Pokémon

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Systematik: Skunks

Streifenskunk (Zoo Antwerpen)

Streifenskunk (Zoo Antwerpen)

Lange Zeit wurden die Skunks als Unterfamilie der Marder betrachtet, was auch dadurch begünstigt wurde, dass innerhalb dieser Gruppe ähnlich gefärbte Arten (zum Beispiel der Zorilla) vorkommen und es auch Arten gibt, die ihr Analdrüsensekret versprühen können, wie etwa der Honigdachs. Genetischen Untersuchungen zufolge sind sie allerdings nicht sehr nahe mit den Mardern verwandt und erhalten deshalb in jüngeren Systematiken den Rang einer eigenen Familie. Phylogenetische Untersuchungen sehen sie als Schwestergruppe eines Taxons aus Kleinbären und Mardern.
Nach aktuellem Kenntnisstand enthält die Familie zwölf Arten, die in vier Gattungen aufgeteilt werden. Die zwei Arten der Stinkdachse wurden früher den Dachsen zugeordnet, genetische Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass sie näher mit den Skunks verwandt sind.

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Ausgestorbene Katzenrassen – Die Angorakatze

Über ausgestorbene Hunderassen gibt es einiges im Blog zu lesen, aber es gibt auch einige Katzenrassen, die es (aus unterschiedlichen Gründen) nicht mehr gibt.
Dazu gehört z. B. die Angorakatze.
Der Begriff Angorakatze wird in verschiedenen historischen Zeitabschnitten unterschiedlich gebraucht:
Historische Bezeichnung für Katzen mit längerem Fell schlechthin. Gebräuchlich bis etwa zu Beginn der 1950er Jahre.
Bis heute landläufig volkstümliche Bezeichnung für alle Katzen mit längerem Fell. Insbesondere weiße Katzen mit längeren Haaren werden häufig als Angorakatze bezeichnet.
Türkisch Angora, eine heutige und von den Zuchtverbänden anerkannte Katzenrasse. Weiterlesen

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Internationaler Naturpark Bourtanger Moor-Bargerveen

Der Internationale Naturpark Bourtanger Moor-Bargerveen ist ein 2006 gegründeter Naturpark im Westen des deutschen Bundeslandes Niedersachsen sowie im Nordosten der Niederlande. Er erstreckt sich über Teile der niedersächsischen Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim sowie über Teile der niederländischen Provinz Drenthe und ist bei dünner Besiedlung von Mooren, Heideflächen, Wasserflächen und Kanälen sowie von Landwirtschaft und Torfabbau geprägt. Eine weitere geläufige Bezeichnung lautet Internationaler Naturpark Moor.
Der etwa 140 km² große Naturpark umfasst auf niedersächsischer Seite den südlichen Teil des ehemals insgesamt über 3.000 km² großen Bourtanger Moores. Der niederländische Teil des Internationalen Naturparks Moor, zugleich der noch vorhandene bzw. renaturierte niederländische Teil des Bourtanger Moores heißt Bargerveen. Dieser Teil ist 1.200 ha groß und besteht überwiegend aus Hochmooren. Bereits 1992 wurde im Bargerveen der Torfabbau eingestellt; die niederländische Natur- und Forstbehörde (Staatsbosbeheer) richtete daraufhin das Natuurreservaat Bargerveen ein. Auf einer Höhe von maximal 20 m ü.NN. durchziehen 200 km Radwege und 30 km Wanderpfade den Naturpark, der darüber hinaus auf mehr als 4.600 ha Fläche Naturschutzgebiete und Landschaftsschutzgebiete umfasst. Ein Anteil von 3.900 ha seiner Fläche stellt ehemalige Torfabbaugebiete dar, die der durch den Bau von 40 km Deichen und der Zuschüttung von 50 km Gräben, der Wiedervernässung bzw. naturnahen Nachnutzung zugeführt wurden.

Im Sommer 1900 wurde im Bourtanger Moor bei Meppen-Versen eine mittlerweile etwa 1700 Jahre alte Moorleiche gefunden. Sie erhielt den Namen „Der Rote Franz“, da biologisch-chemische Vorgänge das Haar der männlichen Moorleiche im Morastwasser rotbraun färbten. Neue Untersuchungen haben gezeigt, dass der Mann ein Reiterkrieger war und durch einen Kehlschnitt starb. Der Rote Franz befindet sich heute im Niedersächsischen Landesmuseum in Hannover.

Mehr über den Naturpark findet man hier.

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Rezension: Ausgefressen

Phil ist Privatdetektiv und muss das Verschwinden eines reichen Pharmaherstellers klären. Seine letzte Spur führt ihn in den Berliner Zoo. Dort darf er feststellen, dass er nicht nur mit Erdmännchen kommunizieren kann, sondern der Zoo mehr als eine Leiche unter der Erde hat.
Ray ist Erdmännchen, träumt davon Privatdetektiv zu werden und weiß (wie alle anderen seines Clans auch) wie sie ihre Anlage verlassen können. Er ist Phil eine große Unterstützung. Zusammen machen sie sich auf das Verschwinden zu klären (in und außerhalb des Zoos).
Der rote Faden ist leicht erzählt und lässt einen hohen Unterhaltungsfaktor vermuten.
Unterhalten wird man, aber ich habe mir mehr erwartet und mehr als ein Schmunzeln kam mir nicht über die Lippen. Erzählt wird die Geschichte aus Rays Sicht, aber seine Sicht der Dinge, vor allem jener, die Erdmännchen unbekannt sein sollten kommen zu kurz. Situationskomik, die man erwarten könnte, gibt es kaum, dafür bekommt man einige flache Witze geboten. Schade eigentlich, meiner Meinung nach wird viel Potential verschwendet und statt ständig über Nashornhintern und Flamingogewohnheiten nachzudenken hätten die Begegnungen menschlichen Zivilisation (z. B. Alkohol oder diverse technischer SchnickSchnack) lustiger und ausführlicher ausfallen können.
Mit Ausgefressen ist Moritz Matthies kein Meisterwerk gelungen. Unverständlich (aus meiner Sicht), dass es mehr als einen Erdmännchenkrimi gibt (sowohl als Buch, als auch als Hörbuch)

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Systematik: Kugelfischverwandte

Weißfleckenkugelfisch (Aquarium des Thüringer Zoopark)

Weißfleckenkugelfisch (Aquarium des Thüringer Zoopark)

Die Kugelfischverwandten sind eine Ordnung der Strahlenflosser aus der großen Gruppe der Barschverwandten. Aufgrund des komplexen Merkmals der zusammengewachsenen Kieferknochen sowie der weiteren kennzeichnenden Merkmale ist die Monophylie des Taxons unbestritten.
Innerhalb der Barschverwandten sind die Armflosser und die Eberfische wahrscheinlich die nächsten Verwandten der Kugelfischverwandten. Strittig ist nur, wer von beiden die unmittelbare Schwestergruppe ist, oder ob ein von beiden gebildetes Taxon die Schwestergruppe der Kugelfischverwandten ist.
Die früher angenommene enge Verwandtschaft mit den Doktorfischartigen, die sich auf die Ähnlichkeit der Larven und der Drückerfische mit diesen gründete, ist wahrscheinlich auf Konvergenz zurückzuführen.
Die Kugelfischverwandten werden in zehn rezente Familien unterteilt, die sechs Unterordnungen zugeteilt werden können. Insgesamt umfasst die Ordnung über 430 Arten.

Die Familien der Kugelfischverwandten:
Hornfische, Dreistachler, Drückerfische, Feilenfische, Kofferfische, Mondfische, Igelfische, Dreizahnkugelfische, Aracaninae (früher eine Unterfamilie der Kofferfische), Kugelfische

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Zypern

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Bilder aus dem Jahr 2011

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Zoopresseschau

Zoo Heidelberg, 13.01.2017
Außergewöhnlicher Vogel-Nachwuchs im Zoo Heidelberg – Erfreuliche Nachrichten bei den Graumöwen
Wie sehr sich Zoos und Tierparks um das Wohlergehen ihrer Tiere sorgen, zeigen die Meldungen der letzten Wochen. Überall werden weiterhin Vorsorgemaßnahmen getroffen, um eine Infektion der Vögel mit der Vogelgrippe zu verhindern. Es sind vor allem seltene und gefährdete Arten, die im Zoo Heidelberg einen großen Anteil des Tierbestandes bilden, sodass jedem einzelnen Tier große Aufmerksamkeit gilt. Aber auch in diesen Zeiten kann der Zoo Heidelberg Positives aus dem Vogelrevier berichten: Die junge Graumöwe, die im letzten Jahr geschlüpft ist, entwickelt sich prächtig. Dies ist eine besonders erfreuliche Nachricht, da es sich hierbei um das erste aufwachsende Jungtier seit 17 Jahren in Heidelberg handelt. Die junge Graumöwe in Heidelberg verändert inzwischen ihr Aussehen: Graues Gefieder ersetzt nach und nach das dichte, flauschige Daunenkleid, das die jungen Küken tragen. In dieser Übergangsphase sehen die jungen Möwen bisweilen „exotisch“ aus: Es wirkt, als zierten kleine feine „Härchen“ das glatte, graue Federkleid. Heimisch sind Graumöwen an der Westküste Südamerikas, wo sich ihr Tausende von Kilometern langes Jagdgebiet vom Äquator bis zu den kühlen Küsten Südchiles erstreckt. Dort fischen sie Krebse, kleine Fische, oder Muscheln aus dem Meer. Erstaunliches leisten die Vögel, sobald die Brutsaison beginnt: Die Graumöwen zieht es weit ins Landesinnere. In einem sehr kleinen Brutgebiet inmitten der Atacamawüste hat sich eine Kolonie von bis zu 60.000 Brutpaaren angesiedelt. Dies ist weit über die Hälfte des Weltbestandes. Dieses besondere Brutverhalten kommt dem Schutz der Küken zugute, denn in dieser lebensfeindlichen Region müssen sie nur wenige Fressfeinde fürchten. Was für den Nachwuchs von Vorteil ist, bedeutet gleichzeitig eine große Belastung für die Elterntiere. In der kargen, extrem trockenen Umgebung finden die Vögel kein Futter für sich und ihre Küken. Die Elterntiere fliegen daher während der Aufzucht mehrmals pro Woche zurück an die 100 km entfernte Westküste, um im Meer auf Nahrungssuche zu gehen. Um wertvolle Ressourcen für die anstrengende Reise sparen zu können, legt ein Paar im Durchschnitt weniger als zwei Eier. Während beide Elternvögel auf Futtersuche sind, bleiben die Küken allein im Nest zurück. Ihr besonders dichtes, gut isolierendes Daunengefieder schützt sie vor der starken Hitze der Atacamawüste. Im Zoo Heidelberg leben Graumöwen in Vergesellschaftung mit Inkaseeschwalben und anderen geflügelten Küstenbewohnern in der Küstenpanorama-Voliere. Da Graumöwen auch in freier Wildbahn ihren Lebensraum mit Inkaseeschwalben teilen, bietet dies einen kleinen Ausschnitt aus der Natur. Die Heidelberger Tierpfleger machten sogar eine interessante Beobachtung bei dem fürsorglichen Elternpaar der jungen Graumöwe: Die beiden Möwen kümmerten sich nämlich nicht nur um den eigenen Nachwuchs, sondern fütterten ebenfalls immer wieder heimlich auch ein Inkaseeschwalben-Küken. Das Fürsorgebedürfnis der Graumöwen scheint so stark ausgeprägt zu sein, dass es für mehr als nur das eigene Junge ausreicht. Derzeit halten neben dem Zoo Heidelberg nur noch fünf andere europäische Zoos Graumöwen. Der gesamte Zoobestand geht übrigens auf einen Import aus Peru nach Heidelberg zurück, der in den 1980er Jahren vom damaligen Heidelberger Zoodirektor Dr. Dieter Poley durchgeführt wurde. Weiterlesen

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Systematik: Doktorfischartige

Paletten-Doktorfisch (Tiergarten Ulm)

Paletten-Doktorfisch (Tiergarten Ulm)

Die Doktorfischartigen sind eine Ordnung der Barschverwandten. In früheren Systematiken werden sie noch als Unterordnung der Barschartigen geführt und auch heute noch ist die Zuordnung einiger Familien umstritten.
Nelson stellt noch sechs Familien in die Doktorfischartigen: Spatenfische, Argusfische, Kaninchenfische, Dianafische, Halfterfische und Doktorfische.
Spatenfische und Argusfische teilen aber nur einen Teil der Synapomorphien mit den übrigen Doktorfischartigen. Bei Wiley & Johnson gehören deshalb nur noch die Kaninchenfische, der Dianafisch, der Halfterfisch und die Doktorfische zu den Acanthuroidei. Die Zugehörigkeit der Kaninchenfische als basale Gruppe wird durch den Vergleich von ribosomalen Genen aus Mitochondrien gestützt, durch den Vergleich proteincodierender Gene aus dem Zellkern aber nicht bestätigt. Betancur-R. und Kollegen beschränken die Doktorfischartigen deshalb in ihrer Revision der Knochenfischsystematik von Anfang 2013 auf die übrigen drei Familien und geben der Gruppe Ordnungsrang, um die Monophylie der Barschartigen (Perciformes) zu erreichen.
Die Familien der Halfterfische und Dianafische bestehen aus jeweils einer Art, die Doktorfische aus sechs Gattungen mit über 80 Arten.

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