Derzeit wird der Inhalt des Blogs überarbeitet. Es kann also sein, dass einige Links ins Leere führen.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geantwortet.

Manche Fotos sind nicht von mir. Der Name des Fotografen, oder eine andere Quelle wird dann genannt. Einige Tiere kann ich auch gar nicht mehr fotografieren, weil es sie nicht mehr gibt, Bilder von Beutelwölfen werde ich wohl nie machen (ich kann mir nicht vorstellen, dass es diese Tiere noch gibt, allerdings lasse ich mich auch eines Besseren belehren).

Neben Bildern wird dieser Blog auch durch Illustrationen bereichert. Nachdem ich selbst kein Zeichentalent habe und ich diesen Blog nicht mit „Kindergartenzeichnungen“ verschandeln möchte, überlasse ich das Leuten, die das können. Die Illustratoren sind (meistens) bereits tot, trotzdem werden ihre Namen (oder andere Quellenangaben) genannt. Manche Illustratoren haben mir auch ihre Bilder zur Verfügung gestellt.

Die Fotos sind nicht immer aktuell, manche Tiere sind vielleicht nicht mehr im Tierbestand (wer also einen Zoo nur aufgrund eines Bildes wegen einer bestimmten Tierart aufsuchen will, sollte vielleicht erst die Zootierliste zu Rate ziehen).

Einige Zoos untersagen in ihrer Parkordnung die Weiterverwendung durch Dritte. Nachdem ich hin und wieder Anfragen bekomme, die ich meist ablehne mache ich das hier offiziell. In den seltensten Fällen werde ich die Weiterverwendung meiner Bilder erlauben. Noch sehe ich von Wasserzeichen oder dergleichen ab, bisher hielt sich die Weiterverwendung auch in Grenzen (aber ob man es glauben möchte, es kam vor).
Allerdings gibt es Ausnahmen von der Regel, auch wenn es wenige sind. Bilder von Tieren außerhalb von Zoos könnte ich zur Verfügung stellen, diese sind aber derzeit noch sehr gering.

Und es gibt weitaus bessere Fotografen als mich…

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Zoopresseschau

Kölner Zoo 25.06.2017
Kölner zeigen enorme Spendenbereitschaft: Zoo sammelt bei Spendenaktion 15.000 Euro für Prothese des dreibeinigen Elefanten „Namal“
Der Kölner Zoo hatte Mitte Mai zu einer Spendenaktion für den sri lankischen Elefanten „Namal“ aufgerufen. Zoo-Vorstand Christopher Landsberg war im April bei einer Reise zu Projektpartner „Elephant Transit Home (ETH)“, einer Art Waisenhaus für Elefanten in Udawalawe im Süden Sri Lankas, auf die Notlage des Jungbullen aufmerksam geworden. „Namal“ war vor sechs Jahren mit einem Fuß in eine Schlinge geraten und hatte ihn verloren. In freier Wildbahn war er ohne Überlebenschance. Seitdem kümmern sich die Experten von ETH um den Elefanten. Sie verpassten ihm eine Prothese, mit der der Elefant bislang gut zu Recht kam. Die Prothese ist ihm nun zu klein geworden. Er benötigt dringend eine neue, doch ETH fehlt das Geld. Der Kölner Zoo rief kurzentschlossen zu einer Spendenaktion auf. 15.000 Euro wurden benötigt. Binnen kürzester Zeit kam das Geld zusammen. Die Troisdorfer Firma Maschinenbau Kitz trug einen besonders beachtlichen Teil zu dieser Summe bei. „Namal“ kann nun schon bald eine neue Prothese angefertigt werden. „Dass das Geld in so kurzer Zeit zusammen gekommen ist, zeigt, wie schnell, unbürokratisch und effizient Hilfe sein kann. Wir danken allen Spendern und erklären mit der heutigen Veranstaltung transparent, wie das Geld für ,Namal‘ genau eingesetzt wird“, so die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg bei der heutigen symbolischen Spendenübergabe an Dr. Vijitha Perera, Wildlife Veterinarian & Leiter des “Elephant Transit Home“. Dr. Perera und Zoo-Kurator Dr. Alexander Sliwa informierten zuvor bei einem Vortrag über die enorme Spendenbereitschaft der Kölner und über die aktuelle Situation von „Namal“. Der Zoo hatte alle Spender, die mehr 100 Euro oder mehr bereitgestellt hatten, als Dankeschön zu Vortrag und kostenlosem Zoobesuch eingeladen. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

19.06.2017, Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie
Tiefseemuscheln und -schwämme gedeihen auf Öl: Des einen Freud, des anderen Leid
Wissenschaftler aus Bremen und den USA haben Meerestiere entdeckt, die in Symbiose mit Bakterien leben, welche Öl als Energiequelle verwenden. In der Tiefsee im Golf von Mexiko gibt es Vulkane, die Öl und Asphalt speien. Dort leben Muscheln und Schwämme in Symbiose mit Bakterien, die ihnen Nahrung liefern. Diese Symbionten ernähren sich von kurzkettigen Alkanen aus dem Öl. Die Forscher entdeckten zudem, dass nah verwandte Bakterien diese Fähigkeit beim Abbau der Ölpest nach der Explosion der Ölbohrplattform Deepwater Horizon nutzten.
Gestank und Hitze, wenn ein neuer Straßenbelag aufgebracht wird; schwarze Klumpen am Strand, die an den Füßen kleben – Asphalt wirkt nicht wie ein gemütlicher Lebensraum. Dennoch kann er die Grundlage florierender Ökosysteme bilden – für Muscheln, Krebse, Würmer, Schwämme und viele andere Bewohner.
Asphaltvulkane voller Leben
In den Tiefen des Golfs von Mexiko tritt Öl und Asphalt aus dem Meeresboden und bildet bizarr anmutende Strukturen, die an erkaltete Lava erinnern – so genannte Asphaltvulkane. Vor fast 15 Jahren entdeckten Bremer und US-amerikanische Forscher diesen Lebensraum. Noch immer steckt er voller Überraschungen, wie eine nun in Nature Microbiology veröffentlichte Studie einer internationalen Forschergruppe um Maxim Rubin-Blum und Nicole Dubilier vom Bremer Max-Planck-Institut zeigt.
Symbiontische Bakterien verwenden eine neue Energie- und Kohlenstoffquelle
Die Campeche Knolls-Asphaltvulkane in etwa 3000 Metern Wassertiefe im Golf von Mexiko beheimaten eine diverse Lebensgemeinschaft. Doch wovon leben die Organismen?
„Den Asphalt und das Öl, die aus dem Boden treten, können sie nicht fressen, und andere Nahrungsquellen sind in der Tiefsee rar“, erklärt Rubin-Blum. „Darum haben sich einige von ihnen mit Bakterien zusammengetan, die ihnen aus der Patsche helfen: Diese können aus dem Öl sowohl Energie als auch lebenswichtigen Kohlenstoff gewinnen.“ Solche Bakterien haben Meeresforscher schon an anderen öl-reichen Standorten gefunden – allerdings als freilebende Mikroorganismen.
Verwöhnte Ringbrecher
Diese ölfressenden Bakterien gehören zur Gruppe Cycloclasticus. Ihren Namen, der „Ringbrecher“ bedeutet, verdanken sie einer besonderen Fähigkeit: Sie können schwer abbaubare Ringstrukturen im Öl, so genannte PAHs (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), knacken und verwerten. Das ist ein mühseliger Prozess, der viel Energie verschlingt.
Die symbiotischen Cycloclasticus, die die Bremer Forscher an den Asphaltvulkanen entdeckt haben, machen sich die Sache leichter. Sie haben sich auf leicht abbaubare Bestandteile des Öls spezialisiert – so genannte kurzkettige Alkane wie Butan, Ethan und Propan. „Die Ringe der PAHs können diese Mikroorganismen gar nicht mehr knacken“, erklärt Rubin-Blum. „Sie haben die dazu notwendigen Gene verloren.“ Solche Cycloclasticus-Bakterien, die rein auf kurzkettige Alkane setzen und keine PAH-Ringe mehr knacken können, kannte man bisher nicht.
Weil kurzkettige Alkane so leicht zu verwerten sind, konkurrieren viele Mikroorganismen darum. Wie können es sich die symbiotischen Bakterien erlauben, auf eine so heiß umkämpfte Nahrung zu setzen und ihre außergewöhnlichen Ringbrecher-Fähigkeiten zu vernachlässigen? Und das, obwohl sie in einem Lebensraum leben, der reich an PAH-Ringen ist?
„Wir vermuten, dass sie sich diesen ‚Luxus’ nur leisten können, weil sie sich bei Muscheln und Schwämmen als Symbionten eingemietet haben“, erläutert Mitautorin Nicole Dubilier vom Bremer Max-Planck-Institut. „Ihre Wirte filtern das umliegende Meerwasser und liefern ihnen dadurch kontinuierlich kurzkettige Alkane. So leben sie konkurrenzfrei an einem geschützten Standort und müssen nicht mit freilebenden Bakterien konkurrieren.“
“Das ist das erste Mal, dass wir eine Symbiose auf Basis kurzkettiger Alkane finden”, fügt Rubin-Blum hinzu. Die vorliegende Studie erweitert damit das Spektrum an bekannten Stoffen, die chemosynthetische Symbiosen antreiben können.
Freilebende Verwandtschaft: Erst die Schmankerl, dann die zähen Happen
In einem weiteren Schritt verglichen Rubin-Blum, Dubilier und ihre Kollegen das Genom der symbiotischen Bakterien mit dem freilebender, nah verwandter Cycloclasticus-Arten. Diese traten im Golf von Mexiko nach der Deepwater Horizon-Ölkatastrophe in großen Zahlen auf. Tatsächlich konnte auch manche freilebende Art kurzkettige Alkane abbauen.
„Das war überraschend, denn bislang dachte man, Cycloclasticus können nur PAHs abbauen“, erklärt Dubilier. Kurzkettige Alkane sind vor allem unmittelbar nach einem Ölaustritt zu finden und werden schnell und von vielen Organismen abgebaut. Im Gegensatz zu den symbiotischen Bakterien sind die freilebenden aber weiterhin in der Lage, auch PAHs zu nutzen. „So bleiben sie flexibel. Sind die kurzkettigen Häppchen aufgebraucht, können sie immer noch die deutlich zäheren PAHs verwerten“, so Dubilier.
„Offensichtlich handelt es sich bei Cycloclasticus um eine Schlüsselfigur im marinen Ölabbau“, fügt Rubin-Blum hinzu. “Als nächstes wollen wir daher die Physiologie und den Stoffwechsel der symbiotischen und freilebenden Arten genau vergleichen, um so mehr über deren Beitrag zum Abbau von Kohlenwasserstoffen im Meer zu erfahren.”
Originalveröffentlichung
Maxim Rubin-Blum, Chakkiath Paul Antony, Christian Borowski, Lizbeth Sayavedra, Thomas Pape, Heiko Sahling, Gerhard Bohrmann, Manuel Kleiner, Molly C. Redmond, David L. Valentine, Nicole Dubilier (2017): Short-chain alkanes fuel mussel and sponge Cycloclasticus symbionts from deep-sea gas and oil seeps. Nature Microbiology.
DOI: 10.1038/nmicrobiol.2017.93 Weiterlesen

