootiere“ Familienführung für Zoofreunde von 4 bis 99 Jahren
Samstag, 24. Februar 2018, Von 14 bis 15.30 Uhr. Was ist im gelben Lieblingsball des Minischweins „Lisa“ versteckt? Warum freut sich der Vielfraß „Logan“ so über Zimt und worauf warten die quirligen Zebramangusten voller Freude beim Anblick des Tierpflegers? Diese und viele weitere Fragen werden bei der Familienführung „Verspielte Zootiere“ beantwortet. Bunte Bälle, Kartons, Kuscheltiere, Decken oder große Papiertüten – manchmal sieht es auf einer Tieranlage aus wie in einem unaufgeräumten Kinderzimmer. Doch nicht ohne Grund! All dies ist nämlich Absicht und trägt den Namen „Enrichment“. Dieser Fachausdruck bedeutet „Lebensraumbereicherung“ für die Zootiere – auch sie wollen ausgelassen spielen, entdecken und neue Herausforderungen meistern. Dafür lassen sich die Tierpfleger immer wieder etwas Neues einfallen. Bei dieser informativen Familienführung reisen die Teilnehmer von Eurasien bis Afrika und als Höhepunkt werden gemeinsam kreative Überraschungen für die Tiere gebastelt. Kosten € 3 pro Teilnehmer zzgl. Eintritt. Anmeldung erforderlich unter T:+43 662 82 01 76-11 oder E: erlebnis@salzburg-zoo.at Die Familienführung findet bei jedem Wetter statt!

Zoo Leipzig 14.02.2018
Gänsegeier haben neues Zuhause – Historische Voliere fertiggestellt
Der historische Nachbau ist bezugsfertig: Heute sind sechs Gänsegeier in die große Freiflugvoliere an der Hochgebirgslandschaft Himalaya eingezogen. In stabilen Transportkisten sind die imposanten Vögel aus dem rückwärtigen Bereich in die neue Anlage umgesiedelt worden. Der gelungene Nachbau der historischen Anlage aus dem Jahr 1928 ist in aufwändiger Detailarbeit unter den Vorgaben heutiger statischer und denkmalpflegerischer Auflagen nachgebaut worden. „Das Projekt war für alle Baubeteiligten eine echte Herausforderung, deren Umsetzung sehr gut gelungen ist“, schätzt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold ein. Mit dem Einzug der Gänsegeier, die eine Flügelspannweite von bis zu 2,70 Meter aufweisen können, ist neben den Schneeleoparden und Roten Pandas bei den Entdeckertagen Asien am Wochenende (17./18. Februar) auch die erste Vogelart im neuen Himalaya-Komplex zu bestaunen. Im rückwärtigen Bereich der Voliere warten zudem noch 25 Waldrappen auf das Ende ihrer Eingewöhnungszeit, so dass auch sie in dem großen Flugkäfig heimisch werden können. Anders als das historische Vorbild wird die neue Voliere nach Abschluss der Eingewöhnung begehbar sein, so dass die Zoobesucher unmittelbar in der Felsenlandschaft stehen und die Vögel beobachten können. Magisches Tropenleuchten auch in Asien Während die Tropenerlebniswelt Gondwanaland während des Magischen Tropenleuchtens mit Sommerfeeling lockt, wird auch die winterliche Themenwelt Asien mit Lichtinstallationen in ein faszinierendes Licht getaucht. Sowohl im Himalaya-Gebirge als auch im Elefantentempel finden täglich von 16 bis 19 Uhr Lotsensprechstunden statt. Im Rahmen von geführten Lampiontouren (donnerstags, freitags, samstags) wird die Themenwelt Asien zusätzlich erlebbar. Bei den Entdeckertagen Asien stehen am Samstag beim Welt-Schuppentier-Tag zusätzlich diese gefährdeten Säugetiere im Fokus. Morgen lädt Schriftsteller Christian Elze, Sohn des früheren Zoo-Tierarztes, zu einer unterhaltsamen Lesung mit Wladimir Kaminer ein. Um 19.30 Uhr geht es im Eventraum Mekong los. An gleicher Stelle finden freitags und samstags spannende Lichtshows mit Musik und Artistik statt.

