Neues aus Augsburg

Aus dem April-Newsletter des Augsburger Zoos:
Das Frühjahr ist Vogelbrutzeit. Es schlüpften unter anderem drei Europäische Triele (sowohl im Brutapparat als auch in der Voliere), drei Seidenreiher, ein Bambushuhn (zu sehen in der Vogelaufzuchtstation), zwei Inka-Seeschwalben und ein Kaptriel.
Bei den Säugern wurde ein Muntjak geboren, und im Reptilienbestand vier Fidschileguane.

Die Giraffen sind da. Netzgiraffe Zarafa (aus Brno, CZ) und Nubische Giraffe (vormals Rothschild -) Kimara aus Kronberg trafen an zwei aufeinander folgenden Tagen im Zoo ein. Beide haben den Transport sehr gut überstanden und freuten sich ganz offensichtlich, dass sie am nächsten Tage bereits zusammen gelassen wurden. Inzwischen haben sie auch schon den Gang und den neuen Laufstall erkunden können, beides fand offensichtlich ihre Zustimmung. Nun wird noch die 11jährige Gaya erwartet, die aus Paris Ende des Monats eintreffen soll.
Angekommen und sehnlichst erwartet ist außerdem Seebärenbulle Ole aus Frankfurt und zwei Diamantfasane von privat.

Abgegeben wurden die vier Pfauenziegen, denn der Zoo hat nach zwei Jahren entscheiden sich doch wieder auf Zwergziegen zu konzentrieren (Schade, denn die Pfauenziegen sind schon schöne Tiere, die man, im Gegensatz zu Zwergziegen, nicht so häufig zu sehen bekommt. Derzeit steht das Gehege also leer und wird noch etwas umgebaut bis voraussichtlich im August Zwergziegen aus Schwerin und Hamburg anreisen werden.

Es verstarb eine Impala-Antilope. Leider waren nach dem erneuten Freilassen im Frühjahr die Aggressionen unter den drei Böcken so hoch, dass es zu vermehrten Attacken gegen den schwächsten Bock kam. Bei den verbliebenen beiden Böcken herrscht momentan offensichtlich ein Waffenstillstand, da ist die Anlage wohl groß genug, um sich aus dem Weg gehen zu können.
Aus Altersgründen gestorben ist ein Zuchtweibchen bei den Magellanpinguinen. Sie hat mit 30 Jahren ein beachtliches Alter erreicht und es muss abgewartet werden, ob aus den Eiern (die einem anderen Paar untergeschoben wurden) noch Küken schlüpfen werden.

Leider dauert die Anlieferung der seitlichen Brückenbegrenzung bei den Flamingos noch etwas, so dass die Besucher immer noch nicht die Brücke zum neuen Winterquartier nutzen können.
Bei der Außenanlage der Giraffen werden gerade noch einige Begrenzungen zur Grabenkante in Höhe des Hauses angebracht. Denn wenn das Trio komplett ist, sollen sie natürlich auch schnellstmöglich nach draußen dürfen.
Die Bodenplatte ist nahezu komplett, das Wasserbecken im Innenraum wird demnächst fertig gestellt. Die Rigolen sind eingebaut und der Boden ist wieder aufgefüllt, denn die nächste Veranstaltung im Zoo wirft schon die Schatten voraus. Am 15. Juni starten 300 Sportler zum Zoolauf, und da sollte dann schon eine gewisse Wegbreite zur Verfügung stehen. Vielleicht bleibt der eine oder andere Läufer auch stehen und sieht sich den Baufortschritt an.
Mit dem Kärcher Center Frisch konnte auch ein neuen Sponsor für die Elefantenanlage gewonnen werden.

Erstmals war der Augsburger Zoo Gastgeber des „Tiere in der Bibel“ Tages. 700 Kommunionskinder feierten mit Weihbischof Wörner einen Gottesdienst auf der Festwiese des Zoos und konnten anschließend mit einer Ralley viel über Tiere ihre Präsenz in der Bibel erfahren.

Nachdem ich in diesem Jahr bereits zweimal im Zoo war muss ich diesmal auch kein schlechtes Gewissen haben. Ich rechne sowieso mit mindestens zwei weiteren Besuchen in diesem Jahr.

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