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Portrait: Sakerfalke

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Falkenartige (Falconiformes)
Familie: Falkenartige (Falconidae)
Unterfamilie: Eigentliche Falken (Falconinae)
Gattung: Falken (Falco)
Art: Sakerfalke (Falco cherrug)
Sakerfalke (Wildpark Tambach)

Sakerfalke (Wildpark Tambach)

Der Sakerfalke (auch Saker oder Würgfalke) ist etwa 46 bis 58 Zentimeter groß, kompakt, kräftig gebaut und hat eine Spannweite von etwa 104 bis 129 Zentimeter. Die Flügel sind lang, breit und spitz, oberseits dunkelbraun, hell gefleckt und gebändert. Die Schwanzoberseite ist hellbraun. Charakteristisch ist der cremefarbige, helle Kopf, der sich von der dunklen Oberseite absetzt. Die Unterseite ist cremefarbig, beim Weibchen mehr und beim Männchen weniger dunkelbraun gefleckt und gebändert. Die Weibchen sind beträchtlich größer und schwerer als die Männchen. In Mitteleuropa ist die Art feldornithologisch gut bestimmbar, in Gegenden, in denen auch der Lannerfalke vorkommt, zum Beispiel auf dem südöstlichen Balkan, besteht jedoch erhebliche Verwechslungsgefahr. Weiterlesen

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Portrait: Turmfalke

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Falkenartige (Falconiformes)
Familie: Falkenartige (Falconidae)
Unterfamilie: Eigentliche Falken (Falconinae)
Gattung: Falken (Falco)
Art: Turmfalke (Falco tinnunculus)
Turmfalke (Wildpark Bad Mergentheim)

Turmfalke (Wildpark Bad Mergentheim)

Turmfalken zeigen in ihrem Gefieder einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus. Das auffälligste Unterscheidungsmerkmal zwischen männlichen und weiblichen Turmfalken ist die Kopffärbung. Bei Männchen ist der Kopf grau, während Weibchen einheitlich rotbraun gefärbt sind. Männchen haben außerdem auf ihrem rotbraunen Rücken kleine schwarze und zum Teil rautenförmige Flecken. Ihre Oberschwanzdecken sowie der Hinterrücken und die Schwanzfedern – der so genannte Stoß – sind gleichfalls hellgrau. Das Stoßende weist eine deutliche schwarze Endbinde mit einem weißen Saum auf. Die Unterseite ist hell cremefarben und nur sehr leicht bräunlich gefleckt oder gestreift. Der Unterbauch und die Unterflügeldecken sind fast weiß.
Das ausgewachsene Weibchen ist am Rücken dunkel quer gebändert. Im Unterschied zum Männchen ist der Stoß braun und zeigt zudem mehrere Querstreifen und eine deutliche Endbinde. Auch die Unterseite ist dunkler als beim Männchen und weist eine stärkere Fleckung auf. Jungvögel gleichen in ihrem Gefieder den Weibchen. Allerdings wirken ihre Flügel runder und kürzer als bei adulten Turmfalken. Außerdem weisen die Spitzen der Handschwingen hellere Säume auf. Wachshaut und Augenring, die bei ausgewachsenen Vögeln gelb sind, sind bei Jungvögeln hellblau bis grüngelblich.
Bei beiden Geschlechtern ist der Schwanz abgerundet, da die äußeren Schwanzfedern kürzer als die mittleren Schwanzfedern sind. Bei ausgewachsenen Vögeln erreichen die Flügelspitzen das Schwanzende. Die Beine sind sattgelb, die Krallen schwarz.
Körpergröße und Flügelspannweite variieren je nach Unterart und Individuum stark. Bei der in Europa vertretenen Unterart Falco tinnunculus tinnunculus erreichen Männchen durchschnittlich eine Körperlänge von 34,5 Zentimetern und Weibchen von 36 Zentimetern. Die Flügelspannweite des Männchens beträgt durchschnittlich knapp 75 Zentimeter und bei den größeren Weibchen 76 Zentimeter.
Normal ernährte Männchen wiegen im Schnitt etwa 200 Gramm, Weibchen sind durchschnittlich etwa 20 Gramm schwerer. Während Männchen das ganze Jahr über ein in der Regel konstantes Gewicht haben, schwankt das der Weibchen beträchtlich: Sie sind am schwersten während der Legeperiode, in der auch normal ernährte Weibchen mehr als 300 Gramm wiegen können. Gewicht der Weibchen und Bruterfolg sind dabei positiv korreliert: Schwere Weibchen haben größere Gelege und sind erfolgreicher bei der Aufzucht ihrer Jungen. Weiterlesen

