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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geantwortet. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

14.11.2017, Universität Konstanz
„Linkshändige“ Fische und asymmetrische Gehirne
Konstanzer Biologen finden Zusammenhänge zwischen „Händigkeit“, Gehirnstruktur und Genen bei extrem spezialisierten Buntbarschen
Ob rechte oder linke Hand, spielt für uns Menschen eine große Rolle. Die überwiegende Mehrheit bevorzugt die rechte Körperseite, nur rund drei Prozent der Menschen sind mit beiden Händen gleichermaßen trainiert. Mit ihrer Präferenz für eine Körperhälfte sind Menschen nicht allein: Auch im Tierreich tritt das Phänomen auf, unter anderem bei Menschenaffen oder auch Vögeln, wenn auch häufig nicht so auffällig wie beim Menschen. Besonders ausgeprägt ist die „Händigkeit“ allerdings beim Buntbarsch Perissodus microlepis, der im afrikanischen Tanganjikasee beheimatet ist. Diese Art von Buntbarsch ist extrem spezialisiert, denn sie frisst ausschließlich Schuppen von anderen Fischen, und zudem immer nur von einer Seite seiner Beutefische. Individuen zeigen nicht nur in ihrem Jagdverhalten eine deutliche Vorliebe für jeweils eine Seite, von der aus sie ihre Beute angreifen, auch die Kopfform der Fische spiegelt diese Präferenz wider: Bei vielen dieser Buntbarsche ist das Maul nicht symmetrisch, sondern asymmetrisch und weist eine Biegung nach links oder rechts auf. Biologen der Universität Konstanz untersuchten nun Zusammenhänge der Seitenpräferenz des Buntbarsches mit der Struktur seines Gehirns und dessen „angeschalteten“ Genen. Das Team von Prof. Dr. Axel Meyer, Professor für Zoologie und Evolutionsbiologie an der Universität Konstanz, zeigte, dass die Seitenpräferenz des Fressverhaltens wie auch die Anatomie der Köpfe mit einer Asymmetrie der Gehirnhälften sowie mit unterschiedlicher Aktivität ihrer Gene in verschiedenen Hirnhälften korreliert. Die Forschungsergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsjournals „Genome Biology and Evolution“ veröffentlicht.
„Unsere Forschung hilft dabei, die Grundlagen der Händigkeit und der Asymmetrie im Gehirn besser zu verstehen. Wir hoffen, dass unsere Erkenntnisse auch zum Verständnis der Händigkeit beim Menschen beitragen“, schildert der Konstanzer Biologe Dr. Ralf Schneider, zusammen mit Dr. Hyuk Je Lee einer der Hauptautoren der Studie.
Die Biologen dokumentierten in ihrer Studie zunächst die Seitenpräferenz von rund 40 Individuen dieser Buntbarsche Anschließend untersuchten sie die Symmetrie des Gehirns. „Im gesamten Gehirn der Fische, aber besonders in der Gehirnregion Tectum Opticum, fanden wir eine klare Asymmetrie – aber nur bei den Fischen, die auch eine einseitige Jagdpräferenz aufweisen“, schildert Ralf Schneider. Das Tectum Opticum ist die Gehirnregion, die für die Verarbeitung der optischen Sinneseindrücke zuständig ist. Die Hälfte des Tectum Opticum, die für das Auge der bevorzugten Seite zuständig ist, war bei den Buntbarschen jeweils stärker ausgebildet. Fische, die keine Seitenpräferenz zeigten, wiesen hingegen eine größere Symmetrie des Tectum Opticum auf. Dasselbe Muster zeigte sich auch für weitere Gehirnregionen. „Das ist interessant, weil es darauf hindeutet, dass es einen funktionellen Zusammenhang zwischen der Ausbildung des Gehirns und der Verhaltenslateralität gibt“, so Schneider.
Genanalysen (Genexpressionsanalysen) mehrerer Teile des Gehirns zeigten, welche Gene in den jeweiligen Gehirnregionen verstärkt aktiviert werden. Auch hier wiederholte sich das Muster, das sich bereits in der Gehirnstruktur gezeigt hatte: Allein schon im Tectum Opticum waren 140 Gene unterschiedlich häufig in den beiden Gehirnhälften aktiviert. Jeweils in Übereinstimmung mit der Seitenpräferenz der Tiere war die Aktivität der Gene in der entsprechenden Gehirnhälfte erhöht beziehungsweise reduziert. Die deutlichste Übereinstimmung wies das Gen Synuclein Gamma Alpha (sncga) auf – ein besonders interessantes Ergebnis, denn aus Untersuchungen des Zebrabärblings ist bekannt, dass dieses Gen verstärkt in der sogenannten Habenula exprimiert wird, einem Gehirnteil, der bei sämtlichen Wirbeltieren einschließlich des Menschen asymmetrisch aufgebaut ist. Neben Synuclein Gamma Alpha war eine Reihe anderer Gene, die beim Menschen mit Händigkeit und auch mit Schizophrenie in Zusammenhang gebracht werden, in den Gehirnhälften dieser Buntbarsche unterschiedlich häufig aktiviert. Es gibt Grund zur Annahme, dass die Habenula der Ursprung für einige Asymmetrien im Gehirn von Wirbeltieren sein könnte. Die Evolution der extremen Spezialisierung, Schuppen bevorzugt nur von einer Seite der Beutefische zu fressen und dabei auch den Kopf und das Gehirn asymmetrisch zu verändern, ist vermutlich durch extrem schnelle „seiten-spezifische“ Evolution der Genregulation im Gehirn erreicht worden, schildern die Biologen.
Originalpublikation:
Hyuk Je Lee, Ralf F. Schneider, Tereza Manousaki, Ji Hyoun Kang, Etienne Lein, Paolo Franchini, Axel Meyer. Lateralized Feeding Behavior Comes with Asymmetrical Neuroanatomy and Lateralized Gene Expressions in the Brain in Scale-Eating Cichlid Fish. Genome Biology and Evolution, online publiziert am 24. Oktober 2017
[https://academic.oup.com/gbe/article/doi/10.1093/gbe/evx218/4563458; https://doi.org/10.1093/gbe/evx218] Weiterlesen

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Portrait: Temmincktragopan

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Tragopane (Tragopan)
Art: Temmincktragopan (Tragopan temminckii)
Temmincktragopan (Tierpark Hellabrunn)

Temmincktragopan (Tierpark Hellabrunn)

Der Hahn des Temmincktragopans erreicht eine Körperlänge von 64 cm, wovon 18–23 cm auf den relativ kurzen Schwanz entfallen. Die Flügellänge liegt zwischen 210 und 265 mm, das Gewicht zwischen 980 und 1600 g. Die Henne ist mit 58 cm Körper- und 15–18 cm Schwanzlänge sowie einem Gewicht von 970–1100 g kleiner und leichter. Die Flügellänge liegt zwischen 202 und 225 mm.

Der Schnabel des Männchens ist schwarz mit fleischfarbener Spitze, die Iris ist braun. Die unbefiederte Partie um das Auge ist blau und ausgedehnter als beim ähnlichen Satyrtragopan. Die erigierbaren „Hörner“, die schräg hinten über dem Auge liegen, sind grünlich blau, der Kehllappen ist blassblau. Bei der Balz kann auch er stark erweitert werden, reicht dann bis über die Brust und zeigt in der Mitte einen dunkelblauen, hell gefleckten Latz, an den Seiten jeweils acht bis neun scharlachrote Felder, die teils miteinander verbunden sind. Der Kopf ist schwarz befiedert und trägt eine Haube, die an den Seiten orange Streifen zeigt. An den oberen Halsseiten finden sich orange Flecken, die in das lebhafte Orange des unteren Halses laufen, das an Nacken und Brust in das dunkle Orangerot des Körpergefieders übergeht. Auf der Unterseite zeigt dieses hellgraue Tropfenflecken, die zu den Flanken hin größer werden. Rücken, Flügeldecken, Bürzel und Oberschwanzdecken zeigen schwarz umrahmte, weiße Flecken. Die äußeren Oberschwanzdecken sind verlängert, rundlich und hellgrau mit roten Säumen. Die Steuerfedern sind an der Basis auf beigem Grund bekritzelt und quergebändert und tragen eine breite schwarze Endbinde. Die Füße des Hahns sind rosa. Weiterlesen

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Portrait: Himalaya-Glanzfasan

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Glanzfasanen (Lophophorus)
Art: Himalaya-Glanzfasan (Lophophorus impejanus)
Himalaya-Glanzfasan (Vogel- und Tierpark Solingen-Ohligs)

Himalaya-Glanzfasan (Vogel- und Tierpark Solingen-Ohligs)

Der Himalaya-Glanzfasan, auch Königs-Glanzfasan oder Rotschwansmonalgenannt, ist ein in Asien heimischer Hühnervogel, der aber weltweit als Ziervogel gehalten wird.
Das Artepitheton impejanus erhielt der Himalaya-Glanzfasan zu Ehren von Lady Mary Impey, der Ehefrau von Sir Elija Impey, dem ersten Gouverneur von Bengalen. Der Himalaya-Glanzfasan ist – unter dem Namen Danphe – der Nationalvogel Nepals und wird häufig in nepalesischen Liedern erwähnt. Er ist außerdem der Wappenvogel des indischen Bundesstaates Uttarakhand.

Der Himalaya-Glanzfasan ist von massiger, plumper Figur mit starken Läufen, kurzem Schwanz und klobigen Schnabel. Das Männchen wird bis zu 70 cm lang, (wovon ca. 23 cm auf den Schwanz entfallen) und 2,5 kg schwer; das Weibchen ist etwas kleiner. Die Flügellänge beträgt 29 bis 32 Zentimeter, die Schwanzlänge 21,8 bis 23,8 Zentimeter. Im Gegensatz zum Männchen richtet das Weibchen die Haube nie auf. Weiterlesen

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Portrait: Wachtel

Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Erdwachteln (Coturnix)
Art: Wachtel (Coturnix coturnix)
Wachtel (Tierpark Fauna, Solingen)

Wachtel (Tierpark Fauna, Solingen)

Wachteln weisen nur einen geringen Geschlechtsdimorphismus auf. Ausgewachsene Männchen, auch Wachtelhähne genannt, haben eine graubraune Gesamtfärbung mit einer Vielzahl rotbrauner und schwarzer Striche. Auf der Mitte des Kopfes sowie an den Seiten des Scheitels bilden die weißen Schaftstriche der Federn drei Längsstreifen. Die Kopfseiten sind dunkel gestrichelt. Vom Schnabelwinkel aus verläuft ein rötliches Band, das die weißliche Kehle seitlich umfasst. Dieses rötliche Band ist wiederum von einem undeutlich cremeweißen Band mit einer schmalen braunen Kante eingefasst. Über die Kehlmitte verläuft ein brauner Streifen. Die obere Brust ist cremefarben mit kleinen weißen Längsstricheln und geht im unteren Brustbereich in ein Weißgrau über, das sich auch über den Bauch erstreckt.
Der Vorderrücken weist schwarze Querstreifen und Flecken auf, durch die weißen Schaftstreifen der Federn ergibt sich eine Längszeichnung. Die Flügel sind grau. Flügeldecken und Schwungfedern weisen eine Querzeichnung aus dünnen weißlichen Streifen auf. Der Bürzel und der Oberschwanz sind dunkel mit einer Querzeichnung aus breiten schwarzen und schmalen rötlichen und weißen Streifen.
Die Weibchen, auch Wachtelhennen genannt, gleichen den Männchen weitgehend. Sie sind im Regelfall jedoch an Brust und Vorderhals nur einfarbig weißgrau. Das Band, das die Kehle einfasst, erstreckt sich bei ihnen nur bis auf die Seite der Kehle. Weiterlesen

