Zoopresseschau

Landratsamt Offenburg 11.04.2018
Anima Tierwelt in Sasbachwalden genehmigt
Das Landratsamt Ortenaukreis hat den Zoo „Anima Tierwelt Breitenbrunnen“ genehmigt. Am Mittwoch übergab Landrat Frank Scherer die Zoo-Genehmigung an Davina Schmitz und Eckhard Wiesenthal. Beide sind neben Maria Wruck Geschäftsführer der Anima Tierwelt Stiftung gGmbH. Damit ist der Weg nun frei, die Anima Tierwelt auf dem ehemaligen Klinikgelände Breitenbrunnen der Gemeinde Sasbachwalden einzurichten. „Die Anima Tierwelt ist ein touristisches Leuchtturmprojekt für den Ortenaukreis. Gerade auch im Kontext mit dem Nationalpark wird der Zoo in Sasbachwalden ein weiterer attraktiver touristischer Anziehungspunkt in unserer Region sein und so unseren ländlichen Raum stärken“, freute sich Landrat Scherer. „Ich wünsche dem Projekt viel Erfolg und freue mich heute schon auf die Eröffnung.“ „Mit der Zoo-Genehmigung und den wasserrechtlichen Zulassungen sind nun die rechtlichen Voraussetzungen für die Anima Tierwelt gegeben. Wir danken der Stiftung für die konstruktive Zusammenarbeit auf kurzen Wegen“, ergänzte der Erste Landesbeamte und zuständige Dezernent Dr. Nikolas Stoermer. „Dieser Tag ist ein Meilenstein, auf den wir hinarbeiten, seit wir vor sieben Jahren die erste Idee zu unserem Projekt hatten. Jetzt sind wir gespannt darauf, die Planungen, die es bisher nur auf dem Papier gibt, vor Ort umzusetzen. Die Realisierung der Anima Tierwelt hat mit der Erteilung der Zoo-Genehmigung einen entscheidenden Schritt getan“, so Schmitz bei der Übergabe der Genehmigung. Im Zoo sollen in der ersten Ausbaustufe 16 verschiedene Tierarten zu sehen sein, darunter auch streng geschützte Wölfe, Luchse und Wisente. Die Besucher können außerdem heimische Nutztiere wie Ziegen, Esel, Schafe und Schweine in einem Schau-Bauernhof erleben. „Das innovative Konzept der Anima Tierwelt ermöglicht den Besuchern im Kontakt mit Wild-, Nutz- und Haustieren in deren artgerechter Umgebung ihr Naturverständnis zu vertiefen, sich mit natürlichen Zusammenhängen zu beschäftigen und die positive Wirkung von Landschaft und Tieren zu erfahren“, erläuterte Zoo-Leiter Wiesenthal das Konzept. Durch eine offene Gehege-Gestaltung sollen Barrieren zwischen Besuchern und Tieren so gering wie möglich gehalten werden. Für das Projekt hat die Gemeinde Sasbachwalden einen Bebauungsplan beschlossen, der weitere eventuelle Ausbaustufen umfasst. Das Landratsamt hat das Genehmigungsverfahren, bei dem neben den Fachbehörden auch die anerkannten Tierschutzorganisationen beteiligt wurden, innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen.

Zoo Salzburg 11.04.2018
Nachwuchs bei den „Waldgeistern“ im Salzburger Zoo
Vor rund zweieinhalb Wochen erblickte im Afrika-Bereich des Salzburger Zoos ein Katta-Baby das Licht der Welt. Das Geburtsgewicht lag bei rund 70 Gramm. In den ersten Lebenstagen trägt die Mutter ihren Nachwuchs ganz „verborgen“ im Brust- und Bauchfell umher. Nun klettert die kleine „Neugierdsnase“ immer öfters auf den Rücken der Mutter, und schaut mit seinen großen Augen interessiert in die Welt. Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner: „Die Lemuren aus Madagaskar können sich im Afrika-Bereich des Zoos frei bewegen, daher muss man schon genau schauen, um sie zu entdecken. Im Frühjahr streift die nun 8-köpfige Gruppe der Suche nach zarten Knospen und ersten Blättern gerne zwischen den Anlagen der Nashörner, Zebras und dem Vogelpark auf umher“. Gefährdet – Kattas sind nur auf Madagaskar beheimatet. Ihre größte Bedrohung ist der Verlust des Lebensraum: Große Flächen der Trocken− und Regenwälder werden in Landwirtschaftsflächen umgewandelt. In den vergangenen 25 Jahren ist ihr Bestand im Freiland um ein Viertel zurückgegangen.

