6. Zooreise 2016 – Tag 5: Rotterdam, zu Lande und zu Wasser …

Der erste überwiegend positive Eindruck des Hotels wurde nach der ersten Nacht etwas getrübt. Wir haben gut geschlafen und Mücken gab es auch keine (dank Fliegengittern an den Fenstern), aber das Frühstück entsprach (auf den ersten Blick) nicht unserem Geschmack: Es gab keinen Senf zu den Würstchen, es gab Toppings aber weder Waffeln noch Pfannenkuchen und Frischkäse gab es auch nicht. Der erste Eindruck besserte sich aber, nachdem ich auf den Geschmack diverser süßer Brotaufstriche kam. Auch wenn ich in Hotels eher zu herzhaften Dingen greife.
Und es gab keine Klobürste auf dem Zimmer.
Ziel Nummer eins, war der Zoo in Rotterdam. Ursprünglich war ein Tag in Scheveningen/Amsterdam geplant, aber aufgrund diverser Abendaktivitäten habe ich die Tage getauscht,
Auch ein Besuch im Vogelpark in Alphen aan den Rjin war geplant, aber der Besuch im Zoo dauerte länger als geplant.
Im Nachhinein betrachtet (und anhand dessen was ich von Rotterdam gesehen habe) ist der Zoo das Schönste, das Rotterdam zu bieten hat. Für den deutschen Zoobesucher hat er einige Besonderheiten zu bieten, auch wenn das Schmetterlingshaus eher enttäuschend war. Vor allem, wenn man vorher im Oceanium war. Im Oceanium waren wir zweimal, zu Beginn und zum Ende des Besuchs. Fünf Stunden hat der Besuch gedauert, dann ging es für ein kurzes Schläfchen zurück ins Hotel, bevor wir uns eine Citytour der besonderen Art antaten: Splashtours. Weiterlesen

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Naturpark Frankenhöhe

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Wildpark Bad Mergentheim

Wildpark Bad Mergentheim

Wildpark Bad Mergentheim

Der Wildpark Bad Mergentheim wurde 1974 durch eine Privatinitiative gegründet. Seit den 1980er Jahren beherbergt der Wildpark ein Wolfsrudel. Im Jahr 2000 wurde der Park durch die Familie Rügamer übernommen und das Wildparkangebot in der Folge ausgebaut. Im September 2014 feierte man das 40-jährige Wildparkjubiläum mit einem Sommerfest. Am 23. Oktober des gleichen Jahres fand ein bundesweites Umweltbildungssymposium im Bad Mergentheimer Wildpark statt, bei dem Vertreter der Umweltakademie Baden-Württemberg, des Deutschen Wildgehegeverbandes, Vertreter von Wildparks, Zoos, Naturschutzorganisationen und Naturschutzbehörden unter dem Themenschwerpunkt „Wildpark, Tierpark, Zoo – außerschulische Lernorte zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ im Fokus der Tier- und Naturvermittlung verschiedenste Bildungsthemen behandelten. Weiterlesen

