Derzeit wird der Inhalt des Blogs überarbeitet. Es kann also sein, dass einige Links ins Leere führen.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geantwortet.

Manche Fotos sind nicht von mir. Der Name des Fotografen, oder eine andere Quelle wird dann genannt. Einige Tiere kann ich auch gar nicht mehr fotografieren, weil es sie nicht mehr gibt, Bilder von Beutelwölfen werde ich wohl nie machen (ich kann mir nicht vorstellen, dass es diese Tiere noch gibt, allerdings lasse ich mich auch eines Besseren belehren).

Neben Bildern wird dieser Blog auch durch Illustrationen bereichert. Nachdem ich selbst kein Zeichentalent habe und ich diesen Blog nicht mit „Kindergartenzeichnungen“ verschandeln möchte, überlasse ich das Leuten, die das können. Die Illustratoren sind (meistens) bereits tot, trotzdem werden ihre Namen (oder andere Quellenangaben) genannt. Manche Illustratoren haben mir auch ihre Bilder zur Verfügung gestellt.

Die Fotos sind nicht immer aktuell, manche Tiere sind vielleicht nicht mehr im Tierbestand (wer also einen Zoo nur aufgrund eines Bildes wegen einer bestimmten Tierart aufsuchen will, sollte vielleicht erst die Zootierliste zu Rate ziehen).

Einige Zoos untersagen in ihrer Parkordnung die Weiterverwendung durch Dritte. Nachdem ich hin und wieder Anfragen bekomme, die ich meist ablehne mache ich das hier offiziell. In den seltensten Fällen werde ich die Weiterverwendung meiner Bilder erlauben. Noch sehe ich von Wasserzeichen oder dergleichen ab, bisher hielt sich die Weiterverwendung auch in Grenzen (aber ob man es glauben möchte, es kam vor).
Allerdings gibt es Ausnahmen von der Regel, auch wenn es wenige sind. Bilder von Tieren außerhalb von Zoos könnte ich zur Verfügung stellen, diese sind aber derzeit noch sehr gering.

