Zoopresseschau

02.03.2018, Verband deutscher zoologischer Gärten (VdZ)
Große Katzen, große Bedrohung – Zoos erhalten Löwe, Tiger & Co.
Alarmierende Zahlen: In den zurückliegenden 100 Jahren sind die weltweiten Tigerbestände um 95 Prozent zurückgegangen. Bei den Afrikanischen Löwen gab es allein in den letzten 20 Jahren eine Abnahme um 40 Prozent. Insgesamt sind die großen Raubkatzen akut davon bedroht, aus der Wildnis zu verschwinden. Anlässlich des weltweiten Artenschutztages der Vereinten Nationen am 3. März, der in diesem Jahr speziell den Großkatzen gewidmet ist, stellt Volker Homes, Geschäftsführer des Verbandes der Zoologischen Gärten (VdZ), fest: „Die Bedrohungen für Arten wie Jaguare oder Geparde sind vielfältig und fast immer von Menschen gemacht: Verlust der Lebensräume oder Beutetiere, Wilderei und illegaler Handel. Vor diesem Hintergrund wird die Aufgabe, die Zoologische Gärten erfüllen, immer wichtiger: Erhalt und Aufbau von Beständen der einzelnen Arten in menschlicher Obhut, um sie bei geeigneten Bedingungen auch wieder auswildern zu können. Das zeigen uns auch die Reaktionen von Behörden und Nichtregierungsorganisationen, die vermehrt auf uns zukommen, um uns dabei zu unterstützen.“
Werden die Bedrohungen für die Raubkatzenpopulationen in der Wildnis nicht minimiert und die Anstrengungen für ihren Erhalt nicht maximiert, ist der Tag, an dem man einige Großkatzenarten nur noch im Zoo erleben kann, nicht mehr fern. „Wir sind uns unserer Rolle bewusst: Als Tiergärten und Zoos sind wir Teil einer Lösung für diese charismatischen Tiere – auch, wenn wir unsere Besucher auf die Bedrohung der Tiere in der Wildnis hinweisen und somit dabei helfen , ein Bewusstsein für das Ausmaß zu schaffen“, sagt Volker Homes. „Selbst das Auswildern hoch bedrohter Raubkatzen ist inzwischen möglich. Was man Jahrzehnte nicht wagte, ist jetzt Realität. Dass es wieder zusätzliche Bestände der Persischen Leoparden im russischen Kaukasus gibt, ist auch den Anstrengungen der Zoos zu verdanken.“

Zoo Salzburg 02.03.2018
Neuzugänge: Drei junge Polarwölfe sind nun im Zoo Salzburg zuhause.
Zwei männliche Polarwölfe aus dem dänischen Safaripark Knuthenborg und ein Weibchen aus dem deutschen Wildpark Johannismühle sind nun im Salzburger Zoo zuhause. Nach dem Verlassen der Transportkiste hatten die beiden 10 Monate alten Rüden und das acht Monate alte Weibchen vorerst nur „Augen“ für ihr neues Zuhause. Wenig später entdeckten die beiden Männchen voll Interesse, dass der dritte Wolf im Bunde ein Weibchen ist. Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner freut sich, dass die Drei wohlbehalten in Salzburg angekommen sind und sie sich auf Anhieb gleich „gut riechen“ konnten. Auffallendes Erscheinungsbild. Ursprünglich leben diese Wölfe im hohen Norden Nordamerikas sowie im Osten und Norden Grönlands. Dank ihres fast weißen, dichten und langhaarigen Fells können sie extremen Temperaturen bis zu minus 50 Grad Celsius trotzen. Wegen der eisigen Temperaturen ist auch ihr Körperbau gedrungen: Die Ohren sind kleiner und rundlicher als bei anderen Wolfsarten. Ebenso ist auch ihre Schnauze kürzer. Die extreme Kälte hat damit „weniger Angriffsfläche“. Ein Leben im Rudel. Polarwölfe leben in Rudeln und haben einen sehr starken Zusammenhalt. Ihr fast weißes Fell schützt sie nicht nur vor Kälte, sondern macht sie bei der gemeinsamen Jagd auf Beutetiere wie Schneehasen, Karibus oder Moschusochsen fast unsichtbar.

Opel-Zoo Kronberg 02.03.2018
Öffentliche Führungen im März
Forschung im Opel-Zoo und „Stimme und Stimmungen“
Der Opel-Zoo bietet jeden Monat Öffentliche Führungen zu verschiedenen Themen an, an denen die Zoobesucher ohne Anmeldung teilnehmen können. Sie sind kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis. Im Rahmen dieser Öffentlichen Führungen gibt es auch eine Reihe „Forschung im Opel-Zoo“. Die erste Führung in diesem Jahr in dieser Forschungsreihe findet am Samstag, 10. März um 15 Uhr in der Zooschule statt. Sie beschäftigt sich mit der GPS-Besenderung von Huftieren. Zoopädagogin und Wissenschaftlerin Dr. Tanja Ruch erläutert, um welche Forschungen es sich dabei handelt. Sie hat Sender dabei und es wird sicher für die Teilnehmer spannend, einmal auszuprobieren, wie diese Sender am Antilopenschädel befestigt werden können. Bei dieser Forschungsarbeit, die von der Stiftungsprofessur „Professur für Zootierbiologie/Opel-Zoo-Professur“ am Lehrstuhl von Prof. Paul Dierkes, Goethe-Universität Frankfurt im Rahmen von Doktorarbeiten durchgeführt werden, wird die GPS-Besenderung im Opel-Zoo erprobt, um sie später dann im Freiland anwenden zu können. Die ermittelten Daten werden dann für größere Auswertungen erhoben, um Aktivitätsmuster und Wanderungsprofile von Huftieren zu ermitteln. Am Samstag, dem 24. März um 15 Uhr bei der nächsten Öffentlichen Führung geht es dann wieder ins Zoogelände: Zoopädagogin Katja Follert-Hagendorff regt an zu beobachten und zu hören, auf welche Stimmungen und Stimmen die Zoobesucher in dieser Jahreszeit in der Natur treffen. Frühlingserwachen – die Zugvögel kehren zurück, die Vogelbalz beginnt, die Winterschläfer erwachen und die Winterruhe wird beendet. Tiere, die sich zuvor noch vor Wind und Kälte schützen mussten und möglichst Energie eingespart haben, sind nun lebhafter und zeigen sich mehr. Bei den ersten, wärmenden Sonnenstrahlen hört man die Gibbons wieder im Zoo „singen“, das durchdringende „I-A“ der Esel ist nicht zu überhören und allenthalben bauen die Kaninchen ihre Nester. Die Führung „Stimme und Stimmungen – Die Welt der Töne“ startet am Haupteingang.

Kölner Zoo 02.03.2018
Tiger-Anlage im Kölner Zoo wird umfangreich modernisiert
„Team Tiger Köln“ braucht noch weitere Unterstützer. Höhner-Schlagzeuger Wolf Simon wird Botschafter der Gemeinschaftsaktion von WWF und Kölner Zoo. Der Kölner Zoo steckt über ein Darlehen rund 1,5 Millionen Euro in die Modernisierung seiner Tiger-Anlage. Die Fertigstellung soll in der ersten Jahreshälfte 2019 erfolgen. Ein Teil der Investitionen wird aus Spendengeldern der „Team Tiger Köln“-Mitglieder gedeckt. In der 2016 gemeinsam von Kölner Zoo und WWF gegründeten Initiative engagieren sich mittlerweile rund 700 Menschen. Zoo- und WWF-Verantwortliche stellten die Ergebnisse der Gemeinschaftsaktion sowie die Pläne für die Tigeranlage heute vor. Zudem präsentierten sie Höhner-Schlagzeuger Wolf Simon als „Team Tiger Köln“-Botschafter. Anlass ist der morgige Weltartenschutztag. „Wir freuen uns, dass so viele Menschen die Modernisierung der Kölner Tiger-Anlage fördern. Wir haben uns entschieden, diesen Bereich komplett neu zu gestalten“, sagten die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg. „Jedes weitere ,Team Tiger Köln’-Mitglied, das uns mit einem monatlichen Spendenbeitrag bei der Deckung dieser Zusatz-Investition hilft, ist herzlich willkommen.“ Markus Radday, Referent für die Amur Region beim WWF, erklärt: „WWF und Zoo arbeiten Hand in Hand. Der Zoo sensibilisiert hier vor Ort für die Schönheit und Schutzbedürftigkeit der Tiere. Wir sorgen in deren Heimatregion für wirkungsvolle Maßnahmen, die den Erhalt wildlebender Arten sichern.“ Auch der neue „Team Tiger Köln“-Botschafter, Höhner-Schlagzeuger Wolf Simon, macht sich für die Großkatzen stark: „Ich trommle fortan nicht nur bei den ,Höhnern‘, sondern auch für die Tiger. Der Zoo lässt hier in Köln eine tolle neue Anlage entstehen. Parallel finanziert der WWF mit den ,Team-Tiger Köln‘-Geldern erfolgreiche Artenschutzprojekte für den Erhalt wildlebender Katzen im Fernen Osten im russisch-chinesischen Grenzgebiet. Ich helfe sehr gern mit, dafür weitere Unterstützer zu finden“, so Simon, der aus eigenen Mitteln 1.000 Euro für die neue Anlage spendet. Vor Ort sensibilisieren und in freier Wildbahn schützen: Wirkungsvolle Rundum-Kooperation für mehr Artenschutz. Das „Team Tiger Köln“ wurde 2016 gemeinsam von Kölner Zoo und WWF ins Leben gerufen. Die mittlerweile rund 700 Mitglieder spenden seitdem einen selbstgewählten monatlichen Beitrag von mindestens 15 Euro. Bislang wurden 127.500 Euro eingeworben. Die Summe kommt der Modernisierung der Kölner Tiger-Anlage und den Schutzprojekten des WWF für die letzten 550 noch in freier Wildbahn lebenden Tiger in der Amur-Region zugute. Die Pläne für die Tiger-Anlage umfassen verschiedene Bau-Maßnahmen. Prämissen sind eine noch verhaltensgerechtere Gehege-Gestaltung und zusätzliche Möglichkeiten beim Management der Großkatzen durch die Tierpfleger. So soll u.a. eine zusätzliche Separierungsmöglichkeit im Außengehe gebaut werden, um zum Beispiel den Kater von potenziellen Jungtieren trennen zu können. Außerdem solle eine Trainingswand für Beschäftigungsprogramme installiert werden. Ebenso wichtig ist dem Kölner Zoo, seinen Gäste durch die Umgestaltung der Gehege-Einfassung neue Einblicke auf die Tiger zu ermöglichen. So werden u.a. ein Treppenabgang auf Wassergraben-Niveau und große Sichtfenster eingebaut. Der WWF bezahlt aus den Spendengeldern u.a. Ausbildung und Einsatz von Tiger-Patrouillen und schult Ranger im Umgang mit Tigern im Konfliktfall. Darüber hinaus finanziert er Tiger-Bestandserfassungen und setzt setzt sich für die Ausweisung von neuen Schutzgebieten im Tiger-Lebensraum ein. Auf diese Weise wurden seit 2004 bereits etwa 2,4 Millionen Hektar Schutzgebiete in der Amur-Region geschaffen. Um all diese Maßnahmen umsetzen zu können, brauchen Kölner Zoo und WWF noch weitere „Team Tiger-Mitglieder“. Informationen und Anmeldung unter: https://www.wwf.de/spenden-helfen/zoo-kooperationen/team-tiger-koeln/

