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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geantwortet. Weiterlesen

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Zoopresseschau

Zoo Heidelberg 16.02.2018
Der Oma-Opa-Enkel-Tag im Zoo Heidelberg: unvergessliche Tour mit tierischen Erlebnissen für Jung und Alt
Am Freitag, den 16. März 2018 veranstaltet die Zooschule Heidelberg den beliebten „Oma-Opa-Enkel-Tag“. Großeltern und Enkelkinder sind herzlich auf eine spannende und abwechslungsreiche Entdeckungsreise durch den Zoo eingeladen. Von 15:00 bis 16.30 Uhr gibt es geführte Rundgänge passend zum Thema „Jung und Alt“, bei denen es jede Menge Wissenswertes zum Familienleben der Tiere zu erfahren gibt. Ob Ziegen, Robben, Trampeltiere oder Affen – im Zoo gibt es echt Familiengeschichten zu entdecken. In der Trampeltier-Gruppe zum Beispiel leben gleich mehrere Generationen; von Kamel-Oma Jasmin bis hin zu Enkel Batu sind alle gemeinsam und friedlich auf der Anlage versammelt. Was passiert, wenn ein neuer Mann in die Familie kommt – bleibt alles friedlich oder gibt es Zoff? Im Streichelzoo ist immer ordentlich was los: Die jungen Zicklein halten sowohl die Eltern und Großeltern als auch die Besucher, egal welcher Generation, ganz schön auf Trab. Und die beiden Robbenjungs Pablo und Pepe erkunden neugierig die vielen Spielmöglichkeiten, denn sie dürfen seit einer Weile gemeinsam mit der ganzen Robben-Familie im großen Becken schwimmen. Doch wie geht man am besten mit der alten Tante oder dem riesigen Gruppenchef „Atos“ um? Und wann verlieren die Jungen ihre Narrenfreiheit und müssen lernen, wie sich eine erwachsene Robbe zu benehmen hat? Auf dem spannenden Rundgang wird natürlich auch den ältesten Zoobewohnern ein Besuch abgestattet: Die beiden Riesenschildkröten-Opas Iulius und Emil sind fast 100 Jahre alt und leben schon seit über 50 Jahren im Heidelberger Zoo. Vielleicht haben einige der heutigen Großeltern die beiden schon gekannt, als sie selbst noch Kinder waren. Die vier Schimpansendamen sind seit den 1980er Jahren hier und gehören somit auch zu den älteren Zoobewohnern. Bei ihnen ist gut zu beobachten, dass sich die Prioritäten des Lebens auch bei Zootieren mit fortschreitendem Lebensalter wandeln. Während auf die Kinder jede Menge tierische Geschichten und Spiele warten, erfahren Großeltern viel Wissenswertes über Jung und Alt aber auch über die Geschichte des Zoos sowie über Natur- und Artenschutz. Mit im Gepäck sind vielfältige Materialien wie Federn, Felle oder Eier, die den geführten Rundgang besonders bunt und anschaulich gestalten. Außerdem dürfen sich die Teilnehmer noch auf einige ganz besondere Überraschungen freuen: Es darf gestreichelt, gepflegt oder auch gefüttert werden. So kommen sowohl menschliche als auch tierische Omas, Opas und Enkel garantiert auf ihre Kosten! Zusätzlich zum normalen Eintritt, der an der Tageskasse des Zoos zu entrichten ist, kostet die Veranstaltung € 3,- pro Oma, Opa oder Enkel (ab drei Jahren). Anmeldung telefonisch unter 06221-3955713 oder unter info@zooschule-heidelberg.de Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

12.02.2018, NABU/LBV
Wieder mehr Wintervögel – insgesamt aber rückläufiger Trend
Nach den sehr niedrigen Zahlen im vergangenen Winter haben sich in diesem Jahr wieder mehr Wintervögel in Deutschlands Gärten und Parks eingefunden. Das hat die gemeinsame Zähl-Aktion von NABU und seinem bayerischen Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV), die Stunde der Wintervögel, ergeben, deren Endergebnis an diesem Montag vorgestellt wurde. Über 136.000 Vogelfreunde haben sich an der Aktion beteiligt und Zählungen aus über 92.000 Gärten übermittelt – ein neuer Rekord. Damit konnte die bisherige Höchstzahl von knapp 125.000 aus dem Vorjahr übertroffen werden.
„Im vergangenen Winter hatten die Teilnehmer 17 Prozent weniger Vögel gemeldet als im Schnitt der Jahre zuvor“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, „Zum Glück hat sich dieses erschreckende Ergebnis nicht wiederholt. Im Vergleich zum Vorjahr wurden wieder elf Prozent mehr Vögel gesichtet.“ 2018 wurden rund 38 Vögel pro Garten gemeldet, im vergangenen Jahr waren es nur 34 Vögel. 2011 waren bei der ersten Stunde der Wintervögel aber noch 46 Vögel pro Garten gemeldet worden. „Die höheren Zahlen in diesem Jahr können darum nicht darüber hinwegtäuschen, dass seit Jahren ein kontinuierlicher Abwärtstrend festzustellen ist“, so Miller. „Der Rückgang häufiger Arten ist in vielen europäischen Ländern ein ernstes Problem und zeigt sich offensichtlich auch bei den Wintergästen in unseren Gärten.“ Seit Beginn der Wintervogelzählungen im Jahr 2011 seien die Gesamtzahlen gemeldeter Vögel um 2,5 Prozent pro Jahr zurückgegangen.
„Überlagert wird dieser langjährige Trend jedoch durch die Auswirkungen jährlich unterschiedlicher Witterungs- und Nahrungsverhältnisse“, so NABU-Vogelschutzexperte Marius Adrion. Grundsätzlich kämen in milderen Wintern, wie den letzten beiden, weniger Vögel in die Gärten, da sie auch außerhalb der Siedlungen noch genug Nahrung fänden. Dennoch fehlten im letzten Jahr viele Meisen und waldbewohnende Finkenarten, während sie in diesem Winter wieder in gewohnter Anzahl gesichtet wurden. „Erklären lässt sich dies vermutlich durch das von Jahr zu Jahr sehr unterschiedliche Angebot an Baumsamen in den Wäldern – nicht nur bei uns, sondern auch in den Herkunftsgebieten dieser Vögel in Nord- und Osteuropa. Je weniger Samen, desto größer der Zuzug von Vögeln aus diesen Regionen zu uns und desto eher nehmen diese Vögel naturnahe Gärten und Vogelfütterungen dankbar an“, so Adrion.
In der Rangliste der häufigsten Wintervögel haben sich Kohl- und Blaumeise den zweiten und dritten Platz hinter dem Haussperling zurückerobert.
Hauben- und Tannenmeisen kamen im Vergleich zu 2017 sogar doppelt bis dreimal so häufig in die Gärten. Auch andere typische Waldvögel, wie Kleiber, Gimpel, Buntspecht und Eichelhäher wurden häufiger gemeldet. „Unsere größte Finkenart, der Kernbeißer, wurde besonders oft in Westdeutschland und Thüringen beobachtet“, sagt Adrion.
Entgegen dem insgesamt abnehmenden Trend der Wintervögel konnte bei einigen Vogelarten, die Deutschland im Winter üblicherweise nur teilweise verlassen, ein deutlicher Trend zu vermehrten Überwinterungen in Deutschland festgestellt werden. Bestes Beispiel ist der Star, Vogel des Jahres 2018. Mit 0,81 Individuen pro Garten erzielte er in diesem Jahr mit Abstand sein bestes Ergebnis. Statt wie früher in jedem 25. Garten wird er inzwischen bereits in jedem 13. Garten auch bei der Winterzählung angetroffen. Auch bei den Teilziehern Ringeltaube und Heckenbraunelle zeigt sich eine ähnliche Entwicklung. Diese Arten reagieren damit auf die vermehrten milden Winter, die ihnen eine Überwinterung näher an ihren Brutgebieten ermöglicht.
Der Haussperling konnte auch 2018 seinen Platz als häufigster Gast am Futterhaus verteidigen. Unter den Top Ten der häufigsten Wintervögel hat die Amsel am stärksten verloren. Fast ein Drittel weniger Amseln als im Vorjahr wurden beobachtet. Damit rutschte sie von Platz zwei auf Platz fünf ab. „Ein Grund dafür könnte der für diese Vögel tödliche Usutu-Virus sein, der in den Jahren 2016 und 2017 zu Ausbrüchen in immer mehr Teilen Deutschlands geführt hat“, so Adrion. „Hier wartet der riesige Datenschatz der Stunde der Wintervögel aber noch auf eine genauere Analyse.“ Weiterlesen

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Portrait: Leopardus pajeros

Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Katzenartige (Feloidea)
Familie: Katzen (Felidae)
Unterfamilie: Kleinkatzen (Felinae)
Gattung: Pardelkatzen (Leopardus)
Art: Leopardus pajeros
Leopardus pajeros (Jean-Gabriel Prêtre)

Leopardus pajeros (Jean-Gabriel Prêtre)

