Zooreise 1, Tag 2: Berlin


Der zweite Tag begann mit einem leckeren Frühstück in einem fast leeren Saal. Die Auswahl überforderte uns etwas, aber verhungert sind wir (natürlich) nicht. Die Ruhe im Saal wurde durch die Ankunft einer oder mehrer Italienischer Schulklassen unterbrochen. Es wurde laut und am Kaffeautomaten und der Pancakestation kam es zu Verzögerungen. Die Pancakes waren uns egal … Eine zweite Tasse Kaffee gab es aber noch, mehr trinken wir normalerweise sowieso nicht.
Der ursprüngliche Plan, das Sea life und das Naturkundemuseum zu besuchen wurde durch einen spontanen Zoobesuch über den Haufen geworfen. Das Wetter war auch zu schön. Über Nacht hatte es etwas geschneit, aber tagsüber blieb e sonnig und die Temperaturen erträglich. Außerdem hat der Zoo auch genug Warmhäuser zum Aufwärmen. Nachdem der Zoo auch nicht so weit vom Hotel entfernt war, konnten wir, bzw. ich, der Verführung nicht wiederstehen. Schade nur, dass das Raubtierhaus umgebaut wurde, also konnten wir auch das Nachttierhaus nicht besuchen, erst 2019 wieder.

Warzenschwein und Kolkrabe (Zoo Berlin)

Warzenschwein und Kolkrabe (Zoo Berlin)

Aber wir haben trotzdem das Beste aus dem Besuch gemacht. Natürlich haben wir auch der Bambusbärenfütterung beigewohnt, später habe ich erfahren, dass die Gavialfütterung im Aquarium zur selben Zeit stattfand…das wäre bestimmt auch interessant gewesen. Andererseits habe ich Bambusbären noch nie so aktiv gesehen, Meng Meng (das Weibchen) war ziemlich umtriebig. Und die Bambusbärenanlage ist tatsächlich sehenswert, vergleichbares kenne ich nur von Pairi Daiza.
Und auch wenn Berlin Werbung damit macht, dass es dort die einzigen Pandas Deutschlands gibt, so ist Wien für uns als Münchner näher.
Den Nachmittag haben wir uns dann erst einmal auf dem Hotelzimmer erholt, so ein Zoobesuch ist schon anstrengend, vor allem in Berlin.

Nachdem mein Fahrer/Lebensgefährte Geburtstag hatte (und das eigentlich auch der Grund für die Reise nach Berlin war) musste ich ihn natürlich auch beschenken, aber ehrlicherweise muss ich auch zugeben, dass es auch Geschenke für mich sind und ich mich natürlich ebenso darüber freue wie er, da wir sie ja auch gemeinsam nutzen können.
Neben einem Besuch beim Lieblingstier im Augsburger Zoo habe ich uns auch die 48h Erzgebirgscard gegönnt.
Das Abendprogramm bestand aus einem ausgiebigen Essen im Latino und dem Musical GHOST. Letzteres war kein Highlight, ganz nett, muss man aber kein zweites mal sehen. Es gab ein paar gute Effekte und der zweite Akt war besser als der erste. Ausverkauft war das Theater des Westens nicht. Ob das am Faschingsdienstag lag oder am Musical, kann ich nicht sagen.
Als Absacker gab es dann noch ein Gläschen Wein in der Hotellobby.

Trotz Faschingsdienstag haben wir keine verkleideten Gestalten gesehen. Vielleicht hatten wir einfach nur Glück.

Zoo Berlin

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