Tiergarten Nürnberg 02.03.2018
Ausstellung im Tiergarten von Margreet Duijneveld
Im Naturkundehaus des Tiergartens der Stadt Nürnberg ist von Montag, 5. März, bis Sonntag, 15. April 2018, täglich von 9 bis 17.15 Uhr die Bilderausstellung der Nürnberger Künstlerin Margreet Duijneveld zu sehen. Da sich das Naturkundehaus innerhalb des Tiergartens befindet, fällt auch für die Ausstellungsgäste der reguläre Tiergarteneintritt an. Margreet Duijneveld, 1964 in Akersloot (Niederlande) geboren, lebt und arbeitet seit 1988 in Nürnberg. Schon als Kind war Duijneveld von Tieren aller Art fasziniert und bis heute sind Tiere ein immer wiederkehrendes Motiv für ihre Werke. Regelmäßig besucht sie den Tiergarten Nürnberg, um sich für ihre Arbeiten inspirieren zu lassen. So entstanden eine ganze Reihe Bilder über die tierischen Bewohner des Tiergartens. Das Atelier der Künstlerin, die ihre Bilder mit Margreet signiert, befindet sich gleich am Tiergarten, in Nürnberg-Zabo. Duijneveld hatte bereits Ausstellungen in Nürnberg, Fürth und Heiloo (Niederlande). Die bevorzugte Technik der Künstlerin ist der Linolschnitt. In dieser Technik entstehen die meisten ihrer Arbeiten. Die Drucke in limitierter Auflage auf Packpapier koloriert sie mit der Hand. Daneben malt sie in Mischtechnik und macht Buchbinderarbeiten. Über ihre Bilder sagt sie: „Meine Bilder wollen das Auge und das Herz erfreuen.“ Hauptberuflich arbeitet Duijneveld als Ergotherapeutin und betreut Senioren in einer Einrichtung in Nürnberg.

Zoo | Aquarium | Tierpark Berlin 02.03.2018
Das aufregende Jahr 2017 in Zahlen – Inventur in Zoo, Tierpark und Aquarium Berlin
In den Zoologischen Gärten Berlin stand in den letzten Wochen wieder die alljährliche Inventur an. Es wurden nicht nur die Besucher, sondern auch alle tierischen Bewohner von Zoo, Tierpark und Aquarium Berlin gezählt. Das Ergebnis: Berlin bleibt die artenreichste Stadt der Welt und ihre zoologischen Einrichtungen gehören zu den beliebtesten Ausflugszielen der Bundeshauptstadt. Zum Inventur-Stichtag, dem 31. Dezember 2017, lebten 20.219 Tiere aus 1.373 verschiedenen Arten in Zoo und Aquarium Berlin. Im Tierpark wurden zum Jahreswechsel 8.859 Tiere aus 713 Arten gezählt. Zu den „Neu-Berlinern“ des letzten Jahres zählen unter anderem die im Zoo geborenen Seehunde Gregor und Herbert sowie Grévy-Zebra Gerrit. Im Tierpark verzauberte der erste Baumstachler-Nachwuchs Pixie und der junge Schneeleopard Kitai die Besucher. Doch es hieß im zurückliegenden Jahr auch Abschied nehmen – so haben u.a. Flusspferd-Bulle Max und Panzernashorn Thanos Berlin verlassen und in anderen Zoos ein neues Zuhause gefunden. Die wohl prominentesten Neuzugänge 2017 im Zoo waren die beiden Großen Pandas Meng Meng und Jiao Qing. Dank der zwei Berliner Bambusbären sind nach mehrjähriger Pause endlich wieder Große Pandas in Deutschland zu sehen. „Vor allem seit der Jahresmitte haben wir einen deutlichen Anstieg der Besucherzahlen im Zoo beobachten können“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. Insgesamt besuchten knapp 3,5 Mio. Menschen den Zoo und das Aquarium Berlin. „Auch bei uns führten die ungünstigen Wetterverhältnisse 2017 zu Umsatzeinbrüchen. Der Einzug der Pandas und die gestiegenen Jahreskartenzahlen bescherten uns dennoch das gute Jahresergebnis“, so Knieriem. Den Tierpark besuchten im letzten Jahr 1,4 Mio. Menschen. Die Verbesserung zum Vorjahr lässt sich hier vor allem in dem 22%igen Anstieg der Jahreskarten-Verkäufe begründen. Insgesamt wurden rund 4,9 Millionen Besucher im Jahr 2017 in Zoo, Tierpark und Aquarium Berlin gezählt. Damit zählen die Zoologischen Gärten Berlin neben den Zoos in New York, San Diego, Singapur und Disney’s Animal Kingdom zu den TOP 5 Zoos der Welt.

Zoo Landau 01.03.2018
Afrikanische Schweinepest bedroht auch wertvolle Zootierbestände: Zoo Landau um hochbedrohte Visayas-Mähnenschweine und attraktive Pinselohrschweine besorgt
Die Vorbeuge gegen Erkrankungen, insbesondere solche, die durch übertragbare Krankheitserreger verursacht werden, stellt eine besonders große Verantwortung und Herausforderung für im Zoo tätige Veterinäre dar. Trotz größter Sorgfalt sind allerdings mögliche Übertragungswege mancher Erreger besonders heimtückisch und schwer kontrollierbar. Dieses gilt u.a. für das Erregervirus der Afrikanischen Schweinpest (ASP), die sich nach Einschleppung aus Afrika nach Osteuropa nun Richtung Westen in Wildschwein- und Hausschweinbeständen ausbreitet. Das für den Menschen völlig ungefährliche Virus, welches u.a. in Fleisch- bzw. Wurstprodukten über Monate erhalten und infektiös bleibt, führt bei Aufnahme durch Schweine innerhalb kürzester Zeit zum Tod. Die Sterberate bei Schweinen erreicht meist 100%. Eine Vorbeuge durch Impfung, wie bei anderen Viruserkrankungen erfolgreich möglich, gibt es bei ASP nicht. Insofern ist die Besorgnis in der Landwirtschaft vor einer Einschleppung der Erkrankung nach Deutschland nachvollziehbar. Abgesehen vom unendlichen Tierleid durch die Erkrankung, insbesondere aber die zu erwartenden Massenkeulungen 10.000der bis 100.000der gesunder Schweine, wären die wirtschaftlichen Verluste unermesslich. „Allerdings wäre eine Verschleppung der Seuche nach Deutschland auch ein extrem kritische Gefahr für die unersetzbaren Bestände teils hochbedrohter exotischer Wildschweinarten in den Zoos,“ sagt Landaus Zoodirektor und Zootierarzt Dr. Jens-Ove Heckel. So seien die auch im Zoo Landau im Rahmen eines koordinierten Erhaltungszuchtprogramms gehaltenen Visayas-Mähnenschweine, wegen der nur noch kleinen Bestände in der Wildbahn, mit die letzten ihrer Art. Einschränkungen bei der Zucht- und Haltung solcher Arten in den Zoos oder gar Anordnungen zur Keulung wären ein Katastrophe. Leider sind solche Szenarien nicht abwegig, wie ähnliche Vorgänge bei der Ausbreitung der Vogelinfluenza mit entsprechenden Konsequenzen u.a. auch in Zoobeständen gezeigt haben. Daher setzt man auch im Zoo Landau nun darauf, alles Mögliche zu tun, um die eigenen Tierbestände zu schützen. Eine der Maßnahmen ist, auf das mit wenigen Ausnahmen ohnehin generell geltende Fütterungsverbot nun mit offiziellen Warn- und Hinweisschildern des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft an den Gehegen der im Zoo gehaltenen Schweine zusätzlich hinzuweisen. „Diese mehrsprachigen Schilder wurden natürlich nicht für Zoos hergestellt, sondern werden insbesondere für die Aufklärung von Fernfahrern bzw. Reisenden an Autobahnraststätten entworfen,“ sagt Heckel. Leider sind achtlos bzw. unsachgemäß entsorgte Nahrungsmittel aus Osteuropa die hauptsächliche und schnellste Einfallroute für das Virus. Zudem wurden für den Zoo Seuchenpläne erstellt, die die unabdingbare Grundlage für die Beantragung von Ausnahmegenehmigungen möglicher Keulungsanordnungen von Behörden wären. „Wir wollen als Zoos unsere Besucher über diese neue Herausforderungen informieren und natürlich auch dazu anhalten, uns bei unseren Vorsorgebemühungen durch die strikte Beachtung der Fütterungsverbote insbesondere bei den im Zoo lebenden Schweinen zu unterstützen,“ gibt Heckel zu bedenken.

Zoo Duisburg 01.03.2018
„Frühlingsanfang“ bei -10°C im Zoo
Die Wetterfee möchte uns seit Tagen weismachen, dass im März der Frühling beginnt – und das bei gefühlt unter -10°C. „Wie kommen damit die Tiere im Zoo zurecht?“, dürften sich derzeit viele interessierte Bürger fragen. Muss der Zoo Vorkehrungen für seine Tiere treffen, wenn es draußen so knackig kalt ist? Über die derzeitigen Temperaturen lachen Eisfuchs, Trampeltier oder Vielfraß nur. Genauso wie die Sibirischen Tiger und die Arktischen Wölfe sind sie in ihren natürlichen Lebensräumen kalte Temperaturen gewöhnt und haben rechtzeitig vor Beginn der eisigen Jahreszeit durch das Anlegen von Winterfell oder Energiereserven vorgesorgt. Bei der jetzigen Kälte „drehen“ diese Arten so richtig „auf“ und erfreuen die Besucher mit großer Aktivität. Exoten wie Zebra, Nashorn, Giraffe & Co. kommen besser mit der Kälte zurecht, als man annehmen möchte. Schließlich wartet auch die afrikanische Heimat durchaus mit Eis und Frost auf und so erhalten sie auch im Winter ausreichend Auslauf und nutzen diesen ausgiebig. Manchmal bleiben aber besondere Vorbereitungen seitens der Zooverantwortlichen nicht aus. Die Physik gibt vor, dass kleine Körper schneller auskühlen als große. So freuen sich die Erdmännchen und Zebramangusten ganz besonders über Heizlampen und wohlige Unterstände auf der Anlage, die sie nach längeren Ausflügen in der Kälte jederzeit aufsuchen können, um sich aufzuwärmen. Bei den Elefanten hingegen gibt es kritische Körperstellen, die extremer Kälte nicht allzu lange ausgesetzt werden dürfen, so z.B. die Ohren. Hier holen die Pfleger ihre Schützlinge im Ernstfall lieber rechtzeitig in die Stallungen. Aufpassen müssen die Pfleger und Handwerker auch, ob die mit Wassergeflügel besetzten Teiche drohen zuzufrieren. Deshalb laufen die Teichsprudler im Zoo derzeit auf Hochtouren. Auf jeden Fall lohnt sich ein Besuch im Zoo auch in der kalten Jahreszeit! Kälteresistente Arten sind ohnehin ganzjährig auf den Anlagen zu sehen, und empfindlichere Tierarten begeistern die Besucher in wohlig-temperierten Warmhäusern, die auch den Zoobesuchern Zuflucht vor klirrendem Wind und eisiger Kälte bieten, um sich hierbei aufzuwärmen und die Tiere aus nächster Nähe beobachten zu können.