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Portrait: Buntfalke

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Falkenartige (Falconiformes)
Familie: Falkenartige (Falconidae)
Unterfamilie: Eigentliche Falken (Falconinae)
Gattung: Falken (Falco)
Art: Buntfalke (Falco sparverius)
Buntfalke (Zoo Berlin)

Buntfalke (Zoo Berlin)

Buntfalken sind sehr kleine, aber kräftig gebaute Falken mit relativ großem Kopf und kurzen Beinen. Flügel und Schwanz sind relativ kurz, der Schwanz ist am Ende deutlich gerundet. Die Körperlänge beträgt 21–27 cm, die Flügelspannweite 52–61 cm. Ähnlich wie der Turmfalke zeigt auch der Buntfalke nur einen geringen reversen Geschlechtsdimorphismus bezüglich Größe und Gewicht, jedoch einen sehr ausgeprägten Geschlechtsdichroismus. Männchen erreichen etwa 90 % der Körpermaße der Weibchen. Adulte Männchen der Nominatform wiegen 97–120 g und haben eine Flügellänge von 173–203 mm. Adulte Weibchen der Nominatform erreichen ein Gewicht von 102–150 g und eine Flügellänge von 178–208 mm.
Die Männchen sind farblich sehr ansprechend. Bei adulten Männchen der Nominatform ist die Oberseite von Rumpf und Schwanz überwiegend leuchtend rostrot. Rücken, Schultern und Schirmfedern sind auf diesem Grund kräftig schwarz gebändert. Der Schwanz hat eine breite schwarze Subterminalbinde und eine schmale weiße, graue oder rötliche Endbinde. Die äußeren Steuerfedern zeigen auf weißlichem Grund neben der schwarzen Endbinde zwei bis vier schwarze Querbinden. Die Oberflügeldecken sind auf kräftig grau-blauem Grund schwarz gefleckt. Die Schwungfedern sind oberseits schwärzlich und zeigen eine mehr oder weniger ausgeprägte weiße Fleckung. Die Unterflügeldecken und die Unterseite des Rumpfes sind cremefarben oder hell rötlich beige, zum Schwanz hin mehr weißlich. Die untere Brust und die Flanken sind dunkel gefleckt. Die Unterseite der Schwingen ist auf weißlichem Grund dunkelgrau gebändert, der Schwanz ist unterseits hell rötlich braun.
Der Oberkopf ist blaugrau und hat in der Mitte meist einen rotbraunen Fleck. Der rotbraune Nacken zeigt ein Occipitalgesicht mit zwei schwarzen runden Flecken und ist nach vorn durch einen breiten schwarzen Streifen begrenzt. Kopfseiten, Stirn und Kehle sind weiß mit einem kräftigen schwarzen Bartstreif unter dem Auge. Über dem Auge befindet sich ein schmaler weißer Brauenstreif.
Weibchen ähneln den Männchen, sind aber insgesamt viel weniger kontrastreich und bunt gefärbt. Ihnen fehlt die graublaue Färbung der Oberflügeldecken, diese sind wie Rücken, Schultern, Schirmfedern und Schwanz auf rostbraunem Grund schwärzlich gebändert. Die Unterseite ist cremefarben und rotbraun gestrichelt. Die Kopfzeichnung entspricht weitgehend der des Männchen, der Oberkopf ist jedoch mehr grau und dunkel gestrichelt.
Die Iris ist in allen Kleidern dunkelbraun, Augenring, Wachshaut und Beine gelb, die Krallen sind schwarz. Der Schnabel ist grauschwarz. Weiterlesen

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Tierpark Walldorf

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3. Zooreise 2017, Tag 6 – Linz – Salzburg – Spamalot

Im Internet ist vom hervorragenden Frühstück des Hotels Kolping zu lesen. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen. Diese wurden nicht erfüllt. Es ist ein Frühstück, kein schlechtes, aber außergewöhnlich auch nicht. Ich hatte schon bessere Frühstücke, auch schon schlechtere. Weiterlesen

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