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Zoopresseschau

Zoo Osnabrück, 16.09.2016
Weiterer Nachwuchs in Afrika-Tierwelt „Samburu“
Insgesamt vier neue Jungtiere können in den nächsten Wochen auf dem 1,6 Hektar großen Gehege in der afrikanischen Tierwelt „Samburu“ entdeckt werden. Das Ellipsenwasserbock-Weibchen Soli (4 J.) machte mit ihrem Kalb Sammy am 24. Juli den Anfang. Tierpfleger Kai Budde berichtet: „Die ersten Wochen verbrachten die beiden noch hinter den Kulissen. Aber inzwischen genießen sie zusammen mit der Wasserbock-Gruppe und den weiteren Bewohnern der Samburu-Anlage, den Giraffen, Straußen und Antilopen, den Spätsommer auf der Anlage.“ Bei den Großen Kudus folgte am 22. August zunächst Männchen Lutalo, am 04. September dann Halbschwester Nakawa. Beide Sprösslinge verbringen die erste Zeit mit ihren Müttern Louna (2 J.) und Nadra (8 J.) und der Herde noch hinter den Kulissen. Morgens dürfen sie bereits die Außenanlage für eine Stunde erkunden, dann geht es wieder zurück in den abgetrennten Bereich. Da die Jungtiere der Großen Kudus sogenannte „Ablieger“ sind, dürfen sie erst auf die Außenanlage, wenn sie eigenständig mit der Herde mitlaufen. Anfangs liegen sie häufig an einem Ort und warten dort auf ihre Mutter. „Lutalo ist auch gegenüber uns Tierpflegern schon sehr zutraulich und kuschelt gerne. Mit seinem ruhigen Gemüt kommt er ganz nach seinem Papa Malabo“, beschreibt ihn Tierpfleger Kai Budde. „Bei Halbschwester Nakawa war er anfangs noch sehr skeptisch. Mittlerweile sind die beiden aber ein Herz und eine Seele“, ergänzt er. Damit hat die Familienzusammenführung sehr gut geklappt. Auch die Impalas haben weiteren Zuwachs bekommen. Nachdem vor fünf Wochen Lilli zur Welt kam, wurde am 27. August Lilo geboren. Sie ist für Besucher bereits ebenfalls auf der Außenanlage in „Samburu“ zu entdecken. Im Gegensatz zu den Großen Kudus und Wasserböcken sind Impalas keine „Ablieger“, sondern laufen schnell mit ihrer Gruppe mit. Lediglich die ersten Tage nach der Geburt verbrachte Lilo mit ihrer Mutter Bubbel im Stall. Mittlerweile fühlt sie sich inmitten der Gruppe von insgesamt 14 Impalas sehr wohl. „Lilli und Lilo sind inzwischen unzertrennlich. Zusammen entdecken sie ihr neues Zuhause ganz spielerisch“, berichtet Budde. Gemeinsam mit Netzgiraffen und Straußen wachsen alle vier Jungtiere der drei Antilopenarten bis zur Geschlechtsreife in der großen Außenanlage auf. Man spricht dabei von einer Tiervergesellschaftung. „Natürlich werden nur Tierarten zusammen gehalten, die friedlich miteinander leben können“, erklärt Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabrück. „Diese Art der Tierhaltung stellt für die Tiere ein sogenanntes ‚Enrichment‘, also eine Bereicherung dar. Das bedeutet, dass sie näher entsprechend ihrer ursprünglichen Lebensweise gehalten werden und positiven Reizen ausgesetzt sind, da sie auch mit anderen Tierarten interagieren. So erhalten auch die Besucher einen realitätsnahen Eindruck von dem Zusammenleben der Tiere.“ Der Zoo Osnabrück praktiziert die Vergesellschaftung in der Tierhaltung in „Samburu“ bereits seit 15 Jahren. Weiterlesen

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6. Zooreise 2016 – Tag 4: Brügge sehen und … nach Rotterdam fahren

An diesem Tag verließen wir Sint Niklaas. Und das war ganz gut so, denn auch wenn das Hotel an sich unseren Ansprüchen entsprach und es nichts auszusetzen gab (außer vielleicht, dass ich keine Klobüste auf dem Zimmer hatte, was allerdings auch für das Hotel in Rotterdam gelten sollte…), störten die Mücken doch ungemein. Ich kann zwar noch von Glück sagen, dass ich nicht so darunter leiden musste, aber eine Belästigung waren sie schon.
Geplant waren Besuche in Brügge, Blankenberge und Antwerpen.
Als wir Sint Niklaas verließen war auf dem Marktplatz reger Betrieb. Bisher hatten wir ihn immer leer gesehen. Allerdings wollten wir uns ja den Großen Markt von Brügge ansehen. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

12.09.2016, DEUTSCHE WILDTIER STIFTUNG
Viel Lärm um ein bisschen Sex – die Hirschbrunft beginnt
Deutsche Wildtier Stiftung: Wer am lautesten röhrt, wird Platzhirsch und ist der Held der Hirschkühe
In allen Städten Deutschlands sind sie am Start: Die PS-Protzer! Das Auspuffrohr als Phallussymbol garantiert vor allem eines: Viel, viel Lärm! Verhaltensforscher in Dublin haben jetzt festgestellt, dass Lärm auch im Tierreich wichtig ist. Denn tiefe Frequenzen, Vokaltakt und Volumen von Kehlkopf und Brustkorb sagen viel über körperliche Kraft und Vitalität aus. So ist es auch beim Rothirsch. Der kämpferische Nebenbuhler lässt sich durch Lautstärke schnell beeindrucken und zieht dann den Schwanz ein. Gut gebrüllt, Rothirsch! „In Deutschland geht es im September in der Natur ganz schön laut zu: Die Hirschbrunft beginnt“, sagt Dr. Andreas Kinser von der Deutschen Wildtier Stiftung. Hören Sie einfach zu: www.deutschewildtierstiftung.de/wildtiere/rothirsch#fakten (und dann auf „Brunftschrei“ klicken).
Bei der Brunft geht es sehr archaisch zu: Wer jetzt in den Wald geht, kriegt ordentlich was zu hören: Es wird georgelt, geröhrt, geknarzt und geknört. Mit steigendem Testosteronspiegel findet ein Kräftemessen in den Disziplinen Geweih-Kampf, Schlamm-Suhlen und Wett-Pinkeln statt. Der Gewinner bekommt die Hirsch-Damen – und zwar alle. Während die Kühe am Rande des Brunftplatzes auf den Sieger warten, wälzen sich die Kerle im Schlamm und stimmen Geräusche an, die mit 75 Dezibel etwa so laut sind wie ein Autoauspuff. Bei männlichen Säugetieren ist ein kräftiges Organ das beste Mittel, um beim anderen Geschlecht Aufmerksamkeit zu erregen.
Wer in den nächsten Wochen die Gelegenheit hat, die Brunft des Rotwilds in freier Wildbahn zu beobachten, wird von der Urgewalt dieses Rituals begeistert sein. Kinser: „Schließen Sie sich am besten einer Brunft-Führung an.“ Alle Orte, an denen Sie mächtige Hirsche bei der Brunft erleben können, finden Sie im Internet unter: http://rothirsch.org/erleben/.
Übrigens: Der Stimmapparat beim Mann ist evolutionär betrachtet ein Sonderfall: Er ist eher auf Sprache als auf Lärm machen optimiert. Vielleicht sind deshalb Auspuffrohre so wichtig…? Weiterlesen

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Neu entdeckte Tiere (2016) 37. und 38. Woche

Dendrelaphis sinharajensis
Zootaxa, Vol 4162, No 3, 12 Sept. 2016
A new canopy-dwelling species of Dendrelaphis (Serpentes: Colubridae) from Sinharaja, World Heritage Site, Sri Lanka
L.J. MENDIS WICKRAMASINGHE

A new species of Dendrelaphis, Dendrelaphis sinharajensis sp. nov. is described, the sixth species of the genus known from Sri Lanka. The new species is readily distinguished from all other congeners by its colour pattern and scalation. The species is a canopy-dweller known only from the Sinharaja World Heritage Site and its vicinity, in the lowland wet zone of Sri Lanka. Weiterlesen

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Portrait: Siedelweber

Siedelweber sind sperlingsähnliche, bis zu 14 cm große Singvögel, die manchmal den Webervögeln, manchmal den Sperlingen zugeordnet werden.
Ihre Brust ist hellbeige mit schwarzen Flecken an den Flanken, die beige-braunen Flügel wirken durch die hellen Federsäume geschuppt. Um den blau-grauen Schnabel haben sie einen schwarzen Fleck; der obere Kopf ist dunkelbraun.

Der Gesang des Siedelwebers ist ein „Tschipp-tschipp“, sein Alarmruf ist ein hartes „tip tip“.

Die Verbreitung des Siedelwebers ist auf Zentralnamibia und die Zentralkalahari (nördliche Kapprovinz und Südbotswana) beschränkt.

Nest der Siedelweber (Zoo Frankfurt)

Nest der Siedelweber (Zoo Frankfurt)

Siedelweber sind lebhafte und lautstarke Koloniebrüter, die ihre Gemeinschaftsnester aus Gras in Bäumen und an Telefonmasten bauen. Telefonmasten und die glatte Rinde der Köcherbäume bieten Schutz vor Schlangen. Der Nestbau wird von einigen Vögeln durch den Bau des Daches an einem kräftigen Ast begonnen. Danach bauen die an der Kolonie beteiligten Paare ihre Einzelnester mit den Eingängen nach unten. Die Nester werden jahrelang genutzt und mit der Zeit immer größer. Oft brechen die Äste unter der Last des Nestes und das ganze Nest oder Teile davon fallen zu Boden. Die Nester erreichen über 4 m in der Breite mit weit über 100 Nestern. Einzelne, unbewohnte Nester werden auch von anderen Webern, Prachtfinken, kleinen Papageien und Zwergfalken genutzt.

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Portrait: Madagaskar-Paradiesschnäpper

Madagaskar-Paradiesschnäpper (John Gerrard Keulemans)

Madagaskar-Paradiesschnäpper (John Gerrard Keulemans)

Der Madagaskar-Paradiesschnäpper ist ein kleiner Vogel und wird nur 13 Gramm schwer. Er zeigt einen starken Geschlechtsdimorphismus. Weibchen sind rostrot, der Kopf oberhalb der Augen ist schwarz. Um die Augen haben sie eine weniger als einen Millimeter breite Zone nackter, blauer Haut. Bei den Männchen ist der nackte, blaue Ring um die Augen bis zu drei Millimeter breit. Ihr Schwanz hat durch die mittleren weißen, langen Federn eine Länge bis zu 27 Zentimeter. Sie kommen in zwei Farbformen vor, einer rostroten und einer mit schwarzweißem Gefieder. In seltenen Fällen gibt es auch Weibchen deren mittlere Schwanzfedern bis zu sechs Zentimeter länger sind als die anderen Schwanzfedern. Weiterlesen

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Portrait: Rotflügel-Brachschwalbe

Rotflügel-Brachschwalbe (Zoo Augsburg)

Rotflügel-Brachschwalbe (Zoo Augsburg)

Die Rotflügel-Brachschwalbe ist ungefähr drosselgroß und erreicht eine Körperlänge von 22 bis 25 Zentimeter. Das Gewicht beträgt 60 bis 95 Gramm. Sie hat einen schwalbenartigen Flug. Ihr Schwanz ist leicht gegabelt und die Flügel sind teilweise rostfarben.
Rotflügel-Brachschwalben laufen regenpfeiferartig schnell mit plötzlichen Hals- und Kopfbewegungen. Auffallend ist das Wippen des Hinterkörpers. Im Jagdflug erinnern sie an Schwalben.
Ideal sind von der Sonne ausgetrocknete Sümpfe nah am Wasser. Man findet die Rotflügel-Brachschwalbe aber auch in Magersteppen mit verstreuter Bodenvegetation.
Die Rotflügel-Brachschwalbe brütet in Kolonien und wechselt jedes Jahr den Ort. 3 manchmal aber auch nur 2 Eier finden sich im Gelege, das in einer Bodenmulde (z.B. einem Viehtritt) im letzten Maidrittel abgelegt wird. Der Nachwuchs wird im Juli flügge. Feinde werden von den Altvögeln dicht umschwärmt.
In den kühleren Abend- und Morgenstunden jagen die Vögel im schwalbenartigen Flug in der Nähe von Viehherden Insekten. In der Dämmerung sind das vor allem Nachtfalter. Im Laufen wird Beute vom Boden aufgelesen oder auch aus weichem Substrat gestochert.

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