Zoo Frankfurt am Main 13.02.2018
Auch Zootiere müssen arbeiten! Der Zoo professionalisiert sein medizinisches Tiertraining
Anders als in der Natur kommen Zootiere in den Genuss intensiver tiermedizinischer Betreuung. Gezieltes Training schafft dabei häufig erst die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung und Prophylaxe. Im vergangenen Jahr wurde im Zoo Frankfurt für die Koordination des Tiertrainings und der Tierbeschäftigung eine volle Stelle geschaffen – in dieser Form einzigartig in Deutschland. In Frankfurt untersuchen zwei Tierärztinnen regelmäßig Blut und Urin der Zootiere, kontrollieren den Herzschlag und das Gewicht, machen Ultraschalluntersuchungen und behandeln bei Bedarf Erkrankungen. Doch wie bekommt man die Tiere dazu, solche Prozeduren über sich ergehen zu lassen, ohne dass man sie dafür in Narkose legen muss? „Durch gezieltes Training über ein Belohnungssystem“, erklärt Zoodirektor Dr. Miguel Casares. „In manchen Bereichen entfällt ein beträchtlicher Teil der Arbeitszeit der Tierpflegerinnen und Tierpfleger auf solche Trainingseinheiten. Die Tiere müssen sich zuverlässig berühren lassen – auch an unzugänglichen oder empfindlichen Stellen. Wenn sie zum Beispiel von selbst auf die Waage gehen oder sich ohne Widerstände Augentropfen verabreichen lassen, erleichtert das die Arbeitsabläufe und minimiert die Risiken für Stress oder gar eine Verletzung auf beiden Seiten enorm.“ Das Ganze ist nicht neu. Tiertraining wird in allen Zoos praktiziert. Häufig profitieren auch die Besucherinnen und Besucher davon – zum Beispiel bei öffentlichen Trainingseinheiten bei den Robben, die für eine Belohnung gerne ihre Fertigkeiten zeigen. Neu ist, dass im Frankfurter Zoo im vergangenen Jahr eine Stelle für die Koordination des Tiertrainings und der Tierbeschäftigung geschaffen wurde. „Das medizinische Tiertraining aber auch eine artgerechte Tierbeschäftigung sind wichtige Säulen der modernen Zootierhaltung“, erläutert Casares. „Mit der Vollzeitstelle erhöhen wir die Kapazitäten für die Trainings und können damit nun auch Bereiche abdecken, die bislang noch nicht betrachtet wurden. So gibt es jetzt zum Beispiel ein systematisches Wiegetraining bei den Tamanduas und den Tamarinen, und wir planen ein Training zur Blutentnahme bei unseren Großkatzen.“ Regina Brinkmann, die die neue Stelle als Koordinatorin für medizinisches Tiertraining und Tierbeschäftigung innehat, ist seit 1989 als gelernte Tierpflegerin im Zoo tätig. Sie kennt alle Reviere und war rund zwölf Jahre lang für die Menschenaffen zuständig. Für ihre neue Aufgabe hat sie an Fortbildungen teilgenommen und andere Zoos besucht. Anfang Februar hat der Zoo ein dreitägiges Tiertrainings-Seminar organisiert, an dem etwa 100 Tierpflegerinnen und Tierpfleger aus Frankfurt und anderen Zoos aus Deutschland und der Schweiz teilgenommen haben. In ihrem Büro hat sich Brinkmann eine Art kleiner Werkstatt eingerichtet. Hier entstehen immer wieder neue Spielgeräte zur Tierbeschäftigung – angepasst an einzelne Tierarten. „Die Herausforderung ist es“, so Brinkmann, „die Tiere nicht nur zu beschäftigen, sondern sie sinnvoll, nachhaltig und den entsprechenden körperlichen Voraussetzungen entsprechend zu beschäftigen. Bei den Giraffen zum Beispiel soll die flexible Zunge bei der Futtersuche trainiert werden, bei den Fenneks geht es darum, die Tiere in Bewegung zu bringen – durchaus auch für die schlanke Linie. Durch meine Arbeit kann ich die Kolleginnen und Kollegen in den Revieren entlasten und beraten. Vieles wird gemeinsam entwickelt, Erfahrungen und Know-how werden gesammelt. Es entsteht so ein Wissens-Pool, den wir für das Wohl der Tiere nutzen.

Tierpark Weeze 13.02.2018
Der größte Schmetterling der Welt ist im Tierpark Weeze zu sehen
Es ist eine kleine Sensation, auf die die Mitarbeiter des Tierparks lange gewartet haben. Am 12.02.18 ist der erste Atlasspinner (Attacus atlas) im Tierpark geschlüpft. Hierbei handelt es sich um einen Schmetterling (Nachtfalter) der Familie der Pfauenspinner, die eigentlich in Südostasien beheimatet sind. Mit einer Flügelspannweite von 25 bis 30 cm gehören sie zu den größten weltweit bekannten Schmetterlingen. Die Flügeloberfläche beträgt 400 cm² und ist die größte in dieser Tiergruppe. Die Weibchen werden größer als die Männchen. Die Fühler der Männchen sind jedoch größer als die der Weibchen. Die Lebensdauer der Falter beträgt lediglich 7 bis 9 Tage. In dieser Zeit ist der einzige Lebenszweck die Fortpflanzung, fressen können sie in dieser Zeit nicht, da die Fressorgane verkümmert sind. Die Weibchen senden Pheromone aus um die Männchen zur Paarung anzulocken. Nach der Paarung legt das Weibchen ca. 80-120 Eier auf Raupenfutterpflanzen ab. Die Raupen schlüpfen dann nach 2 Wochen und beginnen auf dieser Pflanze zu fressen. Im Tierpark wird als Futterpflanze Kirschlorbeer angeboten. Es bleibt also spannend im Insektarium im Tierpark. Die Entwicklung unserer Atlasspinner, der Raupen und alle weiteren Neuigkeiten finden Besucher ab sofort auch auf der neuen Internetseite des Tierparks unter www.tierparkweeze.de. Das Grundgerüst der Seite ist online, aber es werden mit der Zeit immer wieder noch einige Informationen hinzukommen. Ein regelmäßiger Besuch der Seite lohnt sich also.

Tiergarten Nürnberg 13.02.2018
„Teacup Pigs“ – Nachwuchs im Tiergarten
Seit gut einer Woche gibt es wieder Nachwuchs bei den Minischweinen im Tiergarten der Stadt Nürnberg. Die insgesamt 15 am 1. und 3. Februar 2018 geborenen Ferkel werden im englischen Sprachraum auch als „Teacup Pigs“ bezeichnet. Bislang wurde das Geschlecht der Ferkel noch nicht bestimmt. Kaum größer als eine Teetasse (englisch: teacup) sind die nur wenige Tage alten Minischweine sehr niedlich und bedienen mit einer Stupsnase, Kulleraugen und runder Stirn das Kindchenschema. Das Niedliche der kleinen Schweine ist auch immer wieder Anlass, sich die Tiere als Haustier, sogar für die Wohnung, anzuschaffen. In den vergangenen Jahren gab es einen regelrechten Minipig-Boom. Wer sich Minipigs anschaffen will, muss die intelligenten, sozialen Tiere für eine artgerechte Haltung unbedingt in einer Gruppe in einem großen Außengehege unterbringen. Neben ausreichend Platz im Garten sind verschiedene Böden und Schattenplätze für die Tiere notwendig. Je nach Zuchtlinie können ausgewachsene Minipigs bis zu 60 Kilogramm schwer werden.

Erlebnis-Zoo Hannover 13.02.2018
Auktion für den Schutz der Roten Pandas – Erlebnis-Zoo bietet einmaliges Rendezvous an
Menschen für Tiere, Artenschutz und Umweltbildung zu begeistern und auch auf die unscheinbaren, aber stark bedrohten Tiere aufmerksam machen, dafür engagiert sich das Team des Erlebnis-Zoo Hannover. Mit einer besonderen Aktion lenkt der Zoo nun den Blick auf die als „stark gefährdet“ (Rote Liste bedrohter Tierarten) geltenden Kleinen Pandas: Bei einer Online-Auktion der Organisation „Red Panda Network“ gibt es die einmalige Chance, ein einzigartiges Rendezvous mit den roten Katzenbären im Zoo Hannover zu ersteigern – und damit den Artenschutz zu unterstützen und den Roten Pandas in freier Wildbahn zu helfen. Im Erlebnis-Zoo klettern die Pandas hoch oben in den Bäumen geschickt von Ast zu Ast und rollen sich schließlich im Baumwipfel zu einer leuchtend roten Kugel zusammen. Wenn die Zoo-Besucher Glück haben, können sie die Katzenbären mit dem hübschen Gesicht auf einem kurzen Streifzug am Boden beobachten – oder beim Fressen ihrer Leibspeise: Bambus. Bei dem einmaligen Charity-Rendezvous haben zwei Personen nun die Möglichkeit, einen Tierpfleger auf die Anlage im Dschungelpalast zu begleiten und dort einem Kleinen Panda ganz nah zu kommen – und sich mit einer Extra-Portion Bambus beliebt zu machen! Zusätzlich zu dem tierischen Rendezvous gibt es zwei Eintrittskarten für den Erlebnis-Zoo sowie eine Führung zu den Tieren. Dieses einzigartige Erlebnis gibt es nicht regulär zu kaufen, es kann nur ersteigert werden – für den Schutz der Roten Pandas! Auf der Online-Auktionsplattform „bidding4good“ kann zwischen dem 14. und dem 28. Februar fleißig geboten werden. Der Erlös des besonderen Rendezvous geht direkt an das „Red Panda Network“, das in diesem Jahr das „Forest Guardian Program“ in Nepal unterstützt. „Rote Pandas gelten als stark gefährdet. Ihr Lebensraum wird immer weiter zerstört, außerdem machen Wilderer Jagd auf die Tiere“, erklärt die Artenschutz-Referentin im Erlebnis-Zoo Hannover, Kathrin Röper, die diese besondere Rendezvous-A(u)ktion im Zoo Hannover organisiert. „Wir wollen mit der Aktion die tolle Artenschutz-Arbeit des ,Red Panda-Network‘ unterstützen und so den Roten Pandas vor Ort helfen!“

