Zooreise 1, Tag 3: Nach Hause

Der Tagesbeginn unseres letzten Reisetags hatte gewisse Ähnlichkeiten mit dem Tag davor. Erst war es ruhig und gemütlich im Frühstücksraum des Hotels, dann kam eine italienische Schulklasse (oder mehrere… es war etwas unübersichtlich). Diesmal handelte es sich aber um andere Schüler, sie sprachen die gleiche Sprache, aber sie waren jünger als die gestern. Auch hatte sich das Essveralten geändert, Kaffeeautomat und Pancakestation wurden nicht so belagert.
Aber unser Frühstück wurde dadurch nicht erschwert.
Unsere letzten Ziele auf dieser Reise sollten das Naturkundemuseum Leipzig und das Museumsquartier Tirschenreuth.

Naturkundemuseum Leipzig

Naturkundemuseum Leipzig

Das Naturkundemuseum Leipzig wurde am 3. März 1906 von Mitgliedern der „Naturwissenschaftlichen Vereinigung des Leipziger Lehrervereins“ gegründet und bezog am 5. Juni 1912 als „Naturkundliches Heimatmuseum“ das zuvor der „Dauernden Gewerbeausstellung“ dienende Gebäude am Tröndlinring. 1923 wurde die Sammlung in das 1875/76 nach Plänen von August Friedrich Viehweger errichtete Gebäude der II. Höheren Bürgerschule am Goerdelerring verlegt. Seit 1930 wird es von der Stadt Leipzig getragen, der heutige Name wird seit 1987 geführt. Heute arbeitet das Museum auch mit Vereinen wie dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) zusammen.
Das Naturkundemuseum Leipzig ist ein städtisches Regionalmuseum mit geologischen, botanischen, zoologischen und archäologischen Sammlungen. Berühmt sind die von der Universität Leipzig übernommenen Dermoplastiken. Die Dauerausstellung präsentiert auf 800 m² vor allem regionale Exponate. Daneben werden regelmäßig Sonderausstellungen gezeigt. Jährlich werden um 30.000 Besucher des Museums gezählt.
Bis 2020 soll das Museum in die Halle 7 auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei umziehen.
Derzeit ist die Dauerausstellung nicht immer zugänglich. Das Museum hat für Einzelpersonen nur am Wochenende und an Feiertagen sowie in den Schulferien geöffnet! In der Woche bleibt sie museumspädagogischen Aktivitäten und Gruppen vorbehalten.
Ich hatte das zwar nicht beachtet, aber nachdem Ferien waren, hatte das Museum auch geöffnet. Ich hatte mir allerdings von den Dermoplastiken mehr erwartet. Uninteressant war es aber nicht.
Auch sehenswert (und frustrierend …) war die derzeitige Sonderausstellung „Glanzlichter der Naturfotografie„. Das Naturkundemuseum zeigt vom 12. Januar bis zum 18. März 2018 die Gewinnerbilder des gleichnamigen Fotowettbewerbs aus dem Jahr 2016.
Mehr zum Fotowettbewerb gibt es hier.

Fragwürdige Siamanganlage (Thüringer Zoopark)

Fragwürdige Siamanganlage (Thüringer Zoopark)

Danach ging es weiter Richtung Tirschenreuth. Auf der Autobahn entschied ich mich aber um und unser neues Ziel war der Thüringer Zoopark … es war zwar kalt, aber die Sonne schien, da war es schon sehr verführerisch in den Zoo zu gehen. In Leipzig konnte ich dem Drang noch widerstehen. Tirschenreuth läuft ja nicht weg…
Natürlich waren nicht viele Besucher unterwegs, die frühe Erdmännchenfütterung verpassten wir natürlich um einige Stunden und die kommentierte Fütterung ließen wir ausfallen. Zu dieser Zeit waren wir am anderen Ende des Zooparks. Aber vielleicht besuchen wir den Zoo noch einmal in diesem Jahr, dann wieder früh zur Erdmännchenfütterung (und so unwahrscheinlich ist ein zweiter Besuch nicht …).
In Erfurt sah ich auch das ungewöhnlichste Siamanggehege, das ich jemals gesehen habe. Leider habe ich dort keine Siamangs gesehen, weiß also nicht, ob das Freigehege, das bei meinem letzten Besuch von Minischweinen benutzt wurde,tatsächlich für die Gibbons vorgesehen war (oder nur für ein spezielles Einzelexemplar).
In der eigentlichen Siamanganlage (das vermutlich am wenigsten beachtete Gehege im Zoopark) habe ich keine Siamangs gesehen.

Der Zoopark war unser letztes Ziel, danach fuhren wir auf direkten Weg nach Hause.

Naturkundemuseum Leipzig
Thüringer Zoopark

Dieser Beitrag wurde unter Zooreise veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen