Systematik: Plattfische

Ammotretis elongatus ( Fisheries : Zoological results of the fishing experiments carried out by F.I.S. "Endeavor)

Ammotretis elongatus ( Fisheries : Zoological results of the fishing experiments carried out by F.I.S. „Endeavor)

Die Plattfische sind eine Ordnung der Strahlenflosser. Es gibt über 675 Arten, in 134 Gattungen, 14 Familien und zwei Unterordnungen:
Unterordnung Psettodoidei: Hartstrahlenflundern
Unterordnung Pleuronectoidei: Scheinbutte, Butte, Leierplattfische, Amerikanische Seezungen, Kamm-Flundern, Seezungen, Steinbutte, Hundszungen, Schollen, Paralichthodidae, Poecilopsettidae, Rhombosoleidae, Südflundern

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Der Karneval der Tiere

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Naturpark Maas-Schwalm-Nette

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Zoopresseschau

Tierpark Hellabrunn, 24.02.2017
Eisbären-Mädchen erobert Tundra-Anlage und die Herzen der Besucher
Auf ins Abenteuer! Im Alter von 14 Wochen entdeckt die kleine Hellabrunner Eisbärin zusammen mit ihrer Mutter Giovanna die Welt außerhalb des Mutter-Kind-Hauses. Nach etwas mehr als drei Monaten in der kuscheligen Holzschnitzel-Ecke des Mutter-Kind-Hauses war es am Freitagmorgen endlich soweit: Im Rahmen des großen Pressetermins erkundet das kleine Eisbären-Mädchen erstmals ausgiebig die Tundra-Anlage, ab dem Nachmittag können dann auch die Hellabrunn-Besucher die kleine Bärin auf der Anlage sehen. Alles ist neu, alles ist spannend! Vorsichtig und tapsig setzt das Eisbären-Mädchen eine Tatze nach der anderen auf die Erde der Tundra-Anlage und rutscht auch schon mal auf dem ungewohnten Grashang aus. Neugierig schnuppert sich die kleine Eisbärin durch ihr neues Reich: Jeden Sonnenstrahl, jeden Grashalm und jeden Stein gilt es zu erforschen. Entschlossen, alles zu erkunden, folgt die kleine Eisbärin ihrer Mama Giovanna auf Schritt und Tritt in die weitestgehend unbekannte Welt der Hellabrunner Eisbären-Landschaft. Giovanna hat in den vergangenen Monaten, die sie in der Wurfhöhle verbracht hat, fast ihre gesamten Fettreserven aufgebraucht und viel Gewicht verloren. Seit einigen Tagen bekommt sie wieder Rindfleisch, vorerst nur ein Kilo pro Tag, damit sich der Magen-Darm-Trakt wieder langsam an feste Kost gewöhnt. Der Nachwuchs bedient sich vorerst noch an Mamas Milchbar, kostet jedoch auch schon hin und wieder mal ein Stückchen Obst. Christine Strobl, Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende des Tierparks: „Es freut mich sehr, dass sich das Eisbären-Mädchen in den letzten Monaten so gut entwickelt hat und nun endlich bereit ist, auch das großzügige Außengelände kennenzulernen. Sie wird in der nächsten Zeit sicher viel zu erkunden und zu entdecken haben.“ Auch Tierpark-Direktor Rasem Baban zeigt sich am Freitag sichtlich begeistert: „Giovanna hat sich schon in den letzten drei Monaten als routinierte und geduldige Mutter gezeigt. Es macht viel Freude, nun zu beobachten, wie sie ihrem Jungtier die Welt außerhalb des Mutter-Kind-Hauses zeigt. Die Kleine wird von Tag zu Tag mehr entdecken und mutiger werden.“ Im Rahmen der Tierpatenschaft, die ProSieben mit seiner Nachhaltigkeitsmarke „Green Seven“ übernommen hat, wird die kleine Eisbärin auch eine wichtige Rolle als Botschafterin für den Arten- und Naturschutz übernehmen. „Es liegt mir am Herzen, dass die Hellabrunner Eisbären-Familie Botschafter für ihre bedrohten Verwandten in der Natur sind“, so Rasem Baban und weiter: „Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist es, die Besucherinnen und Besucher über die Artenvielfalt zu informieren, sie für die Bedrohung der Biodiversität zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, wie wichtig es ist, dass wir diese Wunderwelt erhalten.“ Dafür erwartet die Besucher gegenüber der Tundra-Anlage jetzt ein sehr ausführliches Informationsangebot zu den Eisbären und ihrem Lebensraum in der Nordpolar-Region. Die Taufe des kleinen Eisbären-Mädchens und somit auch die Bekanntgabe des Namens, findet am Donnerstag, den 23. März statt. Besucher können ab Freitagnachmittag täglich zur Hellabrunner Eisbärenlandschaft. Die Tiere haben bis ca. 16:30 Uhr die Möglichkeit, die Tundra-Anlage unsicher zu machen. Mutter und Kind können sich jedoch jederzeit auch in den Stall zurückziehen, wo sie dann nicht zu sehen sind. Am Montag, den 27. Februar wird im Tierpark Hellabrunn der Internationale Eisbären-Tag gefeiert. Kinder, die als Eisbären verkleidet in den Tierpark kommen, erhalten freien Eintritt. Zudem gibt es viele spannende und informative Aktionen rund um Eisbären.

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Systematik: Tiefseequappen

Ijimaia plicatellus (The deep-sea fishes of the Hawaiian Islands)

Ijimaia plicatellus (The deep-sea fishes of the Hawaiian Islands)

Die Tiefseequappen bilden eine Familie mit vier Gattungen und zwölf Arten
Sie gelten als wenig erforscht und ihre systematische Stellung ist umstritten. Nach Nelson, 2006, wird die Familie monotypisch in die Ordnung Tiefseequappenartige (Ateleopodiformes) und in die Überordnung Ateleopodomorpha gestellt. Früher wurden die Ateleopodidae zu den Glanzfischartigen (Lampriformes) gerechnet und auch in jüngster Zeit fand man anatomische und molekulargenetische Hinweise, die darauf hindeuteten, dass sie die Schwestergruppe der Lampriformes und zusammen mit diesen die Schwestergruppe der Laternenfischartigen (Myctophiformes) seien. Andere Wissenschaftler bilden aus den Tiefseequappenartigen eine Trichotomie mit den Maulstachlern (Stomiiformes) und den Eurypterygia, zu denen neben den Glanzfischartigen und den Laternenfischartigen unter anderem die Stachelflosser (Acanthopterygii) und die Dorschartigen gehören.
Durch die Ausgliederung der Maulstachler aus den Neoteleostei in der aktuellen Revision der Knochenfischsystematik durch R. Betancur-R. et al. (ab 2013) bilden die Tiefseequappen nun monotypisch die Teilkohorte Ateleopodia, die Schwestergruppe der Eurypterygia.

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

13.02.2017, Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)
Gemeinsam sind wir unberechenbar: Warum Segelfische erfolgreicher in der Gruppe jagen
Segelfische sind große ozeanische Raubfische, die ihre Beute mit ihrem langen spitzen Schnabel attackieren. Dabei spezialisieren sie sich meist auf eine Angriffsseite, was ihre Erfolgsrate beim Jagen erhöht, wie ein Team um den Wissenschaftler Dr. Ralf Kurvers vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) jetzt zeigen konnte. Der entscheidende Trick dabei: Segelfische jagen stets in Gruppen, in denen von rechts und links angreifende Individuen etwa gleichstark vertreten sind. So bleiben Angriffe für die Beute unvorhersehbar.
Raub- und Beutetiere entwickeln sich in enger Beziehung zueinander: Für Räuber ist es überlebenswichtig, effektive Jagdstrategien parat zu haben, und für die Beute zählt, ihren Angreifern möglichst entkommen zu können. Mit der Räuber-Beute-Beziehung von Segelfischen (Istiophorus platypterus) und Sardinen (Sardinella aurita) hat sich ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des IGB beschäftigt.
„Die meisten Fächerfische spezialisieren sich bei ihren Angriffen auf eine bestimmte Seite, denn damit können sie effizienter angreifen“, berichtet Dr. Ralf Kurvers, Erstautor der Studie, deren Ergebnisse jetzt in der Fachpublikation Current Biology veröffentlicht wurden. Er und sein Team fanden heraus, dass die Spezialisierung auf Angriffe über rechts oder links – fachsprachlich Lateralisation genannt – Vorteile bei der Jagd bringt, und zwar umso mehr, je stärker die Lateralisation ausgeprägt ist: Die Fische können auf ihrer bevorzugten Seite besonders schnell angreifen. Das ist ein Vorteil, denn Sardinen sind deutlich wendiger als ihre Fressfeinde. Das gilt allerdings nur, weil Segelfische in Gruppen jagen: Ein einzelner Fisch, der bevorzugt von einer Seite angreift, wäre für seine Beute leicht durchschaubar.
Wie die Forscher zeigen konnten, besteht der entscheidende Vorteil des Jagens in der Gruppe darin, dass die Vorhersagbarkeit der Spezialisierung der Segelfische auf rechts oder links in der Gruppe aufgehoben ist – die Räuber also für die Beute unberechenbarer sind. „Je größer die Gruppe, umso ausgeglichener ist das Verhältnis links-rechts, und umso erfolgreicher sind die Segelfische bei der Sardinenjagd“, berichtet Dr. Kurvers.
Für ihre Untersuchungen analysierten die Forscher insgesamt 365 Angriffe von 73 Segelfischen, die im offenen Ozean vor der mexikanischen Küste in elf Gruppen mit bis zu 14 Individuen auftraten. Außerdem untersuchten sie im Rahmen einer morphologischen Analyse die Abnutzungsspuren der Mikrozähne auf den langen Schnäbeln, mit denen die Raubfische ihre Beute attackieren. Die Analyse bestätigte, dass die allermeisten Fische eine bestimmte Angriffsseite bevorzugen.
Dass der Segelfisch in Gruppen jagt, erlaubt ihm – evolutionär gesehen – eine besonders ausgeprägte Spezialisierung. „Mit unserer Studie konnten wir den Nachweis für einen bislang unbekannten, aber wichtigen Vorteil erbringen, den das Jagen in Gruppen für Segelfische hat“, betont Dr. Ralf Kurvers.
Mit der jeweils hälftigen Verteilung auf rechts und links unterscheidet sich die Lateralisation der Segelfische übrigens von der Händigkeit beim Menschen: Etwa 90 Prozent aller Menschen weltweit bevorzugen die rechte und nur zehn Prozent die linke Hand. „Die gleiche Hand zu nutzen, hilf bei kooperativen Tätigkeiten, weswegen sich im Laufe der menschlichen Evolution eine angeborene Bevorzugung einer Handseite entwickelt hat. Dass es trotzdem auch Linkshänder gibt, erklärt sich dadurch, dass diese alternative Lateralisation ebenfalls Vorteile mit sich bringt, allerdings in der heutigen Gesellschaft unwichtigere – die Unberechenbarkeit im Kampf. Bei Top-Fechtern sind beispielsweise noch jeweils 50 Prozent links- und rechtshändig“, erklärt Dr. Kurvers.
Link zur Studie: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0960982216315251
Kurvers RHJM, Krause S, Viblanc PE, Herbert-Read JE, Zaslansky P, Domenici P, Marras S, Steffensen JF, Wilson ADM, Couillaud P & Krause J (in press). The Evolution of Lateralization in Group Hunting Sailfish. Current Biology. Weiterlesen

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Neu entdeckte Tiere (2017) 7. und 8. Woche

Syngnathus chihiroe
Zootaxa, Vol 4232, No 3, 17 Feb. 2017
Syngnathus chihiroe, a new species of pipefish (Syngnathidae) from southern Japan
MIZUKI MATSUNUMA

A new species of pipefish, Syngnathus chihiroe sp. nov., (Syngnathidae), is described on the basis of a single specimen collected off Yakushima Island (East China Sea), southern Japan in a depth of 160–162 m. The new species is readily distinguished from all congeners by the combination of the following characters: dorsal-fin rays 38, pectoral-fin rays 17, trunk rings 18, tail rings 40, subdorsal rings 3.25 + 10.0 = 13.25, head length 8.7 in standard length, snout length 2.3 in head length and snout depth 3.7 in snout length. The new species is similar to Syngnathus schlegeli Kaup 1853, the only other northwestern Pacific Ocean congener, characterized by dorsal-fin rays 30–47, trunk rings 18–20 and tail rings 38–46. However, it differs from S. schlegeli in having a greater number of pectoral-fin rays (17 in the former vs. 11–15 in the latter), and a short deep snout (snout length 2.3 in head length and snout depth 3.7 in snout length vs. 1.6–2.0 and 5.6–11.3, respectively). Weiterlesen

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Portrait: Zanclorhynchus spinifer

Zanclorhynchus spinifer ( Report on the scientific results of the voyage of H.M.S. Challenger during the years 1873-76)

Zanclorhynchus spinifer ( Report on the scientific results of the voyage of H.M.S. Challenger during the years 1873-76)

Zanclorhynchus spinifer ist eine im südlichen (antarktischen) Ozean vorkommende Meeresfischart aus der Ordnung der Barschartigen. Zanclorhynchus spinifer wird in den meisten Quellen den Schweinsfischen (Congiopodidae) zugeordnet. Bei Ishii und Imamura bildet die Art zusammen mit Alertichthys blacki und in Abgrenzung zur Gattung Congiopodus (Unterfamilie Congiopodinae) die Unterfamilie Zanclorhynchinae. Mandrytsa (2001) und Betancur-R. (2013) erheben die Zanclorhynchinae in den Rang einer selbstständigen Familie, die Zanclorhynchidae. Weiterlesen

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Portrait: Seychellen-Paradiesschnäpper

Seychellen-Paradiesschnäpper Weibchen (vorne) und Männchen (hinten) (Joseph Wolf)

Seychellen-Paradiesschnäpper Weibchen (vorne) und Männchen (hinten) (Joseph Wolf)

Der Seychellen-Paradiesschnäpper, auch als Rabenparadiesschnäpper bezeichnet, ist eine seltene Vogelart aus der Familie der Monarchen, die auf den Seychellen endemisch ist.
Zwischen Männchen und Weibchen herrscht ein starker Geschlechtsdimorphismus. Die Männchen erreichen eine Körperlänge von 20 Zentimetern, hinzu kommen die beiden 22 bis 31 Zentimeter langen mittleren Schwanzfedern. Das Gefieder ist glänzend blauschwarz. Der Schwanz ist schwarz. Die braune Iris ist von einem hellblauen Augenring umgeben. Der Schnabel ist hellblau. Die Beine sind schieferblau. Die Weibchen sind 17 bis 20 Zentimeter lang, ihnen fehlen die verlängerten Schwanzfedern. Der Kopf ist schwarz. Rücken, Flügel und Schwanz sind kastanienbraun. Kehl- und Kragenband sowie die Unterseite sind cremeweiß. Augenring und Schnabel sind hellblau. Der Schnabel ist schwärzlich mit einem hellen Unterkiefer. Die Beine sind schwärzlich. Das Gefieder der Jungvögel ähnelt dem der Weibchen ist aber stumpfer und bräunlicher. Weiterlesen

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Portrait: Numbat

Numbat (Brehms Tierleben)

Numbat (Brehms Tierleben)

Der Numbat oder Ameisenbeutler ist ein kleines australisches Beuteltier aus der Ordnung der Raubbeutlerartigen). Wegen seiner abweichenden Anatomie und Lebensweise wird er einer eigenen Familie, Myrmecobiidae, zugeordnet. Seine Nahrung besteht nahezu ausschließlich aus Termiten, die er mit starken Krallen ausgräbt und mit einer wurmförmigen Zunge fängt. Vor allem die Nachstellung durch den von Menschen in Australien eingeschleppten Rotfuchs hat dazu geführt, dass der Numbat aus großen Teilen seines einstigen Verbreitungsgebiets verschwunden ist und nur mit intensiven Schutzmaßnahmen überleben kann. Weiterlesen

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