Tierpark + Fossilium Bochum 13.02.2018
Ferienforschertage im Tierpark + Fossilium Bochum
In den Osterferien warten auf Mädchen und Jungen zwischen 7 und 12 Jahren vier Tage voller Spaß und Abenteuer im Tierpark + Fossilium Bochum. Vom 03. bis zum 06. April 2018 erkunden junge Ferienforscher die spannende Welt der Tiere und bekommen unmittelbare Einblicke in den Zooalltag. Auf dieser Zoo-Reise lernen die Teilnehmer jeden Tag neue tierische Bewohner kennen: Von den Kleinsten bis zu den Größten, von Fleischfressern bis zu Pflanzenfressern und von den gefiederten bis zu den geschuppten Tieren. Dabei kommen die Ferienkinder ihren Lieblingstieren ganz nah! So können sie beispielsweise bei Fütterungen helfen, Beschäftigungen für Katta, Erdmännchen und Co. basteln oder im Streichelzoo mitanpacken. Welches Tier lebt im dichten Blätterwerk des tropischen Regenwaldes, wer schwimmt in den Korallenriffen des Pazifiks und welches Tier ist an das Leben im trockenen, heißen Wüstensand angepasst? Diese und viele weitere Rätsel decken die Ferienforscher bei der Erkundung der verschiedenen Lebensräume auf und erfahren dabei auch lehrreiches über den Artenschutz und Nachhaltigkeit. „Neben vielen tierischen Abenteuern bleibt für unsere Ferienkinder natürlich auch immer genügend Zeit für kreatives Malen und Basteln, für eine Auszeit auf unserem Zoologischen Bewegungsspielplatz oder für ein gemeinsames Picknick“, verspricht Zoopädagogin und Feriencamp-Koordinatorin Judith Becker. Als Andenken dürfen alle Ferienforscher ein tolles Forschertagebuch mit nach Hause nehmen

Tierpark Berlin 13.02.2018
Talent-Wettbewerb beim 7. Hundetag im Tierpark Berlin: Hundespaß bei Hundetanz und Hundeshow – Freude und Spaß stehen im Mittelpunkt
Erstmals findet zum 7. Hundetag 2018 im Tierpark, der am 23./24. Juni stattfindet, auch ein Talent-Wettbewerb statt. Präsentieren Sie und Ihr Hund Ihr gemeinsames Können. Die vierbeinigen Künstler zeigen Tricks und Moves, die sie erlernt haben und körperlich auch leisten können. Es sollen Dog- und Trick-Dance-Choreographien dargeboten werden, die dem Hund und dem Publikum Freude machen. Von der Dogge bis zum Chihuahua von jung bis alt können sich alle bewerben. Da eine Vorauswahl durch eine Jury erfolgt, senden Sie bitte ein Bewerbungsvideo, welches Sie gerne auch mit Ihrem Handy erstellen können: /facebook/hundetag1 info@freunde-hauptstadtzoos.de Am Sonntag, den 24. Juni findet der Talent-Wettbewerb: Hundespaß bei Dog-Trick-Dance im Tierpark Berlin statt. Die 12 Finalisten des Videocastings bestreiten das Finale. Die Darbietung sollte maximal eine Länge von 4 Minuten haben. Die Teilnehmer des Wettbewerbs werden von der Jury im Vorfeld ausgewählt und schriftlich über die Teilnahme informiert. Die Jury und das Publikum wählen dann die drei Erstplazierten. Anmeldungen bis 31. März 2018 mit einem Video.