Zoo Halle 01.03.2018
Es ist ein Mädchen!
Faultiernachwuchs im Bergzoo bekommt prominente Patin und endlich einen Namen. Am 26. Februar übernahm Frau Dr. Ines Brock, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat Halle, in Gegenwart von Zoodirektor Dr. Dennis Müller und Frau Irmela Dorn vom „Verein der Förderer und Freunde des halleschen Bergzoo e.V.“ die Patenschaft über den bis dato noch namenlosen Faultiernachwuchs des halleschen Bergzoos. Bereits vor einem Jahr hatte Frau Dr. Brock die Patenschaft über das Faultierweibchen Charlotte übernommen, die damals bereits trächtig war. Die Politikerin war von den Faultieren und deren der Fähigkeit zur Entschleunigung so fasziniert, dass sie unbedingt auch die Patenschaft über das noch ungeborene Jungtier übernehmen wollte. Charlotte ließ sich allerdings ganz faultiertypisch sehr viel Zeit mit der Geburt. Am 6. August 2017 war es dann endlich so weit. Doch einen Namen konnte das Faultierbaby noch nicht bekommen, denn die Geschlechtsbestimmung bei Zweifingerfaultieren ist sehr schwierig und oft nicht eindeutig. Erst der genetische Test per Haarprobe brachte schließlich Gewissheit: Das Faultierkind ist ein Mädchen! Nun konnte Frau Dr. Brock ihrem Patentier auch endlich einen Namen geben: „Fiona“ soll die Kleine heißen, das bedeutet „schönes, blondes Mädchen“. „Ich möchte damit ein ganz besonderes Neugeborenes in Halle begrüßen!“, so Frau Dr. Brock. „Baby Fiona und Mutter Charlotte wird es egal sein, aber die neugeborenen Menschenkinder in Halle sollten von der Stadt alle so liebevoll begrüßt werden, ihren Müttern muss eine umfassende frühe Betreuung durch Hebammen ermöglicht werden.“ Offenbar war es der Faultierfamilie doch nicht so egal, wer sie da besuchen kam. Sie reagierten ausgesprochen zutraulich auf ihre Patin und natürlich auf ihr Lieblingsfutter, gekochter Mais und Pflaumenstücke, das die Fraktionsvorsitzende der Grünen extra mitgebracht hatte.

Zoo Landau in der Pfalz 01.03.2018
Erdmännchen-Patenschaft – eine„tierische Verbindung“ zwischen dem Zoo Landau und der BierProjekt Landau eG
Die erfolgreichen Bierbrauer Dominik Rödel, Gerd Barthel, Sascha Gallo und Andreas Lehr machten vor einem Jahr ihr Hobby zum Beruf und gründeten die BierProjekt Landau eG in Siebeldingen. Nicht nur die Freude am Brauen, sondern auch die Verbundenheit zur Region zeigen, nun auch zur Freude des Zoo Landau in der Pfalz, die Namen der aktuellen Biersorten: z.B. White Flamingo, Äffchen, Erdmännchen oder Känguru. Um diese „tierische Verbindung“ zum Landauer Zoo noch in anderer Hinsicht zu festigen, wurde die Idee der Übernahme einer Tierpatenschaft geboren. „Bei einer Abstimmung unter den Genossenschaftsmitgliedern ging das sympathische Erdmännchen als Favorit hervor,“ sagt Gerd Barthel schmunzelnd und ergänzt, „eine sehr gute Wahl, zumal das auch die bislang beliebteste Biersorte bei unseren Kunden ist“. Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel zeigte sich vom Engagement der Braugemeinschaft begeistert und kann sich erneut über eine finanzielle Unterstützung eines erfolgreichen Betriebes aus der Region für den Zoo freuen. Weitere Informationen über die Bierprojekt Landau eG erhalten Sie unter www.bierprojekt-landau.de.

Zoo Landau in der Pfalz 01.03.2018
Dikdiknachwuchs im Doppelpack
Gleich zweifach durfte sich das Zooteam in den letzten Wochen über Nachwuchs bei den Zwergrüsseldikdiks freuen. Erst im vergangenen Sommer waren zwei neue
Zuchtweibchen aus dem Zoo Hannover und dem Zoo Chester (England) neu nach Landau gekommen. Es ist besonders erfreulich, dass beide Tiere gesunden Nachwuchs zur Welt brachten und sich vorbildlich um ihren Nachwuchs kümmern. Die beiden am 29. Januar und 22. Februar geborenen Jungtiere entpuppten sich beim ersten Gesundheitscheck, der routinmäßig im Alter von 2-3 Tagen stattfindet und bei dem die Tiere auch einen Mikrochip sowie eine Ohrmarke zur individuellen Markierung gesetzt bekommen, als zwei Männchen. Sie entwickeln sich bestens, sind allerdings aufgrund der besonders kalten Witterung momentan noch nicht für die Besucher auf der Außenanlage zu sehen.

Landau in der Pfalz 01.03.2018
Kinder tun was für einheimische Vögel – Nistkasten-Bauaktion in der Zooschule Landau
Welche Vögel kann man im Frühjahr morgens singen hören? Wo gehen Vögel in unseren Gärten auf Nahrungssuche? Warum ist es für Brutvögel immer schwieriger, Nahrung und Lebensraum zu finden? Am Samstag, den 10. März 2018, können Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren als Vogelforscher im Zoo Landau aktiv werden und diesen Fragen nachgehen. Sie lernen einige Vogelstimmen kennen, beobachten einheimische Vögel und erkunden ihren Lebensraum. Sie erfahren, dass Vögel weltweit Schutz benötigen. Jedes Kind baut unter Anleitung einen Nistkasten, den es mit nach Hause nehmen kann. Die Veranstaltung beginnt um 11.00 Uhr und endet um 15.30 Uhr. Mitzubringen sind Verpflegung, wetterfeste Kleidung und – wenn vorhanden – ein Hammer. Kosten für die Veranstaltung: 20 EUR (darin enthalten ist das Material für den Nistkasten), zuzüglich Zooeintrittsgeld: 2,50 Euro. Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist in der Zooverwaltung erforderlich, da die Plätze limitiert sind: Tel. 06341/13-7011 (vormittags, 8 bis 13 Uhr).

Zoo Landau in der Pfalz 01.03.2018
Kinderbetreuung im Zoo Landau Osterferien, für Kinder von 7-12 Jahre
Ferienprogramm in der Landauer Zooschule bedeutet interessante Vormittage im Zoo – an jedem Tag steht ein anderes spannendes Thema auf dem Programm! Tiger, Pinguine, Erdmännchen und andere Zoobewohner werden beobachtet, andere kann man teilweise auch hautnah erleben. Dabei erfahren die Kinder in der Zooschule nicht nur Interessantes über die großen und kleinen Zoobewohner, sondern auch, was sie selbst zum Schutz der Tiere und der Natur beitragen können. Exklusiv ist es möglich, mal einen Blick hinter die Kulissen des Zoos zu werfen! Zum Programm gehören außerdem Aktivitäten wie Mikroskopieren, Modellieren mit Ton, Spielen und Basteln. Hier die Termine für die rheinland-pfälzischen Osterferien 2018: 1. Woche: Mo. 26.03.2018 – Do. 29.03.2018 2. Woche: Di. 03.04.2018 – Fr. 06.04.2018 Es ist jeweils nur eine ganze Woche im Block buchbar! Die Ferienbetreuung findet jeweils von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr statt! Die Kosten betragen pro Kind pro Tag 15,00 € zuzüglich 2,50 € Zooeintritt pro Tag. Anmeldungen nehmen wir ab sofort gerne entgegen! Dies ist in der Zooverwaltung telefonisch unter 06341 / 13 70 10 und 13 70 11 oder unter zoo@landau.de möglich.

Zoo Osnabrück 01.03.2018
„Zoo zum halben Preis“ am 10. und 11. März – Außerdem: Die letzten Tage „Winterzauber“ im Zoo Osnabrück
Am Wochenende 10. und 11. März 2018 lohnt sich der Besuch im Zoo Osnabrück gleich doppelt, denn Besucher profitieren nicht nur von der Aktion „Zoo zum halben Preis“ mit besonderen Blicken hinter die Zookulissen, sondern sie können auch das letzte Mal den „Winterzauber“ mit Schlittschuhlaufen und Kinderkarussell genießen. Auch in diesem Jahr liegen zum Start der Zoosaison spezielle Rabattgutscheine bei Zoopartnern aus, mit denen Besucher am 10. und 11. März nur den halben Eintritt in den Zoo Osnabrück zahlen. Die Gutscheine werden beispielsweise über die Filialen der Bäckerei Brinkhege, Marktkauf Nahne, Mc Donalds, das Modehaus L+T oder die Sparkasse Osnabrück verteilt. Die Aktion wird von den insgesamt rund 190 Zoosponsoren unterstützt, die die Rabattgutscheine exklusiv an ihre Mitarbeiter und Kunden verteilen. Zoogeschäftsführer Andreas Busemann berichtet: „Mit der Aktion tun wir nicht nur unseren Gästen etwas Gutes, sondern auch unseren Unterstützern. Die Firmen können mit den Gutscheinen ihren Kunden und Mitarbeitern eine Freude bereiten – ein Dankschön von uns für ihre finanzielle Hilfe, ohne die wir den Zoo nicht betreiben und weiterentwickeln könnten.“ Neben einer Safari durch die Afrika-Tierwelten „Samburu“ und „Takamanda“ mit Löwen, Giraffen und Schimpansen sollten die Besucher unbedingt einen Abstecher zu Elefanten-Jungtier Minh-Tan und eine Erkundungstour durch den ersten Teil der nordamerikanischen Tierwelt „Manitoba“ einplanen, so Busemann weiter. Blicke hinter die Kulissen, Führungen und „Winterzauber“. Der Zoobesuch am Aktionswochenende 10. und 11. März lohne sich besonders, weil Besucher für die Hälfte des Preises doppeltes Programm erhalten, weiß Veranstaltungsfachwirtin Jennifer Ludwig: „Besucher können zum Beispiel hinter die Kulissen des Nashornhauses, des ‚Unterirdischen Zoos‘ oder des Löwenhauses schauen. Das ist sonst nicht möglich. Zusätzlich berichten die Zoopädagogen Spannendes über die Tiere und kommentieren Fütterungen.“ Auch den Arbeitsalltag der Tierpfleger stellen die Pädagogen vor. Außerdem können die Besucher an dem besonderen Wochenende letztmals den ‚Winterzauber‘ im Zoo Osnabrück besuchen. „Neben der überdachten Kunsteisfläche, auf der sie ihr Geschick im Schlittschuhlaufen testen können, gibt es ein Kinderkarussell und winterliche Speisen“, so Ludwig weiter. Das genaue Führungs- und Fütterungsprogramm erhalten Besucher an dem Aktionswochenende an der Zookasse oder finden es in Kürze auf der Internetseite des Zoos unter www.zoo-osnabrueck.de. Hier sind unter dem Menüpunkt „Sponsoren“ auch alle Partner des Zoos aufgelistet.