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Pokémon

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Peter Wohlleben: Das geheime Netzwerk der Natur

Die Natur steckt voller Überraschungen: Laubbäume beeinflussen die Erdrotation, Kraniche sabotieren die spanische Schinkenproduktion und Nadelwälder können Regen machen. Klingt unwahrscheinlich? Ist es aber nicht. Und das sind nur einige Beispiele, welche „Deutschlands berühmtester Förster“ in seinem neuesten Buch Das geheime Netzwerk der Natur vorstellt. Verständlich geschrieben, mal mit mahnendem Zeigefinger, mal mit Augenzwinkern werden kaum bekannte Zusammenhänge in der Natur erklärt. Dabei unternimmt Wohlleben mit seinem Leser nicht nur Reisen in den heimischen Garten, auch andere Teile der Welt werden beleuchtet.
Das geheime Netzwerk der Natur ist wichtig und vielseitiger, als es in diesen wenigen Seiten (224) beschrieben werden könnte und vieles ist vermutlich noch gar nicht bekannt.
Es ist wichtig, dass der Mensch das Spiel der Natur kennt und erkennt, denn meist ist er es, der störend darauf eingreift.
Es heißt immer so schön: Man schützt, was man kennt, aber was hilft es Elefanten, Tiger und Co. zu schützen, wenn es ganz andere Lebewesen sind, die für eine intakte Natur sorgen. Wer würde beispielsweise vermuten, dass Lachse das Baumwachstumn fördern?
Das geheime Netzwerk der Natur erschlägt nicht mit wissenschaftlichen Fachausdrücken und versteckt sich nicht hinter Wörtern, die nur Eingeweihte kennen. Das Buch ist für jeden geschrieben und jeder kann es verstehen. Und man sollte es auch begreifen.
Die Natur ist wichtig und wie wichtig sie für uns ist, zeigt dieses Buch sehr gut.
Wohllebens Thesen mögen umstritten sein, gerade wenn es um Berichte über eine Kommunikation von Bäumen geht. So sollen Buchen ihre eigenen Sprösslinge erkennen und in trockenen Zeiten für sie sorgen. Vielleicht ist das so, aber ein handfester, wissenschaftlich begründeter Beweis dafür existiert meines Wissens (noch) nicht. Für vieles andere gibt es Beweise.
Aber was helfen wissenschaftliche Beweise, wenn man als Nichtwissenschaftler die zusammenhänge nicht begreift. Und das ist die Stärke von Peter Wohlleben, und zeigt er auch in diesem Buch.

Zum Schluss noch ein paar Kapitelüberschriften, die sehr viel über den Inhalt des Buches verraten, bzw. darauf neugierig machen:
Warum Wölfe den Bäumen helfen
Wie Lachse in die Bäume wandern
Tiere in der Kaffeetasse (klingt etwas eklig, ist es aber nicht)
Warum Bäumen Rehe nicht schmecken

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Was sich seit letzter Woche verändert hat

Diesmal wurde tatsächlich mal wieder fleissig am Blog gearbeitet…
Aber ich hänge noch ziemlich weit nach…nicht nur bei den Portrait-Umstellungen.
Aber ich habe auch keine Ausrede (wie sonst) warum es nicht weiter, bzw. schneller geht.

Folgende Portraits wurden um die Systematik erweitert: Paradieskranich, Felsen-Ringbeutler, Seidenreiher, Kurzohr-Rüsselspringer, Weißnackenkranich, Goldenes Rüsselhündchen, Kuhreiher, Graureiher, Hoatzin, Kurol, Graugans, Hausgans, Rotfuß-Seriema, Gepard, Haushuhn, Brillenflughund, Chinesischer Muntjak, Küstenreiher, Elsterreiher, Bartagame, Zwergbartagame, Mendesantilope, Schwarzer Flughund, Rußköpfchen, Gelbkehlkuckuck.

Portrait: Kurzohrrüsselspringer – Ein Link wurde entfernt
Portrait: Rußköpfchen – Ein Link wurde entfernt

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