Zoo Magdeburg 13.02.2018
Artenschutz in Südafrika – Chancen und Risiken für Elefant, Nashorn & Co.
Welche Entwicklungen gibt es aktuell in Südafrika hinsichtlich des Artenschutzes? Bei seiner kürzlichen Stippvisite in Südafrika konnte sich der Zoodirektor einen Eindruck über die derzeitigen Artenschutzbemühungen im südlichen Teil Afrikas verschaffen. Südafrikas Nationalparks: In diesem Teil der Erde sind sie die letzten Refugien für Wildtiere wie Elefanten, Nashörner, Giraffen oder Löwen. Außerhalb dieser Zufluchtsstätten und privaten Parks sind die Wildtierbestände weitgehend ausgerottet. Enorme Schutzanstrengungen sind erforderlich, um die Tiere vor allem vor Wilderern zu schützen – aber auch das Management der Tierpopulationen erfordert neue Strategien, um zukünftig einen Fortbestand sichern zu können. Dr. Kai Perret, Direktor des Magdeburger Zoos, gibt in diesem Vortrag Einblicke in die Tierwelt Südafrikas und lässt die Zuhörer mehr über Chancen und Risiken für Elefant, Nashorn und Co. erfahren. Der Vortrag beginnt am 23.02.2018 um 17 Uhr in der Zoowelle (Zooeingangsgebäude, Zooallee 1) und ist kostenfrei. Die Vortragsreihe in der Zoowelle initiiert der Zoo Magdeburg gemeinsam mit dem Förderverein „Zoofreunde Magdeburg e.V.“.

Tierpark Hellabrunn München 12.02.2018
Tierische Zahlen, Daten und Fakten: Inventur in Hellabrunn
Wie jedes Unternehmen zählt auch der Tierpark am Ende des Jahres seinen Bestand. Was in der Theorie noch einfach klingt, kann in der Praxis jedoch recht kompliziert werden. Denn nicht jede Tierart ist bei der Inventur im Tierpark Hellabrunn gleichermaßen kooperativ. Während vier Erdmännchen vergleichsweise schnell gezählt und gewogen sind, fliegen die Pfirsichköpfchen, ohne die Zählung zu beachten, wie sie möchten durch ihre Anlage. Ganz zu schweigen von den Neonfischen, die sich wie ein Ei dem anderen ähneln. Wer blickt da noch durch? Daher werden Tiere, die ständig in Bewegung sind, lediglich geschätzt. Bei den Schwarmfischen im Aquarium beispielsweise wird nur in einem Beckenausschnitt beobachtet, gezählt und später der gesamte Bestand geschätzt. Pinguine hingegen werden mit Hilfe von Futter auf eine normale Personenwaage gelockt und gewogen. Auch bei den Eisbären ist das Wiegen wesentlich einfacher: Mit einer in die Anlage integrierten Waage kann das Gewicht der Tiere jederzeit ermittelt werden. Große Überraschungen gibt es bei einer Inventur im Tierpark Hellabrunn jedoch nicht. „Natürlich fehlt bei der Inventur am Ende des Jahres nicht einfach ein Katta oder eine Mhorrgazelle“, so Kurator Carsten Zehrer. Weiter erklärt er: „Jeden Tag halten die Tierpfleger schriftlich fest, ob ein Tier geboren, verstorben, weg- oder zugereist ist. Die täglich ermittelten Zahlen werden im Tagesbericht eingetragen.“ Bei der tierischen Inventur am Jahresende entsteht durch die Auswertung aller Tagesberichte ein lückenloser Jahresbericht, der schlussendlich im Geschäftsbericht im Sommer jeden Jahres veröffentlicht wird. Zudem werden die Daten in einer weltweiten Datenbank für Zootiere erfasst. Das heißt aber auch: Einen bestimmten „Inventur-Tag“ am Jahresende, an dem alle Tiere gezählt, gemessen und gewogen werden, gibt es in Hellabrunn nicht. Vielmehr werden die Daten eines Jahres am Schreibtisch zusammengefasst und ausgewertet. Hellabrunn zählt weiterhin zu den tier- und artenreichsten Zoos Europas. Unter den 733 Arten gibt es auch einige stark bedrohte Tierarten, beispielsweise Silbergibbons. Die laut der Roten Liste der IUCN als stark gefährdet eingestufte Primatenart gibt es deutschlandweit nur in Hellabrunn zu sehen. „Vor dem Hintergrund des Hellabrunner Masterplans sowie dem wichtigen Aspekt der Biodiversität geht die Entwicklung des Tierparks dahin, einen besonderen Fokus auf bedrohte Tierarten zu legen. Diese Tiere, die der Besucher in ansprechenden und artgerechten Anlagen erleben kann, stehen dabei als Botschafter für ihre im natürlichen Lebensraum bedrohte Tierart.“, erläutert Tierpark-Direktor Rasem Baban.