Allwetterzoo Münster 01.03.2018
Kostenfreier Vortrag im Allwetterzoo Münster
Artenschutz im Schatten von Angkor Wat – Herausforderungen für den Allwetterzoo in Kambodscha
In Kambodscha betreibt der Allwetterzoo eine Artenschutzstation, das Angkor Centre for Conservation of Biodiversity (ACCB). Neben der Erhaltungszucht bedrohter Arten und der Umweltbildung ist es vor allem die Aufnahme und Pflege von behördlich beschlagnahmten Tieren die zu den Aufgaben und den Herausforderungen des ACCB gehören. Die Tiere werden ärztlich versorgt, gesund gepflegt und, wenn möglich, wieder in die Freiheit entlassen. „Und auch hier schreiben wir Erfolgsgeschichten“, sagt der zuständige Kurator für Forschung & Artenschutz Dr. Philipp Wagner „zum Beispiel bei einer Malaienente. Eine Art deren Weltbestand nur noch auf ca. 450 Exemplare geschätzt wird.“ Das ACCB hatte eine weibliche Ente von Mitarbeitenden der kambodschanischen Umweltbehörde und der „Wildlife Conservation Society“ (WCS) übernommen, über Wochen gesund gepflegt und Ende 2015 wieder in die Freiheit entlassen. Mitarbeitende der WCS haben das Weibchen Mitte 2017 wieder entdeckt und konnten beobachten wie die Ente ihre Bruthöhle mit zehn Küken verlässt. Über all diese Herausforderungen wird Michael Meyerhoff, Leiter des ACCB, in einem Vortrag berichten und erzählen was für ihn der besondere Reiz seiner Arbeit in Kambodscha ist. Und natürlich wird er auch über Kambodscha sprechen, über das Land, seine Menschen und vor allem die Tierwelt die ihn in seiner täglichen Arbeit begleitet. Der Allwetterzoo lädt alle Interessierten zum kostenfreien Vortrag in die Zooschule ein, am: Montag, 5. März 2018 um 18.00 Uhr, Zooschule des Allwetterzoos. Weitere Informationen über die Arbeit im ACCB erhalten Sie unter: https://www.allwetterzoo.de/de/zoo/artenschutz/angkor-wat-accb/#

Tiergarten Worms 01.03.2018
Stabausfest im Tiergarten Worms
Längst markiert das Stabausfest im Tiergarten Worms – das seit Jahren durch den Freundeskreis des Tiergarten Worms e.V. durchgeführt wird – bei vielen großen und kleinen Tiergarten-Besuchern einen festen Termin im Kalender. Wer nach altem Brauch dem Winter den Garaus machen und den Frühling locken will, ist am Samstag 17. März, ab 14 Uhr, im Tiergarten genau richtig. Damit der Frühling Einzug halten kann, wird der Winter – symbolisiert durch einen mächtigen Schneemann – in Begleitung aller anwesenden Gäste, auf seinen „letzten Weg“ zur großen Wiese begleitet. Der farbenfrohe Umzug, startet direkt am Eingang des Tiergartens. Hier versammeln sich alle Besucher mit ihren bunt geschmückten Stabausstecken, die mit einer leckeren, süßen Brezel gespickt sind – und, wer noch keinen Stecken hat, erhält diesen von den rührigen Mitgliedern des Freundeskreises, der die beliebten Stabausstecken gegen eine kleine Gebühr ausgibt. Mit Frühlingsliedern und dem anschließenden Verbrennen des Schneemanns wird dem Winter endgültig „Ade“ gesagt! Danach sind alle herzlich eingeladen den Nachmittag in der Tiergartenschule gemütlich ausklingen zu lassen – bei Kaffee und hausgemachten Kuchen können es sich die Besucher in den warmen Räumen gemütlich machen. Die Vorbereitungen für das Stabausfest laufen auf Hochtouren, denn bis das Team um Organisatorin Michaela Schmitt, stellvertretende Geschäftsführerin des Freundeskreis Tiergarten Worms, die ersten selbstgebackenen Kuchen und gebastelten Stecken ausgeben kann, ist noch einiges zu tun. Veranstaltungsstart ist um 14 Uhr, der Umzug mit Schneemann-Verbrennung beginnt um 15 Uhr. Für die Veranstaltung gilt der reguläre Eintrittspreis.

Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und Zoologischem Garten Berlin e.V. 01.03.2018

Freunde Hauptstadtzoos suchen Zeitzeugen: Wer erlebte den asiatischen Elefanten Kosko im Tierpark Berlin
Vor 60 Jahren – im Jahr 1958 – organisierte der Tierpark Berlin einen großen Tiertransport aus Vietnam. Die damals erst zweijährige Asiatische Elefantenkuh Kosko kam als Geschenk des vietnamesischen Staatspräsidenten Ho-Chi-Minh nach Berlin und wurde schnell der Liebling der Berliner Kinder. Offiziell fand die Begrüßung von Kosko am 5. Mai 1958 statt. Kosko konnte sich relativ frei im Tierpark bewegen, wie man auf den Fotos sieht. Der Förderverein von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.V. sucht Zeitzeugen, die Kosko im Tierpark erlebt haben. „Es würde uns freuen, wenn sich damalige Kinder, die Kosko erlebt haben, sich melden würden. Wir planen eine kleine Ausstellung über die Jahre von Kosko im Tierpark.“

Zoo Landau in der Pfalz 28.02.2018
Zoos in Rheinland-Pfalz erhalten Planungssicherheit bei der Haltung bestimmter Tierarten – MdL Nina Klinkel übernimmt Tierpatenschaft für Chinesischen Muntjak-Hirsch im Zoo Landau in der Pfalz
Durch das jüngste positive Votum für einen Antrag der rheinland-pfälzischen Regierungsfraktionen, ermöglicht Rheinland-Pfalz seinen anerkannten Zoos Ausnahmen von den Vorgaben der EU-Verordnung 1143/2017 zu invasiven Arten. Ziel der Verordnung an sich ist die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten in Mitgliedsländer der EU durch menschliches Einwirken. Invasive Tier- und Pflanzenarten können erhebliche Nachteile für die heimische Artenvielfalt haben. „Die Grundintention dieser Verordnung ist sehr sinnvoll und nachvollziehbar“, sagt Landaus Zoodirektor, Dr. Jens-Ove Heckel. Allerdings sei an die Haltung bestimmter Tierarten in Zoos offensichtlich nicht gedacht worden. So verbietet die Verordnung u.a. grundsätzlich die Einbringung in die EU, die Haltung, die Reproduktion, die Aufzucht und den Transport von aktuell mehr als 20 auf einer Artenliste („Unionsliste“) genannten Tierarten. Neben den auch in Deutschland bereits weitverbreiteten und bekannten Neozoen wie Waschbär, Nutria oder Amerikanischer Flusskrebs sind u.a. auch Südamerikanische Nasenbären, Heilige Ibisse oder das Chinesische Muntjak und die Rotwangenschmuckschildkröte gelistet. Arten also, die auch in den wissenschaftlich geleiteten Zoos in Landau und Neuwied gehalten werden. Eine ausnahmslose Anwendung der EU-Verordnung würde solche, aber ggf. zukünftig noch viele weitere Arten, aus den Zoos verschwinden lassen. „Unsere Zoos leisten hervorragende Arbeit zur Forschung und erfüllen einen Bildungsauftrag. Eben auch, wenn es um invasive Arten geht,“ sagt als Mitglied des Rheinland-pfälzischen Landtags, Nina Klinkel, auch bei ihrem jüngsten Besuch im Zoo Landau in der Pfalz. Klinkel hatte sich besonders auch dafür stark gemacht, dass Zoos mit entsprechenden kontrollierten Haltungen Ausnahmen von den ansonsten kategorischen Verboten beantragen können, so dass sie auch zukünftig anhand gelisteter potentiell invasiver Spezies mit einem vielfältigen Tierbestand ihren Bildungs- und Forschungsauftrag wahrnehmen können. Die Thematik der tierischen und pflanzlichen Neubürger ist insbesondere bezogen auf den gesamten EU-Raum sehr komplex. So konkurrieren die kräftigeren Amerikanischen Minks mit den kleineren Europäischen Nerzen um die noch vorhandenen geeigneten Lebensräume. Durch Fremdarten eingeschleppt Krankheiten können ebenfalls eine Bedrohung darstellen. Aber auch die genetische Vermischung mit eng verwandten heimischen Arten kann bestandsgefährdend werden wie z.B. durch die Verpaarung der aus Amerika stammenden Schwarzkopfruderente mit der inzwischen sehr seltenen, auch in Europa heimischen Weißkopfruderente. Das schädliche Potential gebietsfremder Arten ist jedoch je nach Art und Region unterschiedlich zu bewerten. So können manche Arten in gemäßigten Klimazonen Europas gut überleben und sich schnell ausbreiten, die andererseits in Nordeuropa kaum eine Überlebenschance haben. Mit Blick auf das Chinesische Muntjak, für das MdL Klinkel nun auch eine Patenschaft im Zoo Landau übernommen hat, ist festzustellen, dass es global zwar nicht zu den gefährdeten Arten gehört. In einem seiner ursprünglichen Herkunftsländer, in China, gilt die Art inzwischen als bedroht.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma 28.02.2018
Aufbau einer neuen Sammlung in der Wilhelma: Farmer aus aller Welt tragen seltene Kaffeepflanzen zusammen
Der Deutschen liebstes Getränk ist der Kaffee, laut Statistik noch vor Wasser und Erfrischungsgetränken. Das Mekka der Mokka-Freunde könnte in Zukunft die Wilhelma werden. Nach dem kürzlich zu Ende gegangenen 4. Stuttgart Coffee Summit bei der Messe Intergastra kam es im Zoologisch-Botanischen Garten zu einem Gipfeltreffen hinter verschlossenen Türen. Zumindest in diesem Moment war die Wilhelma bereits der Nabel der Kaffeewelt. Experten rund um den Globus trugen seltene Varietäten der genussbringenden Pflanzen hier zusammen. Farmer aus Brasilien, China, El Salvador, Israel, Malaysia, Mexiko, Singapur und Thailand brachten die besonderen Bohnen mit an den Neckar. „Als wissenschaftliche Einrichtung kann die Wilhelma damit einen wertvollen Beitrag zur Erhaltungszucht leisten“, sagt Dr. Börn Schäfer, der Leiter des Fachbereichs Botanik. „Wenn wir diese Raritäten zum Keimen und Wachsen bringen, entsteht eine Kaffeepflanzen-Sammlung, die an Vielfalt in der nördlichen Welt ihresgleichen sucht.“ Bisher sind in dem Bereich die Kew Gardens im Südwesten von London das Maß der Dinge. Die Wilhelma unterhält bereits einige international renommierte und für den Erhalt der Biodiversität wertvolle Sammlungen, zum Beispiel von Orchideen und Kakteen. Sie erntet selbst pro Jahr die Samen von zirka 600 Pflanzenarten und bietet diese zum Tausch rund 150 Botanischen Gärten und wissenschaftlichen Einrichtungen in 35 Ländern an. Der Erhalt der Vielfalt ist ein gemeinsames Interesse der Kaffeefarmer. Weltweit werden riesige Mengen produziert: pro Jahr – in der Maßeinheit der Branche – fast 160 Millionen Sack Rohkaffee zu je 60 Kilo. Jedoch kommen nur ganz wenige Arten zum Einsatz. Von den über 100 bekannten Arten gilt Canephora (bekannt als Robusta) als das Massenprodukt und Arabica als die edle Variante. Eine dritte Art, Liberica, wird gelegentlich verwendet. Ihren Ruf bitter zu sein, trägt sie zu Unrecht. Ihre Bäume werden mit bis zu 26 Metern jedoch sehr groß und tragen im Verhältnis weniger Früchte, die so genannten Kaffeekirschen, so dass ein Abernten wirtschaftlich weniger attraktiv ist. Der Mitorganisator des Stuttgart Coffee Summit, Dr. Steffen Schwarz, sagt: „Wenn nur die ertragsstärksten und resistenten Arten gezüchtet werden, verliert man viel an Geschmack. Gerade in alten und hutzeligen Sorten ist vom Aroma oft viel mehr Musik drin. Solche Besonderheiten müssen wir schützen.“ Deshalb landen in der Wilhelma als Hort der Vielfalt nun auch etliche Sorten, die bislang nicht in Kaffeeplantagen genutzt werden. Wenig bekannt ist, dass 50 Prozent des Genpools aller Kaffeepflanzen auf Madagaskar beheimatet ist. Auf der bitterarmen afrikanischen Insel droht mit dem Raubbau an der Natur durch die Brandrodung viel davon auf immer verloren zu gehen. Derzeit zeigt die Wilhelma Kaffeepflanzen in der Schau der tropischen Nutzpflanzen im Maurischen Landhaus, wo sie neben anderen Gewächsen zu sehen sind, die sehr Schmackhaftes produzieren, wie Mangobaum oder Kakaobaum, Bananenstaude, Teestrauch oder Ananasgewächs. In einigen Jahren könnten die vielfältigen Kaffeepflanzen in einer eigenen Schau zu bewundern sein.

Wildark-MV Güstrow 28.02.2018
Frauentag: Wolfstour & Candle-Light-Dinner – Einen unvergesslichen Abend im Wildpark-MV erleben
Am 8. März ist Internationaler Frauentag. Ein guter Grund, um die Frauen mit einem ganz besonderen Abend zu überraschen. Passend dazu veranstaltet der Wildpark-MV das Candle-Light-Dinner inkl. Wolfstour. Egal, ob Mädelsabend, romantische Überraschung für die Partnerin oder Treffen mit der Lieblings-Omi – jeder ist gern gesehen. Neben einer Wolfswanderung und einem Sektempfang erwartet die Gäste ein leckeres Drei-Gänge-Menü in toller Atmosphäre im Aquatunnel oder vor dem Naturaquarium. Hier gibt es also nicht nur Freuden für den Gaumen, sondern auch fürs Auge.

Wildark-MV Güstrow 28.02.2018
Längere Tage, längere Öffnungszeiten – Im März: Besuch im Wildpark-MV bis 18 Uhr möglich
Auch wenn es zurzeit noch nicht danach aussieht: Der Frühling kommt bestimmt! Die Tage werden länger, die Sonne geht immer später unter. Daher öffnet der Wildpark-MV wie gewohnt ab März auch wieder länger und damit täglich zwischen 9 Uhr und 18 Uhr. Zwei Stunden mehr Zeit, um in Raubtier-WG, Streichelzoo & Co. tierisch wilde Abenteuer zu erleben. Auch die öffentlichen Fütterungen und Tierinfos finden weiterhin jeden Tag statt.
Opel-Zoo Kronberg 28.02.2018
Jahrespressekonferenz Opel-Zoo: Natur- und Artenschutz ist wichtiger Aufgabenbereich im Opel-Zoo
„Mit unseren Besuchern haben wir im letzten Jahr gleich zwei Jubiläen gefeiert, nämlich 20 Jahre Zoopädagogik und 10 Jahre Förderverein“, so eröffnet Gregor von Opel, der Vorstandsvorsitzende der ‚von Opel Hessische Zoostiftung‘, Träger des Opel-Zoo, die Jahrespressekonferenz. Er dankt Frau Brigitte Kölsch, die sich nicht nur als Vorsitzende des Fördervereins, sondern auch als Vorstandsmitglied der Stiftung für die Belange des Opel-Zoo in ganz besonderer Weise verdient gemacht hat. Für die Zoopädagogik zeichnet Dr. Martin Becker verantwortlich und er konnte mit seinem Team gleich eine ganze Festwoche in den letzten Herbstferien mit einem abwechslungsreichen Programm begehen, das vor allem den Besuchern zugutekam. Über die Besucherentwicklung des letzten Jahres war Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels zufrieden: Mit rund 530.000 Besuchern war es gegenüber 2016 nahezu stabil. Er erinnerte noch einmal an die Eröffnung der neuen Nasenbärenanlage im Mai 2017, die von den Tieren inzwischen sehr gut angenommen wurde. Auf der Negativseite der Bilanz des Vorjahres waren die Stürme im August, die in vielen Anlagen erhebliche Schäden verursacht hatten. Der Schlupf des ersten Kükens bei den Brillenpinguinen, deren Anlage zum 60jährigen Zoo-Jubiläum 2016 eingeweiht wurde, war hingegen ein besonders erfreuliches Ereignis und Dr. Kauffels zeigte eindrucksvoll auf, wie schnell der Pinguin-Nachwuchs seinen Eltern über den Kopf wächst. Für das laufende Jahr kündigte er eine neue Feldhamsteranlage an, die bereits im Bau ist und im Frühjahr ihrer Bestimmung übergeben werden soll. Die Auffang- und Aufzuchtstation wird vom Förderverein anlässlich seines Jubiläums unterstützt und wird, wie viele andere Projekte auch, mit interessanten Informationstafeln die Zoobesucher unter anderem auf die Bestandsgefährdung dieser heimischen Tierart aufmerksam machen. Die Anlage entsteht in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde des Hochtaunuskreises. Die weiteren Aktivitäten und Leistungen des Opel-Zoo in Bildung und im Natur- und Artenschutz waren die nächsten Themen von Dr. Kauffels. Er wies in diesem Zusammenhang auf die Forschungsergebnisse der Stiftungsprofessur hin, die wiederum eng mit der Zoopädagogik zusammen arbeitet. Er zeigte auf, dass der Opel-Zoo an der Zucht im Bestand bedrohter Wildtierarten beteiligt ist, deren Nachzuchten teilweise in Wiederansiedlungsprojekte im Ausland gehen, so bspw. beim Mesopotamischen Damhirsch, bei der Marmelente und beim Waldrapp. Auch bei einheimischen Wildtierarten wie dem Habichtskauz, der Sperbereule, dem Europäischen Nerz, der Moorente , der Europäischen Sumpfschildkröte und der Europäischen Wildkatze nimmt der Opel-Zoo an Wiederansiedlungsprojekten teil. Darüber hinaus unterstützt er Artenschutzprojekte vor Ort in den jeweiligen Ländern. Der Zoodirektor nannte das Projekt der TAWI, das in Kenia Korridore für die Elefantenwanderungen schafft, um Besiedlungen und Anbauten der einheimischen Bevölkerung zu schützen und gleichzeitig den Lebensraum der Elefanten im Freiland zu erhalten.

Tierpark Hellabrunn München 28.02.2018
Einführung von Mehrweg-Pfandsystem in Hellabrunn
Pünktlich zu Saisonbeginn stellen die gastronomischen Einrichtungen im Tierpark Hellabrunn auf das Pfandbechersystem RECUP um. Damit beteiligen sie sich, wie schon rund 200 Cafés und Bäckereien in München, an der umweltfreundlichen Alternative zum Coffee-to-go-Pappbecher. Ab dem 01.03.2018 wird es im Tierpark Hellabrunn ein einheitliches Pfandbechersystem geben. Sowohl die Pächterin des Tierparkrestaurants, die Marché International, als auch die Gastronomen Siegfried Able vom Café Rhino, Tao Garten und Fish&Chips in der Polarwelt, Florian Lechner vom Café Mühle, Verena Able vom Café Bamboo sowie Michele Fuzio vom Café Flamingo sind dabei. So können die Besucher künftig die mehrfach verwendbaren Getränkebecher nicht nur in allen Gastro-Betrieben im Tierpark, sondern auch bei teilnehmenden Partnern in der Münchner Innenstadt zurückgeben. Das Pfand pro Becher beträgt stets einen Euro. „Es freut mich, dass sich auf Initiative des Tierparks alle Pächter an ein Mehrweg-Pfandsystem anschließen, das sich bereits bei vielen Münchnerinnen und Münchnern als Alternative zum Pappbecher etabliert hat“, betont Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Christine Strobl. Jedes Jahr werden allein in Deutschland ca. 2,8 Mrd. Einwegbecher für Coffee-to-go verwendet und nach einmaligem Gebrauch weggeworfen – 320.000 Becher pro Stunde. Dies bedeutet einen unnötigen Ressourcenverbrauch sowie eine unnötige Belastung für die Umwelt. RECUP möchte diesem Trend mit den Mehrwegbechern aus langlebigem Polyprophylen Kunststoff entgegen gehen. Derzeit ist das Material aufgrund der Herstellungs- und Recyclingbedingungen und einem vergleichbar geringen Energieverbrauch sowie guter Recyclingfähigkeit am besten für ein Mehrweg-System geeignet. Bisher konnte das 2016 gegründete Unternehmen die Pfandbecher neben München noch in zahlreichen weiteren deutschen Regionen, von Sylt bis zum Bodensee, etablieren. Auch Tierpark-Direktor Rasem Baban freut sich über die Einführung eines einheitlichen Pfandsystems in Hellabrunn: „Die bepfandeten Mehrweg-Becher sind ein cleveres System, um den umweltschädlichen Einwegtrend zu stoppen. Natürlich hat nicht zuletzt der Tierpark mit seinem Bildungssauftrag ein großes Interesse daran, nachhaltiges und ressourcenschonendes Handeln zu unterstützen. Daher begrüße ich die Mehrwegalternative und bin mir sicher, dass wir damit eine verbraucher- und umweltfreundliche Lösung gefunden haben.“

Thüringer Zoopark Erfurt 28.02.2018
Ein Jahr – viele Erlebnisse – im Thüringer Zoopark Erfurt!
Noch friert und schneit es, aber im Thüringer Zoopark Erfurt steht der Saisonstart vor der Tür. Ab dem 1. März haben wir wieder bis 18.00 Uhr geöffnet. Lohnenswert ist auch eine Jahreskarte, die ab dem Kauf 365 Tage in Folge gültig ist. Für Erwachsene kostet sie 35 Euro. Eine Familie mit bis zu fünf Kindern erhält sie für 70 Euro. Die „wildeste Flatrate“ lohnt sich allein schon wegen der vielen tierischen Highlights, die auf unsere Besucher warten. Am 17. Februar ist Löwenkater Bagani aus Frankreich in die Löwensavanne eingezogen. Schritt für Schritt lernt er sein neues Zuhause wie den Schauraum und das Freigelände kennen. In einigen Wochen, hofft der Zoopark, wird er gemeinsam mit den Löwinnen Bastet und Ribat ein eigenes Rudel bilden. Es lohnt sich also, immer mal wieder vorbeizuschauen. In diesem Jahr gibt es auch wieder mehr Tierarten im Zoopark zu sehen. Einheimische oder europäische Tierarten wie Feuersalamander, zoologisch interessante Arten wie Axolotl, aber auch Publikumslieblinge wie Frettchen oder Zwergmäuse sind beispielsweise ab dem 20. März im Alten Elefantenhaus zu sehen. Als kleines Umweltbildungszentrum wird das Gebäude vor seinem Totalumbau jetzt zur Zwischennutzung geöffnet. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt des Thüringer Zooparks Erfurt und der Zoopark-Stiftung. Der Bauernhof des Zooparks steht im Jahr 2018 im Fokus. Ab Anfang April ist auf dem Schaubauernhof mit Nachwuchs zu rechnen. Zicklein, Lämmer, Ferkel oder Kälber bevölkern dann die Gehege. Auch eine Gruppe Minishettys ist geplant. Am Ostersonntag und Ostermontag können sich kleine Besucher außerdem über süße Überraschungen vom Osterhasen freuen.
Weitere Highlights im Frühjahr und Frühsommer werden das Kinderfest am Sonntag, den 27. Mai und das zweitägige Hoffest am 23. und 24. Juni sein. Am 8. September erobern laufbegeisterte Kinder und Erwachsene zum 20. Zooparklauf das Gelände des Roten Berges auf neuem Weg. Die Zootage bieten am 29. und 30. September wieder einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen. Schaurig wird es am 31. Oktober, wenn gruselige Halloween-Gestalten den Zoopark bevölkern. Am 16. Dezember hat der Weihnachtsmann dann süße und fruchtige Geschenke im Gepäck.

Tierpark + Fossilium Bochum 27.02.2018
Eiszeit im Zoo So schützt der Tierpark + Fossilium Bochum seine Pfleglinge vor der Kälte
Während wir in unseren Wohnungen in diesen Tagen die Heizungen aufdrehen oder uns mit Schals und Mützen gegen die eisigen Temperaturen schützen, haben die Tiere ihre ganz eigenen Überwinterungsstrategien entwickelt. Das kann man auch im Tierpark + Fossilium Bochum beobachten. Die dort lebenden heimischen Reptilien, wie Zaun- und Mauereidechsen oder Ringelnattern haben sich beispielsweise für ihre Winterstarre in einen bereits im Herbst aufgeschütteten Laubhaufen zurückgezogen und verschlafen die aktuelle „Eiszeit“ einfach. Die Seehunde hingegen sind als Nordseebewohner Minusgrade gewohnt und ziehen auch im Becken des Tierparks weiterhin entspannt ihre Bahnen. Vor der Kälte schützt sie der sogenannte „Blubber“ – eine dicke Fettschicht unter der Haut. Diese Fettschicht müssen sich die Meeressäuger anfressen, daher erhalten sie im Winter eine Extraportion Fisch.
Einige andere Tierparkbewohner bevorzugen jedoch eher mildere Temperaturen. Für sie haben die Pfleger entsprechende Vorkehrungen getroffen. So haben die südamerikanischen Humboldt-Pinguine für ihr Winterquartier ein gemütliches Strohbett erhalten. Die gesamte Landfläche sowie die Bruthöhlen sind mit dem wärmenden Material ausgekleidet. Auch Erdmännchen lieben die Wärme. Ihnen steht das ganze Jahr über ein beheiztes Innenhaus zur Verfügung, in dem wohlige 25-30 °C herrschen. Dennoch zieht es die kleinen Raubtiere auch im Winter nach draußen. Erdmännchen bevorzugen es, eine weite Sicht und einen ungehinderten Blick in den Himmel zu haben, um nach potentiellen Gefahren Ausschau zu halten. Damit sie sich auch in ihrer Außenanlage aufwärmen können, gibt es dort zwei Wärmehöhlen mit Heizlampen, unter denen sich die Gruppe gerne zusammenkuschelt.
„Wer im Winter richtig durchgefroren ist, dem hilft nur noch die Wärme von innen! Das gilt nicht nur für uns Menschen“, weiß Tierpfleger Julian Klode. „Auch unsere Ziegen bekommen an kalten Tagen eine große Portion heißen Früchtetee. Der wärmt nicht nur, sondern ist auch ein abwechslungsreiches Geschmackserlebnis“. Für die Pflanzenfresser haben die Pfleger zusätzlich bereits im Sommer begrünte Zweige eingefroren, die im Winter bei Bedarf aufgetaut und an die Tiere verfüttert werden.

Serengeti-Park Hodenhagen 27.02.2018
Auf den Spuren der Giganten! Saisonstart mit einzigartigen Neuheiten im Serengeti-Park
Der Serengeti-Park in Hodenhagen startet am 17. März 2018 mit vielen sehenswerten Neuheiten in die Saison 2018: -Jurassic-Safari – Auf den Spuren der Giganten! -Splash-Safari – Mit 300 PS Speedbooten über den Tansania-See! -Neue Show – „Kumeka – Das Erwachen des Dschungels!“ -Streichel-Safari – Endloser Streichelspaß mitten in der Abenteuer-Safari! -Dschungel-Lodges – Wilde Nächte in den Tiefen des Dschungels! -Safari-Lodges – Mehr Afrikafeeling mit modernisiertem Innendesign! In der Saison 2018 können sich Besucher des Serengeti-Parks auf den Spuren der Giganten auf eine Safari in unerforschte Gebiete und längst vergangene Zeiten begeben. Von Triceratops, Stegosaurus und vielen mehr bis zum König der Dinosaurier, dem T-Rex – in der „Jurassic-Safari“ sind gigantische Begegnungen mit zum Teil lebensgroßen und bewegten Dinosauriern garantiert. Die rasante „Splash-Safari“ wird das absolute Action-Highlight der Saison. Mit 300 PS am Heck geht es in sogenannten RIB-Speedbooten über den Tansania-See im Herzen der Abenteuer-Safari. Auf dieser Hochgeschwindigkeitstour mit modernsten Booten ist der Adrenalinschub auch für die mutigsten Abenteurer garantiert. „Bei uns erleben unsere Gäste auf ihrer Safari nicht nur wilde Tiere hautnah – wir geben ihnen die Möglichkeit in innovativen Highlights, wie der neuen Splash-Safari, das Kribbeln eines echten Abenteurers zu fühlen. Wir freuen uns, mit dieser neuen Investition das besondere Erlebnis Safari-Abenteuer bereichern zu können!“, erklärt Dr. Fabrizio Sepe, Inhaber und Geschäftsführer des Serengeti-Parks. Die Splash-Safari, in der die Boote von erfahrenen Piloten gesteuert werden, ist ein weiterer Schritt im Ausbau individualisierter Fahrerlebnisse im Serengeti-Park. Nachdem die Dschungel-Safari-Tour in offenen Jeeps, die Aqua-Safari in original Florida-Airbooten, die Black Mamba in wendigen Jetbooten und die zuletzt gebaute Quad-Safari bei Besuchern sehr beliebt sind, soll hier nun die Splash-Safari ein neues Highlight bieten. (RIB rigid-inflatable boats = Festrumpfschlauchboote) (Geplante Fertigstellung: Mai 2018) Das vielfältige Showangebot des Parks wird in der kommenden Saison um „Kumeka –Das Erwachen des Dschungels“ erweitert. Expeditionsteilnehmer können hier den Abenteurer Jeff McGillis auf seiner Entdeckungsreise in die Tiefen des afrikanischen Dschungels folgen. Als das finstere Dickicht durch seine faszinierenden Bewohner zum Leben erwacht, erlebt McGillis das Abenteuer seines Lebens…. Die fesselnde Show für die ganze Familie wird mit Artistik, Musik, Magie und aufwändiger Lichtinszenierung täglich im Theaterzelt aufgeführt. Das Herz des Serengeti-Parks sind seine 1500 Tiere, die in der 120 Hektar großen Serengeti-Safari leben. Im Sommer 2018 wird es einen Umzug für viele Bewohner des Wild-Areals Europa, der bisherigen Streichelwiese, geben. So werden Alpaka, Esel und Ziegen in die neue „Streichel-Safari“ in der Abenteuer-Safari umgesiedelt. Das 1,2 Hektar große Gehege ist zu Fuß aus dem Freizeitpark erreichbar und ermöglicht allen Gästen, unbegrenzte Zeit in direkter Nähe zu den Tieren zu verbringen. (Geplante Fertigstellung: Mai 2018) Der Serengeti-Park erweitert als wichtiger Faktor für Wirtschaft und Tourismus in der Heideregion aufgrund der stetig steigenden Nachfragen in der Saison 2018 das Angebot seiner Übernachtungsmöglichkeiten. Ab Mai 2018 sind die neuen Dschungel-Lodges buchbar. Die 50 neuen Lodges sind gemütliche Podhäuser auf einem neu gestalteten Areal am Rande der Dschungel-Safari. Hier können Gäste einen erlebnisreichen Tag in direkter Nachbarschaft mit Blick auf Berberaffen, Kattas, Varis und mehr ausklingen lassen. Am Morgen werden sie von den Rufen der rund 200 Affen der Dschungel-Safari geweckt. „Da wir bereits in den letzten Jahren eine Auslastung von rund 98 Prozent hatten, stocken wir mit den Dschungel-Lodges unsere Kapazität in 2018 auf knapp 800 Betten auf.“, so Dr. Sepe. Im Zuge der allgemeinen Modernisierungsmaßnahmen wurden zur Saison 2018 auch alle 80 Safari-Lodges renoviert. Das neue Innendesign bietet das absolute Afrikafeeling. „Bei uns können Familien und Gäste allen Alters eine einmalige Safari erleben und das neue Design der Lodges rundet dieses Erlebnis ab. Wir möchten unseren Besuchern unbeschwerte Momente mit viel Spaß und Lebensfreude ermöglichen und ihnen die Schönheit von Natur und Tieren nahe bringen, um damit das Umweltbewusstsein zu stärken.“, erklärt Inhaber Dr. Sepe.

Alpenzoo Innsbruck 27.02.2018
Nur noch wenige Exemplare verfügbar… Ein Steinbock für den Alpenzoo
Bereits im letzten Jahr hatte auf Anregung von Alpenzoo-Präsident Herwig van Staa der Tiroler Künstler Anton Christian die Lithographie „Steinbock“ gestaltet und in limitierter Auflage von 100 Stück dem Alpenzoo zum Geschenk gemacht, um aus dem Verkaufserlös den Ausbau der Tiergehege zu unterstützen. „Als alter Freund des Alpenzoo – der Gründer Hans Psenner war Patenkind meiner Mutter – freue ich mich, wieder einmal eine Arbeit als Geschenk für den Zoo machen zu dürfen“, zeigte sich der Künstler erfreut.
Über diese Unterstützung freut sich das Team vom Alpenzoo natürlich sehr und viele Exemplare sind bereits verkauft worden, unter anderem bis nach Deutschland. Nun stehen die letzten Lihographien, die alle ein Unikat sind, zur Verfügung. Sie sind zum Stückpreis von € 690,- im Alpenzoo erhältlich.

Zoo Magdeburg 27.02.2018
Themenführung im Zoo zum Internationalen Frauentag: Von Einzelgängerinnen, unzertrennlichen Schwestern und „Freundinnen“ im Tierreich
Speziell zum Internationalen Frauentag geht es am 8. März um 17 Uhr auf einen besonderen zoologischen Rundgang. Auf der kurzweiligen 90-minütigen Zootour gibt es viel Neues zu entdecken – diesmal dreht sich alles um die weibliche Tierwelt. Allen voran „Stormi“, eine achtmonatige Amurtigerkatze, die per Hand aufgezogen wurde und jetzt vorübergehend die Hyänenanlage bewohnt. Typischerweise durchstreifen die Amurtiger einzelgängerisch die Taiga des Amurgebietes und treffen zur Paarungszeit auf ihren Partner. Anders sieht es bei den seltenen Roten Sumpfspringaffen aus, die seit Kurzem freilaufend im Tapirhaus leben. Die zwei weiblichen Tiere sind Schwestern, heißen „Johny“ und „Peanut“, sind ziemlich unzertrennlich und oft eng aneinander gekuschelt auf einem Ast sitzend, zu beobachten. Rote Sumpfspringaffen leben in Familienverbänden zusammen und sind sehr soziale Tiere. Eine sehr lange Freundschaft verbindet die Afrikanische Elefantenkuh „Mwana“ und die Asiatische Elefantenkuh „Birma“: seit 1983 leben sie einträchtig zusammen und sind im Sommer 2017 in ihr neues Domizil im neuen Elefantenhaus umgezogen. Diese und viele weitere, spannende Fakten über die Damenwelt im Tierreich erfahren Sie auf der Tour.

Tiergarten Worms 27.02.2018
10 Jahre Wolfsnächte! Tiergarten Worms begeistert über ausverkaufte Wolfsnächte und 10.000 Besucher
Seit 2008 veranstaltet der Tiergarten die Wolfsnächte – von Beginn eine Erfolgsgeschichte! Insgesamt kamen seitdem über 10.000 Besucher zur abendlichen Veranstaltungsreihe rund um den Wolf. Neben der Führung durch den Tiergarten mit der faszinierenden Wolfsfütterung, wurden den Besuchern immer wieder zusätzliche Programmhighlights, wie stimmungsvolle Percussionshows, die Valentins- und Kinderwolfsnächte oder beeindruckende Feuertanzauftritte, geboten. Im Jubiläumsjahr war das Interesse an den Wolfsnächten im Tiergarten Worms besonders groß. Der Kartenvorverkauf startete bereits im Dezember und noch vor Jahresende waren alle Tickets restlos ausverkauft. An zehn Veranstaltungstagen im Januar und Februar und einem exklusiven Abend für die Förderer und Gönner begrüßte der Tiergarten rund 1.200 Besucher – ein überwältigender Zuspruch zur Freude aller. „Zu unseren Jubiläums-Wolfsnächten 2018 wollten wir unseren Besuchern außergewöhnliche Abende bereiten. Das Konzept mit der abendlichen Führung, das hautnahe Erlebnis der Wolfsfütterung, das gemütliche Beisammensein am Lagerfeuer und die spektakulären Auftritte der Feuerkünstler ist gänzlich aufgegangen. Wir freuen uns über die überaus positiven Reaktionen der Besucher. Ein großer Dank gilt daher insbesondere den Tiergarten-Mitarbeitern und den Helfern des Freundeskreises des Tiergarten Worms, die auch in diesem Jahr die Wolfsnächste erst möglich gemacht haben“, betonten Beigeordneter Uwe Franz und Dieter Haag, Geschäftsführer der Freizeitbetriebe Worms GmbH, einstimmig. In enger Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis hatten die Tiergarten-Mitarbeiter die Veranstaltung organisiert. Sie sorgten abseits der regulären Öffnungszeiten für abwechslungsreiche und informative Führungen und kümmerten sich im Anschluss auch um das leibliche Wohl der Gäste. Auf dem Festplatz vor der Tiergartenschule hatte der Freundeskreis des Tiergarten Worms e.V. hierfür seine Zelte aufgeschlagen. Mit Würstchen und Stockbrot, warmen und kalten Getränke, sorgten sie so für eine wunderbare Kulisse und schufen eine Lagerfeueratmosphäre, bei der sich alle zum Thema Wölfe austauschen konnten. Hierzu bot auch der NABU Worms-Wonnegau an zwei Wochenenden jede Menge Informationen zum Wolf und seiner Wiederansiedlung in Rheinland-Pfalz an. NABU-Aktive klärten dabei über die Rückkehr des Wolfes auf und griffen Vorurteile und Sorgen auf. Der Abschluss eines jeden Abends versprach anlässlich des 10-jährigen Jubiläums noch ein besonders Highlight: Feuershows mit unglaublich schnellen und überraschenden Feueraktionen, feurige Rhythmen, Tanz und Feuer- Spezialeffekte. Die Feuerkünstler zeigten mit verschiedenen Feuerrequisiten ein breites Spektrum ihres Könnens. „Die faszinierenden Shows hinterlassen eine wunderbare Erinnerung an die Wolfsnächte 2018 im Tiergarten Worms“, waren sich die Tiergartenleitungen Wilfried Adelfinger, Marco Mitzinger sowie Sandy Gass einig.

Zoo Basel 27.02.2018
Blaukrönchen-Casanova im Zoo Basel
Ein Blaukrönchen-Männchen im Zoo Basel hat gleich drei Weibchen für sich gewonnen. Nun muss der Vogelmann die anstrengenden Konsequenzen tragen: Alle drei Weibchen versorgt er jetzt mit Futter. Mehrere Blaukrönchen im Zoo Basel sind zurzeit daran, Eier auszubrüten. Wie bei Blaukrönchen üblich sitzt das Weibchen auf den Eiern und das Männchen ist für den Grossteil der Nahrungssuche zuständig. Eins der Männchen hat diesmal besonders viel zu tun: Es hat gleich drei Weibchen bezirzt und muss nun für alle das Futter heranschaffen. Willkommener Hauslieferdienst – Zur Übergabe des Futters ruft das Männchen vor der Nisthöhle nach seiner Partnerin. Die Leckerbissen übergibt er ihr erst, wenn sie aus der Höhle geschlüpft ist. Manchmal drehen beide vorher zusammen noch ein paar Flugrunden in der Halle. Zurzeit scheint der Vogel-Casanova mit der Mehrfachbelastung gut klar zu kommen. Richtig anstrengend wird es wohl, wenn der Nachwuchs schlüpft und es noch mehr hungrige Mäuler zu stopfen gibt. Bei der Betreuung des Nachwuchses gibt es bei Blaukrönchen eine strenge Arbeitsteilung: Die Jungen werden von den Eltern gefüttert. Dabei übergibt der Vater das Futter dem Weibchen und dieses füttert es dann dem Nachwuchs. Je grösser die Jungen werden, desto mehr geht dann auch das Weibchen auf Nahrungssuche. Akrobaten unter dem Blätterdach – Blaukrönchen gehören zu der Gattung der Fledermauspapageien, die im süd-ostasiatischen Raum weit verbreitet ist. Namensgebend ist die Angewohnheit, sich beim Schlafen wie Fledermäuse mit dem Kopf nach unten „aufzuhängen“. Blaukrönchen streifen in der Regel in kleinen Gruppen umher, fast nie sind sie einzeln unterwegs. Geschickt bewegen sie sich im Geäst, um an ihre Nahrung (Nektar, Früchte, Pollen, Samen sowie verschiedene kleine Insekten) zu kommen. Wie die allermeisten Papageien sind auch Blaukrönchen Höhlenbrüter. Pro Brut ziehen sie zwei bis vier Junge auf. Sie bewohnen Regenwälder, offenes Waldland, Bambusdickichte, Plantagen und Gärten und kommen in Höhen zwischen 500 und 2.000 Metern vor.

Tierpark Hellabrunn München 26.02.2018
Jüngster Orang-Utan-Nachwuchs plötzlich verstorben
Das Anfang Februar geborene Jungtier der Hellabrunner Orang-Utan-Gruppe wurde am Sonntagmorgen leblos in den Armen der Mutter aufgefunden. „Am Samstagnachmittag war das Baby noch putzmunter und wurde regelmäßig beim Trinken beobachtet. Deshalb trifft uns der plötzliche Tod des kleinen Orang-Utans besonders unerwartet. Die genaue Todesursache ist aktuell völlig unklar.“, erklärt Tierparkdirektor Rasem Baban. Die erfahrene Orang-Utan-Dame Matra hatte das Baby kurz nach seiner Geburt von Mutter Jahe angenommen und versorgt. Das tote Jungtier wurde von Matra nach kurzer Zeit abgelegt. Sie kümmert sich weiterhin liebevoll um die zwei älteren Orang-Utan-Kinder Quinn und Quentin. Hellabrunn engagiert sich für ein Auswilderungsprojekt der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt auf Sumatra und beteiligt sich seit Jahrzehnten erfolgreich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) der stark gefährdeten Menschenaffenart. Der im Münchner Tierpark geborene Vater Bruno ist mit 30 Nachkommen einer der erfolgreichsten Teilnehmer des Zuchtprogramms. Das verstorbene Jungtier war in Hellabrunn der vierte Orang-Utan-Nachwuchs innerhalb der letzten 15 Monate. In seinen ersten Lebenswochen gab es keine Auffälligkeiten zu beobachten, so dass nun eine Obduktion über die Todesursache Aufschluss geben muss.

Tiergarten Nürnberg 26.02.2018
Tiergartenvortrag über das Bauen in Zoos
Wie er sich den Zoo der Zukunft vorstellt, erläutert der Direktor des Tierparks Hellabrunn, Rasem Baban, am Donnerstag, 8. März 2018, um 19.30 Uhr im Naturkundehaus des Tiergartens der Stadt Nürnberg. Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Für Tiere bauen – eine reizvolle Aufgabe mit täglich neuen Herausforderungen. Rasem Baban, von Haus aus Architekt und seit 2014 Direktor und Vorstand der Münchener Tierpark Hellabrunn AG, hat im Februar 2016 den Hellabrunner Masterplan vorgestellt. Dieser steht unter dem Motto „Geozoo der Biodiversität“ und soll in den nächsten 20 Jahren umgesetzt werden. Baban beschreibt in seinem Vortrag, wie der Gedanke des Natur-, Arten- und Umweltschutzes und eine nachhaltige und artgerechte Tierhaltung wie auch der Erlebnis- und Bildungsauftrag eines modernen zoologischen Gartens zusammengehören.

Tiergarten Worms 26.02.2018
Azubis gesucht! Freizeitbetriebe Worms GmbH startet das neue Jahr mit Personalrekruting auf Mannheimer AusbildungsmesseDie dreitägige Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung, die „Jobs for Future“, bot der Freizeitbetriebe Worms GmbH mit ihren Einrichtungen – dem Tiergarten und den Wormser Sportbädern – eine ideale Plattform, die Ausbildungsberufe Tierpfleger und Fachangestellter für Bäderbetriebe vorzustellen. Von der bestens besuchten Ausbildungsmesse profitierten auch die Wormser Freizeitbetriebe: „Wir freuen uns sehr, dass uns zahlreiche Interessenten an unserem Stand besuchten, um sich aus ersten Hand zu informieren. Sogar einige Bewerbungen wurden bei uns abgegeben“, so die Mitarbeiter aus dem Tiergarten und den Wormser Sportbäder, die an den drei Messetagen Werbung für ihre Berufe machten. „Solch eine Ausbildungsmesse ist eine ideale Gelegenheit, um jungen Leuten, die kurz vor ihrem Schulabschluss stehen, im persönlichen Gespräch Fragen – wie, welche Aufgaben warten im Alltag, welche Voraussetzungen und Qualifikationen werden erwartet, welche Firmenkultur wird gepflegt – zu beantworten. Die Freizeitbetriebe als Arbeitergeber sind dabei interessiert, geeignete Kandidaten zu rekrutieren und langzeitig an das Unternehmen zu binden“, betonen Beigeordneter Uwe Franz und Geschäftsführer der Freizeitbetriebe Dieter Haag. „Gerade der Problematik im Bad, mit dem andauernden Fachkräfte- und Rettungsschwimmermangel, müssen wir entgegensteuern und versuchen daher aus eigenen Kräften geeignete Bewerber zu finden“, so Badleiterin Ines Szimm, die ebenfalls persönlich als Ansprechpartnerin auf der Messe zur Verfügung stand. Wer sich nicht in Mannheim informieren konnte, hat die Gelegenheit dies auf folgenden Ausbildungsessen nachzuholen: Weitere Messetermine Worms: BIM Berufsinformationsmesse Worms, 4. und 5. Mai 2018 Sporthalle Nord im BIZ Worms Ludwigshafen: Sprungbrett, 7. und 8. September 2018 Friedrich-Ebert-Halle Ludwigshafen

Zoo Gelsenkirchen 26.02.2018
Gelsenkirchener Eisbärbaby ist ein Mädchen
Genau drei Monate ist das neun Kilogramm schwere Eisbärbaby aus der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen alt. Und seit letzter Woche Mittwoch wissen wir es: Es ist ein Mädchen. Mittwoch vergangener Woche hat Zootierärztin Dr. Pia Krawinkel das kleine Eisbärmädchen untersucht. Das noch namenlose Jungtier wurde gewogen, bekam eine Wurmkur als Prophylaxe und wurde gegen die Infektionskrankheit Leptospirose geimpft. In vier Wochen erfolgt die zweite Impfung. Dann dauert es etwa zwei Wochen, bis sich der komplette Impfschutz aufgebaut hat. Die Trennung von Mutter Lara verlief problemlos. Als der junge Eisbär im Stall war, wurde Mutter Lara mit Futter in einen anderen Stall gelockt und dort abgesperrt. Natürlich rief sowohl Lara als auch ihr Kleines lautstark. Doch die Handgriffe zur Untersuchung liefen reibungslos und nur wenige Minuten später waren Mutter und Kind wieder vereint. Dr. Krawinkel freute sich: „Nach so langer Zeit das Jungtier in den Händen zu halten, zu sehen, dass es sich prächtig entwickelt hat und alles in Ordnung ist, war ein unvergessliches Gefühl.“ Eisbären, insbesondere der seltene Nachwuchs, sind wichtige Botschafter für ihre Verwandten in der Natur – nicht nur am internationalen Tag des Eisbären am 27. Januar. Eisbären in Zoos können auf die Gefährdung der Eisbären in der Natur aufmerksam zu machen. Durch die Erderwärmung und den damit verbundenen Klimawandel wird die Fläche des Packeises immer geringer. Das Packeis ist notwendig, damit Eisbären als Lauerjäger an den Luftlöchern der Robben ihre Beute jagen können. Kann eine Eisbärin nicht genügend Nahrung im Sommer und Herbst aufnehmen, wird die Trächtigkeit abgebrochen. Denn dann hat die Eisbärmutter nicht genügend Milch, um das Jungtier zu ernähren. Sie selbst nimmt während der ersten Aufzuchtsphase keine Nahrung auf, um die bis zu 38 Prozent fette Milch zu produzieren. Ohne ausreichend Nahrung im Sommer und Herbst würden Eisbärmütter die lange Fastenzeit während der Monate in der Wurfhöhle nicht überstehen. Im Frühjahr verlassen Eisbärmütter mit ihrem Nachwuchs die Wurfhöhle – in der Natur wie im Zoo. In der Natur gehen sie dann wieder auf Robbenjagd, um das Jungtier zu versorgen. Im Zoo erfolgt dann die Fütterung mit Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst. Eisbären sind Allesfresser. Vermutlich irgendwann im April verlassen Lara und ihr Eisbärmädchen die sichere Wurfbox. Dann wird das Jungtier für die Besucher der Erlebniswelt Alaska zu sehen sein. Gelsenkirchen. Genau drei Monate ist das neun Kilogramm schwere Eisbärbaby aus der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen alt. Und seit letzter Woche Mittwoch wissen wir es: Es ist ein Mädchen. Mittwoch vergangener Woche hat Zootierärztin Dr. Pia Krawinkel das kleine Eisbärmädchen untersucht. Das noch namenlose Jungtier wurde gewogen, bekam eine Wurmkur als Prophylaxe und wurde gegen die Infektionskrankheit Leptospirose geimpft. In vier Wochen erfolgt die zweite Impfung. Dann dauert es etwa zwei Wochen, bis sich der komplette Impfschutz aufgebaut hat. Die Trennung von Mutter Lara verlief problemlos. Als der junge Eisbär im Stall war, wurde Mutter Lara mit Futter in einen anderen Stall gelockt und dort abgesperrt. Natürlich rief sowohl Lara als auch ihr Kleines lautstark. Doch die Handgriffe zur Untersuchung liefen reibungslos und nur wenige Minuten später waren Mutter und Kind wieder vereint. Dr. Krawinkel freute sich: „Nach so langer Zeit das Jungtier in den Händen zu halten, zu sehen, dass es sich prächtig entwickelt hat und alles in Ordnung ist, war ein unvergessliches Gefühl.“ Eisbären, insbesondere der seltene Nachwuchs, sind wichtige Botschafter für ihre Verwandten in der Natur – nicht nur am internationalen Tag des Eisbären am 27. Januar. Eisbären in Zoos können auf die Gefährdung der Eisbären in der Natur aufmerksam zu machen. Durch die Erderwärmung und den damit verbundenen Klimawandel wird die Fläche des Packeises immer geringer. Das Packeis ist notwendig, damit Eisbären als Lauerjäger an den Luftlöchern der Robben ihre Beute jagen können. Kann eine Eisbärin nicht genügend Nahrung im Sommer und Herbst aufnehmen, wird die Trächtigkeit abgebrochen. Denn dann hat die Eisbärmutter nicht genügend Milch, um das Jungtier zu ernähren. Sie selbst nimmt während der ersten Aufzuchtsphase keine Nahrung auf, um die bis zu 38 Prozent fette Milch zu produzieren. Ohne ausreichend Nahrung im Sommer und Herbst würden Eisbärmütter die lange Fastenzeit während der Monate in der Wurfhöhle nicht überstehen. Im Frühjahr verlassen Eisbärmütter mit ihrem Nachwuchs die Wurfhöhle – in der Natur wie im Zoo. In der Natur gehen sie dann wieder auf Robbenjagd, um das Jungtier zu versorgen. Im Zoo erfolgt dann die Fütterung mit Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst. Eisbären sind Allesfresser. Vermutlich irgendwann im April verlassen Lara und ihr Eisbärmädchen die sichere Wurfbox. Dann wird das Jungtier für die Besucher der Erlebniswelt Alaska zu sehen sein.

Zoo Schwerin 26.02.2018
Öffentlicher Frühjahrsputz im Zoo Schwerin am 17. März
Wenn der Zoo aus dem Winterschlaf erwacht, gibt es für alle Mitarbeiter im Zoo viel zu tun. Die Außenanlagen müssen hergerichtet werden, viel Laub liegt überall im Zoo, die Wassergräben sind verschlammt, die ersten Blumenzwiebeln müssen in die Erde und vieles mehr. Dazu kann der Zoo Schwerin jede helfende Hand gebrauchen! Alle fleißigen Helfer haben am 17. März freien Eintritt in den Zoo (Voranmeldung erforderlich) und werden zu einem Mittagessen eingeladen. Das Mindestalter zur Teilnahme am Frühjahrsputz beträgt 16 Jahre. Wir bitten alle Helfer sich bis zum 12. März unter 0385-39551-0 oder per E-Mail unter info@zoo-schwerin.de anzumelden. Treffpunkt am 17. März ist um 10 Uhr am Haupteingang. Hier werden alle Freiwilligen Arbeitsgruppen für verschiedene Einsatzorte zugeteilt und in die jeweiligen Tätigkeiten eingewiesen. Von Laub harken, Wege und Kanten reinigen, das Herrichten von Zäunen, die Reinigung von Gebäuden bis hin zur Bepflanzung und dem Anbringen von neuen Gehege Schildern, ist für jede helfende Hand etwas dabei. Auch die Mitglieder des Zoovereins helfen beim Frühjahrsputz fleißig mit. Traditionsgemäß verschönern sie den Bauernhof mit frischen Pflanzen und schmücken den Zoo mit Osterdekoration. „Gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk werden wir Teile der Teichanlagen reinigen. Dies ist seit etlichen Jahren nicht mehr passiert und dringend notwendig“, erklärt Zoodirektor Dr. Tim Schikora. Auch die Schweriner Abfallentsorgungs- und Straßenreinigungsgesellschaft mbH (SAS) wird tatkräftig anpacken, um den Zoo für die Saison auf Vordermann zu bringen.

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