Und es gibt weitaus bessere Fotografen als mich…

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Tiergarten Schönbrunn

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

17.07.2017, Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig
Warum Tyrannosaurus eine lahme Ente war … und die Größten nicht immer die Schnellsten sind
Ein Käfer ist langsamer als eine Maus ist langsamer als ein Kaninchen ist langsamer als ein Gepard ist… langsamer als ein Elefant? Nein! Der Elefant ist zwar das größte Tier an Land, doch am schnellsten laufen kann der Gepard. Bei kleinen bis mittelgroßen Tieren bedeutet größer auch schneller, doch bei sehr großen Tieren geht es mit der Geschwindigkeit wieder bergab. Wie dieser parabelartige Zusammenhang zwischen Größe und Geschwindigkeit zustande kommt, hat nun ein Wissenschaftlerteam unter der Leitung des Forschungszentrums iDiv und der Universität Jena erstmals in einem mathematischen Modell beschrieben und dieses in der Fachzeitschrift Nature Ecology and Evolution vorgestellt.
Das Modell ist verblüffend einfach: Die einzigen Informationen, mit denen es „gefüttert“ werden muss, sind das Gewicht eines bestimmten Tieres sowie das Element, in dem es sich fortbewegt, also Land, Luft oder Wasser. Allein auf diesen Grundlagen berechnet es die maximale Geschwindigkeit, die ein Tier erreichen kann, mit fast 90 prozentiger Genauigkeit. „Das Praktische an unserem Modell ist, dass es generell anwendbar ist“, sagt die Erstautorin der Studie, Myriam Hirt vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena. „Es funktioniert über alle möglichen Körpergrößen von Tieren hinweg, von der Milbe bis zum Blauwal, mit allen Fortbewegungsarten, vom Laufen übers Schwimmen bis zum Fliegen, und gilt in allen Lebensräumen.“ Außerdem sei das Modell keineswegs auf aktuell lebende Tierarten beschränkt, sondern ließe sich ebenso gut auf bereits ausgestorbene Spezies anwenden. „Um zu testen, ob wir mit unserem Modell auch die Maximalgeschwindigkeit von bereits ausgestorbenen Tieren berechnen können, haben wir es auf Dinosaurier-Arten angewendet, deren Geschwindigkeit zuvor mit hochkomplexen biomechanischen Verfahren simuliert worden war“, erklärt Hirt. Das Ergebnis: Für Triceratops, Tyrannosaurus, Brachiosaurus und Co. lieferte das einfache Modell Ergebnisse, die mit jenen der aufwendigen Simulationen übereinstimmten – und für Tyrannosaurus mit 27 km/h nicht gerade Rekordwerte ergaben. „Dies bedeutet, dass wir mit unserem Modell künftig auch für andere ausgestorbene Tierarten auf sehr einfache Weise einschätzen können, wie schnell diese laufen konnten“, so die Wissenschaftlerin.
Zwei Annahmen liegen dem Modell zugrunde. Die erste Annahme beruht auf der Tatsache, dass Tiere ihre Höchstgeschwindigkeiten während vergleichsweise kurzen Sprints erreichen. Anders als beim Laufen über lange Strecken, bei dem der Körper stets neue Energie zur Verfügung stellt (aerober Stoffwechsel), nutzen Tiere beim Sprinten Energiereserven, die in den Muskeln gespeichert, aber auch vergleichsweise schnell aufgebraucht sind (anaerober Stoffwechsel). Je größer ein Tier ist und je mehr Muskelmasse es hat, desto schneller kann es also sprinten. So weit so gut. Doch nun kommt ein physikalisches Grundgesetz ins Spiel, das schon Newton beschrieben hat: Masse ist träge. Die fünf Tonnen eines Afrikanischen Elefanten lassen sich nicht so schnell in Bewegung setzen wie die 2,5 Gramm einer Etruskerspitzmaus. Bis so große Tiere wie der Elefant beim Laufen einmal Fahrt aufgenommen haben, gehen ihre schnell verfügbaren Energiereserven auch schon zur Neige. Zusammengenommen ergeben diese beiden Annahmen die eingangs erwähnte Kurve: Ein Käfer ist langsamer als eine Maus ist langsamer als ein Kaninchen ist langsamer als ein Gepard – ist schneller als ein Elefant.
Publikation:
Myriam R. Hirt, Walter Jetz, Björn C. Rall, Ulrich Brose: A general scaling law reveals why the largest animals are not the fastest. Nature Ecology and Evolution. DOI 10.1038/s41559-017-0241-4 Weiterlesen

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Portrait: Gewöhnlicher Totenkopfaffe

Ordnung: Primaten (Primates)
Familie: Kapuzinerartige (Cebidae)
Unterfamilie: Saimiriinae
Gattung: Totenkopfaffen(Saimiri)
Art: Gewöhnliche Totenkopfaffe (Saimiri sciureus)
Gewöhnlicher Totenkopfaffe (Serengetipark Hodenhagen)

Gewöhnlicher Totenkopfaffe (Serengetipark Hodenhagen)

Gewöhnliche Totenkopfaffen sind wie alle Totenkopfaffen relativ kleine Primaten. Sie erreichen eine Kopfrumpflänge von 26 bis 36 Zentimetern, der Schwanz wird 35 bis 42 Zentimeter lang. Das Gewicht beträgt etwa 0,7 bis 0,9 Kilogramm. Das Fell dieser Tiere ist vorwiegend graugrün gefärbt, der Bauch ist heller. Die Unterarme, Hände und Füße sind bei den meisten Tieren orange-gelb gefärbt, bei der Unterart S. s. albigena hingegen bräunlich. Das Gesicht, die Kehle und die Ohrbüschel sind weiß, der Bereich um den Mund ist dunkel. Die Oberseite des Kopfes ist graugrün oder graubraun, diese Färbung ragt zwischen den Augen V-förmig nach unten. Weiterlesen

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Portrait: Rotbüffel

Ordnung: Paarhufer (Artiodactyla)
Familie: Hornträger (Bovidae)
Unterfamilie: Bovinae
Tribus: Rinder (Bovini)
Gattung: Afrikanische Büffel (Syncerus)
Art: Rotbüffel (Syncerus nanus)
Rotbüffel (Zoo Berlin)

Rotbüffel (Zoo Berlin)

Der Rotbüffel ist der kleinste Vertreter der afrikanischen Büffel (Syncerus). Er erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 180 bis 220 cm, zuzüglich eines rund 60 bis 90 cm langen Schwanzes, und eine Schulterhöhe von 100 bis 130 cm. Das Körpergewicht der Tiere beträgt 265 bis 320 kg. Dadurch wirkt der Rotbüffel weniger massig als sein Verwandter, der Kaffernbüffel (Syncerus caffer). Individuen aus Westafrika sind im Durchschnitt etwas größer als solche aus Zentralafrika. Der Sexualdimorphismus erscheint weniger ausgeprägt als bei den anderen, eher offene Landschaften bewohnenden Vertretern von Syncerus. Das Fell besitzt eine vielfältige Schattierung, die von rötlich bis bräunlich reicht, teilweise treten schwarze Markierungen an den Beinen und an der Schulter auf. Es kommen gelegentlich aber auch vollständig schwarz gefärbte Individuen vor. Der Kopf ist robust, das Maul breit und die Nase nackt und feucht. Die Hörner sind kürzer als bei den anderen afrikanischen Büffeln, zudem zeigen sie nicht die typische seitliche Abwärtsbiegung. Vielmehr ragen die Hörner beim Rotbüffel schräg nach hinten auf, etwa in Fortsetzung der Stirnlinie. Sie sind dabei leicht nach außen gekrümmt, so dass sie eine Art Halbmond bilden. Die Länge der Hörner über die Krümmung gemessen ist größer als ihre Spannweite. Bei zentralafrikanischen Tieren erreichen sie eine Länge von 41 bis 69,0 cm bei einer Spannweite von 34,1 bis 65,5 cm. Bei westafrikanischen Tieren ist die Diskrepanz weniger deutlich entwickelt. Hier variiert die Hornlänge von 34,5 bis 72 cm, die Spannweite liegt zwischen 35,0 und 63,5 cm. Abweichend von den anderen afrikanischen Büffeln sind an der Hornbasis keine besonderen Verdickungen ausgebildet. Die langen und sehr prominenten Ohren fallen zusätzlich durch kräftige Fransen an der inneren Längsseite auf. Die Ohrmuschel ist außerdem dicht mit Haaren bewachsen, zwei Streifen aus langen, weißlichen Haaren verlaufen über die Ohrmuschel bis zu Ohrwurzel. Der Schwanz endet in einem auffälligen Quaste. Wie beim Kaffernbüffel fehlen Drüsen zum Absetzen von Sekreten. Weiterlesen

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Portrait: Walross

Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
Familie: Walrosse (Odobenidae)
Gattung: Odobenus
Art: Walross (Odobenus rosmarus)
Walross (Tierpark Hagenbeck)

Walross (Tierpark Hagenbeck)

Walrossbullen werden etwa dreieinhalb Meter lang, die Kühe hingegen drei Meter; das Gewicht eines Männchens kann 1200 Kilogramm übertreffen, Weibchen wiegen je nach Unterart zwischen 600 und 800 Kilogramm. Walrosse können bis zu 40 Jahre alt werden.
Der plumpe Körper der Walrosse wirkt aus der Entfernung kahl, ist aber in Wahrheit von einem etwa einen Zentimeter kurzen, stoppeligen Haarkleid bedeckt, das mit zunehmendem Alter dünner wird. Die Haut ist mit etwa vier Zentimetern extrem dick und faltig; darunter befindet sich eine fünf bis acht Zentimeter dicke Fettschicht. Sie schützt die Tiere vor Kälte und Verletzungen durch scharfe Eiskanten oder spitze Steine. Bei erwachsenen Männchen ist sie an Nacken und Schultern nochmals verstärkt und dient hier wohl zusätzlich dem Schutz vor Verletzungen bei Rangkämpfen unter den Männchen. Bei der Geburt haben Walrosse eine kräftig rotbraune Farbe, im Alter werden sie immer blasser und sind schließlich gelblich-braun. An der Farbe eines Walrosses kann man daher sein Alter abschätzen. Brust- und Bauchregion sind in der Regel dunkler als die Rückengegend; die Flossen sind bei den Neugeborenen dunkelgrau, nehmen aber mit der Zeit eine bleichere Farbe an. Weiterlesen

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Abenteuer Aquarium

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Cumberland-Wildpark Grünau

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