Wildpark-MV Güstrow 12.02.2018
Tierisch lustige Erlebnisse bei Kaninchen & Co.
Täglich öffentliche Fütterungen und Tierinfos im Wildpark-MV – Das Winterferienprogramm im Wildpark-MV ist zwar vorbei, der große Spaß für Klein und Groß jedoch nicht. Denn die täglichen öffentlichen Fütterungszeiten und Tierinfos stehen weiterhin auf dem Plan – und das 365 Tage im Jahr. Die Besucher können sich nicht nur auf spannende Infos freuen und die Tierpfleger mit ihren Fragen löchern, sondern es warten auch tierisch nahe und besonders lustige Erlebnisse auf sie. Die Anlage der Kaninchen beispielsweise dürfen die kleinsten Besucher während der öffentlichen Fütterung ausnahmsweise gemeinsam mit den Tierpflegern betreten. Hier können sie die Langohren mit Leckereien verwöhnen, die auf ihrem Speiseplan stehen. Scheu sind die Kaninchen nicht. Da wird an den Hosenbeinen gezupft, aus der Hand gefressen und alles genau inspiziert. Und wer ganz übermütig ist, wagt den Sprung in den Futterkorb – und sichert sich so den besten Platz.

Erlebnis-Zoo Hannover 11.02.2018
Winter-Zoo begeistert!
Über 200.000 Besucher im stimmungsvollen Winterland im Erlebnis-Zoo. Drei, zwei, eins…Finale! Mit einer zauberhaften Eislaufshow der ESC Wedemark Scorpions, bunten Bastelaktionen und Kinderschminken wurde am heutigen Sonntag, 11. Februar, der Winter-Zoo 2016/17 offiziell verabschiedet. Vom 24. November 2017 bis 11. Februar 2018 präsentierten sich Meyers Hof und Mullewapp im Erlebnis-Zoo Hannover mit Unterstützung des Netzbetreibers Avacon als stimmungsvolle Winter-Welt mit Open-Air-Schlittschuhbahn, Rodelrampen und Wintermarkt. Der Winter-Zoo mit seinen Attraktionen und zahlreichen Veranstaltungen wie Eisdisco, Besuche vom Weihnachtsmann, Eiskegelmeisterschaft, Märchen-Adventskalender und großer Valentinstag-Bastelaktion begeisterte wieder über 200.000 Winterfreunde. Über die Open-Air-Eislaufbahn glitten rund 34.000 Schlittschuhläufer, 19.000 Paar Schlittschuhe wurden für den Kurvenspaß auf dem Eis ausgeliehen sowie 3.000 Mal die pfiffigen Pinguin-Eislaufhilfen. 30.000 Kinder drehten auf den nostalgischen Kinderkarussells ihre Runden. 5.000 Gäste versuchten sich im geselligen Eisstockschießen und bei den rund 100 gebuchten Weihnachtsfeiern hatten Kollegen und Freunde Winter-Weihnachtsspaß mit vollem Programm. Noch bis heute Abend, 11. Februar, um 20 Uhr, können Besucher Schlittschuh laufen und rodeln und den Winter so richtig genießen. Dann erlischt der festliche Schein von 1.000 m Lichterketten, 100 Girlanden, 100 Leuchtsternen und 250 m illuminierten Eiszapfen-vorhängen – bis zum nächsten Winter-Zoo Ende November 2018.

Ein paar Eindrücke vom Winterzoo
(ich selbst habe diesen noch nie besucht, würde das aber gerne einmal tun … aber Hannover liegt von München aus nicht unbedingt um die Ecke…und Schnee wäre toll)

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