Zoo Dresden 11.04.2018
Afrika ruft – Eröffnung des Afrikahauses im Zoo Dresden
Knapp drei Jahre haben die Umbaumaßnahmen am Afrikahaus gedauert. Heute nun konnte Zoodirektor Karl-Heinz Ukena gemeinsam mit Detlef Sittel, Aufsichtsratsvorsitzender und Erster Bürgermeister der Stadt Dresden das umgebaute Afrikahaus für die Besucher wieder eröffnen. Der Umbau des Afrikahauses zählt mit einer Investitionssumme von 8,6 Mio. Euro zu einem der größten realisierten Projekte des Zoo Dresden. Während die Besucher erst ab heute das neue Haus in Augenschein nehmen können, sind die eigentlichen Bewohner bereits seit einigen Tagen umgezogen. Die drei Elefantenkühe Drumbo, Mogli und Sawu haben bereits am Karfreitag ihre neuen Innenställe bezogen und konnten sich dann in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen. Am Ostersonntag wurden zum ersten Mal die schweren Stahltore in die eigentliche Tierhalle geöffnet und Sawu betrat als Erste das neue Afrikahaus. Im Anschluss erkundeten die drei Elefantenkühe ausgiebig alle Ecken und Winkel der mehr als doppelt so großen Innenfläche. Eine freitragende Dachkonstruktion ermöglicht, dass auf Pylone verzichtet werden konnte. Somit konnte für die Lauffläche die gesamte Breite des Hauses genutzt werden. Auch der ehemalige Besucherweg wurde der Elefantenfläche zugeschlagen. Somit ist eine mehr als doppelt so große Innenanlage für die Elefanten entstanden. Der weiche Sandboden dient dabei nicht nur als Beschäftigung, sondern bietet auch deutlich mehr Komfort für die Dickhäuter. Bereits nach kurzer Zeit wälzte sich Mogli genüsslich im extra aufgehäuften Sandhügel und rüsselte über den Elektrozaun, wo sie frech an einer Palme knabberte – einer von mehr als 450 Pflanzen, die im neuen Afrikahaus für Savannenatmosphäre sorgen sollen. Nun werden die Außenanlagen umgestaltet. Der Umbau ist bis Anfang 2019 geplant. Frühestens dann ist die Dresdner Elefantenanlage bereit, auch einen Elefantenbullen temporär zu halten. Nachdem die Außenanlage für die Mandrills mit Seilen und neuen Einbauten aufgefrischt wurde, erfolgte am Mittwoch, dem 4. April der Umzug der neunköpfigen Mandrillgruppe. Nur drei Tiere mussten für den Umzug narkotisiert werden, die anderen wurden in Boxen gelockt und dann in die neue Anlage gebracht. Der Umzug dauerte knapp drei Stunden und erfolgte ohne Komplikationen. Alle neun Tiere können nun die völlig umgestaltete Anlage für sich entdecken, die ihrem natürlichen Kletterbedürfnis deutlich mehr

Naturschutz-Tierpark Görlitz 11.04.2018
„Der Geier – viel besser als sein Image!“ beim Tierparkgespräch für Senioren
Am 20.04.2018 findet von 15:00 bis 16:30 Uhr das nächste Tierpark-Gespräch für Senioren statt. Dieses Mal versucht Zoopädagogin Isa Plath eine Lanze für die Geier zu brechen. Denn als Symbol des Todes oder zumindest der Pleite ist ihr Ruf nicht allzu gut. Dass sie eine wichtige Funktion in Ökosystemen einnehmen, dass sie bis einst in Deutschland natürlich vorkamen und es in Spanien aufgrund der Ignoranz eines Gesetzes bis heute tun, und wie aktuell für ihren Erhalt auch in Görlitz Sorge getragen wird – diese und andere spannende Fakten erwarten Sie bei einem Vortrag in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen. Zum Abschluss besuchen wir gemeinsam unsere Geier in ihrer neu aufgebauten Voliere.

Tierpark Nordhorn 11.04.2018
Starke Kaltblutpferde und kleine Shettys im Familienzoo
Interessengemeinschaft Arbeitspferd e.V. gastiert drei Tage zu Gast auf der großen Vechtewiese im Tierpark Nordhorn Endlich ist es wieder soweit! Alle zwei Jahre rücken drei Tage lang echte Schwergewichte im Tierpark Nordhorn an. In diesem Jahr wird die Interessengemeinschaft Arbeitspferd (IGA) von Freitag, den 20. bis Sonntag den 22. April im Familienzoo gastieren. Dass ein Arbeitspferd dabei nicht immer ein großes, stattliches Kaltblutpferd sein muss, zeigen Mitglieder des Vereis zum Beispiel mit kleinen Shetlandponys. Thematisch gehören Arbeitspferde zum historischen Vechtebauernhof dazu. Für eine dauerhafte Haltung im Tierpark reichen jedoch Weideflächen und Arbeitskraft nicht aus. Um den Zoobesuchern dennoch zeigen zu können was die Pferde vor allen Dingen in früherer Zeit auf den Höfen leisten mussten, ist die IGA mit mehr als einem Dutzend Tieren und einem tollen Programm für einige Tage wieder zu Gast in Nordhorn. Die IGA wurde im Jahre 2001 gegründet. Der Verein ist vornehmlich im regionalen Raum der Grafschaft Bentheim tätig, wenngleich die mehr als 30 Mitglieder aus einem großen Einzugsgebiet stammen. Satzungsgemäßer Zweck des Vereins ist die Erhaltung und Förderung des landwirtschaftlichen Kulturgutes Arbeitspferd und die Fähigkeit mit ihnen zu arbeiten. Zu diesem Zweck unterhält der Verein im Ortsteil Alte Piccardie in der Samtgemeinde Neuenhaus (Niedersachsen) eine Hofstelle, die ihren Ursprung bis in das Jahr 1677 dokumentieren kann. Vorrangiges Bestreben des Vereins ist es, einen nahezu authentischen Eindruck zu vermitteln vom bäuerlichen Leben und Arbeiten bis in die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts. Dabei wird ganz bewusst eine Verklärung vermieden von der vermeintlich „ach so guten alten Zeit“. Im Tierpark Nordhorn werden die Vereinsmitglieder mit ihren Vierbeinern an den drei Tagen jeweils um 11 Uhr, 14 Uhr und 17 Uhr ganz verschiedene Dinge in der großen Vechtewiese präsentieren. Neben Arbeiten wie dem Rücken von Holzstämmen, führt die IGA wieder ihre pferdegetriebene Tretmühle vor. Die Tiere laufen dabei auf einem schrägen Laufband und treiben so eine Säge und zwei Holzspaltern an. Die Tretmühle ist ein deutschlandweit einmaliges, von der Grafschafter Sparkassenstiftung gefördertes Gerät. Mit dabei ist auch wieder ein Göpelwerk. Die Pferde treiben damit ein Heugebläse an. Die Kinder können unter Aufsicht helfen das trockene Gras in die Maschine einzuwerfen. Bei gutem Wetter landet es direkt in einer Heu-Hüpfburg für die kleinen Zoobesucher. Ein großer Arbeitsbereich für die fleißigen Vierbeiner war in früherer Zeit auch die Feldbearbeitung vom Pflügen bis zum Aussäen. Was heute mit riesigen Landmaschinen in Minuten erledigt wird, war in früherer Zeit eine kräftezehrende Arbeit für die vier- und zweibeinigen Landarbeiter. Für die Demonstration hat der Familienzoo in diesem Jahr einen Teil der Schweinewiese zur Verfügung gestellt. Mit von der Partie ist auch in diesem Jahr wieder Hufschmied Daniel mit seiner Feldesse. Während auf einem Fahrrad für die Luftzufuhr kräftig in die Pedale getreten werden muss, schmiedet Daniel gegen einen kleinen Unkostenbeitrag kleine Andenken für die Kinder. Nach den Vorführungen werden natürlich auch wieder einige Pferde vor die Kutsche gespannt und Besucher können eine kostenpflichtige Kutschfahrt über die Wiese an der Vechte machen. Erstmals mit von der Partie ist am Samstag und Sonntag der Ponyhof Niers vom Twist. In den Pausen zwischen den Vorstellungen können die Kinder hier gegen kleines Entgelt Ponyreiten. Vorbeischauen lohnt sich also!

Zoo Krefeld 11.04.2018
Mediothek übernimmt Tierpatenschaft für den Kleinen Panda im Zoo – Ein „Feuerfuchs“ zum 10. Geburtstag des Instituts
Er ist feuerrot, hat einen buschigen Schwanz und ein Gesicht zum Verlieben. Kein Wunder, dass sich die Fans der Mediothek-facebook-Seite für den Kleinen Panda als Patentier der Krefelder Institution entschieden haben. Zum 10. Jahr des Bestehens hatte das facebook-Team der Mediothek zehn Tiere zur Auswahl gestellt, aus denen eines als Patentier erwählt werden konnte. Der Kleine Panda gewann mit Abstand und so erhielten Bibliothekleiterin Evelyn Buchholtz und ihr Stellvertreter Simon Hoffmann jetzt die Urkunde für ihr Patentier von Waltraud Sulies (Zoofreunde Krefeld) und Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen. Aufgrund seines auffälligen Äußeren wird der Kleine Panda auch „Feuerfuchs“ genannt. In der freien Wildbahn ist er bedroht. Vor allem Wilderei und Lebensraumzerstörung machen dem Roten Panda zu schaffen. Der Zoo arbeitet mit der Umweltorganisation World Wide Fund For Nature zusammen, die in Sikkim (Indien) über zehn Jahre für ihn gekämpft hat. Mit Erfolg: 240 Hektar zerstörter Lebensraum wurden durch Aufforstung zurückgewonnen und die Wilderei stark eingedämmt. Die Mediothek feiert ihr Jubiläum mit einer großen Party am Freitag, 13. April, ab 20 Uhr. Karten kosten fünf Euro und sind im Institut am Theaterplatz erhältlich.

Zoo Krefeld 11.04.2018
Zoo Krefeld bietet zwei FÖJ-Stellen in der Zoopädagogik an – Freiwilliges ökologisches Jahr im Forscherhaus
Der Zoo Krefeld sucht zwei naturinteressierte und engagierte junge Menschen, die ab dem 1. August im Forscherhaus ein freiwilliges ökologisches Jahr absolvieren möchten. Die „Ökis“ erwartet ein spannendes Aufgabengebiet. Sie versorgen verantwortlich den Tierbestand aus Gerbilen, Schnecken, Wüstenrennmäusen und anderen exotischen Kleintieren, leiten Besucher an den Mikroskopen im Forscherhaus an und erklären ihnen den naturnahen Garten mit Boden- und Teichtieren, Insektenhotel und Kräutern. Weitere Aufgabengebiete sind die Mitarbeit bei der Ferienbetreuung und Mitgestaltung von Aktionstagen im Zoo.

Zoo Basel 11.04.2018
Zoo Basel: Um- und Neubau des Vogelhauses geplant
Das Vogelhaus im Zoo Basel wird saniert und mit Neubauten ergänzt. Das Haus steht neu unter dem Thema „Evolution“. Das Gesamtprojekt umfasst ausserdem eine thematisch eigenständige Anlage für Zwergotter sowie eine Erweiterung der Pelikananlage. Die ersten Arbeiten am 20 Millionen Projekt starten, sobald die Finanzierung weitgehend gesichert ist. Mit der Eröffnung der Gesamtanlage wird frühestens 2021 gerechnet.

Zoo Heidelberg 11.04.2018
Es lief gut für die Lemuren im Zoo Heidelberg – Beste Wetterbedingungen für einen erfolgreichen Spendenlauf
Am Sonntag, den 8. April, hatte der Zoo Heidelberg erneut zum Spendenlauf für die Lemuren aufgerufen. Knapp 470 Läufer waren für den Affenlauf 2018 gemeldet. Bei bestem Wetter konnte Frank-Dieter Heck, kaufmännischer Geschäftsführer, pünktlich um 9 Uhr den Start freigeben. Auf den eigens für den Lauf gestalten Laufshirts zeigte sich einer der tierischen Gewinner des diesjährigen Spendenlaufs, denn die Läufer liefen in diesem Jahr erneut für die Ausgestaltung des neuen Außengeheges für die Lemuren im Zoo Heidelberg. Kronensifaka „Daholo“, der noch in diesem Jahr gemeinsam mit den beiden Kattas „Rambo“ und „Bato“ im neuen Gehege zu sehen sein soll, zierte das Laufshirt. So fand auch der Start des Laufs in unmittelbarer Nähe des Affenhauses statt. Die Laufroute verlief im Zoo vorbei an Ziegen und Schafen, Rhesusaffen, Kamelen, Löwen, Flamingos und Elefanten. Außerhalb des Zoos führte die Strecke an der Tiergartenstraße entlang bis hinter die TSG-Heidelberg-Anlage. Von dort ging es „rüber“ ans Neckarufer und weiter in Richtung Wehrsteg, bevor die Läufer zurück im Zoo noch die Explo-Halle passierten. Mit einer kleinen Steigung endete die Strecke wieder am Affenhaus. Jeder Läufer konnte sich entscheiden, ob er die etwas über 3.000 m lange Strecke einmal, zweimal oder dreimal absolvierte. Nach knapp eineinhalb Stunden waren alle Starter wieder gut im Ziel angekommen. Der schnellste Läufer in drei Runden, Daniel Back, war bereits nach 36 Minuten und 39 Sekunden im Ziel. Die schnellste Läuferin in drei Runden, Nadine Schnell, absolvierte die gut neun km lange Strecke in 46 Minuten und 17 Sekunden. Die Schnellsten in zwei Runden waren Linnea Ueberle (31:41 min) und David Sondheim (29:52 min). Nach einer Runde liefen Marlene Adolf (13:54 min) und Jürgen Adolf (13:55 min) als Schnellste über die Ziellinie. Alle Läufer können die Einzelwertungen des Affenspendenlaufs auf der Webseite des Zoos unter dem Link www.zoo-heidelberg.de/Affenlauf einsehen. Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann dankte den Teilnehmern für ihr persönliches Engagement sowie allen Helfern und Unterstützern für Ihren Einsatz und versprach, dass der Bau des Außengeheges zügig vorangehen solle: „Die Arbeiten haben bereits begonnen und wir möchten die Anlage noch diesen Sommer eröffnen“. Er dankte auch den Sponsoren, die den Lauf mit Mitteln unterstützten. Neben dem Goldsponsor des Zoos, die Stadtwerke Heidelberg, waren dies u. a. auch HeidelbergCement, die Sparkasse Heidelberg sowie der Marathonshop aus Wiesloch. Mit Unterstützung der Sponsoren und durch die Spenden der Läufer wurde beim Affenlauf 2018 eine Spendensumme in Höhe von rund 9.300 Euro erreicht. „Der Zoolauf ist bei vielen bereits ein fester Termin, sodass wir in diesem Jahr mit 464 Anmeldungen eine neue Rekordzahl verzeichnen konnten. Wir freuen uns, dass so viele Zoo- und Lauffreunde uns erneut mit ihrer Laufteilnahme bei der Umsetzung unserer Projekte unterstützen“, berichtet Frank-Dieter Heck bei der Siegerehrung. Spendenlauf für das Lemurengehege: Durch die anteilige Spende von 20 Euro je Läufer, die in der Startergebühr enthalten war, wird der Bau eines neuen Außenbereichs für die Lemuren finanziell unterstützt. Die Lemuren erhalten einen neuen großen Außenbereich am Menschenaffenhaus. Das 120 qm große und 6 m hohe Gehege bietet den Primaten, die sich gerne auch in Baumwipfeln aufhalten, gute Klettermöglichkeiten. Durch spezielle Verbindungsgänge können sie selbstständig zwischen den Innenbereichen und dem Außenbereich wechseln. Für die Vorbereitung von Beschäftigungsmaterialien und Gestaltungselementen werden die Wirtschaftsbereiche für die Tierpfleger vergrößert. Große überdachte Glasscheiben werden den Zoobesuchern viel Einblick in die beiden teilbaren Gehegebereiche bieten, um die beiden auf Madagaskar heimischen Affenarten – Sifaka und Kattas – bei ihren akrobatischen Kletterkünsten zu beobachten. Dem Kronensifaka „Daholo“ gilt dabei besondere Aufmerksamkeit. Der Zoo Heidelberg ist der erste deutsche Zoo, der gemeinsam mit sieben weiteren Zoos in Europa an einem Schutzprojekt für die stark vom Aussterben bedrohten teilnimmt. Im Rahmen dieses Projekts werden sowohl die Population in den Zoos als auch Individuen einer Wildtierpopulation aus einem Schutzgebiet auf Madagaskar koordiniert.

Tierpark + Fossilium Bochum 10.04.2018
Jubiläumsfest im Tierpark + Fossilium Bochum Die Else-Baltz-Zooschule feiert ihr 30-jähriges Bestehen
Vor 30 Jahren wurde die Else-Baltz-Zooschule im Tierpark + Fossilium Bochum eröffnet. Noch heute trägt sie den Namen in Erinnerung an die Frau, die bereits als Mitbegründerin des Tierparks seinen Ausbau durch Spenden maßgeblich unterstützte. Aus ihrem Nachlass wurde schließlich der Grundstock für die neue Einrichtung geschaffen. In ihrer Anfangszeit war die Zooschule die Einrichtung, die Kindern die Tierwelt des Bochumer Tierparks vorstellte, schon bald kamen neue Aufgaben und Zielgruppen hinzu. Heute versteht sich die Zooschule als modernes Umweltbildungszentrum für nachhaltige Entwicklung sowie für Tier-, Arten- und Naturschutz. Mit heute mehr als 21.000 Besuchern im Jahr ist sie ein Aushängeschild der außerschulischen Bildungslandschaft der Stadt, dessen Bekanntheit weit über die Stadtgrenzen hinaus reicht. Der Tierpark + Fossilium Bochum feiert dieses besondere Jubiläum am 15. April 2018, von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr, mit einem großen Familienfest für Jung und Alt. 18 Kooperationspartner – Schulen, Kindertagesstätten, namhafte Naturschutzorganisationen, wie der BUND NRW e.V. und der NABU Bochum, sowie zahlreiche Einrichtungen der Stadt Bochum und der Nachbarstädte unterstützen den Tierpark und präsentieren an diesem Tag ihre Angebote. Zu diesen zählen der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e.V., die Annette-von-Droste-Hülshoff-Realschule Bochum, die Biologische Station Östliches Ruhrgebiet, die Ev. Kita Tausenfüßler, die Bochumer Hildegardisschule, die Kindertagesstätten der Stadt Hattingen, der Lernort Natur Bochum e.V., das LWL-Museum für Archäologie Herne, die Sparkasse Bochum, der Tauchsportverband NRW sowie der DUC Wattenscheid, die Kleintierpraxis am Hellweg, das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum, der Umweltservice USB Bochum, die Verbraucherzentrale Bochum, die Wildnisschule Ruhr und das zdi-Netzwerk IST.Bochum und MINT Herne. Informationsstände laden zu einem angeregten Austausch ein, während Kinder an Mitmachstationen aktiv werden und an verschiedenen Spielangeboten teilnehmen können. Auf der Tierparkbühne wird der Zirkus „Ratz Fatz“ dank der freundlichen Unterstützung der Stadtwerke Bochum mit Jonglage und Akrobatik für leuchtende Kinderaugen sorgen. Kleine Nachwuchs-Artisten können schließlich selbst die Manege stürmen und von den Profis lernen. Als besonderes Highlight des Jubiläumsfestes werden auch die neuen Räumlichkeiten der Zooschule eingeweiht. In den vergangenen drei Monaten wurden der Unterrichtsraum und die Büros umfangreich renoviert. „Im gesamten Bereich wurden die Fußböden und Decken erneuert. Durch eine energieeffiziente Einrichtung mit neuen Lüftungs-, Beleuchtungs- und Verdunklungssystemen, eine moderne technische Ausstattung sowie durch aktuelle Lehrmaterialien ist nun ein tierisches Klassenzimmer mit Wohlfühlcharakter entstanden, welches allen Anforderungen gerecht wird“, berichtet Zoodirektor Ralf Slabik stolz von den Modernisierungsmaßnahmen. Am 15. April öffnet die Zooschule erstmals nach dem Umbau wieder ihre Türen für die Öffentlichkeit. Besucher können am diesem Tag die neugestalteten Räume in Augenschein nehmen und auf Kinder warten spannende Experimentierstationen, die zum Forschen und Entdecken einladen. Seit nunmehr 30 Jahren vereint die Else-Baltz-Zooschule Angebote für Schulen, Kindertagesstätten, Inklusionsprojekte sowie Führungen für Kindergeburtstage und Erwachsenengruppen unter einem Dach. Zusätzlich wurden sowohl spezielle Angebote für Senioren und Demenzerkrankte, als auch mehrtägige Feriencamps für Schulkinder entwickelt, die sich bei ihren Zielgruppen großer Beliebtheit erfreuen. Geleitet wird die Else-Baltz-Zooschule von zwei festangestellten Diplom- und Masterbiologinnen, die zusammen mit ihrem Team aus derzeit 15 Zoobegleiter*Innen Besuchergruppen an sieben Tagen pro Woche durch den Tierpark führen, Unterrichtskonzepte entwickeln, zoopädagogische Lernstationen entwerfen, Veranstaltungen organisieren und betreuen oder mit dem Zoomobil im Einsatz sind. „Im Rahmen der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie gehört die Bildungsarbeit zu unseren wichtigsten Aufgaben. Gerade bei den Jüngsten wollen wir durch unsere Arbeit Grundlagen für einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt schaffen“, erklärt Zooschulleiterin Kerstin Schulze. Mit ihrem breiten Angebotsspektrum für jede Alters- und Zielgruppe ist die Zooschule des Tierpark + Fossilium Bochum ein Gemeinwohlprojekt, das jedem Besucher die Möglichkeit bietet, Artenvielfalt und exotische Lebensräume kennenzulernen und zu erfahren, sein Wissen über die Natur zu erweitern und sein Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu schärfen.

Zoo Augsburg 10.04.2018
Der Zoo Augsburg sucht Unterstützung für die Katta-Aufsicht
Seit 2010 gibt es im Zoo Augsburg das Kattaland, eine begehbare Affenanlage. Leider werden die vorgegebenen Verhaltensregeln hierfür oft nicht befolgt. Aus diesem Grund gibt es ehrenamtliche Helfer, die sogenannte Katta-Aufsicht, die sich um die Einhaltung der Regeln kümmern. Zur Unterstützung unserer bestehenden Katta-Aufsicht sucht der Zoo nun engagierte Freiwillige. Sie sind mind. 20 Jahre alt, körperlich fit, zeitlich flexibel, wetterfest freundlich und bewahren auch in Konfliktsituationen die Ruhe, dann sind Sie bestens für die Katta-Aufsicht geeignet.

Erlebnis-Zoo Hannover 10.04.2018
Hilfe für die weißen Riesen im ewigen Eis – Erlebnis-Zoo spendet 2.600€ an Polar Bears International / Artenschutzorganisation stellt ihre Arbeit vor
Einfach bärenstark! Das dürften nicht nur die Eisbären Nanuq, Sprinter und Milana im Erlebnis-Zoo Hannover denken. Bei der tierischen A(u)ktion, in Kooperation mit den Hannover Indians, wurden die Trikots des tierischen Spieltags für den Artenschutz versteigert: Zusammen kamen 2.600€, die der Zoo an die kanadische Organisation Polar Bears International spendet. Auf ihrer Deutschlandreise besuchten Vertreter der Artenschutzorganisation heute auch den Erlebnis-Zoo und konnten hier persönlich den Spendenscheck in Empfang nehmen. Außerdem berichteten die Mitarbeiter von Polar Bears International von ihrer Arbeit gemeinsam mit Wissenschaftlern in der Hudson Bay. Die Artenschützer untersuchen, welchen Einfluss der durch den Klimawandel verursachte Rückgang des Meer-Eises auf die in der Arktis lebenden Eisbären hat. Für ihre Forschung stattet Polar Bears International ausgewählte Eisbärenweibchen mit Sendehalsbändern aus und erfasst im Freilandprojekt „Bear Tracker“ per Satellit die Wanderrouten der Bären. Die Aufzeichnungen zeigen spannende Einblicke in das Leben der Bären, wo sie jagen, wie weite Strecken sie zu Fuß oder schwimmend zurücklegen und wo sie ihre Jungen aufziehen. Ziel ist es, auf der Basis der gesammelten Daten geeignete Schutzzonen für die weißen Riesen zu errichten. „Wir danken dem Zoo Hannover und seinen Besuchern für die tolle Unterstützung, mit der wir unsere Mission, Eisbären und das für sie lebenswichtige Packeis in der Arktis zu schützen, weiterverfolgen können. Wir sind stolz, mit dem Projekt ,Bear Tracker‘ auch der Öffentlichkeit einen Einblick in das sonst so geheime Leben der faszinierenden Bären ermöglichen zu können und freuen uns, dieses einzigartige Programm dank der Hilfe unserer internationalen Partner weiterführen zu können und weltweit bekannter zu machen“, sagte Marissa Krouse, Programmdirektorin von Polar Bears International. Bärenstarke Unterstützung – Der Erlebnis-Zoo Hannover unterstützt die Organisation Polar Bears International bereits seit 2008 bei ihrer Arbeit im ewigen Eis mit einer jährlichen Spende von 5.000€. „Wir freuen uns, in diesem Jahr mit dem Geld aus der ‚tierischen A(u)ktion‘ unserer kanadischen Partnerorganisation eine zusätzliche Spende von 2.600€ für die Ausstattung von Eisbärweibchen mit GPS-Sendehalsbändern überreichen zu können und möchten uns herzlich bei den Fans der Hannover Indians bedanken, die fleißig mitgeboten haben“, fasst Kathrin Röper, Artenschutzreferentin des Erlebnis-Zoo, zusammen. Eisbären stehen seit 2006 als ,gefährdet‘ auf der Roten Liste bedrohter Tier- und Pflanzenarten der Weltnaturschutzunion (IUCN). „Umso wichtiger ist es uns, gemeinsam mit Polar Bears International mehr über das Leben dieser faszinierenden Lebewesen zu erfahren und so Menschen für den Schutz der Eisbären und ihres Lebensraums zu begeistern“, ergänzte Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. Ab diesem Jahr kann sich Polar Bears International über noch mehr Unterstützung freuen. Seit dieser Saison können Besucher des Erlebnis-Zoo die Artenschutz-Arbeit des Zoos im Freiland, unter anderem das Projekt für die Eisbären in der Hudson Bay, mit dem freiwilligen Artenschutz-Euro unterstützen.

Wisentgehege Springe 09.04.2018
Frischling-Alarm im Springer Wisentgehege
„Ach, was sind die süß!“ Jedes Jahr wieder stehen die Besucher des Wisentgeheges vor dem Wildschweingehege und bewundern die kleinen gestreiften Minischweine, die flink um ihre Mütter herumwuseln. Sie werden gut bewacht von Müttern und Tanten, damit ihnen nichts Böses zustößt. Deshalb ist das Streicheln der Kleinen auch streng verboten. Wildschweinmütter können sehr böse werden. Übrigens: Die Kleinen behalten ihr gestreiftes Fell für etwa 12 bis 14 Wochen. Dann wechseln sie zum ersten Mal die Farbe und erscheinen in einem einheitlich rötlich-braunen Borstenkleid. Die Paarungszeit der Wildschweine liegt im Winter. Nach knapp vier Monaten bringen die Bachen ihre Frischlinge zur Welt. Während die Tiere sich in der freien Natur eine Erdmulde graben, stehen im Wisentgehege Wurfhütten bereit. Stroh dient zur Auspolsterung. Bereits im März kamen beim Muffelwild zwei Lämmer zur Welt. Die Kinderstube im Wisentgehege wird sich in den kommenden Wochen immer mehr füllen. Besucher des Wisentgeheges sollten aber auch die Flugschau auf dem Falkenhof nicht versäumen. Täglich (außer montags) um 11 und 14 Uhr erheben sich die Flugakrobaten in die Lüfte. Am Sonnabend, Sonntag und am Feiertag gibt es eine dritte Flugschau um 16 Uhr. Und wer schon immer etwas mehr über den Wolf wissen wollte, ist bei den Präsentationen (11.45 Uhr und um 14.45 Uhr – außer montags) der handaufgezogenen Polar- und Timberwölfe genau richtig. Am Wochenende schließt sich eine dritte Präsentation an: Im Rentier-Camp berichtet Axel Winter um 12.30 und 15.30 Uhr über die Tiere des Nordens, die in Vorzeiten auch bei uns heimisch waren. Streicheln ist dort erlaubt.

Zoo Landau in der Pfalz 09.04.2018
Aktionstag zum Welt-Pinguintag im Zoo Landau in der Pfalz am Sonntag, 22. April, ab 11 Uhr
Seit wann es den internationalen Welt-Pinguintag (jährlich am 25. April) gibt und wer ihn ins Leben gerufen hat, ist unbekannt. Dennoch halten der Zoo Landau und die Artenschutzorganisation „Sphenisco – Schutz des Humboldt-Pinguins e.V.“ diesen Tag für eine sehr gute Gelegenheit, darauf aufmerksam zu machen, dass es um das Hauptverbreitungsgebiet des Humboldt-Pinguins in Chile nicht gut steht. Pinguinschützer weltweit sind rund um den Weltpinguintag von Sphenisco dazu aufgerufen, den Humboldt-Pinguin mit verschiedensten Aktionen in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Am Sonntag, 22. April, laden Zoo und Sphenisco deswegen herzlich zum großen Pinguin-Aktionstag ein. Ab 11 Uhr wird es, unterstützt von den Zoopädagoginnen und -pädagogen der Zooschule, Helfern des Arbeitskreises des Freundeskreises des Landauer Tiergartens e.V. und aktiven Sphenisco-Mitgliedern, an der Pinguinanlage ein tolles Programm mit Informationen und Mitmachaktionen für kleine und große Gäste geben. Der Vereinsvorstand wird vor Ort sein, um über seine Arbeit zu berichten, und die Zoobesucher sollen animiert werden, selbst zum Artenschützer zu werden, um den Zoo und den Verein bei seiner Arbeit zum Schutz des bedrohten Humboldt-Pinguins zur Seit zu stehen. Sphenisco bittet alle Natur- und Umweltschützer den Kampf für den Lebensraum des Humboldt-Pinguins mit ihrem persönlichen Danke an das Consejo Consultivo (Beirat des Nationalen Schutzgebietes) zu unterstützen. Dieser Beirat hat sich in den letzten 20 Jahren beispielhaft und unbestechlich für den Lebensraum der Humboldt-Pinguine in Nordchile eingesetzt (siehe auch www.sphenisco.org). Mit der Aktion „Garcias Consejo Consultivo“ soll den engagierten Aktivisten in Nordchile gedankt und weitere Unterstützung zugesagt werden. Mit dieser Online-Petition können Besucher helfen, die Forderung nach einem besseren Schutz des stark bedrohten Humboldt-Pinguins zu unterstreichen. Was der Zoo Landau zum Schutz der Pinguine tut, wird bei der kommentierten Fütterung erklärt, und unter dem Motto „Pinguinschutz zum Anfassen“ möchte der Zoo an diesem Tag allen Pinguinfreunden auch die Botschaft mit auf den Weg geben, dass schon alleine kleine Änderungen im Alltag und im Einkaufsverhalten einen Beitrag leisten können, den Humboldt-Pinguin und viele andere Meerestiere zu schützen. Erfahren Sie mehr am 22. April vor Ort. Auch für das leibliche Wohl der Gäste ist an der Pinguinanlage gesorgt! Wir freuen uns auf zahlreiche Pinguinfreunde!

