Portrait: Leopardus pajeros

Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Katzenartige (Feloidea)
Familie: Katzen (Felidae)
Unterfamilie: Kleinkatzen (Felinae)
Gattung: Pardelkatzen (Leopardus)
Art: Leopardus pajeros
Leopardus pajeros (Jean-Gabriel Prêtre)

Leopardus pajeros (Jean-Gabriel Prêtre)

Die Taxonomie von Leopardus pajeros ist nicht vollständig geklärt. Bis vor wenigen Jahren wurde sie noch als Unterart der Pampaskatze (L. colocolo) geführt, 1994 jedoch – ebenso wie Leopardus braccatus – als eigene Art etabliert. Diese Aufteilung konnte allerdings von genetischen Analysen nicht bestätigt werden und die Fachgruppe des internationalen Umweltschutzverbandes (IUCN/SSC Cat Specialist Specialist Group) führt L. pajeros und L. braccatus nicht als separate Arten. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Portrait: Haussa-Ginsterkatze

Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Katzenartige (Feloidea)
Familie: Schleichkatzen (Viverridae)
Unterfamilie: Zibetkatzen (Viverrinae)
Gattung: Ginsterkatzen (Genetta)
Art: Haussa-Ginsterkatze (Genetta thierryi)
Haussa-Ginsterkatze (Zoo Plzen)

Haussa-Ginsterkatze (Zoo Plzen)

Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 38 bis 45 cm, einer Schulterhöhe von 40 bis 54 cm und einer Masse von 1,3 bis 1,5 kg zählt die Haussa-Ginsterkatze zu den kleineren Vertretern ihrer Gattung. Ihre Grundfärbung ist gelblich-beige bis hellbraun, die Fleckung ist oft rötlich-orange getönt. Ein Aalstrich ist meistens erkennbar. Dieser ist in der Regel in Längsrichtung durch helle Haare unterteilt und niemals schwarz gefärbt.
Die Flecken sind vergleichsweise klein, stehen relativ eng nebeneinander und sind auf dem Rücken linienartig angeordnet; hinten fließen sie teilweise zusammen. Gesicht und Vorderkörper sind wenig gefleckt. Die Rückenhaare sind nicht verlängert, ein Rückenkamm fehlt daher. Der Schwanz ist geringelt, die dunklen Anteile werden nach hinten immer größer. Insgesamt sind 8–9 Ringe oder Halbringe erkennbar. Das Schwanzende ist schwärzlich.

Die Haussa-Ginsterkatze ist im südlichen Westafrika lückig verbreitet. Das Siedlungsgebiet erstreckt sich vom Senegal im Westen und wohl bis nach Kamerun im Osten (der genaue Verlauf des Arealrandes im Osten ist derzeit nicht bekannt). Besiedelt werden vor allem trockene und feuchte Savannen. Nachweise stammen auch aus typischen Ausprägungen sowie aus feuchten Baumsavannen in Guinea-Bissau, Regenwäldern in Sierra Leone, Ghana und der Elfenbeinküste sowie aus Dornsavannen im Senegal.

Die Lebensweise dieses nachtaktiven Raubtiers ist praktisch unbekannt.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Portrait: Schlichtmungo

Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Katzenartige (Feloidea)
Familie: Madagassische Raubtiere (Eupleridae)
Unterfamilie: Madagaskar-Mangusten (Galidiinae)
Gattung: Salanoia
Art: Schlichtmungo (Salanoia concolor)
Schlichtmungo (I. Geoffroy Saint-Hilaire)

Schlichtmungo (I. Geoffroy Saint-Hilaire)

Schlichtmungos haben wie alle Madagaskar-Mangusten einen langgestreckten, schlanken Körper mit kurzen Gliedmaßen. Der Schädel ist abgeflacht, die Schnauze langgestreckt und die Ohren abgerundet und kurz. Das Fell dieser Tiere ist an der Oberseite dunkelbraun und am Bauch rötlichbraun gefärbt, im Gegensatz zu anderen Madagaskar-Mangusten sind keine Streifen vorhanden, auch der Schwanz ist einfärbig dunkelbraun. Schlichtmungos erreichen eine Kopfrumpflänge von 35 bis 38 Zentimetern, der buschige Schwanz wird 16 bis 20 Zentimeter lang und das Gewicht beträgt 550 bis 780 Gramm. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Zoologischer Garten Hof

2011
2013
2015
2017 Weiterlesen

Veröffentlicht unter Hof, Zoo | Hinterlasse einen Kommentar

Kai Althoetmar: Wunderwelt der Tiere

Das Journal of Zoology ist eine monatlich erscheinende, wissenschaftliche Fachpublikation der internationalen Zoologie. Herausgegeben wird das Magazin von der Zoological Society of London. Das Magazin erschien seit 1830 zuerst unter dem Titel Proceedings of the Zoological Society of London und dann von 1965 bis 1984 als Journal of Zoology: Proceedings of the Zoological Society of London, bevor es den heutigen Namen bekam. Mittlerweile gibt die Redaktion auch einen Audio-Podcast heraus, der die wichtigsten Artikel jeder Ausgabe behandelt.
Beiträge aus diesem Journal (aus den Jahren 2013 – 17) hat Kai Althoetmar in seinem „Wunderwelt der Tiere“ für den Nicht-Biologen verständlich aufbereitet. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rezension | Hinterlasse einen Kommentar

Zooreise 1, Tag 2: Berlin

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Zooreise | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

More than Honey und das Sterben der Bienen

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar