Zoopresseschau

Zoo Magdeburg, 17.02.2017
Namenstaufe für das Giraffenkalb: Der kleine Giraffenbulle heißt „Bakari“
Etwas Aufregung herrschte heute im Giraffenhaus – fünf Tierpaten stimmten gemeinsam mit dem Zoodirektor, Dr. Kai Perret, und den Tierpflegern darüber ab, wie das am 10. Januar 2017 geborene Giraffenkalb heißen soll. Bei der Namenstaufe fungierten die Tierpaten als „Taufpate“ und gaben dem kleinen Giraffenbullen den Namen „Bakari“. „Wir freuen uns sehr, das unser Giraffenkalb in kurzer Zeit fünf Tierpaten bekommen hat. Der Name „Bakari“ ist afrikanischen Ursprungs und bedeutet „vielversprechend“ – ein sehr treffender Name für unser gut entwickeltes Giraffenkalb,“ freut sich der Zoodirektor. Giraffenmutter „Fleur“ interessierte sich indes mehr für die Extraportion „belaubte Futterzweige“, während sich der Giraffenpapa „Yoda“ von den Tierpaten mit „Futterpellets“ verwöhnen ließ. Die Tierpaten des Giraffenkalbes sind: RD Gerüstbau GmbH, Hohe Börde, MWG Wohnungsgenossenschaft Magdeburg e.G., sowie drei Magdeburger Familien. Weiterlesen

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Naturpark Lüneburger Heide

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Systematik: Flösselhechte

Nil-Flösselhecht (Ebers, Georg. "Egypt: Descriptive, Historical, and Picturesque." Volume 1)

Nil-Flösselhecht (Ebers, Georg. „Egypt: Descriptive, Historical, and Picturesque.“ Volume 1)

Die Flösselhechte sind die einzige Familie der Ordnung Polypteriformes. Sie sind eine sehr urtümliche Gruppe der Knochenfische. Plesiomorphe Merkmale sind das Spritzloch und der Spiraldarm.
Die systematische Stellung der Polypteriformes war lange Zeit umstritten. Sie wurden, wegen ihrer fleischigen Brustflossenstiele, oft bei den Fleischflossern oder den paraphyletischen „Crossopterygii“ eingeordnet. Noch im Jahr 2004 kam eine Gruppe italienischer Wissenschaftler nach einem Vergleich von Fragmenten von Mitochondrien- und Kern-DNA zu der Schlussfolgerung, dass die Polypteriformes zu den Fleischflossern gehören und die rezente Schwestergruppe der Lungenfische seien, eine Auffassung, die sich nicht durchsetzen konnte.
Lange Zeit wurde die Ordnung und wird es in eher konservativen Systematiken bis heute zusammen mit den Störartigen und einer Reihe von ausgestorbenen Knochenfischgruppen, die vom Devon bis zum Unterjura lebten, der Unterklasse der Knorpelganoiden zugeordnet.
Heute sind 14 Arten anerkannt, wobei 13 der Gattung Polypterus zugeordnet werden und eine, der Flösselaal, in die monotypische Gattung Erpetoichthys gestellt wird.

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Sambesi (Erlebniszoo Hannover)

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Tiergarten Straubing

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Zoo Plzen

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Europäische Zooverbände 2

Europa hat weitaus mehr Zooverbände zu bieten als die bereits hier genannten.

MASZ
Der ungarische Zooverband Magyar Allatkertek Szövetségének (MASZ) vertritt derzeit 12 (von 31) lizensierte ungarische Zoos. Gegründet wurde er 1983.

NVD
Die Vereinigung Niederländischer Tiergärten, Nederlandske Verenihing van Dierentuinen, wurde 1966 gegründet. Sie repräsentiert offiziell die wichtigsten Zoos und Aquarien der Niederlande.
Die NVD ist Mitglied der EAZA und der IUCN.

FGZAR
Die Federatia Gradinilor Zoo si Acariilor din Romania (FGZAR) wurde 1997 gegründet. Bisher sind 21 der lizensierten rumänischen Zoos Mitglied der Vereinigung. Seit 2008 unterstützt die EAZA den aufstrebenden Verband. Seit 2012 ist die FGZAR außerordentliches EAZA-Mitglied.

SDF
Im Gegensatz zu den meisten europäischen Ländern sind die schwedischen und norwegischen Zoos noch sehr jung. Die SDF (Svenska Djurparksföreningen) wurde 1990 als offizieller Dachverband der schwedischen Zoos gegründet. Inzwischen zählt der Verband 20 Mitglieder, darunter auch einen Zoo aus Norwegen (Kristiansand).
Die SDF ist Mitglied der WAZA, EAZA und der CBSG

UCSZOO
Die UCSZOO (Unie Ceskych a Slovenskych Zoologickych Zahrad) wurde 1991 als offizieller Verband der Zoos und Aquarien in Tschechien und der Slowakei gegründet. Derzeit umfasst sie 19 Mitglieder, darunter vier aus der Slowakei.
Die UCSZOO ist Mitglied der WAZA, EAZA und IUCN.

UIZA
Die 1971 gegründete UIZA (Unione Italiana Giardini Zoologici e Acquari) vertritt als offizieller Verband die italienischen Zoos.
Die UIZA ist Mitglied bei WAZA, EAZA, IUCN und ISIS.

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Systematik: Dornrückenaalartige

Notacanthus sexspinis ( Oceanic Ichthyology)

Notacanthus sexspinis ( Oceanic Ichthyology)

Die Dornrückenaalartigen sind eine Ordnung mariner Strahlenflosser.
Man unterscheidet zwei Familien:
Echsenaale (3 Gattungen, 16 Arten)
Dornrückenaale (3 Gattungen, 11 Arten)

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Wissenswertes über Ammoniten

Ceratites semipartitus (Naturmuseum Augsburg)

Ceratites semipartitus (Naturmuseum Augsburg)

Die Ammoniten (Ammonoidea) sind eine ausgestorbene Teilgruppe der Kopffüßer. Dieses Taxon war mit über 1500 bekannten Gattungen sehr formenreich. Die Zahl der Arten dürfte bei etwa 30.000 bis 40.000 gelegen haben. Die Größe der Schale ausgewachsener Tiere liegt meist im Bereich von 1 bis 30 cm. Eine berühmte Ausnahme bildet Parapuzosia seppenradensis – mit ca. 1,80 m Schalendurchmesser ist dies die größte bekannte Art. Ammoniten stellen seit ihrem ersten Auftreten im Unterdevon bis zu ihrem Aussterben am Ende der Kreide (Kreide-Paläogen-Grenze) über einen Zeitraum von etwa 350 Millionen Jahren eine große Zahl der Leitfossilien; zum Teil erfolgt die zeitliche Abgrenzung mariner Sedimente ausschließlich anhand von Ammoniten. Sie sind für die Geologie und die Paläontologie daher von großer Bedeutung. Wegen ihrer Vielfalt und Häufigkeit sind sie auch bei vielen Fossiliensammlern beliebt und entsprechend häufig im Fossilienhandel zu finden.
Das Taxon Ammonoidea wurde 1884 von Karl Alfred von Zittel (1839–1904) in seinem Handbuch zur Paläontologie zum ersten Mal erwähnt. Die Bezeichnung stammt aus der Antike, Plinius der Ältere bezeichnete Versteinerungen als „Ammonis cornua“ (Ammonshörner). Amon oder Ammon war bei den Griechen und Römern die Bezeichnung für den ägyptischen Sonnengott Amun-Re. Dieser Gott wurde häufig mit einem Widderkopf mit entsprechenden Hörnern dargestellt. Die Form der Ammoniten und ihre äußere Skulptur, insbesondere die Rippen, erinnern an die gewundenen Hörner dieser Wiederkäuer. Es wird jedoch vermutet, dass Plinius der Ältere wahrscheinlich keine Ammoniten, sondern fossile Schnecken der Gattung Natica beschrieben hat. Der Bestandteil -ceras bzw. -ceratidae vieler wissenschaftlicher Namen von Ammonitengattungen bzw. -familien leitet sich vom griechischen Wort κέρας für „Horn“ ab, und nimmt damit in ähnlicher Weise Bezug auf die Ähnlichkeit der Fossilien mit den Kopfanhängen von Huftieren. Weiterlesen

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Tasmanien

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