Die Taxonomie von Leopardus pajeros ist nicht vollständig geklärt. Bis vor wenigen Jahren wurde sie noch als Unterart der Pampaskatze (L. colocolo) geführt, 1994 jedoch – ebenso wie Leopardus braccatus – als eigene Art etabliert. Diese Aufteilung konnte allerdings von genetischen Analysen nicht bestätigt werden und die Fachgruppe des internationalen Umweltschutzverbandes (IUCN/SSC Cat Specialist Specialist Group) führt L. pajeros und L. braccatus nicht als separate Arten. Weiterlesen

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Portrait: Haussa-Ginsterkatze

Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Katzenartige (Feloidea)
Familie: Schleichkatzen (Viverridae)
Unterfamilie: Zibetkatzen (Viverrinae)
Gattung: Ginsterkatzen (Genetta)
Art: Haussa-Ginsterkatze (Genetta thierryi)
Haussa-Ginsterkatze (Zoo Plzen)

Haussa-Ginsterkatze (Zoo Plzen)

Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 38 bis 45 cm, einer Schulterhöhe von 40 bis 54 cm und einer Masse von 1,3 bis 1,5 kg zählt die Haussa-Ginsterkatze zu den kleineren Vertretern ihrer Gattung. Ihre Grundfärbung ist gelblich-beige bis hellbraun, die Fleckung ist oft rötlich-orange getönt. Ein Aalstrich ist meistens erkennbar. Dieser ist in der Regel in Längsrichtung durch helle Haare unterteilt und niemals schwarz gefärbt.
Die Flecken sind vergleichsweise klein, stehen relativ eng nebeneinander und sind auf dem Rücken linienartig angeordnet; hinten fließen sie teilweise zusammen. Gesicht und Vorderkörper sind wenig gefleckt. Die Rückenhaare sind nicht verlängert, ein Rückenkamm fehlt daher. Der Schwanz ist geringelt, die dunklen Anteile werden nach hinten immer größer. Insgesamt sind 8–9 Ringe oder Halbringe erkennbar. Das Schwanzende ist schwärzlich.

Die Haussa-Ginsterkatze ist im südlichen Westafrika lückig verbreitet. Das Siedlungsgebiet erstreckt sich vom Senegal im Westen und wohl bis nach Kamerun im Osten (der genaue Verlauf des Arealrandes im Osten ist derzeit nicht bekannt). Besiedelt werden vor allem trockene und feuchte Savannen. Nachweise stammen auch aus typischen Ausprägungen sowie aus feuchten Baumsavannen in Guinea-Bissau, Regenwäldern in Sierra Leone, Ghana und der Elfenbeinküste sowie aus Dornsavannen im Senegal.

Die Lebensweise dieses nachtaktiven Raubtiers ist praktisch unbekannt.

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Portrait: Schlichtmungo

Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Katzenartige (Feloidea)
Familie: Madagassische Raubtiere (Eupleridae)
Unterfamilie: Madagaskar-Mangusten (Galidiinae)
Gattung: Salanoia
Art: Schlichtmungo (Salanoia concolor)
Schlichtmungo (I. Geoffroy Saint-Hilaire)

Schlichtmungo (I. Geoffroy Saint-Hilaire)

Schlichtmungos haben wie alle Madagaskar-Mangusten einen langgestreckten, schlanken Körper mit kurzen Gliedmaßen. Der Schädel ist abgeflacht, die Schnauze langgestreckt und die Ohren abgerundet und kurz. Das Fell dieser Tiere ist an der Oberseite dunkelbraun und am Bauch rötlichbraun gefärbt, im Gegensatz zu anderen Madagaskar-Mangusten sind keine Streifen vorhanden, auch der Schwanz ist einfärbig dunkelbraun. Schlichtmungos erreichen eine Kopfrumpflänge von 35 bis 38 Zentimetern, der buschige Schwanz wird 16 bis 20 Zentimeter lang und das Gewicht beträgt 550 bis 780 Gramm. Weiterlesen

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Zoologischer Garten Hof

2011
2013
2015
2017 Weiterlesen

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Kai Althoetmar: Wunderwelt der Tiere

Das Journal of Zoology ist eine monatlich erscheinende, wissenschaftliche Fachpublikation der internationalen Zoologie. Herausgegeben wird das Magazin von der Zoological Society of London. Das Magazin erschien seit 1830 zuerst unter dem Titel Proceedings of the Zoological Society of London und dann von 1965 bis 1984 als Journal of Zoology: Proceedings of the Zoological Society of London, bevor es den heutigen Namen bekam. Mittlerweile gibt die Redaktion auch einen Audio-Podcast heraus, der die wichtigsten Artikel jeder Ausgabe behandelt.
Beiträge aus diesem Journal (aus den Jahren 2013 – 17) hat Kai Althoetmar in seinem „Wunderwelt der Tiere“ für den Nicht-Biologen verständlich aufbereitet. Weiterlesen

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