Helen Harper: Blood Destiny 1 – Bloodfire

Das Feuer in ihrem Blut brennt heiß! Mackenzie Smith ist anders – schon ihr Leben lang. Als einziger Mensch wurde sie mitten im idyllischen Cornwall in einem Rudel Gestaltwandler aufgezogen. Doch auch wenn sich Mac nicht transformieren kann, etwas Seltsames fließt in ihrem Blut. Ihr feuriges Temperament und ihr Kampfgeist machen sie zu einer kühnen Kämpferin. Und dennoch ist ihre Präsenz in dem Rudel eine tödliche Gefahr für all seine Mitglieder: Denn sollte die Bruderschaft – die die Herrschaft über die Wandler innehat – jemals herausfinden, dass Mac ein Mensch ist, sind sie alle dem Tod geweiht. Da wird John, der Anführer ihres Rudels und Macs Ziehvater, brutal ermordet, – und plötzlich steht die junge Frau im Fokus der Bruderschaft. Allem voran dem Lord-Alpha Corrigan, dessen grünen Raubkatzenaugen keiner von Macs Bewegungen zu entgehen scheint…
„Action, Humor und jede Menge Herz! Ich kann nicht fassen, wie unglaublich gut diese Geschichte geschrieben ist. Die Figuren haben so viel emotionale Tiefe, und die Story ist einfach nur großartig!“ Good Reads

Ich habe eine witzige Gestaltwandler-Geschichte erwartet. Und auch ein bisschen Alphamännchen trifft auf Alphaweibchen und beide kommen nach längerem „Rumgezicke“ zusammen.
Ich habe beides nicht bekommen und auch wenn es mir etwas leid um den Humor geht (irgendwie hätte ich schon gerne mal eine witzige Alphamännchen/Alphaweibchen-Geschichte gelesen), auf die Liebesgeschichte kann ich ich gerne verzichten.
Vermutlich läuft alles auf eine Liebesgeschichte hinaus, aber bisher ist diese nur sehr dezent. Es gibt wichtigere Dinge und so ist der erste Band der Blood Destiny-Reihe sehr erfrischend. Liebesgeschichten zwischen Gestaltwandlern (oder diversen anderen nichtmenschlichen Wesen) und Menschen (oder nicht ganz so nichtmenschlichen Wesen) gibt es zahlreiche und ich habe früher einige davon gelesen, bis mich das immer wieder auftauchende Schema langweilte, vielleicht bin ich einfach nicht der Typ für Geschichten dieser Art. Aber da die Liebesgeschichte (wenn es denn eine gibt) sehr stark im Hintergrund steht, bleibt Platz für eine interessante, spannende und gut umgesetzte Geschichte.
Die Charaktere (nicht nur Mackenzie) werden gut beschrieben, ihre Motive sind nachvollziehbar und die Handlung wird spannend (aus Mackenzies Sicht) erzählt.
Am Ende bleiben viele Fragen offen, die hoffentlich in den Nachfolgebänden geklärt werden.
Ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht und erwarte nun natürlich gierig die Fortsetzungen.
Ein bisschen Humor gibt es schon, aber diesen findet man in anderen Büchern auch, ohne extra darauf hinweisen zu müssen. Bloodfire ist unterhaltsam und spannend, aber nicht witzig.

(Rezensionsexemplar)

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