Zoo Schwerin 09.04.2018
Laufen für den Artenschutz am 25. April – Einladung an Unternehmen zur Teilnahme am 1. Zoolauf für den guten Zweck
Nun ist es bald soweit: der Zoo Schwerin veranstaltet in diesem Jahr den ersten Zoolauf. Knapp 30 Klein- und Großunternehmen haben sich bereits angemeldet und wollen aktiv den Arten- und Naturschutz unterstützen. Beteiligen können sich Firmen, mit einer Staffel bestehend aus vier Mitarbeitern. Die Laufstrecke beträgt pro Staffelläufer 2,7 Kilometer und führt die Teilnehmer kreuz und quer durch den Zoo. Auch Walker sind herzlich willkommen. Alle Kurzentschlossenen können sich noch bis einen Tag vor dem Lauf für das tierische Sportereignis des Jahres anmelden. Bei der Organisation der Sportveranstaltung hilft Michael Kruse nicht nur tatkräftig mit, sondern ist bei der anstehenden Trainingseinheit auch selbst dabei. Am 17. April können alle Teilnehmer die Laufstrecke durch den Zoo mit Ihren An- und Abstiegen sowie Ecken und Kanten bereits vorab kennenlernen. „Ein erstes Training hat bereits sehr guten Anklang gefunden und richtig Spaß gemacht“, berichtet Dr. Tim Schikora, der ebenfalls mitgelaufen ist. Denn sel st der Zoodirektor scheut sich nicht am 25. April an den Start zu gehen. Die AOK Nordost unterstützt den Lauf als Gesundheitspartner und ist gleich mit drei Staffeln vertreten. Ebenso hat die SVZ als Medienpartner des Events eine Leserstaffel ins Rennen geschickt, die ihr Bestes geben wird. Am Veranstaltungstag erhalten alle Zuschauer und sonstigen Zoobesucher den gesamten Tag einen ermäßigten Eintritt in den Zoo Schwerin. Der Besuch lohnt sich also auch für alle Nicht-Sportler. Auf dem Parkplatz erwartet die Gäste ein buntes Treiben. Auf dem Showtruck von Antenne MV wird die Siegerehrung stattfinden und der Moderator Torte Dück wird durch den Nachmittag führen. Die fünf besten Teams werden prämiert. Unter den Preisen ein verlängertes Wochenende von kurzurlaub.de, Eintrittskarten für den Zoo und den Kletterwald, ein Präsentkorb der Mecklenburger Landpute sowie Sportrucksäcke der Gesundheitskasse. Für das leibliche Wohl wird bei der abschließenden Nudelparty gesorgt, so dass alle Läufer und Besucher den Tag entspannt ausklingen lassen können.

Tiergarten Worms 09.04.2018
Willkommen, kleiner „Prinz“
Vergangene Woche hat Katta-Dame Polly im Tiergarten Worms Nachwuchs bekommen. Als erfahrene Mama – im vergangenen Jahr hatte sie fast zeitgleich Zwillinge bekommen – geht sie mit der Situation super souverän um. Ganz ruhig und gelassen schien sie alles Geschehen um sich herum auszublenden und kümmert sich nur um das Neugeborene. Das Gewusel der anderen Kattas, die neugierig den Neuzugang beschnupperten, ließ sie ebenso unberührt, wie die anwesende Revierleiterin Carina Decker, die sich um den unversehrten Gesundheitszustand der beiden Tiere vergewissern wollte. Wie groß auch das Vertrauen der Tiere zu ihrer Tierpflegerin ist, zeigte sich, als Polly sich ihre extra Portion an Leckereien bei ihr abholte und auch das Neugeborene wenige Stunden nach der Geburt präsentierte. Dabei durfte die Pflegerin auch so nah an das Tier heran, dass sogar schon das Geschlecht des Kleinen, ein Männchen, bestimmt werden konnte. „Für uns ist es jedes Jahr aufs Neue etwas ganz Besonderes, wenn Polly Nachwuchs bekommt. Denn sie ist nicht nur eine ausgezeichnete Mutter, sondern auch die anderen Kattas kümmern sich liebevoll um das neue Gruppenmitglied.“ so die stellvertretende Tiergartenleiterin und Dipl. Biologin Sandy Gass: „Das begeistert uns Mitarbeiter natürlich gleichermaßen, wie die Besucher. Es ist schon sehr rührend mitanzusehen, wie behutsam die Tiere miteinander umgehen und wie ähnlich sie uns in dieser Beziehung doch teilweise sind.“ Knapp viereinhalb Monaten Tragzeit waren vergangen, bevor Polly das männliche Jungtier gestern auf die Welt brachte. Die Gruppe der Kattas besteht jetzt aus insgesamt sechs Tieren. Wer einen Blick auf den Nachwuchs erhaschen möchte, kann dies zu den regulären Öffnungszeiten des Tiergarten Worms tun. Die Tiere befinden sich im Exotenhaus und ihr Rufen ist mitunter durch den gesamten Tiergarten zu hören.

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